Trainingsaufenthalt in Italien

Antje Backhaus, Dilit International House, Italien – März 2023

Meinen Erasmus+-Aufenthalt im März dieses Jahres verbrachte ich in Rom. Meine Erwartungen und Ziele, diese großartige Stadt, die italienische Sprache sowie Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund besser kennenzulernen wurden mehr als erfüllt.
An der Sprachschule wurde ich herzlich aufgenommen und meinen Fähigkeiten entsprechend einem laufenden Kurs zugeordnet. Sehr spannend fand ich die Lernmethode dort: es wurde ausschließlich auf Italienisch kommuniziert – was sich anfangs wie ein „Sprung ins kalte Wasser“ anfühlte trug im Laufe der Woche Früchte – mein Verständnis und meine Verständigungsfähigkeiten profitierten enorm: Die Steigerung meines (auf einem vor vielen Jahren absolvierten Grundkurses basierenden)„Urlauber-Italienisch“ hin zum erreichten A2 – Zertifikat erfüllen mich mit Freude.
Meine Mit-Studierenden kamen aus sehr vielen unterschiedlichen Nationen, auch die Altersstruktur und der Grund für das Erlernen der Italienischen Sprache waren vielfältig: Neben den jungen Leuten, die vor, während und nach dem Studium die Schule besuchten, waren vom IT-Spezialisten aus Prag, der Kunden in ganz Europa betreute, über eine koreanische Künstlerin, deren Mann für 3 Jahre nach Rom versetzt worden war, zwei Lehrerinnen aus Frankreich, die ihren Horizont erweitern wollten bis hin zu einem 79jährigen Herrn aus London, der im Ruhestand nach Rom übergesiedelt war, viele interessante Hintergründe – auf Italienisch! – zu erfahren. Die Schule bot auch ein interessantes Freizeitprogramm an, ich nahm an einem geführten Rundgang durch das Römische Ghetto und auf die Tiber-Insel teil.
Rom im Frühling tat sein Übriges, um diese Reise für mich zu einem unvergesslichen Highlight zu machen.
Mit Begeisterung möchte ich dazu ermutigen, diese großartige Möglichkeit zur fremdsprachlichen Weiterbildung mit dem Erasmus+ Programm der Europäischen Kommission zu nutzen.

 

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Trainingsaufenthalt in Spanien

Barbara Baldacci, Sprachschule FU International Academy Tenerife, Spanien – März 2023

Meinen Auslandsaufenthalt im Rahmen der Erasmus+ Staff Mobility habe ich in Puerto de la Cruz, Tenerife, Spanien durchgeführt und zwar mit dem Ziel, meine Kenntnisse der spanischen Sprache zu verbessern und auf dem im letzten Jahr erreichten Niveau A2.1 aufzubauen. Als Fremdsprachensekretärin spielt das stetige Erwerben, Auffrischen und Verbessern von Sprachkenntnissen selbstverständlich eine sehr wichtige Rolle im Rahmen meiner beruflichen Ausbildung. Gleichzeitig sind Fremdsprachen eine große Leidenschaft für mich, weswegen man sagen kann, dass ich sie nicht nur berufsbedingt, sondern auch aus persönlichem Interesse lerne. Für die Vorbereitung meines Auslandsaufenthalts habe ich Kontakt mit der Abteilung Internationales der FU Berlin aufgenommen und ich wurde im ganzen Prozess unterstützt. Ich habe einen intensiven Sprachkurs an der Sprachschule „FU International Academy Tenerife“ gebucht und konnte innerhalb einer Woche vom Sprachniveau A2.1 auf das Sprachniveau A2.5 kommen. Die Klassen hatten nur 3-4 Teilnehmer und man konnte daher wirklich viel üben, was sonst immer zu kurz kommt. Wir hatten jeden Tag von 9 bis 14 Uhr Unterricht (Grammatik, Konversation, Kultur) und nachmittags/abends konnte man im Rahmen der Kultur- und Freizeitaktivitäten (z.B. Besuch von Sehenswürdigkeiten, Kulturunterricht mit einem bestimmten Schwerpunkt, Sportaktivitäten), die von der Sprachschule organisiert wurden, das Gelernte weiter üben. So konnte man in die spanische Sprache und Kultur der Insel komplett eintauchen und auch die soziokulturellen Besonderheiten der Kanarischen Inseln im Vergleich zur „Peninsula“ verstehen. Da die Kursteilnehmerinnen aus der ganzen Welt kamen, war der (inter)kulturelle Austausch ein weiterer Aspekt, das ich sehr geschätzt habe. Insgesamt lässt sich also sagen, dass der Auslandsaufenthalt mir sowohl beruflich als auch auf einer persönlichen Ebene viel gegeben hat. Es war eine sehr bereichernde Erfahrung, die ich alle meine Kolleginnen empfehle.

 

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Teaching in Libanon

Theocharis Grigoriadis, American University of Beirut, Libanon, Februar – April 2023

This is Theocharis Grigoriadis, Professor of Economics and East European Studies at Freie Universität Berlin, Germany. I have completed my mobility from 19.04.2023 to 28.02.2023 at American University of Beirut as an Erasmus+ Guest Professor. During my stay at AUB, I prepared with my partners at the host university various DAAD and DFG grant applications, while actively participating in teaching activities with Master students on campus. I was very impressed by the very high level of AUB students and by the cooperative spirit of my Lebanese partners. There is a strong interest about research and teaching cooperation with Europe and I am convinced that, given the current circumstances in the Arab world, Lebanon offers unique opportunities for the development of EU-Arab cooperation in the areas of research and education. Moreover, the Erasmus+ World Team in Berlin did everything possible to facilitate a successful and safe mobility to Lebanon offering every possible assistance in that direction. The Erasmus+ mobility allowed me to expand my research horizons tremendously and start developing a new area of expertise, in Middle Eastern economic development and transition.

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Lehraufenthalt in Italien

Monika Trümper, Università deqli Studi di Napoli L’Orientale – Februar/März 2023

Dr. Asja Müller und Prof. Dr. Monika Trümper vom Institut für Klassische Archäologie der Freien Universität Berlin haben im Frühjahr 2023 ein gemeinsames Feldforschungsprojekt mit Dr. Marco Giglio von der Università di Napoli in den Stabianer Thermen von Pompeii durchgeführt. Dieses Projekt schloss als Lehrveranstaltung eine zweiwöchige Field School ein. Ziel der Field School war es, gemeinsam mit den Studierenden die unterschiedlichen Methoden der Freilegung und Dokumentation von antiken Befunden und Funden zu erarbeiten und den Studierenden einen ersten Einblick in die Organisation und Durchführung von Feldforschungsprojekten zu vermitteln.
Deswegen fand der Unterricht nicht im Hörsaal in Neapel statt, sondern wurde praktisch vor Ort in Pompeii durchgeführt. Der Unterricht umfasste sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil inklusive kürzerer Exkursionen zu zeitgleich durchgeführten Forschungsprojekten (z. B. dem Eye-Tracking-Projekt der Universität Kiel in verschiedenen pompeianischen Häusern) sowie zu Vergleichsbauten (vor allem anderen Thermenanlagen). Der Fokus des Unterrichts in den Stabianer Thermen lag einerseits auf den Befunden unter der Palästra (Innenhof), andererseits auf einem um 50 v. Chr. errichteten Haus, das bei der Erweiterung der Thermen nach 62 n. Chr. zerstört und überbaut worden war. Durch die Lehrveranstaltung haben die Studierenden ihre internationalen Kompetenzen gestärkt und wurden zu Studienaufenthalten in Berlin im Rahmen des Erasmus-Programms ermutigt. Außerdem wurde die Zusammenarbeit der beiden beteiligten Institutionen in der Ausbildung gestärkt. Die Kooperation soll in Lehre und Forschung fortgesetzt werden, da weitere gemeinsame Forschungsprojekte in Pompeji geplant sind.

 

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Trainingsaufenthalt in England

Kirsten Schmiester, University of the Arts London, England – März 2023

Im Rahmen einer Erasmus+ Staff Mobility besuchte ich Ende März 2023 das Staff Development Team der University of the Arts London und begleitete eine Woche lang eine Kollegin, die dort für das Onboarding neuer Beschäftigter zuständig ist. Der Kontakt entstand während der International Staff Training Week 2022 an der FU. An der UAL konnte ich die tägliche Arbeit meiner Kontaktperson beobachten, bei Teammeetings dabei sein und an einem Welcome Event für neue Beschäftigte teilnehmen. Außerdem hatte meine Kontaktperson zahlreiche Meetings mit Kolleg*innen für mich organisiert, deren Arbeit meiner ähnelt und mit denen ich mich zu aktuellen Prioritäten, Schwierigkeiten und Lösungsansätzen austauschen konnte. Die Woche an der UAL war für mich beruflich wie privat eine große Bereicherung. Ich konnte mein professionelles Netzwerk erweitern, Kontakte knüpfen und viele neue Ideen für Onboarding Maßnahmen und Veranstaltungen sammeln, die ich nun an der FU umsetzen werde!

 

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Trainingsaufenthalt in Indien

Heike Pantelmann, Indian Institute of Technology Madras, Indien – Februar 2023

Einer der ersten Eindrücke, die man gewinnt, wenn man aus Deutschland nach Indien und auf den wunderschönen Campus des Indian Institute of Technology Madras kommt, ist die Vielfalt der Studierendenschaft – das Gleiche gilt wahrscheinlich auch für die Mitarbeiterinnen und Professorinnen. Im Vergleich zu Deutschland ist die Vielfalt in Indien viel komplexer und vielschichtiger. Die Vielfalt an Sprachen, Ethnien und Religionen sowie die Kastenzugehörigkeit tragen zu einer Vielfalt bei, mit der deutsche Hochschulen nicht konfrontiert sind. Mit Blick auf gender- und diversity-bezogenen Fragestellungen ist dies sehr interessant. Auf dem gesamten IITM-Campus ist Englisch die verwendete Sprache, die Kolleg*innen können sich in ihrer Erstsprache häufig gar nicht verständigen. Interessant im Hinblick auf Unterschiede ist auch, dass das IIT Madras im Gegensatz zur Freien Universität Berlin eine sehr technisch ausgerichtete Universität ist, die insofern Ausgründungen, Start Ups sowie Kooperationen mit Unternehmen fördert. Dies ist auf dem Campus sichtbar. Dass das IIT Madras in den 1950er Jahren mit Hilfe der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet wurde, wird nicht nur anhand von Exponaten im Heritage Center des IITM sichtbar, sondern auch, wenn man die „Bonn Avenue“ auf dem Campus entlangläuft. Besonders schön ist übrigens, dass es statt Spatzen und Füchsen auf dem IITM-Campus Affen und Antilopen gibt.

 

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Trainingsaufenthalt in Indien

Susanne Fürstenberg, Indian Institute of Technology Madras (IITM), Indien – Februar 2023

Im Vordergrund des Aufenthalts am Indian Institute of Technology Madras (IITM) in Chennai/Indien standen aufgrund meiner Zuständigkeit für die Indien-Kooperationen der FUB das Ausloten der Möglichkeiten zukünftiger Kooperation, das Networking mit den Kollegen\innen vor Ort und die tiefen Einblicke in Wesen und Arbeit an der Partnerhochschule. Die Betreuung an der Partnerhochschule sowie durch die Kolleginnen an der FU Berlin war ganz hervorragend und ich kann nur jedem und jeder empfehlen, sie für einen Aufenthalt oder eine Zusammenarbeit am und mit dem IITM zu engagieren. Die Kollegen/innen am IITM sind motiviert, weltoffen und kommunikativ, die FUB ein gern gesehener langjähriger Partner und das entsprechende Interesse an einer Fortführung groß. Im Rahmenprogramm gab es einen Ausflug zu interessanten historischen Kulturstätten, der den eindrucksvollen Aufenthalt abgerundet hat.

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Trainingsaufenthalt in England

Ahmet Kerim Gültekin, Westminster University, England – Januar 2023

I am a research associate at the Institute of Social- and Cultural Anthropology, Free University of Berlin. I am an anthropologist working on a transnational ethno-religious community -the case of Kurdish Alevis- in Berlin.

Since having my PhD, I have engaged in scholarly activities regarding “Alevism Studies”, an extending subject in international academic circles. I was an assistant professor at a state university in Turkey, working on (officially non-recognised) ethnic and religious minorities of Turkey -especially the case of Alevis- until I got dismissed from my position due to signing a petition, criticising the human rights crimes of the Turkish government in Kurdish towns during 2015-16. After ending up in Germany five years ago as a refugee scholar, on the one hand, I continued working on my loose-ended projects from Turkey; on the other hand, I started to revise my academic focus to be able to adapt to the European academic environment and to sustain my academic life.

With the Erasmus+ program, I had the chance to get in close touch, work with and learn from a group of experienced scholars at The Centre for the Study of Democracy (CSD)— Westminster University (London, UK). CSD has distinctive features from other academic institutions in ensuring academic research reaches beyond academia. Resources, support and training are provided to scholars (and guest academics) to maximise such impact.

Thus, learning from CDU’s Alevi studies was a serious opportunity to think with new perspectives on my studies in Germany. Since adapting to European academic circles and sustaining academic life, especially in Germany, require a qualified ability able to write projects and run such processes effectively with also non-academic partners, Dr Celia Jenkins (Principal Lecturer in Sociology) and Dr Umit Cetin (Senior Lecturer) at CSD, provided an excellent environment to learn from.

Erasmus+ „Staff Mobility for Training“ program gave me a robust chance to develop my academic networks and had me get in touch with colleagues who have the expertise. Thus, I Learned how to build research projects specifically focusing on the Alevis in the European diaspora. This program helped me to collect new data for possible further projects and provide new ideas by which I can sustain my threatened academic career.

 

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