Fortbildungen zu Lehren und Forschen mit digitalen Medien

Aktuelles vom CeDiS-Fortbildungsteam

Rückblick: Open Educational Resources in die Lehre nutzen

Das Thema Urheberrecht in der Bildung ist aus gegebenem Anlass gerade sehr aktuell. Zu einem, weil viele Lehrende sich nach Alternativen zu Materialien, die vom §52a Urheberrechtsgesetz (UrhG) getroffen sind, umschauen, zum anderem, weil  das BMBF vor Kurzem angekündigt hat, eine neue Informationstelle für offene Bildungsmaterialien einrichten zu wollen.

Am Workshop „Open Educational Resources in die Lehre nutzen“ haben wir :

  • Lizenzmodelle für offene Lernmaterialien kennengelernt (Creative Commons)
  • vorhandene Portale für offene Lehr- und Lernmaterialen in Deutscher und Englischer Sprache angeschaut
  • nach Lehr-Lern-Ressourcen, Bildern, Videos und anderen Medien unter Creative Commons-Lizenz recherchiert
  • über Einsatzszenarien mit offenen Lehr- und Lernressourcen für die eigenen Lehrveranstaltungen reflektiert

Zu Beginn der Veranstaltung haben wir den Begriff „Open Educational Practices“ erläutert und nach konkreten Beispielen in unterschiedlichen Fachbereiche gefragt. Danach haben wir in Gruppen über den Grad der Offenheit in unterschiedlichen Fachkulturen diskutiert und eine Zusammenfassung von des Ist-und Soll-Zustandes erstellt. Wir teilen hier die Folien dieser Reflektionsaufgaben, falls KollegenInnen dieses als Gesprächseinstieg für eigene OER-Projekte nutzen möchten:

Wie „open“ ist mein Fach? (Ist-Zustand)

Open_Ist_Zustand

 

 


Wie „open“ ist mein Fach? (Soll-Zustand)

Open_Soll_Zustand

Veranstaltungsankündigung: Heterogenität & E-Learning am 8.12.

Ein Workshop zu Methoden und Werkzeuge für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen.

Die Studierendenschaft in Deutschland zeichnet sich in den letzten Jahren durch zunehmende Heterogenität aus. Unterschiedliche Lernbiographien, studienrelevante Vorbildungen und außeruniversitäre Verpflichtungen in Beruf und Familie sowie finanzielle und körperliche Einschränkungen sind nur einige Elemente der Vielfalt. Methoden- und Materialvielfalt wird als das A und O heterogenitätssensibler Lehre gesehen. Digitale Medien und Technologien werden als wichtige Unterstützung bei der Realisierung binnendifferenzierender Lehr- und Lernformen erachtet.

Deswegen nimmt sich dieser Workshop vor, Interessierten didaktische Hinweise für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen an die Hand zu geben. Im Programm werden u.a. Fragen zu E-Learning-Angeboten, die sich in diesem Kontext bewährt haben, und didaktischen Aspekten, die bei Online-Formaten wichtig sind, thematisiert sowie Good-Practice-Einsatzszenarien verschiedener Hochschulen präsentiert.

Zeit & Ort

  • 08.12.2016 | 10:00 – 13:00
  • Konferenzraum II im Henry-Ford-Bau, Garystr. 35, 14195 Berlin

Weitere Informationen &  Anmeldung

(Gastbeitrag von Cristina Szasz)

Fortbildungstipp des Monats: Dezember 2016

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Quelle: https://hochschulforumdigitalisierung.de/

Unter diesem Motto stellen wir jeden Monat eine ausgewählte Fortbildung aus dem Themenbereich “Lehren, Lernen und Forschen mit digitalen Medien” vor.

Unser Fortbildungstipp für den Monat Dezember
Gleich am 1. Dezember findet die Abschlusskonferenz des Hochschulforums Digitalisierung in Berlin statt, die online übertragen wird.

Worum geht´s?

Das Hochschulforum Digitalisierung begleitet den digitalen Wandel an deutschen Hochschulen seit 2014. Ziel war und ist, alle relevanten Akteure aus Hochschulleitungen, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Dialog zusammenzubringen.(Quelle: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/news/abschlusskonferenz)

Seit drei Jahren diskutieren 74 ExpertInnen in 6 Themengruppen, u.a. Neue Geschäftsmodelle, Technologien & LLL, Innovationen in Lern‐ & Prüfungsszenarien, Curriculum Design & Qualitätsentwicklung (eine Übersicht aller Themengruppen hier) und auf zahlreichen Veranstaltungen über Hochschullehre im digitalen Zeitalter. Die Ergebnisse der ersten drei Jahre werden derzeit auf unterschiedlichen Wegen veröffentlicht: in Arbeitspapieren, in einer gemeinsam mit e-teaching.org ausgerichteten Diskussionsreihe „Bildungspolitik im digitalen Zeitalter“ (von Oktober bis Dezember 2016) und auf der Abschlusskonferenz. Dort werden u.a. Handlungsempfehlungen für Bildungspolitik und Hochschulen vorgestellt und die „politischen Rahmenbedingungen als auch die Weiterentwicklung von Innovationskulturen an deutschen Hochschulen“ auf Podien diskutiert.

Warum sollten Sie teilnehmen? Den ganzen Beitrag lesen »

Wikis: Dokumentation und Protokolle gemeinsam erstellen und ergänzen. #6

Dokumentationen und Protokolle gemeinsam erstellen und ergänzen

Im Folgenden werden wir erklären, wie mithilfe von Wikis Protokolle leicht zu erstellen sind. Wikis sind dazu eine optimale Umgebung, um Protokolle  innerhalb einer geschlossenen Gruppe zu kommentieren, zu ergänzen und dauerhaft zu archivieren.

Wenn jede Woche ein/e ProtokollantIn ihre/seine Aufzeichnungen im Wiki zur Verfügung stellt, haben am Ende alle mehr davon.Veranstaltungsdokumentationen können ebenfalls im Wiki erstellt werden. Allerdings muss man eine für das Protokoll verantwortliche Person auswählen, ebenso wie Regelung zu Autorenschaft und Kommentierung festlegen (z.B die Vereinbarung, dass alle Anmerkungen als Kommentar abgeben dürfen während die/der  ProtokollantIn über die finale Version des Textes entscheidet). Bei der Dokumentation einer Veranstaltung werden die Vorschläge aller bei der Erstellung des Textes berücksichtigt.

Wikis sind ein gut geeignetes Werkzeug um Termine, Sitzungen und Besprechungen zu dokumentieren. Dank der Suchfunktion und der Möglichkeit, Wiki-Seiten mit Schlagwörter zu versehen, sind alle im Wiki enthaltenen Informationen sofort wieder auffindbar.

Sowohl in der Lehre als auch in der Forschung können diese Möglichkeiten förderlich sein.

Warum in einem Wiki? Mehrwert des Medieneinsatzes Den ganzen Beitrag lesen »

Erfahrungsbericht: MOOC’s

Was ist ein MOOC?

MOOC ist ein Akronym, das aus der englischen Sprache kommt und „Massive Open Online Course“ bedeutet. Ein MOOC ist ein offener Kurs (d.h. kostenfrei), der aus einer großen Teilnehmerzahl besteht und der Online stattfindet. Verschiedene Plattformen, wie Coursera, EdX, Miríada X, iversity, u.a. bieten Kurse zu vielfältigen und diversen Themen.

Diese Lernplattformen haben gemeinsam, dass sie kooperativ mit verschiedenen Universitäten arbeiten, um Inhalte von Kursen zu gestalten. Die Durchführung wird von Professoren dieser Universitäten übernommen. Da die Anzahl von Teilnehmern normalerweise über 1000 geht, wird als Evaluationsmethode das Peer-Review Verfahren benutzt, d.h. die Teilnehmenden werden die Aufgaben gegenseitig evaluieren und Verbesserungstipps geben.

Persönliche Erfahrung

Einleitung

Ich studiere Physik und Mathematik auf Lehramt und deswegen finde ich alle Themen, die mit Erziehung und Ausbildung in Verbindung stehen interessant. Ich habe an verschiedenen MOOCS teilgenommen, um Kenntnisse zu erlangen, die man im Studium nicht erwerben kann. Im Zusammenhang mit dem Thema “Lehren, Lernen und Forschen mit digitalen Medien”, möchte ich mich auf die folgenden zwei MOOC’s fokussieren:

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Workshop: „Das digitale Klassenzimmer – Schülerzentrierter Unterricht mit digitalen Medien“

Ein weiterer Workshop von CeDiS im Rahmen des Lehramt Plus Programms zum Einsatz von digitalen Medien in der Lehre an. Der heutige Workshop: „Das digitale Klassenzimmer – Schülerzentrierter Unterricht mit  digitalen Medien“ beschäftigt sich mit dem didaktischen Model des „umgedrehten Klassenzimmers.

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Fortbildung: Blackboard Kommunikation & Kollaboration

Unterstützen Sie Ihre Studierenden online beim interaktiven Lernen und nutzen Sie die Lernplattform Blackboard über die Grundfunktionalitäten hinaus. Denn: Blackboard dient nicht nur der Bereitstellung von Lernmaterialien und Informationen. Durch eine Vielzahl von Online-Werkzeugen ermöglicht Blackboard darüberhinaus Lernformen, bei denen durch zielgerichtete Interaktionen zwischen Studierenden und Lehrenden sowie der Studierenden untereinander Lernprozesse online initiiert werden können. Um die Zusammenarbeit der Studierenden zu unterstützen, können Sie in Blackboard z. B. Arbeitsgruppen einrichten und zu Themen der Lehrveranstaltung Diskussionsforen und Wikis anlegen.
Hier sind die Themen der Fortbildung am 24.11.2016

  • Handhabung der verschiedenen Kommunikationstools der Lernplattform Blackboard wie Forum, Gruppen, Wiki und Blog
  • Präsentation und Diskussion der Einsatzszenarien
  • Vertiefung der bereits vermittelten Inhalte in Übungen

Melden Sie sich noch heute an!

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Wiki: Studierende bearbeiten Fallbeispiele in Gruppen #5

Studierende bearbeiten Fallbeispiele in Gruppen
Gruppenarbeit wird von Wikis optimal unterstützt. Studierende, TutorInnen und Lehrende können gemeinsam auf einer Wiki-Seite gemeinsam an Fallbeispielen arbeiten.

Warum in einem Wiki? Mehrwert des Medieneinsatzes

  • Verfügbarkeit: Fragestellungen und Materialien sind für alle Gruppen-Mitglieder rund um die Uhr verfügbar.
  • Einfache Gruppenkommunikation dank Wiki-Funktionalitäten: Mit der Mitteilungsfunktion, der Möglichkeit Seiten zu beobachten und der Kommentarfunktion können sich alle Gruppenmitglieder leicht verständigen.
  • Feedback und Rückmeldung auf den Wiki-Seiten: Die Lehrenden und/oder TutorInnen können direkt im Wiki an entsprechende Stellen Hilfe zum Lösungsansatz geben (Prozessorientierte Didaktik)

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Rückblick: Blackboard-Tests und -Umfragen am 03.11.2016

Am 03.11.2016 fand die Veranstaltung „Blackboard-Tests und Umfragen“ statt. In der Veranstaltung wurden die unterschiedlichen Blackboard-Werkzeuge für Bewertungen präsentiert und ausprobiert. Während der Veranstaltung konnten die Teilnehmerenden eigene Einsatzszenarien präsentieren und in Gruppen mögliche Umsetzungsalternativen diskutieren. Im Folgenden beschreiben wir einen der behandelten Fälle.

Ausgangslage: 

In einem Seminar werden im Semester sechsmal Aufsätze von circa 50 Studierenden gesammelt.  Ein Team von Lehrenden und TutorInnen korrigiert die Aufsätze und gibt persönliches Feedback. zu jedem Aufsatz. Für die Lehrenden es ist wichtig, dass sie die Funktion Änderung-nachverfolgen von Word nutzen können, damit die Studierenden die Korrekturen und Anmerkungen in ihren Texten nachvollziehen können. Bisher wurden die Aufsätze in Papierform eingesammelt und manuell korrigiert. Gewünscht ist jedoch eine Lösung, bei der alle im Team Zugriff auf die Aufsätze haben und einen Überblick über abgegebene Aufsätze und Noten der Teilnehmenden erhalten. Außerdem soll es den Studierenden möglich sein, ihre Word-Dokumente nach Blackboard hochzuladen, und den Lehrenden, das Feedback in Form von einer korrigierter-Fassung (des Word-Dokuments) individuell an jeder Teilnehmenden zu schicken.

Lösungsvorschlag:

Hierzu nutzen wir die Test-Funktion von Blackboard. Sie ermöglicht es, Dateien von Studierenden einzusammeln und in korrgierter Form bereitzustellen. Den ganzen Beitrag lesen »

Veranstaltung: E-Examinations. Die Theorie der Praxis

Gastbeitrag von Alexander Schulz

Für alle Lehrenden, die sich mit den Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Medien in der Lehre befassen und gerne Prüfungen computergestützt durchführen möchten, bietet der Arbeitsbereich E-Examinations von CeDiS am kommenden Freitag, den 18.11.2016 in der Zeit von 10:00h s.t.  – 12:00 Uhr einen Einführungsworkshop zu den Möglichkeiten computergestützter Prüfungen an der Freien Universität Berlin an. Zentral für die Durchführung von rechtssicheren und technisch stabilen E-Examinations ist das E-Examination Center (EEC) der Freien Universität Berlin. In diesem wurden seit Eröffnung im Februar 2013 mehr als 51.000 Teilnehmende der Freien Universität Berlin, der Charité Universitätsmedizin, der Evangelischen Hochschule, der Verwaltungsakademie Berlin und der Senatsverwaltungen des Landes Berlin computergestützt geprüft.

Inhalt des Workshops

  • Logistik: Nutzungsmöglichkeit des E-Examination Centers (EEC)
  • Full-Service: von der Beratung über die Planung, Durchführung bis in die Nachbereitung von computergestützten (Massen-)Prüfungen
  • Prüfungstechnik: technische und rechtliche Sicherheitskonzeption und Prüfungsmodi im EEC
  • Prüfungseffizienz und Prüfungsdidaktik: Zeitersparnis, Prüfungstypen, Prüfungsformen, Grundlagen von Lernzieltaxonomien für Prüfungen, Test-Wiseness und Qualitätssicherung

Ziel

  • Sie erhalten grundlegende Einblicke in die E-Examination Services, die Sie als Lehrende von CeDiS in Anspruch nehmen können, um Ihre Prüfungen computergestützt durchführen zu können.

Termin