Trainingsaufenthalt in Kanada

Verena Specht, University of Ottawa – Juni 26

Meine Trainingsmobilität an der uOttawa bot mir wertvolle Einblicke in die Organisation und Arbeitsprozesse der weltweit größten zweisprachigen Universität. Ich hatte die Gelegenheit, mich mit Kolleginnen und Kollegen über bewährte Praktiken in den Bereichen Internationalisierung, Studierendenservices, Marketing und Kommunikation, Diversität sowie akademische Verwaltung auszutauschen. Besonders beeindruckt haben mich die Strategien zur Förderung von Chancengleichheit sowie die umfassenden Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen im Umgang mit sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt. Hervorzuheben ist zudem die ausgeprägte Serviceorientierung gegenüber Studierenden und Beschäftigten, die sich in vielen Bereichen des Hochschulalltags widerspiegelt. Ebenso bemerkenswert fand ich den hohen Stellenwert, den Kanada der Inklusion und Sichtbarkeit der indigenen Bevölkerung beimisst; nicht nur an Hochschulen, sondern auch im gesellschaftlichen Leben. Ein herzliches Dankeschön gilt Mélanie Langevin und dem gesamten Mobility Team für die Organisation eines so abwechslungsreichen und bereichernden Programms. Ich habe meinen Aufenthalt in Ottawa in jeder Hinsicht optimal genutzt !

Trainingsaufenthalt in Kanada

Stefan Petri, University of British Columbia – Mai 2026

Mein Austausch führte mich im Mai 2026 an die University of British Columbia (UBC) in Vancoucer, eine Universität mit einem weltweit sehr guten Ruf bezüglich ihrer Services für studentisches Gesundheitsmanagement. Das Angebot und die Einrichtungen waren in der Tat beeindruckend, allerdings sind die Bedingungen des kanadischen Gesundheitssystems schwer mit dem Deutschen System vergleichbar. An der UBC bekommen die Studierenden neben einer sehr guten und umfangreichen psychologischen Beratung auch eine medizinische Versorgung mit Untersuchungen, Impfungen etc. Ein wichtiges Thema ist auch die Informationen zu sexuell übertragbaren Krankheiten und eine Unterstützung bzw. deren Behandlung. Das neue Gateway Global Health Building enthält dementsprechend viele krankenhausähnliche Anlagen und Untersuchungsräume (alle auf dem neusten Stand). Es ist an die School of Kinesiology (Sport- und Bewegungswissenschaft, Physiotherapie) angegliedert, also mit in Studium und Lehre verknüpft. Ein präventiver Ansatz ist insgesamt handlungsleitend.
Ebenso beeindruckend war für mich die Unterstützung von internationalen Studierenden, die neben den oben genannten Services und einer sehr engmaschigen Beratung und Betreuung z.B. auch einen extern eingekauften 24/7-Telefon-Service haben. Da die internationalen Studierenden fast ausschließlich auf dem Campus untergebracht sind, gibt es diese Unterstützung auch vor Ort in den Housing-Gebäuden (studentische Peers werden für Abend- und Wochenenddienste bezahlt).

Trotz der Schwierigkeit des Vergleichs habe ich einige interessante Anregungen mitgenommen, die sich vielleicht auch an der FU Berlin umsetzen lassen (was, wird noch nicht verraten).
Nicht verschweigen möchte ich natürlich, dass die UBC einen der schönsten Campus hat, die ich je gesehen habe. Beeindruckend war hier besonders der angegliederte Botanische Garten, das Museum for Anthropology und ein direkter Zugang zum Pacific-Strand (mit Seelöwen). Und Achtung: nicht umsonst wird auf dem Campus vor Skateboard-fahrenden Studierenden (und vielleicht auch Dozierenden) gewarnt.

Trainingsaufenthalt in Vancouver, Kanada

Heike Herforth, University of British Columbia – Juni 2025

Meine Reise nach Vancouver und an die University of British Columbia war absolut atemberaubend, lehrreich und erkenntnisreich. Bereits vor Reiseantritt hatte ich einen Wochenplan erhalten, war somit bestens informiert und konnte mich gut vorbereiten. Ich wurde von allen Gesprächspartner*innen unglaublich freundlich und interessiert empfangen und erlebte durchweg spannende Meetings.
Besonders charmant fand ich, dass ich eine exklusive Campus-Tour bekommen habe. Ich konnte sämtliche Fragen stellen und erhielt dadurch viele Hintergrundinformationen, die bei regulären Campus-Führungen normalerweise nicht thematisiert werden.
Der in sich geschlossene Campus, die zahlreichen Lernorte für Studierende und auch die Food-Courts waren großartig – alles lud zum Verweilen ein. Die Lernorte waren vielfältig nutzbar – ob zum individuellen Lernen, in Gruppen oder für Teammeetings. Was ich besonders beeindruckend fand, war die technische Ausstattung, die den Studierenden zur Verfügung steht, sowie deren Umfang.

Auch außerhalb der Universität konnte ich in meiner Freizeit Vancouver und Umgebung erkunden – eine wirklich fantastische Stadt. Die allgemeine Freundlichkeit hat mich beeindruckt, ebenso wie der respektvolle Umgang miteinander in den öffentlichen Verkehrsmitteln – phänomenal! Da könnte sich Berlin wirklich eine dicke Scheibe abschneiden.
Was enorm zur Entschleunigung beigetragen hat, war der gleichzeitige Ausblick auf Berge und Wasser. Die umliegende Natur – einfach Wahnsinn. Eine wirklich lebenswerte Stadt und eine großartige Universität.

 

 

 

Trainingsaufenthalt in Vancouver, Kanada

University of British Columbia, Kanada – Mai 2024

Vom 13. – 17.05.2024 durfte ich einen Erasmus+ Aufenthalt an der University of British Columbia (UBC) in Vancouver, Kanada, absolvieren. Die UBC befindet sich auf dem Gebiet der xʷməθkʷəy̓əm (Musqueam) First Nation. Da ich in Kanada bereits gelebt habe und dadurch unbedingt Land und Leute erneut erleben wollte, fiel mir die Wahl für mein Reiseziel leicht. Außerdem ist die UBC ein strategischer Partner der FU.


In Vancouver und insbesondere auf dem UBC Campus habe ich mich direkt wohl gefühlt. Wer würde das auch nicht umgeben von Sonnenschein, Stränden, Bergen und unglaublich gut riechenden Pflanzen und Wäldern? In Berlin koordiniere ich das COIL (Collaborative Online International Learning) Projekt an der FU und konnte mich dazu an der UBC mit einigen Kolleginnen vernetzen, die ähnliche Projekte schon durchgeführt haben bzw. daran interessiert sind. Natürlich haben wir uns auch ganz allgemein über unsere Institutionen ausgetauscht und versucht herauszufinden, wie wir enger miteinander kooperieren können. Spannend war zu sehen, wie unterschiedlich unsere internationalen Abteilungen aufgebaut sind. Beim Vernetzungstreffen mit Vertreterinnen des DAAD, der DFG und der AvH-Stiftung sowie anderen Deutschland-Interessierten konnte ich zudem nette neue Kontakte knüpfen. Allgemein waren alle Menschen, die ich getroffen habe, äußerst zuvorkommend, wodurch ich meine Zeit in vollen Zügen genießen konnte.
Insgesamt war mein Aufenthalt eine sehr bereichernde Erfahrung und ich kann nur empfehlen, einen Staff Exchange auf die ein oder andere Art und Weise durchzuführen. Die neu gewonnenen Erkenntnisse und Inspirationen sind es allemal wert.

Für mehr Information zur University of British Columbia.

Trainingsaufenthalt in Kanada

University of British Columbia, Kanada – April 2022

Ein grünen Campus können wir FUler ja unser Eigen nennen. Wer sich aber auf die weite Reise nach Vancouver macht, der erlebt grün in einer anderen Dimension. Schon oft hat es mich an die Pazifikküste verschlagen, aber der Erasmus-Aufenthalt war mein erster Besuch des UBC Campus. Auf drei Seiten umgeben von Wasser, Klippen und Stränden des Pacific Spirit Regional Parc, beheimatet dieser nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch eine reiche Flora und Fauna.

Der eigentliche Grund meiner Reise war aber natürlich nicht die Landschaft, sondern mein Interesse an UBC’s innovativen Programmen im Bereich Entrepreneurship, Innovation und Professional Development und der zukünftige Ausbau unserer strategischen Partnerschaft in diesen Bereichen. Als Gast von Matthew Evernden, Associate Vice Presidents for Research and Innovation, habe ich die Woche genutzt, um mich mit vielen UBC Kollegen aus den Bereichen Research and Innovation (darunter Strategic Initiatives, Entrepreneurship@UBC, Innovation, Patenting & Licencing) und International Affairs auszutauschen. Treffen mit Managern der Programme UBC Coop, Arts Amplifier und der Public Scholar Initiative sowie eine tolle Führung durch den UBC Hatch Accelerator standen auch auf dem Programm. Mit zurück nach Berlin nehme ich viele neue Kontakte und Ideen für die Zukunft, wie man über die 8000km hinweg zusammenarbeiten kann.

 

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