Heute ist World Oceans Day!

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Liebe Leserinnen und Leser, heute ist World Oceans Day! Das diesjährige Motto des World Oceans Day lautet „Innovation for a Sustainable Ocean“.

Planungen zur Festlegung eines solchen Tages gehen auf das Jahr 1992 zurück. Kanadas Internationales Zentrum für Ozeanentwicklung (ICOD) und das Ozeaninstitut von Kanada (OIC) schlugen auf dem „Earth Summit“- UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro, Brasilien – einen Oceans Day vor. Der World Oceans Day wurde 2008 von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt.

Der World Oceans Day soll durch Aktionen und Aktivitäten auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam machen. Der Internationale Tag unterstützt die Umsetzung der weltweiten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und fördert das öffentliche Interesse an der Bewirtschaftung des Ozeans und seiner Ressourcen.

Die Bedeutung der Ozeane für den Erhalt des menschlichen Lebens auf der Erde darf nicht unterschätzt werden. Sie bieten eine reiche biologische Vielfalt und sind lebenswichtig für die Luft, die wir atmen. Die EU-Bürger*innen verzehren im Durchschnitt 24 kg Meeresfrüchte pro Jahr. Phytoplankton produziert etwa die Hälfte des Sauerstoffs auf der Welt. Darüber hinaus mildern die Ozeane die negativen Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten. Seegras und Meeresalgen fungieren als biologisches Reinigungssystem, indem sie Stickstoff- und Phosphorverbindungen von Landgebieten speichern.

Viele Menschen sind auch für ihr Einkommen von den Ozeanen abhängig – in der EU sind etwa 4 Millionen Menschen in der blauen Wirtschaft beschäftigt, die traditionelle Sektoren wie Fischerei, Küstentourismus und Seeverkehr und aufstrebende Sektoren wie Aquakultur, blaue Biotechnologie und insbesondere Offshore-Wind- und Meeresenergie umfasst – Sektoren, in denen Europa weltweit führend ist.

Die Ozeane stehen jedoch zunehmend unter dem Druck menschlicher Aktivitäten. Überschüssige Nährstoffe aus der Landwirtschaft oder Abwässer verursachen Eutrophierung – ein Prozess, der zu schädlichen Algenblüten und letztlich zu Sauerstoffmangel führen kann. Andere bekannte Verschmutzungsfaktoren sind Ölverschmutzungen und Meeresverschmutzungen. Ein Hauptproblem sind Kunststoffabfälle, die etwa drei Viertel der gesamten Meeresverschmutzung ausmachen. Forschungen zeigen, dass jährlich 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane gelangen und dass Einwegkunststoffe sogar in Tiefen von über 6000 m vorkommen. Einer Vorhersage zufolge könnte das Plastik in den Ozeanen ohne nennenswerte Maßnahmen bis 2050 die Fische überwiegen.

Die EU ist ein aktiver Akteur bei der Gestaltung der globalen Meerespolitik. Folgend finden Sie einige Beispiele:

Die Vereinten Nationen haben unlängst einige Digitalisate anlässlich des World Oceans Day zu einer historischen Konferenz online gestellt. Die Konferenz im Jahr 1955 in Rom hatte den Titel: International technical conference on the conservation of the living resources of the sea.

Noch mehr Informationen zur EU & UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Internationales Rechtsportal „HeinOnline“ lizenziert

Bis Mitte Dezember 2020 kann über das FU-Campusnetz auf das umfangreiche internationale Rechtsportal HeinOnline International Core zugegriffen werden.

Enthalten ist eine umfangreiche Sammlung juristischer Materialien aus der ganzen Welt, darunter Veröffentlichungen aus Nordamerika und der Vereinten Nationen. Diese sind in 10 Unterdatenbanken gegliedert und umfassen insgesamt über 35.000 Buch- und Zeitschritentitel/Schriftenreihen mit mehr als 134.000 Bänden und über 62 Mio. Seiten. Die Dokumente selbst lassen sich in Auswahl ausdrucken oder als PDF-Dateien abspeichern.

Die zehn freigeschalteten Datenbanken von HeinOnline International Core im Überblick:

Datenbank Inhalt
1) Law Journal Library Über 2800 Fachzeitschriften, u. a. zu den Themen Strafgerichtsbarkeit, Politikwissenschaft, Technik, Menschenrechte)
2) English Reports Online-Ausgabe der gleichnamigen Druckausgabe mit über 120.000 Fällen
3) Foreign & International Law Resources Database Über 5000 Bände vertiefende Literatur der American Society of International Law sowie internationaler Jahrbücher (u. a. Hague Permanent Court of International Justice, U.S. Law Digests, Gerichtsentscheidungen internationaler Tribunale)
4) Legal Classics 20.000 Bände an Originalwerken bekannter Juristen (u. a. Joseph Story, Jeremy Bentham, William Blackstone, William Holdsworth, Henry Maine, Federick William Maitland, Frederick Pollock, Benjamin N. Cardozo)
5) Revised Statutes of Canada Alle 46 Bände der gleichnamigen Druckausgabe (inkl. aller sechs Überarbeitungen)
6) United Nations Law Collection Über 7000 Bände an Schriftenreihen darunter United Nations Treaty Series, League of Nations Treaty Series, Monthly Statement of Treaties & International Agreements, UNCITRAL Publications, UNIDIR Publications, the United Nations Legislative Series
7) Women and the Law (Peggy) Mehr als 4000 Bände an Büchern, Biografien und Zeitschriften über die Rolle der Frau in Gesellschaft und Recht der letzten 200 Jahre
8) World Constitutions Illustrated Über 9000 Bände zu Grundgesetzen bzw. Verfassungen aller Länder der Welt, inkl. Texte in Englisch und der Originalsprache sowie zur Verfassungsgeschichte der einzelnen Länder
9) World Treaty Library Mehr als 18.000 Bände umfassende Sammlung an Weltverträgen, darunter Werke von Peter Rohn, Jean Dumont, Christian L. Wiktor und Friedrich Martens (inkl. Sekundärliteratur und Bibliografie)
10) World Trials Library Über 6000 Bände an Prozessprotokollen, kritischen Gerichtsdokumenten, prozessbezogener Literatur bzw. Analysen berühmter Prozesse (inkl. Biografien berühmter Prozessanwälte)

Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

„Der Weg aus der Coronavirus-Krise muss zu einer besseren Welt führen“ – António Guterres

Foto: United Nations Photo Library #643590

Der deutsche Übersetzungsdienst der Vereinten Nationen hat einen Meinungsartikel vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, in der englischen Tageszeitung „The Guardian“ übersetzt veröffentlicht.

Den Original-Beitrag finden Sie auf den Webseiten der Tageszeitung „The Guardian“.

Der Link zur Übersetzung führt direkt auf das vom deutschen Übersetzungsdienst der Vereinten Nationen übersetzte Dokument.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

2020 – International Year of Plant Health

Quelle: http://www.fao.org/plant-health-2020/communication-toolkit/en/

Die Vereinten Nationen haben 2020 zum Internationalen Jahr der Pflanzengesundheit (IYPH) erklärt.
Das Jahr ist eine einmalige Gelegenheit, dass weltweite Bewusstsein dafür zu schärfen, wie der Schutz der Pflanzengesundheit dazu beitragen kann, den Hunger zu beenden, die Armut zu verringern, die Umwelt zu schützen und die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln.

Pflanzen sind die Quelle der Luft, die wir atmen. Pflanzen stellen die Mehrzahl der Lebensmittel, die wir essen. Leider denken wir oft nicht daran, sie gesund zu halten. Die Food and Agriculture Organisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass jährlich bis zu 40% der Nahrungspflanzen durch Pflanzenschädlinge und Krankheiten verloren gehen. Dies führt dazu, dass Millionen von Menschen nicht genug zu essen haben. Vor allem armen ländlichen Regionen verlieren so ihre Haupteinnahmequelle.

Die Pflanzengesundheit ist zunehmend gefährdet. Der Klimawandel und menschliche Aktivitäten haben die Ökosysteme verändert, die biologische Vielfalt verringert und neue Nischen geschaffen, in denen Schädlinge gedeihen können. Gleichzeitig hat sich das Volumen des internationalen Reise- und Handelsverkehrs in den letzten zehn Jahren verdreifacht und kann Schädlinge und Krankheiten schnell auf der ganzen Welt verbreiten.

Der Schutz von Pflanzen vor Schädlingen und Krankheiten ist weitaus kostengünstiger als der Umgang mit umfassenden Notfällen im Bereich der Pflanzengesundheit. Prävention ist entscheidend, um die verheerenden Auswirkungen von Schädlingen und Krankheiten auf Landwirtschaft, Lebensunterhalt und Ernährungssicherheit zu vermeiden.

Wir können Pflanzenschädlinge und -krankheiten sowohl vorbeugen als auch auf umweltfreundliche Weise bekämpfen – beispielsweise durch ein integriertes Schädlingsmanagement. So schützt die Vermeidung giftiger Substanzen beim Umgang mit Schädlingen nicht nur die Umwelt, sondern auch Bestäuber, natürliche Schädlingsfeinde, Nützlinge sowie die von Pflanzen abhängigen Menschen und Tiere.

Pflanzengesundheit ist ein globales Thema. Regierungen, Privatsektor, Landwirte und Agrarindustrie sowie die breite Öffentlichkeit können mit spezifischen Maßnahmen einen Beitrag zur Pflanzengesundheit leisten. Informieren Sie sich: International Year of Plant Health 2020 – Protecting plants, protecting life.

Wir alle haben eine Rolle zu spielen. Lesen Sie mehr darüber, was Sie tun können!

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30. Januar 2020: Finissage zur Ausstellung „#stronger UNited: Deutschland im VN-Sicherheitsrat“ des Auswärtigen Amtes an der FU-Berlin

Quelle: Dokumentationszentrum UN-EU

Am 30.01.2020 findet von 16:20 – 18:00 Uhr eine Finissage zur Ausstellung „#stronger UNited: Deutschland im VN-Sicherheitsrat“ des Auswärtigen Amtes an der FU-Berlin statt.

Im 2. Stock des Henry-Ford-Bau (Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem) ist das Modell des Verhandlungstisches der Vereinten Nationen aufgebaut. Als einmalige Aktion wird das 2020er Team des National Model United Nations (NMUN) unter Leitung von Frau Dr. Peggy Wittke eine Sicherheitsratssitzung der Vereinten Nationen simulieren.

Das Programm:

  • 16:20-16:50 – Eröffnungsreden der Mitgliedstaaten am Verhandlungstisch (Foyer, 2. OG), Thema: Climate Change: Matter of International Security?
  • 16:50-17:30 – Informelle Verhandlungen des Sicherheitsrats im Senatssaal
  • 17:30-18:00 – Abstimmungen am Verhandlungstisch

Organisation: Dr. Peggy Wittke

Wir würden uns freuen, Sie zur Finissage begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 29. Januar an: anmeldung-funday@ub.fu-berlin.de

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21. bis 30. Januar 2020: Ausstellung #strongerUNited: Deutschland im VN-Sicherheitsrat des Auswärtigen Amtes an der FU-Berlin

The Knotted Gun Sculpture by Swedish artist Carl Fredrik Reuterswärd on display in the UN Visitor’s Plaza.

Ab heute bis einschließlich Donnerstag, 30.01. können Sie die Ausstellung #strongerUNited: Deutschland im VN-Sicherheitsrat vom Auswärtigen Amt an der FU-Berlin im Henry-Ford-Bau besuchen.

Die Ausstellung besteht aus einer Nachbildung des Tisches des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. An dem Tisch haben 15 Mitgliedsstaaten Platz, wobei 5 Mitgliedsstaaten einen ständigen Sitz (Frankreich, Russland, Großbritannien, USA, China) und 10 Mitgliedsstaaten einen nichtständigen Sitz besetzen. Zum Zeitpunkt des Baus der Nachbildung waren das folgende Staaten: Äquatorialguinea, Elfenbeinküste, Kuwait, Peru, Polen, Belgien, Deutschland, Dominikanische Republik, Indonesien.

Begleitend zu der Nachbildung des Sicherheitsrat-Tischs der Vereinten Nationen gibt es 22 Informationswände, auf denen Sie sich zusätzlich informieren können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Ausstellung endet mit der Finissage – Simulation einer VN-Sicherheitsratssitzung am Donnerstag, 30.01.2020. Die Simulation findet von 16:20-18:00 Uhr im Henry-Ford-Bau, 2. OG, Foyer statt und ist öffentlich. Thema der Simulation ist „Climate Change: Matter of International Security?“.

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21. Januar 2020: FUN-Day – Die Vereinten Nationen an der Freien Universität Berlin

The Knotted Gun Sculpture by Swedish artist Carl Fredrik Reuterswärd on display in the UN Visitor’s Plaza. Quelle: United Nations Library #496436

Am 21.01.2020 von 14:00-18:30 Uhr findet im Henry-Ford-Bau, Senatssaal der FUN-Day – die Vereinten Nationen an der Freien Universität statt.

Programm:

14:00 – 16:00 Uhr:
#beUNactive! – Einrichtungen und Hochschulinititativen stellen sich vor

14:00 – Begrüßung, Dr. Peggy Wittke
14:10 – Model United Nations, Fachbereich Rechtswissenschaft
14:15 – Dokumentationszentrum UN-EU, Universitätsbibliothek
14:20 – Minute Madness, Moderation: Michael Franke-Maier:

  • Hochschulgruppe des Berliner Komitees für UNESCO-Arbeit
  • UNi-Gruppe der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen
  • UNICEF-Hochschulgruppe Berlin
  • Amnesty International, Hochschulgruppe FU Berlin
  • Welcome@FUBerlin

ab 14:50 – Informationsbasar

16:00 – 18:30 Uhr:
Ausstellung
#stronger UNited: Deutschland im VN-Sicherheitsrat des Auswärtigen Amtes an der FU-Berlin  – Ausstellungseröffnung mit Programm
Moderation: Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott, Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin

16:00 – Begrüßung durch Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott
16:10 – Deutschland im VN-Sicherheitsrat, MDg Andreas Künne, Beauftragter für Vereinte Nationen und Terrorismusbekämpfung im Auswärtigen Amt
17:00 – Weltweit wir: Berufsperspektiven im höheren Auswärtigen Dienst, David Westenfelder, Auswärtiges Amt
17:45 – Arbeiten weltweit – Jobs bei den Vereinten Nationen, Arne Molfenter, UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
ab 18:30 – Get Together bei der Ausstellung

Die Ausstellung endet am 30.01.2020 mit einer Finissage, organisiert von Dr. Peggy Wittke: 16:20-18:00 Uhr, Henry-Ford-Bau –  Simulation einer VN-Sicherheitsratssitzung:

16:20-16:50 – Eröffnungsreden der Mitgliedstaaten am Verhandlungstisch, Foyer, 2. OG – Thema: Climate Change: Matter of International Security?
16:50-17:30 – Informelle Verhandlungen des Sicherheitsrats im Senatssaal
17:30-18:00 – Abstimmungen am Verhandlungstisch

Organisiert wird der FUN-Day von Frau Dr. Peggy Wittke (Model United Nations, Fachbereich Rechtswissenschaft), Frau Sabine Hertel und Michael Franke-Maier (Dokumentationszentrum UN-EU, Universitätsbibliothek).
Alle Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

Es wird um Anmeldung bis zum 20. Januar 2020 gebeten: anmeldung-funday@ub.fu-berlin.de

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Bericht über die menschliche Entwicklung 2019

Quelle: https://unsplash.com/photos/JR8XZ-gdZrA

Bereits am 10.12.2019 hat das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen UNDP den Human Development Report 2019 – beyond income, beyond averages, beyond today: Inequalities in Human Development in the 21st Century veröffentlicht.

Der Bericht über die menschliche Entwicklung 2019 befasst sich mit vielen Faktoren der Entwicklung im Leben eines Menschen, z.B. wenn zwei Kinder, die im Jahr 2000 in Ländern mit unterschiedlichem menschlichen Entwicklungsstand geboren wurden, heute sehr unterschiedliche Perspektiven für das Erwachsenenleben haben. Der insgesamt 366 Seiten lange Bericht wird teilweise auf einer interaktiven Seite dargestellt. Auf dieser Seite können Sie auch den Bericht als pdf herunterladen.

Insgesamt stellt der Report 5 Schlüsselbotschaften aus den gesammelten Daten heraus:

Disparities in human development remain widespread, despite achievements in reducing extreme deprivations

A new generation of inequalities is emerging, with divergence in enhanced capabilities, despite convergence in basic capabilities

Inequalities accumulate through life, often reflecting deep power imbalances

Assessing and responding to inequalities in human development demands a revolution in metrics

We can redress inequalities if we act now, before imbalances in economic power are politically entrenched

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Tag der Vereinten Nationen

Quelle: pixabay.com – CC0 License

Heute ist der Tag der Vereinten Nationen! Die Vereinten Nationen wurden am 24. Oktober 1945 offiziell ins Leben gerufen. 1948 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 24. Oktober zum Jahrestag der Charta der Vereinten Nationen – „shall be devoted to making known to the people of the world the aims and achievements of the United Nations and to gaining their support for“ – siehe A/RES/168(II).

1971 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine weitere Resolution -A/RES/2782(XXVI)-, in der sie erklärte, dass der Tag der Vereinten Nationen ein internationaler Feiertag sein soll, und empfahl, dass er von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen als Feiertag abgehalten werden sollte.

Die erste Veranstaltung mit dem Titel „Tag der Vereinten Nationen“ war ein Tag der Solidarität und der Militärparaden der Alliierten des Zweiten Weltkriegs, die von US-Präsident Franklin D. Roosevelt am 14. Juni 1942 (Tag der US-Flagge), sechs Monate nach der Erklärung der Vereinten Nationen von 1942 initiiert wurde.

In den Vereinigten Staaten hat der Präsident seit 1948 jedes Jahr eine Proklamation zum Tag der Vereinten Nationen herausgegeben. Zuletzt, im Jahr 2018, wurde sie von Donald Trump unterzeichnet.

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UN2020: Welche Zukunft wollen wir, welche Vereinten Nationen brauchen wir?

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Im nächsten Jahr werden die Vereinten Nationen 75 Jahre alt. Für 2020 hat sich die Weltorganisation folgendes Motto gegeben: „UN2020, The Future we want, the UN we need“.

Die DGVN nimmt dies zum Anlass im Rahmen einer Podiumsdiskussion über „wie wir die Vereinten Nationen stärken können“, zu diskutieren.

Wann: 25. Oktober 2019, 18:30 Uhr (Einlass 18:10 Uhr)

Programm:

– 18:30 Uhr Begrüßung Detlef Dzembritzki, DGVN-Vorsitzender

– 18:35 Uhr Gesprächsrunde mit Niels Annen (Staatsminister im Auswärtigen Amt,angefragt), Dr. Marianne Beisheim (Stiftung Wissenschaft und Politik, DGVN-Forschungsrat), Andreas Bummel (Director, Democracy Without Borders) und Dr. Manuela Scheuermann (Universität Würzburg), Moderation: Hannah Birkenkötter (DGVN-Vorstand)

– 20:00 Uhr Empfang.

Ort: DBB Forum, Friedrichstraße 169, 10117 Berlin

Bitte melden Sie sich an: DGVN-Onlineformular.

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