Von 6. bis 9. Juli wird in der Zentralbibliothek (Garystr. 39) die gesetzlich vorgeschriebene Sachverständigenprüfung der Brandmeldeanlage durchgeführt.
Die Prüfung umfasst unter anderem einen Test der Sirenen sowie der Brandfallsteuerung. Dabei kann es jeweils bis 11 Uhr zu akustischen Signalen sowie zur Abschaltung technischer Anlagen wie Aufzügen kommen.
Es handelt sich um eine geplante Sicherheitsprüfung und nicht um einen echten Brandalarm.
Zudem öffnen am Donnerstag, den 9.7., die Bereiche im 2. OG (Lesesäle, Labs, Coworking-Space) aufgrund einer internen Veranstaltung erst um 13:00 Uhr Auch die telefonische Auskunft (838-511 11) ist an diesem Tag erst später besetzt.
Wir bitten um Verständnis für die Einschränkungen.
Temporary Restrictions at the Central Library
From July 6 through 7, the legally required expert inspection of the fire alarm system will be conducted at the Central Library (Garystr. 39).
The inspection includes, among other things, a test of the sirens and the fire control system. During the test, audible signals may be heard and technical systems, such as elevators, may be shut down until 11:00 AM.
This is a scheduled safety test, not a real fire alarm.
In addition, on Thursday, July 9, the areas on the 2nd floor (reading rooms, labs, coworking space) will not open until 1:00 p.m. due to an internal event. The information line (838-511 11) will also be staffed later than usual on that day.
We appreciate your understanding regarding these restrictions.
Liebe Mitglieder der Freien Universität Berlin, diejenigen von Ihnen, die in Elsevier Science Direct recherchieren, nehmen bitte diese Handreichung der DEAS zu den Cookie Einstellungen zur Kenntnis, damit Sie in bei Ihren Recherchen auf dieser Plattform auch zukünftig den Grundsatz der Datensparsamkeit einhalten.
Gemeinsam mit den Fachbibliotheken und Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen der Freien Universität Berlin bieten wir Dir eine Woche lang kostenfreie Angebote rund ums wissenschaftliche Schreiben – nicht nur für Geisteswissenschaftler*innen.
🗓️ Wann? 20.–24.07.2026, Mo 9:00–19:00 Uhr, Di–Fr jeweils 10:00–19:00 Uhr 📍 Wo? Vor Ort in der Rost- & Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45) oder online per Webex 🔍 Was erwartet Dich? • Vormittags: bis zu 90-minütige Workshops mit Inputs und Übungen sowie Literaturlisten-Checks • Nachmittags: 16:00–19:00 Schreibzeit – betreute Schreibgruppe zum Arbeiten an eigenen Schreibprojekten 👉 zum vollständigen Programm
Egal, ob Du gerade mit Deiner ersten Arbeit an der Uni startest oder bereits Erfahrung im Schreiben mitbringst: In unseren praxisnahen Workshops bekommst Du unter anderem Tipps, • wie Du Deinen Schreibprozess planen und organisieren kannst, • wo und wie Du relevante Literatur und Quellen zu Deinen Thema finden, • wie Du Deine Gedanken ordnen und strukturieren kannst, • oder wie Du Literaturverwaltungsprogramme und KI-Tools im Studium sinnvoll nutzen kannst.
Abgerundet wird die Woche durch eine betreute Schreibgruppe – ideal, um das Gelernte direkt auf das eigene Projekt anzuwenden. Starte in der vorlesungsfreien Zeit richtig durch – oder gib die erste Hausarbeit noch vor dem Urlaub ab!
Berlin erlebt schon jetzt vier offizielle Hitzetage mit über 30 Grad – und der Sommer hat gerade erst begonnen. Regelmäßig trinken, beispielsweise durch die vom Studierendenwerk aufgestellten Trinkwasserbrunnen oder das geprüfte Leitungswasser auf dem Campus der Freien Universität Berlin können Abhilfe schaffen.
Für eine längere Auszeit von der Hitze finden Sie an mehreren Standorten der Universitätsbibliothek angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten. Dort ist es momentan dank architektonischer Kühlung oder schattiger Lage vergleichsweise gut auszuhalten:
Die Temperaturen können natürlich je nach Tageszeit und Auslastung variieren. Die Campusbibliothek und Philologische Bibliothek sind außerdem am Wochenende geöffnet. Die Fachbibliothek Rechtswissenschaft bleibt am Sonntag, den 28. Juni, ausnahmsweise geschlossen. Am Samstag und Sonntag werden bis zu 40 Grad erwartet. Kommen Sie gut durch die heißen Tage!
(Bildquelle: UB)
Redaktioneller Hinweis: Der Beitrag wurde nachträglich um die Fachbibliothek Nordamerikastudien ergänzt.
Summer, Sun, Library: The Best Cool Places to Study on Campus
Berlin has already experienced four official heatwave days with temperatures above 30 degrees – and summer has only just begun. Staying hydrated by drinking regularly – for example, from the drinking fountains set up by the Studierendenwerk or the tested tap water on the Freie Universität Berlin campus—can help.
If you’re looking for a longer break from the heat, several locations of the University Library offer pleasantly cool places to spend some time. Thanks to architectural cooling or their shaded locations, these spots are currently relatively comfortable:
Meteorology Library (Carl-Heinrich-Becker Weg 6-10, New building, 2nd floor)
Of course, temperatures may vary depending on the time of day and how busy the library is. The Campus Library an the Philological Library are also open on weekends. The Law Library will be closed on Sunday, June 28, as a one-time exception. Temperatures are expected to reach up to 40 degrees on Saturday and Sunday. Stay Cool During the Hot Days!
Editor’s Note: The article was subsequently updated to include the Library of North American Studies.
Eintrag des koreanischen Staatspräsidenten ins Gästebuch der Freien Universität, 9.3.2000
Im Zuge ihrer Internationalisierung richtete die Freie Universität Berlin 1999 ein eigenes Protokollbüro ein. Ziel war es, den Umgang mit internationalen Gästen professionell zu gestalten und diplomatische Standards konsequent einzuhalten – von der Rangordnung über Anreden und Sitzordnung bis hin zu Abläufen, Kleidung und besonderen Gästewünschen.
Der neue Themenfilm Das Büro des Protokolls der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ zeigt den Wandel an der Universität: Während es bei hochrangigen Besuchen zuvor mitunter noch „wie im Bierzelt“ zuging, wurde mit dem Protokollbüro eine neue Form der akademischen Gastfreundschaft etabliert.
Unter der Leitung von Irma Indorf sorgte das Büro dafür, dass offizielle Besuche von Staatsgästen und Delegationen reibungslos und korrekt abliefen. So entstand ein spannender Einblick in die oft unsichtbare Welt hinter diplomatischem Hochschulalltag.
Ab dem 1. Juni 2026 gelten in der Zentralbibliothek (Garystr. 39) von Montag bis Freitag einheitliche Öffnungszeiten für alle Servicebereiche. Der Lesesaal im 2. Stock passt sich damit der bisherigen Öffnungszeit der Leihstelle im 1. Stock an. Ab sofort können Sie die Arbeitsplätze im Hauptlesesaal, Coworking-Space, in den Gruppenarbeitsräumen mit Webex-Boards („Labs“) und Studienkabinen durchgehend Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr nutzen.
Die Lesesaal-Auskunft konzentriert ihr Serviceangebot künftig auf den Zeitraum von 12 bis 16 Uhr. Vormittags von 9 bis 12 Uhr steht Ihnen das Auskunftsteam als mobiler Beratungsservice zur Verfügung.
Die im Lesesaal bereitgestellten Medien können durchgehend von 9 bis 20 Uhr ausgeliehen werden.
Alle Servicebereiche der Zentralbibliothek inklusive des Lesesaals sind Mo–Fr durchgehend von 9 bis 20 Uhr geöffnet.
Veränderte Servicezeiten im Lesesaal:
9–12 Uhr: Mobiler Beratungsservice – das Team der Auskunft & Teaching Library hilft Ihnen gerne weiter und steht auf Abruf für Sie bereit.
12–16 Uhr: Vollumfänglicher Service vor Ort wie bisher
16–20 Uhr:
Die Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes übernehmen die Erstinformation, die Ausgabe und Rückgabe der Schlüssel für Studienkabinen und Dauerschließfächer sowie von Workshop-Equipment.
Die Ausleihe von bereitgestellten Bestellungen ist im gesamten Zeitraum von 9 bis 20 Uhr möglich.
Sie haben Fragen? Unser Team ist jederzeit per E-Mail oder über das Kontaktformular für Sie da.
Central Library: New Opening Hours and Service Times for the Reading Room
Starting June 1, 2026, the Central Library (Garystr. 39) will have uniform opening hours for all service areas from Monday through Friday. The reading room on the 2nd floor will thus align with the current opening hours of the circulation desk on the 1st floor. Effective immediately, you can use the workstations in the main reading room, the coworking space, the group study rooms with Webex boards (“Labs”), and the study booths Monday through Friday from 9 AM to 8 PM.
Effective immediately, the Reading Room Information Desk will limit its services to the hours of 12 PM to 4 PM. In the mornings, from 9 AM to 12 PM, the information team will be available as a mobile reference service.
Media available in the reading room may be borrowed at any time between 9 AM and 8 PM.
All areas of the Central Library, including the reading room, are open Monday through Friday from 9 AM to 8 PM.
Changed service hours in the reading room:
9 AM – 12 PM: Mobile Help Desk – the Information & Teaching Library team is happy to assist you and is available on call.
12 PM – 4 PM: Full on-site service as usual
4 PM – 8 PM:
Security staff are responsible for providing initial information and for issuing and collecting keys for study booths and long-term lockers, as well as for workshop equipment.
Items that have been reserved can be picked up anytime between 9 AM and 8 PM.
Do you have any questions? Our team is always available to assist you via email or through the contact form.
Foto: Tieftemperaturlabor in den 90er Jahren, Privatarchiv Prof. Willliam Brewer
Was versteht man unter den vier Naturkräften? Wie hängen Magnetismus und Elektrizität zusammen? Was hat der Roman „Finnegans Wake“ mit den kleinen Elementarteilchen in Atomkernen zu tun? Und wofür haben T.D. Lee und C.N. Ya den Nobelpreis in einem Alter erhalten, in dem andere noch studieren?
Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. William Brewer mit anschaulicher Leichtigkeit im neuen Themenfilm Naturkräfte und Wechselwirkungen der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“.
Quelle: Erlebte Geschichte – Freie Universität Berlin – Fotograf Daniel Goede
Dr. Michael Pohly – Als Forscher und Praktiker im Krisengebiet Afghanistan. Die Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin präsentiert einen neuenPorträtfilm.
Feldforschung kann Wissenschaftler auch in Regionen führen, in denen die Arbeit gefährlich wird – etwa in einem umkämpften Land wie Afghanistan. Dr. Michael Pohly war dort nicht nur als Ethnologe unterwegs, sondern fand durch seine zweite Qualifikation als Mediziner Zugang zu Menschen und Orten, die für andere unzugänglich geblieben wären. Dass er diesen Weg eingeschlagen hat, verdankt er einem frühen Interesse an Ethnologie und dem Wunsch, konkrete Hilfe zu leisten.
Promotion – und plötzlich tausend praktische Fragen?
Wer promoviert, merkt schnell: Forschung ist nur die halbe Miete. Die echte Herausforderung liegt oft in der Organisation: Wie verwalte ich meine Literatur? Wie manage ich mein Projekt? Und wie bringe ich meine Arbeit am Ende als Publikation in die Welt?
Die Berliner Universitätsbibliotheken (Freie Universität, Humboldt-Universität, Technische Universität) und die Staatsbibliothek zu Berlin bündeln ihre Kräfte, um Licht ins Dunkel zu bringen!
In kompakten, virtuellen Sessions teilen Expert*innen ihr Wissen zu u. a.:
Mit Beginn des Jahres 2026 trat das Jüdische Museum Berlin der Kooperation Looted Cultural Assets (LCA) bei. Damit wächst das Netzwerk zur gemeinsamen Provenienzforschung zwischen Bibliotheken in Deutschland und Israel im zehnten Jahr ihres Bestehens auf 14 aktive Mitgliedsinstitutionen an. Insgesamt haben sich bislang 19 Einrichtungen mit ihrer wissenschaftlichen Expertise eingebracht.
Das 2016 unter anderem von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin initiierte Forschungsnetzwerk unterstützt die Provenienzforschung zu Enteignung und Raub von Kulturgütern – vor allem in der NS-Zeit sowie, wenn möglich, auch in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Es fördert den fachlichen Austausch, bündelt Forschungsergebnisse und stellt dafür die Datenbank „Looted Cultural Assets“ bereit.
Gleichzeitig werden Forschungsergebnisse zeitnah und transparent für Interessierte aus aller Welt zugänglich gemacht. Aktuell zählt sowohl die Kooperation als auch die Forschungsdatenbank LCA zu den umfassendsten, kontinuierlichsten und erfolgreichsten Projekten in der Provenienzforschung im deutschsprachigen Raum.
Heute beinhaltet die Forschungsdatenbank LCA etwa 48.000 Provenienzhinweise sowie Informationen zu rund 16.500 Personen und Institutionen aus der deutschen Geschichte insbesondere des 20. Jahrhunderts. Sie stellt Forschungsergebnisse aus mehr als 20 aktiven und beendeten wissenschaftlichen Projekten zur Verfügung und sorgt für deren langfristige Zugänglichkeit. Die Arbeit der im Forschungsnetzwerk LCA verbundenen Bibliotheken ermöglicht Nachfahren von Opfern der Shoa und anderer nationalsozialistischer Verbrechen einen niedrigschwelligen Zugriff auf historische Informationen, bietet die Möglichkeit detaillierte Auskünfte über Forschungsergebnisse und -stände zu erfragen und zielt darauf ab, durch die Bündelung von Rückgaben geraubten Kulturguts Restitutionsverfahren zu vereinfachen. Die so verbundenen Provenienzforscher*innen leisten durch ihre Arbeit einen nachhaltigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland und Europa sowie der Aufarbeitung der beiden deutschen Diktaturen.
Die Universitätsbibliothek sieht sich mit ihrem über zehnjährigem Engagement in der Provenienzforschung den Grundwerten der Freien Universität Berlin Veritas, Iustitia und Libertas (Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit) verpflichtet. Die systematische Untersuchung der Buchbestände und die Aufarbeitung deutscher Geschichte durch die Arbeitsstelle Provenienzforschung der Universitätsbibliothek dient nicht allein der Auseinandersetzung historischen Unrechts im Sinne der Washingtoner Erklärung vom 03.12.1998, sondern ist ein Beitrag zur gelebten Demokratie.