Zugriff auf „African American Newspapers“-Datenbanken

Seit diesem Monat sind über das FU-Campusnetz die Datenbanken African American Newspapers, „Serie 1“ und „Serie 2“ des Anbieters Readex nutzbar.

Enthalten sind über 350 retrodigitalisierte US-Zeitungen aus 35 Bundesstaaten, die von 1827 bis 1998  afroamerikanische Erfahrungen aus erster Hand widerspiegeln, inkl. Nachrufe, Werbeanzeigen, Editorials und Illustrationen. Thematisch bedient werden u. a. das Leben in den Südstaaten, der Abolitionismus, das Wachstum der Schwarzen Kirche, die Emanzipationsproklamation Abraham Lincolns, die Jim-Crow-Ära, die Great Migration, die künstlerische Bewegung Harlem Renaissance oder der Anfang der Bürgerrechtsbewegung.

Der deutschlandweite Zugriff via Nationallizenz wird mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Fachinformationsdienstes (FID) Anglo-American Culture durch das John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien Berlin (JFKI) ermöglicht und durch die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen organisiert.

Die beiden Datenbanken im Überblick:

African American Newspapers, Serie 1
Die „Serie 1“ bietet Zugang zu 280 retrodigitalisierten US-Zeitungen der Erscheinungsjahre 1827 bis 1998. Sie stammen aus den größten afroamerikanischen Zeitungsarchiven in den USA – der Wisconsin Historical Society, Kansas State Historical Society und Library of Congress. Für die Auswahl der Titel war James Danky, Herausgeber der Bibliografie African-American Newspapers and Periodicals verantwortlich.

Enthaltene Zeitungen sind neben dem New Yorker Freedom’s Journal – der ersten afroamerikanischen Zeitung in den USA – auch The Colored Citizen (Kansas), Arkansas State Press, Rights of All (New York), Wisconsin Afro-American (New York), Age, L’Union (Louisiana), Northern Star and Freeman’s Advocate (New York), Richmond Planet, Cleveland Gazette oder The Appeal (Minnesota).

African American Newspapers, Serie 2
Die „Serie 2“ ergänzt und erweitert den ersten Teil um mehr als 75 neue Zeitungen der Jahre 1835 bis 1956 aus 22 US-Staaten (inkl. District of Columbia). Die enthaltenen Zeitungen wurden alle für oder von Afroamerikanern geschrieben. Das ermöglicht es, neue Entdeckungen über das Leben von Afroamerikanern als Individuen, als ethnische Gruppe und als Amerikaner zu machen. Die Auswahl übernahm erneut James Danky. Für die Digitalisierung wurde mit folgenden Institutionen zusammen gearbeitet: American Antiquarian Society, Center for Research Libraries, Library of Congress und New York Public Library.

Enthaltene Zeitungstitel sind Frederick Douglass’ New National Era (Washington, DC), Washington Tribune (Washington, DC), ChicagoBee, The Louisianian (New Orleans), The Pine and Palm (Boston), National Anti-Slavery Standard (New York), New York Age, Harlem Liberator (New York), North Carolina Republican and Civil Rights Advocate (Weldon, NC) oder Southern News (Richmond, Virginia).

(Bildquelle: Readex)

Online-Test für „Oxford Research Encyclopedia of African History“

(See below for the English Translation)

Bis zum 31. Oktober 2020 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Oxford Research Encyclopedia of African History getestet werden.

Die Encyclopedia of African History enthält von A wie „Africa in the World: History and Historiography“ bis Z wie „The Zanzibar Revolution and Its Aftermath“ gegenwärtig 299 Artikel zur afrikanischen Geschichte – von den ersten Steinwerkzeuge nutzenden Hominiden bis hin zum Völkermord in Ruanda und dessen Nachwirkungen. Als Herausgeber fungiert Thomas Spear, emeritierter Professor für Afrikanische Geschichte an der University of Wisconsin-Madison.

Die Themengebiete im Überblick:
African Religions | Ancient Religion | Biblical Studies | Biographies and Works | Buddhism | Christianity | Comparative Religions | Global Perspectives on Religion | Hinduism | Indigenous Religions | Islamic Studies | Jainism | Judaism and Jewish Studies | Literary and Textual Studies | Methodology and Resources | Mysticism and Spirituality | Myth and Legend | New Religions | Religion and Art | Religion and Politics | Religion and Science | Religion in America | Rituals, Practices, and Symbolism | Sociology, Anthropology, and Psychology of Religion | Taoism | Theology and Philosophy of Religion

Mit dem Programm der Oxford Research Encyclopedias (ORE) baut der Wissenschaftsverlag Oxford University Press (OUP) dynamische Online-Enzyklopädien für mehr als 20 Disziplinen auf (ebenfalls von der FU Berlin lizenziert: ORE Religion). Im Gegensatz zu den bereits von der FU lizenzierten Oxford Bibliographies (OBO) wurden die ORE-Produkte bei Einführung entsprechend mit mehr erklärenden Text, Illustrationen und weniger Literaturhinweisen konzipiert.
Die Oxford Research Encyclopedias, als wissenschaftliche Alternative zu Wikipedia betitelt, enthalten von Experten verfasste und geprüfte („peer-reviewed“) Überblicksartikel zu verschiedensten Themengebieten. Die Autoren der jeweiligen Einträge  sind benannt, die Artikel entsprechend referenziert und als Literaturliste am Ende der Einträge wiedergegeben. Laut Anbieter werden die Online-Enzyklopädien regelmäßig zum Ende eines Monats durch neue oder überarbeitete Einträge sowie neu erstellte Überblicksartikel ergänzt.

Die einzelnen Artikel können für den Eigengebrauch in Auswahl ausgedruckt und abgespeichert (PDF-Format) werden. Oxford University Press unterstützt den Titel-Export in Literaturverwaltungsprogramme wie u. a. BibTeX, EndNote, RefWorks oder Zotero.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Until 31 October 2020 the database Oxford Research Encyclopedia of African History is available via the FU Campus Network.

The database ORE African History is a comprehensive, online research encyclopedia that combines high quality, peer-reviewed scholarship about African History with opportunities to deeply engage readers that would not be available in a traditional printed reference work. Currently you can find 299 articles of differenct subjects – from A like „Africa in the World: History and Historiography“ to Z like „The Zanzibar Revolution and Its Aftermath“. Oxford Research Encyclopedia of African History tries to cover the entire range and sweep of African history, from the earliest stone tool–using hominids to the most recent religious movements, or from new interpretations of the Mau Mau movement in Kenya to recent reconsideration of the Rwanda genocide and its aftermath. Editor in Chief is Thomas Spear, Professor of African History Emeritus at the University of Wisconsin-Madison.

Beside African History also ORE Religion is temporarily available via the FU Campus Network. In contrast to the also temporarily available Oxford Bibliographies databases (OBO) the Oxford Research Encyclopedias were designed with more explanatory texts, illustrations and fewer references when they were introduced. Each essay is rigorously peer-reviewed, so you can be assured that the information is accurate, unbiased, and up-to-date. Every month, new topics are added and current essays are updated.

Would you like to use the database beyond the end of the test? Then just send us your rating!

Test für African Newspapers

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 21. Juni 2019 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf African Newspapers zugegriffen werden.

African Newspapers der Firma Readex ist eine Sammlung von mehr als 106 (Series 1+2) (Stand: 5/2019) inhaltlich durchsuchbaren afrikanischen Zeitungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie enthält Titel in verschiedenen Sprachen aus Ghana, Guinea-Bissau, Kenia, Lesotho, Liberia, Madagaskar, Malawi, Mozambique, Namibia, Nigeria, Sierra Leone, Südafrika, Uganda und Zimbabwe und bietet damit einen einzigartigen Überblick über die Ereignisse und Themen, die den afrikanischen Kontinent und seine Bewohner zwischen 1800 und 1925 prägten.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Zwei Nachschlagewerke via ABC-CLIO

Die folgenden zwei Nachschlagewerke waren schon länger im Online-Katalog nachgewiesen, können nun aber auch über die Digitale Bibliothek gefunden werden. Sie wurden über die Plattform ABC-CLIO lizenziert:

Die Enzyklopädie Africa and the Americas: Culture, Politics, and History basiert auf der gleichnamigen dreibändigen Druckausgabe aus dem Jahr 2008, die hunderte von alphabetisch angeordneten Einträgen enthält. In diesen wird der Frage nachgegangen, wie Afrika und Afrikaner die Kultur Amerikas geprägt haben und welchen Widerhall dies in Afrika gefunden hat – vom 15. Jahrhundert bis heute. Enthalten sind auch einführende Essays über Gesichte, Kultur und Religion, Demographie, Internationale Beziehungen, Wirtschaft und Handel, Kunst und Literatur.

Die Beiträge von den verschiedensten Autoren wurden von Richard M. Juang und Noelle Morrissette zusammengestellt. Juang hat u. a. an der Cornell University gelehrt und in Greenwood Encyclopedia of African American Literature, Contemporary Justice Review, Symbiosis, and New Perspectives in Transatlantic Studies veröffentlicht. Morrissette ist Assistenzprofessorin an der University of North Carolina in Greensboro.

Das zweite Nachschlagewerke Social History of the United States basiert auf der gleichnamigen zehnbändigen Druckausgabe aus dem Jahr 2008. Die Beiträge untersuchen die Sozialgeschichte der Vereinigten Staaten im 20. Jahrhundert, wobei sich jeder Band einem einzelnen Jahrzehnt widmet. Die thematischen Kapitel gehen auf wichtige Ereignisse wie Kriege oder Wahlen ein und gegen Aufschluss darüber, wie Teile der US-amerikanischen Bevölkerung (z. B. Arbeiter, Farmer, Frauen, ethnische Gruppierungen, Immigranten) davon beeinflusst wurden, ergänzt durch u. a. Zeitleisten, Biografien und weiterführenden Literaturhinweisen.

Die Titel liegen als einzelne HTML-Seiten vor und können separat durchsucht, ausgedruckt bzw. Teile daraus kopiert werden. Mit einem Doppelklick auf einzelne Fremdwörter gelangt man direkt zum Eintrag von der 4. Aufl. des American Heritage College Dictionary.

African Writers Series – Moderne afrikanische Literatur online lesen

Die ursprünglich beim britischen Verlag Heinemann als Druckversion erschienene African Writers Series wurde für FU-Angehörige online lizenziert. Sie umfasst über 250 Werke afrikanischer Autoren des 20. Jahrhunderts in englischer Sprache bzw. englischer Übersetzung. Die Sammlung enthält alle literarischen Gattungen, inkl. Sachliteratur (u.a. Prosa, Lyrik, Drama, politische Reden, Reportagen, Sagen und Mythen). Beigefügt sind detaillierte Biographien zu den Autoren.

Unter anderem können Werke im Volltext von Chinua Achebe, Ama Ata Aidoo, Steve Biko, Buchi Emecheta, den Nobelpreisträgerinnen Nadine Gordimer und Doris Lessing, Bessie Head, Nelson Mandela, Dambudzo Marechera, Christopher Okigbo, Okot p’Bitek and Tayeb Salih gelesen werden. Die Texte selbst liegen im HTML-Format vor.

Bei der Suche im Autoren-Index („Complete Contents“) ist zu beachten, dass derzeit leider nicht alle enthaltenen Autoren aufgeführt sind, was bereits beim Anbieter beanstandet wurde. Daher empfiehlt es sich, im Zweifelsfall über die allgemeine Suchoberfläche nach dem Autor zu recherchieren (z. B. bei Nadine Gordimer).

Bild: Nur einer von zahlreichen Titeln – der Roman Changes (im deutschsprachigen Raum unter dem Titel Die Zweitfrau erschienen) der ghanaischen Autorin Ama Ata Aidoo (2003)

Dank für dieses Posting an Sandy Schüler, Praktikantin innerhalb des Bibliotheksmanagement-Studiums der Fachhochschule Potsdam

Bücher verändern das Leben

Entdeckt im Blog „bibliothekarisch.de“: ein Posting über Kamele, die Bücher zu den Nomaden im Norden Kenias tragen. Andere Länder – andere Tiere – auch wir berichteten bereits über den Bücheresel aus Kolumbien (Bücheresel statt Bücherbus – Posting vom 9.4.2009).
Organisator dieser Hilfe ist „BookAid International“, eine Organisation mit Sitz in London, die es sich zur Aufgabe macht, Bücher oder einen Internetzugang zur Landbevölkerung in afrikanischen Ländern südlich der Sahara zu bringen.
Jährlich werden von BookAid eine halbe Million Bücher, finanziert durch Spenden, nach Afrika verschickt.

Bei „Books change lives“ findet man Videos zu Projekten in Afrika und zur Arbeit von BookAid .

Bibliotheken in Afrika

Ab heute gewährt die Ausstellung „Wissensstädte – Bibliotheken in Afrika“ am Berliner Zentrum Moderner Orient Einblick in die Vergangenheit und Gegenwart von afrikanischen Bibliotheken. Konzipiert von Afrikanistik-Studenten, gastierte diese 2009 unter anderem im Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

Wer die Ausstellung im letzten Jahr verpasst hat, kann dies noch bis 31. Juli 2010 nachholen (werktags von 10 bis 16 Uhr).

Rechts im Bild zu sehen: die Bibliotheca Alexandrina, die 2002 in ägyptischen Hafenstadt Alexandria nahe der berühmten antiken Bibliothek erbaut wurde.

Danke für das Bild an WikiCommons!

„Alexander Street Literature“ jetzt online testen

Alexander Street Literature kann ab sofort bis zum 20. November 2009 von FU-Angehörigen kostenfrei getestet werden. Die umfassende Volltextdatenbank zur englischsprachigen Literatur bedient verschiedene geographische Regionen, Kulturräume und Ethnien.

Ausgewertet werden u. a. neben Werken bekannter Autoren, seltene, schwer oder nicht zugängliche, bisher unveröffentlichte oder urheberrechtlich geschützte Texte. Die Datenbank umfasst acht Einzeldatenbanken:

– Black Short Fiction and Folklore
– Black Women Writers
– Caribbean Literature
– South and Southeast Asian Literature
– Latino Literature: Poetry, Drama and Fiction
– Latin American Women Writers
– Irish Women Poets of the Romantic Period
– Scottish Women Poets of the Romantic Period

Neben englischsprachigen Texten beinhaltet die Sammlung auch französisch-, spanisch-, portugiesischsprachige Texte sowie Texte in niederländischer Sprache und in verschiedenen Kreolsprachen. Die Datenbank hat einen geplanten Gesamtumfang von rund 660.000 Seiten und wird alle zwei Wochen ergänzt.