Ziel des Relaunchs war es, unsere Angebote klarer, verständlicher und nutzungsorientierter darzustellen. Die neue Webseite führt Sie schneller zu den gesuchten Informationen und unterstützt Sie dabei, sich intuitiv zu orientieren.
Dafür haben wir die Struktur vereinfacht: Statt gewachsener Organisationslogiken stehen nun Services und Nutzungsszenarien im Mittelpunkt. Inhalte wurden gebündelt, überarbeitet und deutlich reduziert. Die Texte sind kürzer, verständlicher und auf die Nutzung im Web ausgerichtet. Barrierearmut und Suchmaschinenoptimierung haben wir von Anfang an mit bedacht.
Die neue Webseite basiert nicht nur auf internen Überlegungen, sondern auch auf Rückmeldungen von Nutzenden. In mehreren Testphasen wurde die Navigation überprüft und gezielt angepasst.
Der Relaunch ist in enger Zusammenarbeit vieler Kolleg*innen aus der Universitätsbibliothek entstanden. Künftig sollen klare Zuständigkeiten und ein gemeinsamer Redaktionsleitfaden dafür sorgen, dass die Inhalte aktuell und konsistent bleiben.
Im Moment arbeiten wir an der Feinjustierung und der englischen Sprachversion, um die Inhalte künftig auch international zugänglich zu machen.
Die neue UB-Webseite ist der Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen: Perspektivisch sollen auch die Webseiten der Fachbibliotheken stärker vereinheitlicht werden. Die neue Webseite der Zentralbibliothek, die parallel online ging, könnte dabei als Orientierung dienen.
Wir laden Sie ein, die neuen Seite zu entdecken, und freuen uns über Feedback an kommunikation@ub.fu-berlin.de.
Horst W. Hartwichs Nachlass und der Altaktenbestand des Akademischen Außenamtes sind fertig erschlossen.
Hartwich, Horst W.
Gründung der Außenkommission und frühe Aufgaben (1949)
Die Außenkommission der Freien Universität Berlin wird im Jahr 1949 für die Erfüllung aller Aufgaben rund um die Außenbeziehungen der Universität ins Leben gerufen. Laut Beschluss des Akademischen Senats vom 10. Januar 1949 soll in seine Zuständigkeit nicht nur die Durchführung von Gastvorlesungen und -vorträgen ausländischer und westdeutscher Gäste, sondern auch die Initiierung und Betreuung des Studierendenaustausches sowie die Veranstaltungsorganisation mit Bezug zu auswärtigen Verbindungen fallen.
Internationale Ausrichtung der jungen Universität
Direkt nach ihrer Gründung und nicht zuletzt durch die von Beginn an enge ideelle Verbindung zu den USA, die sich anfänglich vor allem in der großzügigen finanziellen Förderung der Freien Universität durch die amerikanische Ford Foundation widerspiegelt, orientiert sich die junge Universität nach außen und beginnt, zahlreiche internationale Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen – eine Aufgabe, die schnell über die ursprünglich vorgesehenen Tätigkeitsfelder der Außenkommission hinauswächst.
Vom Ehrenamt zur Verwaltungsstruktur: Das Akademische Außenamt
1958 wird parallel zur Außenkommission das Akademische Außenamt gegründet, um dem über die Jahre sich ausdifferenzierenden und wachsenden Tätigkeitsfeld mit entsprechender Infrastruktur innerhalb der Universitätsverwaltung gerecht werden zu können.
Horst W. Hartwich und vier Jahrzehnte Außenbeziehungen
Untrennbar verknüpft mit dem Auf- und Ausbau der Außenkommission bzw. des Akademischen Außenamtes ist sein langjähriger Geschäftsführer bzw. Leiter Horst W. Hartwich, der im Juli 1949 – damals noch Medizinstudent der Gründergeneration und Außenreferent des Allgemeinen Studentenausschusses der Freien Universität – als Sekretär in zunächst studentischer Anstellung die Arbeit rund um die Außenangelegenheiten der Freien Universität aufnimmt. Bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 1994 und über einige interne Umstrukturierungen und Umbenennungen der Abteilung hinweg hat Horst W. Hartwich die Leitung des Akademischen Außenamtes inne, prägt damit die Außenbeziehungen der Freien Universität über mehr als vier Jahrzehnte ohne Unterbrechungen und trägt maßgeblich zu ihrem Aufbau und nachhaltigen Bestehen bei.
Kontinuität über die Pensionierung hinaus
Kaum verwunderlich, dass kurz vor seiner planmäßigen Pensionierung im Jahr 1989 zahlreiche Vertreter der Fachbereiche und des Lehrkörpers den Präsidenten Prof. Dr. Dieter Heckelmann ihr Bedauern über das Ausscheiden von Horst W. Hartwich ausdrücken und um Prüfung von Möglichkeiten einer Weiterbeschäftigung über die offizielle Altersgrenze hinaus bitten. Tatsächlich übernimmt Horst W. Hartwich die kommissarische Leitung des Akademischen Außenamtes noch für einige Jahre bis 1994. Noch über seine endgültige Pensionierung hinaus engagiert er sich zudem als Leiter des Deutsch-Amerikanischen Informationsbüros auf dem Feld der internationalen Beziehungspflege und bleibt der Freien Universität als Geschäftsführer der Ernst-Reuter-Gesellschaft verbunden.
Der Aktenbestand des Akademischen Außenamtes
Der Bestand Akademisches Außenamt, dem die Akten der Außenkommission aufgrund der häufig nicht eindeutig abgrenzbaren Provenienzen zugeordnet wurden, gibt Einblicke in die Zusammenarbeit der Freien Universität mit der Ford Foundation und in diesem Zusammenhang insbesondere in die Verwendung der amerikanischen Spendengelder für den Auf- und Ausbau der Universität, so u. a. für den Bau des Henry-Ford-Baus und der Universitätsbibliothek in der Garystraße und die Weiterentwicklung der Fakultäten und Institute auf dem Gebiet von Forschung und Lehre.
Aufgabenbeschreibung ca. 1960
Internationale Studierende, Austausch und Partnerschaften
Darüber hinaus finden sich Unterlagen zum Studium ausländischer Studierender an der Freien Universität und zur Gründung eines Studienkollegs für die Vermittlung von deutschen Sprachkenntnissen und Vorbereitung der Aufnahme eines regulären Studiums an der Universität. Ein großer Teil der Akten dokumentiert die Etablierung und Pflege der zahlreichen internationalen Kontakte der Freien Universität zu ausländischen Universitäten in Form von Partnerschaften und akademischem Austausch sowohl auf der Ebene des Lehrkörpers als auch der Studierenden auf nahezu allen Kontinenten.
Internationale Netzwerke und herausragende Partnerschaften
So ist neben dem Kontakt zu zahlreichen anderen renommierten Universitäten die Verbindung zur Columbia University – erste offizielle ausländische Partneruniversität der Freien Universität – und zu ihren Vertretern, wie beispielweise dem Politikwissenschaftler Franz L. Neumann, im Bestand umfassend dokumentiert.
Gastdozierende, Kooperationen und Stipendienprogramme
Dementsprechend finden sich weitere Unterlagen zur Gewinnung von prominenten Gastdozierenden- und professor*innen für die Freie Universität durch das Akademische Außenamt bzw. die Außenkommission, bspw. zum Mitbegründer des Leo Baeck Institute Prof. Adolf Leschnitzer, der zunächst als Gastprofessor und später Honorarprofessor zwischen 1955 und 1972 Judaistik und Jüdische Geistesgeschichte an der Freien Universität lehrte. Aber auch Kooperationen und Kontakte mit Organisationen im Inland, v. a. mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Fulbright-Kommission, hier insbesondere auf dem Feld der Begabtenförderung und Stipendienvergabe, lassen sich anhand der Akten detailliert nachvollziehen.
Repräsentation und akademische Festkultur
Nicht zuletzt gibt der Bestand des Akademischen Außenamtes Einblicke in die Planung und Durchführung zahlreicher Festveranstaltungen an der Freien Universität wie die Besuche des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy und seines Bruders Robert, Empfänge für wichtige – nicht nur ausländische – Vertreter*innen aus Politik und Wissenschaft und Feiern anlässlich der Verleihung von Ehrendoktor- und Ehrenbürgerwürden. Diese und viele weitere feierliche Anlässe sind in der Fotosammlung des Universitätsarchivs umfangreich dokumentiert.
Erschließung, Nutzung und Forschungspotenzial des Bestandes
Nicht nur das gesamte Berufsleben von Horst W. Hartwich, sondern zahlreiche spannende Aspekte der Entwicklung der Freien Universität hin zu einer international bestens vernetzten Universität spiegeln sich im Aktenbestand des Akademischen Außenamtes wider. Die Erschließung des Altaktenbestandes bis 1970, des kleinen beruflichen Nachlasses von Horst W. Hartwich sowie des korrespondierenden Protokollbestandes der Außenkommission konnte in diesem Jahr im Universitätsarchiv finalisiert werden.
Zugang und Kontakt zum Universitätsarchiv
Schon vor Abschluss der Verzeichnungsarbeiten erfreute sich der Bestand Akademisches Außenamt eines regen Interesses durch Archivnutzende. Durch die inzwischen vollständige Veröffentlichung aller Erschließungsinformationen in der Online-Findhilfe des Universitätsarchivs ist aufgrund der größeren Sichtbarkeit eine weiterhin hohe Nutzungsfrequenz zu erwarten.
Inhaltliche Anfragen nimmt das Team des Universitätsarchivs gerne unter der E-Mail-Adresse archiv@fu-berlin.de entgegen.
Mit der neuen Online-Gesprächsreihe FDM@BUA startet ein praxisnahes Austauschformat rund um Forschungsdatenmanagement in Berliner Wissenschaftseinrichtungen.
Die Reihe richtet sich an FDM-Einsteiger:innen und Fortgeschrittene der Berlin University Alliance. Im Mittelpunkt stehen konkrete Anwendungsbeispiele, erprobte Lösungsansätze und der direkte Austausch mit Praktiker*innen – disziplinübergreifend und dialogorientiert.
Die nächsten Termine
27. Januar 2026 | 10:00–12:00 Uhr (Webex) Vereinbarungen zum Umgang mit Forschungsdaten in Arbeitsgruppen und Kooperationsprojekten Dr. Andreas Hübner und Dr. Thomas Weitner (FU Berlin) geben einen praxisnahen Überblick zu Datenmanagementplänen, projektbezogenen Policies sowie Nutzungs- und Verwertungsrechten an Forschungsdaten.
11. Februar 2026 | 10:00–11:30 Uhr (Webex) Forschungsdatenmanagement in Verbünden nachhaltig gestalten: Das RETAIN Fellowship-Programm Dr. René Bernard (Charité) stellt das RETAIN Fellowship vor und zeigt, wie nachhaltige FDM-Strukturen in Verbundprojekten aufgebaut werden können.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eigene Fragen und Fallbeispiele sind ausdrücklich willkommen. Weitere Termine für das Sommersemester sind in Planung.
Mit Thorsten Meyer hat die Universitätsbibliothek ab Januar 2026 einen neuen Direktor.
Neuer Direktor der Universitätsbibliothek Thorsten Meyer. Bildquelle: Sven Wied
Thorsten Meyer kommt von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Kiel und Hamburg, wo er zuletzt als stellvertretender Direktor und bibliothekarischer Leiter tätig war – einer der größten Bibliotheken für Wirtschaftswissenschaften weltweit. Zur Übernahme seiner neuen Aufgabe an der Freien Universität Berlin sagt er:
„Universitätsbibliotheken verbinden Tradition mit Innovation – sie organisieren und bewahren Wissen und gestalten aktiv den Wandel in Forschung, Lehre und Wissenstransfer. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Kolleg*innen und allen Universitätsbereichen die Bibliothek als modernen Lern- und Arbeitsort weiterzuentwickeln und ihre Rolle in der digitalen Welt zu stärken.“
Wir heißen Herrn Meyer herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Ein besonderer Dank gilt unserer bisherigen kommissarischen Direktion, Dr. Andrea Tatai und Benjamin Blinten. In herausfordernden Zeiten haben sie zusätzlich zu ihren regulären Aufgaben diese anspruchsvolle Führungsrolle übernommen und dazu beigetragen, dass unsere Universitätsbibliothek nicht nur weiterfunktioniert, sondern sich auch weiterentwickelt. Gemeinsam mit Thorsten Meyer werden sie ihre Arbeit künftig als stellvertretende Leitungen der Universitätsbibliothek fortsetzen.
Die letzte Woche vor den Ferien hält für Euch ein halbes Dutzend Lernangebote auf Deutsch bereit. Von klassischer Literaturrecherche und Datenbankschulungen über Publikationsstrategien für Geisteswissenschaftler*innen, XML und KI bis hin zur vorweihnachtlichen Coffee Lecture mit Geschenken und Plätzchen – direkt vor Ort, online oder hybrid.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
Die neue Woche hält für Euch über 20 kostenfreie Lernangebote auf Deutsch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, die Antiplagiatssoftware Identific, KI meets Coffee Lecture sowie Einführungen in die Literaturverwaltungsprogramme Citavi, Zotero und EndNote – direkt vor Ort, online oder hybrid.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben & KI, Literaturverwaltung, Coffee Lectures und ein Open-Door-Talk für Promovierende – online, vor Ort oder hybrid.
Mittwoch, 26.11.2025 | 14:00–16:00 🎓 Die Publikation der Disseration im Fachverlag (Open-Door-Talk für Promovierende – Anmeldung erforderlich) Veranstalterin: Philologische Bibliothek
Mit Beginn der Akademischen Ferien kehrt an der Universität etwas Ruhe ein – und auch die Universitätsbibliothek nutzt diese Zeit, um eine kurze Verschnaufpause einzulegen. Wie jedes Jahr sind die Zentralbibliothek, die Fachbibliotheken und das Universitätsarchiv rund um den Jahreswechsel geschlossen. Damit Sie Ihre Arbeits- und Lernphasen gut planen können, finden Sie hier alle wichtigen Informationen im Überblick.
Alle Standorte bleiben von Samstag, den 20. Dezember 2025, bis einschließlich Sonntag, 4. Januar 2026, geschlossen.
In dieser Zeit sind keine Ausleihen vor Ort möglich, und auch die Arbeitsplätze in den Lesesälen stehen nicht zur Verfügung. Die digitalen Angebote und E-Ressourcen können Sie selbstverständlich wie gewohnt nutzen. Wir empfehlen Ihnen, benötigte Literatur rechtzeitig vorher auszuleihen und gegebenenfalls längere Ausleihfristen zu prüfen.
Für Medienrückgaben stehen Ihnen während der Schließzeit die Rückgabekästen am Haupteingang der Zentralbibliothek (Garystr. 39) zur Verfügung. Die Rückbuchung erfolgt zum nächsten Öffnungstag.
Vielen Dank Das Team der Universitätsbibliothek bedankt sich herzlich für Ihre Treue, Ihr Interesse und die vielen konstruktiven Begegnungen im vergangenen Jahr. Wir wünschen Ihnen eine erholsame und friedliche Feiertagszeit sowie einen erfolgreichen Start in das Jahr 2026!
Holiday Closing Times
As the academic break begins, campus life quiets down—and the University Library also takes this period for a brief pause. As in previous years, the Central Library, the subject libraries, and the University Archives will be closed for several days around the turn of the year. To help you plan your study and work schedule, you will find all important information below.
All locations will be closed from Saturday, December 20, 2025, through Sunday, January 4, 2026.
During this period, borrowing items on-site will not be possible, and study spaces in the reading rooms will also be unavailable. However, you can continue to access all digital services and e-resources as usual. We recommend borrowing any materials you may need in advance and checking whether extended loan periods apply.
During closing times, the book drops at the main entrance of the Central Library (Garystr. 39) are open for returns. The items will be reversed on the next opening day.
Thank You The University Library team sincerely thanks you for your continued support, your interest, and the many constructive interactions over the past year. We wish you a restful and peaceful holiday season and a successful start to 2026!
Hinweis: Aktualisiert am 28.11.2025 / Note: Updated on November 28, 2025
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, Literaturverwaltung sowie Wiki- und KI-Workshops für Lehrende – online, vor Ort oder hybrid.
Seit Mai kam es zu technischen Schwierigkeiten bei der Erstellung unserer Mahnungen. Gemeinsam mit der Anbieterin unserer Bibliothekssoftware konnten wir das Problem inzwischen vollständig beheben.
Ab dem 3. November 2025 kehren wir wieder zum Normalbetrieb mit gebührenpflichtigen Mahnungen für die entsprechenden Statusgruppen zurück.