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Erweitertes digitales Angebot aufgrund der Corona-Pandemie

Auch unabhängig von den derzeitigen Benutzungseinschränkungen an allen Bibliotheken der Freien Universität Berlin (Universitätsbibliothek und Fachbibliotheken) durch die Corona-Pandemie (COVID-19), stehen über das Bibliotheksportal Primo (http://primo.fu-berlin.de) regulär rund eine Milliarde Datensätze (Bücher, Zeitschriftenaufsätze, Zeitungsartikel und mehr) für FU-Angehörige zur Verfügung. Bedingung für den Online-Fernzugriff ist ein gültiges ZEDAT-Account (siehe auch Nutzungsbedingungen von E-Ressourcen) .

In der aktuellen Ausnahmesituation und in Zeiten von weltweit geschlossenen Bibliotheken zeigen sich aber auch viele Verlage solidarisch mit Universitäten und Studierenden und erweitern zeitweise das Angebot ihrer lizenzpflichtigen E-Ressourcen. Hiervon profitieren fast ausschließlich FU-Angehörige (Studierende, Lehrpersonal, Wissenschaftliche Mitarbeiter usw.), doch einzelne Angebote richten sich auch an die Allgemeinheit. Nachfolgend finden Sie zwei fortlaufend aktualisierte Listen von digitalen Angeboten, die zeitlich befristet während der Corona-Pandemie verfügbar sind.

1) Erweitertes digitales Angebot für FU-Angehörige mit gültigem ZEDAT-Account (Stand: 01.04.2020):

Datenbank Zusätzliche Inhalte Fachgebiete Angebot bis …
beck-online
(UPDATE: seit 27.03. separate kostenfreie Registrierung bei beck-online erforderlich!)
Fernzugriff auf Online-Inhalte Rechtswissenschaften 30.06.2020
Cambridge Core E-Books und Zeitschriften Alle Fachgebiete + COVID-19 20.05.2020
EBSCOhost eBook Collection „Unlimited-User-Modell“ für von der FU erworbene Titel (= mehrere Leser pro E-Book)
(s. Anbieter-Info)
Alle Fachgebiete sowie COVID-19-betreffende Inhalte des Gesundheitsportals DynaMed 30.06.2020
JSTOR + 25.000 E-Books
(s. Anbieter-Info)
Alle Fachgebiete 30.06.2020
juris Rechtsportal Fernzugriff auf Online-Inhalte Rechtswissenschaften 15.06.2020
MIT Press Direct Über 2700 E-Books (s. Anbieter-Info) Alle Fachgebiete 31.05.2020
Nomos eLibrary + 10.000 Zeitschriften, Sammelbände, Monografien, Hand- & Lehrbücher Recht, Politik, Wirtschaft, Medienwissenschaft & Kommunikationsforschung, Geschichte, Soziologie, Bildungsforschung, Kulturwissenschaft, Europa, Gesundheitswissenschaft, Philosophie, Religion 07.04.2020
Project Muse Über 22.000 E-Books, 260 -Zeitschriften Alle Fachgebiete Unterschiedlich, je nach Einzelanbieter
ProQuest Ebook Central „Unlimited Access“ für von der FU erworbene Titel (= mehrere Leser pro E-Book) Angebot ausgewählter, v. a. englischsprachiger Verlage (s. PDF-Datei) ca. 15.06.2020
ScienceDirect + 257 Textbooks (1990-2020 erschienen) Mehrheitlich MINT-Fächer
(s. Excel-Titelliste mit Weblinks)
19.06.2020
SciFinder / SciFinder-n  Aufhebung der IP-Filter Chemie Bis auf Weiteres
Tectum eLibrary + 295 Zeitschriften, Sammelbände, Monografien, Hand- & Lehrbücher s. Nomos eLibrary 05.04.2020
V&R eLibrary + 3600 Bücher, Zeitschriften Altertumswissenschaften, Germanistik, Geschichte, Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Theologie, weitere Geisteswissenschaften 20.04.2020

Die einzelnen Datenbanken werden auch im Datenbank-Infosystem (DBIS) der FU als separate Sammlung (Test-Datenbanken) geführt. Wir sind bemüht, die zusätzlich freigeschalteten Einzeltitel auch für die Recherche im Bibliotheksportal Primo (http://primo.fu-berlin.de) zur Verfügung zu stellen.

2) Temporär freie Angebote ohne Beschränkungen, auch für externe Nutzer (Stand: 02.04.2020):

Datenbank/Anbieter Inhalt Fachgebiete Angebot bis …
Annual Reviews 40.000 Reviews im Open Access (s. Anbieter-Info) Verschiedene Fachgebiete 30.04.2020
Bayerische Staatsbibliothek
Vereinfachte, elektronische Online-Anmeldung, auch für Nutzer außerhalb Bayerns (s. Anbieter-Info) Alle Fachgebiete
(Zugang zu E-Books, E-Zeitschriften, Datenbanken etc.)
30.04.2020
Berghahn Journals

 

38 E-Zeitschriften (s. Anbieter-Info) Geistes- und Sozialwissenschaften 30.06.2020
Brill COVID-19-Collection 59 E-Books im Open Access (s. Anbieter-Info) „Epidemics and crisis research past and present“, „Strategies for containment“, „Building solidarity and resilience in times of crisis“, „Home-schooling and distance learning“ 30.04.2020
CABI Global Health Datenbank mit 3,1 Mio. Nachweisen
(Bestände via Voucher-Code nutzbar, s. Anbieter-Info)
Gesundheitswesen 30.06.2020
China Academic Journals (CAJ/CNKI) Nachweis von über 2000 englisch- und chinesischsprachigen Zeitschriftenartikeln COVID-19 30.06.2020
Cochrane Library Nachweis von über 1,2 Mio. Reviews, Zeitschriften, Konferenzberichten u. a. Biologie, Medizin, Pharmazie, Psychologie bis auf Weiteres
Elsevier
(„Corona Virus Information Center“ via ScienceDirect)
+ 20.000 Zeitschriftenartikel zu COVID-19 (s. Anbieter-Info) Inhalte aus 10 Zeitschriftentiteln (u. a. „Virology“, „The Lancet“, „Virus Research“, „Veterinary Microbiology„) 30.06.2020
Index of Christian Art Nachweis von Kunstwerken, u. a. Handschriften, Metallarbeiten, Plastik, Malerei, Kunsthandwerk (s. Anbieter-Info) Kunstgeschichte, Theologie und Religionswissenschaft 01.06.2020
Jove Science Education Alle Videos der JoVE-Education-Serie nach kostenfreier Registrierung, s. Anbieter-Info) Biologie, Chemie, Medizin, Naturwissenschaft allgemein, Physik, Psychologie 15.06.2020
JSTOR + 26 E-Zeitschriften  zum Gesundheitswesen
(s. Anbieter-Info)
Epidemiologie, Gesundheitspolitik & -management, Arbeitsschutz & Umweltmanagement, Gesundheitsgerechtigkeit & -kultur, Altern, Bioethik und Gesundheitsförderung. 30.06.2020
Mary Ann Liebert Publishers 29 Zeitschriften-Artikel COVID-19 Bis auf Weiteres
Project Muse Über 22.000 E-Books, 260 -Zeitschriften Alle Fachgebiete Unterschiedlich, je nach Einzelanbieter
PubMed
Mehr als 30 Verlage wollen Veröffentlichungen zur Corona-Pandemie in PubMed Central zur Verfügung stellen (s. Info der unabhängigen britischen Stiftung Wellcome) COVID-19 Bis auf Weiteres
SpringerLink / Springer Nature
Über 15.000 Buchkapitel und Zeitschriftenartikel (s. Anbieter-Info) sowie „Textbooks“ (Lehrbücher, s. Anbieter-Info). COVID-19 Bis auf Weiteres
Staatsbibliothek zu Berlin
Vereinfachte, elektronische Online-Anmeldung (s. Anbieter-Info) Alle Fachgebiete
(E-Books, E-Zeitschriften, Datenbanken usw., s. Anbieter-Info)
30.04.2020
Statista Ausführliche Statistiken zur Corona-Pandemie (engl.), Erstellung eines kostenfreien Basis Accounts erforderlich COVID-19 Bis auf Weiteres
University of California Press Journals (UC Press Journals) 46 E-Zeitschriften (s. Anbieter-Info) Alle Fachgebiete 30.06.2020
University of Michigan Press Reiner Lesezugriff auf über 1100 E-Books (s. Anbieter-Info) Alle Fachgebiete 30.04.2020
Verbund der öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB)
Kostenfreie Mitgliedschaft für drei Monate via Online-Registrierung bei voebb.de Alle Fachgebiete
(E-Books, E-Zeitschriften, Hörbucher, Film- und Musikstreaming, Wissensdatenbanken usw.)
30.06.2020

Hinweise und nützliche Links zur Corona-Pandemie

Quelle: https://pixabay.com/images/id-4912186/

Liebe Leserinnen und Leser, da wir uns in diesen sehr dynamischen Zeiten bemühen, Ihnen möglichst aktuelle Informationen zur Verfügung zu stellen, erhalten Sie hier ein weiteres Update an Informationen zum letzten Blog-Beitrag.

Die EU-Kommission hat laut Pressemitteilung vom 16. März bis zu 80 Millionen Euro Fördermittel für die Tübinger Firma CureVac in Aussicht gestellt. Die Gelder sollen die Suche nach einem Impfstoff gegen das Corona-Virus beschleunigen. Weiterhin hat die Europäische Kommission eine Seite erstellt, auf der über weitere Fördergelder für neue Forschungsprojekte zum Thema Corona informiert wird.

Die gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) hat ein neues Kontrollmaterial entwickelt, um die Qualitätskontrolle von Tests zu erleichtern. Vom European Parliamentary Research Service Blog gibt es eine weitere Sammlung von Artikeln von Think Tanks zum Thema Corona. Die Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur hat eine Sammlung von Online-Lern-Ressourcen veröffentlicht.

Der Europäische Auswärtige Dienst hat Informationen zu Fake News aufbereitet. Im Disinformation Review können Sie sich zu aktuellen Gerüchten und Falschinformationen informieren.

LexCorona heißt ein neues Wiki, in dem ein Überblick über Rechtsakte in Deutschland und den einzelnen Bundesländern im Zusammenhang mit der Corona-Krise gesammelt werden.

Auf Social Europe veröffentlichte Maria Mexi einen Beitrag , in dem es um die Zukunft der Arbeit nach Corona im digitalen Zeitalter geht. Vom Zukunftsinstitut gibt es eine neue Webseite, auf der vier Zukunftsszenarien für Wirtschaft und Gesellschaft dargestellt werden. Auch ein ausführliches „White Paper“ mit detaillierten Ausführungen zu den vier Szenarien steht auf dieser Seite zum Download bereit. Ein weiterer Beitrag zur Zukunft nach der Pandemie hat der Zukunftsforscher Matthias Horx veröffentlicht.

Für Datenwissenschaftler*innen hat die Kaggle-Community die nützlichsten Daten, Tools und Datensets zum Thema Covid-19 zusammengestellt, welche frei abrufbar und nutzbar sind. Die University of Cambridge hat Daten gesammelt, mit denen die verschiedenen Reaktionen der Regierungen der einzelnen Länder, in denen Corona-Fälle auftraten, gegenübergestellt werden. Der Tagesspiegel hat eine interaktive Landkarte erstellt, auf der alle bestätigten Corona-Infektionen nach Landkreisen und Bundesländern abrufbar sind.

Zum Schluss noch einige bekanntere Informationsseiten. Für alle Berliner Leser*innen finden Sie hier Informationen der Senatskanzlei zum Corona-Virus.  Tagesaktuelle Pandemie-Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Institut. Informationen der Europäischen Kommission zum Coronavirus und FAQs.

Bleiben Sie gesund!

 

Online-Quellensammlungen zur Frauenbewegung im Test

Auch neben den vielen Freischaltungen wegen der Corona-Pandemie gibt es nach wie vor reguläre Test-Ressourcen. So kann bis zum 24. Mai 2020 über das FU-Campusnetz kostenfrei das Online-Angebot Women an Social Movements Library getestet werden. Es besteht aus folgenden drei Datenbanken:

  • 1) Women and Social Movements in the United States
  • 2) Women and Social Movements, International
  • 3) Women and Social Movements  in Modern Empires

Die Datenbanken im Detail:

1) Women and Social Movements in the United States (1600-2000)
Über 180.000 Seiten umfassende Quellensammlung zur Frauenbewegung in den Vereinigten Staaten vom 17. Jahrhunderts bis ins Jahr 2000. Herzstück sind über 120 wissenschaftliche „document projects“, die aus einem interpretierenden Essay und bis zu 30 oder mehr  angefügten Primärquellen bestehen. Die Themen reichen von „Why Were Illinois Indian Women Attracted to Catholicism, 1665-1750?“ (1670) über „How Did African American Women Shape the Civil Rights Movement and What Challenges Did They Face?“ (1960) bis zu „How Have Recent Social Movements Shaped Civil Rights Legislation for Women? The 1994 Violence Against Women Act“ (1994).

Neben den 6000 Dokumenten zählenden „document projects“ wird die Datenbank mit über 180.000 Seiten an Volltext-Dokumenten von 2800 Original-Autoren ergänzt sowie den Online-Zugriffen auf die Biografiesammlung Notable American Women und der Datenbank der Commissions on the Status of Women.

2) Women and Social Movements, International (1840 ff.)
Über 4500 Dokumente und 152.000 Seiten starke Quellensammlung zur Frauenbewegung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, vorwiegend in englischer Sprache. Themen der Sammlung sind z.B. die politischen und bürgerlichen Rechte der Frauen, Frieden, Bildung, Arbeit, Armut und globale Ungleichheit.

Neben den Veröffentlichungen internationaler Frauenkonferenzen sind auch viele bislang unveröffentlichte Manuskripte und Archivalien enthalten, u. a. Briefe und Tagebücher von Vertreterinnen der internationalen Frauenbewegung.

3) Women and Social Movements in Modern Empires (1820 ff.)
Die letzte Datenbank ist die kleinste der drei mit über 3600 Dokumenten und insgesamt mehr als 74.000 Seiten. Aus Sicht der Frauen wird auf Themen wie Eroberung, Kolonialisierung, Besiedlung, Widerstand und Postkolonialität geblickt. Enthalten sind Dokumente zur Habsburgermonarchie sowie zu Briten, Franzosen, Italienern, Holländern, Russen, Japanern, dem Imperialismus in den Vereinigten Staaten Imperien und Siedlergesellschaften in den USA, Neuseeland und Australien.

Sie möchten die Datenbank(en) über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Die EU beantwortet Fragen zur Corona-Krise

Am 01. April 2020 hat sich Dr. Jörg Wojahn, Leiter der EU-Kommissionsvertretung in Berlin, den Fragen der Facebook-Community zur aktuellen Situation gestellt. Das Video können Sie auch als nicht-angemeldete Nutzer*in bei Facebook anschauen.

Beispiele für Fragen waren unter anderem: Warum gibt es nicht sofort schnelle finanzielle Hilfe für Spanien und Italien? Was tut die EU, um die Pandemie zu verlangsamen? Was sind die Eurobonds? Diese und weitere Fragen beantwortet Herr Wojahn in diesem Informationsvideo.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Freie Universität veröffentlicht Artikelgebühren für OA Zeitschriften

Die Universitätsbibliothek veröffentlicht die über den DFG Fonds im Jahr 2019 gezahlten Artikelgebühren für Open Access Zeitschriften.

Eine Visualisierung erfolgt über Open APC der Universität Bielefeld
https://treemaps.intact-project.org/apcdata/fu-berlin/

Blogbeitrag:
https://openapc.github.io/general/openapc/2020/04/01/fuberlin/

Wissenschaftler*innen der Freien Universität Berlin haben auch in
2020/2021 weiterhin die Möglichkeit, die Gebühren Ihrer in Open Access Zeitschriften publizierten Artikel  über den Publikationsfonds der Freien Universität Berlin finanzieren zu lassen.

Bitte sprechen Sie uns an!

Kontakt: Universitätsbibliothek Redaktion Dokumentenserver edocs@ub.fu-berlin.de 

„Dictionnaire des philosophes antiques“ im Online-Test

Bis zum 29. April 2020 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Online-Datenbank Dictionnaire des philosophes antiques (DPhA) des Anbieters Brepols getestet werden.

Das Dictionnaire des philosophes antiques widmet sich Philosophen der griechischen und römischen philosophischen Tradition. Es listet Vertreter der Vorsokratiker des 6. Jahrhunderts v. Chr. bis zu den letzten Neoplatonikern am Ende des 6. Jahrhunderts n. Chr. auf. Die von Wissenschaftlern verfassten ca. 3000 Artikel verwenden nicht nur literarische Quellen, sondern auch Inschriften und Papyri.

Das Werk entstand zwischen 1989 und 2018 unter Aufsicht von Richard Goulet und erschien ursprünglich im Verlag CNRS-Éditions. Insgesamt arbeiteten über 230 Wissenschaftler und Forscher aus zwanzig verschiedenen Ländern an dem Werk, darunter Historiker der antiken Philosophie, Philologen und Historiker, die im Bereich der Orientalistik arbeiten (u. a. armenische, georgische, syrische, arabische und hebräische Literatur), aber sich auch in der Byzantinistik, im Mittelalter, Archäologie, Epigraphik, Papyrologie oder Ikonographie zu Hause fühlten.

SciFinder hebt IP-Filter auf

Aufgrund der aktuellen Situation hat sich der Anbieter Chemical Abstracts Service (CAS) dazu entschieden, die IP-Filter für seine Datenbanken SciFinder bzw. SciFinder-n vorübergehend aufzuheben. Damit haben FU-Hochschulangehörige die Möglichkeit, die Online-Ressource auch ohne Einrichtung des VPN-Clients im Fernzugriff von zu Hause aus zu nutzen.

Studierende und Wissenschaftler mit einem bereits bestehenden SciFinder / SciFinder-n Account können bereits seit dem 23.03.2020 davon Gebrauch machen. Noch nicht registrierte Nutzer müssen sich laut Anbieter für die Nutzung im Netz der Einrichtung (VPN-Client) registrieren, um dann ebenfalls ohne VPN von zu Hause auf die Inhalte zugreifen zu können.

CAS bietet die weltweit größte Sammlung chemischer Informationen. Daneben sind auch angrenzende Gebiete wie Verfahrenstechnik, Werkstoffwissenschaften und Biotechnologie erfasst. Der neue Service wird nur für die Zeit der Corona-Epidemie aufrecht erhalten. Danach erfolgt die Nutzung wieder im „normalen Ablauf“ mit IP-Beschränkung.

Hinweise zur Campuscard

Mit der Umstellung der Freien Universität Berlin auf Minimalbetrieb sind auch die für Studierende auf dem Uni-Gelände verteilten Campuscard-Automaten nicht mehr nutzbar. Die Campuscard vereint auf einer Karte den Studierendenausweis der Freien Universität mit der Mensakarte, dem VBB Ticket zur kostenfreien Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und den Bibliotheksausweis.

Laut Informationen auf den Webseiten zur Studienorganisation werden VBB-Semestertickets für das Wintersemester 2019/20, die am 31.03.2020 ablaufen, weiter als Fahrausweis zur Nutzung des ÖPNV akzeptiert. Die Regelung gilt vorerst bis einschließlich 30.04.2020. Voraussetzung ist, dass gleichzeitig eine Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2020 vorgelegt werden kann.

 An Studierende die neu an der Freien Universität Berlin zum Sommersemester 2020 eingeschrieben wurden und ihre Karte bis zum 15.03.2020 nicht am Ausgabeautomaten erstellt haben, werden diese nach Eingangsdatum am 27.03.2020 und am 3.04.2020 verschickt.

Um im universitären Umfeld der Freien Universität Berlin ständig auf dem Laufenden zu bleiben, empfiehlt es sich täglich die Informationsseite der FU über Corona zu besuchen.

Weitere Links und Hinweise zur Corona-Krise

Quelle: https://pixabay.com/images/id-4912186/

Liebe Leserinnen und Leser, da wir uns in diesen sehr dynamischen Zeiten bemühen, Ihnen möglichst aktuelle Informationen zur Verfügung zu stellen, erhalten Sie hier das erste Update an Informationen zum letzten Blog-Beitrag.

Die ExploSYS GmbH hat einen COVID-19 Simulator entwickelt, mit dem sich gut visualisieren lässt, welche Auswirkungen das Virus auf eine gewisse Bevölkerungszahl haben kann. Ein weiteres Tool, ist der sogenannte „Epidemie-Rechner„. Hier können eingegebene Daten visuell vermitteln, wie sich in welchem Zeitraum das Virus auf die Bevölkerung auswirkt.

Die Oxford University hat eine Seite erstellt, mit deren Hilfe ein Datenvergleich zwischen den bekannten Zahlengebern der Pandemie möglich ist. Auf der Seite werden die Zahlen der Organisationen: Johns Hopkins University, World Health Organization (WHO [Situation Reports]) und dem European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) miteinander verglichen.

Die „Nationale Plattform für geografische Daten“ hat ein sogenanntes „Corona-Hub“ online gestellt, mit dem einzelne Länder-Daten in einem Dashboard angezeigt werden. Die Seiten für Deutschland und für Italien (Achtung, nur in Landessprache!) haben wir hier exemplarisch für Sie verlinkt. Die New York Times hat eine ständig sich aktualisierende Karte veröffentlicht, auf der die Situation in Amerika abgebildet wird.

Auf YouTube finden Sie ein anschauliches Erklärvideo zum Coronavirus von Harald Lesch (TerraX – ZDF).

LitCovid ist eine kuratierte Literatursammlung mit aktuellen Informationen und wissenschaftlichen Beiträgen zur Corona-Krise. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Datenbank mit Veröffentlichungen über die Coronavirus-Krankheit zusammengestellt.

Die Malware Research Group der University of Maryland Baltimore County hat eine Literatur-Cluster-Seite erstellt, mit deren Hilfe das Kaggle Open Research Dataset des Allen Institute for AI strukturiert dargestellt wird und in verschiedenen Clustern suchbar gemacht wird.

Zum Schluss noch einige bekanntere Informationsseiten. Für alle Berliner Leser*innen finden Sie hier die aktuelle Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus. Die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums. Tagesaktuelle Pandemie-Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Institut. Informationen der Europäischen Kommission zum Coronavirus und FAQs.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Update wieder für etwas Durchblick im Informationsdschungel gesorgt zu haben. Bleiben Sie gesund!

 

ZEDAT erhöht Anzahl der VPN-Verbindungen

Mitte letzter Woche kam es zu technischen Problemen mit den VPN-Verbindungen. Dabei wurde das Limit von 1000 gleichzeitigen Verbindungen erreicht, wie das FU-eigene Hochschulrechenzentrum ZEDAT auf seiner Website bekannt gibt. Das hatte zur Folge, dass weitere VPN-Verbindungen abgelehnt wurden. Auch die Universitätsbibliothek erreichten E-Mail-Anfragen von FU-Angehörigen mit gültigem ZEDAT-Account, die über eine erfolglose Verbindung klagten.

Mittlerweile hat die ZEDAT die Zahl der gleichzeitig möglichen VPN-Verbindungen für Studierende vervierfacht. Damit sollten die Probleme von letzter Woche nicht mehr auftreten.

VetCenter – Online-Portal zur Veterinärmedizin im Test

Bis zum 30. Juni 2020 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf das VetCenter zugegriffen werden.

Das neue Online-Portal zur Veterinärmedizin vom zur Thieme Gruppe gehörenden Anbieter Enke preist punktgenaues Fachwissen für die Untersuchung und Diagnose im Praxisalltag an.

Angeboten werden über 49.000 E-Books und 1800 E-Zeitschriften mit Fachinformation, kombiniert mit einer intelligenten und vernetzten Suchfunktion. Neben Inhalten des Enke Verlags stehen auch Informationen von Anbietern wie Sonntag, Thieme und Schattauer sowie ein Mediacenter mit über 45.000 Bildern und 89 Videos bereit.

Mehr als 100 interaktive Diagnoseleitfäden stehen für die Untersuchung zur Verfügung – vom Leitsymptom bis zur Diagnose. Diese sollen auch bei komplizierten Fällen helfen. Per Mausklick gelangt man an weitere Krankheitsinformationen. Mit einem kostenfreien, persönlichen Login lassen sich Suchergebnisse personalisieren und  wichtige Inhalte mit Markierungen, Bookmarks, Notizen versehen oder mit anderen Nutzern teilen.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!