Gruppenarbeitsergebnisse abgeben lassen

Blackboard-Übungen sind eine passende Option, wenn das Ziel ist, schriftliche Arbeiten organisiert einzusammeln und zu benoten (siehe dazu auch vorherige Beitrag). Mit Blackboard-Übungen können Lehrende Übungsdateien zur Verfügung stellen (z.B. Arbeitsblätter, Excel-Tabellen). Als Antwort müssen Studierende einzeln oder in Gruppen ein oder mehrere Dateien als Antwort hochladen. Bei Blackboard-Übungen kann eine Einzel- oder Gruppenübermittlung eingestellt werden und damit auch Gruppenergebnisse eingesammelt werden und das Feedback der gesamten Gruppe ansehen.
Um eine Blackboard-Übung zu gestalten, sind folgende Schritte notwendig: „Gruppenarbeitsergebnisse abgeben lassen“ weiterlesen

Schriftliche Arbeiten online einsammeln und auswerten

 

Mit Blackboard-Tests und Blackboard-Übungen können Sie Texte und Materialien einsammeln und auswerten.

Wenn Sie schrifliche Arbeiten Ihrer Studierenden online einsammeln und auswerten möchten, gibt es dafür zwei passende Blackboard-Lösungen:

1. Blackboard-Tests (mit dem Fragetyp „Datei-Upload“): Studierende müssen als Antwort eine Datei hochladen.

2. Blackboard-Übungen: Als Antwort müssen die Studierenden einzeln oder in Gruppen eine oder mehrere Dateien als Antwort hochladen. Diese Lösung wird auf der Postkarte 4 vorgestellt.

Wie wird ein Blackboard-Test mit dem Fragetyp „Dateiupload“ erstellt?

Um einen Blackboard-Test zu gestalten, befolgen Sie bitte die Schritte, die im Beitrag „Studentisches Vorwissen testen“ beschrieben werden.

Bei Schritt 5  muss der Fragetyp „Dateiantwort“ gewählt werden.

Wenn Sie die Frage gespeichert haben, müssen Sie den Test in einem Inhaltsordner Ihres Kurses bereitstellen. Öffnen Sie den gewünschten Inhaltsordner, klicken Sie auf „Test“ und wählen dann „Test“ aus. (Siehe Schritte 6 und 7 auf Postkarte 1 „Studentisches Vorwissen testen“)

Studierendenanischt

  1. Wenn Studierende auf den Inhaltsordner klicken, in dem sich der Test befindet, sehen Sie den Titel und die Beschreibung, die die Lehrperson festgelegt hat. Durch Anklicken des Titels wird der Test geöffnet.

2. Es werden die von der Lehrperson gegebeben Anweisungen angezeigt. Die Studierenden müssen nun auf „Start“ klicken.

 

3. Die Studierenden klicken auf „Computer durchsuchen“, um eine Datei als Anwort hochzuladen und anschliessend auf „Speichern und senden“, um diese Eingabe zu bestätigen und zu senden.

Wenn die Studierenden den Test ausgeführt haben, können Sie die Ergebnisse im Notencenter einsehen und herunterladen. Anleitungen dafür finden Sie hier.

Bei der Benotung können Lehrende detaillierte Einzelfeedbacks zu jeder abgegebenen Datei schreiben.

Mehr dazu:

Blackboard-Help: Dateiupload URL: https://help.blackboard.com/de-de/Learn/Instructor/Tests_Pools_Surveys/Question_Types/File_Response_Questions

Automatisch auswertbare Fragetypen in Blackboard Tests

Automatisch auswertbare Fragetypen bieten den großen Vorteil, unmittelbares und individuelles Feedback nach Bearbeitung der Aufgaben anzeigen zu können. Dies ermöglicht es den Studierenden, den eigenen Lernstand besser einschätzen zu können und kann somit lernförderlich und motivierend wirken. Ausserdem sind diese Fragetypen besonders geeignet um Selbstlern-/Selbstkontrollangebote für größe Teilnehmergruppen zu gestalten, weil der Korrekturaufwand besonders zeitsparend für Lehrende ist. Lehrende müssen nur einmalig Musterlösungen und/oder Feedback für falsche Antworten verfassen und im System eingeben und diese werden nach abgegebener angezeigt.

Automatisch auswertbare Fragetypen
Multiple Choice Erfordert die Auswahl einer richtigen Antwort aus mehreren vorgegebenen Antwortmöglichkeiten
Mehrfachantwort-Fragen Aus mehreren vorgegebenen Antworten sind alle zutreffenden Antworten auszuwählen. Diese Frageform ist für den Fall geeignet, dass mehr als eine Antwort korrekt ist. Es besteht die Möglichkeit, Teilantworten zuzulassen.
Wahr/Falsch-Fragen Der Aufgaben-/Fragentext muss als richtig oder falsch eingestuft werden.
Lückentext-Fragen Teilnehmer müssen Lücken in einem vorgegebenen Text vervollständigen
Zuordnungsfrage Teilnehmende fügen Elemente verschiedener Spalten zusammen,  z.B. Zuordnung von Begriffen zu passenden Definitionen oder Elemente in die richtige Reihefolge bringen.
Berechnung (numerisch) Teilnehmende haben als Ergebniss eine Zahl anzugeben
Berechnung (Formel) Testteilnehmende haben als Ergebniss eine Zahl anzugeben. Jeder Teilnehmende bekommt unterschiedliche Zahlen im Fragetext nach einer vom Lehrenden angegebenen Formel.

Blackboard-FaQ dazu:

English: https://help.blackboard.com/Learn/Instructor/Tests_Pools_Surveys/Question_Types/Calculated_Formula_Questions

Deutsch: https://help.blackboard.com/de-de/Learn/Instructor/Tests_Pools_Surveys/Question_Types/Calculated_Formula_Questions#frage-und-formel-erstellen

Entweder/Oder Testteilnehmende müssen zwischen vordefinierten Antworten auswählen: richtig/falsch, stimme zu/stimme nicht zu, ja/nein.
Hotspotfrage Testteilnehmende müssen per Mausklick einen Punkt in einen Bild auswählen.
Likertskala Teststeilnehmende bewerten eine Aussage nach vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Dieser Fragetyp wird sehr haufig in Umfragen benutzt.
Sortieren Testteilnehmende mussen Aussagen in die korrekte Reihenfolge bringen.
Quiz Bowl

Testteilnehmenden werden mit einer Antwort konfrontiert und sie müssen die passende Frage stellen. Antworten müssen in Form einer Frage formuliert sein, die mit einem Fragewort beginnt, z.B. wer, was oder wo. So erfordert die Aussage „Es ist das einzige Land, das ein Kontinent ist.“ die Antwort: „Was ist Australien?“

Ungeordneter Satz Testteilnehmende müssen die Reihenfolge für einen definierten Textabschnitt bestimmen. Sie wählen den passenden Testabschnitt aus einen Drop-Down Menü aus.

Nicht automatische auswertbare Fragetypen in Blackboard

Nicht automatisch auswertbare Fragetypen (offene Fragen) sind Fragen, die individuell verfasste Antworten der Studierenden erfordern.

Manuell auswertbare Fragetypen
Essay-Frage Antwort wird online in einem Textfeld eingegeben
Kurzantwort Antwort wird online in einem Textfeld eingegeben. Die Zeilenzahl des Textfeldes lässt sich anpassen.
Dateiantwort Antwort wird als Datei abgegeben. (.doc, .pdf, .ppt, .sls, .mp3, .mp4, etc…)

Die Dateiantwort-Frage eignet sich hervorragend, um studentische Produktionen zu sammeln. Damit können Lehrende Aufsätze, Hausarbeiten, Folien-Präsentationen für Referare sammeln und gegebenenfalls bewerten und Feedback geben.

TIPP: Wir raten davon ab, in einem gegebenen Test automatische auswertbare und nicht automatische auswertbare Fragetypen zu mischen. Nicht automatisch auswertbare Fragetypen erforden eine manuelle Korrektur. Das heisst, wenn Sie in einem Test vorhanden sind, werden die Ergebnisse nicht sofort für die Studierenden einsehbar. Wenn ein Test 20 Multiple Choice Fragen und eine Kurzanwort beeinhaltet, bekommen die Studierenden erst dann Ihre Testsergebnisse zu sehen, wenn der Lehrende die Kurzantwort Frage bewertet hat.

Testergebnisse mit den Studierenden im Unterricht besprechen

Einer der Vorteile von elektronischen Tests und Umfragen ist die Zeitersparnis, wenn es darum geht, Ergebnisse aus einer gegebenen Kohorte von Studierenden zusammenzufassen und zu visualisieren.

An dieser Stelle möchten wir zeigen, wie Sie schnell auf Blackboard-Testsergebisse zugreifen und sie anzeigen können.

Lehrende können damit die Besprechung von Gruppendurchschnitten oder besonders interessante/relevante Antworten auf Einzelfragen in Vorlesungen und Seminaren aufgreifen. Die Verzahnung zwischen den Inhalten in Präsenzveranstaltungen und den Online-Aktivitäten ist eine gute Strategie für erfolgreiche Blended-Learning Szenarien. In diesem Sinne ist die Einbindung von Testergebnissen empfehlenswert. Lehrende können z.B:

  • haufig falsch beantwortete Fragen in Online-Tests in der Präsenzszeit thematisieren und klären
  • sich wertschätzend über in Online-Tests gebebene Antworten äußern
  • gute Online-Beteiligung in der Präsenzzeit loben
  • anonymisierte Antworten von Studierenden auf Online-Testsfragen in Präsenzuntericht besprechen

Einen Überblick der Ergebnisse der Gruppe bzw. alle Einzelanworten können Lehrende und Lehrassisstenten in Notencenter ansehen und herunterladen.

Um die Ergebnisse von einen bestimmten Test einzusehen, folgen Sie den folgenden Schritten:

1. Erweitern Sie im Steuerungsfenster den Abschnitt „Notencenter und klicken Sie auf „Gesamtes Notencenter.

2. Das Notencenter bietet eine Übersicht über alle Teilnehmer und die Möglichkeit, die Ergebnisse von Tests, Übungen und Umfragen mit ihren jeweiligen Gesamtnoten einzusehen. Jedes benotbare Element im Kurs und jede Umfrage (unbenotet) wird im Notencenter als Spalte angezeigt.

3. Neben jedem Spaltennamen gibt es einen grauen Pfeil, der weitere Optionen zeigt. Wenn Sie auf den grauen Pfeil klicken, werden die Spaltenoptionen angezeigt. Klicken Sie auf die Spalte, deren Ergebnisse Sie im Unterricht besprechen möchten.

 

4. Die Spaltenoptionen werden angezeigt. Klicken Sie auf Versuchsstastistik, um einen Gesamtüberblick über alle Fragen und die durchscnittlichen Ergebnisse zu sehen.

5. Die Versuchsstatistik zeigt einen Gesamtüberblick über alle gegebenen Anworten zu den Testfragen und die durchschnittlichen Ergebsnisse. Die Ergebnisse der automatisch auswertbaren Fragetypen werden in Prozenten angezeigt. Für die nicht automatisch auswertbaren Fragetypen (offene Antworten) wird eine Auflistung der angegebenen Antworten angezeigt.

Diese Anzeige kann im Unterricht als Gesprächgrundlage für die Besprechung der Testergebnisse benutzt werden.

Mehr dazu: 

Blackboard FAQ: Was ist das Notencenter?

Blackboard FAQ: Wie kann ich die Ergebnisse einer Klausur bekanntgeben?

Ergebnisse von Tests und Umfragen: https://help.blackboard.com/de-de/Learn/Instructor/Tests_Pools_Surveys/Test_and_Survey_Results

Einstufungstest computergestützt durchführen

Mit Blackbord-Test von zu Hause oder im E-Examination Center (EEC) mit der an der Freien Universität benutzten Prüfungssoftware können Sie die Kenntnisse und Kompetenzen Ihrer Studierenden prüfen.

Das E-Examination Center (EEC)

Seit 2013 ermöglicht das E-Examination Center (EEC) an der Freien Universität Berlin die Durchführung von summativen, formativen und diagnostischen computergestützten Prüfungen. Als das erste Zentrum dieser Art in Berlin-Brandenburg stehen im EEC insgesamt 151 PC-Prüfungsplätze (inkl. 6 behindertengerechter Plätze) allen Lehrenden und Fachbereichen zur Verfügung. Bei dem gesamten Prüfungsprozess – von der Aufgabenerstellung bis hin zur Prüfungsdurchführung sowie bei der Auswertung und Archivierung von Prüfungsergebnissen – werden Lehrende von uns technisch-didaktisch beraten.

Bei unserer E-Examination-Beratung erfahren Sie:

  1. Welche Potenziale E-Examinations haben.
  2. Wie prüfungsrechtliche Aspekte und Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden.
  3. Welche Prüfungssoftware eingesetzt wird.
  4. Welche Räume für E-Examinations zur Verfügung stehen.
  5. Welche Termine bei der Vorbereitung und Durchführung von E-Examinations berücksichtigt werden müssen.
  6. Welche Services CeDiS Lehrenden bei der Migration zu E-Examinations anbietet:

6.1. Ganzheitliche Beratung

  • Migration bestehender klassischer Paper-Pencil-Prüfungsaufgaben
  • Konzepte für Open- und Closed-Book-Prüfungen
  • Beratung und Unterstützung in allen Sicherheitsfragen
  • Koordination der organisatorischen sowie technischen Abwicklung

6.2. Unterstützung in der Prüfungssituation

6.3. Schulungen zur Einführung in das Thema E-Examinations

Erwiesen ist, dass Lehrende zeitlich entlastet werden, weil insbesondere automatisierte Auswertungsmöglichkeiten die Bewertungsphase deutlich beschleunigen und evtl. unleserliche Handschriften der Vergangenheit angehören (vgl. Schulz und Apostolopoulos 2011). Die Vorteile für Studierende sind u.a., dass die Rückmeldung über Ihre Prüfungsergebnisse schneller erfolgen kann und die eingesetzte Prüfungssoftware intuitiv in der Bedienung und benutzerfreundlich ist, so dass Studierende computergestützte Prüfungen in der Regel ohne technisches Vorwissen absolvieren können.

Mittels E-Examinations sind unzählige neue und bekannte Aufgabentypen (z.B. freies Komponieren von Texten, Lückentexte, Multiple-Choice, Drag-and-Drop, Markierungen etc.) umsetzbar. Einen Überblick zu den möglichen Prüfungsaufgaben und Fragentypen finden Sie unter folgendem Link: Beispielprüfung

Aus didaktischer Perspektive spricht für den Einsatz computergestützter Prüfungen die Lebenswelt der Studierenden im Hochschulalltag. Stichwort: E-Learning. Studierende schreiben Vorträge, Kursaufgaben und Semesterarbeiten schon lange am Computer. Prüfungen finden jedoch zu großen Teilen noch immer in Papierform statt, sodass heutzutage ein umgekehrter Medienbruch auftritt, bei dem Studierende in der Prüfungssituation oftmals auf Papier und Stift zurückgeworfen werden, obgleich sie während des Semesters überwiegend digital arbeiten (vgl. Schulz 2016).

Möchten Sie als Lehrerende*r von den Vorteilen computergestützten Prüfungen profitieren, dann kontaktieren Sie das E-Examinations Team. Sie erreichen uns unter der Rufnummer:  838 – 51838 oder per E-Mail unter e-examinations@cedis.fu-berlin.de

Das EEC befindet sich in der Fabeckstraße 34-36, 1.OG im Gebäude der anorganischen Chemie.

Mehr dazu:

E-Examinations Center an der Freien Universität Berlin:
http://www.e-examinations.fu-berlin.de/index.html

Literaturverzeichnis

Schulz, Alexander (2016): E-Examinations: Zur Computerisierung des Prüfungswesens an deutschen Hochschulen. In: Forschung & Lehre (3), 208-209. Online verfügbar unter http://www.wissenschaftsmanagement-online.de/system/files/downloads-wimoarticle/1603_WIMO_E-Examinations_SCHULZ.pdf, zuletzt geprüft am 13.10.2017.

Schulz, Alexander; Apostolopoulos, Nicolas (2011): eExaminations Put To Test – Potenziale computergestützter Prüfungen. In: Hamburger E-Learning Magazin (07), S. 37–39. Online verfügbar unter http://www.uni-hamburg.de/elearning/hamburger-elearning-magazin-07.pdf, zuletzt geprüft am 04.12.2016.

Gastbeitrag von E-Examinations-Team

 

E-Assessment-Typen in der Hochschullehre

Das E-Assessment Wiki unterscheidet 4 Zielsetzungen für elektronische Prüfungen an Hochschulen, aus denen sich entsprechende Einsatzszenarien ergeben:

  • diagnostisch – Erfassen des aktuellen Kenntnisstands
  • formativ – Begleitung / Reflektion des Lernprozesses (assessment for learning)
  • summativ – Bewertung des Lernerfolgs (assessment of learning)
  • qualitätssicherend – Anpassung der Lehre, Bewertung von Lehrveranstaltungen

Michel et al. (2015) in Anlehnung an Krüger und Schmees (2013)  fügen die zusätzliche Kategorie „beratend“ hinzu. Diese umfasst die Assessments, die den Zweck haben, Orientierung vor dem Studium zu geben und somit Hilfe bei der Studiengangsauswahl zu leisten.

Wie können diese mediengestützen elektronischen Evaluationsformate umgesetzt werden? Was für Beispiele sind bereits im Einsatz an der Freien Universität?

  • Beratende E-Assessments wie Online-Studienfachwahl-Assistenten (OSA) sind Informationsplattformen, die Sie als Studieninteressierte bei der Wahl Ihres Studienfaches und so bei einem erfolgreichen Start ins Studium unterstützen. Die Freie Universität Berlin bietet zurzeit ein umfassendes Angebot an OSA. Mehr Informationen und Beispiele sind hier verlinkt:  http://www.osa.fu-berlin.de/
  • Diagnostische E-Assessments wie zum Beispiel Einstufungstests und Zulassungstests werden in der Regel im E-Examination Center durchgeführt.
  • Formative E-Assessments haben die Begleitung bzw. Reflektion des Lernprozesses zum Ziel. Dafür sind Blackboard-Tests geeignete Werkzeuge. Lehrende können ihren Studierenden semesterbegleitend eine Vielfalt an Fragetypen und unterstützendes Feedback anbieten. Ein weiteres Einsatzszenario sind die Lehrportfolios in der Lehrerbildung. Dozierende können die Möglichkeiten von FU-Blogs nutzen, um Lehramtsstudierende in der Praktikumsphase reflektive Lehrprotfolios erstellen zu lassen.
  • Summative  E-Assessments um den Lernerfolg zu bewerten, werden in der Regel im E-Examinations Center durchgeführt.
  • Qualitätssicherende E-Assessments dienen dazu, Entscheidungen über die Lehre treffen zu können oder Lehrveranstaltungen zu bewerten. Diese können im Rahmen von Lehrveranstaltungen mit Blackboard-Umfragen umgesetzt werden.

Quellen:  E-Assessment – E-Assessment-Wiki Ep.elan-ev.de. (2017). E-Assessment – E-Assessment-Wiki. [online] URL: http://ep.elan-ev.de/wiki/E-Assessment [letzter Zugriff am 16. Mai]

Michel,L.P., Goertz, L., Radomski, S., Fritsch, T., Baschour, L. (2015). Digitales Prüfen und Bewerten im Hochschulbereich. Arbeitspapier Nr. 1. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. [online] URL: https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/HFD%20AP%20Nr%201_Digitales%20Pruefen%20und%20Bewerten.pdf
[letzter Zugriff am 16. Mai]

Schulungsangebot für Blackboard-Tests und -Umfragen

CeDiS bietet jedes Semester Veranstaltungen zum Thema E-Assemessment an. Aktuell bieten wir  2 Veranstaltungen an: „Blackboard- Tests und Umfragen“ und „E-Examinations“. Darüber hinaus sind Beratungs- und Schulungstermine auf Anfrage jederzeit möglich.

„Blackboard- Tests und Umfragen“

Unsere strukturierte Einführung in die Werkzeuge für Bewertungen in Blackboard. In dieser Veranstaltung werden die unterschiedlichen Blackboard-Werkzeuge für Bewertungen präsentiert und ausprobiert.  Die Konzeption  von Online Tests und möglichen Fragestellungen  (auch mit multimedialer Einbindung) sind fester Bestandteil dieser Veranstaltung. Teilnehmende lernen alle verfügbaren Fragetypen in Blackboard kennen und bekommen Tipps und Anregungen für den Einsatz in der Lehre.

Inhalte

  • Einsatzformen von Online-Umfragen und -Tests in der Lehre
  • Erstellen von Tests, Umfragen und Übungen mit Blackboard
  • Fragetypen  in Blackboard
  • Auswertung im Notencenter

Ziele

  • Sie lernen Einsatzszenarien für Blackboard-Tests und -Umfragen kennen,
  • wissen, wie Sie Blackboard-Tests und -Umfragen gestalten,
  • wie Sie Noten und Feedback in Blackboard eintragen können und
  • können einen Test/ eine Umfrage in Blackboard entsprechend Ihres Konzepts konfigurieren.

„E-Examinations: Computergestützte Prüfungen vorbereiten, durchführen und auswerten“

Unsere stukturiete Einführung in die Nutzung von der E-Examinations Center. Seit Februar 2013 steht Lehrenden an der Freien Universität das E-Examination Center (EEC) mit 151 PCs für computergestützte Prüfungen zur Verfügung. CeDiS unterstützt Sie während des gesamten Prüfungsprozesses von der Vorbereitung und Migration der Prüfung über die Durchführung im EEC bis hin zur Bewertung in der Prüfungssoftware LPLUS. Nähere Informationen finden Sie unter www.e-examinations.fu-berlin.de.

Inhalte

  • Vorstellung des E-Examination Centers (EEC) der Freien Universität
  • Überblick über die Potenziale computergestützter Prüfungen
  • Prüfungsszenarien für Gruppen unterschiedlicher Größen (50–600)
  • Einblick in die verwendete Prüfungssoftware LPLUS
  • Teilnahme an einer computergestützten Probeprüfung

Ziele

  • Sie lernen die an der Freien Universität eingesetzte zentrale Prüfungssoftware LPLUS sowie Prüfungsszenarien für unterschiedliche Studierendengruppen kennen und
  • können das Potenzial einer computergestützten Prüfung für Ihre Lehrveranstaltung einschätzen.

Kommende Termine

Blackboard- Tests und Umfragen am 27.06.2018 von 10:00 bis 13:00 Uhr und auf Anfrage.

Infos und Anmeldung: https://www.cedis.fu-berlin.de/services/fortbildung/workshops/lernplattform/BB_TestundUmfragen2018-06-28.html

Infoveranstaltung E-Examinations auf Anfrage

Auf Anfrage: Jederzeit möglich. Melden Sie sich per e-mail an das Fortbildungsteam fortbildunga@cedis.fu-berlin.de

Blackboard: Überblick Bewertungswerkzeuge in Blackboard

Blackboard ist ein Lernmanagementsystem (LMS), kein Prüfungssystem. Blackboard ist an der Freien Universität nicht dafür geeignet, Prüfungen auf einem höchstmöglichen Sicherheitsniveau durchzuführen. Interessierte Lehrende können das E-Examination Center dafür nutzen.

Die umfangreichen Bewertungsmöglichkeiten von Blackboard sind am besten für kursbezogene Tests, Umfragen und Übungen geeignet.

Lehrende haben folgende Werkzeuge für Bewertung und Umfragen zur Verfügung:

Test: Ist personalisiert und benotet, sodass Lehrende die Antworten von jedem Studierenden einsehen und bewerten können. Es gibt automatisch und manuell auswertbare Fragetypen.

Test für Mobile: Test optimiert für mobile Endgeräte. Ist personalisiert und benotet. Es gibt automatisch und manuell auswertbare Fragetypen. Im Vergleich mit den Tests können in der mobilen Version weniger bzw. nicht alle Fragetypen eingesetzt werden (nur Berechnung, Dateiantwort, Hotspot, Kurzantwort, Lückentest, Multiple Choice, Wahr/Falsch)

Umfrage: Anonym und unbenotet. Lehrende können alle Antworten einsehen, aber sie können nicht nachvollziehen, wer der/die AutorIn der jeweiligen Antworten ist.

Übung: Personalisiert und benotet. Es handet sich um eine offline Aufgabe. Die Studierenden sollen die Aufgaben bearbeiten und als Antwort eine oder mehrere Dateien in Blackboard hochladen.

Selbst- und Peer-Test: Personalisiert und benotet. Teilnehmende können andere Teilnehmende anhand von vorgegebenen Kriterien (Raster/Rubrik) bewerten.

 

 

 

Lehrende müssen auch beachten, dass keine Übertragung von Daten aus Tests und Umfragen an Campus Management erfolgt.

  Was ist E-Assesment?

Assessment wird in der Regel als die Überprüfung und Beurteilung des Lernfortschritts und Wissensstands von Lernenden definiert.  E-Assessment ist eine mediengestützte Form des Assessments.

In der Fachliteratur finden wir einige Definitionen:

„E-Assessment umfasst alle Aktivitäten im Kontext von elektronischen Lehr- und Lernszenarien, die vor dem Verfahren zur Ermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten von Lernenden (diagnostisch), während des Verfahrens zur Steuerung des Lernprozesses (formativ) und nach Abschluss des Verfahrens zur Leistungsüberprüfung und Leistungsbeurteilung (summativ) eingesetzt werden und in denen ein Computerprogramm, nicht der Mensch, die Assessment-Aktivitäten gestaltet, präsentiert, begleitet, speichert, analysiert, bewertet, dokumentiert und archiviert“.

Quelle: Handke, P.;  Franke,P.; (2012):  E-Assessment. In: Handke, J. und  Schäfer, A. M (Hg.) E-Learning, E-Teaching und E-Assessment in der Hochschullehre: Eine Anleitung, München: De Gruyter,

„Ein elektronisches Assessment (E-Assessment) ist eine Prüfung, die mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) vorgenommen wird. Diese können bei der Aufgabenstellung, Leistungserbringung sowie Leistungsbeurteilung eingesetzt werden, beziehen sich also auf Vorbereitung, Durchführung und/oder Auswertung einer solchen Messung. Durch (teil-)automatisierte Auswertung ist effizientes Feedback möglich, das Lernende zur besseren Selbsteinschätzung und Lehrende zur Aufdeckung von Defiziten nutzen können, jeweils mit Möglichkeit zur Nachbesserung“

Quelle:  E-Assessment – E-Assessment-Wiki Ep.elan-ev.de. (2017). E-Assessment – E-Assessment-Wiki. [online] URL: https://ep.elan-ev.de/wiki/E-Assessment [zuletzt abgerufen am 07.05. 2018].

Diese Überprüfung und Beurteilung kann unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen und an unterschiedlichen Zeitpunkten im Lernprozess eingebunden werden. Wir stellen  hier die Kategorisierung von Assessment-Typen von  Handke, J., & Schäfer, A. (2012) vor.

Diagnostisches Assessment umfasst alle dem Lernprozess vorgelagerten Aktivitäten, die diese Informationen liefern sollen, um vorab zu einer Einschätzung des Lernenden zu gelangen, die wiederum Auswirkungen auf seine Zulassung zu Kursen, Praktika, Studiengängen etc. sowie die Auswahl und Anpassung von Lernaktivitäten an seine individuellen Bedürfnisse hat. Klassische Beispiele für diagnostisches Assessment aus dem Universitätsalltag sind die Eingangsklausuren von Seminaren und Sprachdiagnostiktests zu Beginn des Studiums.  Lehrenden geben die Resultate Hinweise unter anderem darauf,mit welchen Inhalten sie beginnen müssen; welche Themen schwerpunktmäßig zu behandeln sind;
auf welche Themen verzichtet werden kann;
welcher Schwierigkeitsgrad (anfangs) zu wählen ist;
wo sich Gelegenheiten für eine inhaltliche Vertiefung ergeben könnten.

Formatives Assessment ist die Ermittlung des Fortschritts von Lernenden im Verlauf des Lernprozesses mit dem Ziel, Informationen zu sammeln, mit deren Hilfe dieser Prozess (im Idealfall individuell) hin zu einem erfolgreichen Abschluss gesteuert werden kann. Im Gegensatz zur einschätzenden Funktion von diagnostischem Assessment und der abschließend beurteilenden Funktion von summativen Assessment ist die Funktion von formativem Assessment kurskorrigierend und gestaltend in Bezug auf den Lernprozess während er im Gange ist.
In lehrergesteuerten Szenarien können Lehrende mithilfe von formativem Assessment erkennen wo jeder einzelne Lernende hinsichtlich seines Verständnisses der Thematik steht;welche Lernenden verständnismäßig noch dabei und welche zurückgeblieben sind;welche Potenziale es für die Weiterentwicklung des einzelnen Lernenden gibt;inwieweit eine konkrete didaktische Maßnahme greift;ob der Unterricht noch die gewünschte Zielausrichtung hat.

Summatives Assessment  ist die der Überprüfung und Bewertung des Lernerfolgs am Ende eines Lernprozesses. Generell ist es Ziel einer summativen Assessment-Maßnahme, festzustellen, ob der einzelne Lernende und/oder die Lerngruppe als Ganzes die zu Beginn des Lernprozesses vorgegebenen Lernziele erreicht haben, indem sie in einer formalen Prüfungssituation entsprechendes Wissen bzw. Fähigkeiten demonstrieren. Der Grad der Zielerreichung wird in Form eines quantitativen Resultats festgehalten, das, in eine Note transformiert, anzeigen soll, wie gut die Assessment-Teilnehmer die behandelten Lerngegenstände beherrschen“

 

Quelle: Handke, J., & Schäfer, A. (2012). E-Learning, E-Teaching Und E-Assessment in Der Hochschullehre Eine Anleitung / Von Jürgen Handke Und Anna Maria Schäfer., XIV

Andere Autoren fügen zu die Kategorisierung noch zwei Formen hinzu, die Beratende Assessment und die Qualitätssicherne Assessment (Siehe Abbildung)

Quelle: Michel,L.P., Goertz, L., Radomski, S., Fritsch, T., Baschour, L. (2015). Digitales Prüfen und Bewerten im Hochschulbereich. Arbeitspapier Nr. 1. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. CC-BY

Woche für Woche werden wir Lehrenden die E-Assessment Möglichkeiten an der Freien Universität Berlin vorstellen.