Podiumsdiskussion am 12. März: „Wie sollte eine faire Finanzierung von Open Access aussehen?“ (Quo vadis 2025/26)

Eine Veranstaltung der Reihe „Quo vadis offene Wissenschaft in Berlin und Brandenburg“ für das Jahr 2025/2026

Termin: Donnerstag, 12. März 2026, 14.00 bis 15.30 Uhr, online

Veranstaltet durch: Open Research Office Berlin – Landeskoordinierungsstelle für offene Wissenschaft in Berlin

Anmeldung: https://fu-berlin.webex.com/weblink/register/rfe796eae19f0f977e4d1c1130990b90a

Immer stärker etablieren sich Forderungen, Diamond Open Access Publikationsmodelle im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens zu finanzieren, um das aktuelle System zu transformieren und die Abhängigkeit der Wissenschaft vom kommerziellen Verlagswesen zu verringern. Die ab 2025 von der DFG geförderte Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA) unterstützt diesen Ansatz. Zudem eröffnete die Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften mit einem Papier zur Finanzierung wissenschaftlicher Zeitschriften eine Diskussion darüber, was eine faire und transparente Finanzierung des Diamond-Open-Access-Publizierens bedeuten kann (Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina 2025). Bisher gibt es allerdings kaum Ansätze, die wissenschaftliches Open-Access-Publizieren außerhalb von Wettbewerb und Konkurrenz denken.

Für den Forschungsraum Berlin-Brandenburg ist das faire und nachhaltige Finanzieren von Open Access ein drängendes Thema (Neufend et al. 2024), das aufgrund der Unsicherheiten in der Finanzierung von Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen alle Einrichtungstypen unterschiedlich betrifft. Wenn allen Menschen Wissen ohne finanzielle, technische und rechtliche Barrieren zur Verfügung gestellt werden soll – wie es bereits die Open-Access-Strategie Berlin (2015) forderte – braucht es allerdings ein verändertes Investitionsverhalten durch die öffentlich geförderten wissenschaftlichen Einrichtungen. Wissenschaftsgeleitetes Open Access benötigt zudem Wissenschaftler*innen, die in Redaktionen, als Herausgeber*innen, Autor*innen und Gutachter*innen faires Open Access unterstützen.

In dieser Veranstaltung sprechen wir mit Akteur*innen, die in unterschiedlichen Rollen bereits eine nachhaltige und kollektive Finanzierung von Open Access unterstützen und ermöglichen. Gemeinsam möchten wir über mögliche und notwendige Schritte auf dem Weg zu fairem Open Access diskutieren.

Auf dem digitalen Podium diskutieren:

Juliane Finger, Open-Access-Beauftragte an der ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft, Open Library Economics (OLEcon)

Elena Di Rosa, verantwortlich für Community and Library Outreach beim Verfassungsblog und leitet das Projekt Open Constitutionalism (OpCon)

Marcel Wrzesinski, Leitung Open Access und Publikationsdienste an der Medizinischen Bibliothek und Open-Access-Beauftragter an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Koordinator Berlin Universities Publishing (BerlinUP)

Moderation: Maike Neufend, Open Research Office Berlin

Weitere Veranstaltungen in der Reihe „Quo Vadis Offene Wissenschaft in Berlin und Brandenburg“ 2025/26  finden sich hier.

Neuigkeiten zu Open Research an der Universität der Künste Berlin (UdK)

Die Berliner UdK vermeldet einige Neuigkeiten in Sachen Open Research. Wir fassen die Entwicklungen der letzten Monate zusammen: Der Präsident Markus Hilgert ist Open-Research-Beauftragter. Open Research wird noch fester in der Bibliothek als Thema etabliert; und der hauseigene Verlag der UdK veröfffentlicht den ersten Kunstkatalog sowie eine Dissertation im Audio-Format – natürlich beides im Open Access.

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Open Research, aber rechtssicher: Rückblick auf die Workshops des Legal Helpdesk Berlin

2025 veranstaltete der Legal Helpdesk Berlin fünf Workshops mit Angehörigen der Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen, um die juristischen Probleme, Bedarfe und Ressourcen der Open-Research-Community besser kennenzulernen. Dieser Rückblick reflektiert Erkenntnisse aus der Workshop-Reihe und den ersten Monaten des Projekts.

Ein Beitrag von Georg Fischer (OROB), Maike Neufend (OROB) und Maxi Kindling (TU Berlin)

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