Lernen Sie die FU-Wikis kennen

Am 13. Juli bieten wir erneut die Einführungsveranstaltung “Einführung in die FU-Wikis“ an.

Die Schulung richtet sich an Teilnehmer/innen, die noch wenig Erfahrung im Umgang mit Wikis haben und noch nicht die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von Wikis nutzen. Wikis eignen sich hervorragend für die gemeinsame Produktion von Texten. Änderungen können hierbei kommentiert, bewertet oder verfolgt und Lerninhalte reflektiert werden. Lehrende erhalten umfassende Einblicke in Arbeitsprozesse und können direkt Feedback geben. In dieser Veranstaltung lernen Sie technische und didaktische Möglichkeiten des Wiki-Systems kennen.

Inhalte
• Einsatzszenarien für Wikis in Lehre, Forschung und Verwaltung
• Grundlagen der Handhabung des Wikis kennenlernen
• Wiki beantragen
• Übungsphase: Seiten anlegen, einrichten, verschieben und löschen. Layout im Wiki. Bilder, Audio und Video im Wiki.

Ziele
• Sie können ein eigenes Wiki für Ihre Lehre gestalten,
• Inhalte erstellen, verwalten und exportieren, und
• Lernaktivitäten im Wiki organisieren und umsetzen.

Termin: Fr. 13.07.2018, 10:00 – 13:00
Ort: Schulungsraum Rosti
Infos: zur Anmeldung

Melden Sie sich an! Es gibt noch wenige freie Plätze.

Online-Umfragen, -Tests und -Prüfungen: Studentisches Vorwissen testen (1/10)

Mit Blackboard-Tests können Sie den Wissenstand und die Interessen Ihrer Studierenden ermitteln.

Tests für Vorwissen im Vorfeld der Lehrveranstaltung, unmittelbar vor oder nach der ersten Sitzung lassen sich leicht mit Blackboard gestalten. Sie können damit prüfen, welche Inhalte/Fachbegriffe Ihren Studierenden bereits bekannt sind.

Wenn Ihre Studierenden in einen Blackboardkus angemeldet sind, können Sie jederzeit Tests zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse der Tests sind personalisiert und benotet.

Um einen Blackboard-Test zu gestalten, sind folgende Schritte notwendig:

1. Erweitern Sie im Steuerungsfenster den Abschnitt „Kurs-Tools“ und klicken Sie auf „Tests, Umfragen und Pools“.

2. Klicken Sie auf „Tests“.

3. Klicken Sie auf „Test erstellen“.

4. Fügen Sie die Testinformationen (Testname, Beschreibungen und Anweisungen) hinzu.


5. Jetzt können Sie Ihre Fragen eingeben. Klicken Sie auf „Frage erstellen“ und wählen Sie einen der verfügbaren Fragetypen.

6. Wenn Sie mit der Erstellung Ihren Tests fertig sind, können Sie den Test in einem Inhaltsordner Ihres Kurses bereitstellen. Öffnen Sie den gewünschten Inhaltsordner, klicken Sie auf „Test“ und wählen dann „Test“ aus.

7. Wählen Sie den vorhandenen Test, den Sie bereitstellen möchten, aus. Sie speichern die Auswahl, indem Sie den Button „Senden“ klicken.

8. Die Optionen des Tests bearbeiten Sie folgendermaßen: In dieser Eingabemaske können Sie u. a. die Verfügbarkeit der Umfrage, die Anzahl der Versuche und die Präsentation der Fragen bestimmen. Hier finden Sie eine ausführliche Erklärung aller Optionen für Tests. Sie speichern Ihre Angaben, indem Sie den Button „Senden“ klicken.

Wenn die Studierenden den Test ausgeführt haben, können Sie die Ergebnisse im Notencenter einsehen und herunterladen. Anleitungen dafür finden Sie hier.

Die Testergebnisse können dann wenn gewünscht mit den Studierenden im Unterricht besprochen werden bzw. als Grundlagen für weitere Lernaufgaben in der Veranstaltung genutzt werden.

E-Assessment-Typen in der Hochschullehre

Das E-Assessment Wiki unterscheidet 4 Zielsetzungen für elektronische Prüfungen an Hochschulen, aus denen sich entsprechende Einsatzszenarien ergeben:

  • diagnostisch – Erfassen des aktuellen Kenntnisstands
  • formativ – Begleitung / Reflektion des Lernprozesses (assessment for learning)
  • summativ – Bewertung des Lernerfolgs (assessment of learning)
  • qualitätssicherend – Anpassung der Lehre, Bewertung von Lehrveranstaltungen

Michel et al. (2015) in Anlehnung an Krüger und Schmees (2013)  fügen die zusätzliche Kategorie „beratend“ hinzu. Diese umfasst die Assessments, die den Zweck haben, Orientierung vor dem Studium zu geben und somit Hilfe bei der Studiengangsauswahl zu leisten.

Wie können diese mediengestützen elektronischen Evaluationsformate umgesetzt werden? Was für Beispiele sind bereits im Einsatz an der Freien Universität?

  • Beratende E-Assessments wie Online-Studienfachwahl-Assistenten (OSA) sind Informationsplattformen, die Sie als Studieninteressierte bei der Wahl Ihres Studienfaches und so bei einem erfolgreichen Start ins Studium unterstützen. Die Freie Universität Berlin bietet zurzeit ein umfassendes Angebot an OSA. Mehr Informationen und Beispiele sind hier verlinkt:  http://www.osa.fu-berlin.de/
  • Diagnostische E-Assessments wie zum Beispiel Einstufungstests und Zulassungstests werden in der Regel im E-Examination Center durchgeführt.
  • Formative E-Assessments haben die Begleitung bzw. Reflektion des Lernprozesses zum Ziel. Dafür sind Blackboard-Tests geeignete Werkzeuge. Lehrende können ihren Studierenden semesterbegleitend eine Vielfalt an Fragetypen und unterstützendes Feedback anbieten. Ein weiteres Einsatzszenario sind die Lehrportfolios in der Lehrerbildung. Dozierende können die Möglichkeiten von FU-Blogs nutzen, um Lehramtsstudierende in der Praktikumsphase reflektive Lehrprotfolios erstellen zu lassen.
  • Summative  E-Assessments um den Lernerfolg zu bewerten, werden in der Regel im E-Examinations Center durchgeführt.
  • Qualitätssicherende E-Assessments dienen dazu, Entscheidungen über die Lehre treffen zu können oder Lehrveranstaltungen zu bewerten. Diese können im Rahmen von Lehrveranstaltungen mit Blackboard-Umfragen umgesetzt werden.

Quellen:  E-Assessment – E-Assessment-Wiki Ep.elan-ev.de. (2017). E-Assessment – E-Assessment-Wiki. [online] URL: http://ep.elan-ev.de/wiki/E-Assessment [letzter Zugriff am 16. Mai]

Michel,L.P., Goertz, L., Radomski, S., Fritsch, T., Baschour, L. (2015). Digitales Prüfen und Bewerten im Hochschulbereich. Arbeitspapier Nr. 1. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. [online] URL: https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/HFD%20AP%20Nr%201_Digitales%20Pruefen%20und%20Bewerten.pdf
[letzter Zugriff am 16. Mai]

Schulungsangebot für Blackboard-Tests und -Umfragen

CeDiS bietet jedes Semester Veranstaltungen zum Thema E-Assemessment an. Aktuell bieten wir  2 Veranstaltungen an: „Blackboard- Tests und Umfragen“ und „E-Examinations“. Darüber hinaus sind Beratungs- und Schulungstermine auf Anfrage jederzeit möglich.

„Blackboard- Tests und Umfragen“

Unsere strukturierte Einführung in die Werkzeuge für Bewertungen in Blackboard. In dieser Veranstaltung werden die unterschiedlichen Blackboard-Werkzeuge für Bewertungen präsentiert und ausprobiert.  Die Konzeption  von Online Tests und möglichen Fragestellungen  (auch mit multimedialer Einbindung) sind fester Bestandteil dieser Veranstaltung. Teilnehmende lernen alle verfügbaren Fragetypen in Blackboard kennen und bekommen Tipps und Anregungen für den Einsatz in der Lehre.

Inhalte

  • Einsatzformen von Online-Umfragen und -Tests in der Lehre
  • Erstellen von Tests, Umfragen und Übungen mit Blackboard
  • Fragetypen  in Blackboard
  • Auswertung im Notencenter

Ziele

  • Sie lernen Einsatzszenarien für Blackboard-Tests und -Umfragen kennen,
  • wissen, wie Sie Blackboard-Tests und -Umfragen gestalten,
  • wie Sie Noten und Feedback in Blackboard eintragen können und
  • können einen Test/ eine Umfrage in Blackboard entsprechend Ihres Konzepts konfigurieren.

„E-Examinations: Computergestützte Prüfungen vorbereiten, durchführen und auswerten“

Unsere stukturiete Einführung in die Nutzung von der E-Examinations Center. Seit Februar 2013 steht Lehrenden an der Freien Universität das E-Examination Center (EEC) mit 151 PCs für computergestützte Prüfungen zur Verfügung. CeDiS unterstützt Sie während des gesamten Prüfungsprozesses von der Vorbereitung und Migration der Prüfung über die Durchführung im EEC bis hin zur Bewertung in der Prüfungssoftware LPLUS. Nähere Informationen finden Sie unter www.e-examinations.fu-berlin.de.

Inhalte

  • Vorstellung des E-Examination Centers (EEC) der Freien Universität
  • Überblick über die Potenziale computergestützter Prüfungen
  • Prüfungsszenarien für Gruppen unterschiedlicher Größen (50–600)
  • Einblick in die verwendete Prüfungssoftware LPLUS
  • Teilnahme an einer computergestützten Probeprüfung

Ziele

  • Sie lernen die an der Freien Universität eingesetzte zentrale Prüfungssoftware LPLUS sowie Prüfungsszenarien für unterschiedliche Studierendengruppen kennen und
  • können das Potenzial einer computergestützten Prüfung für Ihre Lehrveranstaltung einschätzen.

Kommende Termine

Blackboard- Tests und Umfragen am 27.06.2018 von 10:00 bis 13:00 Uhr und auf Anfrage.

Infos und Anmeldung: https://www.cedis.fu-berlin.de/services/fortbildung/workshops/lernplattform/BB_TestundUmfragen2018-06-28.html

Infoveranstaltung E-Examinations auf Anfrage

Auf Anfrage: Jederzeit möglich. Melden Sie sich per e-mail an das Fortbildungsteam fortbildunga@cedis.fu-berlin.de

Blackboard: Überblick Bewertungswerkzeuge in Blackboard

Blackboard ist ein Lernmanagementsystem (LMS), kein Prüfungssystem. Blackboard ist an der Freien Universität nicht dafür geeignet, Prüfungen auf einem höchstmöglichen Sicherheitsniveau durchzuführen. Interessierte Lehrende können das E-Examination Center dafür nutzen.

Die umfangreichen Bewertungsmöglichkeiten von Blackboard sind am besten für kursbezogene Tests, Umfragen und Übungen geeignet.

Lehrende haben folgende Werkzeuge für Bewertung und Umfragen zur Verfügung:

Test: Ist personalisiert und benotet, sodass Lehrende die Antworten von jedem Studierenden einsehen und bewerten können. Es gibt automatisch und manuell auswertbare Fragetypen.

Test für Mobile: Test optimiert für mobile Endgeräte. Ist personalisiert und benotet. Es gibt automatisch und manuell auswertbare Fragetypen. Im Vergleich mit den Tests können in der mobilen Version weniger bzw. nicht alle Fragetypen eingesetzt werden (nur Berechnung, Dateiantwort, Hotspot, Kurzantwort, Lückentest, Multiple Choice, Wahr/Falsch)

Umfrage: Anonym und unbenotet. Lehrende können alle Antworten einsehen, aber sie können nicht nachvollziehen, wer der/die AutorIn der jeweiligen Antworten ist.

Übung: Personalisiert und benotet. Es handet sich um eine offline Aufgabe. Die Studierenden sollen die Aufgaben bearbeiten und als Antwort eine oder mehrere Dateien in Blackboard hochladen.

Selbst- und Peer-Test: Personalisiert und benotet. Teilnehmende können andere Teilnehmende anhand von vorgegebenen Kriterien (Raster/Rubrik) bewerten.

 

 

 

Lehrende müssen auch beachten, dass keine Übertragung von Daten aus Tests und Umfragen an Campus Management erfolgt.

Call for Applications: Summer School „Lernen mit Interviews. Video-Interviews mit Überlebenden des Nationalsozialismus in der historisch-politischen Bildungsarbeit”

Castbeitrag von Verena Nägel

Bis zum 20. 05 ist eine Bewerbung für die 10. Internationale Summer School der Digitalen Interview Sammlungen an der Freien Universität Berlin möglich . Die Freie Universität läd internationale Nachwuchswissenschaftler/innen zu einer Summer School ein, bei der sie eine Einführung in die wissenschaftliche Arbeit mit Oral History-Archiven zum Nationalsozialismus bekommen. Das diesjährige Seminar legt einen Schwerpunkt auf die Frage, wie die Themen Nationalsozialismus und Holocaust im Jahr 2018 in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sinnvoll und zeitgemäß vermittelt werden können. Sie wird einen besonderen Fokus auf die Chancen und Herausforderungen der Nutzung von Oral History Interviews in der historisch-politischen Bildung legen. Das Programm wird durch Exkursionen zu der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und verschiedenen Berliner Erinnerungsorten ergänzt.
Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Angebot richtet sich an Personen, die in der Vergangenheit als internationale Studierende oder Gastwissenschaftler(-innen) ein oder mehrere Semester an einer deutschen Hochschule studiert oder geforscht haben und an der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Oral History zum Nationalsozialismus interessiert sind. Das Programm verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und richtet sich deshalb ausdrücklich nicht nur an Historiker/-innen, sondern genauso an Pädagog/innen, Lehrer/-innen, Museumsmitarbeiter/-innen, Literaturwissenschaftler/innen, Politolog/innen, Judaist/innen, Psycholog/innen, und alle, die sonst an der Forschung und der pädagogischen Vermittlung der Geschichte des Holocaust interessiert sind.
Die Teilnahme an der Summer School ist kostenlos. Die Freie Universität Berlin übernimmt die Kosten für Verpflegung und Übernachtung und gewährt einen Zuschuss zu den Reisekosten.
Die Seminarsprache ist Deutsch. Für die Teilnahme sind sehr gute aktive Deutschkenntnisse notwendig.

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.vha.fu-berlin.de/fu/summer_schools/summer_school_2018/index.html

  Was ist E-Assesment?

Assessment wird in der Regel als die Überprüfung und Beurteilung des Lernfortschritts und Wissensstands von Lernenden definiert.  E-Assessment ist eine mediengestützte Form des Assessments.

In der Fachliteratur finden wir einige Definitionen:

„E-Assessment umfasst alle Aktivitäten im Kontext von elektronischen Lehr- und Lernszenarien, die vor dem Verfahren zur Ermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten von Lernenden (diagnostisch), während des Verfahrens zur Steuerung des Lernprozesses (formativ) und nach Abschluss des Verfahrens zur Leistungsüberprüfung und Leistungsbeurteilung (summativ) eingesetzt werden und in denen ein Computerprogramm, nicht der Mensch, die Assessment-Aktivitäten gestaltet, präsentiert, begleitet, speichert, analysiert, bewertet, dokumentiert und archiviert“.

Quelle: Handke, P.;  Franke,P.; (2012):  E-Assessment. In: Handke, J. und  Schäfer, A. M (Hg.) E-Learning, E-Teaching und E-Assessment in der Hochschullehre: Eine Anleitung, München: De Gruyter,

„Ein elektronisches Assessment (E-Assessment) ist eine Prüfung, die mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) vorgenommen wird. Diese können bei der Aufgabenstellung, Leistungserbringung sowie Leistungsbeurteilung eingesetzt werden, beziehen sich also auf Vorbereitung, Durchführung und/oder Auswertung einer solchen Messung. Durch (teil-)automatisierte Auswertung ist effizientes Feedback möglich, das Lernende zur besseren Selbsteinschätzung und Lehrende zur Aufdeckung von Defiziten nutzen können, jeweils mit Möglichkeit zur Nachbesserung“

Quelle:  E-Assessment – E-Assessment-Wiki Ep.elan-ev.de. (2017). E-Assessment – E-Assessment-Wiki. [online] URL: https://ep.elan-ev.de/wiki/E-Assessment [zuletzt abgerufen am 07.05. 2018].

Diese Überprüfung und Beurteilung kann unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen und an unterschiedlichen Zeitpunkten im Lernprozess eingebunden werden. Wir stellen  hier die Kategorisierung von Assessment-Typen von  Handke, J., & Schäfer, A. (2012) vor.

Diagnostisches Assessment umfasst alle dem Lernprozess vorgelagerten Aktivitäten, die diese Informationen liefern sollen, um vorab zu einer Einschätzung des Lernenden zu gelangen, die wiederum Auswirkungen auf seine Zulassung zu Kursen, Praktika, Studiengängen etc. sowie die Auswahl und Anpassung von Lernaktivitäten an seine individuellen Bedürfnisse hat. Klassische Beispiele für diagnostisches Assessment aus dem Universitätsalltag sind die Eingangsklausuren von Seminaren und Sprachdiagnostiktests zu Beginn des Studiums.  Lehrenden geben die Resultate Hinweise unter anderem darauf,mit welchen Inhalten sie beginnen müssen; welche Themen schwerpunktmäßig zu behandeln sind;
auf welche Themen verzichtet werden kann;
welcher Schwierigkeitsgrad (anfangs) zu wählen ist;
wo sich Gelegenheiten für eine inhaltliche Vertiefung ergeben könnten.

Formatives Assessment ist die Ermittlung des Fortschritts von Lernenden im Verlauf des Lernprozesses mit dem Ziel, Informationen zu sammeln, mit deren Hilfe dieser Prozess (im Idealfall individuell) hin zu einem erfolgreichen Abschluss gesteuert werden kann. Im Gegensatz zur einschätzenden Funktion von diagnostischem Assessment und der abschließend beurteilenden Funktion von summativen Assessment ist die Funktion von formativem Assessment kurskorrigierend und gestaltend in Bezug auf den Lernprozess während er im Gange ist.
In lehrergesteuerten Szenarien können Lehrende mithilfe von formativem Assessment erkennen wo jeder einzelne Lernende hinsichtlich seines Verständnisses der Thematik steht;welche Lernenden verständnismäßig noch dabei und welche zurückgeblieben sind;welche Potenziale es für die Weiterentwicklung des einzelnen Lernenden gibt;inwieweit eine konkrete didaktische Maßnahme greift;ob der Unterricht noch die gewünschte Zielausrichtung hat.

Summatives Assessment  ist die der Überprüfung und Bewertung des Lernerfolgs am Ende eines Lernprozesses. Generell ist es Ziel einer summativen Assessment-Maßnahme, festzustellen, ob der einzelne Lernende und/oder die Lerngruppe als Ganzes die zu Beginn des Lernprozesses vorgegebenen Lernziele erreicht haben, indem sie in einer formalen Prüfungssituation entsprechendes Wissen bzw. Fähigkeiten demonstrieren. Der Grad der Zielerreichung wird in Form eines quantitativen Resultats festgehalten, das, in eine Note transformiert, anzeigen soll, wie gut die Assessment-Teilnehmer die behandelten Lerngegenstände beherrschen“

 

Quelle: Handke, J., & Schäfer, A. (2012). E-Learning, E-Teaching Und E-Assessment in Der Hochschullehre Eine Anleitung / Von Jürgen Handke Und Anna Maria Schäfer., XIV

Andere Autoren fügen zu die Kategorisierung noch zwei Formen hinzu, die Beratende Assessment und die Qualitätssicherne Assessment (Siehe Abbildung)

Quelle: Michel,L.P., Goertz, L., Radomski, S., Fritsch, T., Baschour, L. (2015). Digitales Prüfen und Bewerten im Hochschulbereich. Arbeitspapier Nr. 1. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. CC-BY

Woche für Woche werden wir Lehrenden die E-Assessment Möglichkeiten an der Freien Universität Berlin vorstellen.

 

 

Einladung: Werkstatt Offenes Wissen im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2018 – wie kommt die Wissenschaft in die Gesellschaft? im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2018

„Offene Wissenschaft“ bezieht sich auf die freie Verfügbarkeit, Nachnutzbarkeit und Reproduzierbarkeit der im Forschungsprozess entstehenden Informationen, Daten, Publikationen, Software, Methoden etc. Aber was genau bedeuten diese Bestrebungen, Wissenschaft offen zu gestalten? Welche Auswirkungen hat offene Wissenschaft auf die Forschungsprozesse? Wo liegen die Mehrwerte für Bürgerinnen und Bürger? Im Laufe des Abends gibt es Gelegenheit, Einblicke in die offenen Wissenschaftspraktiken verschiedener Disziplinen zu erlangen. Vertreten sind u. a. Hirnforschung, Geschlechterforschung und Informatik.

Wann: Samstag, 9. Juni 2018 von 18:00-22:00 Uhr
Wo: Freie Universität Berlin, Campusbibliothek (Fabeckstraße 23/25, 14195 Berlin), 0.3099, Lesesaal
Weitere Informationen und Programm: www.fu-berlin.de/sites/langenacht/programm/bibliothek/cedis/

Veranstaltet von: Universitätsbibliothek / Center für Digitale Systeme (CeDiS)

Unsere neue Blogreihe im Sommersemester:  „Umfragen, Tests und Prüfungen: vielfältige Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten“ 

Im vergangenen Semestern haben wir über die Einsatzmöglichkeiten des LMS-Blackboard und den FU-Wikis in Lehre, Forschung und Verwaltung berichtet. In diesem Semester möchten wir eine neue Blogreihe starten.

Ab dieser Woche möchten wir Ihnen die E-Assessment Möglichkeiten an der Freien Universität Berlin näher bringen. Dafür werden wir Woche nach Woche eifrig bloggen – mit Hinweisen auf die Infrastruktur an der FU, Einsatzszenarien, Fallbeispiele und Schulungsmöglichkeiten.

Das Ziel dieser Reihe besteht darin, die vielfältigen Ansätze, Projekte und Tools des digitalen Prüfens an der Freien Universität Berlin in eine strukturierte Übersicht zu bringen. Dafür werden wir die typischen Formate zur Überprüfung des Lernfortschritts und Wissensstands von Lernenden in der Hochschullehre Woche für  Woche vorstellen. Wir möchten damit allen Lehrenden die vielfältigen Möglichkeiten der elektronischen Verfahren zur Leistungsüberprüfung und -bewertung sowie ihre Vor- und Nachteile im Rahmen klassischer und E-Learning unterstützter Lehrorganisationsformen zeigen. Auf diese Weise soll die Reflektion über Eignung für der eigene Lehre anregen.

Wie in vorherigen Reihen, werden wir die Beiträge semesterbegleitend veröffentlichen und zum Schluss alle Beiträge in Form eines Readers  zusammenstellen und zum Download anbieten.

Kern der Reihe sind die Beiträge über Einsatzszenarien, die auch als Postkartenset verfügbar sind. Diese Postkarten setzen wir ein:

  • als Werbematerial: um KollegenInnen, auf die E-Assessment Einsatzszenarien und FU-Infrastruktur aufmerksam zu machen.
  • als Schulungsmaterial: damit wir im Rahmen von Workshops und Lehrgängen unterschiedliche Szenarien vorstellen und besprechen können. Das gesamte Postkartenset bietet ein Überblick von erprobten und erfolgreichen Einsatzbeispielen, die als Inspiration und Grundlage zur Reflexion für andere KollegenInnen dienen kann.

Falls Sie in Ihrer Arbeitsumgebung eine Diskussion über E-Assessment anregen möchten, können Sie gerne bei uns Exemplare vom Postkartenset bestellen.

Fragen, Kommentare, Lob, Kritik, Wünsche und Vorschläge können Sie selbstverständlich im Kommentarfeld hinterlassen oder an diese Adresse schicken: fortbildung@fu-berlin.de

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

 

Veranstaltungsrückblick: Online Coaching für internationale Studierende

Seit über 10 Jahren werden an der Freien Universität internationale Austauschstudierende (Incomings) mit Hilfe der Online Coaching Plattform „Distributed Campus“ vorbereitet und betreut. Die Portalumgebung wird von CeDiS entwickelt und bereitgestellt, ebenso die zentralen Inhalte und die Schulungen für RedakteurInnen.

Die einzelnen Programm-Verantwortlichen können in diesem Online-Portal ihre relevanten Informationen redaktionell einfach und schnell hinzufügen, eine große Materialsammlung an Artikeln auf Deutsch und Englisch wird zentral von CeDiS zur Verfügung gestellt und laufend aktualisiert. Insbesondere die Abteilung Internationales im Studierenden Service Center bereitet die Incomings mit Distributed Campus auf den Studienaufenthalt an der Freien Universität vor. Daneben wird DC auch für einige internationale Masterprogramme eingesetzt, z.B. am Fachbereich Rechtswissenschaft.

In der DC-Schulung für Editoren haben wir am 13.04.2018 die Redaktionsoberflächen vorgestellt und über die Online-Vorbereitungsmöglichkeiten informiert. Mit Hilfe der rein webbasierten Struktur von DC können die Editoren ganz einfach per Browser die programmspezifischen Informationen (Timeline/Tasks) ergänzen. Die internationalen Zielgruppen greifen personalisiert auf DC ebenfalls per Browser zu – auch auf kleinen Endgeräten wie dem Smartphone sind die DC Oberflächen und -Inhalte komfortabel und flexibel nutzbar.

Weitere Informationen zu DC sowie das Handbuch für Editoren finden Sie unter: https://opendc.distributed-campus.org/

Gastbeitrag von Karoline von Köckritz