Zugriff auf 33x Online-Fachbibliografien von Oxford University Press

Ab sofort können über das FU-Campusnetz bis Ende 2020 insgesamt 33 neue Datenbanken von Oxford University Press (OUP) genutzt werden. Dabei handelt es sich um Titel der Reihe Oxford Bibliographies (OBO), von denen die FU Berlin bislang neun Datenbanken fest lizenziert hat.

Oxford Bibliographies verbinden Eigenschaften einer annotierten Bibliografie mit denen einer Enzyklopädie. Man möchte sich grundlegend in ein Thema einarbeiten und kennt noch nicht die passende Literatur? OBO bietet in wenigen Klicks Rat mit zahlreichen englischsprachigen Übersichtsartikeln plus verlässlichen Literaturhinweisen zu 42 verschiedenen Disziplinen, mehrheitlich aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Inhalte werden laut Anbieter laufend aktualisiert und jede Fachbibliografie um bis zu jährlich 50-75 neue Artikel ergänzt.

Die zu den jeweiligen Themen mitgelieferten kommentierten Literaturhinweise können Bücher, Buchkapitel, Zeitschriftenaufsätze, Konferenz- und Festschriften, aber auch Websites, Datenbanken und Blogs beinhalten. Links führen zum Volltext oder zum Standort des Dokuments (wenn dieses als Printausgabe an der FU verfügbar ist), außerdem zu verwandten oder weiterführenden Einträgen. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (u. a. EndNote, RefWorks oder Zotero) ist möglich. Optional können nach einem kostenfreien Login direkt auf der Online-Plattform eigene Literaturlisten erstellt und mit Anmerkungen versehen oder häufig getätigte Recherchen gespeichert werden.

Die 42 Datenbanken der Oxford Bibliographies im Überblick (* = bereits zuvor von der FU Berlin fest lizenziert):

Fachgebiet(e) Einträge
(Stand: 06/2020)
1) African American Studies 81
2) African Studies 185
3) American Literature 193
4) Anthropology* 243
5) Architecture Planning and Preservation 48
6) Art History 133
7) Atlantic History 336
8) Biblical Studies 243
9) British and Irish Literature 163
10) Buddhism 230
11) Childhood Studies 230
12) Chinese Studies* 168
13) Cinema and Media Studies 332
14) Classics* 348
15) Communication* 249
16) Criminology 281
17) Ecology 230
18) Education 251
19) Environmental Science 128
20) Evolutionary Biology 124
21) Geography 218
22) Hinduism 197
23) International Law* 211
24) International Relations* 285
25) Islamic Studies* 232
26) Jewish Studies 194
27) Latin American Studies 191
28) Latino Studies 124
29) Linguistics 262
30) Literary and Critical Theory 96
31) Management 191
32) Medieval Studies 267
33) Military History 189
34) Music 233
35) Philosophy 404
36) Political Science* 309
37) Psychology 263
38) Public Health 196
39) Renaissance and Reformation 413
40) Social Work 272
41) Sociology* 246
42) Victorian Literature 133

Sie möchten eine oder mehrere der OBO Fachbibliografien auch über 2020 hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Datenbank „Business Source Ultimate“ im Test

Bis voraussichtlich 31. Juli 2020 können FU-Angehörige im Fernzugriff auf  die Datenbank Business Source Ultimate des Anbieters EBSCO zugreifen.

Business Source Ultimate enthält die Volltexte von mehren Tausend wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften, darunter mehr als 2600 Peer-Review-Titel (zzgl. mehrere Zehntausend Videos der Nachrichtenagentur Associated Press). Weiterhin enthält die Datenbank Fallstudien, Firmenprofile, SWOT-Analysen, E-Books, Marktanalysen und Artikel aus Wirtschafts-und Fachzeitschriften und vieles mehr.

Business Source Ultimate ist quasi der „größer Bruder“ der Datenbank Business Source Premier, die die FU gegenwärtig dauerhaft lizenziert hat. Ultimate bietet sehr viel  mehr an Inhalten an. Die Unterschiede der beiden Datenbank nochmal im Vergleich:

Business Source Ultimate
(Test-Zugriff)
Business Source Premier
(bislang lizenziert)
Zeitschriften & Magazine (Volltext) > 3200
(anderen Angaben zufolge über 6000!)
> 1100
Zeitschriften, peer-reviewed (Volltext) > 2000 660
Aktuelle Zeitschriften, peer-reviewed > 1400 300
Aktuelle Zeitschriften, die vom Web of Science indiziert werden > 1000 550
Videos > 27.000 keine

Als Quellen für die Zahlen dienten die entsprechenden EBSCO-Infoseiten zu Ultimate und Premier, die sich aber zum Teil widersprechen. Eine entsprechende Tendenz ist aber natürlich nach wie vor erkennbar …

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Erweiterte digitale Inhalte von Duke University Press

Bis voraussichtlich 29. Juni 2020 können FU-Angehörige im Fernzugriff auf  verhältnismäßig mehr E-Books, E-Journals und Datenbanken von Duke University Press zugreifen.

Es stehen das komplette E-Book-Angebot mit über 2700 Titeln sowie mehr als 50 E-Zeitschriften aus den Geistes- und Sozialwissenschaften  zur Verfügung. Bisher hatte die FU Berlin bei den E-Books „nur“ einen Zugriff auf fast 600 Titel der Gender Studies Collection (1988-2018).

Bild: Nur eines von zahlreichen E-Books – Beijing from Below: Stories of Marginal Lives in the Capital’s Center von Harriet Evans (2020)

Auch befristet zugänglich ist das gesamte Online-Archiv des seit 1935 verlegten Duke Mathematical Journal, das zuvor „nur“ von 1999 bis 2017 lizenziert war. Die ebenfalls angebotene Euclid Prime Collection mit Archiven und aktuellen Ausgaben von über 40 peer-reviewed Zeitschriften des Project Euclid war bereits zuvor im Lizenzumfang der FU Berlin enthalten. Es deckt u. a. die Fachgebiete Theoretische und Angewandte Mathematik sowie Statistik ab.

Die einzelnen Artikel und Buchkapitel liegen im PDF-Format vor und können für den Eigengebrauch ausgedruckt bzw. abgespeichert werden. Literaturnachweise lassen sich direkt in verschiedene Literaturverwaltungsprogramme abspeichern.

Online-Datenbank „Scopus“ im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

elsevier logoBis zum 12. Juni 2017 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Scopus des Fachverlags Elsevier kostenfrei getestet werden.

Scopus gilt als eine der größten Datenbanken für wissenschaftliche Zeitschriftenartikel weltweit. Sie umfasst rund 67 Mio. bibliographische Nachweise und Abstracts aus über 22.000 peer-reviewed Zeitschriften von mehr als 5000 Verlagen und wird täglich aktualisiert.

Für Artikel ab 1995 sind komplette Nachweise der jeweils zitierten Literatur enthalten, so dass Scopus vor allem als Alternative oder Konkurrenz zur von der FU lizenzierten Web of Science Core Collection auftritt. Die Scopus-Datenbank wächst jährlich um ca. drei Mio. Nachweise an.

Veröffentlichungen in Scopus nach Fachgebieten (Stand: ca. 2016)
Veröffentlichungen in Scopus nach Fachgebieten (Stand: ca. 2016)

Inhaltlich berücksichtigt werden in Scopus alle Bereiche der Naturwissenschaft, Technik, Medizin sowie die Sozialwissenschaften, Kunst- und Geisteswissenschaften. Die Einträge sind rückwirkend teilweise auch bis 1823 mit durchsuchbaren Abstracts versehen. Neben umfangreichen Rechercheoptionen besteht die Möglichkeit, sich eigene Suchprofile zusammenzustellen und von einem Alert-Dienst (via E-Mail oder RSS-Feed) Gebrauch zu machen.
Weiterhin lassen sich auch 7,7  Mio. Konferenzschriften und über 28 Mio. Patente (US Patent & Trademark Office, European Patent Office, Japan Patent Office, World Intellectual Property Organization und UK Intellectual Property Office) sowie 560 Buchserien und 145.000 Einzelbücher durchsuchen.

Die ebenfalls im Scopus-Menü verlinkte SciVal-Datenbank zur Szientometrie ist ebenfalls im Rahmen des Tests zugänglich. Sie ermöglicht, Forschungsleistungen, die Entwicklung von Partnerschaften und die Analyse von Forschungstrends zu visualisieren. Gegenwärtig sind Daten zu rund 8.500 Forschungseinrichtungen und 220 Ländern vergleichbar. Update: Für SciVal war die FU versehentlich kurzzeitig freigeschaltet. Die Datenbank war aber nie Bestandteil des Tests und der Zugriff ist nicht mehr möglich (Stand: 16.05.17)!

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Sieben Online-Nachschlagewerke von Elsevier lizenziert

Zum Jahreswechsel 2016/17 hat die FU Berlin insgesamt sieben Online-Nachschlagewerke des Verlags Elsevier lizenziert. Sie umfassen die Fachgebiete Geochemie, Geophysik, Linguistik, Medizin und Humangeographie sowie die Sozial- und Wirtschaftwissenschaften.

Die Volltexte liegen jeweils als PDF-Dateien vor und können in Auswahl für den Eigengebrauch ausgedruckt bzw. abgespeichert werden.

Die sieben Titel im Überblick:

ElsevierBrain Mapping: An Encyclopedic Reference
Online-Ausgabe der 2015 veröffentlichten, vierbändigen Printausgabe mit über 300 grundlegenden Beiträgen von führenden Fachwissenschaftlern zu den Methoden und Systemen der Hirnkartierung und ihren Anwendungen in den Neurowissenschaften und der biomedizinischen Forschung. Die Hirnkartierung widmet sich der Erforschung der strukturellen und funktionellen Organisation des Gehirns mit der Zielsetzung, „Karten“ konkreter Funktionsgebiete zu erstellen. Ausführlich kommentierte, farbige Abbildungen und Videos ergänzen die Textbeiträge.

Encyclopedia of Language & Linguistics (Second Edition)
Die Online-Version der 14-bändigen „Encyclopedia of Language & Linguistics“ (2. Aufl., 2005) informiert in ca. 3.000 Artikeln über alle Bereiche der Linguistik. Enthalten sind auch 1500 Abbildungen, 3000 Definitionen und ca. 39.000 Literaturangaben.
Gegenüber der Ausgabe von 1993 hat dieses zentrale Referenzwerk der Linguistik zahlreiche Erweiterungen erhalten. So wurden u.a. folgende Fachgebiete neu aufgenommen: Kognitionswissenschaft, Spracherwerb, Neurolinguistik, Patholinguistik, Semiotik, Textanalyse und Stilistik.
Interdisziplinäre Studien sind ebenfalls bei den Sektionen Medien & Sprache, Medizin & Sprache, Politik & Sprache u.a. berücksichtigt. (Quelle: DBIS)

Encyclopedia of Quaternary Science (Second Edition)
Nachschlagewerk zum Quartär, Online-Ausgabe der 2013 veröffentlichten Printausgabe (2. Aufl.). Das Quartär ist der jüngste Zeitabschnitt der Erdgeschichte einschließlich des Holozäns und der Gegenwart. Die Encyclopedia of Quaternary Science verzeichnet über 375 Artikel weltweit führender Wissenschaftler und enthält über 3000 vorwiegend farbige Illustrationen.

International Encyclopedia of Human Geography
Online-Ausgabe der 2009 veröffentlichten, zwölfbändigen Printausgabe mit über 1000 ausführlichen Beiträgen zu Gegenstandsbereichen, Konzepten und Theorien der Humangeographie und ihrer Teilgebiete (Wirtschaftsgeographie, Bevölkerungsgeographie, Siedlungsgeographie, Verkehrsgeographie, Politische Geographie, Historische Geographie, Wahrnehmungsgeographie, Neue Kulturgeographie, Sozialgeographie, Geographische Entwicklungsforschung, Raumforschung/Raumordnung/Raumplanung u.a.). (Quelle: DBIS)

International Encyclopedia of the Social & Behavioral Sciences (Second Edition)
Komplett überarbeitete und aktualisierte zweite Auflage der im Jahr 2001 veröffentlichten ersten Ausgabe der Enzyklopädie.
Es handelt es sich um eine Sammlung von umfangreichen lexikalischen Grundlagenartikeln zu fast allen Gebieten der Sozial- und Wirtschaftwissenschaften. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Fächern Psychologie, Pädagogik, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Soziologie und Ethnologie. Aber auch Artikel aus angrenzenden Disziplinen sind hier zu finden wie z.B. der Archäologie und Geographie.
Umfang: Über 3.900 Artikel und 90.000 bibliographische Einträge. (Quelle: DBIS)

Treatise on Geochemistry (Second Edition)
Nachschlagewerk zum Thema Geochemie, Online-Ausgabe der 2013 veröffentlichten Printausgabe. Im Gegensatz zur Erstauflage von 2004 wurde die zweite Auflage um fünf Bände erweitert und zählt nun 16 Bände (inkl. einem Index/Appendix-Band). Insgesamt wurden laut 66 Prozent der Inhalte überarbeitet, 126 neue Kapitel wurden hinzugefügt.

Treatise on Geophysics (Second Edition)
Online-Ausgabe der 2015 veröffentlichten, elfbändigen Printausgabe mit grundlegenden Beiträgen von führenden Fachwissenschaftlern zum Stand der geophysikalischen Forschung. Die Geophysik erforscht die physikalischen Eigenschaften und Vorgänge der Erdkruste und des Erdinnern (Physik der festen Erde), umfasst aber genauso die Physik der Ozeane (Ozeanografie), der Atmosphäre (Meteorologie) und der Planeten unseres Sonnensystems. Neu hinzugekommen gegenüber der ersten Auflage ist ein Band über die oberflächennahe Geophysik, welcher die Rolle der Geophysik in der Nutzung und Erhaltung der natürlichen Ressourcen und die langfristigen Auswirkungen der Schädigung der natürlichen Systeme durch Verschmutzung behandelt. (Quelle: DBIS)

Scopus lizenziert

Die Datenbank wurde zum Jahreswechsel 2016/17 nicht weiterlizenziert.

elsevier logoNach mehreren Test in den zurückliegenden Jahren hat die FU Berlin nun die Datenbank Scopus des Fachverlags Elsevier für ein Jahr fest lizenziert.

Scopus gilt als eine der größten Datenbanken für wissenschaftliche Zeitschriftenartikel weltweit. Sie umfasst über 55 Mio. bibliographische Nachweise und Abstracts aus über 21.000 peer-reviewed Zeitschriften von mehr als 5000 Verlagen und wird täglich aktualisiert.

Für Artikel ab 1995 sind komplette Nachweise der jeweils zitierten Literatur enthalten, so dass Scopus vor allem als Alternative oder Konkurrenz zur ebenfalls von der FU lizenzierten Web of Science Core Collection auftritt. Die Datenbank wächst jährlich um ca. zwei Mio. Nachweise an.

Scopus-Titelliste geografisch verteilt (Stand: 08/2013)
Scopus-Titelliste geografisch verteilt (Stand: 08/2013)

Inhaltlich berücksichtigt werden in Scopus alle Bereiche der Naturwissenschaft, Technik, Medizin sowie die Sozialwissenschaften, Kunst- und Geisteswissenschaften. Die Einträge sind rückwirkend teilweise auch bis 1823 mit durchsuchbaren Abstracts versehen. Neben umfangreichen Rechercheoptionen besteht die Möglichkeit, sich eigene Suchprofile zusammenzustellen und von einem Alert-Dienst (via E-Mail oder RSS-Feed) Gebrauch zu machen.
Weiterhin lassen sich auch 5,5 Mio. Konferenzschriften und über 25 Mio. Patente (US Patent & Trademark Office, European Patent Office, Japan Patent Office, World Intellectual Property Organization und UK Intellectual Property Office) durchsuchen.

Die ebenfalls verlinkte SciVal-Datenbank zur Szientometrie ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht campusweit zugänglich.

Sozialdaten aus Europa kostenfrei abrufen

Neu in die Digitale Bibliothek der FU Berlin aufgenommen wurde CESSDA – Council of European Social Science Data Archives.

CESDDA  ist ein nationales Datenarchiv der 13 Teilnehmerstaaten Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Litauen, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Slowenien, Tschechische Republik und Großbritannien.

Ursprünglich 1976 als informeller Zusammenschluss der europäischen Datenarchive mit dem Zwecke eines freien sowie intensiven Erfahrungs- und Datenaustausches ins Leben gerufen, ist CESSDA seit Juni 2013 als dauerhafte, rechtmäßige Dienststelle mit einem Büro in Bergen (Norwegen) konzipiert, das von den Forschungsministerien bzw. ähnlichen Institutionen der Mitgliedsstaaten finanziert wird. Geplant sind gemeinsame Standards für Daten und Metadaten, Data Sharing und Knowledge Mobility in Europa zu konzipieren.
Norwegen hostet auch die Online-Plattform, die kostenfreien Zugriff auf ihren zentralen Data Catalogue gewährt. Dieser soll die Sozialdaten aus 16 europäischen Online-Datenarchiven miteinander vernetzen. Insgesamt werden über 9500 Studien nachgewiesen, darunter aus Deutschland Daten des GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften.

Encyclopedia of World Problems and Human Potential

Die im Jahr 2000 veröffentlichte kostenfreie Encyclopedia of World Problems and Human Potential Online ist ein Forschungsprojekt der Union of International Associations (UIA). Sie sammelt und präsentiert Informationen über Probleme der Menschheit, sowie deren Herausforderungen, die mit Begriffsbildung, Werte- und Entwicklungsstrategien einhergehen. Das Nachschlagewerk, das sich seit 2013 in einem Neuentwicklungsprozess befindet, besteht aus folgenden sechs Datenbanken, die sich gegenseitig ergänzen:

  • World Problems – Issues: 56.564 Profile, 276.791 Links
  • Global Strategies – Solutions: 32.547 Profile, 284.382 Links
  • Human Values: 3257 Profile, 119.255 Links
  • Human Development: 4817 Profile, 19.757 Links
  • Patterns and Metaphors: 1275 Profile, 4535 Links
  • Integrative Concepts: 633 Profile

Zugriff auf Scopus

Die Datenbank wurde zum Jahreswechsel 2016/17 nicht weiterlizenziert.

Quasi eine Art vorträgliches Weihnachtsgeschenk – im Rahmen eines zweijährigen bezahlten Tests können FU-Angehörige ab sofort wieder auf die Datenbank Scopus zugreifen.

Scopus ist eine der größten Datenbanken für wissenschaftliche Zeitschriftenartikel weltweit. Sie umfasst über 49 Mio. bibliographische Nachweise und Abstracts aus mehr als 19.500 peer-reviewed Zeitschriften von ca. 4000 Verlagen (ab 1823 ff.).

Ab 1996 (= 28 Mio. Artikel) sind größtenteils neben den üblichen bibliographischen Angaben die Literaturnachweise der im Aufsatz zitierten Literatur sichtbar – SFX () leitet von hier aus weiter zu den von der FU Berlin lizenzierten Volltexten. Die Datenbank wächst jährlich um ca. zwei Mio. Nachweise an.

Inhaltlich berücksichtigt werden in Scopus, ein Konkurrenzprodukt des Elsevier-Verlages zum ebenfalls von der FU lizenzierten Web of Knowledge, alle Bereiche der Naturwissenschaft sowie Sozialwissenschaften. Neben umfangreichen Rechercheoptionen besteht die Möglichkeit, sich nach kostenfreier Anmeldung eigene Suchprofile bzw. Feeds zusammenzustellen und von einem Alert-Dienst Gebrauch zu machen.

Zwei Nachschlagewerke via ABC-CLIO

Die folgenden zwei Nachschlagewerke waren schon länger im Online-Katalog nachgewiesen, können nun aber auch über die Digitale Bibliothek gefunden werden. Sie wurden über die Plattform ABC-CLIO lizenziert:

Die Enzyklopädie Africa and the Americas: Culture, Politics, and History basiert auf der gleichnamigen dreibändigen Druckausgabe aus dem Jahr 2008, die hunderte von alphabetisch angeordneten Einträgen enthält. In diesen wird der Frage nachgegangen, wie Afrika und Afrikaner die Kultur Amerikas geprägt haben und welchen Widerhall dies in Afrika gefunden hat – vom 15. Jahrhundert bis heute. Enthalten sind auch einführende Essays über Gesichte, Kultur und Religion, Demographie, Internationale Beziehungen, Wirtschaft und Handel, Kunst und Literatur.

Die Beiträge von den verschiedensten Autoren wurden von Richard M. Juang und Noelle Morrissette zusammengestellt. Juang hat u. a. an der Cornell University gelehrt und in Greenwood Encyclopedia of African American Literature, Contemporary Justice Review, Symbiosis, and New Perspectives in Transatlantic Studies veröffentlicht. Morrissette ist Assistenzprofessorin an der University of North Carolina in Greensboro.

Das zweite Nachschlagewerke Social History of the United States basiert auf der gleichnamigen zehnbändigen Druckausgabe aus dem Jahr 2008. Die Beiträge untersuchen die Sozialgeschichte der Vereinigten Staaten im 20. Jahrhundert, wobei sich jeder Band einem einzelnen Jahrzehnt widmet. Die thematischen Kapitel gehen auf wichtige Ereignisse wie Kriege oder Wahlen ein und gegen Aufschluss darüber, wie Teile der US-amerikanischen Bevölkerung (z. B. Arbeiter, Farmer, Frauen, ethnische Gruppierungen, Immigranten) davon beeinflusst wurden, ergänzt durch u. a. Zeitleisten, Biografien und weiterführenden Literaturhinweisen.

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