„Dabei stellte sich heraus, dass kein Schüler die genaue Aufgabenstellung verstanden hatte.“

Ein Beitrag von Friederike L.

Im Rahmen meines Orientierungspraktikums hospitierte ich zwei Unterrichtsstunden im „Themenbezogenen Unterricht“ (TZU), in dem zurzeit Physik der Schwerpunkt ist. Die Klasse ist jahrgangsübergreifend zusammengesetzt (Jahrgangsstufen 7 bis 10). Im TZU wird den Schüler*innen die Möglichkeit geboten, ein Thema aus verschiedenen Perspektiven und fachübergreifend zu bearbeiten. In dieser Stunde waren 23 Schüler*innen (SuS) anwesend.
Zum Anfang der Stunde fasste der Lehrer kurz den Inhalt der letzten Stunde, ein Struktogramm zum Thema Elektrizität, zusammen. Im Anschluss leitete er die neue Aufgabe an, indem er erklärte, dass die Aufgabe in 2er-Gruppen bearbeitet werden sollte, die die SuS selbstständig bilden sollten. Es entstand Unruhe, da die SuS aufstanden und sich einen Partner suchten. Als der Lehrer sich erkundigte, ob alle einen Partner gefunden haben, rief ein Schüler (Bastian, Name geändert) durch die Klasse: „Linus (Name geändert), wollen wir zusammen machen?“ Da Linus jedoch aus Erfahrung wusste, dass man mit Bastian nicht effektiv zusammenarbeiten kann, stimmte er erst nach längerem Zögern zu. Der Lehrer fragte währenddessen noch ein zweites Mal, ob nun alle einen Partner hätten, erhielt aber immer noch keine Antwort. Daraus schloss er, dass alle einen Partner hätten und versuchte die SuS zur Ruhe zu bringen, was ihm nicht ganz gelang. Trotzdem fing er an, die neue Aufgabe zu erklären. Währenddessen stellte sich heraus, dass fünf SuS noch keinen Partner hatten. Der Lehrer unterbrach seine Erklärung und teilte die restlichen SuS in eine 2er- und eine 3er Gruppe ein, da ihm erst zu diesem Zeitpunkt die ungerade Anzahl der SuS bewusst wurde. Danach setzte er seine Erklärungen fort.
Während die SuS anfangen sollten, die Aufgabe zu bearbeiten, ging ich im Klassenraum herum und schaute den Gruppen über die Schulter. Dabei stellte sich heraus, dass kein/e Schüler/in die genaue Aufgabenstellung verstanden hatte. Auch dem Lehrer fiel das beim Herumgehen auf. Er erklärte die Aufgabe (diesmal war es ruhig) erneut. Nun hatten alle SuS die Aufgabestellung erfasst und fingen mit der Bearbeitung an.

Meine Einsichten

Auf Grund dieser Beobachtung ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass die SuS beim Erklären der Aufgabenstellung leise und konzentriert zuhören. Wenn Unruhe im Klassenraum herrscht, verstehen viele SuS die Aufgabe nicht bzw. hören nicht zu.
Außerdem fiel mir bei der Zuteilung der Gruppen auf, wie schwer es den SuS fällt, die Gruppen zu bilden. Den SuS ist teilweise bewusst, dass es nicht immer produktiv ist, mit den besten Freunden zusammen zu arbeiten. Das wurde mir durch das Beispiel von Bastian und Linus deutlich. In Pausen verbringt Linus gerne Zeit mit Bastian, allerdings wollte er nicht zusammen die Gruppenarbeit mit ihm machen, da er wusste, dass kein konstruktives Ergebnis dabei herauskommen würde. Beim Herumgehen fiel mir auf, dass Linus tatsächlich die meiste Arbeit alleine machte, während Bastian die meiste Zeit mit anderen quatschte und andere ablenkte.

Meine Folgerungen

Aus dieser Stunde habe ich gelernt, dass man sich vor Stundenbeginn einige organisatorische Punkte überlegen sollte. Dazu zählt z.B. sich die Anzahl der Schüle bewusst zu machen, um bei einer ungeraden Anzahl entsprechend reagieren zu können.
Außerdem sollte man bei der Unterrichtsplanung bedenken, dass eine selbstständige Gruppeneinteilung durch die SuS Zeit in Anspruch nimmt und eine gewisse Unruhe mit sich bringt. Diese Phase muss im Zeitplan der Stunde berücksichtigt und in der Umsetzung gut anleitet werden (z.B. zeitliche Begrenzung setzen).
Eine andere Art der Gruppeneinteilung, die den Prozess der Gruppenfindung beschleunigt, ist die Einteilung durch den Lehrer. Desweiteren sollte man bei der Gruppeneinteilung darauf achten, dass keine SuS übrig bleiben und möglichst produktive Gruppen entstehen. Beim Erklären der Aufgabenstellung ist es sinnvoll, diese vor der Einteilung der Gruppen zu stellen, damit noch Ruhe herrscht und die SuS nicht durch die Gruppenfindung unruhig werden. Eine andere Möglichkeit ist es, die Aufgabenstellung schriftlich in die Gruppen zu geben.

Meine Anschlussfragen

  • Wie kann man die SuS dafür sensibilisieren, „gute“ Gruppen zu bilden?
  • Wie verschafft man sich bei Gruppenarbeiten einen Überblick, wer wie arbeitet?
  • Was sind sinnvolle Gruppen?
  • Wie plane ich eine Gruppenarbeit am besten? Wie viel Zeit nimmt welcher Schritt in Anspruch?

56 Gedanken zu „„Dabei stellte sich heraus, dass kein Schüler die genaue Aufgabenstellung verstanden hatte.““

  1. Liebe Friederike,
    Dein Artikel ist sehr aufschlussreich, da man an ihm erkennen kann, wie wichtig Klassenmanagement ist. Die generelle Unruhe durch die „Partnersuche“ hat zu einer Fehleinschätzung von Herrn M. geführt. Nachdem aber alle SuS Partner hatten und sich die Unruhe gelegt hatte, wird deutlich, dass die SuS nun auch offener für die Erklärung des Lehrers sind.
    Deine Folgerungen sind sehr einleuchtend, jedoch kann auch durch vom Lehrer eingeteilte Gruppen viel Unruhe entstehen. Ich finde es aber sehr gut, dass du direkt einen Lösungsansatz siehst, sowie zum Beispiel die Idee, dass die Aufgabenstellung schriftlich in die Gruppen gereicht wird.

    Liebe Grüße, Emma

  2. Liebe Friederike,
    deinen Beitrag fand ich sehr spannend zu lesen, da man ja aus Fehlern bekanntlich am besten lernt 🙂 Es ist sehr hilfreich an diesen Beispielen zu erkennen, an welchen Punkten es eine klarere Struktur bzw. Herangehensweise benötigt hätte und wie wichtig doch auch immer wieder empathische Reflexion ist (sind die Schüler jetzt aufnahmebereit? etc.). Vielleicht hätte die Lehrkraft im Anschluss an die Gruppenverteilung sich die Gruppen notieren können – dann wäre es auch aufgefallen, dass fünf Leute nicht eingeteilt sind? Vielleicht wäre das Anschreiben der Aufgabe oder zumindest Stichworte hilfreich gewesen oder die Möglichkeit für die SuS Fragen vor der Bearbeitung der Aufgabe zu stellen?
    Auf jeden Fall ein sehr interessanter Beitrag von dir, der zum Nachdenken anregt!

    Liebe Grüße,
    Anne

  3. Liebe Friederike,
    die Situation, welche du während deines Praktikums beobachten konntest ist sehr interessant und regt zum Nachdenken an. Ich kann mich noch daran erinnern, wie Lehrkräfte oft das Problem hatten, dass diese ihren Lehrstoff nicht vermittelt oder organisiert bekommen haben. Darauf wurde während des Unterrichts unterschiedlich drauf eingegangen…. Ich finde es gut, dass der Lehrer die Situation erkannt hat und sein Verhalten korrigiert hat. Danke, dass du deine Beobachtung mit uns geteilt hast.

    Liebe Grüße
    Alina Süß

  4. Danke für diesen Mikroartikel. Mein Gedankenversuch die Situation anderst zu gestalten:
    Ich denke für SuS im Alter der Jahrgansstufen 7-10 ist es Aufgrund von verschiedenen Faktoren, besonders aber der Pupertät, eine sehr heikle Angelegenheit sich selbst in Arbeitsgruppen einzuteilen.
    Für mich als Lehrkraft wäre wichtig, dass die Arbeitspartner*innen jahrgangsübergreifend eingeteilt sind und niemend ausgeschlossen wird (Mobbinggefahr). Daher würde ich die Einteilung der Gruppen selbst übernehmen. Wenn sich alle Arbeitsgruppen mit all ihren Sachen an einem Arbeitsplatz eingerichtet haben, würde ich den Arbeitsauftrag erklären und ihn anschrießend nochmals von einem/r SuS wiederholen zu lassen.

  5. Liebe Friederike,

    deine Beobachtungen sind sehr interessant. Wahrscheinlich wollte der Lehrer seinen SuS etwas Gutes tun, wenn er ihnen die Partnerwahl freistellte. Doch das kann manchmal schwierig sein, nicht nur in den Jahrgangsstufen 7 – 10. Bis sich Paare gefunden haben, kann viel Zeit vergehen, aber auch Unzufriedenheit entstehen, weil man lieber mit jemand anderem zusammen gearbeitet hätte usw. Daher wäre es bestimmt besser, wenn die Lehrkraft Gruppen einteilt. Das kann durch wohlüberlegte Zuteilung erfolgen, aber persönlich halte ich das Zufallsprinzip für das beste. Denn es befreit die SuS von Interpretationen wie z.B.: „Wieso wurde ich ausgerechnet zu Person X eingeteilt? Was will mir die Lehrkraft damit sagen? Etwa, dass ich zu schlecht / zu gut bin?“ Um den Zufall entscheiden zu lassen, könnte man Lose verteilen (die man zuvor selbst angefertigt hat) oder Bonbons (gleiche Verpackung / Sorte = eine Gruppe).
    Vielleicht wäre es besser, wenn man erst nach der Einteilung der Gruppen mit der Erklärung beginnt, was überhaupt zu tun ist. Oder die Erklärung steht auf einem Arbeitsblatt und der Lehrer geht dann auf Nachfragen ein. Ich weiß es ja auch nicht besser. Wahrscheinlich muss man erst mal einiges durchprobieren, um daraus Schlüsse zu ziehen.

  6. Liebe Friederike,

    die Situation, dass durch Unruhe die Aufgabenstellung nicht korrekt erfasst werden konnte, hatte ich auch gerade erst letztens mit Studenten. An deinem Beispiel sieht man ganz deutlich, dass zu schnelles Handeln nicht dazu führt Zeit zu sparen.

    Ich denke auch, dass Partnersuche eine ganz schwierige Angelegenheit ist. Lehrer haben die Möglichkeit Gruppen einzuteilen, die sich eventuell mehr im Lernprozess ergänzen und nicht auf freundschaflticher Basis beruhen.
    Trotzdem muss man auch lernen, sich passende Arbeitspartner zu suchen, meiner Meinung nach. Idee: Am Anfang teilt der Lehrer die Gruppen ein. Dadurch gibt er durch seine Impulse den SuS, bei späterer eigenstädiger Partnersuche, mehr Offenheit gegenüber anderen Klassenkameraden mit.

  7. Liebe Friederike,

    mich hat dein Mikroartikel (leider) sehr an meine eigene Schulzeit erinnert. Man kann sehr deutlich sehen, dass eine gute Unterrichtsplanung sehr wichtig ist und in diesem Fall definitiv noch optimiert werden muss! Gruppeneinteilung fand ich immer schon sehr schwierig und es ist immer ein Punkt, an dem etwas schief gehen kann. Teilt der Lehrer die Gruppen ein können sich die SuS u.U. in ihrer Autonomie zu eingeschränkt fühlen, aber lässt man ihnen freie Hand, kann es auch schnell zu einer Situation kommen, wie du sie beschrieben hast. Noch dazu hat er die Aufgabe erst erklärt als der Umstand der Arbeitssituation schon bekannt war. Das halte ich taktisch nicht für besonders gut, da sich jeder SuS darüber freut in einer Gruppe zu arbeiten und dadurch immer etwas Tumult herrscht.
    Mein Verbesserungsvorschlag für diese Situation wäre, dass man die Aufgabe zu erst erklärt, und erst dann das Modell der Gruppenarbeit eröffnet. Dein Vorschlag mit den Aufgabenzetteln ist auch eine echt gute Idee, alternativ könnte man vielleicht auch an die Tafel schreiben. Um gute Gruppen zu bilden, könnte man vielleicht auch einfach direkt zu Beginn des Schuljahrs die SuS ihre Gruppen wählen lassen und diese Festhalten. Im Bedarfsfall sind dann schon Gruppen gebildet und es ist vollkommen klar, mit wem der jeweiligen SuS eine Gruppe bilden und sie konnten es sogar selbst entscheiden.

    Gruß, Jasmin

  8. Liebe Friederike,

    ich danke Dir für das Teilen Deiner Beobachtungen in deinem Orientierungspraktikum. Erlebnisse und interessante Schilderungen wie Deine lassen mich in gespannter Erwartung auf mein künftiges Praktikum im Sommer blicken und erleichtern somit ein wenig den Einstieg bei dem was kommen mag. Die geschilderten Ereignisse in jenem Physikunterricht erinnern mich an einige Unterrichtsstunden aus meiner Schulzeit. Sowohl das fehlende Bewusstsein über die Bedeutung EFFEKTIVER Gruppen während der Arbeit im Unterricht, als auch vorherrschende Unruhe im Klassenzimmer waren auch damals bei mir wiederkehrende Probleme, denen Lehrer*Innen und SuS ausgesetzt waren. Wie Du bereits erwähnt hattest, ist auch meiner Meinung nach, ein zeitlich angemessenes Überlegen über Gruppenzusammenstellung und auch das schrittweise Heranführen an die selbstständige Gruppenfindung der Schlüssel zum Erfolg beim Arbeiten in einem Team, angefangen bei zwei Personen. Dies führt mich zu mehreren Deiner Fragen. Ich denke, dass ein gutes, stets professionelles Lehrer-SuS-Verhältnis Grundlage jeder Arbeitsschritte und so auch Gruppenzuteilungen ist. Anstatt bei Personen, wie Bastian und Linus präventiv eine Gruppenarbeit auszuschließen, sollte der ganzen Klasse als eine Art Methodentraining in einem kleinen Block im Unterricht den Sinn von Gruppenarbeiten und was hinter „Teamwork“ steckt, erläutert werden. Wiederkehrendes Einbinden auch von Gruppengrößen, die die Partner*Innenarbeit überschreiten, festigen, insbesondere bei erfolgreicher und auch ertragreicher gemeinsamer Arbeit, die positive Konnotation von Gruppenarbeit. Die Fähigkeit im Team zu arbeiten und auch die (positive) Einstellung dazu sind auch für das weiterführende Leben von großer Relevanz auch hinsichtlich der persönlichen Entwicklung. Jedoch lässt sich viel über den Idealfall und die vermeintlich besten Methoden diskutieren. In der Praxis sieht einiges sicherlich anders aus- jeder Mensch und somit auch jedes Klassenklima ist letztendlich unterschiedlich…
    Ich hoffe meine Gedanken dazu konnten Dich auch im Nachhinein inspirieren.

    Mit liebem Gruß,
    Maria Christoph

  9. Liebe Friederike,
    die von dir geschilderte Situation, aus deinem Orientierungspraktikum, ist sehr interessant und aufschlussreich. An dem Beispiel kann man sehr gut erkennen, dass das Handlungsprogramm der Lehrkraft nicht wie geplant umgesetzt werden konnte. Weiterhin erkennt man, dass Klassenmanagement überaus wichtig ist und mit Unruhen effektiv umgegangen werden muss. Ich finde es gut, dass der Lehrer die Situation einschätzen konnte und darauf entsprechend reagiert hat.
    Sehr interessanter Mikroartikel!

    Liebe Grüße
    Jordan

  10. Deinen Artikel empfinde ich als konstruktiv, allerdings stelle ich mir gerade die Frage woher du in dem Beispiel Bastian und Linus den Hintergrund für Linus zögern kennst?
    Den Unterricht klar und verständlich zu strukturieren ist vor allem für Lehrer immer wieder eine Herausforderung, da jeder Schüler eine andere Auffassungsgabe besitzt. Aus meiner Erfahrung weiß ich das es helfen kann einen Schüler, der die Aufgabe verstanden hat, nach vorn zu hohlen und ihn erklären zu lassen. Schüler denken oft gleich und haben auch nicht das Problem zu viel Wissensinhalte im Kopf zu haben und sie herunterschrauben zu müssen.

  11. Liebe Friederike,
    dein Mikroartikel hat mir gezeigt wie wichtig Klassenmanagement und die Organisation von dem Unterricht ist. Es ist wichtig bestimmte Ereignisse schon von vorne herein mit zu berücksichtigen, da es sonst zu Unruhen kommt, die man hätte vermeiden können. Außerdem hast du gezeigt das andere Lösungen, wie z.B. die Gruppeneinteilung durch den Lehrer, helfen könnten, um die Unruhe zu unterbinden.
    Abschließen kann ich nur sagen, deine Schlussfolgerung war für mich sehr aufschlussreicht und du konntest direkt mit einem Lösungsansatz dienen.
    Sehr guter Mikroartikel!
    Liebe Grüße
    Angelina Seehof

  12. Liebe Friederike,
    dein Erfahrung ist sehr aufschlussreich und hilft uns angehenden Lehrkräften zu erkennen, wie sinnvoll und wichtig ein gutes Klassenmanagement und ein klares Handlungsprogramm sein können. Auch wie man mit Störungen besser umgehen kann lehrt uns dein Beitrag.

  13. Liebe Friederike,
    man merkt aus diesem typischen Beispiel, wie wichtig ein gutes Arbeitsbündnis in der Klasse ist. Einerseits müssen die SuS ruhig und konzentriert der Ausführung der Aufgabenstellung folgen, andererseits muss die Lehrkraft ihnen durch eine sinnvolle Konzeption der Stunde und vorherige Planung die richtigen Bedingungen dafür geben.
    Dies ist eine nicht unerhebliche Herausforderung, der wir als angehende Lehrer alle sicherlich noch begegnen werden.
    Liebe Grüße und vielen Dank für den Beitrag
    Theo

  14. Das Beispiel zeigt deutlich, warum man organisatorische Dinge oft besser vor der Stunde schon plant und dann im Unterricht nur anpasst. Es zeigt auch, was passieren kann wenn der Lehrer versucht, ohne Rückmeldung der Klasse unterricht zu machen. Man sollte mit den Schülern reden und nicht gewissermaßen über sie hinweg.
    Ein schönes Beipiel
    Cara

  15. Liebe Friederike,
    auch in meiner Schulzeit gab es oft Situationen, die der Deiner Beschreibung ähnelten. Man erkennt daran sehr gut, wie wichtig auch die Planung von Übergängen im Unterricht ist. Ich denke der Lehrer sollte sich vor Beginn der Stunde darüber im Klaren sein, wie genau er die Partnerarbeit gestalten und anleiten möchte und das auch kommunizieren. Wenn die SchülerInnen verstehen mit welcher Intention (z.B. möglichst produktives Arbeiten) die Partnersuche passiert, sind sie vielleicht kooperativer.
    Es ist auf jeden Fall eine spannende Situation, die zum nachdenken anregt.
    Vielen Dank dafür!
    Viele Grüße
    Isabel

  16. Hallo Frederike,
    dein Beitrag war sehr aufschlussreich. Für Schüler ist die Gruppenzusammensetzung die Wohl eine der schwierigsten Aufgaben im Unterricht. Entweder suchen sich die Schüler den Partner selbst aus und laufen Gefahr nicht prdouktiv zu sein oder der Lehrer teilt die Gruppen ein und es könnte zu sehr unkommunikativen Gruppen kommen, welche die Aufgabe ebenfalls nur schleppend bearbeiten. Größere Gruppenarbeiten sollten meiner Meinung nach vom Lehrer eingeteilt werden und kleinere Gruppen entweder vom Schüler ausgewählt oder der Sitznachbar wird genommen.

  17. Liebe Friederike,
    deine Erfahrung verdeutlicht, wie wichtig Klassenmanagement ist. Um Unruhe zu vermeiden, sollte man die verschiedenen Unterrichtsabschnitte gliedern, sodass keine Unterrichtszeit verloren geht. Wie du meintest, wenn es die Schüler nicht schnell und ohne großen Tumult schaffen, sich selbst in Gruppen einzuteilen, dann kann und sollte die Lehrkraft hier intervenieren und erst sobald es ruhig ist die Aufgabenstellung erläutern. Ich denke, dein Beitrag zeigt, dass es auch für solche Momente klare Strukturen und Regeln geben sollte.

    Liebe Grüße und vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrung
    Marcella

  18. Liebe Friederike,

    Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Blogeintrag. Ich würde gerne auf deine Anschlussfragen eingehen. Um diese lange Unruhe zu vermeiden, könnte man zu Beginn des Schuljahres Arbeitsgruppen bilden lassen, die das ganze Schuljahr bestehen. So kann man zu beginn eine längere Phase dafür einplanen und im Anschluss sollte es dann schneller abgeschlossen sein. Hierzu ist es aber wichtig bei der Bildungsphase deutlich zu machen, dass man sich einen Partner wählen soll, mit dem man produktiv arbeiten kann und man sich gegenseitig unterstützt. Zur Verdeutlichung könnte man das Beispiel der besten Freunde verwenden. Wenn man die Wahl nicht den Schülern überlassen möchte und die Klasse gut kennt, kann diese Azfgabe auch die Lehrkraft übernehmen. Sie sollte aber darauf achten, dass sie nicht zwei leistungsschwache Schüler in eine Gruppe tut. Ebenso spielt die Motivation der Schüler eine Rolle. Ein leistungsstarker Schüler mit viel Motivation wird eher positiv mit einem leistungsschwachen Schüler kooperieren, als ein weniger motivierter.

    Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas helfen.

    Liebe Grüße
    Sandra

  19. Hallo Friederike,
    in deinem Blogbeitrag wird deutlich, dass eine gezielte Unterrichtsplanung unumgänglich ist. Klassenmanagement spielt auch in diesem Fall eine große Rolle. Für SuS ist die Phase der Gruppenbildung auch gleichzeitig ein Moment, in dem sie sich gegenseitig ablenken und aus dem Konzept bringen können. Der Lehrer hätte jeden einzelne/n SuS fragen können, welchen Partner sie zur Aufgabenbewältigung haben möchten oder eigenständig die Gruppen verteilen sollen. Dieser Aspekt spart Zeit und verhindert die aufgekommene Unruhe in der Klasse, weshalb es ihm dann gelingen würde die Aufgabenstellung in Ruhe zu erklären mit dem Ziel, dass jeder SuS sie versteht. Jedoch glaube ich, dass er den SuS einen Gefallen tun wollte, in dem er sie selbstständig einen Partner suchen ließ. Doch dies erwies sich als sehr schwierig und nicht effizient. Schlussendlich ist zu sagen, dass die Partnersuche eine sehr schwierige Angelegenheit ist, weshalb es anfangs besser wäre, wenn die Lehrkraft diese Aufgabe übernimmt.

    Liebe Grüße
    Celina

  20. Liebe Friederike,

    ich finde, an solchen Beispielen merkt man, dass Klassenmanagement super wichtig ist.
    Es ist in vielen Situationen von Vorteil, wenn man weiß wie viele Schüler genau in der Klasse sind – und eben besonders bei Gruppenaufgaben! Es ist wichtig, den Unterricht zu planen, damit Unruhen möglichst gering bleiben. Die selbstständige Partnersuche kann auch in vielen Fällen zu einer Herausforderung für Schüler sowie auch Lehrer werden. Denn es ist für beide wichtig, dass ein aktiver Austausch stattfindet.

    Liebe Grüße

    Jule

  21. Liebe Friederike,

    vielen lieben Dank für diesen Beitrag. Man kann hier deutlich erkennen, dass Kommunikation mit den Schülern sehr wichtig ist und man nicht aus Schweigen schlussfolgern kann. Mich verwundert, dass der Lehrer nicht vorher die ungerade Anzahl der Schülerinnen im Blick hatte, denn man sollte doch am Anfang der Stunde wissen, wer da ist und wer nicht. Klassenmanagement spielt eine große Rolle und sorgt für einen reibungsloseren Unterricht. Ich bin dennoch der Meinung, dass zuerst die Partner festgelegt werden sollten, bevor die Aufgabe erklärt wird, da aus eigener Schulerfahrung bei Ankündigung einer Partnerarbeit nicht mehr zugehört, sondern schon überlegt wird, mit wem man gern zusammenarbeiten möchte. Und aus diesem Grund oft die Aufgabe überhört wird. In einigen Fällen kann die selbstständige Partnersuche zu einer Überforderung führen, dennoch wissen viele mit wem man am effektivsten arbeiten kann, wodurch dies meistens doch sehr vorteilhaft ist, auch wenn es etwas Unruhe und Zeit in Anspruch nimmt.

    Liebe Grüße
    Samantha

  22. Hallo Friederike,

    die von dir erlebte Situation der Unruhe während der Gruppenfindungsphase ist für mich ein Beweis dafür, wie wichtig die Vermeidung von Unterrichtsstörungen ist. Das ist nicht vorrangig ein Vorwurf an die Schüler, sondern auch ein Appell an die Lehrer. Grundsätzlich sehe ich natürlich Potential im kooperativen Lernen, allerdings muss hierfür genügend Zeit eingeplant werden. Innerhalb einer Stunde eine Gruppenarbeit anzusetzen wäre mir als Lehrkraft zu riskant, da wie im Beispiel oben das Risiko zu groß ist, dass viel Zeit durch Unruhen verloren geht. Ab einer Doppelstunde oder bei längerfristigen Projekten sowie Hausaufgaben würde ich vorbereitet das Thema Gruppenarbeit angehen. Dazu gehört für mich, die Anzahl der Schüler zu kennen, störende Schüler sowie leistungsstarke und leistungsschwache Klassenmitglieder zu identifizieren, um die Gruppenbildungsphase positiv als Lehrkraft beeinflussen zu können.

    Beste Grüße
    Nick

  23. Liebe Friederike,

    Danke für deinen Blog-Eintrag!
    Leider kann so ein Szenario nicht nur in der Primarstufe, sondern auch in der Sekundarstufe stattfinden. Das was du dort beobachten konntest, konnte ich auch zu meiner Schulzeit nur zu oft erleben. Deine Überlegungen erachte ich als sehr sinnvoll und auch ich hatte beim Lesen die gleichen Ideen wie du. Eine Gruppeneinteilung durch den Lehrer halte ich jedoch als sehr effektiv, in Betrachtung der Zeit, als auch für die sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Meine Lehrerinnen und Lehrer sprachen immer davon, dass wir lernen sollen mit jedem zusammenarbeiten zu können. Damit haben sie meiner Meinung nach auch recht, denn wen man später mal als Arbeitskollegen hat, kann man sich dann auch nicht aussuchen. Ich halte dieses Konzept deshalb für eine gute Übung, welches eventuell auch neue Freundschaften hervorbringen könnte.

    Liebe Grüße
    Dominique Köpke

  24. Liebe Frederike,

    danke für deinen Blogbeitrag. Als ich deinen Beitrag las ist mir dabei aufgefallen, dass es bei uns in der Schulklasse früher genauso ablief. Ich hätte momentan noch nicht daran gedacht vorher die Anzahl der Schüler durchzugehen oder sogar erst die Aufgabe zu erklären und danach die Anzahl der Gruppen preiszugeben.Wiederrum finde ich deine Fragen auch ansprechend. Wie bilde ich also gute Gruppen? Ein Beispiel dafür wie man es nicht tut, war meine Französisch Lehrerin… sie teilte uns nach Niveaus ein wodurch die „Leistungsschwacheren“ deprimiert waren in ihrer Gruppe zu sein und erst recht nichts taten. Also danke ich dir dafür, dass ich später viel in die Überlegung und Planung meines Unterrichtes stecken werde.

    Liebe Grüße
    Neele

  25. Liebe Friederike,
    dein Blog-Beitrag greift die Wichtigkeit eines guten Klassenmanagements sowie einer guten Unterrichtsplanung auf.
    Deine Geschichte hat mich stark an meine eigene Schulzeit erinnert. Es kam oft zu Beginn der freien Gruppenfindungsphase immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Schülern, die nicht unbedingt zusammen arbeiten wollte. Dies hatte einen negativen Einfluss auf das Klassenklima und führte zu Unruhen. Ein weiteres Problem, das daraus resultierte ist, dass die Aufgabenstellung von manchen Schülern aufgrund der zunehmenden Lautstärke nicht verstanden werden konnte.
    Eine mögliche Lösung zur Vermeidung dieses Szenarios ist die Aufgabenstellung zu Beginn der Arbeitsphase zu erklären und eine Gruppeneinteilung durch die Lehrenden. Auch die gegenseitige Hilfe der Schüler untereinander sollte gestärkt werden.
    Viele Grüße,
    Ella

  26. Liebe Friederike,

    dein Blog-Beitrag zeig wie wichtig ein gutes Klassenmanagement ist, wie wichtig es ist die Klasse zu kennen und den Unterricht so zu planen das sowas nicht zustande kommt, denn oft unterschätzt man als Lehrer die Situation, weil man vorne steht und gar nicht so mitkriegt wie die Schüler sich fühlen und ob sie alles verstanden haben, deshalb ist hier wichtig einen guten Überblick zu haben und auch Nachzufragen, ob jeder alles verstanden hat.

    Deine Geschichte hat mich stark an meine eigene Schulzeit erinnert. Es war oft sehr unruhig und oft wollten Freunde zusammenarbeiten, weil es sonst Streit geben könnte, deshalb war ich oft froh wenn der Lehrer uns Einteilte, aber das aller wichtigste ist das der Lehrer schon vorher die Aufgabenstellung erklärt.

    Liebe Grüße
    Anaya

  27. Liebe Friederike,
    du beschreibst ein sehr interessantes Beispiel, welches öfter vorkommt als man denkt. Ich erinnere mich an ähnliche Situationen aus meiner eigenen Schulzeit. Der Lehrer stellt sich leider selbst ein Bein, dadurch das er die Schüler die Gruppen selber aufteilen lässt, wollte er vermutlich Beschwerden vorbeugen, stattdessen ging das aber nach hinten los, denn er verlor viel Zeit dafür und am Ende musste er sowieso selber eingreifen. Es wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen die Gruppen selber einzuteilen oder sie in irgendeiner Art auszulosen. Der Lehrer verliert die Aufmerksamkeit der Klasse in dem Moment als er sie bittet sich einen Partner zu suchen und gewinnt ihre Aufmerksamkeit erst wieder zurück, als er die Aufgabenstellung zum Zweiten Mal erklären muss. Interessant finde ich auch, dass obwohl keiner der Schüler*innen die Aufgabe richtig verstanden hat, niemand beim Lehrer nachfragt. Das kann entweder daran liegen, dass die Schüler*innen kein vertrauen in die Lehrkraft haben oder aber daran, dass sie die Aufgabe nicht interessiert und sie keine Lust haben diese zu bearbeiten. In beiden Fällen sollte man sich als Lehrkraft darüber Gedanken machen.
    Danke für dein Beispiel.
    Liebe Grüße
    Zita

  28. Liebe Frederike,

    ich finde deinen Mikroartikel aus mehreren Gründen sehr interessant! Zum einen erkennt man schnell, wie wichtig es ist gut vorbereitet und organisiert zu sein. Zweitens kamen in mir sofort die Frage auf, ob ich die Kinder sich selbst Gruppen zuteilen lassen würde oder es im voraus bestimme. Dies kommt natürlich ganz auf die Klassensituation und Aufgabe an und lässt sich pauschal erstmal nicht beantworten. Zu einer Zuteilung seitens des Lehrers kam mir zusätzlich der Gedanke wie man dies verpacken könnte. Beispielsweise mit einem kurzen Spiel. Sich der große oder dem Alter nach zu ordnen und in einer Reihe auf zu stellen oder ähnliches. Das würde ich als Schüler positiver empfinden als reines abzählen. Drittens fällt mir positiv auf, dass der Lehrer die Klassensituation noch einmal überblickt und sein eigenes Handeln reflektiert.

    Liebe Grüße
    Julia

  29. Liebe Friederike,
    dein Artikel verdeutlicht auf eine sehr schöne Weise die Wichtigkeit des Klassenmanagements. Strukturiertes Vorgehen bei der Planung des Unterrichtes kann viel Zeit sparen. Dazu gehört auch die vorherige Kenntnis über die Gruppengröße und die passende Erwartungshaltung der entsprechenden Altersgruppe. Zwar können auch bei richtiger Einschätzung und guter Planung Abweichungen oder Störungen auftreten, doch die Lernzeit kann somit trotz dessen höher gehalten. Nichtsdestotrotz hat der Lehrer nach vorheriger Fehleinschätzung gut eingelenkt und die Situation in Ordnung gebracht.
    Liebe Grüße
    Sinan

  30. Liebe Friederike,

    auch mir kommt die von dir beschriebene Situation sehr bekannt vor. Interessant finde ich deine Beobachtungen und Anschlussfragen, die sich daraus ergeben. Dein Eintrag ist sehr gut zusammengefasst und beschrieben. Meiner Meinung nach gehört Unruhe bei der Gruppenfindung dazu, wenn man diese noch kontrollieren kann und nicht zu lange andauert. Ich finde es auch gut, wenn man Partnerarbeit mit dem Sitznachbar machen lässt, damit einerseits Zeit eingesparrt wird und andererseits Lärm verhindert wird, der schon allein durch das Stühle verschieben verursacht wird.
    Liebe Grüße
    Sarah

  31. Ein guter Einblick in die alltäglichen Probleme im Klassenmanagement, insbesondere im Kontext der Gruppenarbeit. Ich finde besonders den Abschnitt „Meine Folgerungen“ gut, da du sinnvolle Konsequenzen gezogen hast und Ideen zur Abfolge und Art der Gruppeneinteilung teilst. Wenn ich so überlege, ob die Aufgabenstellung hierbei direkt vor der Gruppeneinteilung stattfinden sollte, könnte ich auch hierbei eine Problematik erkennen: Sobald die Klasse weiß, dass diese Aufgabe in Kleingruppen stattfinden soll, kommt Unruhe in die Klasse: Die meisten SuS werden in diesem Moment bereits ihre Freunde anschauen, rufen, sich umsehen und mit der Einteilung beginnen wollen, egal, ob dies erst in 5 Minuten oder sofort stattfinden soll. Die Klasse wieder unter Kontrolle zu bringen und ihren Fokus auf die Aufgabenstellung zu lenken, ist hier eher weniger produktiv, da sie unaufmerksam sind. Das heißt, auch hierbei fehlt die volle Konzentration für die Aufgabenstellung. Deshalb ist es vielleicht doch sinnvoller, kurz zu erklären, worum es geht, das Ziel zu nennen, die Gruppenarbeit vorzustellen, sie einzuteilen und dann konkret noch einmal die Aufgabe und den Ablauf zu erklären. Ich stimme dir außerdem vollkommen zu, dass die Orga gut geplant sein muss und man sich vorab Gedanken um klassenspezifische Aspekte machen sollte (Konstellationen, Anzahl der SuS und Gruppengrößen, etc.).

  32. Hallo Friederike,
    ich finde, dass du deine beschriebene Situation gelungen reflektiert hast.
    Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, dass klare Strukturen, gewisse Regeln und bekannte Rituale den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler formen. Die Lehrkraft könnte für die kommenden Gruppenbildungen eine Methode zusammen mit den Schülerinnen und Schülern auswählen, um die Phase der Gruppenfindung gezielt zu verbessern. In meiner Praxis hat die Lehrkraft die Gruppeneinteilung so umgesetzt, dass die jeweiligen Sitznachbarn eine 2er Gruppe bildeten. Um trotzdem Abwechslung in das Ritual einzubringen, wurde der Sitzplan alle drei Wochen geändert. Ich denke, dass es unter den vielseitigen Möglichkeiten der Gruppenbildung für jede Klasse eine geeignete Methode gibt.
    Liebe Grüße, Lena

  33. Vielen Dank für deinen Bericht! Die beschriebene Situation verdeutlicht die Notwendigkeit einer guten Strukturierung des Unterrichts, sowie die Vergewisserung der erfolgreichen Kommunikation zwischen allen Akteur*innen.

  34. Liebe Friederike,
    dein Beitrag war sehr interessant, da ich diese Situation selbst – unabhängig vom Alter der Schülerinnen und Schüler – noch kenne. Schade eigentlich, das offensichtlich keine entsprechende Vorbereitung getroffen wurden. Bestes Beispiel dafür, wie wichtig Klassenmanagement ist.
    LG, Joana

  35. Liebe Friederike,
    deinen Beitrag habe ich als sehr interessant wahrgenommen, er hat mich auch an einige Situationen aus der eigenen Schulzeit erinnert.
    Durch deine Beschreibung wird einem bewusst, wie wichtig ist, den Unterricht im Vorhinein genau zu planen, wenn es um Dinge mit Gruppen-/Partnerarbeit geht. Beim nächsten Mal wird die LK wahrscheinlich mit einer Methode an die Gruppenbildung gehen, die vieles vereinfachen wird.
    Vllt sollte man auch zunächst die ganze Aufgabenstellung fertig erklären und erst dann Gruppen bilden bzw. andersherum.

  36. Diese Erfahrung scheint mir eine sehr wertvolle zu sein und ich bin dankbar, dass sie hier wiedergegeben wird! An diesem Beispiel merkt man wie entscheidend der sog. „Handlungsvektor“ ist, also dass der sog. „Handlungsprogramm“ keineswegs für ein gelungenes Unterricht reicht. Die durchdachte praktische Umsetzung ist unabdingbar für den Erfolg des Lernprozesses, für die Entstehung eines produktiven Lernklimas überhaupt. Die dargestellte Situation zeigt deutlich, dass jeder Schritt der Umsetzung Begleitung braucht, auch wenn nur subtil. Man sieht auch, dass man als Lehrkraft sich verschiedenen Situationen vorstellen und alternativen Szenarien vor dem Unterricht bewusst machen sollte. Generell sollte bei der praktischen Umsetzung eines Plans keine Situationen dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler orientierungslos komplett allein eine Leere bewältigen müssen, da daraus chaotische Umstände resultieren und die Aufmerksamkeit der Klasse auf die Inhalte erstmal verloren geht und wieder aufgebaut werden muss.

  37. Die Überschrift bezieht sich auf das Problem, dass die Aufgabe nicht richtig verstanden wurde. Die Gruppenbildung hat für Unruhe und Unsicherheit bei den SuS gesorgt, wodurch die Konzentration nicht gegeben war, der Lehrkraft aufmerksam zuzuhören. Abgesehen von der Gruppenbildung, die man etwas besser hätte vorbereiten können, wäre es eine Überlegung wert, die Aufgabenstellung zusätzlich anzuschreiben. Genrell halte ich das für eine sinnvolle Handlung, da dadurch viele Nachfragen und Unsicherheiten vorgebeugt werden könnten. Vielleicht ist es aber auch kontraproduktiv, da es die SuS dazu veranlagen könnten der Lehrkraft nicht zu zu hören, weil sie wissen, dass sie die Aufgab später nachlesen können.

  38. Hallo Friederike,

    der Beitrag ist sehr interessant. Für mich scheint es so, dass hier die Planung des Unterrichts nicht „gut“ durchdacht worden ist. Vielleicht hatte der Lehrer hier eine grobe Vorstellung, jedoch reichte dies nicht aus und wurde aus dem Konzept gebracht, da nicht alles nach seinen Wünschen erfolgte (siehe Gruppenbildung).
    Die Frage die ich mir stelle ist:“Wie gut kann man einen Unterricht planen“? Vielleicht ist es besser nur einen groben Plan zu haben und sich mehr auf die möglichen Probleme einzustellen (Was tu ich, wenn es Probleme bei der Gruppenbildung gibt?).
    Mich würde sehr interessieren, wie lange der Lehrer diesen Beruf schon wahrnimmt.

    Ich erinnere mich auch hier an meine Schulzeit, bei der lang angestellte Lehrer auch Probleme mit dem Klassenmanagement hatten und neu angestellte Lehrer deutlich „motivierter“ bzw. mit neuen Ideen an solche Situationen ran gegangen sind.

  39. Liebe Friederike,
    die Erkenntnisse, die du aus dieser Unterrichtsstunde gezogen hast, teile ich mit dir. Aus deinem Beitrag wird deutlich, wie wichtig es ist, eine Aufgabe erst dann zu erklären, wenn alle SuS auch zuhören. Die Idee, am Anfang der Stunde den vorhergegangenen Unterrichtsstoff zusammenzufassen finde ich sehr gut.
    Ich denke, dass es in niedrigeren Jahrgängen durchaus sinnvoll sein kann, die Arbeitsgruppen als Lehrkraft selbst einzuteilen. Dabei kann man dann auch, wenn man die Lernniveaus der SuS kennt, auch gut auf diese eingehen.

    Liebe Grüße,
    Giang Luong

  40. Friederike,

    spannend, wie Unterricht ablaufen kann und welche verschiedenen Stellschrauben es gibt!
    Ich hatte auch oft in der Vergangenheit, als Schülerin selbst das Gefühl, dass hinter dem Unterricht kein wirklicher Plan herrschte, bzw. der dann zumindest sinnvoll war. Einige Faktoren können unglaubliche Unruhe stiften und eine unruhige Atmosphäre entstehen lassen. Bei der Gruppeneinteilung finde ich deine Idee toll, dass vor der Erklärung der Aufgabenstellung zu erledigen und die Gruppenidee erst danach evtl. sogar publik zu machen.
    Bei der Partnerwahl, würde ich aus dem Bauch heraus sagen, hängt es stärker von der Lehrerkraft ab, dies zu regulieren. Die Lehrkraft kann entweder im Vorhinein entscheiden, welche Personen zusammen passen und sich stützen oder wenn die SuS das selbst entscheiden, nochmal einzeln (wenn man selbst das Gefühl hat, das passt evtl nicht) nachzufragen bei dem Schüler oder der Schülerin. Ggf. wäre auch möglich, bei Gruppenkonstellationen, wie deiner, einfach mal in die Gruppe zu gehen und klare Aufgabenverteilung erfragen. Vielleicht wären das einige Ideen. 🙂

    Danke, dass du uns an deinem Erlebnis hast dran teilhaben lassen!

  41. Liebe Friederike, die von dir formulierte Beobachtung verdeutlicht mir, wie wichtig ein gewisses Einfühlungsvermögen der Lehrkraft in die Situation der Klasse ist. Das Voranschreiten der Lehrkraft mit dem erstellten Handlungsprogramm, während die Schüler*innen noch mit dem Gruppenbildungsprozess beschäftigt waren, sorgt für eine Überlagerung der Prozesse. Bevor die Lehrkraft die Aufgabenstellung konkretisiert, könnte sie zunächst dem Prozess der Gruppenfindung Raum geben und die Schüler*innen diesbezüglich unterstützen. Sobald sich eine ruhige und konzentrierte Situation eingestellt, kann der Fokus wieder auf die Aufgabenstellung gelenkt werden. Dies lässt sich auch anhand deiner Beschreibung der Situation mit dem Umschwung von einer unruhigen hin zu einer ruhigen Atmosphäre belegen, sobald der Gruppenbildungsprozess abgeschlossen war.

  42. Die unterschiedlichen Lernfortschritte sollten in einer Gruppenarbeit bedacht und die Aufgaben darauf blickend konzeptiert werden.
    Meiner Erfahrung nach bringt eine Gruppenarbeit mit gezielter Aufgabenstellung ohne „Planung“ bzw. Eingriffs des Lehrers des Öfteren eine Unruhephase mit sich. Allerdings sollte man auch Improvisationsbereit sein und kooperativ auf die Schüler eingehen, was ein spezielles „Planen“ zunichte macht. Bestimmte Situationen kann man mit dem richtigen „Lernklima“ unter Umständen unterstützen.

    Vielen Dank für deinen Einblick!

  43. Liebe Friederike,

    eventuell hätte der Vorgang seitens des Lehrers besser organisiert werden können (ist leicht gesagt, ich weiß). Ein Abzählen und eine daraus resultierende feste und verbindliche Gruppenzugehörigkeit wären dann im besten Fall das Ergebnis. Es müsste vorher kurz klargemacht werden, dass danach nicht getauscht bzw. gewechselt werden kann.

    Des Weiteren wäre es eine kurze Nachfrage des Lehrers nach der Gruppenbildung wichtig, ob wirklich alle SuS die Aufgabenstellung verstanden haben. Dies ist vor allem notwendig, da es sich um einen jahrgangsübergreifenden Unterricht handelt.

  44. Liebe Friederike
    Dein Artikel hat mir vor Augen geführt, dass Gruppeneinteilung mit selbst zu wählenden Partnern nicht unbedingt sinnvoll ist. Außerdem ist die Vorbereitung der Unterrichtsstunde sehr wichtig, um im Voraus mögliche Unruhen nicht aufkommen zu lassen. Deine Einsichten und Folgerungen finde ich sehr passend. Die Konzentration der Kinder sollte bei dem Lehrer liegen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Für eine konstruktive Gruppeneinteilung seitens des Lehrers ist es wichtig, dass er die Schülerinnen und Schüler kennt beziehungsweise weiß, wer mit wem am Besten arbeiten kann. Dazu muss man zunächst beobachten und ggf. auch Gruppenarbeiten reflektieren, damit es beim nächsten Mal besser funktioniert.
    Viele Grüße
    Mareike

  45. Dear Friederike,

    As always I hope English is ok 🙂

    You talk about building „good groups“ but I would argue there is no such thing as a good group. There are bad groups for sure, in the sense of being unproductive because one or more participants have to take care of the workload alone, but I think that’s not only unavoidable but actually a good thing for all students in the end.
    If a student has no interest to participate in the activity, pairing them with a very interested peer will only give them more chance to do so, while being unfair to the other student. But pairing them with someone who also has no interest will most likely lead to a group which gives both little chance to learn.

    The solution used by most teachers at the school I went to is making sure groups were randomly paired, as far as possible. This meant that you might have a group with two uninterested students once, which would lead to both making little progress, but they would most likely be paired with interested students next time, giving them a chance to improve. And repeat. In the same way, interested students would have to carry the weight of the group one time, but not the next.

    I hope this leaves some food for thought!

    Best,
    Camilla

  46. Liebe Frederike,
    Ich denke SuS dazu zu bringen sinnvolle Gruppen selbst zu bilden ist schwierig, da natürlich die meisten Kinder am liebsten mit einem Freund arbeiten. Falls man eine Klasse unterrichtet, von der man weiss das es bei solcher Selbstorginastion seitens der Schüler zu Problemen kommt, sollte die Lehrkraft, um wichtige Unterrichtszeit nicht zu verlieren, von Anfang an die Kinder selbst in Gruppen zuweisen. Auch denke ich, dass Kinder wie Bastian dann besser mitarbeiten, wenn sie nicht mit einem Freund zusammenarbeiten. Nach meiner Erfahrung, als Schüler, habe ich in Gruppen immer dann am meisten mitgearbeitet wenn ich die anderen Kinder nicht meine besten Freunde waren, da ich sie hätte enttäuschen können, dies aber nicht wollte. Was die Organisation der Gruppenarbeit betrifft, sollte immer die Unruhe der Kinder als starker Faktor (auch zeitlich) mit einberechnet werden. Ich finde dein Beispiel hat gut veranschaulicht, dass insbesondere Aufgaben, welche starke Eigenständigkeit von den Schülern verlangen, eine gewisse Ruhe vorraussetzt, die bei selbstorganisation der Schüler oft schwer zu erreichen ist, und besonders in problematischeren Klassen die Führung der Lehrkraft braucht.
    Freundliche Grüße
    Julian Müller

  47. Hallo,

    Gruppenarbeit ist im Unterricht ja immer ein großes Thema, gerade weil oftmals nur ein Bruchteil der Gruppe wirklich arbeitet. Gerade bei jahrgangsübergreifenden Unterricht ist dies schwierig. Die Jüngeren sind vielleicht noch eher in der Pubertät und haben sich viel zu erzählen, während die Älteren, den Ernst der Lage vielleicht schon eher erkannt haben und fleißig mitarbeiten. Es ist natürlich wichtig, dass man mit jemanden zusammenarbeitet mit dem man sich versteht. Aber man sollte natürlich auch nach Leistung gehen und gucken mit wem man gut Arbeiten kann. Dies sollte man der Klasse auch genau so sagen und klar machen. Wenn man die Klasse nach einiger Zeit gut kennt, kann man auch selbständig als Lehrer eine Einteilung vornehmen und Leistungsschwache mit Leistungsstarken Schülern zusammensetzen, die vielleicht keine Freunde sind, sich aber auch nicht in den Haaren haben. Somit kann man vielleicht das Quatschen oder Ablenken beseitigen und trotzdem eine gut Arbeitsatmosphäre schaffen.

    Grüße
    Max

  48. Viele der Mikroartikel schildern Beobachtungen von positiven Beispielen, die einen inspirieren bestimmte Elemente in sein eigenes Repertoire aufzunehmen. Dieser Beitrag schildert ein nicht so gelungene Unterrichtssituation und zeigt wie viel man als PraktikantIn auch aus solchen Situationen mitnehmen kann. Man wird gezwungen Störfaktoren zu identifizieren und alternative Strategien zu erarbeiten. Diese Gruppenarbeit-Situation hatte sehr komplexe Probleme und ich kann selbst nicht aufhören über Strategien zur Vermeidung und Vorbeugung solcher Störfaktoren nachzudenken. Vor allem die Dynamik zwischen Linus und Bastian lässt mich nicht los! Vielen Dank für den Denkanstoß.

  49. Ich glaube es ist in den meisten Unterrichtsfächern sehr wichtig, dass der Lehrer die Schüler einteilt, damit zum einen keine Unruhen im Unterricht auftreten und zum anderen die Sozialengebilde der Klasse untereinander nicht stört werden. So kann man z.B. Auch mal Kinder zusammenbringen, die normalerweise nicht zusammenarbeiten würden no der einen Leistungsschwächeren Schülern neben einen Leistungsstarken Schüler setzen. Auch deiner Idee, dass man vor der Gruppenverteilung die Aufgabe erklärt ist sehr sinnvoll, damit der Lehrer klarstellen kann, dass die Aufgabe von allen gehört wurde und durch Nachfragen auch verstanden wurde.

  50. Liebe Friederike,
    Die von dir beschriebene Unterrichtssituation zeigt sehr anschaulich, wie leicht das Handlungsprogramm verzögert bzw. eine allgemeine Verwirrung auf Seiten der SchülerInnen durch Fehlinterpretationen der Lehrkraft zustande kommen kann. Es zeigt sich, dass Aufmerksamkeit für „Kleinigkeiten“ schnell einen Unterschied machen können, was die Prävention von Störungen angeht. Hier z.B. ein Überprüfen der Ausgangssituation (wie viele SchülerInnen sind anwesend, damit die Gruppen aufgehen) und des Zwischenstands der Gruppenbildung (z.B. bei Unsicherheit durch die Klasse gehen und überprüfen, ob wirklich alle in Gruppen mit der geplanten Größe aufgeteilt sind). Was die Art der Gruppeneinteilung angeht bin ich mir noch nicht sicher, welche Strategie hier am sinnvollsten ist. Sicherlich kann man hier keine pauschale Antwort geben, es gibt immer Vor- und Nachteile. Intuitiv sehe ich allerdings mehr Vorteile bei einer Gruppeneinteilung durch die Lehrkraft, als eine eigenständige durch die SchülerInnen (hängt aber bestimmt auch von der jeweiligen Klasse ab), da die Lehrkraft bei ersterem verhindern kann, dass z.B. einzelne SchülerInnen ausgeschlossen werden und auch Gruppen gemischt werden können, so dass nicht immer die selben SchülerInnen zusammenarbeiten. Ich frage mich wie man am besten ein Problem wie das von „Bastian und Linus“ lösen könnte. Der erste Schritt wäre natürlich überhaupt erst zu erkennen, dass einzelne SchülerInnen verhältnismäßig wenig zur Gruppenarbeit beitragen oder sogar diese behindern. Schwieriger erscheint aber die Frage, wie man dafür sorgen kann, dass möglichst alle etwas zur Gruppenarbeit beitragen.

  51. Das bilden von Gruppen sollte nicht vom Lehrer selbst übernommen werden, da es zur Steigerung der sozialen Kompetenzen beitragen kann, bzw. eine angenehmere Arbeitsatmosphäre schafft. Des weiteren wäre es sinnvoll die Aufgabenstellung zu Beginn der Arbeit in Ruhe zu erörtern, bevor den SuS mittgeteilt wird, in welchem Umfang die Aufgaben bearbeitet werden können/dürfen.

  52. In diesem Artikel sieht man gut, wie wichtig die Vorbereitung und Strukurierung der Stunde ist.
    Gruppen können natürlich auch vom Lehrer oder per Zufall bestimmt werden. Wenn man die Gruppen selbst entstehen lässt, hätte ich im Anschluss nicht die offene Frage „Haben alle einen Partner?“ gestellt, diese Frage kann von einzelnen Schülern nicht beantwortet werden. Stattdessen hätte ich danach gefragt wer noch keinen Partner hat. Bei Stille nach einer Frage würde ich auch im allgemeinen nicht davon ausgehen, dass das heißt alles ist in Ordnung.
    Die Aufgabenstellung sollte generell vor oder nach der Gruppenverteilung gestellt werden, aber nicht wärenddessen und am besten nochmals zusätzlich schriftlich in die Klasse gegeben werden.

  53. Liebe Friederike,

    ich finde es äußerst interessant auch mal über gescheitertes Klassenmanagement zu lesen. Dein Blog versetzt mich auch in meine Schulzeit, da es oft vorkam dass ich Arbeitsaufträge nicht verstanden habe, weil sie zu undeutlich erklärt worden sind. Von daher finde ich es sehr wichtig den Arbeitsauftrag erst dann zugeben, wenn alle Schüler Arbeitsbereitschaft zeigen. Ich hätte als Lehrer die Schüler durch das Abzähl Verfahren eingeteilt, was bei Zweiergruppen eher schwieriger ist, oder sie einfach selbst eingeteilt, sodass auch zum Schluss keiner übrig bleibt und sich keiner allein fühlt.

  54. Liebe Friederike,
    ich finde Deinen Artikel sehr hilfreich, da man gut erkennen kann, wie wichtig ein gutes Klassenmanagment ist.
    Es wurde deutlich wie wichtig es ist, dass die Methoden zur Klassensituation (auch Anzahl TN) passt.
    Wenn es bereits bekannt war, dass es gewisse Problematiken bei der Zusammenstellung von Gruppen gibt, wäre es gegebenenfalls eine gute Idee eine andere Methode zu wählen um die Gruppen selber aufzuteilen.
    Ebenso wurde durch den Artikel deutlich, dass bei der Durchsetzung des Handlungsprogrammes wichtig ist, dass die eine Aufgabe (in dem Falle die Gruppenfindung) beendet ist, bis die nächste Aufgabenstellung verkündet wird.
    Die Reaktion, die Aufgabenstellung in ruhigerem Ton nochmals zu erklären fand ich dagegen sehr gut.

  55. Der Lehrer scheint hier ein Handlungsprogramm gehabt zu haben, dass mit den Handlungsvektoren korreliert ist. Er scheint dann, um ein lernförderliches Klima herstellen zu können, die fragile soziale Ordnung durch unmittelbare Handlungsanweisungen, korrigieren zu wollen.
    Die beschriebene Verhaltensweise der Lehrkraft zeigt Kurzsichtigkeit in Bezug auf uneingeplante Störfälle, aber flexibles Verhalten im Umgang mit diesen.

    Die Beschreibung der Kommilitonin ist sehr detailliert und nachvollziehbar. Ihre Gesichtspunkte und Anmerkungen plausibel und nachvollziehbar.

  56. Hallo Sarah,
    Ich weiss es gehört hier nicht hin, jedoch habe ich keine andere Möglichkeit. Deine Oma Helga hat meine Nummer, würde mich freuen, wenn du dich meldest. Karin, Deine Tante

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