Mit der neuen Online-Gesprächsreihe FDM@BUA startet ein praxisnahes Austauschformat rund um Forschungsdatenmanagement in Berliner Wissenschaftseinrichtungen.
Die Reihe richtet sich an FDM-Einsteiger:innen und Fortgeschrittene der Berlin University Alliance. Im Mittelpunkt stehen konkrete Anwendungsbeispiele, erprobte Lösungsansätze und der direkte Austausch mit Praktiker*innen – disziplinübergreifend und dialogorientiert.
Die nächsten Termine
27. Januar 2026 | 10:00–12:00 Uhr (Webex) Vereinbarungen zum Umgang mit Forschungsdaten in Arbeitsgruppen und Kooperationsprojekten Dr. Andreas Hübner und Dr. Thomas Weitner (FU Berlin) geben einen praxisnahen Überblick zu Datenmanagementplänen, projektbezogenen Policies sowie Nutzungs- und Verwertungsrechten an Forschungsdaten.
11. Februar 2026 | 10:00–11:30 Uhr (Webex) Forschungsdatenmanagement in Verbünden nachhaltig gestalten: Das RETAIN Fellowship-Programm Dr. René Bernard (Charité) stellt das RETAIN Fellowship vor und zeigt, wie nachhaltige FDM-Strukturen in Verbundprojekten aufgebaut werden können.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eigene Fragen und Fallbeispiele sind ausdrücklich willkommen. Weitere Termine für das Sommersemester sind in Planung.
Bis zum 10. Februar 2026 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Jackie Archive, 1964-1993 getestet werden.
Das britische Teenager-Magazin „Jackie“ erschien zwischen 1964 und 1993. Es prägte mehrere Generationen junger Leserinnen und spiegelte die Jugendkultur, Mode und Pop-Ästhetik der Zeit wider.
Über das Social History Archive ist nun erstmals das komplette digitalisierte Jackie-Archiv zugänglich.
Das Archiv umfasst mehr als 51.000 Seiten und gibt Einblicke in über drei Jahrzehnte britischer Jugend- und Mediengeschichte. Die Quelle ist insbesondere für Forschende der Geschlechter- und Jugendforschung, der Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie der Sozial- und Kulturgeschichte Großbritanniens von Interesse.
Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!
Die dritte Woche des neuen Jahres hält für Euch über ein Dutzend Lernangebote auf Deutsch bereit. Von der klassischen Bibliothekseinführung und Recherche über den Einstieg in ein Literaturverwaltungsprogramm bis hin zur Vorstellung der Antiplagiatssoftware Identific. Die FUB-IT hilft Euch unter anderem bei der Erstellung von Lehrvideos mittels Smartphone oder Tablet und beim KI-Chatbot KI.Assist@FU auf die Sprünge.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
Mit Thorsten Meyer hat die Universitätsbibliothek ab Januar 2026 einen neuen Direktor.
Neuer Direktor der Universitätsbibliothek Thorsten Meyer. Bildquelle: Sven Wied
Thorsten Meyer kommt von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Kiel und Hamburg, wo er zuletzt als stellvertretender Direktor und bibliothekarischer Leiter tätig war – einer der größten Bibliotheken für Wirtschaftswissenschaften weltweit. Zur Übernahme seiner neuen Aufgabe an der Freien Universität Berlin sagt er:
„Universitätsbibliotheken verbinden Tradition mit Innovation – sie organisieren und bewahren Wissen und gestalten aktiv den Wandel in Forschung, Lehre und Wissenstransfer. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Kolleg*innen und allen Universitätsbereichen die Bibliothek als modernen Lern- und Arbeitsort weiterzuentwickeln und ihre Rolle in der digitalen Welt zu stärken.“
Wir heißen Herrn Meyer herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Ein besonderer Dank gilt unserer bisherigen kommissarischen Direktion, Dr. Andrea Tatai und Benjamin Blinten. In herausfordernden Zeiten haben sie zusätzlich zu ihren regulären Aufgaben diese anspruchsvolle Führungsrolle übernommen und dazu beigetragen, dass unsere Universitätsbibliothek nicht nur weiterfunktioniert, sondern sich auch weiterentwickelt. Gemeinsam mit Thorsten Meyer werden sie ihre Arbeit künftig als stellvertretende Leitungen der Universitätsbibliothek fortsetzen.
Die erste Woche des neuen Jahres hält für Euch ein halbes Dutzend kostenfreier Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von klassischer Literaturrecherche und Tricks bei deren Auswahl über das Dissertationsexposé für Geisteswissenschaftler*innen bis hin zu Tipps bei der Verwendung von Creative-Commons-Lizenzen – direkt vor Ort, online oder hybrid.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
Der kürzlich beendete Stromausfall im Berliner Südwesten betraf den gesamten Universitätsstandort Düppel.
Die Fachbibliothek Veterinärmedizin bleibt vorerst weiterhin geschlossen.
Fachbibliothek Veterinärmedizin am Campus Düppel. Bildquelle: Marc Spieseke
Alle anderen Bibliotheksstandorte der Freien Universität Berlin sind nicht betroffen und regulär geöffnet. Sie können diese gern nutzen, um zu arbeiten, zu lernen oder Geräte aufzuladen. Alle sind herzlich willkommen.
Mit Ausnahme von Düppel sind die Bereiche und Gebäude der Freien Universität also offen, hell und überwiegend warm. Der Lehr- und Prüfungsbetrieb findet wie gewohnt statt.
Aktuelle Informationen der Freien Universität finden Sie auf dieser Webseite. Kommen Sie dennoch gut ins neue Jahr.
Die letzte Woche vor den Ferien hält für Euch ein halbes Dutzend Lernangebote auf Deutsch bereit. Von klassischer Literaturrecherche und Datenbankschulungen über Publikationsstrategien für Geisteswissenschaftler*innen, XML und KI bis hin zur vorweihnachtlichen Coffee Lecture mit Geschenken und Plätzchen – direkt vor Ort, online oder hybrid.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
open-access.network wird bis 2028 verlängert – mit Ausbau von Services, Community-Netzwerk und Werkzeugen zur nachhaltigen Verankerung von Open Access in Deutschland. Die Projektleitung liegt beim Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz. Die weiteren Projektpartner sind:
Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin mit dem Open Research Office
Am 3. Dezember 2025 gab open-access.network bekannt, dass das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) weitere drei Jahre gefördert wird – bis 2028. Damit wird die bereits aufgebaute Infrastruktur rund um Open Access, Vernetzung und Qualifizierung langfristig gesichert und ausgebaut.
Was bisher erreicht wurde
In den ersten beiden Förderphasen hat open-access.network eine zentrale Rolle für die Open-Access-Community eingenommen:
Das Portal zählt täglich im Schnitt rund 500 Besuchende und gilt als wichtige Informations- und Austauschplattform.
Mit Formaten wie Online-Fortbildungen, Workshops und Netzwerkangeboten haben Wissenschaftler*innen, Bibliotheken und Hochschulen konkrete Unterstützungsangebote rund um Open Access gefunden.
Mit Services wie dem oa.atlas und dem oa.finder sowie dem gemeinschaftlich getragenen oa.hub wurde durch Werkzeuge eine Infrastruktur geschaffen, die offen zugängliche wissenschaftliche Inhalte und Informationen systematisch erfasst und verfügbar macht.
Die Bildung einer Community-basierten Beratungsstruktur über den oa.helpdesk gibt Nutzenden Praxis-Support bei offenen Lizenzmodellen, Finanzierung und Umsetzung von OA-Initiativen.
Fokus der kommenden Jahre: Konsolidierung, Ausbau und Nachhaltigkeit
In der dritten Projektphase liegt der Schwerpunkt auf:
der Vertiefung der Community-Arbeit und des Wissensaustauschs innerhalb der Open-Access-Landschaft,
der Weiterentwicklung bestehender Tools, Informationsangebote und Fortbildungsformate,
der strategischen Begleitung aktueller Herausforderungen der Open-Access-Transformation und
der nachhaltigen Integration der Angebote in bestehende Strukturen der Wissenschaftslandschaft.
Ziel ist es, die Transformation des Publikationswesens langfristig und stabil zu verankern – jenseits temporärer Projektphasen.
Bedeutung für Hochschulen, Bibliotheken und Forschende
Für alle Akteur*innen in Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation bietet open-access.network eine langfristig gesicherte Plattform:
Lehrende und Forschende finden weiterhin qualifizierte Fortbildungsmöglichkeiten, wenn es um Open Access, FAIR Prinzipien oder neue Publikationsformen geht.
Bibliotheken und Institutionen erhalten Werkzeuge und Informationen, um Open-Access-Strategien zu entwickeln und umzusetzen – von Beratung über Infrastruktur bis zur Vernetzung mit anderen Einrichtungen.
Die wissenschaftliche Community insgesamt profitiert von einem stabilen, bundesweit vernetzten Ökosystem für offene Wissenschaft – mit Services, Standards und Austauschformaten.
Die Verlängerung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Open-Access-Transformation nicht mehr als optionales Projekt wirkt, sondern als struktureller Bestandteil wissenschaftlicher Infrastruktur verstanden werden muss. Angesichts wachsender Anforderungen an Transparenz, Nachnutzung und FAIR-Datenmanagement gewinnt ein verlässliches, gut vernetztes Open-Access-Ökosystem zunehmend an Bedeutung – national wie international.
open-access.network leistet dafür mit seiner dritten Förderphase einen wichtigen Beitrag: Es legt das Fundament für eine nachhaltige, institutionell verankerte Open-Access-Kultur, die Wissenschaft und Gesellschaft gleichzeitig zugänglich, transparent und kooperativ macht.
Dr. Andreas Timmermann – Brücken bauen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Foto: Dr. Andreas Timmermann (links) und Reinhard Furrer (deutscher Wissenschaftsastronaut), 1989; Fotografin: Inge Kundel-Saro / Universitätsarchiv der FU
Innovationen aus der Wissenschaft an die Wirtschaft zu vermitteln und so den Standort Berlin zu stärken, war ein Konzept, das sich in den 1980er Jahren auch an der Freien Universität Berlin durchsetzte. Dr. Andreas Timmermann ging diese Aufgabe mit einer kleinen Stabsstelle an, die nach und nach zu einer eigenen Abteilung ausgebaut wurde. Der Physiker mit einer Leidenschaft für Luft- und Raumfahrt sorgte auch dafür, dass sich die Freie Universität auf diesen Gebieten engagierte – bis hin zur Gründung eines eigenen „Weltrauminstituts“.
Die neue Woche hält für Euch über 20 kostenfreie Lernangebote auf Deutsch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, die Antiplagiatssoftware Identific, KI meets Coffee Lecture sowie Einführungen in die Literaturverwaltungsprogramme Citavi, Zotero und EndNote – direkt vor Ort, online oder hybrid.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!