Trainingsaufenthalt in Armenien

American University of Armenia, Armenien – April 2023

Armenien mit seiner Hauptstadt Jerewan gehört zu den kleinen Ländern im Südkaukasus, welches ein besonderes Flair und durchaus Potential für eine engere Kooperation in vielen Bereichen hat. Da die armenische Diaspora in Berlin eher weniger präsent ist, wird es vor diesem Hintergrund unterschätzt, bietet aber mit seiner sehr alten Kultur und den aktuellen politischen Herausforderungen in der Region mit sich ändernden Sicherheitsstrukturen sehr viele spannende Fragestellungen, wo es sich lohnt, diesen genauer nachzugehen. Für regionalwissenschaftliche Interessierte definitiv eine fachlich lohnende Destination.

 

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Trainingsaufenthalt in Spanien

Universität Santiago de Compostela, Spanien – April 2023

Das veterinäranatomische Institut in Lugo ist deutlich kleiner als unseres in Berlin, aber trotz der teilweise doch etwas schäbigen Einrichtung sind die wissenschaftlichen Geräte durchweg hochwertig. Auffällig ist, dass es keine technischen Assistenten gibt. Alle Arbeiten werden von den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktoranden durchgeführt. Somit sind alle während des laufenden Semesters extrem stark eingebunden. Dennoch hat sich der Professor Zeit für uns genommen. Wir erhielten Führungen durch Labore und über den Campus, wurden mittags und abends zum Essen eingeladen, haben einen Vortrag, eine Vorlesung und einen Präparierkurs miterlebt und gemeinsam einen Ausflug nach Santiago de Compostela mit Besuch der Kathedrale unternommen. Ich wurde sogar vom 1,5 Autostunden entfernten Flughafen abgeholt, da der öffentliche Bus nur sehr selten fährt. Fazit: Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und gut betreut. Gallizien ist landschaftlich wunderschön und die Spanier waren alle sehr nett und hilfsbereit.

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Trainingsaufenthalt in Spanien

Universität Santiago de Compostela, Spanien – April 2023

Im Mai 2022 wurde das Institut für Veterinär-Anatomie in Berlin von Prof. Pablo Sànchez Quinteiro und seiner PhD Studentin Irene Ortiz Leal, beide aus dem Institut für Anatomie der veterinärmedizinischen Fakultät der Universidade de Santiago de Compostela in Lugo, besucht. Schon damals war der Kontakt zu den beiden herzlich und unbeschwert, sodass meine Kollegin, Ilka Slosarek, und ich den Gegenbesuch planten. In der Planungsphase war das Finden eines für beide Seiten geeigneten Termins am schwierigsten, als dieser jedoch stand, war der Rest nur noch Formsache und durch die gute Anleitung des Erasmus+ Teams einfach zu bewältigen. In Lugo angekommen, wurden wir von unseren Gastgebern herzlichst empfangen. Wir hatten die Möglichkeit, dem Unterricht vor Ort, wie praktischen Kursen in den Fächern Histologie, Anatomie und Biochemie, beizuwohnen und so neue Ideen für den eigenen Unterricht zu sammeln. Des Weiteren konnten wir die moderne Forschungseinrichtung, CACTUS, besichtigen und wurden vom Dekan der veterinärmedizinischen Fakultät, Prof. Gonzalo Fernández über den Campus in Lugo geführt. Am Mittwoch konnten wir außerdem einen interessanten Fachvortrag zu den Auswirkungen auf das olfaktorische System bei neurodegenerativen Krankheiten hören, der von Prof. Shin aus Südkorea, seinerseits auch zu Besuch in Lugo, gehalten wurde. Krönender Abschluss des Aufenthalts war der gemeinsame Ausflug nach Santiago de Compostela mit Besuch der Kathedrale und abschließendem Mittagessen. Alles in allem eine gelungene Reise, die viele neue Eindrücke mit sich brachte, die Verbindung und Zusammenarbeit unserer Institute stärkte und von der besonderen Gastfreundlichkeit Spaniens geprägt war.

 

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Trainingsaufenthalt in Schottland

Andrea Tatai, University of Edinburgh, Schottland – April 2023

Erfahrungsbericht des Austauschbesuchs mit Kolleg*innen aus Edinburgh

Kolleginnen der abteilungsübergreifenden Arbeitsgruppe „Sichtbarkeit von Bibliotheksservices“ der Universitätsbibliothek an der Freien Universität Berlin haben sich mit Kolleginnen der University Library of Edinburgh zu einem einwöchigen Austausch verabredet. Neben one2one-Meetings in der jeweiligen fachspezifischen Disziplin (Leitungsfragen, Forschungsdatenmanagement, Open Access sowie Universitätssammlungen) standen Meetings mit Kolleginnen der Abteilung „Academic Services“, dem Studierendenservice „Ed Help“ und der Abteilung „Research Support“ auf dem Programm. Die Arbeitsgruppe hat sich aktiv durch zwei Präsentationen über die Struktur der UB der FU und über einen neuen Service „Startpaket“ für neu berufene Professorinnen beteiligt.
Darüber hinaus fanden zahlreiche Bibliotheksbesuche statt: die Law Library der University of Edinburgh (UoE), die Central Library der UoE (besonders interessant war hier ein Gespräch mit dem Betreuer des Makerspaces „uCreate“), der Scottish National Library und des Musikinstrumente Museums „St Cecilia’s Hall“, in dem von der Bibliothek verwaltete Exponate ausgestellt sind.
Besonders gewinnbringend war die Reise in einer Gruppe: so konnten gewonnene Eindrücke ausgetauscht und diskutiert werden, was zu einem vertieften Verständnis des Erlebten führte. Natürlich kamen auch außerdienstliche Aktivitäten nicht zu kurz, wie Pub-Besuche (z. T. auch zusammen mit den Kolleg*innen aus Edinburgh), einen Ausflug an die Küste zu Portobello Beach und das Erwandern von Arthur’s Seat, einem nahegelegenen Berg mit Panoramablick auf die Stadt.

 

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Trainingsaufenthalt in Japan

Sophia University, Japan – April 2023

Die Kolleginnen des Office of Global Education and Collaboration der Sophia University hatten ein ausgezeichnetes Programm für mich erstellt, so dass ich das breitgefächerte Spektrum von Qualitätssicherung in Studium und Lehre mit verschiedenen Ansprechpartner*innen diskutieren konnte. Dieser inhaltliche Austausch war auf beiden Seiten auch mit Blick auf nationale und universitäre Besonderheiten sehr informativ, und ich habe zahlreiche Anregungen für meinen Arbeitsbereich mitgenommen.

Mein persönlicher Tipp: Nicht vor einem Aufenthalt in einer Riesenmetropole wie Tokyo zurückschrecken. Ich habe auch viele leise Orte wie Tempel, Grünanlagen, Museumcafés gefunden. Das Metrosystem erschließt sich schnell, und bei Fragen war immer ein hilfsbereiter Mensch in der Nähe. Alleine essen zu gehen, ist unproblematisch, gut sind food courts, in denen Japaner*innen gerne auch mal kurz schlafen. Kurzum: Der interkulturelle Austausch bietet eine ganz hervorragende Gelegenheit, den Kopf für alternative Arbeitsweisen und interkulturelle Kompetenz zu öffnen.

 

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Trainingsaufenthalt in Indien

Indian Institute of Technology Madras, Indien – März/April 2023

Als erfahrende Indien Expertin und Ethnologin gehören Indienreisen zu meinem professionellem Forschungsaktivitäten. Doch diese Erasmus Plus Trainingsreise zum IIT Madras stellte eine ganz besondere Erfahrung für mich da!
Das IIT Madras ist eine national und international hoch angesehene indische Elite Residenz Universität deren 617 Hektar großer Campus sowohl im Zentrum der 5 Millionen Metropole Chennai als auch gleichzeitig in einem Naturpark gelegen ist, der aus dem Guindy-Nationalpark herausgeschnitten wurde. Der Campus liegt in der Nähe des Raj Bhavan, dem offiziellen Sitz des Gouverneurs von Tamil Nadu, also mitten im Zentrum der Metropole!

Ein großer Teil des Campus ist geschütztes Waldgebiet, und in dem viele bedrohte Tierarten Schulter an Schulter mit dem Menschen zusammenleben. Auf dem Campus leben frei und völlig ohne Scheu zahlreiche Chital-Hirsche, Affen und andere seltene Wildtiere und Wildvögel.
So ist die Universität wahrlich ein Modell für eine symbiotische und harmonische Verbindung von Mensch, Umwelt und Tier, die sowohl eine hoch qualitativer Bildung mit technischer und gesellschaftlicher Innovation und gelebter Nachhaltigkeit bietet: Eine wunderbar inspiriende Atmosphäre für Studierende und Lehrende! Meine Tage verflogen schnell in Begeisterung und Verzückung über die gelebte Vielfalt von Natur und Kultur, die sich in der intellektuellen Atmosphäre und freudiger Zusammenarbeit mit den Kollegen des Departments of Humanities and Social Sciences widerspiegelte. IIT Madras und Chennai – eine pure Faszination!

 

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Trainingsaufenthalt in China

Peking Universität, China – April 2023

Im April 2023 verbrachte ich elf Tage im Rahmen des Erasmus+ Staff Mobility Programm an der Peking University (PKU) in der Volksrepublik China. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin des Studiengangs „Integrierte Chinastudien – Bachelor Plus“ am Institut für Chinastudien der FU Berlin war es für mich besonders interessant, unsere Ansprechpartner an der Abteilung Internationales kennenzulernen. Die FU Berlin und die PKU haben seit Jahren eine strategische Partnerschaft, die durch den BAplus Studiengang seit 2021 noch vertieft wurde. Aufgrund der Pandemie war es jedoch erst Ende 2022 möglich, für die Studierenden der FU den Austausch an der PKU durchzuführen.

Während meines Aufenthalts habe ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des International Office der PKU kennengelernt und wir haben uns über die aktuelle und zukünftige Kooperation zwischen der FUB und der PKU ausgetauscht. Außerdem konnte ich einen Einblick in die Struktur der Abteilung gewinnen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin, die zu Themen der internationalen Beziehungen am Institut für Chinastudien unterrichtet, war es mir auch wichtig zu erfahren, wie an einer Hochschule in China über solche Themen diskutiert wird. Daher habe ich auch als Gasthörerin an einigen Kursen der School of International Studies teilgenommen und hatte die Möglichkeit, mich mit den Lehrenden auszutauschen. Dank dieser Erfahrung wird sich die Qualität meines Unterrichts sicher verbessern.

Ratschläge an künftige Erasmus+ Bewerber: es ist sehr wichtig, im Vorfeld klar zu haben, was man an der Partneruni machen möchte, da man den Aufenthalt selbst organisieren muss. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am International Office der PKU können alle sehr gut Englisch sprechen, jedoch sind Chinesisch Sprachkenntnisse von Vorteil, sowohl auf dem Campus als auch außerhalb.

Peking ist eine riesige Stadt, die viel zu bieten hat: leckeres Essen, Sightseeing, traditionelle chinesische Kultur und Geschichte. Es empfiehlt sich, mindestens ein paar zusätzliche Tage dafür einzuplanen.

 

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Trainingsaufenthalt in Jordanien

Linda Drößler, University of Jordan, Jordanien – März 2023

Im März 2023 war ein 1-wöchiger Forschungsaufenthalt in der University of Jordan in Aqaba geplant, um erste Pilotversuche zur Barrierefunktion von Korallen zu starten. Bereits bei unserer Ankunft wurden wir äußerst freundlich von Prof. Dr. Ali Al-Sawalmih, dem geschäftsführenden Direktor der Marine Science Station, empfangen. Am nächsten Tag lernten wir Prof. Dr. Fuad Al-Horani kennen, welcher uns hilfreiche Informationen zu verschiedenen Forschungsthemen an Korallen geben konnte und uns mit seiner fachlichen Expertise zur Seite stand, damit die ersten Pilotversuche an der Griffelkoralle „Stylophora pistillata“ beginnen konnten. Zunächst einmal wurden einzelne Teile der Koralle auf Plexiglasplatten befestigt, die mit speziellen Zellkulturfiltern bestückt waren. Nach einer Beobachtungszeit von 48 h in einem leicht zugänglichen Wassertank wurden diese Platten während eines Tauchgangs in einem separat abgegrenzten Bereich innerhalb des Golfs von Aqaba befestigt. Dieser abgegrenzte Bereich ist mit einer Kamera überwacht, was uns eine Beobachtung des Korallenwachstums auch von Deutschland aus ermöglicht. Die Korallen sollen nun in ihrer natürlichen Umgebung über die Zellkulturfilter wachsen, was uns im Anschluss eine Untersuchung der Barrierefunktion in Hinblick auf verschiedene Stressoren wie pH- oder Temperaturschwankungen ermöglichen kann.

JobJWir hatten außerdem die Gelegenheit, Prof. Dr. Zeinab Arabbiyyat kennenzulernen, welche einen sehr spannenden Workshop zur Extraktion von Zooxanthellen aus Korallen geplant und mit uns durchgeführt hat.

Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit aller Mitarbeiter der Marine Science Station machten den gesamten Auslandsaufenthalt zu einem rundum schönen Erlebnis, für das ich sehr dankbar bin.

 

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