Neue Datenbank im Test: „Socialism on Film“

Bis zum 19. Dezember 2018 kann im FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Socialism on Film getestet werden.

Socialism on Film bietet Zugang zu Videomaterial zum Ost-West-Konflikt, zur Geschichte, Kultur und Gesellschaft aus sozialistischer und kommunistischer Perspektive. Das Filmarchiv reicht zurück bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts und zeigt Produktionen aus der Sowjetunion, Vietnam, China, Korea sowie Osteuropa, der DDR, Großbritannien und Kuba.

Neben parteipolitischen Sendungen umfasst die Sammlung auch Dramen, Interviews, Dokumentationen und Animationen. Das Portal ist nach Themen gegliedert und lässt sich nach Produktionsland, Genre sowie nach Zeiträumen durchsuchen.

Freier Zugriff auf das Iberian Books Project

Ab sofort kann über das Datenbank-Infosystem DBIS auf die Volltextdatenbank Iberian Books zugegriffen werden.

Für das Projekt zeichnet die School of History des University College Dublin verantwortlich. Gefördert wird es von der Andrew W. Mellon Foundation. Der Anspruch der seit 2007 vorangetriebenen und nun veröffentlichten Datenbank ist es, alle Bücher, die in Spanien, Portugal, der Neuen Welt oder andernorts während des „Goldenen Zeitalters“ (1472-1700) auf Spanisch oder Portugiesisch erschienen, zu erfassen sowie Tools zur Recherche in den Digitalisaten zur Verfügung zu stellen.

Dafür fasste das Projekt bisher zerstückelte Informationen, Titel und bibliografische Untersuchungen zusammen und integrierte somit Daten aus Verbundkatalogen, online veröffentlichten Katalogen einzelner Sammlungen, Auktionskatalogen und deskriptiven Bibliographien. So wurden zum Beispiel auch Publikationsinformationen visuell aufbereitet. Die Datensätze werden unter der Creative Commons Lizens CC-BY angeboten.

Die Digitalisate können teilweise runtergeladen werden.

Datenbanken zu Wahlen der russischen Staatsduma via Nationallizenz

Im Rahmen einer Nationallizenz kann ab sofort kostenfrei auf zwei Datenbanken zu den Wahlen der russischen Staatsduma 2011 und 2016 zugegriffen werden.

Die beiden Datenbanken, Russia State Duma Election 2011 und Russia State Duma Election 2016, enthalten während und nach der Wahlperiode vor Ort gesammelte Flugschriften von Kandidaten, Bürgern und der russischen Regierung zu den Parlamentswahlen 2011 und 2016.

In digitalisierter Form sind diese Materialien auf der Plattform des US-amerikanischen Anbieters East View zugänglich. Via Nationallizenz bzw. FU-Campuslizenz sind weitere Datenbanken dieses Anbieters nutzbar.

Die Beschreibungstexte sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Auf den Spuren der Suchmaschinen

Im Rahmen eines Projektseminars haben Studenten der HAW Hamburg ein Poster zur technischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Suchmaschinen im Zeitraum von 1990 bis 2016 erstellt. Der Fokus liegt auf Deutschland. Bei mittlerweile eingestellten Diensten wie Altavista, Lycos oder MSN Search denkt man zwangsläufig an die ersten eigenen Schritte ins Internet Mitte der 1990er-Jahre zurück – die dank Analog-Modem ständig belegte Telefonleitung der Eltern und die teuren Internet-by-Call-Tarife inbegriffen 😉 …

Das Poster ist kostenfrei in verschiedenen Formaten hinterlegt, inkl. professioneller Posterdruck.

Neues Zeitzeugen-Archiv über die deutsche Besatzung Griechenlands online

Neu über das FU-eigene Datenbank-Infosystem (DBIS) abrufbar ist das Online-Projekt Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland.

Das Interview-Archiv umfasst 90 Erinnerungsberichte von Zeuginnen und Zeugen der deutschen Besatzung Griechenlands während des Nationalsozialismus. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, von der Stavros Niarchos Stiftung, von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie von der Freien Universität Berlin gefördert. Es kooperiert mit der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen.

Bei den Berichten handelt es sich um lebensgeschichtliche Interviews mit Personen, die über unterschiedliche Erfahrungen wie z. B. die Judenverfolgung, das Überleben in den Konzentrations- und Vernichtungslagern, den Widerstand, die Vergeltungsaktionen und Massenhinrichtungen und den Besatzungsalltag berichten. Die Interviews wurden in griechischer Sprache geführt, für die bilinguale Anwendung aber entsprechend verschriftlicht und ins Deutsche übersetzt. Wahlweise lässt sich der transkribierte Text zum Video abrufen bzw. eine Untertitelung in griechischer oder deutscher Sprache auswählen.

Für den Zugriff auf das Online-Archiv ist vorab eine kostenlose persönliche Registrierung notwendig. Es bewahrt diese Zeugnisse für die Zukunft und stellt sie für Bildung und Wissenschaft zur Verfügung.


Weitere Zeitzeugen-Archive sind über das Datenbank-Infosystem (linker Menüpunkt „Sammlungen“ → „Zeitzeugen-Archive“) abrufbar.

Zweisprachige „Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur“ online lizenziert

Neu über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Online-Datenbank Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur / Encyclopedia of Jewish History and Culture Online.

Von Europa über Amerika bis zum Vorderen Orient, Nordafrika und anderen außereuropäischen jüdischen Siedlungsräumen erschließt die zweisprachige Enzyklopädie die neuere Geschichte der Juden von 1750 bis 1950.

Rund 800 Stichwörter – von A wie „Adversus-Judaeos-Traktate“ bis Z wie „Zeugenschaft“ – präsentieren den Stand der internationalen Forschung und entwerfen ein vielschichtiges Porträt jüdischer Lebenswelten. Die einzelnen Beiträge sind laut Anbieter durch viele Karten und Abbildungen illustriert. Übergreifende Informationen zu zentralen Themen vermitteln ca. 40 Schlüsselartikel zu Begriffen wie Autonomie, Exil, Emanzipation, Literatur, Liturgie, Musik oder Wissenschaft des Judentums. Die Enzyklopädie stellt Wissen in einen Gesamtkontext und bietet Wissenschaftlern und Interessierten neue Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur. Ein herausragender Beitrag zum Verständnis des Judentums und der Moderne.

Die Enzyklopädie Jüdischer Geschichte und Kultur Online basiert auf der gedruckten Ausgabe Enzyklopädie Jüdischer Geschichte und Kultur von J.B. Metzler Verlag (2011–2015), herausgegeben von Dan Diner. Die gedruckte Ausgabe war bisher in der Philologischen Bibliothek, Sozialwissenschaftlichen Bibliothek und Universitätsbibliothek zu finden.

(Der Beschreibungstext ist weitgehend den Informationen des Anbieters entnommen.)

Tausende US-Geheimdienst-Dokumente zu Europa online verfügbar

Neu über das FU-Campusnetz abrufbar via Nationallizenz ist die Datenbank U.S. Intelligence on Europe, 1945-1995.

Die Datenbank des Anbieters Brill enthält 4000 Dokumente der US-Geheimdienste zu den Ländern Europas aus den Jahren 1945 bis 1995. Material existiert auch zu Ländern Osteuropas, der Türkei und Zyperns. Themen neben dokumentierten Geheimdienstoperationen sind laut Anbieter u. a. gesammelte Informationen zur Wirtschaft, zur europäischen Anti-Atomkraft-Gruppen in den 1980er-Jahren, terroristischen Gruppierungen sowie Analysen zu sozio-ökonomischen Entwicklungen in Europa. Die digitalisierten Dokumente stammen u. a. aus den Nationalarchiven der USA und Großbritannien, aus der Datenbank CIA-CREST sowie zahlreichen US-Präsidentenbibliotheken.

Der etwa 21.000 Seiten umfassende Bestand lässt sich im Volltext durchsuchen. Einzelne Textpassagen können kopiert, ganze Seiten für den Eigengebrauch ausgedruckt oder als Image-Dateien via ZIP-Dateiformat abspeichert werden. Zum Zitieren werden die Literaturverwaltungsprogramme RefWorks und EndNote unterstützt.

Mit Cold War Intelligence steht darüber hinaus eine Brill-Datenbank mit ähnlichem Inhalt via Nationallizenz zur Verfügung.

Online-Bibliografie zur US-Außenpolitik lizenziert

Nach einem Test im letzten Jahr kann über das FU-Campusnetz nun dauerhaft auf die Datenbank SHAFR Guide Online zugegriffen werden.

Es handelt sich um eine annotierte Online-Bibliografie zur US-amerikanischen Außenpolitik ab 1600 ff., herausgegeben von der Society for Historians of American Foreign Relations (SHAFR). Man sucht Quellen zu einem bestimmten Thema, Zeitraum oder gar Land in Bezug zur US-Außenpolitik? Der SHAFR Guide Online bietet Abhilfe. Er umfasst 30 Kapitel und reicht thematisch von der Kolonialzeit bis zur Präsidentschaft Barack Obamas (2009-2017). Auch werden alle Länder bzw. geografischen Gebiete der Welt berücksichtigt. Aufgenommen werden alle historisch relevanten Quellen, darunter Sammlungen von Regierungsdokumenten, Biografien, Monografien, Buchkapitel, Zeitschriftenartikel und Websites.

Die aktuelle Ausgabe der Bibliografie, die seit 1983 unter wechselnden Titeln erschien, enthält neue Kapitel zu den Themen „Race, Gender, and Culture“, „Economic Issues“, „Domestic Issues, the Congress, and Public Opinion“ und „Non-Governmental Actors“. Das Werk richtet sich an Schüler, Studenten und Wissenschaftler.

Die Datenbank wird auf der Plattform BrillOnline Reference Works angeboten, auf der noch weitere Online-Nachschlagewerke zugänglich sind. Einzelne Einträge lassen sich für den Eigengebrauch kopieren oder ausdrucken. Literaturnachweise lassen sich u. a. in EndNote und Refworks exportieren.

Online-Bibliografie zur US-Außenpolitik testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum lizenziert und ist nun regulär über das FU-Campusnetz nutzbar.

Bis zum 8. Dezember 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank SHAFR Guide Online getestet werden.

Es handelt sich um eine annotierte Online-Bibliografie zur US-amerikanischen Außenpolitik ab 1600 ff., herausgegeben von der Society for Historians of American Foreign Relations (SHAFR). Man sucht Quellen zu einem bestimmten Thema, Zeitraum oder gar Land in Bezug zur US-Außenpolitik? Der SHAFR Guide Online bietet Abhilfe. Er umfasst 30 Kapitel und reicht thematisch von der Kolonialzeit bis zur Präsidentschaft Barack Obamas (2009-2017). Auch werden alle Länder bzw. geografischen Gebiete der Welt berücksichtigt. Aufgenommen werden alle historisch relevanten Quellen, darunter Sammlungen von Regierungsdokumenten, Biografien, Monografien, Buchkapitel, Zeitschriftenartikel und Websites.

Die aktuelle Ausgabe der Bibliografie, die seit 1983 unter wechselnden Titeln erschien, enthält neue Kapitel zu den Themen „Race, Gender, and Culture“, „Economic Issues“, „Domestic Issues, the Congress, and Public Opinion“ und „Non-Governmental Actors“. Das Werk richtet sich an Schüler, Studenten und Wissenschaftler.

Die Datenbank wird auf der Plattform BrillOnline Reference Works angeboten, auf der noch weitere Online-Nachschlagewerke zugänglich sind. Einzelne Einträge lassen sich für den Eigengebrauch kopieren oder ausdrucken. Literaturnachweise lassen sich u. a. in EndNote und Refworks exportieren.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Online-Enzyklopädien zur Geschichte, Kommunikation, Politik und Religion im Test

Die Datenbanken wurden nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 30. November 2017 können über das FU-Campusnetz kostenfrei fünf Online-Enzyklopädien zur amerikanischen Geschichte, Kommunikationswissenschaft, lateinamerikanischen Geschichte, Politik und Religion getestet werden.

Mit dem Programm der Oxford Research Encyclopedias (ORE) baut der Wissenschaftsverlag Oxford University Press (OUP) dynamische Online-Enzyklopädien für mehr als 20 Disziplinen auf. Im Gegensatz zu den bereits von der FU lizenzierten Oxford Bibliographies (OBO) zeichnen sich die Einträge dieser Datenbanken entsprechend durch mehr erklärenden Text, Illustrationen und weniger Literaturhinweise aus.

Die Oxford Research Encyclopedias, als wissenschaftliche Alternative zu Wikipedia betitelt, enthalten von Experten verfasste und geprüfte („peer-reviewed“) Überblicksartikel zu verschiedensten Themengebieten. Die Autoren der jeweiligen Einträge  sind benannt, die Artikel entsprechend referenziert und als Literaturliste am Ende der Einträge wiedergegeben. Laut Anbieter werden die Online-Enzyklopädien regelmäßig zum Ende eines Monats durch neue oder überarbeitete Einträge sowie neu erstellte Überblicksartikel ergänzt.

Die für den Test freigegebenen Online-Enzyklopädien im Überblick:

Die einzelnen Artikel können für den Eigengebrauch in Auswahl ausgedruckt und abgespeichert (PDF-Format) werden. Oxford University Press unterstützt den Titel-Export in Literaturverwaltungsprogramme wie u. a. BibTeX, EndNote, RefWorks oder Zotero.

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