The Peace We Want – Abschlussveranstaltung

Im Rahmen der Serie “The Peace We Want“ der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) werden Aleksandra Dier und Staffan de Mistura mit den Rapporteurinnen und Rapporteure der vier thematischen Workshops (neue Akteure, Digitalisierung, Klimawandel, Gerechtigkeit) zu den Themen: Wie trägt Digitalisierung zu einer friedlichen Welt bei, wie hängen Frieden und Klimawandel zusammen, welche Rolle spielt Gerechtigkeit für Frieden und was können neue Akteure in den Vereinten Nationen beitragen?, diskutieren.

Der Online-Workshop findet am 30. Oktober 2020 von 15:15 bis 16:30 Uhr statt – diskutieren Sie mit.

Programm

15:15 Uhr Offenes Forum

  • Begrüßung durch die DGVN
  • Interviews mit den Rapporteurinnen und Rapporteuren

15:50 Uhr Diskussion und Würdigung der Ergebnisse

  • Aleksandra Dier, Counter-terrorism and Gender expert at the UN Security Council Counter-Terrorism Executive Directorate (CTED), New York, und
  • Staffan de Mistura, former Under Secretary-General and UN Special Envoy to Iraq, Afghanistan, Syria

16:30 Uhr Abschluss und Ausblick

Moderation: Jens Fischer

Anmeldungen sind über das Onlineformular möglich. 

Alle registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten nach der Anmeldung die Einwahldaten für ZOOM per E-Mail. Bitte werfen Sie auch einen Blick in Ihren Spam-Ordner.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Universitätsbibliothek startet mit Webinaren ins Wintersemester 2020/21

Morgen startet die Universitätsbibliothek (UB) auch offiziell ins Wintersemester – am Mittwoch um 10 Uhr findet unser erstes Webinar Recherchieren im Bibliotheksportal Primo statt. Anmelden können Sie sich bequem über ein Online-Formular. Als Software verwenden wir Cisco Webex (weitere Infos). Die Informationen zum Login erhalten Sie in einer separaten E-Mail.

Bis Ende Februar 2021 hat die UB insgesamt 35 Kurse terminiert. Neben der Einführung in Primo werden folgende weitere Formate mit festen Terminen angeboten:

Daneben bieten wir auch Coachings bzw. Kurse zu weiteren Themen auf Anfrage an. Das gesamte Programm lässt sich in Auswahl auch für Lehrveranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder Einführungsseminare integrieren. Dozentinnen und Dozenten können Inhalte und einen oder mehrere Termine direkt mit uns absprechen (E-Mail: auskunft@ub.fu-berlin.de, Tel.: (030) 838-52978). Auch bieten wir ein wachsendes Angebot an Online-Tutorials auf unserem YouTube-Channel an (siehe Selbstlernangebote).

Daneben bieten weitere FU-Bibliotheken und -Einrichungen Fortbildungsveranstaltungen als Webinare an:

Parallel findet vom 27. Oktober bis 5. November 2020 für Doktorandinnen und Doktoranden die Online-Workshopreihe Lost in Dissertation? statt.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen einen guten Starts ins Wintersemester 2020/21!

Veranstaltungshinweis: Digitaler Kapitalismus – Zeitenwende durch Corona? Online-Kongress vom 10. bis 26. November 2020

Liebe Leserinnen und Leser, folgende Veranstaltungshinweis für Sie: „Digitaler Kapitalismus – Zeitenwende durch Corona?“

Aus dem Einladungstext haben wir für Sie folgende Informationen zusammengetragen:

Die Pandemie stellt viele unserer Gewissheiten in Frage und verleiht der Digitalisierung zusätzlichen Schub. Auch wir diskutieren dieses Jahr digital und fragen: Wie wird die digitale Welt nach Corona aussehen? Wird sich nun endgültig ein digitaler Kapitalismus Bahn brechen, der von ein paar Tech-Giganten dominiert wird? Oder markiert die Krise einen Wendepunkt, an dem wir die digitale Wirtschaft und Gesellschaft neu denken? Welche Weichen kann die Politik für eine bessere digitale Zukunft stellen?

Auftakt am 10. November 2020 von 16.00 bis 19.00 Uhr mit Shoshana Zuboff (Autorin des Buchs „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“), Philipp Staab (HU Berlin), Tilman Santarius (TU Berlin) und Saskia Esken MdB.

Interviews am 11. November 2020 mit Bart de Witte (HIPPO AI Foundation) und am 18. November 2020 mit Matthew Taylor (Royal Society) – jeweils von 18.00 bis 19.00 Uhr.

Noch mehr Informationen zur UN/EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

The Peace We Want – Workshop on Peace and Justice

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläum der Vereinten Nationen lädt die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) am 22.10.2020, von 16:30 bis 17:45 Uhr, zu einem interaktiven Online-Workshop der sich dem Themen Frieden und Gerechtigkeit und den Möglichkeiten der Vereinten Nationen, auf Ungerechtigkeiten zu reagieren und Frieden zu sichern, widmet.

Wie können die Vereinten Nationen und andere Akteure das Wissen um Menschenrechtsverletzungen besser nutzen, um Konflikte zu lösen, bevor sie eskalieren? Wie lässt sich Gerechtigkeit nach einem Konflikt (wieder-) herstellen, um den Weg für einen nachhaltigen Frieden zu ebnen?

Programm

16:30 Offenes Forum

  • Begrüßung durch Winfried Nachtwei, Vorstandsmitglied der DGVN
  • Einführung in das Thema und interaktiver Austausch mit Beiträgen aus dem Publikum und verschiedenen Mitmach-Aktionen (Moderation Lisa Heemann)

17:00 Fokusdiskussion

  • Wolfgang Heinrich, Berater Friedensarbeit, Konflikttransformation und politische Analyse
  • Lisa Reefke, UN-Mitarbeiterin mit Erfahrung in UN-Missionen von Südsudan bis Afghanistan (tbc)
  • Winfried Nachtwei, MdB a.D. und DGVN-Vorstandsmitglied
  • Rapporteurin: Lize Myburgh, UNA of South Africa

17:30 Abschluss und Ausblick mit Lize Myburgh, UNA of South Africa


Anmeldungen sind über das Onlineformular möglich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich außerdem beim Offenen Forum mit Wortbeiträgen zum Thema „Frieden und Gerechtigkeit” (Wo stehen wir? Was muss passieren? Worauf müssen wir bei der Prävention achten? Welche Möglichkeiten haben die Vereinten Nationen Gerechtigkeit zu fördern?) einbringen. Dafür bitte im Anmeldeformular die Rubrik “Mein Statement/Meine Idee” auszufüllen und Ihre Ideen stichwortartig skizzieren.

Nach der Registrierung werden allen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ZOOM-Einwahldaten per E-Mail übermittelt. Bitte sehen Sie gegebenenfalls auch im Spam-Ordner nach. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und wird gedolmetscht.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Bewerbungsfrist bis 25.10.2020 verlängert: Model EU Online: The EU27 – The Future of Europe (WS 2020/21)

In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Vereinte Nationen und Europäische Union der FU Berlin:

Das Model European Union lädt Studierende dazu ein, im Wintersemester 2020/2021, einen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, den Präsidenten des Europäischen Rates oder den Präsidenten der Kommission zu vertreten und an Online-Sitzungen des Europäischen Rates teilzunehmen, um sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Zukunft der Europäischen Union zu befassen.

Studierende aller Fakultäten können sich um eine Teilnahme bewerben. Das Seminar besteht aus zwei Teilen mit wöchentlichen Sitzungen, die freitags von 14 bis 16 Uhr stattfinden. Der erste Teil enthält eine Einführung in die Europäische Union sowie spezifische Themen, die für die von den Teilnehmern vorbereitete Debatte relevant sind. Ab Januar wird der Europäische Rat in Online-Sitzungen zu den verschiedenen Themen zusammentreten.

Die Teilnehmer vertreten die Position des jeweiligen Landes und präsentieren eines der unter „Topics of the Conference on the future of Europe“ aufgeführten Themen. Die Delegationen bestehen aus 1-2 Personen. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Für das Seminar (Schlüsselqualifikationsschein, Rechtswissenschaftliche Fakultät) können Credits (5 ECTS-Credits) vergeben werden.

Topics of the Conference on the future of Europe

Schedule of the Conference on the Future of Europe

Die Bewerbung sollte enthalten:

  • Persönliche Angaben (Name, Telefonnummer, Mail-Adresse, Studienfach, Studierenden ID)
  • Letter of motivation
  • 3 Präferenzen (EU-Members, European Council President or EC-President)
  • 2 mögliche Themen (siehe unter Topics of the Conference on the future of Europe)

Ihre Bewerbung senden Sie ausschließlich per Mail bis zum 25. Oktober 2020 an Dr. Peggy Wittke: peg@zedat.fu-berlin.de

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

FU-Campuslizenz für MAXQDA Plus

Seit dieser Woche haben FU-Angehörige die Möglichkeit die Software MAXQDA Plus kostenfrei aus dem ZEDAT-Portal herunterzuladen. Dabei handelt es sich um ein etabliertes Programm zur computergestützten, qualitativen Daten- und Textanalyse, das sowohl für Windows- als auch Mac-Nutzer geeignet ist.

MAXQDA wird zur Unterstützung von wissenschaftlichen Projekten und Studien angewendet, bei denen Interviews, Texte und Medien (wie Bild-, Audio- und Videodateien) inhaltlich analysiert werden. Ziel ist es, Einblicke in das Datenmaterial zu gewinnen, ohne die inhaltliche Interpretation durch die Forschenden vorwegzunehmen. Es werden zahlreiche Dateiformate unterstützt, auch können die Inhalte geteilt oder gemeinsam in Teams bearbeitet werden (siehe auch YouTube-Werbevideo, 2:34 min).

Die MAXQDA-Lizenz erlaubt bis September 2023 allen Studierenden und Beschäftigten der Freien Universität Berlin die Software auf dienstlichen und privaten Rechnern kostenfrei zu nutzen.

Europäische Kommission legt neues Asyl- und Migrationspaket vor

Auf der Grundlage einer ganzheitlichen Bewertung schlägt die Europäische Kommission einen Neuanfang im Bereich Migration vor: Vertrauensbildung durch wirksamere Verfahren und Schaffung eines neuen Gleichgewichts zwischen Verantwortung
und Solidarität

Eine gemeinsame Lösung für Europa – mit mehr Solidarität und Verantwortung muss her. Doch was genau sieht das neue Asyl- und Migrationspaket vor? Wie soll mit der steigenden Zahl migrierender und flüchtender Menschen umgegangen werden? Wie kann die Zusammenarbeit mit Drittstaaten wirksamer werden? Wie kann solidarische Aufnahme und Integration von Geflüchteten in Europa aussehen?

Klare Verantwortlichkeiten durch bessere, modernisierte Verfahren, die Hauptaspekte des neuen Asyl- und Migrationspaket:

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Mehr buchbare Arbeitsplätze in der Geowissenschaftlichen Bibliothek

Die Geowissenschaftliche Bibliothek stockt ab dem 19. Oktober 2020 die Zahl an Arbeitsplätzen auf. Durch die Nutzung des 1. Stocks können nun insgesamt 38 Arbeitsplätze im Haus genutzt werden.

FU-Angehörige mit gültigem ZEDAT-Account können die Plätze online buchen. Für externe Nutzerinnen und Nutzer ist eine Reservierung unter der Telefonnummer 030 / 838 70205 bzw. per E-Mail unter geolib@zedat.fu-berlin.de möglich (für weitere Details siehe Bibliothekswebsite).
Die Bibliothek ist gegenwärtig Montag bis Donnerstag 10:00 – 16:00 Uhr geöffnet. Am Freitag ist das Haus geschlossen.

Gegenwärtig stellen damit acht FU-Bibliotheken limitierte Kontingente an Arbeitsplätzen zu Verfügung. Wir werden das Angebot bis zum Start des Wintersemesters weiter ausbauen!

Bitte beachten Sie, dass seit dem 8. Oktober der Mundschutz in allen Bibliotheken bis auf Weiteres auch am Arbeitsplatz getragen werden muss (vgl. Aktuelle Coronahinweise)!

Bildquelle: Geowissenschaftliche Bibliothek

Nobelpreise und das Vermessen der Wissenschaft

In der letzten Woche wurden die Namen der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen veröffentlicht, denen der Nobelpreis für herausragende Forschungsleistungen verliehen wird. Dieser Preis gilt als die höchst Auszeichnung für wissenschaftliche Leistung.

Bild: Die diesjährige Co-Preisträgerin in Chemie, Emmanuelle Charpentier, ist Leiterin der „Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene“ in Berlin (Bildquelle: Wikimedia Commons / Bianca Fioretti, Hallbauer & Fioretti / Lizenz: CC-BY-SA-4.0)

Im Alltag des „publish or perish“ in der Wissenschaft wird wissenschaftliche Leistung gern in zitationsbasierten statistischen Kennzahlen wie dem H-Index ausgedrückt: kurz, prägnant, mathematisch korrekt.

Die mit dem Nobelpreis geehrten Personen sollten also entsprechend einen außergewöhnlich hohen H-Index oder Hirsch-Index haben.

Übersicht für die Nobelpreisträgerinnen und -träger aus der Datenbank Web of Science (im FU-Campusnetz abrufbar):

 Wissenschaftler/inPublikationenZitationenH-IndexFachgebiet
Emmanuelle Charpentier          82    14 820    33Chemie
Jennifer A. Doudna        360    42 627    96Chemie
     
Roger Penrose        102    11 129    33Physik
Reinhard Genzel        262    18 659    72Physik
Andrea Ghez        217    11 292    55Physik
     
Harvey J. Alter        505    37 700    95Physiologie/
Medizin
Michael Houghtom        204    14 345    60Physiologie/
Medizin
Charles M. Rice        504    54 930  125Physiologie/
Medizin
Quelle: Web of Science, 13.10.2020

Die Zahlen für die Geehrten unterscheiden sich deutlich. Ist der H-Index vielleicht doch nicht geeignet die Qualität von Forschungsleistung auszudrücken?

Wer genauer wissen möchte wie bibliometrische Kennzahlen (H-Index, Impact-Faktor usw.) ermittelt werden können und welche Aussagekraft sie haben, kann dies im folgenden Webinar der Universitätsbibliothek erfahren:

Qualitätskriterien für die Literaturauswahl
Mittwoch, 02.12.2020 | 10:00 s.t. – 12:00
Anmeldung: Online oder via E-Mail an auskunft@ub.fu-berlin.de

Danke für den Beitrag an Heike Thomas, Mitarbeiterin in der Auskunftsabteilung der Universitätsbibliothek!

Neben diesem Webinar finden im Wintersemester 2020/21 noch zahlreiche weitere Kurse statt. Auch lassen sich Lernangebote zum wissenschaftlichen Arbeiten und Einführungsseminare individuell in Lehrveranstaltungen integrieren. Sprechen Sie uns einfach an 😉 !

Deutscher Buchpreis 2020 an Anne Weber

Bild: Preisträgerin 2020 – Anne Weber (Bildquelle: vntr.media)

Kurz vor Beginn einer zu Pandemiezeiten digital veranstalteten Frankfurter Buchmesse ist am Montag im Frankfurter Römer der Deutsche Buchpreis für den besten „Roman des Jahres“ verliehen worden. Hatte 2019 noch Saša Stanišić mit seinem autofiktionalen Bestseller Herkunft die Nase vorn, ging die Auszeichnung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels nun an Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber.

Damit hat die Buchpreisjury um die Literaturredakteure Katharina Borchardt (SWR2), David Hugendick (Zeit Online) und Felix Stephan (Süddeutsche Zeitung) wohl das eigenwilligste Werk der Shortlist den Vorzug gegeben. Weber schildert auf knapp 200 Seiten in Versform das Leben der Medizinerin und Widerstandskämpferin Anne („Annette“) Beaumanoir. Die 1923 geborene Französin kämpfte während des Zweiten Weltkriegs in der Résistance und rettete zwei jüdischen Jugendlichen in Paris das Leben. Mitte der 1950er-Jahre während des Algerienkriegs ergriff Beaumanoir Partei für die Nationale Befreiungsfront und entkam mit der Flucht aus Frankreich einer Gefängnisstrafe. Weber habe laut Buchpreisjury einen „Roman über Mut, Widerstandskraft und den Kampf um Freiheit“ verfasst und der alten Form des Epos Frische und Leichtigkeit zurückgegeben (siehe auch Leseprobe bei book2look.com).

Die 1964 in Offenbach geborene Anne Weber lebt seit 1983 in Paris, wo sie an der Sorbonne französische Literatur und Komparatistik studiert hat. Von 1989 bis 1996 arbeitete sie für verschiedene französische Verlage und übersetzte Autoren wie Jakob Arjouni, Marguerite Duras, Sibylle Lewitscharoff, Wilhelm Genazino oder Erich Maria Remarque ins Deutsche bzw. Französische. Seit 1998 veröffentlicht sie eigene Werke und übte sich stets im Erproben neuer literarischer Formen. Für ihren märchenhaften „Roman im Roman“ Luft und Liebe (2010) und die rätselhafte Schelmengeschichte und Heiligenlegende Kirio (2017) war sie jeweils für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert worden.

Die 20 Nominierten im Überblick
(verfügbare Titel sind verlinkt und für FU-Angehörige über die Philologische Bibliothek in die Campusbibliothek bestellbar):

Bildquelle: vntr.media

Shortlist:

Longlist:

Das Jahr der Frauen

Mit Webers Sieg blickt man auf ein außergewöhnliches Jahr zurück, in dem die wichtigsten deutschen Literaturpreise beinahe ausnahmslos an Frauen verliehen wurden:

– Nora Bossong (Joseph-Breitbach-Preis, Thomas-Mann-Preis)
– Elke Erb (Georg-Büchner-Preis)
– Ute Frevert (Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa)
– Iris Radisch (Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay)
– Rachel Salamander (Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf)
– Helga Schubert (Ingeborg-Bachmann-Preis für Vom Aufstehen)
– Ljudmila Ulitzkaja (Siegfried Lenz Preis)

Einzig der Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik ging mit Lutz Seiler (Stern 111) an einen männlichen Kollegen. Aber auch international sorgten Schriftstellerinnen wie die US-amerikanische Dichterin Louise Glück (Nobelpreis für Literatur) und die junge niederländische Romandebütantin Marieke Lucas Rijneveld (International Booker Prize für The Discomfort of Evening / dt. Was man sät) für Aufsehen. Und die Literaturpreissaison ist noch nicht beendet – am 8. November folgt die Vergabe des Schweizer Buchpreises, am 9. November des Österreichischen Buchpreises, am 10. November der französische Prix Goncourt, am 18. November der US-amerikanische National Book Award und am 19. November der britische Booker Prize. Man darf gespannt sein, ob sich der Siegeszug der Autorinnen auch international fortsetzt. In Österreich und im Vereinigten Königreich dominieren erneut Autorinnen die Shortlists.

Danke für die Mitarbeit am Posting an Mehmet Altin (Azubi zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Philologischen Bibliothek)