Viele IT-Dienste der Freien Universität Berlin wieder erreichbar

Aufgrund einer kritischen Schwachstelle in einer weltweit genutzten Softwarekomponente zum Betrieb von Webservern wurden die IT-Dienste der Freien Universität Berlin ab gestrigen Nachmittag vorsorglich eingeschränkt.

Mittlerweile stehen Ihnen viele Systeme wieder zur Verfügung:

Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Webseite der FUB-IT.

Many of Freie Universität Berlin’s IT services are available again

Due to a critical vulnerability in a software component used worldwide to operate web servers, the IT services at Freie Universität Berlin were restricted as a precautionary measure starting yesterday afternoon.

Many systems are now available to you again:

For the latest information, please visit the German website of FUB-IT.

Library Stack – Digitale Publikationen und unabhängiges Kino entdecken

Library Stack ist ein innovatives digitales Medienarchiv, das kuratierten Zugang zu ungewöhnlichen und spannenden Publikationen und audiovisuellen Medien jenseits dessen bietet, was in klassischen Bibliothekssammlungen und E-Collections zu finden ist. Die Plattform bündelt E-Books, wissenschaftliche Zeitschriften, Podcasts, Software, Ausstellungsmaterialien und Streamingfilme aus den Bereichen Kunst, Architektur, Design, Ästhetiktheorie, Soziologie, Philosophie, Digital Humanities und Visual Cultures weltweit und erschließt sie über eine Suchoberfläche und thematische Schlagwörter.

Zur Vielfalt unabhängiger, spezialisierter und exklusiver Inhalte gehören z.B. digitale Publikationen unabhängiger Verlage oder von Künstler:innen und Kreativen direkt produzierter oder im auch Kontext von Museen und Ausstellungsplattformen entstandener Content. Sie alle arbeiten mit Library Stack zusammen, um ihre Publikationen in globale Bibliothekssuchkataloge zu integrieren und so deren Verbreitung, Auffindbarkeit und inhaltlich kuratierten digitalen Zugang zu ermöglichen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem unabhängigen Kino: In Kooperation mit CINELOGUE bietet Library Stack institutionellen Zugang zu einer achsenden Sammlung gesellschaftskritischer und künstlerisch anspruchsvoller Filme aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Ozeanien. Die Sammlung eröffnet Einblicke in unterschiedliche filmische Perspektiven und kulturelle Kontexte, die in herkömmlichen Streamingangeboten notorisch unterrepräsentiert sind.

Über die integrierte Suchumgebung lassen sich die Inhalte gezielt entdecken, aufrufen und teilen. Funktionen wie Volltextsuche oder Live-Transkriptionen unterstützen die wissenschaftliche Arbeit. Lehrende können diese Materialien mithilfe des „Bookshelf“-Toolkits zum Sammeln, Taggen, Kommentieren und Teilen von Ressourcen für ihren Unterricht aufbereiten.

Text von Dr. Ulrike Tarnow

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Im Test: PBS Video Collection

Bis zum 8. November 2026 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank PBS Video Collection (Fifth Edition) getestet werden.

Die Sammlung umfasst ca. 750 Streaming-Videos mit Dokumentationen und Serien des US-amerikanischen, öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders PBS (Public Broadcasting Service).

Die Inhalte eignen sich für den Einsatz und Lehre und Studium und decken ein breites Themenspektrum ab, darunter Naturwissenschaften, Geschichte, Kunst, Literatur, Wirtschaft, Sozialwissenschaften und darstellende Künste.

Das Angebot wird regelmäßig um neue Titel erweitert. Während der Abonnementlaufzeit können einzelne Videos ausgetauscht werden, wobei der Gesamtumfang der Sammlung weiter wächst.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!

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Online-Zeitschrift „EUobserver“ im Test

Bis zum 1. November 2026 kann über das FU-Campusnetz die Online-Zeitschrift EUobserver getestet werden.

EUobserver ist eine gemeinnützige, unabhängige Online-Zeitschrift, die im Jahr 2000 in Brüssel gegründet wurde. Sie veröffentlicht täglich Nachrichtenartikel, exklusive Analysen, Interviews, Untersuchungen und Meinungsartikel zum Themenbereich Europäische Union und die EU-Mitgliedsstaaten, überwiegend in englischer Sprache. EUobserver bezeichnet sich selbst als einziges EU-fokussiertes Medium, dass grenzübergreifenden sowie investigativen Journalismus anbietet. Das Journalistennetzwerk erstreckt sich über alle Mitgliedsstaaten sowie deren Nachbarländer.

Das Nachrichtenmagazin gilt als redaktionell unabhängig, hat sich der Munich Declaration of the Duties and Rights of Journalists angeschlossen und finanziert sich durch Werbung, der Lizenzierung von kostenpflichtigen Premium-Inhalten und Fördermitteln. Leserschaft und Abdeckung werden mit der von Financial Times und EURACTIV.com verglichen. Mehrere unabhängige Umfragen bescheinigen dem EUobserver ein einflussreiches Medium für EU-Angelegenheiten für Journalisten in Brüssel zu sein. In Österreich zogen das Bundesverwaltungsgericht und der Asylgerichtshof den Informationsdienst oft als Quelle für ihre Entscheidungen heran. Kooperationen bestehen u. a. mit Huffington Post (Deutschland), Gazeta Wyborzca (Polen), Der Standard (Österreich), Publico (Portugal), Dennik N (Slowakei) und Vox Europe (Europa).

Sie möchten die Zeitschrift über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!

Der Beschreibungstext wurde dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.
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Deutscher Buchpreis 2026 für Shida Bazyar

Die Siegerin steht fest!

Am 5. Oktober war es wieder so weit. Seit 2005 zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den besten deutschprachigen Roman des Jahres aus.

Die sieben Jurymitglieder Theresa Donner (Buchhandlung heiter bis wolkig, Haale an der Saale), Jan Ehlert (NDR), Maha El Hissy (Literaturwissenschaftlerin), Cornelia Geißler (Berliner Zeitung), Emily Grunert (Literaturbüro NRW), Stefanie Kreuzer (Universität Kassel) und Adam Sobocynski (Die Zeit) hatten seit dem Ausschreibungsbeginn 205 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2025 bis Anfang September 2026 erschienen waren. Nach Veröffentlichung von Long- und Shortlist steht nun der beste Roman des Jahres fest:

Die Lücken von Shida Bazyar

Shida Bazyar erhält den Deutschen Buchpreis 2026 (© Linda Deutsch)

Shida Bazyars Roman Die Lücken (vormerkbar über unser Bibliotheksportal Primo) erzählt am fiktiven Ort Heimesbach neunzig Jahre deutscher Geschichte und zeigt, wie verdrängte Vergangenheit die Gegenwart prägt. Anhand jüdischer Familien, NS-Profiteure und iranischer Geflüchteter thematisiert der Roman Schuld, Erinnerung, Flucht und die schwierige Suche nach Heimat. Pate für Heimesbach war die Stadt Hermeskeil nahe Trier, wo die Tochter iranischer Eltern geboren wurde und auch aufwuchs.

Begründung der Jury

[…] Der Roman „Die Lücken“ von Shida Bazyar reflektiert anhand einzelner Figurenschicksale fast 100 Jahre ambivalenten deutschen Lebens. Es waren Nachbarn, die zusahen, wie jüdische Menschen aus den Straßen verschwanden. Es sind Nachbarn, die Entscheidungen treffen, ob Menschen mit Migrationsgeschichte sich zu Hause fühlen. Die Autorin wählt überzeugende literarische Strategien: Der Blick einer toten Erzählerin und die kaleidoskopische Struktur des Textes ermöglichen es, zwischen den Zeiten zu springen sowie Nähe und Distanz zu erzeugen. Auch die enge Verbindung von fiktiven und dokumentarischen Elementen, von erfundenen und historischen Figuren, die selbst eine Stimme bekommen, erzeugen den starken Nachhall des Textes. Ein Roman gegen Gleichgültigkeit.

Shida Bazyar darf sich über ein Preisgeld von 25.000 Euro freuen. Für ihren Roman hatte sie im Vorfeld auch den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis erhalten. Ihre fünf Mitfinalist*innen auf der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro.

14 weitere Titel bzw. Autor*innen gelangten auf die Longlist:

Alle verlinkten Titel sind in der Philologischen Bibliothek der Freien Universität ausleihbar oder können vorgemerkt werden.

Der Deutsche Buchpreis ist nicht die einzige literarische Auszeichnung, die diese Woche verliehen wird. Am morgigen Donnerstag wird der Nobelpreis für Literatur vergeben. Bei Buchmachern gelten die kanadische Dichterin Anne Carson und die experimentelle chinesische Autorin Can Xue als Favoritinnen, dicht gefolgt vom Japaner Haruki Murakami, Gerald Murnane aus Australien und dem US-Amerikaner Thomas Pynchon. Im letzten Jahr war der Ungar László Krasznahorkai erfolgreich.

Vielen Dank an Pia Keindorf (Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste) für die Mithilfe bei diesem Posting!

Testzugriff für Datenbank „Art & Architecture ePortal“

Bis zum 31. Oktober 2026 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Art & Architecture ePortal (A&AePortal) getestet werden.

Die von der Yale University Press entwickelte Plattform bietet eine digitale Sammlung kunst- und architekturhistorischer Titel sowie Publikationen aus angrenzenden Disziplinen wie dekorative Kunst, Fotografie und Design.

Die Datenbank enthält Neuerscheinungen sowie digitalisierte und ältere Werke der Yale University Press und weiterer Verlagspartner und Museen. Derzeit sind 439 E-Books verfügbar, jährlich kommen ca. 50 neue Titel hinzu.

Es stehen eine einfache und eine erweiterte Suche zur Verfügung. Die E-Books können zusätzlich nach Themenbereich und geografischer Region durchsucht werden.
Darüber hinaus wird eine Bildsuche angeboten, mit der sich die Bilder aller im A&AePortal verfügbaren Publikationen durchsuchen lassen.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!

(Bildquelle: Anbieter)

Neuer Themenfilm: Studentische Politik: Abkehr vom Dogmatismus

Extra konsequer – Forum des UStA – Mai 1977. Quelle: Erlebte Geschichte – Freie Universität Berlin

Die teilweise heftigen Auseinandersetzungen an der Freien Universität Berlin in der ersten Hälfte der 1970er Jahre waren auf studentischer Seite wesentlich von den Aktivitäten radikaler dogmatischer Gruppierungen geprägt, der so genannten K-Gruppen. Deren Einfluss ging jedoch zunehmend zurück: Eine neue Generation von Studierenden wollte sich die Universität mit selbstbestimmten Politik- und Organisationsformen zu eigen machen und auch neue Lernformen entwickeln.

Mehr hierzu im neuen Themenfilm der „Erlebten Geschichte – Freie Universität Berlin“.

Neuer Themenfilm: Mehr als nur ein Dach über dem Kopf – die technische Abteilung der Freien Universität

Die Rostlaube in der Habelschwerdter Allee 45, 1973. Foto: Reinhard Friedrich.

Die Technische Abteilung ist der „Maschinenraum“ einer Universität. Sie koordiniert, plant und begleitet Neubauten, Renovierungen, Sanierungen und Maßnahmen zur Instandhaltung der Gebäude. Zugleich sorgt sie für den Betrieb der technischen Infrastruktur – von Aufzügen über Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen bis hin zur Wasser- und Energieversorgung.

Dafür bringt die Technische Abteilung ganz unterschiedliche Fachrichtungen und Qualifikationen zusammen: Architekt*innen und Bauingenieur*innen ebenso wie Fachleute für Gebäude-, Energie- und Versorgungstechnik, Elektrotechnik und technischen Brandschutz, Elektroniker*innen, Betriebshandwerker*innen, Hausmeister*innen sowie Mitarbeiter*innen in Projektsteuerung und Verwaltung. Erst dieses Zusammenspiel unterschiedlichster Kompetenzen ermöglicht es, die komplexe bauliche und technische Infrastruktur einer modernen Universität zu planen, weiterzuentwickeln und dauerhaft funktionsfähig zu halten.

Diesen und viele andere Themenfilme finden Sie im Projekt „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin.
Hier geht’s zum Themenfilm „Was macht die Technische Abteilung“?

Infotag Akademisches Schreiben: Austausch, Beratung und Vernetzung

Wie können wir Studierende und Promovierende beim wissenschaftlichen Schreiben noch wirkungsvoller unterstützen? Um genau diese Frage dreht sich alles am Mittwoch, den 23. September 2026 an der Freien Universität Berlin.

Unter dem Motto „Mit professioneller Schreibberatung ans Ziel“ lädt der Infotag Akademisches Schreiben zum gemeinsamen Lernen, Diskutieren und Vernetzen ein. Mitorganisiert wird die Veranstaltung von der Abteilung Lehr- und Lernservices unserer Universitätsbibliothek.

Zielpublikum
Der Tag richtet sich an Studierende und Promovierende genauso wie an Bibliothekar*innen, Lehrende, Schreibberatende und alle Kolleg*innen aus der akademischen Schreibunterstützung.

Das erwartet Sie:
– Impulsvorträge & Workshops zu neuen Ansätzen in der Schreibberatung
– Infomarkt mit Best-Practice-Beispielen aus Berlin und Brandenburg
– Vernetzung & Austausch über die Schnittstellen von Informationskompetenz, Recherche und Schreiben

Auch wir als Universitätsbibliothek sind mit einem Stand vertreten und stellen die vielseitigen Schreibangebote unserer Bibliotheksstandorte vor.

📍 Wo: Rostlaube (Habelschwerdter Allee 45), Hörsaal 2 (KL 29/223) & Foyer
📅 Wann: Mittwoch, 23. September 2026 | 09:00 – 15:00 Uhr
📋 Programm: www.fu-berlin.de/sites/ub/lernen/lern-beratungsangebote/Infotag-akademisches-schreiben

Lassen Sie uns gemeinsam ins Gespräch kommen 🤝!

Lehr- und Lernservices der UB im bundesweiten Vergleich

Wie viele Schulungen bietet eine Universitätsbibliothek an? Wie häufig werden Auskunftsangebote genutzt? Und wie viele Menschen nehmen an den Schulungen teil?
Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) liefert hierzu jährlich umfangreiche Kennzahlen aus deutschen Bibliotheken. Wir haben uns die Zahlen für das Jahr 2025 genauer angesehen und die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin mit anderen deutschen Universitätsbibliotheken verglichen.
Für die Auswertung wurden 81 deutsche Universitätsbibliotheken berücksichtigt, die entsprechende Daten an die DBS gemeldet haben. Damit lässt sich ein guter Vergleich innerhalb der Gruppe der meldenden Universitätsbibliotheken herstellen.

Stark bei Schulungen und Beratung


Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Lehr- und Lernservices im bundesweiten Vergleich sehr gut abschneiden.
Besonders deutlich wird das bei unseren Schulungsangeboten

Platz 2 bei Schulungsstunden
Bei der Zahl der im Jahr 2025 durchgeführten Schulungsstunden erreicht die UB der Freien Universität Berlin den zweiten Platz unter den 81 betrachteten Universitätsbibliotheken.

Platz 3 bei den Schulungsteilnehmenden
Auch bei der Zahl der Menschen, die an unseren Schulungen teilgenommen haben, liegen wir weit vorne: Hier erreichen wir Platz 3.

Damit gehört die UB bei beiden Kennzahlen zur Spitzengruppe der deutschen Universitätsbibliotheken. Auch bei den weiteren ausgewerteten Bereichen zeigt sich ein starkes Ergebnis:

BereichPlatz im Vergleich
Schulungsstunden2
Schulungsteilnehmende3
Auskunftsanfragen4
Benutzerarbeitsplätze7

Was sagen die Zahlen aus?
Die Statistik bildet unterschiedliche Aspekte der Arbeit unserer Bibliotheken ab. Hinter jeder Kennzahl stehen konkrete Angebote und Services: Kolleg*innen beantworten Recherchefragen, unterstützen bei der Literatursuche, vermitteln Informationskompetenz und bieten Schulungen zu bibliothekarischen Angeboten und wissenschaftlichem Arbeiten an. Gleichzeitig stellen unsere Bibliotheken Arbeitsplätze und Lernmöglichkeiten für Studierende und Forschende bereit.

Die Platzierungen zeigen, dass diese Angebote im Vergleich zu anderen deutschen Universitätsbibliotheken intensiv genutzt werden und unsere Lehr- und Lernservices eine wichtige Rolle im Studien- und Forschungsalltag spielen.

Ein Ergebnis, das viele Kolleg*innen möglich machen
Statistische Kennzahlen erzählen immer nur einen Teil der Geschichte. Hinter den Ergebnissen stehen die Kolleg*innen an unseren Bibliotheksstandorten, die Schulungen planen und durchführen, Auskunft geben, Veranstaltungen organisieren und täglich Studierende und Forschende bei ihren Fragen unterstützen.
Die DBS-Auswertung ist deshalb auch eine schöne Gelegenheit, diese Arbeit sichtbar zu machen.

Zu unseren Lernangeboten

Vielen Dank an alle Kolleg*innen, die mit ihrem Engagement zu diesem Ergebnis beitragen!


Text von Sandra Schönwandt