Trainingsaufenthalt in Indien

Indian Institute of Technology [IIT] Bombay, Indien – Juli 2023

Ich war zusammen mit einem Kollegen aus dem Professorium 7 Tage im Juli an der IIT in Bombay, Indien. Das Reisen zu zweit hat sich sehr bewährt, weil wir so viele Themen abdecken konnten, für die sich unsere Gastgeber:innen an der Anglistik interessiert haben und auch umgekehrt einen vielseitigen Input über unsere Arbeit an der FU geben konnten. Da wir während des Monsuns da waren, hat diese Wetterlage die Reise besonders eindrücklich gemacht. Der Campus, sowie eigentlich die ganze Stadt sind mitten im tropischen Regenwald gebaut. Es regnet ununterbrochen und ist gleichzeitig warm (nicht heiß). Tropische Pflanzen, Tiere, Geräusche und Nässe sind immerzu präsent. Bei Anbruch der Dämmerung muss man auch auf dem Campus damit rechnen einem Leoparden zu begegnen.
Wir waren in einem Guesthouse auf dem Campus untergebracht, was sehr komfortable und günstig war und hatten ein eigenes Büro am Institut. So haben wir dort die Abläufe und Gegebenheit hautnah kennengelernt. All das war sehr anders, die Forschungsinhalte und Lehrinhalte decken sich aber mit denen bei uns.
Ich selber als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte unseres Fachbereichs habe mich mit den dortigen Frauen vernetzt. Ganz anders als bei uns liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Aufklärung darüber, was Belästigung ist und wo Diskriminierung beginnt. Sie haben dazu tolle Plakate und ein Online Modul entwickelt, das für den Erwerb des Bachelors für alle obligatorisch ist.
Unsere Geschlechterparität in allen Gremien und Kommissionen usw. kannten sie nicht und fanden die Idee faszinierend, ebenso wie ich ihre Arbeit.

 

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Trainingsaufenthalt in Georgien

Ilia State University, Georgien – Juni 2023

Ich kann den Besuch der Staff Training Week an der Ilia State University in Tbilissi, Georgien – einer Partneruniversität der FU Berlin – nur empfehlen. Die Woche bot einen Mix aus Präsentationen und Diskussionen sowie ein umfassendes Begleitprogramm, um georgische Kultur (und Kulinarik!) zu erkunden.
Inhaltlich bot sich im Rahmen der Staff Week die Möglichkeit zum Austausch mit Kolleg*innen aus vielen europäischen Ländern und zu den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern. Zudem konnte ich durch den Besuch unsere Partneruniversität und auch das neue „Büroland“ Georgien (nach dem Umzug des FU-Verbindungsbüros aus Moskau) kennenlernen.

 

Von besonderem Interesse für mich waren neben den Präsentationen der Teilnehmenden vor allem die Vorstellung der Ilia State University zu den dortigen Bereichen Forschung, Promotion und gute wissenschaftliche Praxis. Durch den Besuch der Staff Week konnte ich Kontakte zu den Einrichtungen an der FUB, in diesem Fall der Koordinationsstelle für wissenschaftliche Integrität und der Dahlem Research School, herstellen und mit letzterer soll gemeinsam mit der Ilia State University und dem Verbindungsbüro der FU Berlin in Tbilissi eine Informationsveranstaltung zum Promovieren in Deutschland und zu Möglichkeiten von Kurzzeitaufenthalten an beiden Universitäten angeboten werden.
Die Staff Training Week an der Ilia State University war eine hervorragende Möglichkeit, das Land und die Universität kennenzulernen und einen ersten begleitenden Einblick in die Kultur zu gewinnen. Auf jeden Fall plane ich, Georgien wieder zu besuchen, sei es beruflich oder privat, und hoffe, dass die entstehenden Kontakte auch zu langfristigen Kooperationen führen werden.

 

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Trainingsaufenthalt in Irland

Atlantic Language School Galway, Irland – Juni 2023

Mein Aufenthalt an der Atlantic Language School in Galway, Irland war eine nachhaltig wundervolle Erfahrung, die nicht nur mein weiteres berufliches Leben sondern auch mein persönliches bereichert hat. Es ist eine perfekte Mischung aus informativem, interaktivem und anwendungsorientiertem Englisch-Unterricht und der reichhaltigen Freizeitgestaltung und des Erlebens der irischen Kultur. Wer schon immer Mal die grüne Insel besuchen wollte, ist hier richtig. Die Lehrerinnen der Atlantic Language School machen einen großartigen Job komplizierte Aspekte der englischen Sprache anschaulich zu vermitteln und durch praktische Übungen die Anwendbarkeit im beruflichen Umfeld zu verbessern. Zu dem bietet die Schule sehr gute Unterkünfte, organisierte Ausflüge in die Umgebung Galway’s, zum Beispiel den beeindruckenden Klippen von Moher und eine Stadtführung an. Der Ort bietet spannende Geschäfte, reichhaltige Kultur und Museen, Strände und kulinarische Genüsse nicht nur in den zahlreichen Pubs. In denen mensch, nach einen eindrucksreichen Tag, mit den Kursteilnehmerinnen den Abend bei Live-Musik ausklingen lassen kann.

 

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Trainingsaufenthalt in Chile

Pontificia Universidad Católica de Chile, Chile – Juli 2023

Mein Aufenthalt in Chile war eine ganz großartige Erfahrung, welche nicht nur meine Arbeit bereichern wird, sondern auch mein Privatleben.
Meine Kolleginnen und Kollegen an der Pontificia Universidad Católica de Chile endlich persönlich kennenzulernen war aufregend und für alle Beteiligten von Vorteil. Direkt Fragen und Vorgänge in der Studierendenmobilität zu besprechen hat den zukünftigen Austausch unseren Studierenden leichter gemacht.

Einen Einblick in ein (für mich) neues Land zu bekommen war einfach toll. Durch meinen Austausch habe ich neue Freunde gefunden, die Sprache besser gelernt und wundervolle neue Erinnerungen gesammelt.

 

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Trainingsaufenthalt in Finnland

Universität Turku, Finnland – Juni 2023

Nachdem der Aufenthalt an der Universität Turku / Department for Teacher Education aufgrund der Pandemie um drei Jahre verschoben werden musste, konnte ich im Juni 2023 über eine Erasmus+-Förderung Kolleginnen am Department for Teacher Education der Universität Turku besuchen. Finnland gilt als eines der Länder, in denen Schülerinnen hervorragende schulische Leistungen erzielen. Außerdem werden in Finnland keine Schulinspektionen durchgeführt. Vielmehr genießen Lehrkräfte in der Bevölkerung ein stark ausgeprägtes Vertrauen.
Durch den Aufenthalt vor Ort hatte ich die Gelegenheit, mit zahlreichen Kolleginnen darüber zu sprechen, wie sie an ihrer Universität die Lehrkräftebildung durchführen. In Finnland müssen sich Interessentinnen für den Lehrberuf einer umfangreichen Aufnahmeprüfung mit kognitiven und nicht-kognitiven Tests unterziehen; nur 10% der Bewerberinnen werden zum Studium zugelassen. Die Kolleginnen haben darüber informiert, wie sie diese Aufnahmeprüfung derzeit hinsichtlich ihrer Vorhersagekraft für Studien- und Berufserfolg untersuchen. Eine weitere Studie untersucht, wie das scientific capital angehender Lehrkräften verbessert werden kann, d.h. wie Lehramtsstudierende die Qualität unterschiedlicher Quellen und forschungsbasierte Aussagen einschätzen können. Die Vorstellung und Diskussion dieser und weiterer Vorhaben, in denen Forschung und Lehre eng verzahnt werden, regt zu weiterer Zusammenarbeit an, für die bei dem Aufenthalt an der Universität Turku erste Schritte eruiert wurden.
Ein Aufenthalt vor Ort erlaubt deutlich ausführlichere Gespräche als dies am Rande von Tagungen und Kongressen möglich ist und er ermöglicht mehr spontane oder vertiefende Gespräche und Einblicke.
Vielen Dank, liebes Erasmus+ Team im International Office der Freien Universität Berlin, dass Sie mich bei der Planung dieses Aufenthalts so gut unterstützt haben!

 

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Trainingsaufenthalt in Norwegen

Erik Isaksson, Norwegian University of Life Sciences, Norwegen – Mai/Juni 2023

Ich habe fünf Tage an der Norwegian Institute for Life Sciences verbracht, um meine Skills in der Lehre, Forschung und Forschungskommunikation zu vertiefen, durch Interaktion mit Lehrenden und Forschenden an verschiedenen europäischen Universitäten. Der Aufenthalt war durch Erasmus + gefördet. Im Trainingprogramm hatten wir Workshops und Blockseminare, sogenannte „Walk-and-Talks“, Roundtable-Diskussionen, und Möglichkeiten zum Networking. Alles hat in einer großen Hütte im Wald außerhalb Oslos stattgefunden, was dazu beigebracht hat, dass man sehr entspannt lernen und mit einander sprechen konnte. Das Programm war sehr gut organisiert und ich habe viele neue Kontakte verknüpfen können, sowohl auf Professioneller Ebene als auch Privat. Das Personal in der Abteilung Internationales an der FU war auch sehr hilfsbereit, und hat alle meine Fragen beantwortet. Ich kann einen Auslandsaufenthalt (im Wald oder nicht) nur empfehlen, und die Erasmus +-Förderung bietet eine sehr gute Chance, das zu verwirklichen.

 

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Lehraufenthalt in Mexico

Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko – April 2023

Erasmus+ Mobility allowed me to share my experience with students and professors at Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM), Mexico City, Mexico. I gave seminars about study and research opportunities in Europe (Germany), especially at Freie University Berlin, and a research seminar about my work at FU-Berlin. After the workshops, we had Q&A sessions to discuss in detail. Remarkably, participants were very interested to know about funding opportunities in Europe. I got the chance to visit many laboratories of the Physics department of UNAM. My Host Professor Dr. Gerardo García Naumis gave me a tour of the UNAM campus, which has a rich history of UNESCO World Heritage sites and UNESCO-protected murals, Olympic stadiums, etc. Interestingly, the UNAM campus is built over lava flows and has many unique sculptures.

 

Also, I visited many touristic places in and nearby Mexico City, especially the Teotihuacan Temples (pyramids) of the Sun and the Moon from Mesoamerican culture. Further, I explored Mexican cuisine, learned many Spanish words, and interacted with locals. Overall, it was a wonderful experience to participate in the Erasmus+ program, which allows you to share your knowledge, improve your teaching ability, experience new cultures, and establish new networks and collaborations.

 

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Trainingsaufenthalt in Frankreich

Université Sorbonne Nouvelle, Frankreich – Mai 2023

Mein Erasmus-Aufenthalt in Paris bei der Staff Week an der Sorbonne Nouvelle war rundum gelungen.

Die Organisator:innen der Sorbonne Nouvelle waren sehr engagiert, hilfsbereit und sympathisch – sowohl im Vorfeld der Reise als auch vor Ort. Zu Beginn der Staff Week gab es ein kleines Get together zum entspannten Kennenlernen, so dass man einen Eindruck von der Gesamtgruppe bekommen hat und erste Kontakte knüpfen konnte. Auch zum Abschied gab es einen kleinen Empfang. War alles sehr gut organisiert und hat den Austausch zwischen den Teilnehmenden der Staff Week gefördert und erleichtert.

Für den Sprachkurs wurden wir in 5 Gruppen auf drei verschiedene Lernniveaus aufgeteilt, so dass max. 12 Leute in einer Gruppe waren. Der Unterricht war abwechslungsreich, professionell und interessant gestaltet. Ich hatte die Gelegenheit, vier verschiedene Lehrer:innen kennenzulernen, da ich einmal die Gruppe gewechselt habe und in jeder Gruppe die Hauptlehrkraft einmal vertreten wurde. Am besten hat mir der Unterricht bei Morgane gefallen, da sie uns neben der Sprachvermittlung auch viel über die französische Mentalität und Kultur sowie die Pariser Stadtgeschichte inkl. Insiderwissen und Pariser Eigenheiten vermittelt hat. Alle Lehrkräfte haben für entspannte Kommunikationsanlässe gesorgt und durch die Methoden- und Medienvielfalt wurde es nie langweilig oder monoton. Dennoch war der Unterricht durchaus anspruchsvoll und ein halber Tag war völlig ausreichend, um einerseits genügend Input zu bekommen und andererseits doch auch ordentlich gefordert zu werden, was man abends gemerkt hat, wenn man angefüllt mit Eindrücken und einigermaßen erschöpft recht früh ins Bett fiel.

Es gab auch ein kleines kulturelles Rahmenprogramm in Form von 2 Nachmittagsführungen durch die Stadt. Da hätte ich mir etwas mehr Geheimtipps gewünscht als touristische Standardstrecken, aber gesellig war es allemal. Die Teilnehmer:innen der Erasmus-Gruppe kamen bunt gemischt aus vielen europäischen Ländern und es war wirklich bereichernd, sich über Arbeitsalltag, bürokratische Strukturen und Abläufe sowie die dahinterstehenden Politiken in den unterschiedlichen Regionen auszutauschen.

Da ich das Glück hatte, ein bisschen Erholungsurlaub an meinen Erasmus-Aufenthalt dranhängen zu können, konnte ich noch ein paar Tage völlig losgelöst von Verpflichtungen und Terminen Paris erkunden und etwas tiefer in das Stadtleben eintauchen. Als passionierte Tango-Tänzerin bin ich bei zahlreichen Tangoveranstaltungen erfreulicherweise auch schnell in Kontakt mit echten Pariserinnen und Parisern gekommen, was die bloße Touristinnenperspektive auf Land und Leute wunderbar ergänzt hat.

Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit und wunderbare Erfahrung durch das Erasmusprogramm. Beruflich hat es mich definitiv weitergebracht, da ich ohne die gerade aufgefrischten Französischkenntnisse sicherlich nicht den Zuschlag für die Stelle bekommen hätte, auf die ich mich gerade beworben habe.

 

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