Tausende US-Geheimdienst-Dokumente zu Europa online verfügbar

Neu über das FU-Campusnetz abrufbar via Nationallizenz ist die Datenbank U.S. Intelligence on Europe, 1945-1995.

Die Datenbank des Anbieters Brill enthält 4000 Dokumente der US-Geheimdienste zu den Ländern Europas aus den Jahren 1945 bis 1995. Material existiert auch zu Ländern Osteuropas, der Türkei und Zyperns. Themen neben dokumentierten Geheimdienstoperationen sind laut Anbieter u. a. gesammelte Informationen zur Wirtschaft, zur europäischen Anti-Atomkraft-Gruppen in den 1980er-Jahren, terroristischen Gruppierungen sowie Analysen zu sozio-ökonomischen Entwicklungen in Europa. Die digitalisierten Dokumente stammen u. a. aus den Nationalarchiven der USA und Großbritannien, aus der Datenbank CIA-CREST sowie zahlreichen US-Präsidentenbibliotheken.

Der etwa 21.000 Seiten umfassende Bestand lässt sich im Volltext durchsuchen. Einzelne Textpassagen können kopiert, ganze Seiten für den Eigengebrauch ausgedruckt oder als Image-Dateien via ZIP-Dateiformat abspeichert werden. Zum Zitieren werden die Literaturverwaltungsprogramme RefWorks und EndNote unterstützt.

Mit Cold War Intelligence steht darüber hinaus eine Brill-Datenbank mit ähnlichem Inhalt via Nationallizenz zur Verfügung.

Datenbank für Datenschutz in Unternehmen lizenziert

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Datenschutz-Management kompakt genutzt werden.

Die CD-ROM-Datenbank von WEKA Media mit Stand vom November 2017 bietet folgende Inhalte:

  • Lexikon „Datenschutz von A bis Z“
  • Handbuch mit Fachbeiträgen von Datenschutz-Experten mit Tipps und Beispielen
  • Vorschriften zum EU-Recht, deutschen Bundesrecht, Landesrecht und weiteren Gesetzen im Volltext
  • Fachbeiträge und Urteile zur kommentierten Rechtsprechung
  • Praxiskommentare zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), Telemediengesetz (TMG), Telekommunikationsgesetz und zur Telekommunikations-Überwachungsverordnung
  • Arbeitshilfen wie Betriebsvereinbarungen, Checklisten, Formulare, Mustertexte, Verträge, Schulungsunterlagen usw.

Die Inhalte lassen sich u. a. kopieren bzw. es lassen sich PDF-Dateien generieren. Die vorhandene Merkliste („Sammelmappe“) und weitere Optionen sind nur solange nutzbar wie in der CD-ROM-Anwendung gearbeitet wird. Schließt man das Programm, werden alle persönlich vorgenommenen Einstellungen automatisch entfernt.

New Narrative for Europe

https://ednetwork.ec.europa.eu/system/files/blog-posts/images/feature-of-europe.PNG

Bereits im Oktober 2017 kamen in Leuven (Belgien) rund 100 junge Menschen aus Europa zusammen, um zu diskutieren wie sie Europa wahrnehmen und welche Vorstellungen Sie für ein „Leitbild für Europa“ haben. Unter Ihnen Vertreter aus Jugendorganisationen und Bildungseinrichtungen aus ganz Europa.

Am 31. Januar 2018 wurde die YOUrope for Youth Declaration im Rahmen der Abschlussveranstaltung New Narrative for Europe (NNfE) unterzeichnet.

Die YOUrope for Youth Declaration hat 4 Hauptthemen: Freizügigkeit und Sicherheit, bürgerschaftliches Engagement, Beschäftigung und grüner Planet Europa. Sie ist in allen 24 EU-Sprachen abrufbar.

Nun gilt es, die Deklaration mit Leben zu füllen!

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

Webportal TAXEDU

Steuern – wo genau betrifft mich das eigentlich? Sehr anschaulich wird diese Fragestellung durch das Pilotprojekt der Europäischen Union – TAXEDU – erklärt. Das Wort setzt sich aus den englischen Begriffen Tax (Steuern) und Education (Bildung) zusammen. Ziel dieses Portals ist es, jungen Menschen Aufklärung zu dem komplexen Thema Steuern zu ermöglichen. Unterteilt in drei Altersbereiche – Kinder, Teenager und junge Erwachsene – werden durch Spiele, kurze Lernvideos und computerbasierte Lernmaterialien interessante Inhalte vermittelt (siehe auch unseren Blog-Beitrag zu Taxlandia).

CC0 – Quelle: pixabay

Die Ziele des TAXEDU-Webportals ( https://europa.eu/taxedu/home_de ) sind unter anderem die Schaffung einer Bildungsplattform für junge eurpäische Bürger und Bürgerinnen, die Eindämmung von Steuerhinterziehung und Steuerbetrug durch frühzeitiges Aufklären und  Informationen über die Dienste und Einrichtungen anzubieten, die durch Steuern ermöglicht werden (z.B. im Bereich Gesundheit und Bildung). Sie ist in 22 Sprachen verfügbar und bietet damit in ganz Europa die Möglichkeit, Einblicke in die Welt der Steuern und den dazugehörigen Herausforderungen zu gewinnen.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt durch das Europäische Parlament in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission (Generaldirektion Steuern und Zollunion). Weiterhin beteiligen sich mehrere nationale Steuerbehörden an dem Vorhaben.

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Wettbewerb: create video for anti-Violence against Women campaign

© Europäische Union, [2017] – Quelle: Europäische Kommission (Logo: NON.NO.NEIN. campaign)

Als Teil seiner „NON.NO.NEIN. Nein sagen! Stoppt die Gewalt gegen Frauen „, veranstaltet die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit Edcom einen Wettbewerb, bei dem junge Fachkräfte und Schüler ein Konzept für ein Video zur Bewusstseinsbildung in sozialen Medien einbringen können.

Gewalt gegen Frauen ist eine Form des Missbrauchs, die auf allen Ebenen der Gesellschaft und in allen EU-Ländern stattfindet. Oft bleiben Menschen in der Nähe inaktiv. Das kurze Video soll das Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen schärfen und die Menschen ermutigen, sich dagegen auszusprechen.

Den vollständigen Hintergrund und alle Informationen, inklusive der Details des Einreichungsprozesses finden Sie unter den o. g. links.

Start des Wettbewerbs: 13. November 2017
Einsendeschluss: 10. Februar 2018, 12:00 Uhr MEZ
Bekanntgabe der Gewinner: 8. März 2018
Die Produktionssprache ist Englisch.

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Alles online, oder was?

In einer nicht repräsentativen Stichprobe haben KollegInnen der Zentralbibliothek Zürich zufällig drei Bücherregale mit fast 700 gedruckten Titeln (Bücher in modernen Sprachen, außer Deutsch, Erscheinungsjahre: 1983-2011) ausgewählt, um das Verhältnis von analogen und digitalen Angeboten zu untersuchen. Weitere Details und die Auflösung, wie viele Bücher davon tatsächlich online verfügbar sind, bietet der digithek blog.

Detail des UB-Magazinturms am Morgen (Collage, Bildquelle: Marc Spieseke)
Detail des UB-Magazinturms am Morgen (Collage, Bildquelle: Marc Spieseke)

Passend zum Thema weist das Blog Archivalia auf eine im Sommer 2017 gestartete Umfrage bei ca. 1000 europäischen Museen, Bibliothek, Archiven hin („ENUMERATE-Report“). Demnach sind 42 Prozent des europäischen Kulturerbes nicht digital zugänglich.

Online-Magazin „EUobserver“ im Test

Bis zum 17. Dezember 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die Premium-Inhalte des EUobserver zugegriffen werden.

Der EUobserver ist eine gemeinnützige, unabhängige Online-Zeitschrift, die im Jahr 2000 in Brüssel gegründet wurde. Sie veröffentlicht täglich Nachrichtenartikel, exklusive Analysen, Interviews, Untersuchungen und Meinungsartikel zum Themenbereich Europäische Union und den EU-Mitgliedsstaaten, überwiegend in englischer Sprache. EUobserver bezeichnet sich selbst als einziges EU-fokussiertes Medium, dass grenzübergreifenden sowie investigativen Journalismus anbietet. Das Journalisten-Netzwerk erstreckt sich über derzeit alle 28 Mitgliedsstaaten sowie deren Nachbarländer.

Das Nachrichtenmagazin gilt als redaktionell unabhängig, hat sich der Munich Declaration of the Duties and Rights of Journalists angeschlossen und finanziert sich durch Werbung, der Lizenzierung von kostenpflichtigen Premium-Inhalten und Fördermitteln. Leserschaft und Abdeckung werden mit der von Financial Times und EURACTIV.com gleichgesetzt. Mehrere unabhängige Umfragen bescheinigen dem EUobserver ein einflussreiches Medium für EU-Angelegenheiten für Journalisten in Brüssel zu sein. In Österreich zogen das Bundesverwaltungsgericht und der Asylgerichtshof den Informationsdienst oft als Quelle für ihre Entscheidungen heran. Kooperationen bestehen u. a. mit Huffington Post (Deutschland), Gazeta Wyborzca (Polen), Der Standard (Österreich), Publico (Portugal), Dennik N (Slowakei) und Vox Europe (Europa).

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Infographik: Wofür geben die Regierungen der Mitgliedsstaaten Geld aus?

What do governments in the Member States spend money on?

In einer interaktiven Infographik werden die Ausgaben der Regierungen der Mitgliedsstaaten der EU beleuchtet. Eurostat schlüsselt die staatlichen Ausgaben nach Funktionen innerhalb der EU in den folgenden Kategorien auf: Verteidigung, Wirtschaft, Bildung, Umweltschutz, allgemeine öffentliche Dienste, Gesundheits-, Wohnungs- und Gemeinschaftseinrichtungen, öffentliche Ordnung und Sicherheit, Erholung, Kultur und Religion und Sozialschutz.

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Informationsveranstaltung „Innovative Training Networks“ (ITN) – Förderung Europäischer Doktorandennetzwerke

Informationsveranstaltung zu den „Innovative Training Networks“ der EU am 19. September 2017 an der Freien Universität Berlin:

TeilnehmerInnen sollen über das Förderprogramm „Innovative Training Networks“ informiert und in den Stand versetzt werden, einen Antrag zu stellen und ihre Erfolgschancen einzuschätzen.
Das Förderprogramm „Innovative Training Networks“ wird in den Kontext der EU-Förderung eingeordnet und in seinen Einzelheiten vorgestellt. Neben den Zielen und Fördermodalitäten stehen auch die Begutachtung sowie der Aufbau des Antrags im Vordergrund.
Ein Wissenschaftler der FU wird von seinen Erfahrungen mit der Antragstellung und Beteiligung an einem ITN berichten.

Die Veranstaltung richtet sich an: Mitarbeiter/innen und Forschende der Freien Universität Berlin

19. September 2017
9:00 – 12:00 Uhr
Freie Universität Berlin – Holzlaube, Fabeckstr. 25-27, 14195 Berlin
Raum 2.2059
Ansprechpartner: Dr. Thomas Weitner, Forschungsförderung und -information, E-Mail-Adresse: thomas.weitner@fu-berlin.de

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Liveübertragung der Rede zur Lage der Europäischen Union 2017

Mit dem Weißbuch zur Zukunft Europas hat Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, eine breite Diskussion über unsere gemeinsame Zukunft als Europäerinnen und Europäer angestoßen: Was ist uns die Europäische Union wert, welche Erwartungen tragen wir an sie heran, welche Mittel soll sie haben?

Die jährliche Rede des Präsidenten zur Lage der Europäischen Union am Mittwoch, 13. September im Europäischen Parlament in Straßburg ist Anlass, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen, sowohl von Seiten der Kommission als auch des Europäischen Parlaments und um die
wesentlichen Vorhaben für das kommende Amtsjahr zu benennen.

Die Vertretung der Europäischen Kommission und das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland laden Sie ein, die Liveübertragung der Rede und der anschließenden Debatte im Europäischen Parlament in ihren Räumlichkeiten mitzuerleben:

8:30 Uhr: Einlass – Kaffee und Croissants

8:50 Uhr: Einleitung durch den Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, Richard Nikolaus Kühnel

9:00 – 11:00 Uhr: Liveübertragung der Rede des Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker sowie der anschließenden Debatte im Europäischen Parlament. (Die Reden werden im Originalton übertragen. Es werden Kopfhörer zur Verfügung stehen, um die Reden durchgehend auf Deutsch verfolgen zu können.)

Veranstaltungsort: Europäisches Haus – Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Bitte melden Sie sich bis zum 09. September 2017 an.

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