Ressourcen sparen bei Buchlieferungen – ein Erfahrungsbericht aus der Philologischen Bibliothek

Bildquelle: Photo by Sigmund on Unsplash

In der Strategie des Bibliothekssystems wurden neben Vision und Mission verbindliche Werte für die gemeinsame Zusammenarbeit formuliert. Wert 6 thematisiert Nachhaltigkeit und Verantwortung in unserem alltäglichen Arbeitsleben und den bewussten Umgang mit Ressourcen wie Wasser, Büromaterialien und Energie. Wie sieht ressourcenschonendes Arbeiten eigentlich in den Bibliotheken derzeit konkret aus?

In der Philologischen Bibliothek werden auf Grund des Bestandsprofils von Literatur- und Sprachwissenschaften viele Printtitel außerhalb des deutschsprachigen Raumes bestellt. Die Lieferanten sind in ganz Europa ansässig. Zoll-und Einfuhrbestimmungen führen oft zu vielfachen Ausdrucken von Lieferscheinen und Mehrfachrechnungen, teilweise auf hochwertigem Papier. Hier gibt es einen wirksamen Hebel, der seitens der Bibliotheken an die Lieferanten herangetragen werden sollte. Die Philologische Bibliothek hat im letzten Jahr alle Lieferanten angeschrieben, bei denen mehr als nur ein einfacher Rechnungsausdruck den Buchbestellungen beigelegt wurde: Farbausdrucke von Lieferscheinen, extra Ausdrucke der Bestellposten, Duplikate der Rechnungen, interne Bestellquittungen. Eine große Menge Papier, die sich vermeiden lässt. Auf unsere Anschreiben hin kam es zu sehr positiven Rückmeldungen und sofortigem Handeln. Unser Buchlieferant für französischsprachige Literatur reagierte umgehend: Umstellung der Ausdrucke auf Recyclingpapier, ausschließlich schwarz/weiß Ausdrucke und Reduzierung der Lieferscheine auf das absolut Notwendige. Zudem erhielten wir von dem Buchlieferanten „Amalivre“ aus Paris Fotos zur Anschaffung einer Papiermaschine, um Buchlieferungen ohne Plastik und mit bereits vorhandenem Verpackungsmaterial zu versenden. Dieser Entscheidung ging unsere Anfrage zur mehr Plastik- und Papiervermeidung voraus.

Das Schaffen von Bewusstsein ist stets ein erfolgsversprechender Ansatz, denn die Buchlieferanten sparen primär die Ressourcen an Papier, Strom in den Firmen ein und kommen vermehrt den Kundenwünschen in Sachen Nachhaltigkeit nach.

Gern stellt die AG Nachhaltigkeit den Entwurf des Anschreibens allen anderen Bibliotheken zur Verfügung. Sprechen Sie uns an: Janet.Wagner@fu-berlin.de

Auch kleine Taten wirken nach und schaffen Schritte in die richtige Richtung für mehr klima- und umweltbewussteres Arbeiten in der Bibliothekswelt.

Under construction: die verhüllte Philologische Bibliothek – ein Rückblick

Treppenaufgang in der Philologischen Bibliothek: verhüllt und unverhüllt

Seit August 2020 war die Philologische Bibliothek komplett geschlossen. Das bevorstehende Sanierungsprojekt war lange geplant, dass es im Frühjahr dann zu einer weltweiten Pandemie kam, ahnte damals niemand. Rückblickend kam es zu einem regelrechten Stillstand auf dem gesamten Dahlemer FU-Campus, doch in der Philologischen Bibliothek wurde alles für die dringende Sanierung der Sprinkleranlagen vorbereitet. Bis auf die Ebene 3 unter dem Dach musste jeder Quadratzentimeter verkleidet, geschützt und umwickelt werden.

Das Team der Leihstelle musste sich Interims-Arbeitsplätze einrichten. Für die kommende Zeit konnten dafür die Lerngruppenräume auf Ebene -1 genutzt werden. Technik, Möbel, Kunstwerke, Vitrinen, mussten abgebaut, verpackt oder sicher weggestellt werden.

Viele Monate während des Austausches der Sprinklerrohre durfte das Bibliotheksteam tagsüber aus Sicherheitsgründen nicht in die Bibliothek. Nach 17.00 Uhr und sonntags gab es Einsatzschichten, in denen die Buchbestellungen und Scanwünsche erledigt werden konnten.

Mehrmals am Tag wurden die bestellten Bücher in die Campusbibliothek transportiert und dort für die Studierenden bereitgestellt. Das Ganze erfolgte stets klimaneutral mit unseren Bücherwagen über die menschenleeren K/L-Straßen in der Rost- und Silberlaube.

Christo meets Klanginstallation

Das ganze Team hatte oft Assoziationen zum damaligen verhüllten Berliner Reichstag, als der Künstler Christo und seine Frau alles mit silbernen Planen verhüllt hatten (vgl. Beitrag vom 24.09.2020). Die verhüllte Bibliothek war anfangs sehr ungewohnt: für das tägliche Ausheben bestellter Bücher oder Bände, für die Digitalisierungswünsche vorlagen, musste unter die verhangenen Regale gegriffen werden. Das war mitunter ein erschwerender Umstand. Die richtige Stelle am Regal zu finden war manchmal schwierig, denn durch die verhüllten Regale mit Folienbahnen war die Beschriftung kaum zu erkennen.

In der Erinnerung bleiben werden dem Team sicherlich neben der kompletten Verhüllung auch die ungewöhnlichen Geräusche: raschelnde Folienbahnen, dumpfes Klacken der rollenden Bücherwagen auf Spannplatten, manchmal war es abends in den Wintermonaten gespenstisch einsam in der Bibliothek.

Mit dem Frühling naht nun endlich das Ende der Sanierungsmaßnahmen. Die Bibliothek ist wieder enthüllt. Die kontaktarme Ausleihe wird ab dem 06.04.2021 im Eingangsbereich wieder möglich sein.

Online bestellen und in der Philologischen Bibliothek abholen! Für einige Studierende wird es das erst Mal sein, dass sie ihre Fachbibliothek live erleben können – wenn auch pandemiebedingt nur für die Ausleihe. Wir freuen uns schon sehr auf die neuen Gesichter und auf das Sommersemester mit hoffentlich weiteren Erleichterungen und Services für den Studienbetrieb.

Ein riesiger Dank an das Team der Philologischen Bibliothek und dem Leihstellen-Team in der Campusbibliothek für ihren Einsatz, ihre Flexibilität und Bereitschaft, alles möglich zu machen in dieser sehr besonderen Situation.

Leihstelle in der Philologischen Bibliothek

Fotos: Mehmet Altin & Janet Wagner

Bibliotheken und das Oscar-Rennen

Am 15. März gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) die alljährlichen Oscar-Nominierungen bekannt. Als mögliche Namensgeberin für den wohl berühmtesten Filmpreis wird laut Wikipedia noch immer die AMPAS-Bibliothekarin Margaret Herrick (1902-1976) gehandelt. Sie soll angeblich bei der Betrachtung der noch namenlosen Trophäe ausgerufen haben, dass diese ihrem „Onkel Oscar“ ähnele.

Alljährlich greift aber auch die in Los Angeles beheimatete University of Southern California (USC) mit dem USC Libraries Scripter Award aktiv ins Oscar-Geschehen mit ein. Seit 1988 wird die beste Kinoadaption eines literarischen Werkes preisgekrönt. Die Auszeichnung soll als Symbol für das Talent von Bibliotheken herhalten, gleichermaßen kreative und wissenschaftliche Leistung zu fördern. Ein eigens berufenes Komitee aus preisgekrönten Drehbuchautoren, Angehörigen der Filmindustrie und Universitätsmitgliedern entscheidet über Nominierte und Gewinner. Die Preisverleihung selbst findet in der Regel im festlichen Rahmen im Los Angeles Times Reference Room der auf dem Universitätscampus beheimateten Edward L. Doheny Memorial Library statt.

Wer sich als eingefleischter Oscar-Fan jedes Jahr ans vorzeitige Tippen der Gewinnerinnen und Gewinner macht, sollte den USC Libraries Scripter Award durchaus als wertvollen Indikator für die Kategorie „Bestes adapatiertes Drehbuch“ im Blick haben. In den letzten 10 Jahren hatte der „Scripter Award“ eine 80-prozentige Trefferquote.

Preisträger 2021: Nomadland

Auch bei der letzten Verleihung am 13. März 2021, die pandemiebedingt virtuell veranstaltet werden musste, könnte man wieder erfolgreich die Oscar-Gewinnerin antizipiert haben. Das Preiskomitee um Greta Gerwig, Christopher Hampton, David Hare, Leonard Maltin, Michael Ondaatje, Eric Roth und Kenneth Turan vergab den Preis an das Skript Nomadland von der chinesisch-stämmigen Autorenfilmerin Chloé Zhao. In dem semi-fiktionalen Werk spielt Frances McDormand die 60-jährige Fern, die als Nomadin ohne festes Zuhause durch die USA reist und sich von Job zu Job hangelt. Das Roadmovie, das bereits mit dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig und zwei Golden Globe Awards preisgekrönt wurde, geht am 25. April mit sechs Nominierungen als Mitfavorit in die Oscar-Nacht.

Chloé Zhao (Bildquelle: vegafi, Wikimedia Commons, Lizenz: CC-BY-SA-4.0)

Doch Zhao ist nicht die einzige Gewinnerin. Den Statuten entsprechend ehrt der USC Libraries Scripter Award auch den Schöpfer der literarischen Vorlage. So findet man in der Siegerliste auch längst verstorbene Autorinnen und Autoren wie Jane Austen (Sinn und Sinnlichkeit, 1996), Solomon Northup (12 Years a Slave, 2014) oder Louisa May Alcott (Little Women, 2020). Im Fall von Nomadland ist die Co-Preisträgerin noch quicklebendig und bedankte sich herzlich für die Auszeichnung, auch wenn der lange Preisname nicht ganz flüssig über ihre Lippen kam (vgl. Video zur Preisverleihung, ab 1:05 h ff.). Für das 2017 erschienene Sachbuch Nomadland: Surviving America in the Twenty-First Century (ausleihbar in der JFKI-Bibliothek) legte die New Yorker Journalistin Jessica Bruder eine Strecke von über 24.000 km zurück – von Ost- zur Westküste, von der nördlichen zur südlichen US-Grenze. Drei Jahre lang begleitete sie in ihrem Camper die sogenannten „workampers“, die ihre reguläre Jobs verloren, keine finanziellen Polster haben oder unter gesundheitlichen Probleme leiden. Deshalb bemühen sie sich um saisonale Arbeit in der Landwirtschaft oder ergattern Ferienjobs bei großen Konzernen wie Amazon.

Mit der Verlinkung auf einen Wikipedia-Eintrag hat dieser Beitrag begonnen, mit einem Eintrag auf einem Wikipedia-Artikel endet dieses Posting. Doch diesmal stammt der Eintrag aus unserer eigenen Feder. Kurz nach Ende der Aktion „1Lib1Ref“ hat die Universitätsbibliothek sich für ein eigenes Benutzerkonto registriert und das Lemma „USC Libraries Scripter Award“ ist unser erster Artikel. Passend zum 20-jährigen Jubiläum der Online-Enzyklopädie in dieser Woche. Happy Birthday, Wikipedia! Einen passenderes Geschenk kann es wahrscheinlich nicht geben 😉 …

(Bildquelle Titelbild: Pixabay.com)

Einstellung des „Dokumentationszentrums Vereinte Nationen – Europäische Union“

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Das Bibliothekssystem der Freien Universität Berlin befindet sich in einem großangelegten Organisationsentwicklungsprozess, in dessen Rahmen Services und Produktportfolios überprüft und neu ausgerichtet werden. Die Universitätsbibliothek kann in diesem Zusammenhang die notwendigen Ressourcen zur Aufrechterhaltung des „Dokumentationszentrums Vereinte Nationen – Europäische Union“ nicht weiter bereitstellen. Der Betrieb wird eingestellt; die betreffenden Mitgliedschaften wurden zu Ende 2020 gekündigt.

Das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union (UN-EU) der Universitätsbibliothek gehörte seit vielen Jahren zum Informationsnetz der Europäischen Union und zum weltweiten System der Depotbibliotheken der Vereinten Nationen. Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin war seit 1956 United Nations Depository Library und hatte den Status eines Europäischen Dokumentationszentrums seit 1963.

Die entsprechenden Veröffentlichungen und Dokumente, die durch die Universitätsbibliothek erworben worden sind, bleiben im Bestand und zu den bisherigen Konditionen zugänglich.

Bei Fragen zur Literatursuche oder zu diesbezüglichen Schulungsangeboten wenden Sie sich bitte an das Informationszentrum, an andere Europäische Dokumentationszentren oder UN Depository Libraries in Deutschland oder an folgende Fachbibliotheken:
Bibliothek Rechtswissenschaft
Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek
Bibliothek für Sozialwissenschaften und Osteuropastudien

Zwei Bibliotheksreferendar/-innen (m/w/d) in Vollzeitbeschäftigung gesucht

Noch bis 19. Februar 2021 können Sie sich auf zwei Stellenangebote für Bibliotheksreferendar/-innen (m/w/d) in Vollzeitbeschäftigung (befristet bis 30.09.2023) bewerben.

Der Vorbereitungsdienst vermittelt den Bibliotheksreferendarinnen und Bibliotheksreferendaren die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden sowie die berufspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die zur Erfüllung der Aufgaben in ihrer Laufbahn erforderlich sind.

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium vorzugsweise mit einem Mastergrad der Informatik, oder eines medien-, informations- oder kommunikationswissenschaftlichen Studienganges, eine gleichwertige Diplomprüfung, eine erste Staatsprüfung oder eine Magisterprüfung sowie gründliche Kenntnisse der englischen Sprache.

Aus gegebenen Anlass bitten wir Sie, sich elektronisch per E-Mail zu bewerben. Die Bearbeitung einer postalischen Bewerbung kann nicht sichergestellt werden.

Bildquelle: Pixabay.com

Bibliothekspartnerschaft mit der Open Library of Humanties

Bildquelle: https://www.openlibhums.org/

Die Freie Universität Berlin ist dem Förderprogramm der Open Library of Humanities (OLH) beigetreten – einer gemeinnützigen Organisation, die als wissenschaftlich geführter Open-Access-Verlag keine Autorengebühren erhebt. Anfänglich durch die Andrew W. Mellon Foundation finanziert, werden die Kosten der Plattform inzwischen durch Zahlungen eines internationalen Bibliothekskonsortiums gedeckt, zu dem seit 2020 auch die Universitätsbibliothek der Freien Universität gehört.

Wir freuen uns sehr, die Freie Universität Berlin an Bord begrüßen zu dürfen“, erklärt Paula Clemente Vega, Vertreterinder OLH. „Die Relevanz des offenen Zugangs zum wissenschaftlichen Publizieren war noch nie so klar, und es ist schön zu sehen, dass sich Forschungseinrichtungen zusammenschließen und gemeinsam in diese Richtung weitergehen“, führt sie weiter aus. Die Unterstützung von wissenschaftlich geführten, nicht auf Autorengebühren beruhenden Open-Access-Initiativen wie der Open Library of Humanities sei heute wichtiger denn je. Mithilfe der Freien Universität Berlin – und anderer Mitgliedsinstitutionen – könne die Initiative für Open Access in den Geisteswissenschaften gestärkt werden. So erhielten Forschende unabhängig von ihrer Institution und Finanzierungssituation die Möglichkeit, im Open-Access-Modell zu veröffentlichen, betont Paula Clemente Vega.

Dr. Andreas Brandtner, Leitender Direktor der Universitätsbibliothek, sagt: „Die Freie Universität Berlin unterstützt die Idee des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen seit vielen Jahren. Die Universitätsbibliothek bietet eine Reihe von Open-Access-Services an. Allen unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird empfohlen, digitale Volltexte ihrer Veröffentlichungen nach Möglichkeit frei zugänglich zu machen. Wir freuen uns, das Open-Access-Publizieren durch den Beitritt zum Förderpartnerschaftsprogramm der Open Library of Humanities weiter zu unterstützen und zu intensivieren.“

Der Text ist weitgehend dieser Pressemitteilung entnommen.

Bibliotheken bleiben ab 16.12. für die kontaktarme Ausleihe geöffnet

In der Taskforce des Landes Berlin wurde heute beschlossen, dass Bibliotheken ab 16. Dezember 2020 nur noch für die kontaktarme Ausleihe nach Hause geöffnet bleiben dürfen. Die Arbeit in den Lesesälen, auch an vorab reservierten Plätzen, bleibt aufgrund der notwendigen Maßnahmen zur Hygiene bis vorerst 10. Januar 2021 untersagt.

Für die Universitätsbibiothek und die übrigen Fachbibliotheken an der FU Berlin bedeutet das, dass der Ausleihbetrieb bis 22. Dezember 2020 fortgesetzt wird. Vom 23. Dezember bis 3. Januar sind die Häuser regulär aufgrund des Betriebsurlaubs geschlossen. Ab 4. Januar starten dann die FU-Bibliotheken voraussichtlich wieder mit dem Ausleihbetrieb.

Internationale Bibliothekskooperation mit der University of Edinburgh vereinbart

See here for the official English press release.

Um den internationalen Austausch von Wissen und Erfahrungen in wissenschaftlichen Bibliotheken zu fördern, haben jeweils die Vizepräsidenten für Internationales sowie die Bibliotheksdirektoren der Freien Universität Berlin (Dr. Andreas Brandtner) und der britischen University of Edinburgh (Jeremy Upton) gestern eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel dieses „Memorandum of Unterstanding“ (MoU) ist es u. a. gemeinsam den Fokus auf neue innovative Bibliotheksservices, die Weiterbildung von Mitarbeitenden und den Wandel von Organisationsstrukturen zu legen. Es ist die erste strategische internationale Partnerschaft für das Bibliothekssystem der FU Berlin, unter Federführung der Universitätsbibliothek.

In Zeiten der COVID-19-Pandemie sind für den Anfang eine Reihe von Online-Treffen geplant, damit sich die Beschäftigten beider Bibliothekssysteme gegenseitig kennenlernen können. Ein erstes virtuelles Kick-Off-Event soll Ende Oktober 2020 stattfinden. Später sind auch jährliche gegenseitige Besuche vor Ort vorgesehen. Der praktische Erfahrungsaustausch und die Diskussion neuer Services stehen im Mittelpunkt. Wie können Medien besser präsentiert und für die Nutzerinnen und Nutzer leichter auffindbar gemacht werden? Wie kann die Zusammenarbeit von Bibliotheken und Fachbereichen noch weiter intensiviert werden? Ein Team aus mehreren Personen beider Bibliothekssysteme wurde inzwischen für die Organisation der Kooperationen und Aktivitäten benannt.

Die 1582 gegründete University of Edinburgh zählt neben St Andrews, Glasgow und Aberdeen zu den vier altehrwürdigen schottischen Universitäten. Die zur Hochschule zugehörigen Library & University Collections (L&UC) arbeiten parternschaftlich zusammen und sind zuständig für sämtliche physische und digitale Ressourcen und Sammlungen. L&UC verfügt über ein jährliches Budget von 10 Mio. Pfund und 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bibliothek und Sammlungen stellen 3,5 Mio. Bücher, 1,4 Mio. E-Books und über 185.000 E-Journals zur Verfügung. Ergänzt wird der Bestand um mehr als 60 Regalkilometer an Spezialsammlungen sowie Museums- und Kunstsammlungen für die universitäre Gemeinschaft und die Öffentlichkeit.

Bild: Hauptbibliothek der University of Edinburgh (Quelle: Flickr, Fotografin: Susan Greig / CC BY 2.0)

Offizielle FU-Pressemitteilungen: deutsch / englisch

Freie Universität Berlin veröffentlicht BPC für Open- Access-Monografien und -Sammelbände

Im September 2018 startete die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin die Ko-Finanzierung von Publikationskosten (Book Processing Charges, BPCs) für bislang unveröffentlichte Open-Access-Monografien und -Sammelbände. Das zunächst in einer Pilotphase begonnene Projekt konnte ab März 2019 erfolgreich verstetigt werden.

Eine aktuelle Visualisierung der in 2020 gezahlten Gesamtkosten pro Publikation erfolgte nun über Open BCP der Universität Bielefeld

https://treemaps.openapc.net/apcdata/bpc/#institution/FU%20Berlin/

Weitere Informationen unter
https://www.fu-berlin.de/sites/open_access/finanzierung/index.html

Fragen zu den Möglichkeiten der Finanzierung für Angehörige der Freien Universität Berlin beantwortet Ihnen jederzeit gern die Redaktion Dokumentenserver unter
edocs@ub.fu-berlin.de

Campusbibliothek bietet wieder Arbeitsplätze an

(See below for the English translation)

Seit dem 29. Juli 2020 bietet die Campusbibliothek Einzelarbeitsplätze für FU-Angehörige an. Aufgrund der notwendigen Maßnahmen zur Hygiene ist die Anzahl der verfügbaren Arbeitsplätze limitiert. Eine Voranmeldung für die Nutzung dieses Angebots ist deshalb notwendig.

Einzelarbeitsplätze in der Campusbibliothek

Zum Start des Angebots stehen insgesamt 90 Arbeitsplätze in der Campusbibliothek bereit. Als Mitglied der Freien Universität können Sie bis zu einer Woche im Voraus für maximal drei Tage je Woche einen Arbeitsplatz online reservieren.

Die Arbeitsplatzreservierung gilt jeweils am gebuchten Tag während der aktuellen Öffnungszeiten (gegenwärtig Mo-Fr, 10-16 Uhr), die Reservierungsbestätigung ist am Eingang vorzuzeigen. Wir bitten von Besuchen ohne Anlass Abstand zu nehmen.

Eingang zur Campusbibliothek am Rudi-Dutschke-Weg

Der Eingang zur Bibliothek wurde auf den Außenzugang Rudi-Dutschke-Weg am Parkdeck verlegt. Bitte denken Sie an Ihren Mund- / Nasenschutz, da dieser in der Bibliothek getragen werden muss. Die Scanner auf den geöffneten Ebenen sind nutzbar, die Kopiercenter und alle anderen Geräte bleiben weiterhin geschlossen, auch der Ricoh-Service ist weiterhin nicht vor Ort.

Weitere Informationen rund um die Services der Campusbibliothek finden Sie hier.

Neben der Campusbibliothek bieten gegenwärtig die Universitätsbibliothek (ebenfalls nur für FU-Angehörige) sowie die Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts und des Friedrich-Meinecke-Instituts (auch externe Nutzer) der FU Berlin Einzelarbeitsplätze an.

Since 29 July 2020 the Campus Library offers workspaces for members oft the Freie Universtät Berlin. Because of the pandemic preparedness and the high sanitary measures the number of study desks is limited. You have to book a study desk online in advance.

In the beginning the Campus Library is offering 90 study desks. As a member of Freie Universität, you can book a study desk online up to one week in advance for a maximum of three days per week.

Your reservation of a study desk is valid on the day you booked during the current opening hours (Mon to Fri, 10 a.m. to 4 p.m.). The booking confirmation sent via email must be produced at the entrance to get access. The entrance to the library has been moved to Rudi-Dutschke-Weg at the parking deck. Please bring your face mask as they are mandatory in the library. Please don’t visit Campus Library without cause – acess is only granted with valid reservation of a study desk, pick-up notification of your preordered media or for the return of media. The Document Imaging Systems in the opened areas are usable, the copy services and every other devices are still closed, also the Ricoh copy service team is still not on site.

Further information about the extended services oft he Campus Library you can find here.

Beside the Campus Library there are two more participating FU Libraries with workspaces: The University Library (study desks only for FU members) and the Library of the Art History Institute and the Friedrich-Meinecke-Institut (see German website, study desk for FU members and external users).