Hervorgehoben

Mit der Schreibwoche neue Motivation tanken & Seiten füllen!

Gemeinsam mit den Fachbibliotheken und Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen der Freien Universität Berlin bieten wir Dir eine Woche lang kostenfreie Angebote rund ums wissenschaftliche Schreiben – nicht nur für Geisteswissenschaftler*innen.

🗓️ Wann?
20.–24.07.2026, Mo 9:00–19:00 Uhr, Di–Fr jeweils 10:00–19:00 Uhr
📍 Wo?
Vor Ort in der Rost- & Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45) oder online per Webex
🔍 Was erwartet Dich?
• Vormittags: bis zu 90-minütige Workshops mit Inputs und Übungen sowie Literaturlisten-Checks
• Nachmittags: 16:00–19:00 Schreibzeit – betreute Schreibgruppe zum Arbeiten an eigenen Schreibprojekten
👉 zum vollständigen Programm

Egal, ob Du gerade mit Deiner ersten Arbeit an der Uni startest oder bereits Erfahrung im Schreiben mitbringst:
In unseren praxisnahen Workshops bekommst Du unter anderem Tipps,
• wie Du Deinen Schreibprozess planen und organisieren kannst,
• wo und wie Du relevante Literatur und Quellen zu Deinen Thema finden,
• wie Du Deine Gedanken ordnen und strukturieren kannst,
• oder wie Du Literaturverwaltungsprogramme und KI-Tools im Studium sinnvoll nutzen kannst.

Abgerundet wird die Woche durch eine betreute Schreibgruppe – ideal, um das Gelernte direkt auf das eigene Projekt anzuwenden. Starte in der vorlesungsfreien Zeit richtig durch – oder gib die erste Hausarbeit noch vor dem Urlaub ab!

👉 Jetzt Programm entdecken und anmelden!
https://blogs.fu-berlin.de/schreibwoche/

Neuer Themenfilm in der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“

Foto: Inge Kundel-Saro

Namhafte Persönlichkeiten trotz voller Terminkalender für einen Besuch an der Freien Universität Berlin zu gewinnen, erfordert eine besondere Ansprache, die Irma Indorf perfekt beherrschte. So kamen unter anderem Prominente wie Vicco von Bülow, Peter Ustinov oder Hans-Dieter Genscher und bereicherten mit Vorträgen und in Diskussionsrunden das akademische Leben. Besondere Gewohnheiten der Besucher vermerkte und berücksichtigte Irma Indorf aufmerksam. Ehemalige wurden von ihr ebenfalls, je nach Anlass, gerne hinzugezogen und gebührend gewürdigt.

Den neuen Themenfilm über den Umgang mit prominenten Gästen präsentiert die „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin.

Testzugriff für „International Medieval Bibliography“

Bis zum 7. August 2026 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank International Medieval Bibliography (IMB) getestet werden.

Die international führende und multidisziplinär angelegte Bibliografie zum europäischen Mittelalter (ca. 300 – 1500) wird von einem weltweiten Netzwerk aus Forschenden zusammengestellt.

Die Datenbank umfasst mehr als 580.000 Titelnachweise aus Zeitschriften sowie anderen Publikationen wie Tagungsberichten, Aufsatzsammlungen, Festschriften und Ausstellungskatalogen. Durch quartalsweise Updates werden jährlich 15.000 Nachweise hinzugefügt.

Zu den abgedeckten Fachbereichen gehören Klassische Philologie, Anglistik, Geschichte und Archäologie, Theologie und Philosophie, mittelalterliche europäische Sprachen und Literaturen, Arabistik und Islamwissenschaft, Bildungsgeschichte, Kunstgeschichte, Musik, Theater und darstellende Künste, Rhetorik sowie Kommunikationswissenschaft.

Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!

(Bildquelle: Anbieter)

Wir sind FU: Birgit Rehse aus dem Universitätsarchiv

Dr. Birgit Rehse
Bildquelle: Bernhard Wannenmacher

Was bedeutet es, Geschichte für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zugänglich zu machen? In der Reihe „Wir sind FU“ gibt die Leiterin des zur Universitätsbibliothek gehörenden Uniarchivs, Birgit Rehse, Einblicke in ihre Arbeit und erzählt von den Aufgaben, Herausforderungen und besonderen Momenten des beruflichen Alltags.

Das Interview zeigt, wie vielfältig die Arbeit hinter den Kulissen ist – und welchen Beitrag das Archiv zur Bewahrung und Vermittlung von Wissen leistet.

Das vollständige Interview finden Sie auf den Webseiten der Freien Universität.

Deaktivierung standardmäßig aktiver, optionaler Cookies bei ScienceDirect.com

Liebe Mitglieder der Freien Universität Berlin, diejenigen von Ihnen, die in Elsevier Science Direct recherchieren, nehmen bitte diese Handreichung der DEAS zu den Cookie Einstellungen zur Kenntnis, damit Sie in bei Ihren Recherchen auf dieser Plattform auch zukünftig den Grundsatz der Datensparsamkeit einhalten.

02.07.2026/Team ERM

Internationale Perspektiven auf Open Science: Rückblick auf die Staff Training Week 2026

Vom 23. bis 25. Juni 2026 begrüßte die Universitätsbibliothek der Freien Universität 20 Bibliothekskolleg*innen aus verschiedenen Ländern zum Library Track der International Staff Training Week. Unter dem Titel „Open Science in Libraries“ standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen rund um Open Access, Forschungsdatenmanagement, Data Literacy und Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionen tauschten sich die Teilnehmenden über die Rolle von Bibliotheken in einer offenen Wissenschaft aus und brachten dabei Erfahrungen aus unterschiedlichen Hochschul- und Bibliothekssystemen ein.

Besonders bereichernd war der Blick auf die vielfältigen Wege, mit denen Open Science weltweit gefördert wird. Während einige Einrichtungen mit kreativen Anreizsystemen arbeiten, von Open-Science-Awards bis hin zu Kuchen für die Veröffentlichung besonders vieler Preprints, setzen andere auf verpflichtende Vorgaben, etwa zur Ablage von Publikationen in Repositorien. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die institutionelle Verankerung von Open Science sehr unterschiedlich ist: In manchen Hochschulen liegt die Verantwortung bei den Bibliotheken, in anderen bei Forschungsabteilungen oder zentralen Verwaltungseinheiten. Auch personelle Ressourcen, Aufgabenverteilungen und die Sichtbarkeit entsprechender Tätigkeiten unterscheiden sich erheblich. Darüber hinaus wurden Fragen des Zugangs zu Sammlungen und des Umgangs mit kolonial geprägten Beständen diskutiert, Themen, die Bibliotheken weltweit beschäftigen, wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven.

Deutlich wurde während der drei Tage, dass Bibliotheken weltweit vor ähnlichen Fragen stehen: Wie können Forschende für Open Science gewonnen werden? Welche Unterstützungsangebote werden benötigt? Und wie lassen sich neue Kompetenzen nachhaltig vermitteln?

Neben den fachlichen Inhalten bot die Veranstaltung zahlreiche Gelegenheiten zur Vernetzung und zum persönlichen Austausch. Die Gespräche zeigten, wie wertvoll internationale Perspektiven für die Weiterentwicklung bibliothekarischer Angebote sind. Trotz aller Unterschiede verband die Teilnehmenden eine große Offenheit, Neugier und Bereitschaft, voneinander zu lernen und sich für die eigene Praxis inspirieren zu lassen.

„Spannend war zu sehen, wie unterschiedlich Open Science in den einzelnen Ländern organisiert wird. Viele Herausforderungen ähneln sich, aber die Lösungsansätze sind oft überraschend kreativ, davon nehme ich viele Anregungen für meine eigene Arbeit mit“,

fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen.

Die abschließende Podiumsdiskussion griff viele der Themen und Impulse der vergangenen Tage auf und machte deutlich, wie wichtig internationale Zusammenarbeit für die Zukunft von Bibliotheken und Open Science bleibt.

Wir danken allen Teilnehmenden für die inspirierenden Gespräche, die Offenheit im Austausch und die vielen Anregungen, die über die Veranstaltung hinaus nachwirken werden.

Sommer, Sonne, Bibliothek: Die besten kühlen Lernorte auf dem Campus

Berlin erlebt schon jetzt vier offizielle Hitzetage mit über 30 Grad – und der Sommer hat gerade erst begonnen. Regelmäßig trinken, beispielsweise durch die vom Studierendenwerk aufgestellten Trinkwasserbrunnen oder das geprüfte Leitungswasser auf dem Campus der Freien Universität Berlin können Abhilfe schaffen.

Für eine längere Auszeit von der Hitze finden Sie an mehreren Standorten der Universitätsbibliothek angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten. Dort ist es momentan dank architektonischer Kühlung oder schattiger Lage vergleichsweise gut auszuhalten:

Die Temperaturen können natürlich je nach Tageszeit und Auslastung variieren. Die Campusbibliothek und Philologische Bibliothek sind außerdem am Wochenende geöffnet. Die Fachbibliothek Rechtswissenschaft bleibt am Sonntag, den 28. Juni, ausnahmsweise geschlossen.
Am Samstag und Sonntag werden bis zu 40 Grad erwartet. Kommen Sie gut durch die heißen Tage!

(Bildquelle: UB)

Redaktioneller Hinweis: Der Beitrag wurde nachträglich um die Fachbibliothek Nordamerikastudien ergänzt.


Summer, Sun, Library: The Best Cool Places to Study on Campus

Berlin has already experienced four official heatwave days with temperatures above 30 degrees – and summer has only just begun. Staying hydrated by drinking regularly – for example, from the drinking fountains set up by the Studierendenwerk or the tested tap water on the Freie Universität Berlin campus—can help.

If you’re looking for a longer break from the heat, several locations of the University Library offer pleasantly cool places to spend some time. Thanks to architectural cooling or their shaded locations, these spots are currently relatively comfortable:

Of course, temperatures may vary depending on the time of day and how busy the library is. The Campus Library an the Philological Library are also open on weekends. The Law Library will be closed on Sunday, June 28, as a one-time exception.
Temperatures are expected to reach up to 40 degrees on Saturday and Sunday. Stay Cool During the Hot Days!

Editor’s Note: The article was subsequently updated to include the Library of North American Studies.

Protokoll, Prestige und ein Hauch Bierzelt: Neuer Themenfilm in der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“

Eintrag des koreanischen Staatspräsidenten ins Gästebuch der Freien Universität, 9.3.2000

Im Zuge ihrer Internationalisierung richtete die Freie Universität Berlin 1999 ein eigenes Protokollbüro ein. Ziel war es, den Umgang mit internationalen Gästen professionell zu gestalten und diplomatische Standards konsequent einzuhalten – von der Rangordnung über Anreden und Sitzordnung bis hin zu Abläufen, Kleidung und besonderen Gästewünschen.

Der neue Themenfilm Das Büro des Protokolls der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ zeigt den Wandel an der Universität: Während es bei hochrangigen Besuchen zuvor mitunter noch „wie im Bierzelt“ zuging, wurde mit dem Protokollbüro eine neue Form der akademischen Gastfreundschaft etabliert.

Unter der Leitung von Irma Indorf sorgte das Büro dafür, dass offizielle Besuche von Staatsgästen und Delegationen reibungslos und korrekt abliefen. So entstand ein spannender Einblick in die oft unsichtbare Welt hinter diplomatischem Hochschulalltag.

Jahresbericht 2025: Ein Jahr voller Entwicklungen, Projekte und Begegnungen

Ein Jahr geht schnell vorbei. Erst recht in einer Bibliothek, in der täglich gelernt, geforscht, beraten, organisiert, digitalisiert, publiziert, geplant und entdeckt wird.



Mit unserem Jahresbericht 2025 blicken wir auf zwölf abwechslungsreiche Monate zurück. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Projekte. Es geht vor allem um die Menschen, die die Universitätsbibliothek jeden Tag mit Leben füllen: unsere Mitarbeitenden, unsere Nutzer*innen und unsere vielen Partner*innen innerhalb und außerhalb der Freien Universität.

Der Bericht versammelt Geschichten, Entwicklungen und Ergebnisse aus den unterschiedlichen Bereichen der Bibliothek. Er zeigt, wie sich unsere Angebote weiterentwickeln, welche Themen uns beschäftigt haben und welche Projekte wir gemeinsam auf den Weg bringen konnten. Von Open Science und Open Access über Digitalisierungs- und Erschließungsprojekte bis hin zu Veranstaltungen, Ausstellungen und neuen Services für Studium, Forschung und Lehre.

Das vergangene Jahr hat uns nicht nur fachlich gefordert. Angesichts angespannter finanzieller Rahmenbedingungen und organisatorischer Veränderungen war vieles nicht selbstverständlich. Umso mehr freuen wir uns über die Projekte, Entwicklungen und Erfolge, die durch das große Engagement, die Kreativität und die Zusammenarbeit unserer Kolleg*innen möglich wurden.

Ein Jahresbericht ist immer auch eine Gelegenheit, kurz innezuhalten und zurückzuschauen: Was haben wir erreicht? Was haben wir gelernt? Und wohin möchten wir uns weiterentwickeln?

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns auf das Jahr 2025 zurückzublicken und danken allen, die unsere Bibliothek begleiten, unterstützen und nutzen.

Viel Freude bei der Lektüre!

Den Jahresbericht finden Sie auf unserer Webseite.

Neues Online-Wörterbuch im Test: Concise Dictionary of Medieval Vernacular Greek, 1100-1669

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 4. Juli 2026 kann über das FU-Campusnetz das Concise Dictionary of Medieval Vernacular Greek, 1100-1669 (DMGO) getestet werden.

Das Online-Wörterbuch befasst sich mit der Volkssprache des byzantinischen und mittelalterlichen Griechisch vom 12. bis zum 17. Jahrhundert.

Es handelt sich um eine gekürzte und ins Englische übersetzte Ausgabe des 24-bändigen Wörterbuchs Lexiko tēs mesaiōnikēs hellēnikēs dēmōdus grammateias, 1100-1669 von Emmanuel Kriaras (1906-2014).

Mit dem Start im April 2026 wurde der erste Band des Kompaktwörterbuchs online verfügbar gemacht, was etwa 25 % des gesamten Inhalts entspricht. Bis zum Abschluss des Projekts im Dezember 2028 werden in regelmäßigen Abständen neue Inhalte veröffentlicht. Die gedruckte Ausgabe des Gesamtwerks soll 2029 erscheinen.

Zu den Funktionen der Onlineausgabe gehören:

  • Nach Fertigstellung wird das Wörterbuch mehr als 47.000 Einträge umfassen.
  • Zitate: In jedem Eintrag werden Zitate zur Verwendung des jeweiligen Lemmas in seinem ursprünglichen Kontext angegeben (z. B. aus literarischen Texten).
  • Verlinkte Querverweise zwischen den Einträgen.
  • Erweiterte Suchfilter: Es werden Filter für folgende Aspekte angeboten: Schreibweise, alternative Schreibweise, Bedeutung, Verwendung, Quelle des Zitats, Ausdruck und Etymologie.
  • Historische Erläuterungen und Etymologie: In fast jedem Eintrag finden sich historische Erläuterungen zur Herkunft, zum Verwendungskontext, zum grammatikalischen Aufbau und zur Etymologie des jeweiligen Wortes.

Das Wörterbuch ist für Studierende und Forschende der Byzantinistik, Klassischen Philologie, Mediävistik sowie der griechischen Sprachwissenschaft von Interesse.

Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!

(Quelle: Anbieter)