Erneut Warnstreiks der studentischen Beschäftigten

Auch in der Woche vom 18.6. bis 23.6.2018 kommt es erneut zu Warnstreiks der studentischen Beschäftigten.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle FU-Bibliotheken ihre Services in vollem Umfang aufrecht erhalten können. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der betroffenen Bibliotheken:

Andere FU-Bibliotheken können derzeit ihre regulären Öffnungszeiten anbieten, die Sie im Bibliothekenführer der FU Berlin herausfinden können.


Wir bitten um Verständnis

 

Video-on-Demand-Service „Kanopy“ mit tausenden Filmen im Test – Test verlängert bis 8. Juni 2018

Bis zum 23. März 2018 8. Juni 2018 kann im FU-Campusnetz kostenfrei der On-Demand-Streaming Video-Dienst Kanopy getestet werden.

Kanopy bietet seinen Service Bildungseinrichtungen an und ermöglicht den Zugriff auf gegenwärtig ca. 14.000 Filme, Dokumentationen, Serien und Lehrvideos, vorwiegend in englischer Sprache, in einer großen thematischen Bandbreite.
Kanopy arbeitet direkt mit Filmemachern und Film-Vertriebsgesellschaften zusammen und bietet so u. a. Material der Media Education Foundation, von PBS und der BBC. Aus lizenzrechtlichen Gründen sind einige Titel nur für Nutzer aus dem nordamerikanischen Raum freigegeben, darunter ein Großteil der Spielfilme aus der bekannten Criterion Collection. Wahlweise lassen sich englischsprachige Untertitel für die in überwiegend guter Qualität vorliegenden Filme einblenden. Nach einer kostenfreien Registrierung beim Anbieter können Favoritenlisten oder Ausschnitte erstellt und über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter geteilt werden.

Bei den Spielfilmen lässt sich neben Klassikern von D. W. Griffith, Buster Keaton oder Josef von Sternberg auch die ein oder andere seltene, cineastische Perle entdecken. So berichtet der hauptsächlich mit Laiendarstellern entstandene US-amerikanische Spielfilm Salt of the Earth (1954) von einem Minenstreik in New Mexico und vom Tausch der Geschlechterrollen – nachdem es den Minenarbeitern verboten ist, weiter zu protestieren, gehen stattdessen ihre Frauen auf die Barrikaden. Der Film von Herbert J. Biberman, der in Zeiten der McCarthy mit einem Berufsverbot und einer Gefängnisstrafe belegt wurde, kam erst Jahrzehnte nach seiner Uraufführung zu einer angemessenen Würdigung. Heute wird Salt of the Earth vom MoMA in New York archiviert und zum National Film Registry gezählt, einem Verzeichnis besonders erhaltenswerter US-Filme. Es ist auch einer der Lieblingsfilme von Wim Wenders, der sich bei der Titelsuche zu seinem 2014 entstandenen Dokumentarfilm The Salt of the Earth über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado von Bibermans Werk inspirieren ließ.

Dagegen wollte der spätere Meisterregisseur Stanley Kubrick nie wieder auf Fear and Desire (1953) angesprochen werden. Der unabhängig produzierte Anti-Kriegs-Film ist von der Qualität späterer Arbeiten wie Full Metal Jacket weit entfernt und geriet seinerzeit zum künstlerischen und kommerziellen Misserfolg – Kubrick wollte sein Spielfilmdebüt nie wieder aufgeführt sehen und es wird ihm nachgesagt, dass er zeitweise versucht habe, in den Besitz sämtlicher Filmkopien von Fear and Desire zu gelangen. Passend zum überraschenden Ausklang der Berlinale oder der bevorstehenden Oscar-Verleihung lassen sich sich auch preisgekrönte und nominierte Kurz- und Spielfilme der Berliner Filmfestspiele (u. a. Balcony, Call of Cuteness, La demora – The Delay, En la azotea – On the Roof, The Inland Road, The Wilding) oder der Academy Awards (u. a. Anna & Bella, La Femme et le TGV, God of Love, Shok, A Single Life) abspielen.

Philip Roth verstorben

Mit Philip Roth ist einer der wichtigsten Schriftsteller der Gegenwart verstorben. Der US-amerikanische Romancier, der immer wieder als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wurde, sei laut seinem Biografen Blake Bailey in der gestrigen Nacht umgeben von engen Freunden verstorben. Roth wurde 85 Jahre alt.

Roth hatte seine Tätigkeit als Schriftsteller vor über fünf Jahren für beendet erklärt. In einem im Oktober 2012 erschienenen Interview mit dem französischen Kulturmagazin Les Inrocks hatte er relativ unbemerkt bekanntgegeben, dass das 2010 erschienene Werk Nemesis sein letztes Buch sei. Dass sich der Autor vom Schreiben zurückziehen werde, bestätigte einen Monat später sein Verlag Houghton Mifflin. Roth hätte laut dem französischen Interview mit 74 Jahren damit begonnen, seine Lieblingsautoren wie Dostojewski, Turgenew, Conrad oder Hemingway erneut zu lesen. Auch hätte er seine eigene Literatur ab seinem letzten Buch Nemesis in nicht-chronologischer Reihenfolge bis Portnoys Beschwerden (1969) studiert. Er sei damals zu dem Ergebnis gelangt, dass er recht erfolgreich gewesen war, wollte aber danach nicht mehr als Autor arbeiten, auch keine neue Literatur mehr lesen oder darüber sprechen.

Roth wurde 1933 in New Jersey als Kind jüdischer Eltern geboren. 1954 erwarb er den B.A.-Grad in Englisch, woraufhin Posten in der akademischen Lehre folgten. Seit Ende der 1950er-Jahre war Roth als freier Schriftsteller tätig und machte sich einen Namen durch zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays, in denen er dem jüdischen Leben in den USA, dem „Amerikanischen Idyll“ und der Ideologie der „Political Correctness“ nachging.

Erstes internationales Aufsehen erregte er mit seinem Bestseller Portnoy’s Complaint (1969), der von der Beichte Alexander Portnoys auf der Couch seines Analytikers Dr. Spielvogel handelt. Zwischen 1979 und 1986 entstand die „Zuckerman-Trilogie“ um Roths fiktionales Alter ego Nathan Zuckerman. Ende der 1980er-Jahre widmete sich Roth erfolgreich autobiographischen Fiktionen, darunter Patrimony (1991, dt. Mein Leben als Sohn), in denen er Leben und Tod seines Vaters thematisierte. 1998 erhielt er für den Roman American Pastoral (dt. Amerikanisches Idyll) den Pulitzer-Preis zugesprochen, der den Zusammenbruch einer amerikanischen Vorzeigefamilie behandelt.

Ebenfalls viel Kritikerlob erntete Roth für The Human Stain (1998, dt. Der menschliche Makel), der dem Weg eines sehr hellhäutigen Afroamerikaners folgt. Dieser hat sich als weißer Jude eine Karriere als Professor für Philosophie aufbaut, kann seiner Herkunft aber nicht entfliehen. Das Buch wurde 2003 mit Anthony Hopkins und Nicole Kidman in den Hauptrollen verfilmt. 2010 vollendete Roth mit seinem 31. Werk Nemesis eine Tetralogie an Kurzromanen, die er mit Everyman (2006, dt. Jedermann), Indignation (2008, dt. Empörung) und The Humbling (2009, dt. Die Demütigung) begonnen hatte und um den Tod und der Vergeblichkeit menschlichen Mühens kreist. 2011 wurde Roth mit dem wichtigsten britischen Literaturpreis, dem Man Booker International Prize, gewürdigt. 2012 erhielt er für sein literarisches Werk den renommierten Prinz-von-Asturien-Preis.

Roth wollte nach seinem Abschied vom Schreiben nur noch seinem Biografen Blake Bailey dabei helfen, zu Lebzeiten seine Biografie fertigzustellen. Es bleibt abzuwarten, wann diese erscheinen wird.

Im FU-eigenen Bibliotheksportal Primo lässt sich das umfangreiche Werk Roths recherchieren. Die englischsprachigen Originalausgaben findet man in der Bibliothek des JFKI für Nordamerikastudien. Deutsche Übersetzungen sind u. a. in der Universitätsbibliothek und in der Philologischen Bibliothek zu finden.

Zugriff auf über 1000 E-Books aus den Wirtschaftswissenschaften

Via Nationallizenz ist über das FU-Campusnetz mittlerweile das Emerald Business, Management and Economics eBook Series Collection Archive nutzbar.

Die Online-Datenbank bietet kostenfreien Zugriff auf über 1100 E-Books. Diese sind in den Jahren 1991 bis 2016 in 85 Serien erschienen. Die Titel stammen aus folgenden Fachgebieten:

  • Auslandsgeschäft
  • Bibliotheks- und Informationswissenschaften
  • Buchhaltung und Finanzen
  • Gesundheitsmanagement/Gesundheitswesen
  • Managementwissenschaften/Managementlehre
  • Marketing
  • Organisationsforschung
  • Personalmanagement
  • Soziologie und Politik
  • Strategie
  • Tourismus und Gastgewerbe
  • Umweltmanagement/Umwelt,
  • Unternehmen und Innovationen
  • Unternehmensethik und Recht
  • Wirtschaft

Ein Überblick über alle E-Bücher ist mit einem Klick auf die Schaltfläche „Journals & Books“ möglich, wo man die Einträge nach „Books“ bzw. „Books Series“ und „Only content i have“ eingrenzen kann. Die Kapitel der einzelnen E-Books lassen sich als PDF-Dateien für den Eigengebrauch abspeichern.

Der Beschreibungstext ist zum Teil dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Online-Hochschulschriften-Projekt von EBSCO

Anfang letzten Monats ging mit Open Dissertations ein ambitioniertes Datenbank-Projekt online, das mittlerweile auch im FU-eigenen Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist.

Die kostenlose Open-Access-Datenbank verzeichnet weltweit Dissertationen und Diplomarbeiten vom frühen 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Suchbar sind Autor, Dissertationstitel, Fachgebiet und der Universitätsort. Gegenwärtig sind über 800.000 neue Electronic Theses and Dissertations (ETD) nachgewiesen, ergänzt um einem kostenlos abrufbaren Volltext-Link der Diplomarbeit oder Dissertation (sofern elektronisch vorhanden). Open Dissertations kann als Konkurrenzprojekt zur von der FU Berlin lizenzierten Datenbank ProQuest Dissertations & Theses Global (PQDTGlobal) begriffen werden, die mehr als 2,1 Mio. Nachweise/Volltexte ab dem 17. Jh. ff. bereithält.

In Zusammenarbeit mit BiblioLabs wurden die American Doctoral Dissertations von EBSCO in OpenDissertations.org integriert und um Metadaten weiterer Hochschulen ergänzt. Der Bestand wird regelmäßig aktualisiert und soll durch neue Partnerschaften mit Colleges und Universitäten aus der ganzen Welt erweitert werden. Nachgewiesen sind US-amerikanische Dissertation ab 1902 ff. (inkl. dem digitalisierten Druckindex US-amerikanischer Dissertationen von 1933 – 1955) sowie Hochschulschriften auf dem Vereinigten Königreich.

Der Text ist weitgehend der Information in DBIS entnommen.

Auf den Spuren der Suchmaschinen

Im Rahmen eines Projektseminars haben Studenten der HAW Hamburg ein Poster zur technischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Suchmaschinen im Zeitraum von 1990 bis 2016 erstellt. Der Fokus liegt auf Deutschland. Bei mittlerweile eingestellten Diensten wie Altavista, Lycos oder MSN Search denkt man zwangsläufig an die ersten eigenen Schritte ins Internet Mitte der 1990er-Jahre zurück – die dank Analog-Modem ständig belegte Telefonleitung der Eltern und die teuren Internet-by-Call-Tarife inbegriffen 😉 …

Das Poster ist kostenfrei in verschiedenen Formaten hinterlegt, inkl. professioneller Posterdruck.

Testzugriff für fehlende JSTOR-Archiv-Bestände

Bis voraussichtlich 7. September 2018 sind über die Volltextdatenbank JSTOR weitere Archive für das FU-Campusnetz freigeschaltet.

Der Anbieter erfasst die Zeitschrifteninhalte von ihrem ersten Jahrgang an bis zu einer so genannten „moving wall“ (je nach Titel bis zu 11 Jahre vor dem aktuellen Jahrgang). Zusätzlich zu den bisher schon zugänglichen multidisziplinären Zeitschriftenarchiv-Beständen sind für fast vier Monate  folgende weitere „Collections“ nutzbar:

Collection Zeitschriftentitel (Auswahl)
Business IV
(51 Titel, ca. 150.000 Artikel)
  • Oxford Review of Economic Policy
  • Cambridge Journal of Economics
  • Journal of Economics
  • Monthly Labor Review
  • National Tax Journal
Hebrew Journals
(52 Titel, ca. 91.000 Artikel)
  • Leshonenu
  • ‘Atiqot
  • Cathedra
  • Jerusalem Studies in Hebrew Literature
Ireland
(74 Titel, ca. 175.000 Artikel)
  • Irish Journal of Earth Sciences
  • Irish Studies of International Affairs
  • History Ireland
  • Fortnight
  • Linen Hall Review
Jewish Studies
(56 Titel, ca. 88.000 Artikel)
  • Jewish Quarterly Review
  • Jewish Historical Studies
  • Studia Rosenthaliana
  • Mitteilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden
Security Studies (im Aufbau)
(75 Titel, ca. 20.000 Forschungsberichte)
  • American Intelligence Journal
  • Conflict Management and Peace Science
  • Foreign Policy Analysis
  • International Studies Perspectives
  • Jahrbuch Terrorismus
  • Media, War & Conflict
Sustainability
(150 Titel, ca. 5000 Forschungsberichte)
  • Weather, Climate & Society
  • Water Environment Research
  • Human Ecology
  • Natural Resources & Environment
  • Urban Studies
  • The Energy Journal

Damit kann auf das gesamte JSTOR-Archiv mit ca. 11 Mio. Zeitschriftenartikeln zugegriffen werden. Detaillierte Titellisten für die hinzugekommenen Collections sind auf der Website von JSTOR verfügbar.

Neu entwickelt von JSTOR Labs ist auch ein im Beta-Status befindlicher Textanalyzer. Nutzer können Dokumente wie z. B. eigene oder fremde Texte hochladen. Das kostenfreie Tool analysiert entsprechende Schlüsselbegriffe in Englisch, Arabisch, Chinesisch (Kurzzeichen), Deutsch, Französisch, Hebräisch, Holländisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Türkisch und verweist auf weiterführende Literatur in JSTOR.

Sie möchten die Inhalte über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Neues Zeitzeugen-Archiv über die deutsche Besatzung Griechenlands online

Neu über das FU-eigene Datenbank-Infosystem (DBIS) abrufbar ist das Online-Projekt Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland.

Das Interview-Archiv umfasst 90 Erinnerungsberichte von Zeuginnen und Zeugen der deutschen Besatzung Griechenlands während des Nationalsozialismus. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, von der Stavros Niarchos Stiftung, von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie von der Freien Universität Berlin gefördert. Es kooperiert mit der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen.

Bei den Berichten handelt es sich um lebensgeschichtliche Interviews mit Personen, die über unterschiedliche Erfahrungen wie z. B. die Judenverfolgung, das Überleben in den Konzentrations- und Vernichtungslagern, den Widerstand, die Vergeltungsaktionen und Massenhinrichtungen und den Besatzungsalltag berichten. Die Interviews wurden in griechischer Sprache geführt, für die bilinguale Anwendung aber entsprechend verschriftlicht und ins Deutsche übersetzt. Wahlweise lässt sich der transkribierte Text zum Video abrufen bzw. eine Untertitelung in griechischer oder deutscher Sprache auswählen.

Für den Zugriff auf das Online-Archiv ist vorab eine kostenlose persönliche Registrierung notwendig. Es bewahrt diese Zeugnisse für die Zukunft und stellt sie für Bildung und Wissenschaft zur Verfügung.


Weitere Zeitzeugen-Archive sind über das Datenbank-Infosystem (linker Menüpunkt „Sammlungen“ → „Zeitzeugen-Archive“) abrufbar.

Tag der guten wissenschaftlichen Praxis 2018

Die Dahlem Research School veranstaltet am Mittwoch, den 6. Juni 2018, im Seminarzentrum der Freien Universität Berlin zum dritten Mal den „Tag der guten wissenschaftlichen Praxis“. Die öffentlichen Vorträge richten sich an Wissenschaftler*innen und andere Personengruppen, die sich für die Thematik wissenschaftlicher Integrität und verantwortungsvolle Ausübung von Forschung interessieren und deren Aufgabe es ist, gute wissenschaftliche Praxis sicher zu stellen.

Im Mittelpunkt steht beim diesjährigen Tag der guten wissenschaftlichen Praxis das Thema Wissenschaftskommunikation.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und kann im Rahmen der Studienanforderungen für DRS-Mitglieder im Bereich gute wissenschaftliche Praxis als Studienleistung angerechnet werden.


→ Auch die Universitätsbibliothek unterstützt mit verschiedenen Kursen, sich mit den Regelungen für wissenschaftliches Arbeiten vertraut zu machen!

Zweisprachige „Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur“ online lizenziert

Neu über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Online-Datenbank Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur / Encyclopedia of Jewish History and Culture Online.

Von Europa über Amerika bis zum Vorderen Orient, Nordafrika und anderen außereuropäischen jüdischen Siedlungsräumen erschließt die zweisprachige Enzyklopädie die neuere Geschichte der Juden von 1750 bis 1950.

Rund 800 Stichwörter – von A wie „Adversus-Judaeos-Traktate“ bis Z wie „Zeugenschaft“ – präsentieren den Stand der internationalen Forschung und entwerfen ein vielschichtiges Porträt jüdischer Lebenswelten. Die einzelnen Beiträge sind laut Anbieter durch viele Karten und Abbildungen illustriert. Übergreifende Informationen zu zentralen Themen vermitteln ca. 40 Schlüsselartikel zu Begriffen wie Autonomie, Exil, Emanzipation, Literatur, Liturgie, Musik oder Wissenschaft des Judentums. Die Enzyklopädie stellt Wissen in einen Gesamtkontext und bietet Wissenschaftlern und Interessierten neue Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur. Ein herausragender Beitrag zum Verständnis des Judentums und der Moderne.

Die Enzyklopädie Jüdischer Geschichte und Kultur Online basiert auf der gedruckten Ausgabe Enzyklopädie Jüdischer Geschichte und Kultur von J.B. Metzler Verlag (2011–2015), herausgegeben von Dan Diner. Die gedruckte Ausgabe war bisher in der Philologischen Bibliothek, Sozialwissenschaftlichen Bibliothek und Universitätsbibliothek zu finden.

(Der Beschreibungstext ist weitgehend den Informationen des Anbieters entnommen.)