The International Aristotle Bibliography testen

Bis zum 23. März 2021 kann über das Campusnetz die Datenbank International Aristotle Bibliography getestet werden.

Die internationale Spezialbibliographie zur Aristoteles-Forschung weist über 50.000 einschlägige Literaturnachweise auf. Verzeichnet werden Monographien, Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelwerken, Dissertationen und Rezensionen in europäischen Sprachen. Updates halbjährlich.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Ergebnisse zu Knochenfunden auf FU-Gelände präsentiert

In einer öffentlichen Online-Informationsveranstaltung sind am 23. Februar 2021 die Ergebnisse zu Funden menschlicher Skelettteile und Knochenfragmenten auf dem Gelände der Freien Universität präsentiert worden. Im Juli 2014 wurden diese bei Bauarbeiten auf dem Außengelände der Universitätsbibliothek gefunden. Dort befand sich von 1927 bis 1945 das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A). Es lieferte u. a. eine „wissenschaftliche“ Legitimation für die nationalsozialistische Rassenpolitik.

Die mehrstündige Online-Veranstaltung wurde von der Journalistin Shelly Kupferberg moderiert. Fragen konnten von Interessierten im Chat oder per Video gestellt werden. Universitätspräsident Prof. Dr. Günter M. Ziegler begrüßte die über 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, gefolgt von einem Vortrag von Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (Universität Bielefeld) über den geschichtlichen Hintergrund. Er hat u. a. 2005 die wissenschaftliche Publikation Grenzüberschreitungen über das KWI-A verfasst. Es folgte der Vortrag der Archäologin Prof. Dr. Susan Pollock, vom Institut für Vorderasiatische Archäologie der FU Berlin. Sie hatte nach weiteren Funden im November 2015 und Februar 2016 die archäologischen Grabungen geleitet und präsentierte ihre Ergebnisse.

16.000 menschliche Knochenfragmente

Prof. Dr. Pollock und ihr Team konnten bei Grabungen an fünf verschiedenen Stellen auf dem Gelände insgesamt 16.000 Fragmente menschlicher Knochen bergen. Der Zustand der häufig Fingernagel-großen Objekte schloss einen möglichen Fund von Gräbern aus. Daneben fanden sich Tierknochen, Marken und Stücke von Gipsabformungen.

In weiteren nichtinvasiven osteologischen Untersuchungen konnten die menschlichen Knochenfragmente schätzungsweise 54 bis zu möglicherweise 107 Individuen zugeordnet werden. Es handelte sich um Frauen und Männer aller Altersklassen, darunter auch Jugendliche, Kinder, Säuglinge und Föten. An den Knochen ließen sich Klebstoffreste feststellen, ein kleiner Teil war auch mit rötlicher Schrift versehen. Die Tierknochen stammten hauptsächlich von Ratten und Kaninchen, die auch als Versuchstiere am KWI-A gehalten wurden. Die Marken dienten vermutlich zur Identifikation von Sammlungsstücken, so Prof. Dr. Pollock. Auch fand sich eine Ampulle mit Resten des im 20. Jahrhundert gebräuchlichen Lokalanästhetikums Procain.

Sowohl Prof. Dr. Pollock als auch Prof. Dr. Schmuhl vermuten, dass die menschlichen Knochen aus älteren Sammlungen des KWI-A stammen und nichts mit Verbrechen aus der Nazi-Zeit zu tun haben. Dennoch geben die Funde Rätsel auf, die absichtlich versteckt, eventuell später wieder ausgegraben werden sollten. Die menschlichen Knochen sind größtenteils älterer Herkunft und stammen aus allen Körperregionen. Eine solche Zusammensetzung ist für anatomische Theater bzw. Sammlungen aus dem frühen 20. Jahrhundert eher ungewöhnlich, so Prof. Dr. Pollock. Möglicherweise handelte es sich um Sammlungsreste. Die früher im KWI-A aufbewahrten anatomischen Sammlungen wurden 1943 aus Dahlem fortgeschafft und überstanden den Zweiten Weltkrieg. Entsprechende Akten aus dieser Zeit gelten als verschollen oder wurden absichtlich vernichtet, so Prof. Dr. Schmuhl. Unbekannter Herkunft sind aufgefundene Fragmente von abgeformten Gips, die auf eine seltene Ganzkörperabformung hindeuten. Anhand eines Papierstücks, dass die Russische Revolution erwähnt, kann die Form nicht vor 1917 hergestellt worden sein. Neben der Form gefundene menschliche Knochenfragmente sind deutlich jünger, als die übrigen Funde. Prof. Dr. Pollock schlug weitere Untersuchungen der Gipsfragmente vor. Bauarbeiten auf dem Gelände sollen auch zukünftig archäologisch begleitet werden.

Orte der Erinnerung gegen gewissenlosen Forschungsrassismus

Zwei Tierknochen wurden einer Radio-Karbon-Methode unterzogen und konnten auf die Zeit 1193-946 v. Chr. bzw. 1737-1530 v. Chr. zugeordnet werden. Ähnliche Analysen der menschlichen Knochen blieben aus, da man an diesen keine invasiven Methoden anwenden wollte. Prof. Dr. Pollock verwies auf die menschenverachtende Respektlosigkeit, mit denen die Überreste Jahrzehnte zuvor behandelt worden waren. Unter anderem hatten sich der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma dagegen ausgesprochen. Sie hatten sich nach den Funden an einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe Gedenkstein beteiligt. In Bezug auf den gewissenlosen Forschungsrassismus erinnerten sowohl Prof. Dr. Pollock als auch Prof. Dr. Ziegler an den kürzlich begangenen Gedenktag zum Anschlag von Hanau (2021).

Prof. Dr. Ziegler erinnerte daran, dass weitere Fragen bleiben, die offen diskutiert werden sollen. So spricht man sich dafür aus, dass die Knochenfragmente würdevoll aber nicht religiös auf einem Friedhof bestattet werden sollen. Auf dem ehemaligen Gelände des KWI-A mit der früheren Direktorenvilla (heute CeDiS-Standort) und dem Gebäude Ihnestr. 22, wo heute das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) beheimatet ist, soll das Geschehene sichtbar gemacht werden. Grobe Ansätze dafür präsentierte als letzte Vortragende Dr. Manuela Bauche (OSI). Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Geschichte der Ihnestr. 22“ schlug Ausstellungselemente im Innen- und Außenbereich des ehemaligen KWI-A sowie Punkte mit Hinweisen auf eine realisierbare Online-Ausstellung vor. Auch könnte im Gebäude Garystr. 22 sichtbar gemacht werden, wofür die Räumlichkeiten in der Zeit des Nationalsozialismus ursprünglich genutzt wurden. An die unheilvolle Geschichte erinnert bislang nur eine unscheinbare Gedenktafel, die 1988 neben dem Eingang der Ihnestr. 22 angebracht wurde.

Bild: Bernd Wannenmacher (2016)

Weiter Artikel zu den Knochenfunden (2014-2016) hält das FU-eigene Online-Magazin campus.leben bereit.

Freie Universität veröffentlicht Artikelgebühren für OA Zeitschriften

Die Universitätsbibliothek veröffentlicht die in 2020 über den Publikationsfonds der FU gezahlten Artikelgebühren für Open Access Zeitschriften.

Eine Visualisierung erfolgt über Open APC der Universität Bielefeld
https://treemaps.intact-project.org/apcdata/fu-berlin/

Blogbeitrag:
https://openapc.github.io/general/openapc/2020/04/01/fuberlin/

Wissenschaftler*innen der Freien Universität Berlin haben auch in
2021 weiterhin die Möglichkeit, die Gebühren Ihrer in Open Access Zeitschriften publizierten Artikel  über den Publikationsfonds der Freien Universität Berlin finanzieren zu lassen.

Bitte sprechen Sie uns an!

Kontakt: Universitätsbibliothek Redaktion Dokumentenserver edocs@ub.fu-berlin.de 

Unternehmens- und Finanzdatenbanken via Wharton Research Data Service lizenziert

Ende 2020 wurden über den Wharton Research Data Service (WRDS) fachbereichsspezifische Faktendatenbanken für die Recherche zur Unternehmens- und Finanzbranche lizenziert.

WRDS ist eine webbasierte Plattform für zahlreiche Wirtschaftsdatenbanken, die unter einer Oberfläche zusammengeführt werden und einheitlich durchsucht werden können. Die Freie Universität Berlin hat folgende Datenbanken lizenziert:

  • Boardex (gegenwärtige und historische personelle Verbindungen zwischen Unternehmen und Vorstandsmitgliedern)
  • Compustat (Bilanz- und Marktdaten aktiver und inaktiver börsennotierter Unternehmen sowie Informationen zu Vorstandsvergütungen)
  • Orbis Europe (Finanzzahlen zu börsen- und nicht-börsennotierten Unternehmen in Europa)

Voraussetzung für die Nutzung von WRDS ist ein gültiger ZEDAT-Account sowie ein personalisierter WRDS-Account. Auch ist der Zugang nur für bestimmte Personengruppen vorgesehen. Weitere Informationen zur Nutzung erhalten Sie auf der Website der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek. Die einzelnen Titel sind auch im Datenbank-Infosystem (DBIS) gelistet.

(Textquelle: Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek; Bildquelle: Pixabay.com)

Tag der Muttersprachen am 21. Februar

Photo by Joshua Hoehne on Unsplash

Heute ist der Internationale Tag der Muttersprachen! Das Wort ‚Sprache‘ steht für Identität, Kommunikation, Integration, Bildung und Entwicklung. Auf der Welt gibt es geschätzt 6000 Sprachen. Leider verschwinden manche Sprachen komplett aus der Welt und mit diesen auch die reiche kulturelle Vielfalt der Welt. Mindestens 43 % dieser Muttersprachen sind vom Aussterben bedroht (siehe dazu: UNESCO-Atlas der gefährdeten Sprachen der Welt).

Weltweit haben ca. 40 % der Bevölkerung keine Möglichkeit, eine Ausbildung in ihrer eigenen Sprache zu erlernen.

Wieso wird der Internationale Tag der Muttersprachen überhaupt gefeiert?

1952 beschloss die Regierung des damaligen Pakistans (heutige Gebiets von Bangladesch) die Erhebung von Urdu zur alleinigen Amtssprache. Am 21. Februar schoss die Polizei in Dhaka auf Demonstranten, wobei es zu Toten kam.

Die sprachliche und kulturelle Unterdrückung Ostpakistans führte 1971 zur Abspaltung und Gründung von Bangladesch. Auf Antrag von Bangladesch wurde dieser Tag im November 1999 von der UNESCO zum internationalen Tag der Muttersprache erklärt.

Am 16. Mai 2007 rief die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Mitgliedsstaaten in einer Resolution auf, die Erhaltung und den Schutz aller von den Völkern der Welt verwendeten Sprachen zu fördern.

Dieser Blog-Beitrag wurde von Herr Mehmet Altin (Auszubildender im 3. Lehrjahr) geschrieben.

Online-Enzyklopädien für Politik- und Kommunikationswissenschaft lizenziert

(See below for the English Translation)

Bereits Ende 2020 neu lizenziert wurden die beiden Datenbanken Oxford Research Encyclopedia of Communication und Oxford Research Encyclopedia of Politics. Sie werden als wissenschaftliche Alternativen zu Wikipedia betitelt.

Oxford Research Encyclopedia of Communication
Die stetig wachsende Datenbank enthält gegenwärtig fast 600 Artikel, von A wie The ABCs of Media and Children bis W wie Worry and Rumination as a Consideration When Designing Health and Risk Messages. Die internationale Enzyklopädie zur Kommunikationswissenschaft streift u. a. die Themen Gender, Gesundheit, Journalismus, Kultur, Massenkommunikation, Politolinguistik, Risikomanagement, soziale Beziehung, sozialer Wandel, Sprachwissenschaft, Technologie und zwischenmenschliche Kommunikation.
Als Herausgeber fungiert Jon F. Nussbaum, Professor an der Pennsylvania State University.

Oxford Research Encyclopedia of Politics
Die stetig wachsende Datenbank enthält über 1300 Artikel, von A wie Academic Capitalism bis Z wie Zimbabwe: Regional Politics and Dynamics. Die internationale Enzyklopädie zur Politikwissenschaft streift u. a. die Themen Geschichte, Governance, Institutionen, Öffentliche Meinung, Philosophie, Politische Anthropologie, Politische Ideologien, Politische Ökonomie, Politischer Wandel, Postmoderne, Recht, Soziologie, Verwaltung, Politolinguistik und Weltpolitik.
Als Herausgeber fungiert William R. Thompson, emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Indiana University.

Hintergrund
Mit dem Programm der Oxford Research Encyclopedias (ORE) baut der Wissenschaftsverlag Oxford University Press (OUP) dynamische Online-Enzyklopädien für mehr als 20 Disziplinen auf. Im Gegensatz zu den bereits von der FU lizenzierten Oxford Bibliographies (OBO) wurden die ORE-Produkte bei Einführung entsprechend mit mehr erklärenden Text, Illustrationen und weniger Literaturhinweisen konzipiert.
Die Oxford Research Encyclopedias enthalten von Experten verfasste und geprüfte („peer-reviewed“) Überblicksartikel zu verschiedensten Themengebieten. Die Autoren der jeweiligen Einträge  sind benannt, die Artikel entsprechend referenziert und als Literaturliste am Ende der Einträge wiedergegeben. Laut Anbieter werden die Online-Enzyklopädien regelmäßig zum Ende eines Monats durch neue oder überarbeitete Einträge sowie neu erstellte Überblicksartikel ergänzt.

Die einzelnen Artikel können für den Eigengebrauch in Auswahl ausgedruckt und abgespeichert (PDF-Format) werden. Oxford University Press unterstützt den Titel-Export in Literaturverwaltungsprogramme wie u. a. BibTeX, EndNote, RefWorks oder Zotero.

Bildquelle: Anbieter

In the End of 2020 we got access to new databases – the Oxford Research Encyclopedia of Communication and the Oxford Research Encyclopedia of Politics. This type of databases is conceived as a scholarly alternative to Wikipedia – substantive, peer-reviewed, and regularly updated.

Oxford Research Encyclopedia of Communication
The steadily growing database consists of nearly 600 articles. The international encyclopedia for Communication Science is dealing with following subjects: Communication Theory, Critical/Cultural Studies, Culture, Gender, Health and Risk Communication, Intergroup Communication, International/Global Communication, Interpersonal Communication, Journalism Studies, Language and Social Interaction, Mass Communication, Media and Communication Policy, Organizational Communication, Political Communication, Rhetorical Theory, Social Change and Technology.
The Editor in Chief is Jon F. Nussbaum, Professor of Communication Arts and Sciences and Human Development and Family Studies at The Pennsylvania State University.

Oxford Research Encyclopedia of Politics
The steadily growing database consists of more than 1300 articles. The international encyclopedia for Political Science is dealing with following subjects: Contentious Politics and Political Violence • Governance/Political Change• Groups and Identities • History and Politics • International Political Economy • Policy, Administration, and Bureaucracy • Political Anthropology • Political Behavior • Political Communication • Political Economy • Political Institutions • Political Philosophy • Political Psychology • Political Sociology • Political Values, Beliefs, and Ideologies • Politics, Law, Judiciary • Post Modern/Critical Politics • Public Opinion • Qualitative Political Methodology • Quantitative Political Methodology • World Politics
The Editor in Chief is William R. Thompson, distinguished Professor Emeritus and Donald A. Rogers Professor of Political Science Emeritus at Indiana University.

Background
In contrast to the also available Oxford Bibliographies databases (OBO) the Oxford Research Encyclopedias were designed with more explanatory texts, illustrations and fewer references when they were introduced. Each essay is rigorously peer-reviewed, so you can be assured that the information is accurate, unbiased, and up-to-date. Every month, new topics are added and current essays are updated.

Image source: Oxford University Press

Testzugang für „Henry Stewart Talks“

Bis zum 16. März 2021 können über das Campusnetz zwei Kollektionen auf der Plattform „Henry Stewart Talks“ getestet werden.

The Biomedical & Life Sciences Collection

Die Sammlung enthält über 2.800 professionell hergestellte, audiovisuelle Vorträge von weltweit führenden Wissenschaftler*innen.
Eine Suche über die gesamte Plattform ist möglich wie auch die Suche in Themenbereichen (z.B. “Biochemistry”, “Immunology”) oder in therapeutischen Bereichen (z.B. “Infectious Diseases”, “Vaccines”).

The Business & Management Collection

Die Sammlung enthält über 1.400 professionell hergestellte, multimediale Vorträge und Fallstudien von weltweit führenden Wissenschaftler*innen.
Eine Suche über die gesamte Plattform ist möglich wie auch die Suche in Themenbereichen (z.B. “Finance, Accounting & Economics”, “Strategy”).
Zudem bietet die Datenbank Zugang zu 20 von Experten begutachteten Fachzeitschriften des Verlags Henry Stewart Publications.

Die Materialien beider Sammlungen können in Blended Learning- oder Online-Kurse eingebettet werden, auf Lernplattformen wie Moodle oder Blackboard eingebunden werden oder auch als Selbstlernangebote zur Verfügung gestellt werden.
Die Inhalte der Plattform werden regelmäßig erweitert und aktualisiert. (Stand: 2/2021)

Sie möchten die Henry Stewart Talks auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Zwei Bibliotheksreferendar/-innen (m/w/d) in Vollzeitbeschäftigung gesucht

Noch bis 19. Februar 2021 können Sie sich auf zwei Stellenangebote für Bibliotheksreferendar/-innen (m/w/d) in Vollzeitbeschäftigung (befristet bis 30.09.2023) bewerben.

Der Vorbereitungsdienst vermittelt den Bibliotheksreferendarinnen und Bibliotheksreferendaren die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden sowie die berufspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die zur Erfüllung der Aufgaben in ihrer Laufbahn erforderlich sind.

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium vorzugsweise mit einem Mastergrad der Informatik, oder eines medien-, informations- oder kommunikationswissenschaftlichen Studienganges, eine gleichwertige Diplomprüfung, eine erste Staatsprüfung oder eine Magisterprüfung sowie gründliche Kenntnisse der englischen Sprache.

Aus gegebenen Anlass bitten wir Sie, sich elektronisch per E-Mail zu bewerben. Die Bearbeitung einer postalischen Bewerbung kann nicht sichergestellt werden.

Bildquelle: Pixabay.com

Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Am 11. Februar ist der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Er wurde ins Leben gerufen, um den vollständigen gleichberechtigten Zugang und die Beteiligung von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft zu erreichen.

Die Gleichstellung der Geschlechter und der Zugang zur Wissenschaft sind Menschenrechte und entscheidend um die Rolle der Frauen in der Gesellschaft zu stärken und zu fördern.

Gegenwertig sind weniger als 30% der Forscher*innen weltweit weiblich. Ebenfalls nur 30% der Studentinnen wählen MINT-Fächer. Bisher gab es nur 22 Frauen, die bisher einen Nobelpreis in einer wissenschaftlichen Disziplin erhalten haben.

Insbesondere im Letzten und auch in diesem Jahr zeigt sich das Frauen in der Wissenschaft eine entscheidende Rolle in der Bekämpfung von COVID-19 haben. Dabei waren Frauen bei der Erweiterung des Wissens über das Virus sowie die Entwicklung von Testverfahren und Impfstoffen beteiligt. Anlässlich dessen wird sich der diesjährige Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft um Wissenschaftlerinnen drehen, die an der Spitze des Kampfes gegen COVID-19 stehen.

Die Gleichstellung der Geschlechter in der Wissenschaft nimmt nicht nur in der COVID-19-Pandemie eine große Rolle ein, sondern ist auch für die Erfüllung der Agenda 2030 von Nöten. Die Umsetzung der Agenda 2030 ist von der Nutzung aller zur Verfügung stehenden Talent abhängig. Die Wissenschaft ist ein Spiegelbild der Menschen, welche sie machen. Ein Ungleichgewicht der Geschlechter in Wissenschaft, Innovation und Forschung sowie in Führungskräften kann dazu führen, dass die entdeckten und entwickelten Infrastrukturen und Dienstleistungen, Bedürfnisse anderer Teile der Bevölkerung nicht berücksichtigen. Frauen haben andere Prioritäten, Perspektiven und Ansätze zu Forschung und Entwicklung. Eine Vielfalt in der Forschung vergrößert den Pool an talentierten Forscherinnen und Forschern. Es werden somit neue Perspektiven, Talente und Kreativität eingebracht. Durch den Ausschluss von Frauen und Mädchen aus der Wissenschaft können Länder ihr maximales Entwicklungspotenzial nicht erreichen, da sie die Talente der Hälfte ihrer Bevölkerung nicht berücksichtigen.

In den letzten 15 Jahren wurden große Anstrengungen betrieben, um Frauen und Mädchen für die Wissenschaft zu begeistern. Jedoch ist erst ein kleiner Teil des Weges, zur Gleichstellung der Geschlechter in der Wissenschaft gegangen.

Dieser Blog-Beitrag wurde von Frau Jessica Herber (Auszubildende im 3. Lehrjahr) geschrieben.

Online-Testzugriff für »Caribbean Colonial Statistics from the British Empire, 1824-1950«

(See below for the English Translation)

Bis zum 3. März 2021 kann über das Campusnetz auf die Datenbank Caribbean Colonial Statistics from the British Empire, 1824-1950 zugegriffen werden (nur Lesezugriff, keine Download-Funktion).

Die Datenbank von British Online Archives enthält statistische Aufzeichnungen des Britischen Weltreichs über verschiedene Kolonien in der Karibik, mit einigen Ausnahmen hauptsächlich aus dem Zeitraum 1839 bis 1938. Insgesamt wurden über 188.000 Seiten von 88 Dokumenten in 21 Bänden digitalisiert.

Die Daten des British Foreign & Commonwealth Office stammen u. a. aus den Blaubüchern (»Blue books«) in welchen die diplomatischen Verhandlungen, Noten, Berichte, insbesondere aber die Korrespondenzen zwischen dem Ministerium des Auswärtigen und den Vertretern des britischen Kabinetts im Ausland festgehalten wurden (benannt nach den blauen Umschlägen).

Neben einer kurzen Einführung über die jeweilige Kolonie sind Bevölkerungszahlen, Bildungsberichte, Grundstücksgeschäfte, Import- und Exportzahlen sowie Gefängnisunterlagen über Verbrechen zur damaligen Zeit veröffentlicht. Damit lassen sich die Lebensbedingungen und der Zugang zu Dienstleistungen in den verschiedenen Kolonien vergleichen.

Die Informationen liegen als Original-Image-Dateien vor. Transkripte sind nicht vorhanden.

Überblick über die Inhalte der Datenbank:

  • Antigua, 1828-1887
  • Bahamas, 1828-1939
  • Barbados, 1839-1947
  • Bermuda, 1836-1950
  • British Guiana, 1868-1938
  • British Honduras, 1839-1938
  • Dominica, 1826-1887
  • Grenada, 1860-1938
  • Jamaica, 1836-1945
  • Leeward Islands, 1889-1945
  • Montserrat, 1830-1887
  • Nevis, 1841-1882
  • St Christopher, 1828-1886
  • St Lucia, 1828-1938
  • St. Vincent, 1828-1938
  • Tobago, 1824-1892
  • Tortola, 1839-1842
  • Trinidad, 1873-1901
  • Trinidad and Tobago, 1889-1938
  • Turks and Caicos Islands, 1878-1891
  • Virgin Islands, 1843-1887

Bild: A Linen Market with a Linen-stall and Vegetable Seller in the West Indies (ca. 1780), Gemälde von Agostino Brunias (Quelle: Wikimedia Commons).

Until March 3, 2020 the database Caribbean Colonial Statistics from the British Empire, 1824-1950 is available for a trial via the FU Campus Network (Read-Only-Version, no Download availabe).

Published by the British Online Archives the database presents statistics from the British Foreign & Commonwealth Office (»Blue books«). It consists of 188,844 pages belonging to 88 documents housed in 21 volumes.

For the most part these statistical records cover the years from 1839 to 1938, although some records commence from 1824 and others continue until 1950. The records for each colony are prefaced by a brief introduction to that colony. The population returns are published alongside education reports, while grants of land reveal who held the colonial wealth. Imports and exports are joined by prison records which reveal what the crimes were at that time.

As these records are published together, the reader can compare the living conditions and access to services across colonies. The imperial statistics in this collection are listed by year for ease of reference (original image files, no transcripts).