GML² 2016: Call for Papers „Die offene Hochschule: Vernetztes Lehren und Lernen“

GML-2016

Vom 10. bis 11. März 2016 findet die vierzehnte E-Learning-Tagung „GML²: Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens“ in Berlin statt. Das Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin lädt alle Akteurinnen und Akteure, die sich mit dem Einsatz digitaler Medien im akademischen Kontext befassen, dazu ein, sich mit Vorträgen zum Thema „Die offene Hochschule: Vernetztes Lehren und Lernen“ an der Tagung zu beteiligen und sich mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Hochschulen und Institutionen zu vernetzen. „GML² 2016: Call for Papers „Die offene Hochschule: Vernetztes Lehren und Lernen““ weiterlesen

E-Mentoring: Rückblick auf den neuen Online-Selbstlernkurs

Mentoring in der Studieneingangsphase

Mentoring_LogoIm Rahmen des Projektes SUPPORT im Qualitätspakt Lehre haben Studierende zu Beginn des Studiums die Möglichkeit, an dem Mentoringprogramm der Freien Universität teilzunehmen. Die Mentoring-Gruppen setzen sich aus Studienanfänger/innen (Mentees) eines Fachs zusammen. Sie werden von erfahrenen Studierenden (Mentor/innen) im ersten Studienjahr begleitet und bekommen praktische Tipps. Die Mentor/innen werden qualifiziert und erhalten ein begleitendes Coaching. Ziel des Projektes SUPPORT ist u.a., die alltäglichen Kommunikations- und Arbeitswerkzeuge Studierender auch für das Mentoringprogramm nutzbar zu machen. Für die sichere Ablage sensibler Daten erhält jede/r Mentor/in einen eigenen Blackboard-Kurs und wird für die Nutzung geschult. Nach der Durchführung von Präsenzschulungen in den letzten beiden Jahren wurde ein Blackboard-Selbstlernkurs entwickelt, um so auch im Mentoringprogramm Formate des flexiblen und selbstgesteuerten Lernens zu ermöglichen:

E-Mentoring: Online-Selbstlernkurs

Von unterwegs Tipps zum Studium geben, schnell und einfach Termine ver­ein­baren, Materialien bereit­stellen und mit den Mentees Kontakt halten – Online-Tools machen es möglich und bieten viel Potenzial für die optimale Betreuung. Der Blackboard-Selbstlernkurs bietet den Mentor/innen eine Einführung in die Handhabung eines Blackboard-Kurses aus Kursleitersicht.

Kurze Lernmodule erläutern die grundlegenden Funktionalitäten, zeigen die Einsatzmöglichkeiten der Lernplattform und geben einen Überblick zur Nutzung von Social Media im Mentoringprogramm. Die Module enthalten Informationstexte, Links, Übungen, Selbsttests oder auch Videoeinblicke – wie z.B. zu den Einsatzformen digitaler Medien im Mentoringprogramm:

[jwplayer mediaid=“2714″]

Bewertung des Blackboard-Selbstlernkurses

Der Selbstlernkurs ist für alle neuen Mentor/innen an der Freien Universität Berlin obligatorisch. Die Evaluation des Kurses (Rücklauf: 85%, N=118) zeigt eine positive Bewertung des Online-Kurses: So gaben 89% der Teilnehmer/innen an, mit dem Kurs insgesamt zufrieden zu sein; über 95% bewerteten das erlangte Wissen so, dass sie nach der Teilnahme an dem Online-Kurs selbstständig mit dem eigenen Blackboard-Kurs arbeiten können; 80% planen, den eigenen Kurs zur Mentee-Betreuung zu nutzen (11% vielleicht, 8% eher nein) und drei Viertel der Mentoren würden als Format für eine Weiterbildung zum Thema „Digitale Medien im Mentoringprogramm“ einen Online-Kurs bevorzugen (20% eine Präsenzschulung). Kritische Stimmen in den Freitextfeldern bezogen sich allgemein auf das Format (z.B. Präsenzschulungen ermöglichen direktes Nachfragen und einen persönlichen Kontakt) sowie auf Verbesserungsvorschläge (z.B. zu den Selbsttests).

Zufriedenheit mit dem Selbstlernkurs:

Zufriedenheit
Evaluation des Blackboard-Selbstlernkurses

Basierend auf den Evaluationsergebnissen sowie eigenen Einschätzungen werden im nächsten Schritt der Selbstlernkurs optimiert und die flankierenden Maßnahmen überdacht (z.B. Online-Sprechstunde „Dr. Blackboard“, Frage-Forum usw.).

Veranstaltungsankündigung: Videobasierte Vorlesungen

Quelle: Thomas Rostek Zur Entwicklung und Umsetzung einer eigenen Online-Vorlesung und deren Integration in die zentrale Lernplattform der Freien Universität Berlin bietet CeDiS neben anderen Unterstützungsangeboten (vgl. „Studieren im digitalen Hörsaal: Erstellung einer eigenen Online-Vorlesung“) auch eine Fortbildung an.

Hier erhalten Sie Einblicke in verschiedene Formate für videobasierte Vorlesungen, lernen das o.g. Praxisbeispiel im Detail kennen, erfahren mehr über die Möglichkeiten zur Videoproduktion an der Freien Universität Berlin und probieren den neuen AV-Editor in Blackboard praktisch aus.

Termin: 11. Dezember, 13 bis 16 Uhr

>> weitere Informationen und Anmeldung

Blackboard: Eine Lernplattform-viele Möglichkeiten #8

LEON_A6_CMYK_08_vor
Letzte Woche haben wir uns mit den Wikis beschäftigt und gezeigt, wie Studierende kollaborativ mit einem Blackboard-Wiki ein Fachglossar erstellen können. Heute wollen wir Ihnen ein weiteres spannendes Einsatzszenario für wissenschaftliches Schreiben vorstellen. „Blackboard: Eine Lernplattform-viele Möglichkeiten #8“ weiterlesen

Was die „Pioniere“ über Videos in der Lehre berichten …

specialvideo
Quelle: e-teaching.org

Am Montag dieser Woche gaben Jürgen Handke und Jörn Loviscach in einem Online-Event (Teil des aktuellen Themenspecials „Lehren und Lernen mit Videos“ bei e-teaching.org) Einblicke in ihre videogestützte Lehrpraxis. Beiden gemeinsam ist, dass sie „Lehrvideos mit überschaubarem Aufwand“ erstellen und diese über YouTube bereitstellen. Bei Jürgen Handke ist dieses der YouTube-Kanal „Virtual Linguistics Campus“ mit mehreren hundert frei zugänglichen selbst-produzierten Lehrvideos, bei Jörn Loviscach sind dieses ca. 3000 Videos von Lehrveranstaltungen der Mathematik und Informatik.

Wer mehr über bewährte Techniken, Tipps zu Produktion und Veröffentlichung, und zu ihren Erfahrungen wissen möchte, dem/r empfehlen wir die Aufzeichnung des Online-Events.

Veranstaltungsrückblick: Aktivierende Methoden mediengestützt umsetzen

Am vergangenen Freitag  fand der Workshop  “Aktivierende Methoden mediengestützt umsetzen” im Rahmen des hochschuldidaktischen Qualifizierungsangebot der Freien Universität Berlin “Support für die Lehre”statt.

Die zentrale Fragestellung des Workshops war: Wie lassen sich klassische aktivierende Seminarmethoden mediengestützt umsetzen? In der Veranstaltung haben wir die digitale Umsetzung mehrerer aktivierender Methoden ausprobiert und reflektiert.  Gibt es digitale Varianten von “Brainstorming”, “Gruppenpuzzle”, “Mindmapping”, “Postkartenmethode”? Wann und unter welchen Bedingungen ist die mediengestützte Umsetzung angebracht? Wann ist es didaktisch sinnvoll, Medien einzubeziehen? und woran erkennen wir den Mehrwert?

Ergänzend zu Diskussion und Erprobung haben wir einige Good-Practice-Beispielebesprochen, u.a. die Umsetzung von Gruppenpuzzle und Fallbasierten Lernen im Wiki, und die Umsetzung von Murmelgruppen mit Abstimmungs- und Feedback-Software. Die Good-Practice-Beispiele zeigen verschiedenene Möglichkeiten der Teilnehmeraktivierung unter Einsatz der Werkzeuge, die jedem/r FU-Lehrenden zur Verfügung stehen (Blackboard-Tools, FU-Wiki, FU-Blog). Außerdem  haben wir über angemessene Formen der Betreung von mediengestützten Methoden diskutiert.

In dem Nachmittag haben wir aktuelle Konzepte für die Teilnehmeraktivierung in Großveranstaltungen angeschaut u.a. die „Peer Instruction“ von Eric Mazur und das Modell „Inverted Classroom„. Auf dem folgenden Videos können Sie eine kurze Erklärung von beide Ansätze sehen.


ACHTUNG: Daten nach YouTube werden erst beim Abspielen des Videos übertragen.

 


ACHTUNG: Daten nach YouTube werden erst beim Abspielen des Videos übertragen.

Das Aufbaumodul “Aktivierende Methoden mediengestützt umsetzen” wird voraussichtlich erneut im kommenden Herbst angeboten. Alle Infos zum Zertifikatsprogramm können Sie auf der Webseite des SUPPORT Programms lesen.

Wenn Sie erfahren möchten, wie ein “One-Minute-Paper” oder die Postkarten-Methode in digitaler Form zu gestalten sind, melden Sie sich für dieses Aufbaumodul an! Sie sind herzlich einladen zum mitdiskutieren und mitgestalten!

Blackboard: Eine Lernplattform-viele Möglichkeiten #7

LEON_A6_CMYK_07_vor
Wikis ermöglichen Studierenden, für den Kurs relevante Materialien gemeinsam zu bearbeiten. Alle Teilnehmenden eines Blackboard-Kurses können Seiten eines Wikis schnell erstellen und bearbeiten. Außerdem können sie Änderungen und Ergänzungen nachverfolgen, so dass die effektive Zusammenarbeit mehrerer Autoren/ Redaktoren gewährleistet ist.
In Einführungsveranstaltungen ist die Definition von Fachbegriffen besonders wichtig. Mit einem Blackboard-Wiki kann man alle Studierenden aktivieren, indem sie Beitragende eines gemeinsamen Fachglossars werden. „Blackboard: Eine Lernplattform-viele Möglichkeiten #7“ weiterlesen

Blackboard: Eine Lernplattform-viele Möglichkeiten #6

LEON_A6_CMYK_06_vor

Es gibt viele Möglichkeiten, Videos in Ihren Blackboard-Kursen einzusetzen. Sie können zum Beispiel:

  • Videos von Vorlesungen als Lehrmaterial in der eigenen Veranstaltung anbieten. Dazu reicht ein Link oder die Einbettung in einem Inhaltsordner Ihres Blackboard-Kurses.
  • Videos als Grundlage für Arbeitsaufträge nutzen. Studierende können bspw. anhand von Videoinhalten Übungen, Fragen und Probleme bearbeiten.
  • Videos in Tests nutzen. Auch in den Tests können Aufgaben zu verschiedenen Videoinhalten gestellt werden.

„Blackboard: Eine Lernplattform-viele Möglichkeiten #6“ weiterlesen

Veranstaltungsrückblick: Distributed Campus – Tipp für Alumni-Netzwerke

ODC_logoLetzen Donnerstag fand die Veranstaltung “Online-Betreuung internationaler Studierender mit Distributed Campus” statt. Unsere Kollegin Karoline von Köckritz hat dabei erklärt, wie die Online-Coaching-Plattform “Distributed Campus” zur Vorbereitung und Betreuung internationaler Studierender oder Promovenden zum Einsatz kommen kann. Die Beschreibung der Redaktionsebenen finden Sie unter Open DC Rollenmodell. Während dieser Schulung – an der neben Teilnehmerinnen aus der FU auch zwei Vertreterinnen aus den Open DC-Partnerhochschulen von der TU München (TUM Welcome Guide) und der Universität zu Köln (UniKoelnInternational) teilnahmen, wurde eine Idee aus Köln präsentiert, durch die – auf redaktionell einfache Weise – auch ein Alumni-Netzwerk aufgebaut werden kann: der Editor einer bestimmten Gruppe kann eine gruppenspezifische Timeline erstellen, die eine unbegrenzete Dauer hat. Auf diese Timeline, z.B. „Alumni Netzwerk Masterprogramm X“ genannt, setzt dann der Gruppen-Editor alle Studierenden um (Nutzerverwaltung), die ihr Masterprogramm abgeschlossen haben. Auf diese Weise bleiben die Kontaktdaten – z.B. für einen Alumni-Newsletter – erhalten.
Haben Sie Fragen oder Interesse an der Nutzung von Distributed Campus? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. 

Gastbeitrag von Karoline von Krökritz

Veranstaltungstipp des Monats: November

Unter diesem Motto stellen wir jeden Monat eine ausgewählte Fortbildung aus dem Themenbereich “Lehren, Lernen und Forschen mit digitalen Medien” vor. Diesen Monat in eigener Sache:

„Forschungsorientiertes Lehren mediengestützt“ am 24.11., 9:15–17:00 Uhr

„Forschungsorientiertes Lehren mediengestützt“ ist in diesem Semester das Thema der Veranstaltungsreihe „Blended-Learning in Masterstudiengängen“ von CeDiS.

Worum geht es?

Digitale Medien können das forschende Lernen und die forschungsorientierte Lehre vielfältig unterstützen. Teil der Veranstaltung sind Vorträge in denen Praxisbeispiele (nicht nur aus der Freien Universität Berlin) und Unterstützungsangebote vorgestellt werden. Ergänzt werden die Vorträge durch einen kurzen Workshop zur Begleitung des forschenden Lernens mittels E-Portfolios.

„Veranstaltungstipp des Monats: November“ weiterlesen