Trainingsaufenthalt in Belgien

Universiteit Gent, Belgien – November 2023

Die Staff Week der Universiteit Gent war für mich eine große Bereicherung. Wir haben viele Vorträge zum Thema „Interkulturelle Vorbereitung von Outgoings“ als auch zu deren Sicherheit vor Ort gehört. Abgesehen von den Vorträgen war es aber auch sehr hilfreich, sich mit KollegInnen der Partneruniversitäten auszutauschen. Die TeilnehmerInnen waren alle aus dem Outgoing Bereich, sodass man sehr viel von den Erfahrungen der jeweils anderen lernen konnte. Insbesondere für jemanden wie mich – die in dem Bereich noch recht neu ist – war das äußerst hilfreich!
Die Staff Week der UGent hat jedes Jahr einen anderen Fokus. Ich kann diese nur weiterempfehlen, denn das Team der UGent hat uns sehr herzlich aufgenommen und sichergestellt, dass uns die Inhalte auf eine spannende Art und Weise vermittelt wurden. Am Abend gab es auch ein kleines Kulturprogramm, was perfekt war, um sich mit den internationalen KollegInnen auszutauschen und einen kleinen Einblick in die belgische Kultur zu erlangen.
Mir hat der Aufenthalt sehr geholfen, um mich sowohl persönlich als auch beruflich weiterzuentwickeln. Zudem wird auch die Betreuung unserer Outgoings davon profitieren, da ich plane, Ideen, die ich aus der Staff Week mitgenommen habe, in unsere Prozesse mit einzubauen.

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Trainingsaufenthalt in Belgien

Katholieke Universiteit Leuven, Belgien – Mai 2023

Die Woche an der KU Leuven war sehr interessant, spannend und gut organisiert. Der Austausch mit den anderen Teilnehmenden aus ganz Europa und darüber hinaus ermöglichte viele neue Einblicke in die Situation an anderen Universitäten. Insbesondere der Austausch mit anderen Una-Europa-Universitäten, z.B. Zürich und Bologna war sehr hilfreich. Ich konnte mich z.B. mit dem Kollegen der Universität Zürich intensiv über die Angebote zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Inklusion für die Studierenden austauschen. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Angebote an der FU zu erweitern und von den Erfahrungen zu profitieren, wie gute Lösungen gefunden werden können. So können langfristig europäische Standards umgesetzt werden.
Neben vielen fachlichen Vorträgen fand ich den Workshop zur Methode der Story Circles nach Darla Deardorff besonders interessant. Ziel war es, gemeinsam Faktoren zu erarbeiten, die ein inklusives Gefühl für internationale Studierende fördern und sie kann genutzt werden, um interkulturelle Kompetenzen zu stärken. Ich denke, diese Methode lässt sich gut auf andere Themenbereiche übertragen und könnte auch für die Zielgruppe der Studierenden mit Beeinträchtigungen angewendet werden.
Neben dem fachlichen Austausch wurden viele interessante kulturelle Angebote organisiert, z.B. konnten wir den Glockenturm der Universitätsbibliothek Leuven besichtigen und dem Glockenspieler Liedwünsche mitteilen, die dann in der ganzen Stadt zu hören waren. Weiterhin gab es eine Stadtführung verbunden mit einem gemeinsamen Abendessen und wir konnten die Welterbekulturstätte des Großen Beginenhofs besichtigen. Ebenfalls wurden weitere Standorte der KU Leuven in Brüssel und Antwerpen besucht.

 

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Lehraufenthalt in Belgien

Hendrik Schwenke, Universität Antwerpen – März 2023

Die Woche, die ich an der Universität Antwerpen verbringen durfte, habe ich in vielerlei Hinsicht als sehr bereichernd empfunden.

Die Möglichkeit eine Lehrveranstaltung in einer anderen als meiner Muttersprache anzubieten, stellte eine spannende Herausforderung dar. Der rechtsvergleichende Ansatz der Vorlesung eröffnete neue und spannende Perspektiven auf Grundlagenfragen der Staatsorganisation und des Zivilrechts, die aus deutscher Perspektive zunächst einmal gerne als gegeben hingenommen werden und regte zum Nachdenken und Hinterfragen an.

Durch den vor Ort stattfindenden Austausch konnte ich Kontakte zu anderen Wissenschaftlern aus dem europäischen Ausland mit ähnlichen Forschungsinteressen knüpfen, die für meine eigenen Projekte einen großen Gewinn versprechen. Eine vertiefte Zusammenarbeit zu einem späteren Zeitpunkt scheint nicht ausgeschlossen.

Gleichzeitig hatte ich neben meinen Verpflichtungen vor Ort genug Zeit Land und Leute auch außerhalb des universitären Kontexts etwas besser kennenzulernen. Als lebendige Hafenstadt mit reichhaltigem kulturellem und kulinarischem Angebot, herzlichen und offenen Anwohnern und langer und reicher Geschichte bot Antwerpen dafür den perfekten Rahmen.

Die ausgesprochen großzügige finanzielle Unterstützung durch das Erasmus+ Mobility-Programm sorgte in jeder Hinsicht für perfekte Rahmenbedingungen.

Ich kann daher insgesamt nur jeder und jedem Interessierten empfehlen, von der Möglichkeit eines Kurzlehraufenthalts im Rahmen des Erasmus+ Mobility-Programms Gebrauch zu machen.

 

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