Testzugriff auf das Online-Archiv der Frankfurter Rundschau

Ab sofort kann über den DBIS-Eintrag F.A.Z.-Bibliotheksportal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf das Online-Archiv der Frankfurter Rundschau zugegriffen werden. Dieser Testzugriff ist zeitlich begrenzt bis voraussichtlich zum 18. Dezember 2018.

Das FR-Archiv ist eine Volltextdatenbank mit über zwei Millionen Artikeln und umfasst vollständig die Jahre 1995 bis zum aktuellen Datum. Enthalten sind auch die verschiedenen Ausgaben der „Lokalrundschau“ und die „Stadtteil-Rundschau“.

Durchsuchen lassen sich vollständige Texte, Titel sowie Bildunterschriften.

 

Online-Zugriff auf „Literaturnaja Gazeta“

Exemplarisches Titelblatt der "Literaturnaja Gazeta"Ab sofort kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Literaturnaja Gazeta Digital Archive (DA-LG) abgerufen werden.

„Die „Literaturnaja Gazeta“ (dt. „Literaturzeitung“, LG) ist eine der ältesten russischen Zeitungen mit einem Schwerpunkt auf literaturwissenschaftlichen Themen. Das u.a. von Alexander Puschkin mitbegründete Blatt stieg zum offiziellen Organ des sowjetischen Schriftstellerverbandes auf und erlebte zudem einen inhaltlichen Formatwechsel vom reinen Literaturorgan hin zu einer thematisch breiter aufgestellten Zeitung für Literatur, Kunst, Politik oder soziale Fragen. Über ihren gesamten Erscheinungsverlauf hinweg gilt die LG als das russische Literaturorgan, in dem zahlreiche literarisch bedeutsame Werke erstmalig abgedruckt wurden.

Die LG ist somit herausragendes Quellenwerk einerseits für Literaturwissenschaftler, andererseits aber auch für allgemein kunstästhetische, gesellschaftliche, politische oder historische Themen vor allem der Sowjetzeit. Hier kann sie unter den offiziellen staatlichen Organen als eine Art „alternativer“ Gegenentwurf zu den gänzlich linientreuen Organen „Pravda“ oder „Izvestija“ gesehen werden. Unter Beibehalt der geschilderten thematischen Schwerpunkte spiegelt sie auch in der Gegenwart aktuelle Entwicklungen in Russland.

Das Literaturnaja Gazeta Digital Archive umfasst ca. 53.500 Seiten. Die Berichtszeit reicht von 1929 bis 2011.

Der Infotext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Neu in der Digitalen Bibliothek: Archivportal Europa, Epigraphik-Datenbank

Ab sofort sind folgende freie Ressourcen in der Digitalen Bibliothek zu finden.

Archivportal Europa
Das Archivportal Europa ist eine Rechercheplattform mit archivischen Erschließungsinformationen aus 27 europäischen Ländern sowie allgemeinen Informationen zu Archiven aus ganz Europa. Durch die gemeinsame Präsentation des Archivmaterials bietet das Portal die Möglichkeit, in den Beständen europäischer Archive über nationale Grenzen hinweg gemeinsam zu recherchieren und so Zusammenhänge und historisch gewachsene Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern zu entdecken. Dabei werden gleichermaßen auch die Unterschiede der nationalen und regionalen Entwicklungen sichtbar. Beständeübersichten geben einen allgemeinen Überblick über die Bestände und Sammlungen eines Archivs. Sie sind mit detaillierteren, hierarchisch strukturierten Beschreibungen des Materials in den Findbüchern verlinkt. Von dort führen wiederum Links zu Digitalisaten des Archivguts in den Onlinepräsentationen der bereitstellenden Archive. Bisher kann über das Archivportal Europa bereits in fast 24 Millionen Akteneinheiten mit Links zu mehr als 40 Millionen Digitalisaten von 94 Archiven recherchiert werden.

Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby
In der kostenfreien Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby (Eichstätt) sind ein Großteil aller lateinischen Inschriften erfasst. Es sind fast 670.000 Datensätze zu etwa 452.000 Inschriften aus über 1.800 Publikationen für mehr als 21.600 Orte mit ca. 70.000 Fotos aufgenommen. Die Texte sind aufgelöst und ergänzt. Die Präsentation der Texte ist so einfach wie möglich gestaltet.

(Quelle: Anbieter)
Danke für dieses Posting an Isabelle Hüfner, Bibliotheksreferendarin.

Archiv des Schweizer Kurzwellendienstes online

Seit ein paar Tagen kann man kostenfrei auf das Archiv des Schweizer Kurzwellendienstes (KWD) zugreifen. Das vom Portal swissinfo.ch bereitgestellte Archiv enthält über 16.000 Manuskripte von Sendungen des KWD, die zwischen 1939 und 1945 ausgestrahlt wurden. Während des Zweiten Weltkriegs galt das Kurzwellenradio als ideales Mittel für die Schweiz, um mit im Ausland lebenden Schweizern zu kommunizieren und ihre Position dem Rest der Welt mitzuteilen.

Die Archivtexte wurden automatisch digitalisiert und können daher Fehler enthalten. Ergänzend zur Textversion wird jeweils eine Faksimile-Version des Originalmanuskripts als PDF-Download angeboten.

Ergänzt werden die Texte durch thematisch entsprechende Verlinkungen auf die Google-Bildersuche und Wikipedia-Artikel. Auch wird ein zeitgenössisches, kurzes Tagebuch eines Schweizers („Pauls Tagebuch“) zum Kriegsbeginn in Frankreich (1939/40) angeboten.

Findbücher in der Digitalen Bibliothek nachgewiesen

Ab sofort kann in der Digitalen Bibliothek nach dem Medientyp „Findbuecher“ gesucht werden. Diese weisen traditionell Archivnutzern den Weg zu den Beständen und Archivalien und sind mittlerweile auch vielfach online abrufbar. Folgende kostenfreie Datenbanken wurden unter diesem Medientyp neu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen:

Archives Online
: Das 2009 gestartete Internetportal ermöglicht die Recherche nach Archivgut in gegenwärtig zehn Schweizer Staatsarchiven, dem Archiv für Zeigeschichte der ETH Zurüch sowie der Burgerbibliothek Bern. Verwiesen wird auf die öffentlich zugänglichen Metadaten und Dokumente der angeschlossenen Online-Archivdatenbanken. Getragen wird das Portal von den öffentlichen Archiven.

National Archives (UK)
: Catalogue: Der Katalog von ‚The National Archives‘ enthält die Beschreibungen von über 11 Millionen Dokumenten der zentralen Regierung, Gerichtshöfen und anderer nationaler Körperschaften Großbritanniens sowie Dokumente der Familien-, Wirtschaftsgeschichte und weiterer Wissensgebiete wie z. B. UFO-Sichtungen.
Neben der formalen Suche im Katalog stehen außerdem noch vier verschiedene Register als Sucheinstiege zur Verfügung, die eine thematische Suche nach den Namen von Körperschaften, Orten, Familien und Einzelpersonen erlauben.
Es besteht die Möglichkeit zur Personalisierung, die das Anlegen von Suchprofilen und -geschichten sowie das Ablegen von Lesezeichen erlaubt. Dazu ist eine Registrierung erforderlich. Ein besonderes Merkmal ist die teilweise Verlinkung zum Oxford Dictionary of National Biography, das ebenfalls schon lange von der FU lizenziert wird (diese Beschreibung ist weitestgehend jener des Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen).

Library of Congress richtet Twitter-Archiv ein

Gemeinsam mit dem Mikroblogging-Dienst hat sich die „Nationalbibliothek“ der USA darauf verständigt, alle jemals öffentlich einsehbaren Kurznachrichten digital zu archivieren. Twitter, gegründet im Jahr 2006, erlaubt seinen registrierten Benutzern das kostenfreie Einrichten eines „Mikroblogs“, mit dem man via PC oder Handy max. 140 Zeichen umfassende Texte („Tweets“) publizieren kann.
Neben Privatpersonen ist das Medium mittlerweile von der Privatwirtschaft, den Massenmedien oder der Politik entdeckt worden. Täglich entstehen weltweit etwa 50 Mio. neue „Tweets“.