Sprachkurs in Verona, Italien

Sina Gummlich, Sprachschule L’italiano con noi, Verona – Mai 2025

Im Mai 2025 besuchte ich mit der Unterstützung von Erasmus+ eine Woche lang einen Sprachkurs in Italien an der Schule „L’italiano con noi“ in Verona, um eine ganz neue Sprache – Italienisch – zu lernen.
Ich belegte einen „Combined Course“. Dieser Kurs umfasste 26 Unterrichtsstunden pro Woche – 20 Stunden Gruppenunterricht am Vormittag und 6 Stunden Einzelunterricht am Nachmittag. An einigen Tagen wurden auch Ausflüge von der Schule organisiert. So unternahmen wir beispielsweise einen gemeinsamen Stadtrundgang durch Verona oder besuchten ein nahegelegenes Weingut, um alles über den Weinanbau in der Region zu erfahren.

Untergebracht war ich in einer Gastfamilie. Das bot einem die perfekte Möglichkeit, ganz in die italienische Kultur und neue Sprache „einzutauchen“. Sowohl die Sprachschule mit ihren MitarbeiterInnen als auch die Gastfamilie haben mich freundlich aufgenommen und waren äußerst offen und hilfsbereit.


Insgesamt blicke ich auf eine sehr erfolgreiche Woche zurück. Auch wenn die Zeit leider viel zu kurz war, um die Sprache intensiv zu lernen, so hat sie mir doch einen guten Einsteig ermöglicht und mich ermutigt, an meinem Ziel festzuhalten und weiter Italienisch zu lernen. Darüber hinaus konnte ich neue Menschen kennenlernen, Kontakte knüpfen und neue, interkulturelle Einblicke gewinnen. Ich empfehle jedem, die Möglichkeiten, die einem das Erasmus+ Programm bietet, zu nutzen – es ist eine wirklich tolle Erfahrung!

Trainingsaufenthalt in Salerno, Italien

Universität Salerno, Italien – Mai 2024

Kathedrale San Matteo

Ich bin wahrscheinlich die einzige Deutsche, die vor meinem Weiterbildungsaufenthalt an der University of Salerno noch nie in Italien war! Mir gefiel das veranstaltungsreiche Programm der angekündigten International Staff Training Week, das auch zahlreiche Beiträge und Aktivitäten seitens der Teilnehmenden forderte, sehr gut – die Lage an der Amalfi Küste erschien als sonniger Bonus. Bereits am ersten Morgen lernte ich viele internationale KollegInnen auf der Busfahrt zum Campus Fisciano kennen. Diskussionen, Kaffeepausen und Präsentationen sorgten für ausreichend Zeit zum Austausch.

Die gemeinsamen Mittagessen (um 15 Uhr) und Abendessen (um 21 Uhr) waren lebhaft und auch das kulturelle Programm (Salerno-Stadttour, archäologische Führung nach Paestum, Besuch eines Büffel-Milchbetriebs) sehr eindrucksvoll. Während des International Fair repräsentierten alle Teilnehmenden ihre jeweilige Institution und informierten italienische Studierende über Austausch- und Studienprogramme. Zudem fuhr ich an einem freien Nachmittag entlang der Küste nach Amalfi, Cetara und Vietri sul Mare, aß riesige Eis und lief abends noch die kilometerlange Lungomare Trieste entlang.

Barlotti Buffalo Dairy Farm

Das fünftägige Bildungsprogramm ermöglichte viele Kontakte zu engagierten KollegInnen, so dass die eingerichtete WhatsApp-Gruppe auch Wochen später noch aktiv ist. In Zeiten von globaler Aggression und menschlichem Egoismus machen wohlwollende internationale Zusammenkünfte Mut zu Zuversicht und Engagement. Mein Aufenthalt war inhaltlich bereichernd und beruflich motivierend: ich bin sehr dankbar, dass die Freie Universität Berlin internationale Erfahrungen ermutigt und wissenschaftsstützendes Personal fördert. A presto, bella Italia e grazie mille!

Für mehr Information zur Universität Salerno.

Trainingsaufenthalt in Italien

Università di Bologna, Italien – Oktober 2023

Vom 16.-20.10.2023 nahm ich an der Una Europa Staff Week an der Universität Bologna zum Thema Diversität und Inklusion teil, welche sich an Mitarbeitende im Bereich Student Services in ganz Europa richtete. Ich erfuhr von dieser Möglichkeit durch meine Kolleginnen in der psychologischen Beratung und bewarb mich offiziell entsprechend der Ausschreibung der UniBo. Nach Annahme meiner Bewerbung erfolgte eine recht umfangreiche organisatorische Vorbereitung des Aufenthalts, um die Finanzierung sicherzustellen (Grant Agreement, Dienstreisegenehmigung), außerdem organisierte ich mir die Bahnfahrten und die Unterkunft vor Ort. Die Fahrt nach Bologna mit der Bahn dauert etwa 12 Stunden, lohnt sich aber zugunsten des Klimaschutzes und der schönen Aussichten. In Bologna wartet eine wunderschöne Altstadt mit unzähligen Kirchen, Türmen und Bogengängen, zahlreichen Restaurants und Bars, Märkten und Menschen, die auf der Straße musizieren. Innerhalb der Altstadt ist alles fußläufig erreichbar und dank der Bogengänge auch bei Regen wunderbar zu erkunden. Die Staff Week war vom Una Europa Team der UniBo beeindruckend strukturiert organisiert worden; leider bestand jedoch der Großteil des Programms aus Frontalvorträgen, welche wenig Interaktion erlaubten und häufig nur an der Oberfläche blieben. Es fanden jedoch auch zwei Workshops statt, welche allen Teilnehmenden deutlich mehr Gewinn einbrachten. Eindeutiger Höhepunkt des Programms war die Keynote Speakerin am letzten Tag des Programms, welche einen sehr inspirierenden und lebendigen Vortrag zum Thema Inclusion and Belonging on Campus hielt. Die Nachmittage und Abende verbrachten wir Teilnehmenden entweder mit dem von der UniBo gestalteten social programme (Museumsbesuch mit Führung, Kinofilm – beides zum Thema der Staff Week passend) oder selbst organisiert in den zahlreichen Möglichkeiten der Stadt – dabei half auch die eigens durch das Orga Team eingerichtete WhatsApp Gruppe.

Mehr Informationen zur Università di Bologna

Trainingsaufenthalt in Italien

Università di Bologna, Italien – Oktober 2023 

Die Una Europa Staff Week 2023 mit dem Schwerpunkt „Diversity and Inclusion“ hat zwischen dem 16. und dem 20. Oktober an der Università di Bologna stattgefunden. Teil genommen haben ca. 60 Mitarbeitende der Student Services und Human Ressources von Universitäten aus acht europäischen Ländern (z.B. Italien, Finnland, Irland, Spanien u.a.). Das englischsprachige Programm war reichhaltig: Vorträge, Workshops, Key-Note-Speeches, Diskussionsrunden, Museumsbesuch, gemeinsame Mahlzeiten. Dabei hatte ich die Gelegenheit, einerseits meine Kenntnisse über die Universitätsallianz Una Europa und andererseits über das Thema „Diversity und Inklusion“ zu erweitern. Sehr wertvoll fand ich den Austausch mit den europäischen Kolleginnen und die Feststellung, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben, gemeinsame Themen und Herausforderungen. Wir haben gute Ideen bzw. Good practices miteinander geteilt und uns gegenseitig ermutigt,uns für Diversity gekonnt einzusetzen. Das hat bei mir Gefühle von Zugehörigkeit (sense of belonging) und von Empowerment hervorgerufen. Vorschläge für zukünftige Programme: Kennenlern-Workshop gleich zu Beginn, gemeinsames Essen am ersten Abend, weniger Folien und Vorträge, dafür mehr Workshops, mehr Interaktion und Austausch in kleinen Gruppen. Außerhalb der Veranstaltungen hatte ich noch die Gelegenheit, die wunderschöne Stadt Bologna mit all ihren Arkaden, Piazzen und Museen, mit all Ihren Menschen und Farben zu entdecken. Eine wirklich passende Location für das Thema Diversity! Zusammen mit Kolleginnen sind wir durch die mittelalterliche Altstadt gelaufen, haben uns angeregt unterhalten und leckere italienische Spezialitäten genossen.
Alles in allem war die Staff Week eine wertvolle und bereichernde Erfahrung. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, daran teilgenommen zu haben und danke all denjenigen, die dies ermöglicht haben!

Mehr Informationen zur Università di Bologna

Lehraufenthalt in Italien

Politecnico di Bari, Italien – Oktober 2023

Das Institut für Klassische Archäologie der Freien Universität Berlin und das Politecnico die Bari (Italien) haben eine gemeinsame Lehrveranstaltung (LV) zur Feldforschung für Studierende durchgeführt (archäologische Field School). Die LV diente dazu, gemeinsam mit den Studierenden das Feldforschungsprojekt über das Gymnasium von Agrigent praktisch durchzuführen. Das Lernziel war, die Möglichkeiten und Grenzen der Arbeiten im Feld kennenzulernen und Einblicke in den Ablauf und die Organisation von Feldforschungsprojekten zu erhalten.
Deswegen fand der Unterricht nicht im Hörsaal in Bari statt, sondern wurde praktisch vor Ort in Agrigent (Sizilien) durchgeführt. Dort wurden die Studierenden darin geschult, archäologische Befunde und Funde zu erkennen, freizulegen, zu dokumentieren und für die weitere Forschung zugänglich zu machen. Der Unterricht umfasste sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil inklusive mehrerer Exkursionen im Archäologischen Park und antiken Zentren in der Nähe. Die Studierenden haben in deutsch-italienischen Teams antike Befunde freigelegt sowie fotografisch und zeichnerisch dokumentiert. Durch die enge Zusammenarbeit und die gemischten Teams konnten die Studierenden die verschiedenen akademischen Traditionen sowie Methoden und Techniken der Feldforschungen kennenlernen (Bauforschung und Archäologie).
Durch die LV haben die Studierenden ihre internationalen Kompetenzen gestärkt und wurden ermutigt, während ihres zweiten oder dritten Studienzyklus im Rahmen des Erasmus-Programms in Berlin zu studieren. Außerdem wurde die Zusammenarbeit der beiden beteiligten Institutionen in der Ausbildung gestärkt. Die Kooperation soll in Lehre und Forschung fortgesetzt werden. Konkret ist ein weiteres gemeinsames Feldforschungsprojekt geplant, bei dem Studierende beider Universität teilnehmen sollen.

 

Mehr Infos zur Politecnico di Bari.

Trainingsaufenthalt in Italien

Antje Backhaus, Dilit International House, Italien – März 2023

Meinen Erasmus+-Aufenthalt im März dieses Jahres verbrachte ich in Rom. Meine Erwartungen und Ziele, diese großartige Stadt, die italienische Sprache sowie Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund besser kennenzulernen wurden mehr als erfüllt.
An der Sprachschule wurde ich herzlich aufgenommen und meinen Fähigkeiten entsprechend einem laufenden Kurs zugeordnet. Sehr spannend fand ich die Lernmethode dort: es wurde ausschließlich auf Italienisch kommuniziert – was sich anfangs wie ein „Sprung ins kalte Wasser“ anfühlte trug im Laufe der Woche Früchte – mein Verständnis und meine Verständigungsfähigkeiten profitierten enorm: Die Steigerung meines (auf einem vor vielen Jahren absolvierten Grundkurses basierenden)„Urlauber-Italienisch“ hin zum erreichten A2 – Zertifikat erfüllen mich mit Freude.
Meine Mit-Studierenden kamen aus sehr vielen unterschiedlichen Nationen, auch die Altersstruktur und der Grund für das Erlernen der Italienischen Sprache waren vielfältig: Neben den jungen Leuten, die vor, während und nach dem Studium die Schule besuchten, waren vom IT-Spezialisten aus Prag, der Kunden in ganz Europa betreute, über eine koreanische Künstlerin, deren Mann für 3 Jahre nach Rom versetzt worden war, zwei Lehrerinnen aus Frankreich, die ihren Horizont erweitern wollten bis hin zu einem 79jährigen Herrn aus London, der im Ruhestand nach Rom übergesiedelt war, viele interessante Hintergründe – auf Italienisch! – zu erfahren. Die Schule bot auch ein interessantes Freizeitprogramm an, ich nahm an einem geführten Rundgang durch das Römische Ghetto und auf die Tiber-Insel teil.
Rom im Frühling tat sein Übriges, um diese Reise für mich zu einem unvergesslichen Highlight zu machen.
Mit Begeisterung möchte ich dazu ermutigen, diese großartige Möglichkeit zur fremdsprachlichen Weiterbildung mit dem Erasmus+ Programm der Europäischen Kommission zu nutzen.

 

Mehr Infos zum Dilit International House.

Lehraufenthalt in Italien

Monika Trümper, Università deqli Studi di Napoli L’Orientale – Februar/März 2023

Dr. Asja Müller und Prof. Dr. Monika Trümper vom Institut für Klassische Archäologie der Freien Universität Berlin haben im Frühjahr 2023 ein gemeinsames Feldforschungsprojekt mit Dr. Marco Giglio von der Università di Napoli in den Stabianer Thermen von Pompeii durchgeführt. Dieses Projekt schloss als Lehrveranstaltung eine zweiwöchige Field School ein. Ziel der Field School war es, gemeinsam mit den Studierenden die unterschiedlichen Methoden der Freilegung und Dokumentation von antiken Befunden und Funden zu erarbeiten und den Studierenden einen ersten Einblick in die Organisation und Durchführung von Feldforschungsprojekten zu vermitteln.
Deswegen fand der Unterricht nicht im Hörsaal in Neapel statt, sondern wurde praktisch vor Ort in Pompeii durchgeführt. Der Unterricht umfasste sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil inklusive kürzerer Exkursionen zu zeitgleich durchgeführten Forschungsprojekten (z. B. dem Eye-Tracking-Projekt der Universität Kiel in verschiedenen pompeianischen Häusern) sowie zu Vergleichsbauten (vor allem anderen Thermenanlagen). Der Fokus des Unterrichts in den Stabianer Thermen lag einerseits auf den Befunden unter der Palästra (Innenhof), andererseits auf einem um 50 v. Chr. errichteten Haus, das bei der Erweiterung der Thermen nach 62 n. Chr. zerstört und überbaut worden war. Durch die Lehrveranstaltung haben die Studierenden ihre internationalen Kompetenzen gestärkt und wurden zu Studienaufenthalten in Berlin im Rahmen des Erasmus-Programms ermutigt. Außerdem wurde die Zusammenarbeit der beiden beteiligten Institutionen in der Ausbildung gestärkt. Die Kooperation soll in Lehre und Forschung fortgesetzt werden, da weitere gemeinsame Forschungsprojekte in Pompeji geplant sind.

 

Mehr Infos zur Università deqli Studi di Napoli L’Orientale.

Trainingsaufenthalt in Italien

Saskia Huppertz, Universität Bologna, Italien – Oktober 2022

Meine 5 Tage in Bologna waren sehr bereichernd, es war meine erste Erfahrung im Job Shadowing. Im Gegensatz zu Staff Weeks oder anderen Gruppenangeboten konnten hatte ich so die Möglichkeit ganz und gar in den Arbeitsbereich meiner Partnerin einzutauschen. So konnte ich sowohl inhaltlich als auch strukturell noch mehr erfahren. Wo wir bei inhaltlichen Themen und Aufgabengebieten vielleicht tatsächlich eher unterschiedliche waren, fanden wir sehr viele Übereinstimmungen in unseren Hochschulstrukturen und konnten uns so über etwaige Herausforderungen auf ganz anderer Ebene unterhalten – weniger am konkreten Beispiel, sondern abstrahiert und somit eben auch auf unsere jeweiligen Bereiche übertragbar. Das war und ist ungemein wertvoll für mich.
Wir stehen auch nach dem Austausch weiterhin in Kontakt und haben unbedingt von diesen zu halten.
Job Shadowing kann vielleicht auch im Inland diesen Effekt haben, aber der Umstand sich in einer ganz anderen Umgebung zu befinden, in einer anderen Sprache zu kommunizieren und quasi auf sich allein gestellt zu sein, machte es mir wirklich möglich mich auf diese Erfahrung und den „neun Arbeitsplatz“ einzulassen. Mein riesen Bonus war in dem Fall natürlich, das leckere Essen und tolle Wetter in Italien.
Aber ganz ehrlich, in den Mauern der Alma Mater zu arbeiten war für mich etwas ganz besonderes und erfüllt mich mit Ehrfurcht und Stolz Teil der UNA Europa zu sein.

 

Mehr Infos zur Universität Bologna.