Lehr- und Lernservices der UB im bundesweiten Vergleich

Wie viele Schulungen bietet eine Universitätsbibliothek an? Wie häufig werden Auskunftsangebote genutzt? Und wie viele Menschen nehmen an den Schulungen teil?
Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) liefert hierzu jährlich umfangreiche Kennzahlen aus deutschen Bibliotheken. Wir haben uns die Zahlen für das Jahr 2025 genauer angesehen und die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin mit anderen deutschen Universitätsbibliotheken verglichen.
Für die Auswertung wurden 81 deutsche Universitätsbibliotheken berücksichtigt, die entsprechende Daten an die DBS gemeldet haben. Damit lässt sich ein guter Vergleich innerhalb der Gruppe der meldenden Universitätsbibliotheken herstellen.

Stark bei Schulungen und Beratung


Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Lehr- und Lernservices im bundesweiten Vergleich sehr gut abschneiden.
Besonders deutlich wird das bei unseren Schulungsangeboten

Platz 2 bei Schulungsstunden
Bei der Zahl der im Jahr 2025 durchgeführten Schulungsstunden erreicht die UB der Freien Universität Berlin den zweiten Platz unter den 81 betrachteten Universitätsbibliotheken.

Platz 3 bei den Schulungsteilnehmenden
Auch bei der Zahl der Menschen, die an unseren Schulungen teilgenommen haben, liegen wir weit vorne: Hier erreichen wir Platz 3.

Damit gehört die UB bei beiden Kennzahlen zur Spitzengruppe der deutschen Universitätsbibliotheken. Auch bei den weiteren ausgewerteten Bereichen zeigt sich ein starkes Ergebnis:

BereichPlatz im Vergleich
Schulungsstunden2
Schulungsteilnehmende3
Auskunftsanfragen4
Benutzerarbeitsplätze7

Was sagen die Zahlen aus?
Die Statistik bildet unterschiedliche Aspekte der Arbeit unserer Bibliotheken ab. Hinter jeder Kennzahl stehen konkrete Angebote und Services: Kolleg*innen beantworten Recherchefragen, unterstützen bei der Literatursuche, vermitteln Informationskompetenz und bieten Schulungen zu bibliothekarischen Angeboten und wissenschaftlichem Arbeiten an. Gleichzeitig stellen unsere Bibliotheken Arbeitsplätze und Lernmöglichkeiten für Studierende und Forschende bereit.

Die Platzierungen zeigen, dass diese Angebote im Vergleich zu anderen deutschen Universitätsbibliotheken intensiv genutzt werden und unsere Lehr- und Lernservices eine wichtige Rolle im Studien- und Forschungsalltag spielen.

Ein Ergebnis, das viele Kolleg*innen möglich machen
Statistische Kennzahlen erzählen immer nur einen Teil der Geschichte. Hinter den Ergebnissen stehen die Kolleg*innen an unseren Bibliotheksstandorten, die Schulungen planen und durchführen, Auskunft geben, Veranstaltungen organisieren und täglich Studierende und Forschende bei ihren Fragen unterstützen.
Die DBS-Auswertung ist deshalb auch eine schöne Gelegenheit, diese Arbeit sichtbar zu machen.

Zu unseren Lernangeboten

Vielen Dank an alle Kolleg*innen, die mit ihrem Engagement zu diesem Ergebnis beitragen!


Text von Sandra Schönwandt

Unternehmens- und Finanzdatenbanken via Wharton Research Data Service lizenziert

Ende 2020 wurden über den Wharton Research Data Service (WRDS) fachbereichsspezifische Faktendatenbanken für die Recherche zur Unternehmens- und Finanzbranche lizenziert.

WRDS ist eine webbasierte Plattform für zahlreiche Wirtschaftsdatenbanken, die unter einer Oberfläche zusammengeführt werden und einheitlich durchsucht werden können. Die Freie Universität Berlin hat folgende Datenbanken lizenziert:

  • Boardex (gegenwärtige und historische personelle Verbindungen zwischen Unternehmen und Vorstandsmitgliedern)
  • Compustat (Bilanz- und Marktdaten aktiver und inaktiver börsennotierter Unternehmen sowie Informationen zu Vorstandsvergütungen)
  • Orbis Europe (Finanzzahlen zu börsen- und nicht-börsennotierten Unternehmen in Europa)

Voraussetzung für die Nutzung von WRDS ist ein gültiger ZEDAT-Account sowie ein personalisierter WRDS-Account. Auch ist der Zugang nur für bestimmte Personengruppen vorgesehen. Weitere Informationen zur Nutzung erhalten Sie auf der Website der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek. Die einzelnen Titel sind auch im Datenbank-Infosystem (DBIS) gelistet.

(Textquelle: Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek; Bildquelle: Pixabay.com)

Testzugriff für Statista-Module „International“ und „Global Consumer Survey“

Bis zum 30. November 2020 können über das FU-Campusnetz die Statista-Datenbanken International und Global Consumer Survey getestet werden. Die beiden Datenbanken im Überblick:

1) Statista International

Im Gegensatz zu den bereits lizenzierten deutschsprachigen Statista-Inhalten, die einen regionalen Fokus auf die Regionen Deutschland, Österreich und die Schweiz legen, bietet die internationale Datenbank laut Anbieter weiterführende Inhalte für ein internationales Publikum an Studierenden sowie für Master-Studiengänge an.

Für den Test freigeschaltet wurden drei zusätzliche Module:

  • englische Datenbank (regionaler Fokus auf Europa, Asien und Nord-/Südamerika)
  • spanische Datenbank (regionaler Fokus auf Spanien und Südamerika)
  • französische Datenbank (regionaler Fokus auf Frankreich)

Im Testzeitraum können somit gleichzeitig alle vier Plattformen nach renommierten Quellen durchsucht werden. Unter anderem ausgewertet werden Daten von Experian Simmons, Euromonitor oder KANTAR. Die inhaltliche Überschneidung der einzelnen Datenbanken liegt laut Statista bei max. 5-10 Prozent. Die Inhalte werden durch Analysten mehrfach auf Richtigkeit geprüft. Alle Daten sind transparent und vergleichbar und stehen in den gängigen Office-Formaten zum Download und zur direkten Weiterverarbeitung zur Verfügung.

2) Statista Global Consumer Survey

Das zusätliche Modul Statista Global Consumer Survey (kurz „Global Survey“) untersucht das Konsumverhalten und die Mediennutzung von Konsumenten weltweit und deckt dabei Online- und Offline-Aktivitäten ab.

Befragt wurden für die Ausgabe 2020 mehr als 700.000 Konsumenten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren aus 55 Ländern. Gegenstand waren über 50 Branchen und Themen aus der Online- und Offline-Welt.

Es wurden auch Daten zu mehr als 6500 internationalen Marken aus 50 Kategorien gesammelt. Die Ergebnisse der Studie richten sich laut Anbieter an Werbetreibende, Planer und Produktmanager und sollen diese dabei unterstützen, dass Konsumverhalten der Verbraucher sowie ihre Interaktion mit Marken besser zu verstehen.

Vom Global Survey berücksichtigte Länder (Quelle: Anbieter)

Der Global Consumer Survey 2020 wurde in 55 Ländern durchgeführt, darunter China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Österreich, die Schweiz und USA sowie das Vereinigte Königreich. Der Einstieg erfolgt über die jeweiligen Länderprofile. Die Daten können mit einem interaktiven Online-Analysetool (u. a. einfache Tabellen, Kreuztabellierung, Berücksichtigung individueller Zielgruppen) ausgewertet und im CSV- (zur Weiterverarbeitung in Excel) oder Powerpoint-Format exportiert werden. Ein direkter Vergleich verschiedener Länder im Analysetool ist mittlerweile auch möglich.

Sie möchten die Datenbanken auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Testzugriff für Wirtschaftsdatenbank zu 20.000 Online-Händlern weltweit

Nach dem Statista Global Consumer Survey kann nun ebenfalls bis 1. Juli 2020 im FU-Campusnetz die Datenbank eCommerce insights vom selben Anbieter getestet werden.

Statistas eCommerce insights bietet detaillierte Informationen zu 20.000 Online-Händlern in 50 Ländern, einschließlich Umsatzanalysen, Konkurrenzanalysen, Marktentwicklung, Marketingbudget und interessanter Key Performance Indicators, wie z. B. Traffic, Versandanbieter, Zahlungsoptionen, Social-Media-Aktivitäten und viele andere.

Der Anbieter wirbt mit gesammelten, tagesaktuellen Informationen von Datenanalysten, erfahrenen Researchern und eCommerce-Experten, die darauf spezialisiert seien, Entwicklungen im internationlen eCommerce-Markt zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten. Die Inhalte stehen als direkter Excel-Download zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

Beispieleintrag aus eCommerce insights für amazon.de:

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„Statista Global Consumer Survey 2020“ im Test

Bis 1. Juli 2020 kann über das FU-Campusnetz auf den Statista Global Consumer Survey zugegriffen werden.

Der Statista Global Consumer Survey untersucht das Konsumverhalten und die Mediennutzung von Konsumenten weltweit und deckt dabei Online- und Offline-Aktivitäten ab.

Befragt wurden für die Ausgabe 2020 mehr als 700.000 Konsumenten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren aus 55 Ländern. Gegenstand waren über 50 Branchen und Themen aus der Online- und Offline-Welt, eingeteilt in folgende Oberkategorien:

• Befragtenprofile & Demografie
• Dienstleistungen & eServices
• eCommerce & Einzelhandel
• Finanzen & Versicherungen
• Gesundheit
• Haushaltsausstattung
• Internet & Geräte
• Marketing & Soziale Medien
• Medien & Digitale Medien
• Mobilität
• Nahrungsmittel & Ernährung
• Reisen

Es wurden auch Daten zu mehr als 6500 internationalen Marken aus 50 Kategorien gesammelt. Die Ergebnisse der Studie richten sich laut Anbieter an Werbetreibende, Planer und Produktmanager und sollen diese dabei unterstützen, dass Konsumverhalten der Verbraucher sowie ihre Interaktion mit Marken besser zu verstehen.

Der Global Consumer Survey 2020 wurde in 55 Ländern durchgeführt, darunter China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Österreich, die Schweiz und USA sowie das Vereinigte Königreich. Der Einstieg erfolgt über die jeweiligen Länderprofile. Die Daten können mit einem interaktiven Online-Analysetool (u. a. einfache Tabellen, Kreuztabellierung, Berücksichtigung individueller Zielgruppen) ausgewertet und im CSV- (zur Weiterverarbeitung in Excel) oder Powerpoint-Format exportiert werden. Ein direkter Vergleich verschiedener Länder im Analysetool ist mittlerweile auch möglich.

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Wikipedia-Trends 2019

Wer die persönliche Rückschau auf das vergangene Jahr noch vermieden hat, kann sich nun mit Hilfe der 100 am häufigsten aufgerufenen Artikel im Mitmach-Lexikon Wikipedia inspirieren lassen. Unter den Top 10 des Jahres 2019 sind etwa Greta Thunberg (Platz 3), die abgeschlossene Fernsehserie Game of Thrones (6.) oder Freddie Mercury (8.) zu finden, aber auch der Artikel zum Asperger-Syndrom (5.), eine Form des Autismus, scheint viele Leser angezogen zu haben. Platz 1 geht allerdings an ein traditionelles Schulthema – die Formelsammlung Trigonometrie wurde mit fast 9,5 Mio. Seitenaufrufe im Jahr 2019 mit Abstand am häufigsten angeklickt und das fast ausnahmslos auf Laptop oder Desktop-PC und nicht etwa auf dem Smartphone.

Doch passiv Artikel konsumieren ist die eine Sache, aktiv mitmachen eine andere. Die Wikipedia-Community beklagt in letzter Zeit in seinem internen Newsletter Kurier vermehrt Autorenschwund und das die Inhalte der kosten- und werbefreien Online-Plattform zu veralten drohen. Es liegt also an uns, dass dieser riesige Schatz an Wissen aktuell bleibt, den wir täglich in Beruf und Privatleben konsultieren und althergebrachte Lexika wie den Brockhaus (bitte, was!?) längt abgelöst hat. Wie wäre es also mit dem guten Vorsatz, einfach mal in der Wikipedia auf den Bearbeiten-Button zu klicken und z. B. Tippfehler zu korrigieren oder veraltete Infos zu aktualisieren, falls man darauf stößt? Auch eine Art von Ehrenamt, für das neulich gar ein sehr fleißiger Artikelschreiber mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Bild: Lane Hartwell (abgeleitetes Werk; CC-BY-SA-3.0)

„Statista Global Consumer Survey“ im Test

Bis August 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf den Statista Global Consumer Survey zugegriffen werden.

Die noch im Beta-Status befindliche Online-Plattform des Statistik-Portals Statista untersucht das Konsumverhalten und die Mediennutzung von Konsumenten weltweit und deckt dabei Online- und Offline-Aktivitäten ab. Befragt wurden von November 2017 bis Januar 2018 mehr als 64.000 Internetnutzer im Alter zwischen 18 und 64 Jahren aus 27 Ländern. Gegenstand waren 50 Branchen und Themen aus der Online- und Offline-Welt, eingeteilt in folgende Oberkategorien:

• Marketing & Social Media
• eCommerce & Retail
• Internet & Devices
• Digital Media
• Mobility
• Finance
• Health
• Smart Home
• Travel
• eServices
• Characteristics & Demographics

Es wurden auch Daten zu mehr als 700 internationalen Marken aus 25 Kategorien gesammelt. Die Ergebnisse der Studie richten sich laut Anbieter an Werbetreibende, Planer und Produktmanager und sollen diese dabei unterstützen, dass Konsumverhalten der Verbraucher sowie ihre Interaktion mit Marken besser zu verstehen.

Geplante Länderauswahl bis Mitte 2018

Im Aufbau befindliche Online-Plattform

Der Global Consumer Survey befindet sich noch im Aufbau. Gegenwärtig existieren Daten zu 15 Ländern, darunter China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Österreich und die USA. Bis Mitte 2018 sollen Daten für 12 weitere Länder zur Verfügung stehen.

Der Einstieg erfolgt über die jeweiligen Länderprofile. Die Daten können mit einem interaktiven Online-Analysetool (u. a. Möglichkeit von DIY-Onlineanalyse, Kreuztabellierung, Berücksichtigung individueller Zielgruppen) ausgewertet und im CSV-Format exportiert werden. Ein direkter Vergleich verschiedener Länder im Analysetool ist momentan leider noch nicht möglich und muss manuell per Download-Funktion durch die NutzerInnen erfolgen.

Wir werden zeitnah im Biblioblog über Neuerungen zur Datenbank berichten.

Eurostat regional yearbook 2017: Region in Zahlen

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Die Mitgliedsstaaten der EU werden oft miteinander verglichen, aber es ist sehr schwierig, ein kleines Land wie Malta oder Luxemburg mit Deutschland, dem bevölkerungsreichsten Mitgliedstaat, zu vergleichen. Der Vergleich von Daten auf regionaler oder subnationaler Ebene ist daher häufig aussagekräftiger.

Die Ausgabe 2017 des Eurostat-Regionaljahrbuchs (englisch) gibt einen Überblick über die breite Palette regionaler Statistiken für die 276 NUTS-2-Regionen (oder sogar 1.342 Regionen der NUTS-Ebene 3 für einige Indikatoren) und wo verfügbar, für die Länder der EFTA und für Kandidatenländer.

Jedes Kapitel enthält statistische Informationen in Karten, Tabellen und Abbildungen sowie eine Beschreibung des politischen Kontextes, der wichtigsten Erkenntnisse und Datenquellen. Diese regionalen Indikatoren werden für die folgenden 12 Themen vorgestellt: Regionalpolitik und Prioritäten der Europäischen Kommission, Bevölkerung, Gesundheit, allgemeine und berufliche Bildung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Strukturelle Unternehmensstatistik, Forschung und Innovation, digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Tourismus, Verkehr , und Landwirtschaft.

Darüber hinaus sind in dieser Ausgabe zwei Sonderkapitel enthalten: ein Fokus auf europäische Städte und ein Fokus auf ländliche Gebiete.

Eurostat bietet auch verschiedene Anwendungen für die Visualisierung und Analyse subnationaler Daten an: Die beiden interaktiven Website-Anwendungen „Regions and Cities Illustrated“ und „Statistischer Atlas“ (beide Seiten sind auf Englisch, Französisch und Deutsch verfügbar).

Die Papierversion des Eurostat-Regionaljahrbuchs 2017 ist derzeit in einem elektronischen Format und als Satz von Statistics Explained-Artikeln verfügbar (bis Mitte Oktober).

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Statistik-Datenbank zu erneuerbaren Energien

Neu  im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgeweisen ist das kostenfreie Angebot REsource.

Die Datenbank der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) enthält statistische Informationen zur weltweiten Entwicklung erneuerbarer Energien. Diese stammen aus folgenden Quellen:

– IRENA Homepage
– IEA/IRENA Joint Policies and Measures Database
– Abu Dhabi Fund for Development (ADFD)
– Daten- und Statistikbereich
– Global Atlas for Renewable Energy
– REmap2030 (Roadmap der IRENA)
– Renewable Energy Costs
– REValue (Socio-economic Value of Renewable Energy)

Der Zugriff kann neben einer Suche über detaillierte Länderprofile oder einen separaten Daten- und Statistik-Bereich erfolgen. Die Daten können grafisch miteinander verglichen und abgespeichert werden (Format: PDF oder Tableau-Arbeitsmappe) sowie über soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) geteilt werden.

„wiso Statistiken“ wird zu „Tilasto“

Tilasto
Seit letztem Monat trägt die bislang unter dem Titel wiso Statistiken bekannte Datenbank einen neuen Namen. Ab sofort präsentiert sie sich unter dem Titel Tilasto – Der Statistikscout (auch wenn die Hilfetexte noch auf Aktualisierung warten). Tilasto kommt aus dem Finnischen und bedeutet „Statistiken“.

Das 2016 online gegangene Ergänzungsmodul von wiso beinhaltet ca. 3,7 Mio. Statistiken aus renommierten Quellen wie der UNO, Weltbank, dem EHI Retail Institute, Statistischen Bundesamt und aus den ca. 200 wichtigsten Wirtschaftspublikationen inkl. den Marktforschungsuntersuchungen von TNS Infratest (1989 ff.). Wenn man über die gewohnte wiso-Oberfläche kommt, ist es als eigenständiges Portal (unterster Einstiegspunkt) integriert und muss direkt angesteuert werden. Eine Einbindung in die „normale Suche“ über „alle Medien“ erfolgt nicht!

Insgesamt decken die Statistiken laut Anbieter mehr als 30.000 Themen und alle Länder dieser Welt aber, darunter ca. 48.000 Statistiken zu deutschen Städten, Gemeinden, Bundesländern und Landkreisen. Neben einer Freitextsuche mit Suggestfunktion kann der Einstieg auch über folgende sieben Themenkataloge erfolgen:

  • Bevölkerung und Gesundheit
  • Bildung und Wissenschaft
  • Energie und Umwelt
  • Geographie und Landwirtschaft
  • Handel (mit den Daten des EHI Retail Institute)
  • Verkehr und Kommunikation
  • Wirtschaft

Die Statistiken selbst sind interaktiv, können je nach Verfügbarkeit als Tabelle, Landkarte (die Top 10 bzw. 20 werden in der Vorschau zuerst angezeigt) oder Diagramm ausgegeben werden. Über ein sogenanntes „Drilldown-Verfahren“ sind sämtliche Daten miteinander verknüpft bzw. stehen in einer hierarchischen Beziehung zueinander. Neben der Möglichkeit die Daten auszudrucken steht eine Exportfunktion für folgende Dateiformate zur Verfügung: SVG, PNG, JPEG, PDF, Excel, Powerpoint.

Parallel hat die FU Berlin seit mehreren Jahren das Konkurrenzprodukt Statista mit Zugriff auf über eine Mio. Statistiken und Fakten lizenziert. Probieren Sie einfach beide Statistik-Portale aus und lassen uns an ihren Erkenntnissen teilhaben – ob per E-Mail oder als Antwort auf dieses Posting ? …