Test für Oxford Handbooks Online

Bis zum 31. Dezember 2019 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf Oxford Handbooks Online zugegriffen werden.

Die Plattform von Oxford University Press bietet Zugriff auf die ungekürzten Texte von über 900 renommierten Handbüchern (Stand: Juni 2019). Jede Ausgabe wurde von anerkannten Wissenschaftlern geschrieben, die jeweils in eine Teildisziplin eines Fachgebietes einführen.
Das Angebot ist in folgende Rubriken gegliedert: Archaeology, Business and Management, Classical Studies, Criminology and Criminal Justice, Earth Science, Economics and Finance, History, Law, Linguistics, Literature, Music, Neuroscience, Philosophy, Physics, Political Science, Psychology, Religion, Sociology
Umfangreiche Links ermöglichen eine komfortable Suche in der Online-Version.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

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„Ammianus Marcellinus Online“ im Test

Bis voraussichtlich 2. Juli 2019 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Ammianus Marcellinus Online des Anbieters Brill getestet werden.

Die Datenbank beinhaltet einen umfassenden historisch-philologischen Kommentar zu den „Res Gestae“ des Ammianus Marcellinus (4. Jh. n. Chr.). Das Werk, von dem die Bücher 14-31 erhalten sind, behandelt die Geschichte Roms von der Zeit Kaiser Nervas (96 n. Chr.) bis zum Tod Kaiser Valens (378 n. Chr.) und ist von großer Bedeutung für Wissenschaftler der römischen Geschichte, der lateinischen Philologie, der Militärgeschichte und der Geschichtsschreibung im Allgemeinen.
Die erhaltenen achtzehn Bücher (Bücher 14-31) decken den Zeitraum von 353 bis 378 n. Chr. ab. Ferner beinhaltet die Online-Ausgabe zwei Volltextausgaben in Latein, auf denen die Kommentare basieren (Clark, 1910 und Seyfarth, 1978).

Der Online-Ausgabe liegt die von 1935 bis 2018 in 18 Bänden veröffentlichte Printausgabe zugrunde.

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Der Beschreibungstext ist weitgehend vom Fachhändler Digento entnommen.

Datenbank-Test für eine potenzielle Nationallizenz: Foreign Broadcast Information Service (FBIS)

ReadexBis zum 31. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz die Foreign Broadcast Information Service (FBIS) kostenfrei getestet werden. Um zu prüfen, ob die Nutzung dieser Datenbank sich für eine Nationallizenz eignet, wodurch die Ressource für einen größeren Nutzerkreis verfügbar wäre, wird hier zum ausgiebigen Testen eingeladen.

Die Tagesberichte des Foreign Broadcast Information Service (FBIS) stellen als Zusammenstellung frei zugänglicher Informationen für mehr als ein halbes Jahrhundert eine für die USA wichtige Geschichtsdokumentation dar. Sie gelten als erstrangige Sammlung von Quellen zu Jahrzehnten wechselvoller Weltgeschichte. Der 1941 gegründete FBIS hatte die Aufgabe, abgefangene Rundfunksendungen ausländischer Regierungen, offizielle Nachrichtenmedien, und geheime Sendungen in besetzten Gebieten aller Kontinente zu überwachen, aufzunehmen, zu transkribieren und aus bis zu über 70 Sprachen zu übersetzen. Später wurde der Nachrichtendienst dem War Department untergliedert, ab 1947 dem Auslandsgeheimdienst CIA.

Der vom Anbieter Readex im Volltext aufbereitete Datenbestand teilt sich in zwei chronologische Abschnitte – Berichte der Jahre 1941-1974 und von 1974-1996. Die FBIS-Tagesberichte der Jahre 1941 bis 1974 bestehen aus einem einzigen kumulativen oder gesammelten Report, der bis auf wenige Ausnahmen fünfmal in der Woche erschien. Später nach Regionen unterteilt, war dieser als „the White Book“ bekannt. Die Tagesberichte der Jahre 1974 bis 1996 sind dagegen in acht verschiedene regionale Reports unterteilt:

  • Part 1: Middle East, Africa, Near East and South Asia (MEA, NES)
  • Part 2: Sub-Saharan Africa & South Asia (SSA, SAF, AFR, SAS)
  • Part 3: China (CHI)
  • Part 4: Asia, Pacific and East Asia (APA, EAS)
  • Part 5: Latin America (LAT, LAM)
  • Part 6: Eastern Europe (EEU)
  • Part 7: Soviet Union and Central Eurasia (SOV)
  • Part 8: Western Europe (WEU).

Einfache Suchen können daher eine ziemlich hohe Trefferanzahl auslösen – es empfiehlt sich weitere Suchfelder (u. a. Recherche nach Titel, Quelle oder Sprache möglich) einzublenden oder seine Ergebnisliste nach Zeitraum einzugrenzen.

Die Berichte selbst liegen als Image-Dateien vor und können im Format PDF abgespeichert bzw. ausgedruckt werden. Literaturnachweise können als RIS-Datei heruntergeladen und in Literaturverwaltungsprogramme übertragen werden.

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Neue freie historische Datenbanken

Neu im Datenbank-Infosystem aufgenommen wurden fünf lizenzfreie historische Datenbanken.

Gandhi Heritage Portal

(Quelle: Gandhi Heritage Portal; CC BY-SA 3.0)

Das Gandhi Heritage Portal macht eine Vielfalt an Material von und über Mohandas Karamchand Gandhi kostenfrei online verfügbar. Darunter die „Collected Works“ und weitere wichtige Schlüsseltexte von Gandhiji. Darüber hinaus enthält das Portal über 1.000 Fotografien, 21 Filme und ca. 78 Tonaufnahmen aus der Zeit der indischen Unabhängigkeitsbewegung.

 

Archivführer Deutsche Kolonialgeschichte
Deutschlands koloniale Vergangenheit hat vielfältige Spuren in den Archiven hinterlassen. Ziel des Projekts Archivführer Deutsche Kolonialgeschichte ist es, diese Spuren zusammenzufassen und mit Informationen zu den Orten, Akteuren, Objekten und Ereignissen zu verknüpfen.
Der Archivführer bietet unter anderem einen Thesaurus über Personen, Organisationen, Objekte und Ereignisse zum Thema sowie historisches Kartenmaterial und eine Kurrent-Schreibmaschine. Die Datenbank befindet sich derzeit noch im Aufbau (02/19).

RomArchive: Digitales Archiv der Sinti und Roma
Das internationale RomArchive dokumentiert das kulturelle Erbe der Sinti und Roma. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf den verschiedenen Kunstgattungen und wird erweitert um historische Dokumente und wissenschaftliche Texte. Die Objekte konzentrieren sich auf die Selbstdarstellung und stammen aus Privatsammlungen, Museen, Archiven und Bibliotheken weltweit.

 

Monumenta Germaniae Historica

Bei dieser Volltext- und Faktendatenbank handelt es sich um eine digitale Vorabedition von bisher knapp 500 Urkunden Kaiser Karls IV. aus allen mittel- und norddeutschen Archiven sowie aus Dänemark, die dem editorischen Anspruch der Monumenta Germaniae Historica entsprechen und bis zum Erscheinen der jeweiligen Bände der Monumenta-Reihe ‚Constitutiones et acta publica imperatorum et regum’ den maßgeblichen und zitierfähigen Editionsstand bieten.

Die Goldene Bulle
Es handelt sich um eine durchsuchbare Online-Version der von Wolfgang D. Fritz besorgten neuhochdeutschen Übersetzung der Goldenen Bulle Kaiser Karls IV. von 1356.

Datenbanken für Osteuropastudien via Nationallizenz

Im Rahmen von Nationallizenzen kann ab sofort kostenfrei auf vier Datenbanken für Osteuropastudien zugegriffen werden.

Ukrainian Publications (UDB-UKR)

Die weltweit erste Datenbank mit Zeitungen und Zeitschriften der Ukraine (UDB-UKR) umfasst Veröffentlichungen in russischer, ukrainischer und englischer Sprache. Sie deckt ein breites Spektrum politischer, wirtschaftlicher und kultureller Angelegenheiten der Ukraine ab. Zu den Themen gehören die Reformfortschritte der Ukraine, die Sichtweise und Positionen verschiedener politischer Kräfte, Änderungen in der Gesetzgebung, die ethnischen Beziehungen und organisatorische Trends in der Entwicklung der Streitkräfte. Die Datenbank enthält auch Nachrichten, Berichte und andere Veröffentlichungen ukrainischer Nachrichtenagenturen. Ein wesentlicher und einzigartiger Teil dieser Datenbank sind die Ausgaben der Ukrainian Book Chamber, die alle in der Ukraine veröffentlichten Bücher mit einer detaillierten bibliographischen Beschreibung auflisten.

 

Krokodil Digital Archive

Die Zeitschrift „Krokodil“ wurde von 1922 bis 2008 kontinuierlich veröffentlicht und war mit einer Auflage von 6,5 Millionen Exemplaren die beliebteste Satirezeitschrift der UdSSR. Sie machte sich lustig über Religion, Alkoholismus, politische Persönlichkeiten und Ereignisse wie auch Bürokratie und exzessive zentrale Kontrolle. Die im „Krokodil“ enthaltenen Karikaturen können als Maßstab der „korrekten Parteilinie“ der Zeit herangezogen werden. In der Datenbank kann nach Personen und Organisationen gesucht werden, diese werden nicht nur in den Artikeln, sondern auch in Karikaturen und Zeichnungen gefunden.

 

Slavonic Bibles Online

Die Datenbank „Slavonic Bibles Online“ enthält Früh- und Altdrucke von Büchern in slawischen Sprachen. Bei den Digitalisaten handelt es sich um Reproduktionen von Bibeln und weiteren religiösen Büchern aus der Sammlung der Lomonosov-Staatsuniversität in Moskau.
Die Datenbank bietet Zugriff auf insgesamt 100 Drucke, die bequem im Browser betrachtet werden können. Die Kollektion richtet sich an Forschende zur Religions- und Sprachgeschichte, aber auch an Historikerinnen und Historiker, die mit der Vielzahl an Notizen, Markierungen und Inskriptionen in den Drucken wertvolle Informationen zur Buch-, Druck- und allgemeinen Geschichte erhalten.

 

Soviet Cinema Online: Archival Documents from RGALI, 1923 – 1935

Die Datenbank enthält digitalisierte Archivmaterialien des Russischen Staatsarchivs für Literatur und Kunst (RGALI) zu den Aktivitäten des sowjetischen Filmproduktionsunternehmens Sovkino zwischen 1923 und 1935. Die knapp 60 Dokumente in der Sammlung umfassen Finanzpläne, Briefkorrespondenzen, Sitzungsprotokolle, Mitarbeiterlisten bei Gosvoenkino, Listen zensierter sowjetischer und ausländischer Filme sowie vieles mehr. Sie geben somit einen spannenden Einblick in die Produktions-, Distributions- und Aufführungspraktiken der sowjetischen Filmindustrie und zeigen gleichzeitig die Zentralisierungs- und Bürokratisierungstendenzen in der Sowjetunion, wie sie am Aufbau des Staatsmonopols im Filmbereich deutlich werden.

Neue Datenbank im Test: „Socialism on Film“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 19. Dezember 2018 kann im FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Socialism on Film getestet werden.

Socialism on Film bietet Zugang zu Videomaterial zum Ost-West-Konflikt, zur Geschichte, Kultur und Gesellschaft aus sozialistischer und kommunistischer Perspektive. Das Filmarchiv reicht zurück bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts und zeigt Produktionen aus der Sowjetunion, Vietnam, China, Korea sowie Osteuropa, der DDR, Großbritannien und Kuba.

Neben parteipolitischen Sendungen umfasst die Sammlung auch Dramen, Interviews, Dokumentationen und Animationen. Das Portal ist nach Themen gegliedert und lässt sich nach Produktionsland, Genre sowie nach Zeiträumen durchsuchen.

Freier Zugriff auf das Iberian Books Project

Ab sofort kann über das Datenbank-Infosystem DBIS auf die Volltextdatenbank Iberian Books zugegriffen werden.

Für das Projekt zeichnet die School of History des University College Dublin verantwortlich. Gefördert wird es von der Andrew W. Mellon Foundation. Der Anspruch der seit 2007 vorangetriebenen und nun veröffentlichten Datenbank ist es, alle Bücher, die in Spanien, Portugal, der Neuen Welt oder andernorts während des „Goldenen Zeitalters“ (1472-1700) auf Spanisch oder Portugiesisch erschienen, zu erfassen sowie Tools zur Recherche in den Digitalisaten zur Verfügung zu stellen.

Dafür fasste das Projekt bisher zerstückelte Informationen, Titel und bibliografische Untersuchungen zusammen und integrierte somit Daten aus Verbundkatalogen, online veröffentlichten Katalogen einzelner Sammlungen, Auktionskatalogen und deskriptiven Bibliographien. So wurden zum Beispiel auch Publikationsinformationen visuell aufbereitet. Die Datensätze werden unter der Creative Commons Lizens CC-BY angeboten.

Die Digitalisate können teilweise runtergeladen werden.

Datenbanken zu Wahlen der russischen Staatsduma via Nationallizenz

Im Rahmen einer Nationallizenz kann ab sofort kostenfrei auf zwei Datenbanken zu den Wahlen der russischen Staatsduma 2011 und 2016 zugegriffen werden.

Die beiden Datenbanken, Russia State Duma Election 2011 und Russia State Duma Election 2016, enthalten während und nach der Wahlperiode vor Ort gesammelte Flugschriften von Kandidaten, Bürgern und der russischen Regierung zu den Parlamentswahlen 2011 und 2016.

In digitalisierter Form sind diese Materialien auf der Plattform des US-amerikanischen Anbieters East View zugänglich. Via Nationallizenz bzw. FU-Campuslizenz sind weitere Datenbanken dieses Anbieters nutzbar.

Die Beschreibungstexte sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Auf den Spuren der Suchmaschinen

Im Rahmen eines Projektseminars haben Studenten der HAW Hamburg ein Poster zur technischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Suchmaschinen im Zeitraum von 1990 bis 2016 erstellt. Der Fokus liegt auf Deutschland. Bei mittlerweile eingestellten Diensten wie Altavista, Lycos oder MSN Search denkt man zwangsläufig an die ersten eigenen Schritte ins Internet Mitte der 1990er-Jahre zurück – die dank Analog-Modem ständig belegte Telefonleitung der Eltern und die teuren Internet-by-Call-Tarife inbegriffen 😉 …

Das Poster ist kostenfrei in verschiedenen Formaten hinterlegt, inkl. professioneller Posterdruck.

Neues Zeitzeugen-Archiv über die deutsche Besatzung Griechenlands online

Neu über das FU-eigene Datenbank-Infosystem (DBIS) abrufbar ist das Online-Projekt Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland.

Das Interview-Archiv umfasst 90 Erinnerungsberichte von Zeuginnen und Zeugen der deutschen Besatzung Griechenlands während des Nationalsozialismus. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, von der Stavros Niarchos Stiftung, von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie von der Freien Universität Berlin gefördert. Es kooperiert mit der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen.

Bei den Berichten handelt es sich um lebensgeschichtliche Interviews mit Personen, die über unterschiedliche Erfahrungen wie z. B. die Judenverfolgung, das Überleben in den Konzentrations- und Vernichtungslagern, den Widerstand, die Vergeltungsaktionen und Massenhinrichtungen und den Besatzungsalltag berichten. Die Interviews wurden in griechischer Sprache geführt, für die bilinguale Anwendung aber entsprechend verschriftlicht und ins Deutsche übersetzt. Wahlweise lässt sich der transkribierte Text zum Video abrufen bzw. eine Untertitelung in griechischer oder deutscher Sprache auswählen.

Für den Zugriff auf das Online-Archiv ist vorab eine kostenlose persönliche Registrierung notwendig. Es bewahrt diese Zeugnisse für die Zukunft und stellt sie für Bildung und Wissenschaft zur Verfügung.


Weitere Zeitzeugen-Archive sind über das Datenbank-Infosystem (linker Menüpunkt „Sammlungen“ → „Zeitzeugen-Archive“) abrufbar.