Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019 veröffentlicht

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat heute die 20 nominierten Romane für den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. Seit 2005 verliehen, gilt die mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Auszeichnung als deutsche Antwort auf den französischen Prix Goncourt oder den britischen Booker Prize.

In diesem Jahr treffen die Werke von 13 Deutschen, 6 Österreichern und einem Schweizer aufeinander. In Zeiten der „MeToo“-Debatte dominieren – wie im letzten Jahr – weibliche Romanciers die Longlist mit insgesamt elf Nennungen.

Die 20 Nominierten im Überblick
(verfügbare Titel sind verlinkt und überwiegend in der Philologischen Bibliothek bzw. teilweise auch in der  Universitätsbibliothek vorhanden):

  • Nora Bossong: Schutzzone (Suhrkamp, September 2019)
  • Jan Peter Bremer: Der junge Doktorand (Berlin Verlag, September 2019)
  • Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land (Klett-Cotta, August 2019)
  • Andrea Grill: Cherubino (Paul Zsolnay, Juli 2019)
  • Karen Köhler: Miroloi (Carl Hanser, August 2019) – in Bearbeitung
  • Miku Sophie Kühmel: Kintsugi (S. Fischer, August 2019)
  • Angela Lehner: Vater unser (Hanser Berlin, Februar 2019)
  • Emanuel Maeß: Gelenke des Lichts (Wallstein, Februar 2019)
  • Alexander Osang: Die Leben der Elena Silber (S. Fischer, August 2019)
  • Katerina Poladjan: Hier sind Löwen (S. Fischer, Juni 2019)
  • Lola Randl: Der Große Garten (Matthes & Seitz Berlin, März 2019)
  • Tonio Schachinger: Nicht wie ihr (Kremayr & Scheriau, September 2019)
  • Norbert Scheuer: Winterbienen (C.H.Beck, Juli 2019)
  • Eva Schmidt: Die untalentierte Lügnerin (Jung und Jung, März 2019)
  • Saša Stanišić: Herkunft (Luchterhand, März 2019)
  • Marlene Streeruwitz: Flammenwand. (S. Fischer, Mai 2019)
  • Jackie Thomae: Brüder (Hanser Berlin, August 2019)
  • Ulrich Woelk: Der Sommer meiner Mutter (C.H.Beck, Januar 2019)
  • Norbert Zähringer: Wo wir waren (Rowohlt, März 2019)
  • Tom Zürcher: Mobbing Dick (Salis, März 2019)

Insgesamt wurden sechs Debütromane (Köhler, Kühmel, Lehner, Maeß, Randl, Schachinger) für die Longlist berücksichtigt. Bereits mit dem Gefühl vertraut, um den Preis zu konkurrieren, sind dagegen Norbert Scheuer (Shortlist 2009 für Überm Rauschen), Eva Schmidt (Shortlist 2016 für Ein langes Jahr), Saša Stanišić (Shortlist 2006 für Wie der Soldat das Grammofon repariert, Longlist 2014 für Vor dem Fest), Marlene Streeruwitz (Shortlist 2011 für Die Schmerzmacherin, Longlist 2014 für Nachkommen) und Norbert Zähringer (Longlist 2009 für Einer von vielen).

Die Longlist wird am 17. September 2019 von der Jury um Sprecher Jörg Magenau (freier Kritiker), Buchhändlerin und Autorin Petra Hartlieb, Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt am Main), Buchhändler Björn Lauer, Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin) und Margarete von Schwarzkopf (Autorin und Literaturkritikerin) auf sechs finale Romane reduziert, die sogenannte „Shortlist“. Die Preisverleihung findet zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober 2019 statt.

Zwar ist die kostenfreie App mit Artikelanfängen seit 2014 passé, aber über detektor.fm lassen sich nach und nach kostenfrei Auszüge aus den nominierten Romanen anhören (auch als App verfügbar). Wer nicht darauf warten will, findet auf der Webseite des Buchpreises unter den jeweiligen Romanprofilen alle bereits freigeschalteten Hörproben (zwischen 7-13 Minuten lang). Auch soll ab nächster Woche wie im Vorjahr ein Taschenbuch (Deutscher Buchpreis 2019. Die Nominierten) mit Leseproben und Hintergrundinfos in ausgewählten Buchhandlungen erhältlich sein.

Benutzungseinschränkungen am 16. August 2019

Aus betrieblichen Gründen bleibt die Universitätsbibliothek am Freitag, den 16. August 2019 geschlossen.

Auch folgende weitere Bibliotheksstandorte der FU werden an diesem Tag ihren Service ganz bzw. teilweise einschränken:

Dagegen geöffnet haben diesen Freitag die FU-Bibliotheken für Geowissenschaften, Meterologie, Philologie, Rechtswissenschaft, Veterinärmedizin und Wirtschaftswissenschaft.

Wir bitten um Verständnis!

Literaturwissenschaftliche Datenbanken „ABELL“ und „LION“ ziehen auf ProQuest-Plattform um

Der Anbieter ProQuest hat seine bisher bei Chadwyck-Healey gehosteten Datenbanken „Annual Bibliography of English Language and Literature“ (ABELL) und „Literature Online“ (LION) auf seine eigene Online-Plattform integriert. Frühere Zugänge sollen damit bis voraussichtlich 31. Juli 2019 entfallen.

Die Annual Bibliography of English Language and Literature (ABELL) gilt neben der MLA International Bibliography als die wichtigste Fachbibliografie zur Anglistik und Amerikanistik. Sie verzeichnet Monografien, Aufsätze, Dissertationen und Rezensionen. Folgende Gebiete werden abgedeckt: englische Sprache (v.a. Syntax, Phonologie, Lexikologie, Semantik, Stilistik und Dialektologie), englischsprachige Literatur (alle Gattungen und Arten, daneben Literaturtheorie sowie Studien zu einzelnen englischen, amerikanischen und postkolonialen Autoren) sowie angrenzende Bereiche wie Folklore und Buchwissenschaft.
Bislang existierten Zugriffe auf die sogenannte „Legacy-Version“ bei literature.proquest.com bzw. auf die etwas in die Jahre gekommene Originalseite von Chadwyck-Healey. Beide Zugänge werden voraussichtlich Ende des Monats eingestellt.

Neu Zugriff über das FU-Campusnetz gibt es ab sofort auf Literature Online (LION). Neben ABELL vereint die Datenbank mehrere tausende Autorenbiografien und -bibliografien, elektronischen Volltexte von u. a. über 430 literatur- und kulturwissenschaftlichen Zeitschriften und 27 literaturwissenschaftlichen Standard-Nachschlagewerken. Ergänzt wird der große Datenbestand durch u. a. 300 digitale Bände der Cambridge University Press-Serie („Cambridge Companions to Literature“,New Essays on the American Novel“). Ebenfalls beinhaltet LION Kurzeinführungen zu  Werken der Weltliteratur („KnowledgeNotes™ Student Guides“), Videoclips sowie ungekürzte Hörspielfassungen aller Dramen Shakespeares (Shakespeare Audio Plays).
Bislang existierte auch zu LION eine etwas in die Jahre gekommene Originalseite von Chadwyck-Healey.

Der Beschreibungstexte sind weitgehend dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Technische Änderung bei WLAN-Nutzung (eduroam)

Das Hochschulrechenzentrum (ZEDAT) weist schon seit geraumer Zeit auf eine technische Änderung im Zusammenhang mit dem auf dem Unicampus flächendeckend zur Verfügung gestellten WLAN (eduroam) hin. Aus Sicherheitsgründen muss bis zum 1. Juli 2019 die Konfiguration für eduroam angepasst werden, damit Hochschulangehörige das WLAN der FU weiterhin nutzen können (auch in den Bibliotheken 😉). Ab Juli 2019 funktioniert das verschlüsselte WLAN nur noch mit einem neuen Zertifikat. Dies gilt auch für den Fall, dass eduroam an einer anderen Einrichtung der eduroam-Initiative mit den FU-Zugangsdaten genutzt wird.

Konfigurationswerkzeuge und Anleitungen für die gängigen Betriebssysteme (Computer & Smartphone) finden Sie auf folgender Webseite:

https://www.zedat.fu-berlin.de/WLAN

Viel Erfolg bei der Einrichtung!

„Ammianus Marcellinus Online“ im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis voraussichtlich 2. Juli 2019 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Ammianus Marcellinus Online des Anbieters Brill getestet werden.

Die Datenbank beinhaltet einen umfassenden historisch-philologischen Kommentar zu den „Res Gestae“ des Ammianus Marcellinus (4. Jh. n. Chr.). Das Werk, von dem die Bücher 14-31 erhalten sind, behandelt die Geschichte Roms von der Zeit Kaiser Nervas (96 n. Chr.) bis zum Tod Kaiser Valens (378 n. Chr.) und ist von großer Bedeutung für Wissenschaftler der römischen Geschichte, der lateinischen Philologie, der Militärgeschichte und der Geschichtsschreibung im Allgemeinen.
Die erhaltenen achtzehn Bücher (Bücher 14-31) decken den Zeitraum von 353 bis 378 n. Chr. ab. Ferner beinhaltet die Online-Ausgabe zwei Volltextausgaben in Latein, auf denen die Kommentare basieren (Clark, 1910 und Seyfarth, 1978).

Der Online-Ausgabe liegt die von 1935 bis 2018 in 18 Bänden veröffentlichte Printausgabe zugrunde.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Der Beschreibungstext ist weitgehend vom Fachhändler Digento entnommen.

Neue Funktionen in Datenbank „beck-online“

Ende Mai 2019 sind neue Funktionen in der juristischen Fachdatenbank beck-online des Verlags C. H. Beck freigeschaltet worden. Diese sollen laut Anbieter in Zukunft die Arbeit erleichtern:

  • Zähler im Verweiszettel
  • Drucken von Fußnoten
  • Hervorhebung angeklickter Fußnoten
  • Erweiterung der persönlichen Einstellungen im Bereich Datenschutz
  • Hinweis in der Vorschlagsliste auf die persönliche Suchhistorie
  • Bereich „Zu Ihrer Suche“ wird stärker betont
  • Deutlicher Hinweis auf Neuauflagen
  • Deutlicher Hinweis auf künftig geltende Fassung von Normen
  • neue Tastenkombinationen
  • Tipp: In welchen Modulen ist ein Werk enthalten?

Eine PDF-Datei mit vielen Screenshots informiert im Detail über die Neuerungen.

Die FU Berlin hat via beck-online Fachmodule mit Dokumenten aus verschiedenen Rechtsgebieten lizenziert. Darüber hinaus online enthalten sind grundlegende juristische Werke von C. H. Beck bzw. Partnerverlagen.

Universitätsbibliothek und Campusbibliothek am 14. Mai erst um 12 Uhr geöffnet!

Aufgrund einer internen Veranstaltung öffnen die Universitätsbibliothek und die Campusbibliothek am Dienstag, den 14. Mai 2019, erst um 12 Uhr.

Wir bitten, etwaige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Ihre Universitätsbibliothek

Neu im Blackboard: Semesterlisten integrieren

Die FU-eigene Online-Lernplattform Blackboard ist um eine neue Funktion erweitert worden. Die für eine Lehrveranstaltung benötigte Literatur kann im Bibliotheksportal Primo als Semesterliste zusammengestellt und mittlerweile auch in einen Blackboard-Kurs integriert werden.

Semesterlisten

Semesterlisten enthalten die für eine Lehrveranstaltung benötigte Literatur, die von DozentInnen für das jeweils laufende Semester zusammengestellt werden.

Diese Titel sollen allen Studierenden während der Vorlesungszeit zur Verfügung stehen und sind daher im aktuellen Semester nicht ausleihbar. Die Medien stehen an ihrem jeweiligen Standort im Regal (=„Virtuelle Semesterliste“) oder werden an Sonderstandorten gesammelt aufgestellt. In der Universitätsbibliothek ist beispielsweise die entsprechende Literatur im Lesesaal unter dem Namen der Veranstaltung zu finden.

Integration im Blackboard und Suche in Primo

Die Semesterliste wird von den Mitarbeitern in der zuständigen Bibliothek angelegt, nachdem sie von den Lehrenden eine entsprechende Liste mit der benötigten Literatur erhalten haben. Nach Erstellung der Semesterliste bekommen die Lehrenden einen Link zu dieser Liste, den sie über das Kontextmenü „Inhalt erstellen“ (s. Screenshot) als neuen Inhalt hinzufügen können. Optional kann der Semesterliste eine Beschreibung hinzugefügt werden:

Semesterliste beim Kurs in Blackboard verlinken
Semesterliste beim Kurs in Blackboard verlinken

Für die Suche im Bibliotheksportal Primo gibt es einen eigenen Suchraum Semesterlisten mit Filtermöglichkeit nach Kurs Name, Nummer und DozentIn (jeweils gelb markiert):

Weiterführende Informationen finden sich auch auf einer entsprechenden Hilfe-Seite im Wiki bzw. den Primo-Suchtipps!

„Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht Online“ im Test

Bis zum 15. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht Online (LKRR) kostenfrei getestet werden.

Das noch im Aufbau befindliche Referenzwerk von Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege und Heinrich de Wall (Schöningh Verlag) soll bei Fertigstellung vier Bände mit über 2600 Stichwörtern zum Kirchen- und Religionsrecht umfassen. Als Mitarbeiter fungieren namhaften Wissenschaftler des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts. Gegenwärtig ist der erste Band (A-E) erschienen. Die Veröffentlichungen für Band 2 (F-K) und Band 3 (L-R) sind für Ende September 2019 bzw. Juni 2020 angekündigt.

Das Werk soll fundierte Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat liefern.
Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche sollen auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt werden.

Die Online-Ausgabe des Anbieters Brill enthält die Einträge des ersten Bands – von A wie „Abbé“ bis E wie „Extravagantensammlung„. Die Autoren sind namentlich genannt und die einzelnen Einträge verfügen über Quellen und weitere Literaturnachweise.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Volltextdatenbank „Arab World Research Source“ testen

Bis zum 15. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Arab World Research Source (Al Masdar) des Anbieters EBSCO kostenfrei getestet werden.

Arab World Research Source ist eine interdisziplinär angelegte Datenbank für die Arabistik, die Islamwissenschaften sowie die Orientalistik allgemein und bedient alle Fächer von den Geistes- über die Gesellschafts- und Rechtswissenschaften hin zu den MINT-Fächern. Aufgenommen sind relevante Volltextzeitschriften, aber auch Konferenzbeiträge, Wirtschaftspublikationen usw.

Laut Anbieter sind mehr als 440 Volltext-Ressourcen in der Datenbank enthalten, überwiegend aus den 2000er- und 2010er-Jahren, darunter 300 wissenschaftliche Zeitschriften und ca. 160 Titel in arabischer Sprache. Die meisten Titel stammen aus dem Irak und Ägypten, aber auch Veröffentlichungen aus Jordanien, dem Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Palästina sowie den USA und Großbritannien sind enthalten. Vollständige Titellisten lassen sich auf der EBSCO-Website einsehen.

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