Testzugriff für juris PreLex

Bis Ende 2020 kann im FU-Campusnetz die Datenbank juris PreLex getestet werden.

Das zusätzliche Modul im Rechtsportal juris bietet frühzeitige Informationen über sich abzeichnende Rechtsänderungen. Es informiert über den gesamten Entstehungsprozess von Gesetzen und Verordnungen. Sobald der Entwurf als Drucksache vorliegt, werden die wesentlichen Stationen und relevanten Dokumente des Werdegangs sowie das Gesetz selbst für die Onlinenutzung aufbereitet, umfassend verlinkt und in der juris Datenbank bereitgestellt. Gegenwärtig finden sich fast 3000 Einträge.

Die Inhalte von juris PreLex im Überblick:

  • juris Bundesrecht
  • Landesrecht aller 16 Bundesländer
  • Ortsrecht (Kommunen über 15.000 Einwohner)
  • Europäische Gesetzgebung
  • Alle Verkündungsblätter des Bundes
  • Alle Gesetz- und Justizministerialblätter der Länder
  • Weitere Amtsblätter der Länder
  • Historische Verkündungsblätter
  • Werdegänge (Bundesgesetze)
  • Bundesrats- und Bundestagsdrucksachen
  • Plenarprotokolle
  • Handbuch des Staatsrechts, Isensee/Kirchhof (Hrsg.)
Blick auf das freigeschaltete Modul in der juris-Datenbank

Der News-Bereich lässt sich auf individuelle Bedürfnisse (Betroffene Normen, Initiative, Status, Themengebiete) konfigurieren und es existiert ein vollautomatischer Benachrichtigungsservice. Neu ist laut Anbieter auch ein innovatives Compliance-Monitoring, das die online verfügbaren Satzungen ausgewählter Kommunen hinsichtlich der dort zitierten Normen überprüft und bei Handlungsbedarf benachrichtigt. Dabei werden sowohl neue Gesetzesentwürfe im Bundesrecht (Werdegänge in den wesentlichen Verfahrensschritten), als auch verkündete Gesetze im Bundes- und Landesrecht (konsolidierte Fassung) berücksichtigt, sobald Letztgenannte von juris dokumentarisch bearbeitet wurden.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Erster bundesweiter „Digitaltag“ gestartet

Unter dem Motto „Digitale Teilhabe nachhaltig fördern“ ist am heutigen Freitag, den 19. Juni 2020, erstmalig der Digitaltag, ein bundesweiter Aktionstag gestartet. Trägerin ist die Initiative „Digital für alle“, in der über 25 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand versammelt sind. Mit dabei sind u. a. die Bitkom, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (dfg), der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), die Hochschulrektorenkonferenz oder Wissenschaft im Dialog.

Digitaltag bringt Menschen in ganz Deutschland virtuell zusammen

Der Aktionstag macht heute von 10 Uhr bis 21 Uhr die Digitalisierung mit über 1400 Online-Formaten erlebbar, darunter Webcasts, Webinare, Live-Streams, Online-Beratungen, virtuelle Führungen, Tutorials oder Hackathons. Wege zur digitalen Teilhabe sollen aufgezeigt, aber auch Raum für kontroverse Debatten geschaffen werden. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.

Die zahlreichen Aktivitäten werden auf www.digitaltag.eu unter den Punkten Programm bzw.  Aktionen (siehe auch interaktive Deutschlandkarte) geordnet, um es jeder Bürgerin und jedem Bürger zu ermöglichen, sich ein individuelles Programm zusammenzustellen. Nach der Premiere am 19. Juni 2020 soll der Digitaltag künftig jährlich durchgeführt werden (aufgrund der aktuellen Entwicklungen um die COVID-19-Pandemie wurde das Format kurzerhand angepasst und in den virtuellen Raum verlegt). Zudem wurde zum Start  des Digitaltags ein Preis für digitales Miteinander an drei Projekte verliehen, zu dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier virtuell ins Schloss Bellevue einlud.

Unter dem Hashtag #digitalmiteinander (siehe auch Twitter) soll der Digitaltag in ganz Deutschland virtuell zusammenbringen und bietet eine Plattform, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen.

Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten gibt es auf der Website www.digitaltag.eu bzw. auch via Twitter unter @DigitaltagDE.

Neue Funktionen in Datenbank „beck-online“

Ende Mai 2019 sind neue Funktionen in der juristischen Fachdatenbank beck-online des Verlags C. H. Beck freigeschaltet worden. Diese sollen laut Anbieter in Zukunft die Arbeit erleichtern:

  • Zähler im Verweiszettel
  • Drucken von Fußnoten
  • Hervorhebung angeklickter Fußnoten
  • Erweiterung der persönlichen Einstellungen im Bereich Datenschutz
  • Hinweis in der Vorschlagsliste auf die persönliche Suchhistorie
  • Bereich „Zu Ihrer Suche“ wird stärker betont
  • Deutlicher Hinweis auf Neuauflagen
  • Deutlicher Hinweis auf künftig geltende Fassung von Normen
  • neue Tastenkombinationen
  • Tipp: In welchen Modulen ist ein Werk enthalten?

Eine PDF-Datei mit vielen Screenshots informiert im Detail über die Neuerungen.

Die FU Berlin hat via beck-online Fachmodule mit Dokumenten aus verschiedenen Rechtsgebieten lizenziert. Darüber hinaus online enthalten sind grundlegende juristische Werke von C. H. Beck bzw. Partnerverlagen.

Datenbank für Datenschutz in Unternehmen lizenziert

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Datenschutz-Management kompakt genutzt werden.

Die CD-ROM-Datenbank von WEKA Media mit Stand vom November 2017 bietet folgende Inhalte:

  • Lexikon „Datenschutz von A bis Z“
  • Handbuch mit Fachbeiträgen von Datenschutz-Experten mit Tipps und Beispielen
  • Vorschriften zum EU-Recht, deutschen Bundesrecht, Landesrecht und weiteren Gesetzen im Volltext
  • Fachbeiträge und Urteile zur kommentierten Rechtsprechung
  • Praxiskommentare zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), Telemediengesetz (TMG), Telekommunikationsgesetz und zur Telekommunikations-Überwachungsverordnung
  • Arbeitshilfen wie Betriebsvereinbarungen, Checklisten, Formulare, Mustertexte, Verträge, Schulungsunterlagen usw.

Die Inhalte lassen sich u. a. kopieren bzw. es lassen sich PDF-Dateien generieren. Die vorhandene Merkliste („Sammelmappe“) und weitere Optionen sind nur solange nutzbar wie in der CD-ROM-Anwendung gearbeitet wird. Schließt man das Programm, werden alle persönlich vorgenommenen Einstellungen automatisch entfernt.

Kostenfreies „Graphikportal“ gestartet

Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist das in diesem Monat online gegangene, kostenfreie Graphikportal.

Das Graphikportal präsentiert erstmals die Bestände graphischer Sammlungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien auf einer gemeinsamen Online-Plattform und stellt diese für die wissenschaftliche Recherche zur Verfügung. Gegenwärtig sind mehr als 300.000 digitalisierte Werke kostenfrei abrufbar, darunter Objekte von Albrecht Dürer, Max Liebermann, Adolph von Menzel, Rembrandt oder Henri de Toulouse-Lautrec. Bevorzugte Sammlungsbestände sind Handzeichnungen, Malerei auf Papier (inklusive Inkunabeln) sowie sämtliche druckgraphisch hergestellte Werke. Im Graphikportal finden sich auch Illustrationen aus anatomischen Lehrbüchern, Scheibenrisse oder Entwürfe für Monogramme. Künstlerische Fotografie wird aufgrund der Vielfalt der Bestände zunächst ausgeschlossen.

Derzeit vernetzt sind die Bestände aus 24 Sammlungen zahlreicher Institutionen, darunter die Kupferstichkabinette von Berlin und Dresden, die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig, die Universitätsbibliotheken von Frankfurt/Main und Heidelberg, die Albertina in Wien, die Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel sowie die ETH Zürich. Das Graphikportal wird vom Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg betrieben, einer Einrichtung der Philipps-Universität Marburg.

Zwei kritische Stimmen zum neuen Online-Portal haben sich bereits eingefunden, nachzulesen in den Blogs von Archivalia (Klaus Graf) und arthistoricum.net (Georg Schelbert, HU Berlin).

Frankfurter Allgemeine Archiv überarbeitet

Fünf Jahre nach dem letzten Upgrade hat die Benutzeroberfläche des Frankfurter Allgemeine Archivs eine Überarbeitung erfahren. Das neu gestaltete F.A.Z.-Bibliotheksportal 4.0 ist seit letzter Woche nutzbar.

Blick auf das neue Portal (Ausschnitt)
Blick auf das neue Portal (Ausschnitt)

Die F.A.Z. verspricht  eine neue, zeitgemäßere Benutzeroberfläche für mehr Übersichtlichkeit. Neben der vorgeschalteten Einfachen Suche nach Stichwort oder Zeitraum kann auch die Erweiterte Suche rein nach Themen oder Formalkriterien (Rubrik, Ressort, Quelle, Sachgebiet, Person, Firma, Land, Branche) oder eine Expertensuche („Expertenmodus“) genutzt werden.

Inhaltlich neu dazugekommen sind die F.A.Z.-Woche, Frankfurter Allgemeine Quarterly und Metropol, womit nun alle Publikationen der Frankfurter Allgemeine Zeitung durchsucht werden können, darunter natürlich auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung ab der Erstausgabe 1949 ff. sowie der Sonntagsausgabe. Konnte man auf der alten Benutzeroberfläche „nur“ in den Ausgaben der letzten Woche zu stöbern, bietet die neue Funktion F.A.Z.-Seiten nun die Möglichkeit in allen Ausgaben der F.A.Z., Sonntagszeitung, Frankfurter Allgemeinen Woche und des F.A.Z.-Magazins zu blättern. Die persönlichen Nutzerkonten der alten Plattform wurden migriert und können nach E-Mail- und Passwort-Update z. B. für individuelle Merklisten oder E-Mail-Alerts weitergenutzt werden.

Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Nutzung des Frankfurter Allgemeine Archivs ähnlich wie bei den juristischen Datenbanken beck-online oder Juris auf das lokale Netzwerk der FU Berlin (Rechner in den PC-Pools der Bibliotheken bzw. der ZEDAT) beschränkt. Ein Zugriff über WLAN/LAN und VPN von privaten Rechnern ist nicht erlaubt!

Zugriff auf Beck-online Großkommentar zum Zivilrecht

Beck OnlineAb sofort steht über das FU-Campusnetz die Datenbank Beck-Online Grosskommentar zur Verfügung.

Dabei handelt es sich um das Großkommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und den wichtigsten Nebengesetzen sowie zum Internationalen Privatrecht.
Der noch im Aufbau befindliche Kommentar ist mit dem umfangreichen Datenbestand von beck-online verlinkt. Der Großkommentar zum Zivilrecht bietet insbesondere:

  • eine vollständige Aufarbeitung des aktuellen Meinungsstandes und der Kasuistik,
  • eine drei monatige Aktualisierung,
  • einen schnellen Überblick und vertieften Einblick auf drei Ebenen,
  • eine Verknüpfung mit allen Inhalten von beck-online,
  • konzentrierte und prägnante Ausführungen zu allen wichtigen Rechtsfragen.

Bereits (teilweise in Auszügen) kommentierte Vorschriften (Auswahl):

  • AdWirkG – Adoptionswirkungsgesetz
  • AGG – Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • BetrKV – Betriebskostenverordnung
  • BGB – Bürgerliches Gesetzbuch
  • BGB-InfoV – BGB-Informationspflichten-Verordnung
  • EGBGB – Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch
  • EuErbVO – Verordnung (EU) Nr. 650/2012 (Europäische Erbrechtsverordnung)
  • HeizKV – Heizkostenverordnung
  • WBVG – Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz
Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Kunst- und Satirezeitschriften des 19. und 20. Jh. online

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek wurde die kostenfreie Online-Datenbank art journals – Kunst- und Satirezeitschriften.

Mit dieser Datenbank bietet die UB Heidelberg den freien Zugang zu den von ihr digitalisierten Kunst- und Satirezeitschriften an. Schwerpunktmäßig handelt es sich um deutschsprachige und im europäischen Ausland erschienene Zeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In Zusammenarbeit mit dem polnischen Partner Collegium Artium sind zusätzlich wichtige polnische Kunstzeitschriften mit ihrem Gesamtbestand bis in die Gegenwart zugänglich.

Die Datenbank umfasst derzeit bereits über 100 Zeitschriftentitel mit dem Inhalt von ca. 50.000 Bänden im Volltext. Der Zugriff auf die Zeitschriftentitel kann sowohl über das Erscheinungsland, eine alphabetische Titelliste als auch nach Erscheinungsjahren erfolgen. Für die übergreifende Recherche innerhalb der bibliographischen Daten und Inhaltsverzeichnisse der digitalisierten Zeitschriftenbände steht eine Recherchemaske zur Verfügung (u.a. Autor-/Titelstichwortsuche). Die Volltextsuche ist für in Antiqua gedruckte Texte möglich. Die Karikaturen und Illustrationen der Satirezeitschriften werden zusätzlich in der von der UB Heidelberg betriebenen Bild- und Multimediadatenbank HeidICON erfasst und erschlossen.

Der Text ist weitgehend der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Infos zu Hochschulen und Studium in Deutschland

Neu in die Digitale Bibliothek der FU gelang ist der kostenfreie Hochschulkompass. Damit informiert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) über alle deutschen Hochschulen, deren Studienangebote und internationale Kooperationen. Der Hochschulkompass bietet wichtige Informationen

  • zu allen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland;
  • zu allen von ihnen angebotenen grundständigen und weiterführenden Studienmöglichkeiten;
  • zu allen Promotionsmöglichkeiten;
  • zu allen internationalen Kooperationsvereinbarungen deutscher Hochschulen.
Der Text ist der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Überblick über wissenschaftliche Forschungsinfrastrukturen

Mit RIsources (RI = Research Infrastructure) bietet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein kostenfreies Informationsportal zu wissenschaftlichen Forschungsinfrastrukturen an, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Ressourcen und Dienstleistungen zur Planung und Durchführung von Forschungsvorhaben bereitstellen soll.

RIsources soll Forschungsinfrastrukturen erschließen,

  • die ein anerkanntes, etabliertes wissenschaftliches und technologisches Angebot bieten,
  • die einen freien Zugang erlauben oder diesen über einen transparenten Auswahlprozess auf der Basis von wissenschaftlicher Qualität und Machbarkeit des Projekts regeln,
  • die über ein nachhaltiges Management verfügen und eine langfristige Perspektive besitzen.

Das Portal befindet sich noch  im Aufbau, der Datenbestand soll fortlaufend ergänzt und erweitert werden.

Die Beschreibung ist dem Infotexten des Anbieters entnommen.