International Week 2018 mit Beiträgen von CeDiS

Auch in diesem Jahr organisiert das Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin eine  Woche lang unter dem Motto „Explore the world with us“ ein vielfältiges Programm mit verschiedenen Akteuren der Internationalisierung an der FU im Rahmen der International Week 2018.

Vom 25. bis zum 29. Juni 2018 widmet sich die diesjährige International Week Fragestellungen wie: Was bedeutet „Internationalisierung“ für die Freie Universität? Wie baue ich eine Kooperation mit internationalen Einrichtungen auf? Welche Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte gibt es für Studierende, Wissenschaftler/innen und Sonstige Mitarbeiter/innen?

Am zweiten Veranstaltungstag, dem Dienstag, 26. Juni von 14:00 – 14:30 (Seminarzentrum in der Silberlaube, Otto-von-Simson-Str. 26, Raum L116) wird die Online Coaching Plattform Distributed Campus (DC) vorgestellt, siehe Open DC Webpräsenz. Die vom Center für Digitale Systeme (CeDiS) entwickelte Portalumgebung dient der online Vorbereitung, Begleitung und Betreuung internationaler Studierender und Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter an der Freien Universität. Distributed Campus wird zusammen mit den vielfältigen Initiativen und Strategien unserer Universität im Bereich Internationalisierung, internationale Kooperationen und Förderprogrammen präsentiert.
Diese Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an Kolleginnen und Kollegen an den Fachbereichen, die mit Internationalisierung betraut sind.

Für dieselbe Zielgruppe finden im Anschluss thematisch passend in die Thematik „Internationalisierung und Digitalisierung“ die folgenden beiden Vorträge statt:

  • 14:30 – 15:00: Online Lehre mit internationalen Studierenden und Lehrenden – der Online Master Intellectual Encounters of the Islamicate World
  • 15:00 – 15:30: Online Lehrszenarien – Praxisbeispiele und CeDiS-Services.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Gerne können Sie uns bei Fragen direkt kontaktieren: Distributed Campus Kontakt

(Gastbeitrag Karoline von Köckritz, CeDiS)

Fortbildungstipp des Monats: Einstieg in H5P

Unter diesem Motto stellen wir jeden Monat eine ausgewählte Fortbildungsmöglichkeit aus dem Themenbereich “Lehren, Lernen und Forschen mit digitalen Medien” vor.

Unser Fortbildungstipp für den Monat Juni 2018

Oncampus Kurs „Einstieg in H5P“ 

Worum geht es?

H5P ist eine Open Source Software zum Erstellen von interaktiven (Lern)-Inhalten für das Web. Lehrende können damit Inhaltstypen wie z.B. Lückentexte, Drag and Drop Übungen, interaktive Videos oder Flashcards ohne Programmierkenntnisse ertellen.

Bei dem Kurs handelt es sich um ein offenes Selbstlernangebot, das Interessenten  in ihrem eigenen Tempo absolvieren können. Der Kurs ist modular aufgebaut und beinhaltet insgesamt sechs Einheiten:

  1. Was ist H5P?
  2. Wie erstelle ich Inhalte mit H5P?
  3. Wie gestalte ich mit H5P guten Unterricht?
  4. Was muss ich bei H5P rechtlich beachten?
  5. Wie installiere ich H5P auf meiner eigenen Website?
  6. Wie kann ich mithelfen, H5P weiter zu entwickeln?

Warum sollten Sie mitmachen?

  • … weil Sie die Nutzung der H5P-Technologie für die Erstellung interaktiver Bildungsmaterialien kennenlernen möchten
  • … weil Sie sowohl als erfahrene Lehrperson oder Neueinsteiger/-in im Umgang mit den E-Learning-Werkzeugen ein weiteres Autorenwerkzeug ausprobieren möchten
  • … weil Sie mehr über didaktische Einordnung und Verwendung der H5P-Technologie im Unterricht lernen möchten
  • … weil Sie Fragen über die rechtlich sichere Nutzung von H5P haben

Und wann geht es los?

Jederzeit als Selbstlernangebot

–> Zur Anmeldung

–> Weitere Informationen über H5P

Veranstaltungsrückblick: Digitale Editionen am 25. Mai

(Gastbeitrag Sibylle Söring und Lena-Luise Stahn)

Zum ersten Mal im CeDiS-Fortbildungsprogramm fand am vergangenen Freitag (25. Mai) der Workshop „Digitale Editionen: Historische und literarische Quellen im Netz“ mit Sibylle Söring und Lena-Luise Stahn (CeDiS) statt.

Ein Rundgang durch die Welt der Digitalen Editionen führte in das Thema ein, gab Beispiele für Gestaltung, Nutzung und „Good Practice“. Er stellte die neuesten Projekte vor und illustrierte damit zugleich die Entwicklung des für die Digital Humanities zentralen Bereichs der Digitalen Edition in den letzten zehn Jahren.

Im zweiten Workshop-Teil folgte ein Beispiel aus der Praxis: Anhand eines ersten Prototypen des Webportals für die als Hybrid-Edition geplante „Kritische Gesamtausgabe Hannah Arendt“ konnten die TeilnehmerInnen einen Eindruck gewinnen, welche Anforderungen an Konzeption und Arbeitsweise bei der Entwicklung des Webportals eine wesentliche Rolle spielen und wie mit projekt-spezifischen Besonderheiten umgegangen werden kann.

Enthusiasmus und großes Interesse der Anwesenden, die – von jahrzehntelanger TEI-Praxis bis hin zum Einsteigerniveau – sehr unterschiedliche Expertiselevels verzeichneten, äußerten sich in zahlreichen Nachfragen und Berichten aus der eigenen Praxis, sodass die rege Diskussion den Abschluss des Workshops um eine halbe Stunde hinauszögerte. Auf diese Weise nahmen sowohl die Workshop-Teilnehmenden als auch die Veranstalterinnen viele neue Eindrücke mit, sodass der Workshop einen erfolgreichen Testlauf für weitere Veranstaltungen zum Thema Digitale Editionen und Digital Humanities darstellt.

Zum Nachlesen: Literarische_Quellen_online_Blog

 

Schulungen für Blackboard-Tests und -Umfragen

CeDiS bietet jedes Semester Veranstaltungen zum Thema E-Assemessment an. Aktuell bieten wir  2 Veranstaltungen an: „Blackboard- Tests und Umfragen“ und „E-Examinations“. Darüber hinaus sind Beratungs- und Schulungstermine auf Anfrage jederzeit möglich.

„Blackboard- Tests und Umfragen“

Unsere strukturierte Einführung in die Werkzeuge für Bewertungen in Blackboard. In dieser Veranstaltung werden die unterschiedlichen Blackboard-Werkzeuge für Bewertungen präsentiert und ausprobiert.  Die Konzeption  von Online Tests und möglichen Fragestellungen  (auch mit multimedialer Einbindung) sind fester Bestandteil dieser Veranstaltung. Teilnehmende lernen alle verfügbaren Fragetypen in Blackboard kennen und bekommen Tipps und Anregungen für den Einsatz in der Lehre.

Inhalte

  • Einsatzformen von Online-Umfragen und -Tests in der Lehre
  • Erstellen von Tests, Umfragen und Übungen mit Blackboard
  • Fragetypen  in Blackboard
  • Auswertung im Notencenter

Ziele

  • Sie lernen Einsatzszenarien für Blackboard-Tests und -Umfragen kennen,
  • wissen, wie Sie Blackboard-Tests und -Umfragen gestalten,
  • wie Sie Noten und Feedback in Blackboard eintragen können und
  • können einen Test/ eine Umfrage in Blackboard entsprechend Ihres Konzepts konfigurieren.

„E-Examinations: Computergestützte Prüfungen vorbereiten, durchführen und auswerten“

Unsere stukturiete Einführung in die Nutzung von der E-Examinations Center. Seit Februar 2013 steht Lehrenden an der Freien Universität das E-Examination Center (EEC) mit 151 PCs für computergestützte Prüfungen zur Verfügung. CeDiS unterstützt Sie während des gesamten Prüfungsprozesses von der Vorbereitung und Migration der Prüfung über die Durchführung im EEC bis hin zur Bewertung in der Prüfungssoftware LPLUS. Nähere Informationen finden Sie unter www.e-examinations.fu-berlin.de.

Inhalte

  • Vorstellung des E-Examination Centers (EEC) der Freien Universität
  • Überblick über die Potenziale computergestützter Prüfungen
  • Prüfungsszenarien für Gruppen unterschiedlicher Größen (50–600)
  • Einblick in die verwendete Prüfungssoftware LPLUS
  • Teilnahme an einer computergestützten Probeprüfung

Ziele

  • Sie lernen die an der Freien Universität eingesetzte zentrale Prüfungssoftware LPLUS sowie Prüfungsszenarien für unterschiedliche Studierendengruppen kennen und
  • können das Potenzial einer computergestützten Prüfung für Ihre Lehrveranstaltung einschätzen.

Kommende Termine

Blackboard- Tests und Umfragen am 27.06.2018 von 10:00 bis 13:00 Uhr und auf Anfrage.

Infos und Anmeldung: https://www.cedis.fu-berlin.de/services/fortbildung/workshops/lernplattform/BB_TestundUmfragen2018-06-28.html

Infoveranstaltung E-Examinations auf Anfrage

Auf Anfrage: Jederzeit möglich. Melden Sie sich per e-mail an das Fortbildungsteam fortbildunga@cedis.fu-berlin.de

Jetzt online: Videos der Ringvorlesung „Digital Humanities“ (WS 2017/18)

Zum Nachschauen und Neues lernen: Die Video-Aufzeichnungen der Ringvorlesung „Digital Humanities – die digitale Transformation der Geisteswissenschaften“ aus dem letzten Wintersemester sind nun online verfügbar unter: http://www.ifdhberlin.de/lehre/ring-vl-digital-humanities-ws-201718/videoaufzeichnungen-dh-rvl-hu-server/

Die Ringvorlesung wurde vom Interdisziplinären Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaften, Historische Fachinformatik der Humboldt-Universität zu Berlin organisiert. Renommierte Expertinnen und Experten aus  unterschiedlichen Fachdisziplionen gaben praxisbezogene Einblicke  in den Stand der Digitalisierung der Forschungs-, Publikations-, Vermittlungs- und Kommunikationsprozesse ihrer jeweiligen Disziplin. Die Vorträge gingen u.a. der Frage nach „ob und inwiefern die theoretischen und methodischen Konzepte und Praktiken der Digital Humanities einen Paradigmenwechsel, eine qualitative Transformation der Geisteswissenschaften bewirken, die über die Digitalisierung analoger Arbeitsweisen hinausgeht.“ (http://www.ifdhberlin.de/lehre/ring-vl-digital-humanities-ws-201718/#c590)

Blackboard: Überblick Bewertungswerkzeuge in Blackboard

Blackboard ist ein Lernmanagementsystem (LMS), kein Prüfungssystem. Blackboard ist an der Freien Universität nicht dafür geeignet, Prüfungen auf einem höchstmöglichen Sicherheitsniveau durchzuführen. Interessierte Lehrende können das E-Examination Center dafür nutzen.

Die umfangreichen Bewertungsmöglichkeiten von Blackboard sind am besten für kursbezogene Tests, Umfragen und Übungen geeignet.

Lehrende haben folgende Werkzeuge für Bewertung und Umfragen zur Verfügung:

Test: Ist personalisiert und benotet, sodass Lehrende die Antworten von jedem Studierenden einsehen und bewerten können. Es gibt automatisch und manuell auswertbare Fragetypen.

Test für Mobile: Test optimiert für mobile Endgeräte. Ist personalisiert und benotet. Es gibt automatisch und manuell auswertbare Fragetypen. Im Vergleich mit den Tests können in der mobilen Version weniger bzw. nicht alle Fragetypen eingesetzt werden (nur Berechnung, Dateiantwort, Hotspot, Kurzantwort, Lückentest, Multiple Choice, Wahr/Falsch)

Umfrage: Anonym und unbenotet. Lehrende können alle Antworten einsehen, aber sie können nicht nachvollziehen, wer der/die AutorIn der jeweiligen Antworten ist.

Übung: Personalisiert und benotet. Es handet sich um eine offline Aufgabe. Die Studierenden sollen die Aufgaben bearbeiten und als Antwort eine oder mehrere Dateien in Blackboard hochladen.

Selbst- und Peer-Test: Personalisiert und benotet. Teilnehmende können andere Teilnehmende anhand von vorgegebenen Kriterien (Raster/Rubrik) bewerten.

 

 

 

Lehrende müssen auch beachten, dass keine Übertragung von Daten aus Tests und Umfragen an Campus Management erfolgt.

Call for Applications: Summer School „Lernen mit Interviews. Video-Interviews mit Überlebenden des Nationalsozialismus in der historisch-politischen Bildungsarbeit”

Castbeitrag von Verena Nägel

Bis zum 20. 05 ist eine Bewerbung für die 10. Internationale Summer School der Digitalen Interview Sammlungen an der Freien Universität Berlin möglich . Die Freie Universität läd internationale Nachwuchswissenschaftler/innen zu einer Summer School ein, bei der sie eine Einführung in die wissenschaftliche Arbeit mit Oral History-Archiven zum Nationalsozialismus bekommen. Das diesjährige Seminar legt einen Schwerpunkt auf die Frage, wie die Themen Nationalsozialismus und Holocaust im Jahr 2018 in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sinnvoll und zeitgemäß vermittelt werden können. Sie wird einen besonderen Fokus auf die Chancen und Herausforderungen der Nutzung von Oral History Interviews in der historisch-politischen Bildung legen. Das Programm wird durch Exkursionen zu der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und verschiedenen Berliner Erinnerungsorten ergänzt.
Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Angebot richtet sich an Personen, die in der Vergangenheit als internationale Studierende oder Gastwissenschaftler(-innen) ein oder mehrere Semester an einer deutschen Hochschule studiert oder geforscht haben und an der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Oral History zum Nationalsozialismus interessiert sind. Das Programm verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und richtet sich deshalb ausdrücklich nicht nur an Historiker/-innen, sondern genauso an Pädagog/innen, Lehrer/-innen, Museumsmitarbeiter/-innen, Literaturwissenschaftler/innen, Politolog/innen, Judaist/innen, Psycholog/innen, und alle, die sonst an der Forschung und der pädagogischen Vermittlung der Geschichte des Holocaust interessiert sind.
Die Teilnahme an der Summer School ist kostenlos. Die Freie Universität Berlin übernimmt die Kosten für Verpflegung und Übernachtung und gewährt einen Zuschuss zu den Reisekosten.
Die Seminarsprache ist Deutsch. Für die Teilnahme sind sehr gute aktive Deutschkenntnisse notwendig.

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.vha.fu-berlin.de/fu/summer_schools/summer_school_2018/index.html

  Was ist E-Assesment?

Assessment wird in der Regel als die Überprüfung und Beurteilung des Lernfortschritts und Wissensstands von Lernenden definiert.  E-Assessment ist eine mediengestützte Form des Assessments.

In der Fachliteratur finden wir einige Definitionen:

„E-Assessment umfasst alle Aktivitäten im Kontext von elektronischen Lehr- und Lernszenarien, die vor dem Verfahren zur Ermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten von Lernenden (diagnostisch), während des Verfahrens zur Steuerung des Lernprozesses (formativ) und nach Abschluss des Verfahrens zur Leistungsüberprüfung und Leistungsbeurteilung (summativ) eingesetzt werden und in denen ein Computerprogramm, nicht der Mensch, die Assessment-Aktivitäten gestaltet, präsentiert, begleitet, speichert, analysiert, bewertet, dokumentiert und archiviert“.

Quelle: Handke, P.;  Franke,P.; (2012):  E-Assessment. In: Handke, J. und  Schäfer, A. M (Hg.) E-Learning, E-Teaching und E-Assessment in der Hochschullehre: Eine Anleitung, München: De Gruyter,

„Ein elektronisches Assessment (E-Assessment) ist eine Prüfung, die mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) vorgenommen wird. Diese können bei der Aufgabenstellung, Leistungserbringung sowie Leistungsbeurteilung eingesetzt werden, beziehen sich also auf Vorbereitung, Durchführung und/oder Auswertung einer solchen Messung. Durch (teil-)automatisierte Auswertung ist effizientes Feedback möglich, das Lernende zur besseren Selbsteinschätzung und Lehrende zur Aufdeckung von Defiziten nutzen können, jeweils mit Möglichkeit zur Nachbesserung“

Quelle:  E-Assessment – E-Assessment-Wiki Ep.elan-ev.de. (2017). E-Assessment – E-Assessment-Wiki. [online] URL: https://ep.elan-ev.de/wiki/E-Assessment [zuletzt abgerufen am 07.05. 2018].

Diese Überprüfung und Beurteilung kann unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen und an unterschiedlichen Zeitpunkten im Lernprozess eingebunden werden. Wir stellen  hier die Kategorisierung von Assessment-Typen von  Handke, J., & Schäfer, A. (2012) vor.

Diagnostisches Assessment umfasst alle dem Lernprozess vorgelagerten Aktivitäten, die diese Informationen liefern sollen, um vorab zu einer Einschätzung des Lernenden zu gelangen, die wiederum Auswirkungen auf seine Zulassung zu Kursen, Praktika, Studiengängen etc. sowie die Auswahl und Anpassung von Lernaktivitäten an seine individuellen Bedürfnisse hat. Klassische Beispiele für diagnostisches Assessment aus dem Universitätsalltag sind die Eingangsklausuren von Seminaren und Sprachdiagnostiktests zu Beginn des Studiums.  Lehrenden geben die Resultate Hinweise unter anderem darauf,mit welchen Inhalten sie beginnen müssen; welche Themen schwerpunktmäßig zu behandeln sind;
auf welche Themen verzichtet werden kann;
welcher Schwierigkeitsgrad (anfangs) zu wählen ist;
wo sich Gelegenheiten für eine inhaltliche Vertiefung ergeben könnten.

Formatives Assessment ist die Ermittlung des Fortschritts von Lernenden im Verlauf des Lernprozesses mit dem Ziel, Informationen zu sammeln, mit deren Hilfe dieser Prozess (im Idealfall individuell) hin zu einem erfolgreichen Abschluss gesteuert werden kann. Im Gegensatz zur einschätzenden Funktion von diagnostischem Assessment und der abschließend beurteilenden Funktion von summativen Assessment ist die Funktion von formativem Assessment kurskorrigierend und gestaltend in Bezug auf den Lernprozess während er im Gange ist.
In lehrergesteuerten Szenarien können Lehrende mithilfe von formativem Assessment erkennen wo jeder einzelne Lernende hinsichtlich seines Verständnisses der Thematik steht;welche Lernenden verständnismäßig noch dabei und welche zurückgeblieben sind;welche Potenziale es für die Weiterentwicklung des einzelnen Lernenden gibt;inwieweit eine konkrete didaktische Maßnahme greift;ob der Unterricht noch die gewünschte Zielausrichtung hat.

Summatives Assessment  ist die der Überprüfung und Bewertung des Lernerfolgs am Ende eines Lernprozesses. Generell ist es Ziel einer summativen Assessment-Maßnahme, festzustellen, ob der einzelne Lernende und/oder die Lerngruppe als Ganzes die zu Beginn des Lernprozesses vorgegebenen Lernziele erreicht haben, indem sie in einer formalen Prüfungssituation entsprechendes Wissen bzw. Fähigkeiten demonstrieren. Der Grad der Zielerreichung wird in Form eines quantitativen Resultats festgehalten, das, in eine Note transformiert, anzeigen soll, wie gut die Assessment-Teilnehmer die behandelten Lerngegenstände beherrschen“

 

Quelle: Handke, J., & Schäfer, A. (2012). E-Learning, E-Teaching Und E-Assessment in Der Hochschullehre Eine Anleitung / Von Jürgen Handke Und Anna Maria Schäfer., XIV

Andere Autoren fügen zu die Kategorisierung noch zwei Formen hinzu, die Beratende Assessment und die Qualitätssicherne Assessment (Siehe Abbildung)

Quelle: Michel,L.P., Goertz, L., Radomski, S., Fritsch, T., Baschour, L. (2015). Digitales Prüfen und Bewerten im Hochschulbereich. Arbeitspapier Nr. 1. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. CC-BY

Woche für Woche werden wir Lehrenden die E-Assessment Möglichkeiten an der Freien Universität Berlin vorstellen.

 

 

Neuer Workshop: Digitale Editionen – Historische und literarische Quellen im Netz

Zum ersten Mal bieten wir in diesem Semester einen Workshop zum Thema „Digitale Editionen: Historische und literarische Quellen im Netz“ an.

Digitale Editionen bilden eine der Kernanwendungen der digitalen Geisteswissenschaften. Ihr Gegenstand ist die Erschließung historischer und/oder literarischer Quellen wie etwa historischer Dokumente (z.B. Akten, Urkunden, Gesetzestexte), Briefwechsel von SchriftstellerInnen oder aber – in der sogenannten historisch-kritischen Edition – verschiedener Entstehungsstufen eines literarischen Textes, etwa eines Romans oder eines Theaterstücks.

Um solche Editionen online zugänglich zu machen und sie für weitere Recherche- und Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen, existieren heute verschiedene sogennante „MarkUp-Sprachen“ wie z.B. XML/TEI, aber auch virtuelle Arbeitsumgebungen, die die Erschließung und weitere Prozessierung – z.B. die Text-Bild-Verlinkung oder die Erstellung von Registern – erleichtern.

Der Workshop stellt verschiedene technische Lösungen vor, formuliert Kriterien und Herausforderungen für gelungene digitale Editionen und liefert Beispiele für „Good Practice“ aus verschiedenen Fachdisziplinen.

Die Eckdaten:

(Gastbeitrag Sibylle Söring)

Einladung: Werkstatt Offenes Wissen im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2018 – wie kommt die Wissenschaft in die Gesellschaft? im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2018

„Offene Wissenschaft“ bezieht sich auf die freie Verfügbarkeit, Nachnutzbarkeit und Reproduzierbarkeit der im Forschungsprozess entstehenden Informationen, Daten, Publikationen, Software, Methoden etc. Aber was genau bedeuten diese Bestrebungen, Wissenschaft offen zu gestalten? Welche Auswirkungen hat offene Wissenschaft auf die Forschungsprozesse? Wo liegen die Mehrwerte für Bürgerinnen und Bürger? Im Laufe des Abends gibt es Gelegenheit, Einblicke in die offenen Wissenschaftspraktiken verschiedener Disziplinen zu erlangen. Vertreten sind u. a. Hirnforschung, Geschlechterforschung und Informatik.

Wann: Samstag, 9. Juni 2018 von 18:00-22:00 Uhr
Wo: Freie Universität Berlin, Campusbibliothek (Fabeckstraße 23/25, 14195 Berlin), 0.3099, Lesesaal
Weitere Informationen und Programm: www.fu-berlin.de/sites/langenacht/programm/bibliothek/cedis/

Veranstaltet von: Universitätsbibliothek / Center für Digitale Systeme (CeDiS)