„Anorganik Online“ lizenziert

Anorganik OnlineNeu für das FU-Campusnetz lizenziert wurde die Datenbank Anorganik Online.

Anorganik Online von de Gruyter enthält umfassende Lehrbuchinhalte zu allen Aspekten der anorganischen Chemie, angefangen bei den Grundlagen wie Säure-Base Chemie oder Stöchiometrie, bis hin zu aktuellen Forschungsthemen aus der bioanorganischen Chemie, den Materialwissenschaften oder der Organometallchemie.

Enthalten sind laut Anbieter 24.000 Stichwörter, auf die u. a. durch einen speziell entworfenen Thesaurus zugegriffen werden kann. Ein interaktives Periodensystem der Elemente ermöglicht einen schnellen Zugriff auf spezifische Informationen zu jedem Element.

Anorganik Online richtet sich an Studenten der anorganischen Chemie im Haupt- oder Nebenfach. Die einzelnen Einträge lassen als PDF-Dateien abspeichern oder ausdrucken. Literaturzitate lassen sich im RIS-Format in Literaturverwaltungsprogramme exportieren. Die Datenbank soll jährlich aktualisiert werden.

ShareTheMeal – neues aus der Sharing Economy

© ShareTheMeal – Quelle: ShareTheMeal_Press_Kit

ShareTheMeal ist eine Crowdfunding-Smartphone App, die es sich zusammen mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zum Ziel gemacht hat, den weltweiten Hunger zu bekämpfen. Es laufen immer mehrere regionale Projekte zeitgleich – momentan in Bangladesch, im Jemen, in Jordanien, in Nigeria und  in Haiti. Durch eine einmalige Spende von 40 Cent kann ein Kind für einen Tag in einem selbstgewählten Gebiet ernährt werden. Es gibt auch wöchentliche, monatliche und jährliche Spendenoptionen.

ShareTheMeal wurde im April 2014 in Berlin als Independent Start-Up entwickelt, seit dem Sommer 2015 ist das Unternehmen Teil des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen. Seit November 2015 ist eine App für iOS, Android und im Amazon App Store global herunterladbar. Bisher wurden bereits über 20 Millionen Mahlzeiten in verschiedene Regionen und Länder gespendet. Im Jahr 2017 gewann die App in der Kategorie „Social Impact“ einen Google Play Award.

Die App verfolgt gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen eines von insgesamt 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung ( https://17ziele.de/ ). Während zwischen 2000 und 2002 noch 15% (930 Millionen Menschen) der Weltbevölkerung unterernährt waren, sank diese Zahl zwischen 2014 und 2016 auf nunmehr etwa 11% (793 Millionen Menschen). Ziel des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen ist es, bis 2030 die Zahl der weltweit hungernden Menschen auf null zu reduzieren.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Über den Duft von Büchern

Der slowenische Chemiker Matija Strlič forscht seit Jahren am University College London (UCL) über den Geruch von Büchern und versucht diese so vor dem Verfall zu retten. Nachdem wir letzten November einen kurzen Hinweis auf ihn im Biblioblog gegeben hatten, erschien kurz vor Weihnachten auch ein ausführlicher Artikel von Jessica Braun unter dem Titel „Das Parfum der Bücher“ in der Zeit (20. Dezember 2017, Nr. 53, S. 37). Die kostenfreie Online-Version zum Nachlesen ist hier vorrätig 😉 …

Hinter den Kulissen von Wikipedia

Um Weihnachten erschien in der Sonntagsbeilage des Tagesspiegels ein Artikel, der hinter die Kulissen der Online-Enzyklopädie Wikipedia blickt. Der Artikel mit dem doch sehr aufmerksamkeitsheischenden Titel „Krieg der Schlauberger – Inside Wikipedia“ von Sebastian Leber ist mittlerweile kostenfrei online abrufbar. Der Autor besuchte den Dachverband Wikimedia Deutschland und porträtiert mehrere Autoren, die sich ehrenamtlich am Mitmach-Lexikon beteiligen. Unter diesen befindet sich auch der frühere FU-Student Martin Rulsch. Mit ihm hatten wir zum zehnten Geburtstag der Wikipedia im Jahr 2011 für Biblioblog ein kurzes Interview geführt. Die Tipps, die er damals zum Artikelschreiben gab, haben übrigens auch nach sieben Jahren nichts an ihrer Gültigkeit verloren 😉 …

Das Europäische Parlament begrüßt Besucher jeden Alters

© Europäische Union, [2017] – Quelle: Europäisches Parlament

In der Broschüre „Education and learning at the European Parliamentfinden Sie Informationen über Dienstleistungen und Ressourcen, die für Pädagogen verfügbar sind, die das Standardangebot für Besucher in Brüssel und Straßburg unterstützen.

In Brüssel umfasst das Standardprogramm für Bildungsbesuche drei Einrichtungen: den Plenarsaal (der für Debatten und Abstimmungen genutzt wird), das Besucherzentrum des Parlamentariums und das Haus der europäischen Geschichte. In Straßburg können die Besucher den Plenarsaal und das Parlamentarium Simone Veil besichtigen.

Das Netzwerk der Informationsbüros des Europäischen Parlaments in den Städten Europas können ebenfalls genutzt werden. Sie organisieren Veranstaltungen, stellen Materialien über das Europäische Parlament und (einige) die Europa Experience zur Verfügung, eine einzigartige Ausstellung, die Besucher interaktiv und dynamisch über die europäische Politik informiert.

Weitere Informationen zum Besuch des Europäischen Parlaments, einschließlich Buchungen, sind online verfügbar.

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Don’t F***(ake) Up

© Europäische Union, [2017] – Quelle: Europäische Kommission (Logo: Don’t F***(ake) Up campaign)
Schon vor einigen Wochen haben wir einen Blogpost veröffentlicht, in dem es darum ging, wie Sie unter den unzähligen, im Internet angebotenen Waren, sichere Produkte erkennen und sorglos kaufen können.

Europol hat nun eine Kampagne zu einem ganz ähnlichen Thema gestartet: „Don’t F***(ake) Up“. Dabei geht es um Produktfälschungen, die online immer häufiger angeboten werden. Über das Internet können gefälschte Produkte wie beispielsweise Kleidung, Kosmetik, Elektronik und sogar Medikamente zu einem günstigeren Preis als das Original bestellt werden. Auf den ersten Blick wirkt das natürlich sehr verlockend. Vorallem da viele der Onlineshops, die diese Produkte anbieten, immer seriöser erscheinen und zudem eine gute Produktqualität suggerieren.

Doch der Schein trügt! Auf der offiziellen Website von #dontfakeup werden einige Gefahren aufgelistet, denen man sich bei dem Kauf von Produktfälschungen aussetzt. Darunter ist auch ein nicht kalkulierbares Gesundheitsrisiko, da die Produkte ohne Gesundheits- und Sicherheitsstandards produziert werden, die denen des EU-Marktes entsprechen.

Sie können sich gerne einmal selbst durch die Webseiten klicken, dort gibt es auch hilfreiche Tipps dazu, wie Sie Onlineshops erkennen können, die Produktfälschungen anbieten.

Europol plädiert dafür, dass Verbraucher im Cyberspace „street-smart“ bleiben sollen und hat dieser Verhaltensempfehlung mittels eines YouTube-Videos Ausdruck verliehen.

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Taxlandia – App game der Generaldirektion Steuern und Zollunion der Europäischen Kommission

Taxlandia ist ein kleiner wunderschöner fiktiver europäischer Staat mit Bergen und klaren, blauen Seen. Er ist beliebtes Touristenziel, die Wirtschaft boomte bisher und die Steuern waren minimal.

Doch nun steht Taxlandia vor einer beispiellosen Krise. Viele Firmen haben ihr Hauptquartier verlegt, der Tourismus ist zurückgegangen. Die Behörden haben zugegeben, dass es an der Zeit ist, die Steuern zu erhöhen. Es begann eine inoffizielle „Steuerrebellion“.

Als Spieler werden Sie neue/r Premierministerin/-minister von Taxlandia. Sie müssen anfangen, höhere Steuern einzufordern, die Infrastruktur neu aufstellen und damit die weitere Entwicklung des Landes sicherstellen.

Dieses Lernspiel, einer App der Generaldirektion Steuern und Zollunion der Europäischen Kommission, bietet viel Action, 3D-Ansichten, witzige Charaktere und dient als Tutorial, das dem Spieler hilft, die besten Entscheidungen zu treffen.

Das Spiel hat drei Schwierigkeitsgrade für die Altersgruppen 9-12, 13-17 und 18-25.

Die App ist im App Store, bei Google Apps und Windows verfügbar.

Viel Glück!

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EUSurvey: Online-Umfragen leicht gemacht

Mussten Sie je die Meinungen von Interessenträgern zu einem bestimmten Thema einholen?
Kurzfristig Unternehmen, Bürger oder andere interessierte Kreise befragen?
Umfragen zur Nutzerzufriedenheit durchführen? Oder Anmeldebögen für Konferenzen erstellen?

EUSurvey ist das Online-Umfrage-Management-Tool der Europäischen Kommission, mit dem mehrsprachige Umfragen erstellt und durchgeführt werden können.
Es deckt alle Schritte des Lebenszyklus einer Umfrage ab, vom Entwurf über die Einführung der Umfrage bis hin zur Analyse und Veröffentlichung der Ergebnisse.

Das Tool dient der Erstellung offizieller Erhebungen von öffentlichem Interesse sowie von Formularen für die interne Kommunikation und Personalverwaltung wie Auswertungsbögen, Zufriedenheitsumfragen und Anmeldeformularen.

EUSurvey ist für jede Organisation oder Verwaltung, öffentlich oder privat, frei verfügbar. Es ist durch den Authentifizierungsdienst der Europäischen Kommission (ECAS) gesichert und wird vom ISA-Programm der Europäischen Kommission unterstützt, das Interoperabilitätslösungen für europäische öffentliche Verwaltungen fördert. Es kann auch als Open Source-Version bereitgestellt werden.

EUSurvey ist jetzt in 23 EU-Amtssprachen verfügbar.

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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. sucht: Jugenddelegierte 2018

Möchten Sie die deutsche Delegation zur 73. UN-Generalversammlung im Oktober 2018 nach New York begleiten?

Gesucht werden junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die als Jugendelegierte gemeinsam mit jungen Menschen aus anderen Ländern sich für die Interessen junger Menschen auf der ganzen Welt stark machen möchten.

Sie sollten sich zutrauen, im Vorfeld ausgiebigen Gesprächen mit Jugendlichen in ganz Deutschland zu führen, ihre Meinungen, Interessen und Wünsche kennen zu lernen und so zum „Sprachrohr der Jugend in Deutschland“ werden.

Hier finden Sie alle relevanten Informationen rund um die Ausschreibung.

Bewerbungsschluss ist am 09. Januar 2018 um 12.00 Uhr.

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Online-Material zu Literaturnobelpreisträgern García Márquez und Ishiguro

Gabriel García Márquez (2009)
Gabriel García Márquez (2009)

Kurz nach der Ehrung der diesjährigen Nobelpreisträger am Sonntag hat das Harry Ransom Center an der Universität von Texas in Austin die Gabriel García Márquez Collection kostenfrei online veröffentlicht.

Die Sammlung bietet Zugriff auf zahlreiche digitalisierte Objekte aus dem Nachlass des kolumbianischen Schriftstellers und Journalisten (1927-2014). Enthalten sind u. a. Manuskripte zu veröffentlichten und unveröffentlichten Werken, Forschungsmaterial, Fotografien, Sammelalben, Briefwechsel, Zeitungsausschnitte, Notizbücher, Drehbücher, Druckmaterialien, Ephemera sowie eine Tonbandaufnahme von García Márquez‘ Nobelpreisrede aus dem Jahr 1982. Nicht enthalten sind die zehn Entwürfe zu seinem letzten, nicht fertiggestellten Roman En agosto nos vemos (engl.: We’ll See Each Other in August), dessen erstes Kapitel 2014 von der spanischen Zeitung La Vanguardia veröffentlicht wurde.

Der Nachlass des Autors war im Jahr 2014 für 2,2 Mio. US-Dollar durch das Harry Ransom Center angekauft worden. Es wird eine englische und spanischsprachige Nutzer-Oberfläche angeboten. Insgesamt verbrachten Bibliothekare, Archivare, Studenten und Techniker rund 18 Monate, um das Material im Volltext in den beiden Sprachen durchsuchbar zu machen (vgl. INFOdocket.com). Laut Anbieter ist gegenwärtig die Hälfte des Archivguts online abrufbar.

Eine Inspiration war García Márquez scheinbar auch für den diesjährigen Literaturnobelpreisträger Kazuo Ishiguro, wenn man dessen Nobelpreisvorlesung studiert. Im auch in deutscher Übersetzung vorliegenden Text  Mein napoleonischer Abend – und andere kleine Offenbarungen nimmt uns der Brite japanischer Herkunft mit auf eine Reise in den Herbst 1979 und die entscheidenden Momente, die ihn zum Schriftsteller werden ließen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Bob Dylan nahm Ishiguro am Sonntag die Auszeichnung persönlich in Stockholm entgegen. Sein  überschaubares Œuvres aus sieben Romanen sowie einem Kurzgeschichtenband ist gerade frisch von der Universitätsbibliothek eingekauft worden (Ausgaben des Heyne-Verlags, 2016) und über das Bibliotheksportal Primo vorbestellbar:

Bild: Festival Internacional de Cine en Guadalajara (CC-BY-2.0, via Wikimedia Commons)