Blogs in Lehre und Wissenschaft: Ein Überblick

Monatsspecial zu Blogs (Teil 1/4)

Blogs (oder auch Weblogs) sind ein immer beliebteres Mittel zur Kommunikation, zur Verbreitung von Inhalten, zur Reflektion, zur Reiseberichtserstattung u.v.m. Auch im akademischen Alltag haben Blogs längst Einzug gehalten. Allein an der Freien Universität Berlin nutzen bereits über 4.500 Universitätsangehörige das hochschuleigene Blogsystem. Grund genug, sich dieses Medium für Lehr-/Lernprozesse sowie Forschungsszenarien etwas näher anzusehen. Im laufenden Monatsspecial geben wir einen Überblick über Blogs (Teil 1), zeigen sinnvolle Einsatzszenarien zur Nutzung von Blogs in Lehre und Wissenschaft an der Freien Universität Berlin (Teil 2), geben praktische Informationen zur Einrichtung eines eigenen Blogs (Teil 3) und stellen die Aufgaben zur Betreuung und Moderation von Blogs vor (Teil 4).

Was sind Blogs?

Einen netten Einstieg bietet das Video von Commoncraft:

ACHTUNG: Daten nach YouTube werden erst beim Abspielen des Videos übertragen.

Zusammengefasst ist ein Webblog (steht für Web von World Wide Web und Log von Logbuch; Kurzform Blog) eine dynamische Webseite, die periodisch neue Beiträge enthält. Geführt werden Blogs häufig als persönliche Webseite, als Journal, als Tagebuch, als Forschungsblog usw. und dienem dem Austausch von Informationen, Gedanken, Ergebnissen und Erfahrungen. Charakteristisches Merkmal ist, dass Beiträge immer in rückwärts chronologischer Reihenfolge dargestellt werden; der neueste Beitrag steht also immer zuoberst (im Gegensatz z.B. zu Foren). Blogs können offen oder geschlossen, allein oder gemeinsam mit anderen geführt werden. Aufgrund der einfachen Handhabung können auch wenig internet-versierte Nutzer/innen schnell Webinhalte bereitstellen oder ändern.

Keyfeatures & Potentiale

  • vielschichtige Möglichkeiten zum Teilen aktueller Informationen
  • integrierte Kommentarfunktion ermöglicht Austausch & wissenschaftlichen Diskurs
  • aktuelle Beiträge erscheinen immer an erster Stelle
  • strukturierbar durch thematische Kategorien und Schlagwortwolken
  • immer über aktuelle Aktivitäten im Blog informiert sein ohne manuelles Aufrufen des Blogs (Abonnieren der Beiträge über RSS)
  • sich mit Gleichgesinnten vernetzen (z.B. automatischer Hinweis, sobald ein anderer Blog­betreiber den eigenen Beitrag verlinkt)
  • einfach zu bedienender Service

Im nächsten Teil des Specials werfen wir einen Blick auf die Einsatzmöglichkeiten in Lehre und Wissenschaft und zeigen Praxisbeispiele der Freien Universität.

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