Jetzt online: Videos der Ringvorlesung „Digital Humanities“ (WS 2017/18)

Zum Nachschauen und Neues lernen: Die Video-Aufzeichnungen der Ringvorlesung „Digital Humanities – die digitale Transformation der Geisteswissenschaften“ aus dem letzten Wintersemester sind nun online verfügbar unter: http://www.ifdhberlin.de/lehre/ring-vl-digital-humanities-ws-201718/videoaufzeichnungen-dh-rvl-hu-server/

Die Ringvorlesung wurde vom Interdisziplinären Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaften, Historische Fachinformatik der Humboldt-Universität zu Berlin organisiert. Renommierte Expertinnen und Experten aus  unterschiedlichen Fachdisziplionen gaben praxisbezogene Einblicke  in den Stand der Digitalisierung der Forschungs-, Publikations-, Vermittlungs- und Kommunikationsprozesse ihrer jeweiligen Disziplin. Die Vorträge gingen u.a. der Frage nach „ob und inwiefern die theoretischen und methodischen Konzepte und Praktiken der Digital Humanities einen Paradigmenwechsel, eine qualitative Transformation der Geisteswissenschaften bewirken, die über die Digitalisierung analoger Arbeitsweisen hinausgeht.“ (http://www.ifdhberlin.de/lehre/ring-vl-digital-humanities-ws-201718/#c590)

Glückwunsch! QuerVet@didacta2018

Wir freuen uns mit den Kolleginnen und Kollegen des Blended Learning Projekts „QuerVet – der neue Querschnitt in der Veterinärmedizin“ über die Preisverleihung auf der diesjährigen Didacta in Hannover!

Gut gemacht!

Online-Kurs über Chancen und Grenzen digitaler Bildung

Am 15. Januar startet ein dreimonatiger kostenloser MOOC  zum Thema „Lernen 4.0 – Möglichkeiten und Grenzen einer Digitalisierung im Bildungsbereich“. Der Kurs wird vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) gemeinsam mit der Universität Augsburg und dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Lehrer/innen, die mit dem Kurs auf die Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungsbereich vorbereitet werden sollen:

Aktuelle Herausforderungen stellen vor allem der zielführende Einsatz digitaler Medien im Unterricht, die Reflexion über eine gelingende Digitalisierung im schulischen Kontext sowie die Entwicklung von Nutzungs- und didaktischen Konzepten dar.

Der Kurs besteht aus vier Modulen zu folgenden Themen:

  1. Grundlagen der Digitalisierung im Bildungssektor
  2. Ergebnisse der empirischen Bildungsforschung zum Einsatz digitaler Medien
  3. Sichtbarmachung des Mehrwertes digitaler Medien im Unterricht
  4. Lehrerprofessionalität als entscheidender Faktor für eine gelingende Digitalisierung

Pro Modul sind ca. 3 Stunden Lernzeit einzuplanen. Geleitet wird der Kurs von HPI-Direktor Professor Christoph Meinel gemeinsam mit Professor Klaus Zierer, Erziehungswissenschaftler (Schulpädagogik) an der Universität Augsburg.

Mehr zu den Inhalten finden Sie hier: Infos und Anmeldung (HPI-Webseite)

Zum Nachahmen: Wissenschaftsblog in der Lehre

Hier ein schönes Einsatzszenario für Blogs in der Lehre an der Universität Bonn, vorgestellt von e-teaching.org: Master-Studierende des Studienprogramms „Applied Linguistics“ haben ein Semester lang populärwissenschaftliche Beiträge zu linguistischen Themen auf Englisch für eine reale, jugendliche Leserschaft gebloggt. Testlesende waren die SchülerInnen des Leistungskurs Englisch eines benachbarten Gymnasiums. Der Einsatz von Blogs zum Ausbau der Schreibkompetenz und im Sinne des Lernens durch Lehren (Studierende bereiten Inhalte für andere verständlich auf) sind ein erprobtes Szenario, hier kam jedoch eine weitere Herausforderung hinzu: In ihren Beiträgen sollten die Studierenden die wissenschaftlichen Inhalte so aufbereiten, dass sie für die Zielgruppe der SchülerInnen geeignet sind, d.h. von dem ihnen vertrauten Texttyp abweichen. Die SchülerInnen lasen die Beiträge im Unterricht und gaben Feedback. Im Detail nachzulesen hier.

 

Neues Angebot: Toolbox Gender & Diversity in der Lehre

Hier ein neues Informationsangebot zu Konzeption von Lehrveranstaltungem. Zwar ohne das für diesen Blog (meist) obligatorische „E“, aber nicht minder relevant für digital unterstützte Lehre: Die Webseite Toolbox Gender und Diversity in der Lehre, ein Projekt des Büros der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität und des Margherita-von-Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung, bietet Unterstützung bei der Planung und Gestaltung von gender- und diversitätsbewussten Lehrveranstaltungen:

Die Entwicklung von Gender- und Diversitykompetenz für die Lehre ist ein Prozess. Egal wie viel Erfahrung Sie mit gender- und diversitätsbewusster Lehre haben, hier finden Sie Informationen und Anregungen.

Themen sind unter anderem Kompetenzen für die Lehre und Lehrmethoden. Auf den Seiten wird auf Weiterbildungsangebote verwiesen, und bei Interesse kann zweistündiger Workshop zu gender- und diversitätsbewusster Lehre durchgeführt werden.

Kontakt: kontakt@genderdiversitylehre.fu-berlin.de

Lesetipp: HRK Publikation „Digitales Lehren und Lernen“

Quelle: hrk-nexus.de
Quelle: hrk-nexus.de

Die aktuelle Ausgabe der nexus-Impulse der HRK widmet sich dem Thema „Digitales Lehren und Lernen.

Die steigende Zahl und die damit einhergehende Heterogenität der Studierenden stellt die Hochschulen vor die Herausforderung, sowohl die Studienpläne als auch die Veranstaltungen stärker auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen. Multimediaanwendungen und E-Learning sind elementare Bausteine, die dazu beitragen können, die akademische Lehre weiter zu flexibilisieren und qualitativ zu verbessern. Die neue Ausgabe der nexus impulse für die Praxis „Digitales Lehren und Lernen“ zeigt mit vielen Beispielen aus der Hochschulpraxis, welche Möglichkeiten die Digitalisierung der Lehre bietet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem gelungenen Mix zwischen Online- und Präsenzphasen, dem sogenannten Blended Learning. (Quelle: hrk-nexus.de)

Das Heft kann als PDF heruntergeladen bzw. die Printausgabe per mail bestellt werden: https://www.hrk-nexus.de/aktuelles/news/detailansicht/meldung/12-ausgabe-der-nexus-impulse-digitales-lehren-und-lernen-4076/

Preisträger Lehrpreis 2016: Digital Open Science

Mit dem zentralen Lehrpreis 2016 wird  das Lehrvorhaben „Digital Open Science“ von Prof. Dr. Dirk Ostwald und Dr. Ulf Tölch vom Center for Cognitive Neuroscience Berlin der Freien Universität ausgezeichnet. Die Verleihung des Presies findet im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die digitale Zukunft der Universität: Perspektiven aus Forschung, Lehre und Governance“ am Donnerstag, 9. Februar 2017, 18-20 Uhr Seminarzentrum in der Silberlaube (Raum L 113 im Erdgeschoß), Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin, statt.

Das Lehrvorhaben „Open Digital Science“ richtet sich an Studierende im Master und in der Promotionsphase aus allen Wissenschaftsbereichen, die sich komputationaler Methoden bedienen, das heißt, Informationen rechnergestützt erstellen, weiterverarbeiten und interpretieren.

Im Fokus stehen digitale Forschungsdaten und deren Verarbeitung und Veröffentlichung. Das Projekt gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Teile, wobei zuerst theoretische und praktische Grundlagen ausgewählter digitaler Methoden der Open Science in einem Seminar behandelt werden. Im Anschluss folgt ein Research Workshop mit eigenen Projekten, die im abschließenden Kolloquium von den Studierenden vorgestellt werden
(via FU Berlin)

Neu: Themenspecial „Bildungspolitik im Digitalen Zeitalter“ bei e-teaching.org

Mal was ganz anderes, das neue Themenspecial von e-teaching.org vom 10.10.2016 – 31.12.2016. Gemeinsam mit dem Hochschulforum Digitalisierung (HFD) richtet e-teaching.org das Themenspecial „Bildungspolitik im digitalen Zeitalter“ aus, und hier geht es laut e-teaching.org um

bildungspolitik
Quelle: https://www.e-teaching.org

„Politik“ auf allen Ebenen: auf der Ebene des Bundes und der Länder, aber auch auf der Ebene einzelner Hochschulen. Es wird zum einen darüber einen Bilanz gezogen, welche Förderprojekte und Maßnahmen in der Vergangenheit erfolgreich waren – und aus welchen Gründen. Zum anderen geht es darum zu diskutieren, wie die ver­schiedenen Akteuren der Digitalisierung an Hochschulen heute effektiv und nachhaltig unterstützt werden können, wer die treibenden Kräfte sind, was sich derzeit tut und wie konstruktiv zusammengearbeitet werden kann. (vgl. https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/bildungspolitik-im-digitalen-zeitalter)

In zahlreichen Online-Events diskutieren Vertreter aus Hochschulen, Wirtschaft und der Politik u.a. über politische und strategische Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Lehre und überErfahrungen aus der Praxis. Im ersten Online-Event „E-Learning an deutschen Hochschulen – der Weg zum heutigen Status quo“ am 10.10.2016 wurde erst einmal ein wenig Rückschau betrieben sowie der State of the Art beschrieben. Nachzulesen und nachzusehen ist das Online-Event hier:  https://www.e-teaching.org/community/communityevents/onlinepodium/e-learning-an-deutschen-hochschulen-der-weg-zum-heutigen-status-quo

Verschiedene Artikel zum Thema ergänzen die Online-Events.

Alles Wichtige zum Themenspecial und sämtliche Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/bildungspolitik-im-digitalen-zeitalter

Fortbildungstipp: Online-Schulung „Erklärvideos erstellen“

Quelle: https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/lehren-und-lernen-mit-videos
Quelle: https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/lehren-und-lernen-mit-videos

Sie möchten ein Video erstellen, in dem Sie eine bestimmte Methode erklären? Sie möchten ein Vorgehen illustrieren, oder einen Ablauf anschaulich beschreiben?  Die letzte Veranstaltung des Themenspecials „Lehren und Lernen mit Videos“ von e-teaching.org widmet sich am kommenden Montag (29.02., 14:00 Uhr) der Erstellung von genau solchen Lehr-/Lernvideos.  In der Online-Schulung mit Birte Svea Philippi (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstpädagogik, Goethe-Universität Frankfurt) geht es u.a. um folgende Fragen: Wie erstellt man ein „gutes” Lehr- bzw. Lernvideo? Welche Möglichkeiten und Techniken gibt es? Was brauche ich, was muss ich beachten, und was kostet das Ganze? Die Referentin zeigt anhand von Beispielen von YouTube und Vimeo aktuelle Techniken aund erläutert die Produktion eines Erklärvideos mit Hilfe der Legetechnik.

Eckdaten

Diversity Dynamics – Ein Handbuch für Trainer

diversitätDas Handbuch unterstützt Trainer dabei, Diversitätsbewusstsein in ihrer Arbeit mit Gruppen in vielen Bereichen der non-formalen Bildung zu entwickeln und Diversität als Potenzial zu nutzen. Wir denken, dass Diversität ein immer wichtigerer Aspekt wird – nicht allein in der Jugendbildung. Hier steht das Handbuch zum Download bereit.

Viel Spaß beim Lesen