Sonderzugriff für BrepolsOnline-Angebote verlängert

Zu Hochzeiten der COVID-19-Pandemie mit geschlossenen Bibliotheken in ganz Europa gehörte auch der belgische Verlag Brepols zu den Anbietern, die ihre Inhalte bereitwillig mit Hochschulen und deren Angehörigen teilten. Nun ist der Sonderzugriff auf BrepolsOnline Books noch um einen weiteren Monat verlängert worden, bis zum 30. Juni 2020.

Das Angebot umfasst 1800 E-Books. Darunter befinden sich Monografien, Sammelwerke und Buchreihen. Bedient wird eine Vielzahl an geisteswissenschaftlichen Fachbereichen, darunter u. a. Mediävistik, Religions- und Kirchengeschichte, Sprache und Literatur, Klassische und Mittellateinische Philologie, Buchgeschichte, Sozialgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie.

Bild: Nur einer von zahlreichen Titlen – The Tree: Symbol, Allegory, and Mnemonic Device in Medieval Art and Thought von Pippa Salonius & Andrea Worm (Serie: International Medieval Research, Bd. 20)

Die einzelnen Kapitel der jeweiligen E-Books liegen für den Testzeitraum im reinen Lesezugriff vor (keine Druck- oder Speichermöglichkeit). Der Großteil der Titel ist auch im FU-eigenen Bibliotheksportal Primo recherchierbar.

Darüber hinaus lockert Brepols auch weiterhin die Lizenzbedingungen für die Nutzung seines Datenbankangebots – weiterhin können unbegrenzt viele Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig in Titeln wie L’Année Philologique, Lexikon des Mittelalters Online usw. recherchieren.

Sie möchten das Angebot über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

4x Datenbanken zu historischen russischen Zeitschriften via Nationallizenz

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz auf vier Online-Archive historischer russischer Zeitungen bzw. Zeitschriften zugegriffen werden: Kavkaz aus dem Kaukasus, die englischsprachige Moscow News, die Exilzeitung Novoe russkoe slovo und die militärtheoretische Zeitschrift Voennaia Mysl. Via Nationallizenz stellt der Verlag East View die Ausgaben bzw. einzelne Seiten als PDF-Datei bereit, die in Auswahl auch für den Eigengebrauch abgespeichert oder ausgedruckt werden können. Gegenwärtig sind über 40 weitere Datenbanken des Anbieters im Uninetz verfügbar.

Die vier Datenbanken im Detail:

1) Kavkaz Digital Archive
Die Zeitung Kavkaz (Kaukasus) wurde zwischen 1846 und 1918 veröffentlicht. Sie war die erste russischsprachige Zeitung im Kaukasus und wurde in Tiflis, Georgien, veröffentlicht. Der Hauptzweck der Zeitung war einerseits die Förderung der russischen Kultur und des russischen Einflusses im Kaukasus und andererseits „die russische Öffentlichkeit mit dem Leben, den Gewohnheiten und Traditionen der Stämme im Kaukasus vertraut zu machen“.
1846 begann Kavkaz als Wochenzeitung, ab 1850 erschien sie zweimal pro Woche, 1868 änderte sich ihre Periodizität auf dreimal pro Woche und ab 1877 wurde sie bis zum Einstellen der Zeitung im Jahr 1918 eine tägliche Veröffentlichung.
In ihr erschienen offizielle Dokumente des Russischen Reiches sowie viele historische, kulturelle und archäologische Schriften der prominenten öffentlichen und kulturellen Persönlichkeiten der lokalen Intelligenz.
In der kurzen Zeit von 1846 bis 1847 hatte diese Zeitung auch ein armenischsprachiges Gegenstück.

2) Moscow News
„Moscow News“ (erschienen 1930 bis 2014) war die älteste englischsprachige Zeitung in Russland und wohl die Zeitung mit der längsten demokratischen Geschichte. Von einem Sprachrohr der Kommunistischen Partei zu einem einflussreichen Verfechter des sozialen und politischen Wandels spiegeln die Seiten der „Moscow News“ die sich wandelnden ideologischen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Strömungen des letzten Jahrhunderts, sowohl in der Sowjetunion als auch in Russland.

3) Novoe Russkoe Slovo Digital Archive
Die 1910 in New York erstmals veröffentlichte Zeitung für russische Leser im Ausland, „Russkoe Slovo“ (Russisches Wort), neigte zunächst den Kommunisten zu, bevor sie ein Jahrzehnt später nominelle und ideologische Veränderungen durchlief. Unter dem neuen Namen „Novoe russkoe slovo“ (Neues russisches Wort) hat die Zeitung ihre Sympathien für den Kommunismus verloren und sich als führende Zeitung der russischen Emigrantengemeinschaft in New York und darüber hinaus etabliert.

4) Voennaia Mysl Digital Archive
Die Zeitschrift „Voennaia Mysl“ (Militärische Überlegungen) gilt allgemein als die maßgebliche militärtheoretische Zeitschrift in der UdSSR und später im postsowjetischen Russland. Das 1918, ein Jahr nach der Oktoberrevolution, als „Voennoe Delo“ gegründete Magazin wurde mehrmals umbenannt, bevor sich die Herausgeber des Journals 1937 auf den heutigen Namen „Voennaia Mysl“ einigten.

Die Informationen sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen. Der deutschlandweite Zugriff wird mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und den einschlägigen Fachinformationsdiensten (FID) ermöglicht. Einzelpersonen mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland können sich demnächst persönlich für einen kostenlosen Zugriff registrieren lassen, falls der Zugang über ein Hochschulnetz, bzw. über die wissenschaftliche Bibliothek, nicht zur Verfügung steht.

70 Jahre Schuman-Erklärung

https://pixabay.com/de/fahne-europa-flagge-eu-europ%C3%A4isch-2608475/

Am 09. Mai 1950 wurde die Schuman-Erklärung (oder Schuman-Plan) vor Pressevertretern in einer Regierungserklärung bekanntgegeben. Im wesentlichen ging es darin um einen grundlegenden politischen Plan für eine Zusammenlegung der deutschen und französischen Kohle- und Stahlproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der Plan führte zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und erwies sich so als wichtige Grundlage für den Prozess der europäischen Integration & leitete die Geburt der Europäischen Union wie wir sie heute kennen ein.

70 Jahre später finden Sie nun auf einer Ausstellungsseite des European University Institute wichtige, interaktive Fakten und Hintergründe zu der Schuman-Erklärung. Das Historical Archive of the European Union hat dazu einen Social-Media Beitrag veröffentlicht.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Referate bei Kerzenlicht

Die Samstagsausgabe des Tagesspiegels am 2. Mai 2020 widmete sich thematisch dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin vor 75 Jahren. Aufgrund der Pandemie mussten auch die geplanten Feierlichkeiten zu diesem historischen Datum abgesagt werden.

Unter den vielen Artikeln, die im Tagesspiegel erschienen, befand sich auch Jenseits des Mythos von Felix Hackenbruch, der exemplarisch auf die Leben dreier Frauen blickt, die die Nachkriegszeit in Berlin mit geprägt haben. Neben der Zoo-Direktorin Katharina Heinroth (1897-1989) und Berlins erster und bislang einziger Oberbürgermeisterin Louise Schroeder (1887-1957) gibt der Autor auch zur Literaturwissenschaftlerin Roswitha Wisniewski (1926-2017) Auskunft, die im Herbst 1948 zum ersten Jahrgang der neu gegründeten Freien Universität zählte. In einer Zeit ohne elektronische Medien war Wisniewski (ähnlich wie heute) mit dem fehlenden Zugang zu Wissenschaftlichen Bibliotheken konfrontiert, wie Hackenbruch erläutert:

Sie [Wisniewski] schreibt sich für das Fach Germanistik ein, doch dafür gibt es noch nicht einmal Bücher. Wie viele andere holt sie aus dem ganzen Stadtgebiet auf Handwagen Möbel- und Bücherspenden nach Dahlem, hilft, den Fachbereich aufzubauen. Am Aufbau der Seminarbibliothek ist sie maßgeblich beteiligt. Nebenher wird studiert: „Ich habe meine Referate und Seminararbeiten weitgehend bei Kerzenlicht geschrieben.“ Bereits 1953 promoviert sie, wird wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin, lehrt die erste Nachkriegsgeneration. (Felix Hackenbruch: Jenseits des Mythos. In: Der Tagesspiegel, 2. Mai 2020, S. 5.)

Der gesamte Artikel lässt sich online bei tagesspiegel.de nachlesen.

Testzugriff für BrepolsOnline Books

Bis zum 30. Mai 30. Juni 2020 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf BrepolsOnline Books zugegriffen werden.

In Zeiten der Pandemie gewährt der belgische Verlag Zugriff auf rund 1800 E-Books. Darunter befinden sich Monografien, Sammelwerke und Buchreihen. Bedient wird eine Vielzahl an geisteswissenschaftlichen Fachbereichen, darunter u. a. Mediävistik, Religions- und Kirchengeschichte, Sprache und Literatur, Klassische und Mittellateinische Philologie, Buchgeschichte, Sozialgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie.

Bild: Nur einer von zahlreichen Titlen – The Tree: Symbol, Allegory, and Mnemonic Device in Medieval Art and Thought von Pippa Salonius & Andrea Worm (Serie: International Medieval Research, Bd. 20)

Die einzelnen Kapitel der jeweiligen E-Books liegen für den Testzeitraum im reinen Lesezugriff vor (keine Druck- oder Speichermöglichkeit). Der Großteil der Titel ist auch im FU-eigenen Bibliotheksportal Primo recherchierbar.

Darüber hinaus lockert Brepols die Lizenzbedingungen für die Nutzung seines Datenbankangebots – ab sofort können unbegrenzt viele Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig in Titeln wie L’Année Philologique, Lexikon des Mittelalters Online usw. recherchieren.

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6x Datenbanken des britischen Verlags Bloomsbury im Test

Der Zugriff wurde bis Ende Juni 2020 verlängert und um die Datenbank Bloomsbury Popular Music ergänzt!

Der britische Verlag Bloomsbury Publishers gewährt Zugriff auf sechs seiner Datenbanken. Bis zum 31. Mai 2020 können kostenfrei folgende fünf elektronische Ressourcen über das FU-Campusnetz genutzt werden:

Einen Monat länger, bis 30. Juni 2020, ist noch folgende Datenbank vom selben Anbieter im Test:

Alle sechs Datenbanken nochmal im Überblick:

  1. Bloomsbury Education and Childhood Studies
    Artikel und E-Books, die die Themen Bildungssysteme und Bildungspolitik sowie Kindheit und Jugend auf der ganzen Welt systematisch und umfassend abdecken. Anhand von strukturiert aufbereiteten Inhalten und Originalquellen können die Bildungssysteme von Ländern innerhalb von sechs Zeitabschnitten auf einfache Weise studiert und verglichen werden: Frühkindliche Bildung, Kindheit, Jugend, Grundschulbildung, Sekundarschulbildung und Hochschulbildung.
  2. Bloomsbury Encyclopedia of Philosophers
    Über tausend kritische biografische Einträge zu Personen, die zur Geschichte des Denkens und der Philosophie beigetragen haben. Es wird ein breites Spektrum an Themen, Denkschulen und Regionen abdeckt. Die Enzyklopädie befindet sich noch im Aufbau. Gestartet wurde mit 6.500 Denkern aus Nordamerika, Großbritannien, Irland und dem Nahen Osten, darunter einer Reihe von Persönlichkeiten aus anderen Regionen, die in Amerika und Großbritannien studierten, lehrten oder arbeiteten, wie Theodor W. Adorno, Fredrick Engels, Karl Marx, Max Friedrich Meyer und Ludwig Wittgenstein. Die Plattform enthält jetzt mehr als 8.000 Einträge, darunter 1.650 niederländische, französische und deutsche Philosophen.
  3. Bloomsbury Medieval Studies
    Zugang zu einem breiten Spektrum von über 150 wissenschaftlichen Büchern, einschließlich Primärtexten, Forschungsmonographien und mehr. Sie beihaltet auch die Enzyklopädie des globalen Mittelalters als neues Nachschlagewerk, das thematische Übersichten, Primärquellenanalysen und Kernfallstudien kombiniert. Dabei werden die Inhalte mit visuellen Quellen zum Mittelalter verbunden.
  4. Churchill Archive
    Umfassende Volltextdatenbank zu Leben und Werk von Winston Churchill. Sie enthält ca 800.000 private und offizielle Dokumente, die im Churchill-Archive in Cambridge aufbewahrt werden. Dieses Quellenmaterial ist sachlich zunächst in die Themengebiete people, places, periods und topics gegliedert und innerhalb dieser Themen weiter inhaltlich erschlossen.
  5. Drama Online
    Online-Plattform für internationales Drama, von klassischen bis zu aktuellen Autorinnen und Autoren. Das ursprüngliche Angebot von ca. 1200 Dramatexten wird laufend um neue Titel und Medien, wie z.B. Fotos, Audio- und Videomaterial, E-Books, erweitert. Drama Online ist besonders für theaterwissenschaftliche Studien, Literaturkurse und Schauspielunterricht konzipiert.
  6. Screen Studies
    Online-Service mit breit gefächertem Angebot an Materialien zu Filmgeschichte, -theorie und -praxis aus dem Verlagsprogramm von Bloomsbury und Faber & Faber sowie vom British Film Institute (BFI). Neben über 110 vollständig durchsuchbare Drehbücher Filmen im branchenüblichen Studioformat finden sich über 500 weiterführende, kritische Monografien über das Kino, Anleitungen zum Filmemachen und Drehbuchschreiben, inkl. Titel der Reihen BFI Film Studies (89 Titel) sowie der preisgekrönten BFI Film Classics (90 Titel) zu einzelnen Filmen.

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Online-Quellensammlungen zur Frauenbewegung im Test

Auch neben den vielen Freischaltungen wegen der Corona-Pandemie gibt es nach wie vor reguläre Test-Ressourcen. So kann bis zum 24. Mai 2020 über das FU-Campusnetz kostenfrei das Online-Angebot Women an Social Movements Library getestet werden. Es besteht aus folgenden drei Datenbanken:

  • 1) Women and Social Movements in the United States
  • 2) Women and Social Movements, International
  • 3) Women and Social Movements  in Modern Empires

Die Datenbanken im Detail:

1) Women and Social Movements in the United States (1600-2000)
Über 180.000 Seiten umfassende Quellensammlung zur Frauenbewegung in den Vereinigten Staaten vom 17. Jahrhunderts bis ins Jahr 2000. Herzstück sind über 120 wissenschaftliche „document projects“, die aus einem interpretierenden Essay und bis zu 30 oder mehr  angefügten Primärquellen bestehen. Die Themen reichen von „Why Were Illinois Indian Women Attracted to Catholicism, 1665-1750?“ (1670) über „How Did African American Women Shape the Civil Rights Movement and What Challenges Did They Face?“ (1960) bis zu „How Have Recent Social Movements Shaped Civil Rights Legislation for Women? The 1994 Violence Against Women Act“ (1994).

Neben den 6000 Dokumenten zählenden „document projects“ wird die Datenbank mit über 180.000 Seiten an Volltext-Dokumenten von 2800 Original-Autoren ergänzt sowie den Online-Zugriffen auf die Biografiesammlung Notable American Women und der Datenbank der Commissions on the Status of Women.

2) Women and Social Movements, International (1840 ff.)
Über 4500 Dokumente und 152.000 Seiten starke Quellensammlung zur Frauenbewegung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, vorwiegend in englischer Sprache. Themen der Sammlung sind z.B. die politischen und bürgerlichen Rechte der Frauen, Frieden, Bildung, Arbeit, Armut und globale Ungleichheit.

Neben den Veröffentlichungen internationaler Frauenkonferenzen sind auch viele bislang unveröffentlichte Manuskripte und Archivalien enthalten, u. a. Briefe und Tagebücher von Vertreterinnen der internationalen Frauenbewegung.

3) Women and Social Movements in Modern Empires (1820 ff.)
Die letzte Datenbank ist die kleinste der drei mit über 3600 Dokumenten und insgesamt mehr als 74.000 Seiten. Aus Sicht der Frauen wird auf Themen wie Eroberung, Kolonialisierung, Besiedlung, Widerstand und Postkolonialität geblickt. Enthalten sind Dokumente zur Habsburgermonarchie sowie zu Briten, Franzosen, Italienern, Holländern, Russen, Japanern, dem Imperialismus in den Vereinigten Staaten Imperien und Siedlergesellschaften in den USA, Neuseeland und Australien.

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Testzugriff für „Newspapers.com“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 18. März 2020 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei Newspapers.com getestet werden.

Die Datenbank, lizensiert vom Anbieter ProQuest über den Genealogie-Dienstleister Ancestry.com, bietet Zugriff auf mehr als 15.000 retrodigitalisierte Zeitungen aus dem 18.-20. Jh.

Schwerpunktmäßig abgedeckt wird der US-amerikanische Raum mit Voll- und Teilzugriffe auf Zeitungsarchive (über 149 Mio. Seiten). Enthalten sind aber auch Titel aus Australien, England, Irland, Kanada, Nordirland sowie Panama (über 7 Mio. Seiten).

Die Spanne reicht von überregional und regional erscheinenden Tageszeitungen bis hin zu Titeln, die nur innerhalb eines Bundesstaates erschienen sind bzw. kleinen Lokalzeitungen. Neben der Recherche zu historischen Ereignissen kann die Datenbank auch für die Ahnenforschung genutzt werden.

Einzelne Zeitungsseiten lassen sich zum Eigengebrauch als JPG- oder PDF-Datei abspeichern oder ausdrucken. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Artikel auf einer Zeitungsseite (Clip) bzw. mehrere Artikel (Clippings) auszuwählen, zu speichern und online zu teilen. Für diese Funktion ist eine vorherige, kostenfreie Registrierung über das World Collection Archive erforderlich (alternativ mit eigenem Ancestry- oder Facebook-Account).

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Online-Portal „Bloomsbury Cultural History“ lizenziert

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz dauerhaft auf die Datenbank Bloomsbury Cultural History zugegriffen werden.

Das noch im Aufbau befindliche, interdisziplinäre ausgerichtete Online-Portal bietet Einblick in die Kulturgeschichte von der Antike bis in die Moderne. Hauptinhalt sind E-Book-Titel des Verlags Bloomsbury, die vollständig durchsuchbar sind. Neben 16 Referenzwerken der mehrbändigen Cultural History-Reihe sind auch über 90 weitere wissenschaftliche Monografien aus den Bereichen Kunst und Kultur, Soziologie, Geschichte und Anthropologie zugänglich. Innerhalb des Jahres 2020 soll die Gesamtzahl auf fast 200 E-Books anwachsen. Die Buchinhalte lassen sich kopieren bzw. ausdrucken.

Bild: Nur eines von 16 Referenzwerken – The Cultural History of Hair – In the Modern Age (Band 6)

Ergänzt wird die Datenbank um Bildmaterial der britischen Wellcome Collection, dem Rijksmuseum in Amsterdam und Metropolitan Museum of Art in New York (insgesamt über 2000 Bilder) sowie Online-Lehrpläne (Lesson Plans) zu ausgewählten Themen. Interaktiv lassen sich über eine illustrierte Online-Zeitleiste historische Ereignisse aus Politik, Gesellschaft, der Kunst oder Wissenschaft entdecken. Auch kann man die Datenbank konkret nach Epoche, Land oder Thema durchstöbern.

Test für Academic Video Online

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 9. März 2020 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Academic Video Online getestet werden.

Die umfassende Videostream-Datenbank von Alexander Street Press enthält zurzeit über 64.000 Videotitel mit mehreren Zehntausend Stunden Inhalt aus 40 einzelnen thematischen Video-Sammlungen (siehe obigen DBIS-Link für detaillierte Liste). Um die 14.000 Titel sind exklusiv beim Anbieter verfügbar, wobei aus lizenzrechtlichen Gründen amerikanische Kinoproduktionen der letzten Jahrzehnte zum Teil nicht enthalten sind.

Die Sammlungen bieten Dokumentationen, Interviews, Aufführungen, Nachrichten, Feldaufnahmen, Werbung und Filmrohmaterial aus Fachgebieten wie Geschichte, Wirtschaft, Psychologie, Musik, Tanz, Theater oder Film.

Den Filmen wird ein 30-sekündiger Ausschnitt vorangestellt. Über einen zusätzlichen Klick über die Schaltfläche Get Full Access gelangt man an die vollständige Filmdatei. Zu den meisten Filmen werden parallel das englischsprachige Transkript bzw. auch englischsprachige Untertitel angezeigt. Nach einer kostenlosen Registrierung können Videos geschnitten, annotiert und über Playlists mit anderen Nutzer*innen geteilt werden. Eine gesamte Suche über die bereits von der FU Berlin lizenzierten Videoarchive von Alexander Street Press ist ebenfalls möglich.

Der Test von Academic Video Online kann auch als Ergänzung bzw. Vergleich zur bereits lizenzierten Filmdatenbank Kanopy betrachtet werden. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Der Beschreibungstext ist zum Teil dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

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