Mit „StepUp.io“ YouTube Videos einfach online bearbeiten

Mit der neuen Plattform „StepUp.io“ kann man ganz einfach YouTube Videos favorisieren, teilen, zerlegen und so zusammenschneiden, wie man sie gerade benötigt.

Oft wollen Lehrende in ihren Veranstaltungen Videos, die auf YouTube zu finden sind oder die sie selbst dort hochgeladen haben, passgenau und inhaltlich fokussiert einsetzen, indem sie beispielsweise nur  bestimmte Szenen zeigen oder einen ganzen Film in einzelne Segmente zerlegen. StepUp.io kann hier Abhilfe schaffen, da man mit diesem Tool YouTube Videos direkt online und ohne diese runterzuladen schneiden und wieder zur Verfügung stellen kann. Dabei ist es auch möglich einzelne Passagen zu taggen. Eine kurze Einführung vom Anbieter gibt es auf YouTube unter diesem Link.

Auf TechCrunch finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Thema.

Lesetipp: Hashtags, Twitter Chats und TweetDeck im Bildungskontext

Twitter ist ein ideales Tool, um sich mit anderen Akteuren aus Bildung und Forschung zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Unterstützung zu erhalten – das zumindest meint Sue Waters im heute in The Edublogger erschienenen Artikel „Hasthtags, Twitter Chats and TweetDeck for Education“.

The Edublogger soll Bloggern im Bildungskontext beim Einsatz von neuen Technologien in der Lehre unterstützen und wurde von Edublogs „the world`s most famous education blogging service“- eingerichtet. Im vorliegenden Artikel hat Waters einen Leitfaden zusammengestellt, der es Lehrenden Schritt für Schritt ermöglicht, sich mit anderen Akteuren aus Bildung und Forschung über Twitter zu vernetzen.

Der Leitfaden beinhaltet:

„Lesetipp: Hashtags, Twitter Chats und TweetDeck im Bildungskontext“ weiterlesen

Social Bookmarking im Überblick

Monatsspecial „Social Bookmarking“ (Teil 1/3):

Zeit sparen mit Social Bookmarking

Informationen und Daten einfacher kuratieren

Jede Professorin, jeder Wissenschaftler, einfach alle Wissensarbeiter/innen verlieren viel Zeit, wenn sie im Internet surfen und Informationen wie Forschungsberichte, Bücher, Websites, Bilder und mehr recherchieren, sammeln und die Ergebnisse speichern und als Link-Listen oder Literaturverzeichnisse aufbereiten, um sie Kolleg/innen und Studierenden zur Verfügung zu stellen.

Mit Social Bookmarking können Studierende, Lehrende und Wissenschaftler/innen Zeit sparen, indem sie Informationen und Daten

  • einfach als Lesezeichen speichern,
  • Seiten annotieren,
  • flexibel Informationen organisieren,
  • alleine und mit anderen
  • mit Rechner, Tablet oder Smartphone.

Social Bookmarking

Social Bookmarking ist ein Service, der Nutzer/innen ermöglicht, individuell oder gemeinschaftlich Lesezeichen respektive Bookmarks, die auf Informationsquellen im Web verweisen, online zu speichern, zu verschlagworten, zu annotieren, zu organisieren und zu teilen.

Social Bookmarking im Überblick

Im Gegensatz zur Lesezeichen-Sammlung im Webbrowser, die gerne unübersichtlich wird, lassen sich Lesezeichen mit Social Bookmarking einfach und flexibel organisieren. Social Bookmarking bietet folgende Vorteile im beruflichen Alltag:

  • Informationen leichter sammeln
    Zum Speichern von Web-Quellen wird eine Bookmark-Anwendungen im Browser geöffnet, die bereits die URL und den Titel der Information anzeigt. Inhalte können kurz beschrieben (z. B. Einführung in die Geometrie) und mit Tags verschlagwortet werden (z. B. Mathematik, Grundlagen, Tutorial). Das Lesezeichen kann als öffentlich sichtbar oder als privat markiert und via Klick auf einen Button in der Bookmark-Sammlung gespeichert, archiviert, in eine Liste einsortiert oder nach Kategorien thematisch geordnet werden. Seiteninhalte lassen sich zum effektiven Lesen zusätzlich mit „Highlighting“ hervorheben sowie mit Notizen versehen. So lässt sich eine bestehende Online-Umgebung einfach erweitern und eine persönliche Bibliothek in der Cloud aufbauen.
  • Informationen schneller verwalten
    Bookmarks können mit Tags etikettiert werden, in Listen abgelegt oder nach Themen kategorisiert werden zum einfachen, schnellen Verwalten. Eine Bookmark-Sammlung kann mit Hilfe von Tags leicht durchsucht werden, um gespeicherte Inhalte zu finden und sich diese anzeigen zu lassen. Bookmarks lassen sich außerdem exportieren und als Datei an Peers und Studierende versenden oder in einen Blackboard-Kurs oder ein Wiki einbinden. Praktisch ist zudem, dass Bookmarks zu einem Thema als Liste aufbereitet werden können. Der Link zu der Liste kann mit anderen geteilt werden, damit sie die Bookmarks online zur Verfügung haben, dieses direkt aufrufen und die Inhalte der Web-Ressourcen rezipieren können. Bookmarks lassen sich darüber hinaus in einer privaten Gruppe speichern, zu der nur ausgewählten anderen Nutzer/innen Zutritt gewährt wird. Diese können auch eigene Bookmarks zu der Gruppe hinzufügen, beispielsweise wenn im Team gemeinsam Quellen rercherchiert und gesammelt werden.
  • Kollaborieren, vernetzen und Reputation aufbauen
    Mit Social Bookmarking lassen sich Gruppen-Repositorien aufbauen, Informationen bequem mit einem Team teilen, Inhalte diskutieren und kommentieren. Über Bookmarks und Tags lassen sich Peers und Gruppen innerhalb der Bookmark-Community finden, die zu denselben oder ähnlichen Themen Informationen sammeln. Man kann sich mit Ihnen vernetzen, indem man ihnen folgt und sich außerdem über neue Informations-Quellen, die sie speichern, automatisiert informieren lassen, per Mail oder RSS-Feed. So lässt sich sukzessive ein Netzwerk aufbauen und über die Qualität der gesammelten Bookmarks auch über berufliche Kontexte hinaus Reputation im Web aufbauen, national und international.

Implikationen für Lernen, Lehren und Forschen

Social Bookmarking bietet sinnvolle und zeitsparende Einsatzmöglichkeiten für Lernen, Lehren und Forschen. Angefangen bei der Suche und Verwaltung von Online-Ressourcen über die gemeinsame Recherche nach Quellen in Studierenden-Gruppen oder Forschungsteams, die Bewertung von Bookmarks bis hin zum Aufbau von Recherche-Netzwerken. Mehr zu den Implikationen von Social Bookmarking für Lernen, Lehren und Forschen, erfahren Sie in dem nächsten Blog-Post „Social Bookmarking in Lehre und Forschung“.