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Erneut Warnstreiks der studentischen Beschäftigten

Auch in der Woche vom 18.6. bis 23.6.2018 kommt es erneut zu Warnstreiks der studentischen Beschäftigten.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle FU-Bibliotheken ihre Services in vollem Umfang aufrecht erhalten können. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der betroffenen Bibliotheken:

Andere FU-Bibliotheken können derzeit ihre regulären Öffnungszeiten anbieten, die Sie im Bibliothekenführer der FU Berlin herausfinden können.


Wir bitten um Verständnis

 

Refubium – das neue Repositorium der Freien Universität Berlin nun live!

Am 11.06.18 ist Refubium, das neue Repositorium der Freien Universität Berlin, unter der URL https://refubium.fu-berlin.de live gegangen.


Dabei wurden alle Services und Dokumente aus dem bisherigen Dokumenten- und Dissertationsserver der Universitätsbibliothek in das neue Repositorium migriert. Gleichzeitig erweitert die Universitätsbibliothek ihre Dienste für FU-Angehörige rund um die Bereitstellung von elektronischen Dokumenten  um den Aspekt der Publikation von Forschungsdaten. Viele Forschungsförderer aber auch Verlage verlangen neben der Publikation der Forschungsergebnisse in Textform zunehmend auch die Publikation der zu diesen Forschungsergebnissen führenden Forschungsdaten.

Eingesetzt wird die OpenSource Software DSpace. Der Wechsel war notwendig geworden, weil die bisherige Software nicht mehr allen Anforderungen genügte.

Angestrebt ist künftig eine enge Kooperation unter den Berliner Universitätsbibliotheken, die ebenfalls die Software Dspace für ihre Repositorien verwenden.

Kontakt: kontakt@refubium.fu-berlin.de gern zur Verfügung.

Hilfeseiten zum neuen Service finden Sie unter https://www.fu-berlin.de/sites/refubium

Datenschutzregeln der EU – was die neuen EU-Regeln für die Bürger bedeuten

Die „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG“ – kurz DSGVO (englisch: General Data Protection Regulation = GDPR) – findet seit dem 25. Mai 2018 EU-weit Anwendung. Sie ersetzt eine Richtlinie aus dem Jahr 1995 und soll den Datenschutz in der EU vereinheitlichen und ins Internetzeitalter befördern. Die Verordnung gilt für alle gleichermaßen z.B. regelt sie wie Unternehmen, Behörden aber auch Vereine, Schulen, private Blogger und Betreiber von kleinen Homepages mit personenbezogenen Daten umgehen müssen. Die DSGVO ist kein totaler Neuanfang, sie baut vielmehr auf bestehenden Richtlinie auf und berücksichtig nationale Gesetze, wie das deutschen Bundesdatenschutzgesetz, als auch das Datenschutzrechte der EU-Grundrechtscharta (Art. 8).

Die DSGVO befasst sich vor allem mit 3 Themen: Wirtschaft, Technik, Verbraucher. So sollen veraltete EU-Richtlinie durch technikneutrale Reglung ersetzt werden. Für die Verbraucher wird geregelt wie viele Daten über jeden einzelnen erhoben, verarbeitet, weiterverarbeitet und kommerzialisiert werden dürfen und regelt neue Auskunfts-, Lösch- und Widerspruchsrechte. Sie nimmt Firmen bei Datenpannen oder Hackerangriffen mehr in die Pflicht und verschärft die Auskunftspflicht der Firmen. Die Privatsphäre muss schon bei der Entwicklung eines Produktes berücksichtigt werden, wie auch bei den Voreinstellungen.

Die DSGVO betrifft jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet, folglich Daten, die sich direkt oder indirekt auf einen identifizierbaren Menschen beziehen lassen, z.B. Namen, Geschlecht, Hautfarbe, Kleidergröße (wenn sie einem Menschen zugeordnet werden können), Autokennzeichen und IP-Adressen (wenn mit legalen Mitteln eine dazugehörige Person ermittelt werden kann). Besonderes Augenmerk liegt auf Firmen und Online-Diensten für Kinder und Jugendliche – bei Nutzern unter 16 Jahren brauchen sie das Einverständnis der Eltern oder müssen auf das Speichern von Daten verzichten. Ausgenommen davon sind Daten von Strafverfolgungs- und Justizbehörden, hier gilt die EU-Richtlinie für den Datenschutz bei Polizei und Justiz.

Für den Internetnutzer werden sich die Änderungen vor allem in den überarbeiteten Datenschutzrichtlinien und Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) niederschlagen. Gleichzeitig hat jeder Bürger nun das Recht bei Unternehmen anzufragen, welche personenbezogenen Daten diese speichern und muss innerhalb eines Monats eine Antwort erhalten (Verlängerungen bis auf 3 Monate sind möglich).

Für Betreiber von Webseiten und Blogs heißt es nun: die Webseite DSGVO-fit machen; Plug-ins von Drittanbieter prüfen, ggf. nicht dringen benötigte löschen; Social Media Buttens z.B. Facebook, Google und Twitter (übertragen persönliche Daten) überprüfen – was nicht gebraucht wird ggf. löschen; eine DSGVO konforme Datenschutzerklärungen einstellen; bei nicht selbstgehosteten Angeboten bedarf es einer Auftragsverarbeitungs-Vereinbarung, die mit dem Host-Provider abgeschlossen werden muss; ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten rund um die Webseite sollte erstellt werden.

Kontrolliert wird die Einhaltung der Verordnung von den jeweiligen Aufsichtsbehörden der EU-Staaten. In Deutschland sind hierfür die Datenschutzbehörden der Bundesländer und die Bundesdatenschutzbeauftragte, Andrea Voßhoff, zuständig. Bei Nichteinhaltung der DSGVO drohen Sanktionen. Die Datenschutzbehörde kann Verwarnungen und Fristen zur Behebung aussprechen, aber auch die Berichtigung, Einschränkung der Nutzung oder Löschung von personenbezogenen Daten beschließen und ggf. eine Zertifizierung wieder entziehen. Je nach Schwere des Verstoßes kann sie Bußgelder in Millionenhöhe verhängen – bei Tech-Unternehmen bis zu 4% des weltweiten Umsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Natürlich gibt es auch Kritik an der DSGVO. Firmen, die ausschließlich mit personenbezogenen Daten arbeiten, die sich in ihrer Existenz bzw. der Existenz des Geschäftsmodells bedroht fühlen. Von kleinen Unternehmen die sich einer Rechtsunsicherheit ausgesetzt sehen und Anwälten, die den zu großen Spielraum in der DSGVO kritisieren. Experten warnen vor Abmahnwellen, so mancher fürchtet eine Überregulierung und Datenschützer, dass die DSGVO gar keine Verbesserung ist, im Vergelich zum Bundesdatenschutzgesetz.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Berliner Europa-Dialog: „1968 – ein europäisches Jahr?“

Das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, das Europäische Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e.V.) und die Europa-Union Berlin e.V. laden am Dienstag den 19.06.2018 zum 9. Berliner Europa-Dialog.

Aus globaler Perspektive war das Jahr 1968 ein Jahr des Umbruchs, in dem das bisherige Verständnis von gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Normen ins Wanken geriet: In den USA wurden der für die Gerechtigkeit der US-Afroamerikaner stehende Martin Luther King und Robert Kennedy ermordet. In Paris, West-Berlin und vielen anderen Städten Westeuropas gingen Studentinnen und Studenten auf die Straße, um gegen den Vietnamkrieg und gegen bestehende Normen und Werte zu demonstrieren. In der Tschechoslowakei wurde die Reformbewegung „Prager Frühling“ und damit die Hoffnung eines „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ von Truppen des Warschauer Pakts blutig unterdrückt.

Der Umbruch und der Schrei nach mehr Demokratie im Jahr 1968 waren ein transnationales Phänomen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, die politische und gesellschaftliche Vorgeschichte wie auch die Folgen der Ereignisse des Jahres 1968 bewegten die Menschen in West und Ost, allerdings auf völlig unterschiedliche Weise. Im Westen wurden die Universitäten für breitere soziale Schichten der Bevölkerung geöffnet, während sich gleichzeitig die Studentenbewegung radikalisierte. Im Osten brachte die Hoffnung auf mehr Freiheiten zunächst keine unmittelbaren Erfolge. Es traten aber auch in den sozialistischen Staaten systemimmanente Risse zu Tage, die längerfristig zur Erosion der Machtgrundlage des realsozialistischen Gesellschaftsmodells führten.

Kann man das Jahr 1968 als „europäisches“ Jahr bezeichnen? Wie erklärt sich der aktuelle Kampf um die Deutungshoheit der Chiffre „1968“ gerade angesichts wachsender nationaler und populistischer Stimmungen? Sind Parallelen dieses europäischen oder gar transnationalen Phänomens zu heute zu erkennen? Oder kann die derzeitige Politikverdrossenheit zu einer politischen Mobilisierung führen? Und wie könnte die Europäische Union in der Zukunft davon profitieren?

Moderiert durch Professorin Dr. Tanja Börzel (Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration, Freie Universität Berlin) diskutieren von 18:30 – 20:30 Uhr, im Henry-Ford-Bau, Hörsaal A, der FU Berlin (Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Freie Universität)):

  • Dr. Peter Brandt, Professor (i.R.) für Geschichte der Europäischen Moderne, Fernuniversität Hagen
  • Dr. Hans-Joachim „Hajo“ Funke, 1968 Sprecher der studentischen Fachschaft des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft, Professor (i.R.) für Politikwissenschaft an der Freie Universität Berlin
  • Dr. Birgit Mahnkopf, Professorin (i. R.) für Europäische Gesellschaftspolitik, HWR Berlin
  • Vincent Venus, Communications Manager, Das Progressive Zentrum

Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe Berliner Europa-Dialog wird kooperativ organisiert vom Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin, dem Europäischen Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e. V.) sowie der Europa-Union Berlin e. V.

Wir würden uns freuen, Sie zu der Podiumsdiskussion begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 18.06.2018 an info@eu-infozentrum-berlin.de.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

09. Juni 2018 – Lange Nacht der Wissenschaften

Das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Universitätsbibliothek ist neben dem Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft /Arbeitsstelle für Europäische Integration (ASTEI), Mitorganisator zweier Veranstaltungen zur Langen Nacht der Wissenschaften in der Campusbibliothek (Altbau, UG), Fabeckstraße 23/25 (Holzlaube):

Kritische Lektüre: Die EU in der Fiktion.

20.00 – 20.30 Uhr Interaktiver Vortrag: 2017 wurde der Roman Die Hauptstadt mit dem Deutschen Buchpreis prämiert, nicht zuletzt wegen des Schauplatzes Brüssel! Doch welches EU-Bild zeichnen literarische Werke? Studierende der FU betrachten kritisch ausgewählte Textsequenzen rund um das Motiv Europäische Union, stellen das dort skizzierte EU-Bild vor und ordnen es wissenschaftlich ein.

„Writing Europe into …? Die Rolle der Fiktion zwischen Aufklärung und Vorurteil“

20.30 – 22.00 Uhr Podiumsdiskussion: … Ruin? Elysium? Nirvana? Was darf Fiktion und was nicht? Inwieweit tragen fiktionale Darstellungen zur Aufklärung oder zur Bildung von Vorurteilen bei? Geladene Gäste aus Politik, Kultur und Wissenschaft leuchten das in der Fiktion gezeichnete Bild der EU in seinen verschiedenen Facetten aus und bewerten fachkundig die Rolle der schönen Künste.

Gäste:

  • Dr. Simon Koschut, Gastprofessor an der Arbeitsstelle Transnationale Beziehungen, Außen- und Sicherheitspolitik, FU Berlin
  • Dr. Gernot Wolfram, Professor für Medienmanagement an der Macromedia Hochschule, Journalist, Schriftsteller und Mitglied des Team Europe der Europäischen Kommission
  • Susanne Schmitt, Leiterin Creative Europe Desk Berlin-Brandenburg (Europäische Kulturförderung)
  • Lajos Talamonti, freischaffender Autor, Regisseur und Performer, Urban Lies (u.a. Preenacting Europe und Neuropa Roulette)

Moderation:

  • Uli Brückner – Jean Monnet Professor for European Studies am Berliner Center der Stanford University

Die Veranstaltungen sind nicht kostenfrei – siehe Ticketinfos.

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Podiumsdiskussion: Recht und Sicherheit Global – Politische und völkerrechtliche Aspekte einer Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat

Liebe Leserinnen und Leser, die Kolleg-Forschergruppe „The International Rule of Law – Rise or Decline?“ lädt Sie am Montag, den 4. Juni 2018 um 18:15 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema: Recht und Sicherheit Global – Politische und völkerrechtliche Aspekte einer Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat ein. Die Veranstaltung wird im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden. Anmelden können Sie sich hier.

Nachfolgend finden Sie das offizielle Programm für den Abend.

Programm

18.15 – 18.35 Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Andreas Zimmermann, Universität Potsdam, KFG „International Rule of Law – Rise or Decline?“
Staatssekretär a.D. Prof. Dr. Harald Braun, ehemaliger deutscher UNO-Botschafter

18.35 – 19.35 Moderierte Podiumsdiskussion
Moderation: Dr. Claus Kleber, ZDF, Redakteur und Moderator

Es diskutieren:
Botschafter Prof. Dr. h.c. Wolfgang Ischinger, Hertie School of Governance, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz
Dr. Michael Koch, Ministerialdirektor Auswärtiges Amt, Leiter der Rechtsabteilung und Völkerrechtsberater des Auswärtigen Amts
Prof. Dr. Andrea Liese, Universität Potsdam, KFG „International Rule of Law – Rise or Decline?“
S.E. SHI Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Berlin                                                    S.E. Per Thöresson, Botschafter des Königreichs Schweden in Berlin

19.35 – 19.45 Schlusswort
Prof. Dr. Georg Nolte, Humboldt-Universität Berlin, KFG „International Rule of Law – Rise or Decline?“

Im Anschluss Empfang im Vorraum

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2018 Europäisches Kulturerbejahr – European Cultural Heritage Summit in Berlin

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Das Jahr 2018 gehört dem europäischen Kulturerbe – das vielfältige kulturelle Erbe gilt es zu feiern: auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Ziel ist es, mehr Menschen dazu zu ermutigen, das kulturelle Erbe Europas zu entdecken, sich mit ihm zu befassen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen europäischen Raum zu stärken.Das Motto des Jahres lautet: „Unser Erbe: Wo die Vergangenheit auf die Zukunft triff“.

In allen europäischen Ländern wird es eine Vielzahl von Veranstaltungen, Projekten und Initiativen geben. Die Europäische Kommission, das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union, der Ausschuss der Regionen und der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss werden sich nicht nur als Finanzier, sondern auch als Veranstalter mit Aktivitäten zum Thema „Kulturerbe“ beteiligen.
 

Vom 18. bis 24. Juni 2018 findet in Berlin das European Cultural Heritage Summit statt. Unter dem Motto „Sharing Heritage – Sharing Values“ stehen über 40 öffentliche und fachöffentliche Veranstaltungen in und um Berlin rund um das Thema „Kulturerbe“ auf dem Programm. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz, Europa Nostra und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz laden herzlich zu einer der zentralen europäischen Veranstaltungen des Europäischen Kulturerbejahres nach Berlin ein.

Die Höhepunkte des Summit:   

Bitte registrieren Sie sich rechtzeitig und melden sich für die Veranstaltungen an, die Sie besuchen möchten. Bitte beachten Sie, dass einige Veranstaltungen keiner Registrierung bedürfen bzw. für einige Veranstaltungen eine Anmeldung direkt beim Veranstalter notwendig ist.

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Nationallizenzen für zwei wirtschaftswissenschaftliche Archive

Im Rahmen von Nationallizenzen kann ab sofort kostenfrei auf zwei wirtschaftswissenschaftliche Archive des Verlags Duncker & Humblot zugegriffen werden:

Duncker & Humblot eLibrary / Wirtschaftswissenschaften
Das Archiv umfasst 362 E-Books zu den Themen Wirtschaft und Finanzen aus den Jahren 1996 bis 2005.

Duncker & Humblot eLibrary / Best of reprints / Wirtschaft und Finanzen
Das Archiv umfasst 100 E-Books zu den Themen Wirtschaft und Finanzen aus den Jahren 1875 bis 1941.

Die Beschreibungstexte sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Video-on-Demand-Service „Kanopy“ mit tausenden Filmen im Test – Test verlängert bis 8. Juni 2018

Bis zum 23. März 2018 8. Juni 2018 kann im FU-Campusnetz kostenfrei der On-Demand-Streaming Video-Dienst Kanopy getestet werden.

Kanopy bietet seinen Service Bildungseinrichtungen an und ermöglicht den Zugriff auf gegenwärtig ca. 14.000 Filme, Dokumentationen, Serien und Lehrvideos, vorwiegend in englischer Sprache, in einer großen thematischen Bandbreite.
Kanopy arbeitet direkt mit Filmemachern und Film-Vertriebsgesellschaften zusammen und bietet so u. a. Material der Media Education Foundation, von PBS und der BBC. Aus lizenzrechtlichen Gründen sind einige Titel nur für Nutzer aus dem nordamerikanischen Raum freigegeben, darunter ein Großteil der Spielfilme aus der bekannten Criterion Collection. Wahlweise lassen sich englischsprachige Untertitel für die in überwiegend guter Qualität vorliegenden Filme einblenden. Nach einer kostenfreien Registrierung beim Anbieter können Favoritenlisten oder Ausschnitte erstellt und über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter geteilt werden.

Bei den Spielfilmen lässt sich neben Klassikern von D. W. Griffith, Buster Keaton oder Josef von Sternberg auch die ein oder andere seltene, cineastische Perle entdecken. So berichtet der hauptsächlich mit Laiendarstellern entstandene US-amerikanische Spielfilm Salt of the Earth (1954) von einem Minenstreik in New Mexico und vom Tausch der Geschlechterrollen – nachdem es den Minenarbeitern verboten ist, weiter zu protestieren, gehen stattdessen ihre Frauen auf die Barrikaden. Der Film von Herbert J. Biberman, der in Zeiten der McCarthy mit einem Berufsverbot und einer Gefängnisstrafe belegt wurde, kam erst Jahrzehnte nach seiner Uraufführung zu einer angemessenen Würdigung. Heute wird Salt of the Earth vom MoMA in New York archiviert und zum National Film Registry gezählt, einem Verzeichnis besonders erhaltenswerter US-Filme. Es ist auch einer der Lieblingsfilme von Wim Wenders, der sich bei der Titelsuche zu seinem 2014 entstandenen Dokumentarfilm The Salt of the Earth über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado von Bibermans Werk inspirieren ließ.

Dagegen wollte der spätere Meisterregisseur Stanley Kubrick nie wieder auf Fear and Desire (1953) angesprochen werden. Der unabhängig produzierte Anti-Kriegs-Film ist von der Qualität späterer Arbeiten wie Full Metal Jacket weit entfernt und geriet seinerzeit zum künstlerischen und kommerziellen Misserfolg – Kubrick wollte sein Spielfilmdebüt nie wieder aufgeführt sehen und es wird ihm nachgesagt, dass er zeitweise versucht habe, in den Besitz sämtlicher Filmkopien von Fear and Desire zu gelangen. Passend zum überraschenden Ausklang der Berlinale oder der bevorstehenden Oscar-Verleihung lassen sich sich auch preisgekrönte und nominierte Kurz- und Spielfilme der Berliner Filmfestspiele (u. a. Balcony, Call of Cuteness, La demora – The Delay, En la azotea – On the Roof, The Inland Road, The Wilding) oder der Academy Awards (u. a. Anna & Bella, La Femme et le TGV, God of Love, Shok, A Single Life) abspielen.

Veranstaltungstipps zum 50-jährigen Jubiläum der 68er-Bewegung

CC BY-SA 2.0 – Quelle: https://flic.kr/p/s2LP4i / Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Nicht nur für die Freie Universität Berlin war 1968 ein wichtiges und bewegtes Jahr. In Berlin, Deutschland und Europa war so einiges los. 50 Jahre danach erinnern und reflektieren einige Veranstaltungen an diese richtungsweisende Zeit des Protestes:

Montag, 28. Mai, 18:30 Uhr: Table Ronde: Paris / Berlin ’68 – Aktionsraum Universität

Aus deutsch-französischer Perspektive diskutieren die französische Germanistin und Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Marie-Claire Hoock-Demarle von der Université Paris Diderot und der Historiker Prof. Dr. Paul Nolte von der Freien Universität über die Studentenproteste vor 50 Jahren und deren Folgen. Moderiert wird die Veranstaltung vom Historiker und Journalist Sven Felix Kellerhoff.

Freie Universität Berlin | Seminarzentrum | Raum L 116 | Habelschwerdter Allee 45 | 14195 Berlin
Weitere Informationen gibt es hier

Dienstag, 5. Juni, 18:00 Uhr: Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest, Diskussionsreihe Teil 3: Gelenkter Protest? SED, Stasi und Studentenbewegung

Gleich eine ganze Diskussionsreihe zum Thema 1968 bieten partnerschaftlich die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Deutsche Gesellschaft e.V. Im Mittelpunkt der Diskussionsreihe steht das Jahr 1968 in Alltag, Kultur und Gesellschaft in Ost und West.

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstr. 5 | 10117 Berlin
Weitere Informationen zu weiteren Terminen finden Sie hier

Samstag, 9. Juni, ab 17:00 Uhr: Lange Nacht der Wissenschaften: O-Töne ’68 – 50 Jahre Studentenbewegung

Studierende des Master-Studiengangs Public History zeigen zur Langen Nacht der Wissenschaften an Multimedia-Stationen die Ergebnisse Ihres Semesterprojekts und legen dabei den Schwerpunkt auf der Rolle der Freien Universität Berlin in der ’68-Studentenbewegung.

Freie Universität Berlin | K27, Flurbereich, Silberlaube | Fabeckstraße 25 | 14195 Berlin
Weitere Infos und Tickets zur Langen Nacht finden sich hier

Samstag, 9. Juni, ab 17:00 Uhr: Lange Nacht der Wissenschaften: Geschichte zum Anfassen: Spurensuche im Archiv

Das Universitätsarchiv beherbergt u.a. das APO-Archiv und ist damit eine unverzichtbare Quelle zu Studien zur Außerparlamentarischen Opposition bzw. der Studentenbewegung in Deutschland. Zur Langen Nacht der Wissenschaften bietet das Universitätsarchiv Mitmachkurse an, die Einblicke in die Arbeit eines Archivs sowie in die Geschichte der Freien Universität ermöglichen.

Freie Universität Berlin | EG, Haus L| Malteserstraße 74−100, 12249 Berlin
Weitere Infos und Tickets zur Langen Nacht finden sich hier

Dienstag, 19. Juni, 18:30 Uhr: 9. Berliner Europa-Dialog: 1968 – ein europäisches Jahr?

Kann man das Jahr 1968 als „europäisches“ Jahr bezeichnen? Wie erklärt sich der aktuelle Kampf um die Deutungshoheit der Chiffre „1968“ gerade angesichts wachsender nationaler und populistischer Stimmungen? Sind Parallelen dieses europäischen oder gar transnationalen Phänomens zu heute zu erkennen? Oder kann die derzeitige Politikverdrossenheit zu einer politischen Mobilisierung führen? Und wie könnte die Europäische Union in der Zukunft davon profitieren? Diese Fragen und weitere reflektieren die Podiumsgäste des Berliner Europa-Dialogs.

Freie Universität Berlin | Henry-Ford-Bau, Hörsaal A | Garystraße 35 | 14195 Berlin
Weitere Infos hier

Noch bis 7.10.2018: Die 68er. Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete

Im Museum in der Kulturbrauerei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland können Sie sich noch bis Oktober die Ausstellung der Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete ansehen. Es werden Binders Fotografien aus den ’68ern gezeigt. Diese werden zusammen gezeigt mit Fotografien Jim Raketes, der 50 Jahre später prominente Akteure der Bewegung ins Bild gesetzt hat.

Museum in der Kulturbrauerei | Knaackstr. 97 | 10435 Berlin                                 Weitere Informationen finden Sie hier

Die Zeit zwischen den Veranstaltungen können Sie mit Lektüre füllen. Publikationen zum Thema ’68 finden Sie in unserem Discovery System hier

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.