Online-Datenbank „Süddeutsche Zeitung Retro“ lizenziert

Nach einem Test in diesem Sommer kann nun über das FU-Campusnetz dauerhaft auf Süddeutsche Zeitung Retro (SZ Retro), dem erweiterten Archivbestand der Süddeutschen Zeitung, zugegriffen werden.
Mit SZ Retro (1945-1993) umfasst das SZ Archiv den gesamten Archivbestand der Süddeutschen Zeitung in einer Datenbank – von der Erstausgabe vom 6. Oktober 1945 bis zur tagesaktuellen Ausgabe. Zusätzlich zu den Artikeln aus der Süddeutschen Zeitung enthält die Datenbank auch die Landkreisausgaben der SZ, Artikel von SZ.de und Beilagen wie das Süddeutsche Zeitung Magazin.
Der Zugang zu SZ Retro erfolgt über das Archiv der Süddeutschen Zeitung (LibraryNet). Auf der Startseite mit Suche kann über die Schaltfläche „Zeitraum“ der Zeitraum von „Beginn“ ausgewählt werden. Optional lässt sich über die Schaltfläche „Quellen“ gezielt der Archivbestand von SZ Retro auswählen.

SZ Retro im Test

Die Datenbank wurde ab Oktober 2019 dauerhaft für das Campusnetz lizenziert.

Bis zum 8. Juli 2019 kann im FU-Campusnetz kostenfrei SZ Retro, der erweiterte Archivbestand der Süddeutschen Zeitung getestet werden.
Mit SZ Retro (1945-1993) umfasst das SZ Archiv den gesamten Archivbestand der Süddeutschen Zeitung in einer Datenbank – von der Erstausgabe vom 6. Oktober 1945 bis zur tagesaktuellen Ausgabe. Zusätzlich zu den Artikeln aus der Süddeutschen Zeitung enthält die Datenbank auch die Landkreisausgaben der SZ, Artikel von SZ.de und Beilagen wie das Süddeutsche Zeitung Magazin.
Der Zugang zu SZ Retro erfolgt über das Archiv der Süddeutschen Zeitung (LibraryNet). Über „Artikelnavigation“ oder „E-Paper“ lässt sich gezielt der Archivbestand von SZ Retro (Süddeutsche Zeitung Retro) auswählen.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

F.A.Z.-Bibliotheksportal jetzt mit Remote Access

Ab sofort steht das F.A.Z.-Bibliotheksportal auch im Remote-Zugriff zur Verfügung. FU-Angehörige können über VPN oder FU-Proxy das Portal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch von außerhalb des Campusgeländes nutzen.

Blick auf das Portal (Ausschnitt)

Neue Pressedatenbanken von Gale

Mit General OneFile, InfoTrac Newsstand und Gale NewsVault sind drei Zeitschriften- und Zeitungsarchive des Anbieters Gale nun dauerhaft für das FU-Campusnetz freigeschaltet. Damit sind insgesamt elf neue Datenbanken des Anbieters lizenziert (vgl. Blog-Posting vom 22.03.18).

Die Inhalte im Überblick:

  1. General OneFile: Enthält 14.000, vorwiegend englischsprachigen General-Interest-Zeitschriften und -Magazinen sowie Zeitungen (u. a. Volltext-Zugriff auf New York Times, 1985 ff., und The Economist, 1988 ff.), davon rund 9000 Titel im Volltext, 3700 Titel sind peer-reviewed. Ferner enthalten sind Transkripte von Sendungen des National Public Radio seit 1990, über 5000 Videoaufnahmen von Programmen wie The Today Show, NBC Nightly News und Meet the Press, NYTimes.com und Associated Press Video News sowie einschlägige Referenzwerke, darunter etwa die Encyclopedia of World Biography und die Gale Encyclopedia of Science.

  2. InfoTrac Newsstand: Volltext-Zugang auf Artikel aus über 2300, vorwiegend amerikanischen, nationalen, regionalen und lokalen Tageszeitungen sowie Titeln mit internationaler Verbreitung ab ca. 1996 ff. Zu den für den europäischen Markt interessanten Titeln zählen insbesondere The Times, The Guardian, New York Times, Financial Times, International Herald Tribune, Washington Post, Sunday Times, Daily Telegraph, The Independent, The Mirror und Christian Science Monitor. Ebenfalls enthalten sind tausende Beiträge aus Radio- und Fernsehen bzw. deren Transkripte.

  3. Gale NewsVault: Recherche-Portal, das die Inhalte von 16 Zeitschriften- und Zeitungsarchiven zusammenfasst. Von der 17th and 18th Century Burney Collection bis hin zum Independent Digital Archive (1986-2016) umfasst der Berichtszeitraum 400 Jahre und einen Bestand von über 10 Mio. digitalisierten Seiten im Image-Format.
Der Beschreibungstexte sind zum Teil dem Datenbank-Infosystem (DBIS) oder den Informationen des Anbieters entnommen.

Lateinamerikanisches Zeitungsarchiv im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

ReadexBis zum 11. Dezember 2015 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Latin American Newspapers getestet werden.

Die Datenbank, gemeinsam mit dem amerikanischen Anbieter Readex/NewsBank und dem Center for Research Libraries (CRL) entwickelt, bietet Zugang zu mehr als 300 im Volltext durchsuchbaren Zeitungstiteln aus Lateinamerika, die im 19. Und 20 Jh. veröffentlicht wurden. Ausgewählt wurden Titel aus u. a. Argentinien, Brasilien, Chile, Kuba, Guatemala, Mexiko, Peru und Venezuela der Jahre 1805 bis 1922, wobei die Berichtszeit bzw. Ausgabenanzahl je nach Zeitung variiert. Enthalten sind u. a.:

Verlagsort Titel/Berichtszeit
Buenos Aires La Nacion (1870-1922)
La Prensa (1869-1922)
Vanguardia (1894-1922)
Caracas Venezuelan Herald (1896-1904)
Georgetown Daily Chronicle (1881-1897)
Guatemala City El Guatemalteco (1873-1922)
Lima (Peru) El Peruano (1827-1922)
West Coast Leader (1912-1922)
Merida (Mexiko) La Revista de Yucatan (1913-1922)
Mexiko-Stadt Patria (1877-1913)
Mexican Herald (1895-1915)
Monitor Republicano (1845-1895)
Panama La Estrella de Panama (1858-1906)
Star and Herald (1854-1922)
Port of Spain (Trinidad und Tobago) Port of Spain Gazette (1907-1914)
Rio de Janeiro Jornal do Commercio (1827-1922)
Santiago de Chile Mercurio (1914-1922)
São Paulo O Estado de São Paulo (1875-1922)
Veracruz Llave, Mexiko Dictamen (1902-1922)

Bei den eingescannten Zeitungen – teilweise in unterschiedlicher Qualität – lassen sich einzelne Seiten oder ganze Ausgaben als PDF-Dateien abspeichern.

Die Datenbank ist Teil des beworbenen World Newspaper Archives, dass bald auch Datenbanken zu historischen Tageszeitungen aus Afrika (African Newspapers), Europa (European Newspapers), dem Mittleren Osten (Middle Eastern Newspapers), Süd- und Südostasien (South Asian Newspapers/Southeast Asian Newspapers) anbieten soll. Die FU Berlin hat bislang fest America’s Historical Newspapers (publizierte US-Zeitungen der Jahre 1690 bis 1922) lizenziert.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

In historischen jüdischen Zeitungen recherchieren

historical jewish pressNeu in der Digitalen Bibliothek verfügbar ist die Datenbank Historical Jewish Press.

Die Israelische Nationalbibliothek und die Universität Tel Aviv digitalisieren in einem gemeinsamen Projekt historische jüdische Zeitungen vom 19. Jahrhundert an und stellen sie frei ins Netz. Aktuell sind mehr als 1,1 Mio. Seiten von 47 jüdischen Zeitungen aus mehr als ein Dutzend Ländern im Originallayout abrufbar und im Volltext durchsuchbar.

Eine Liste der verfügbaren Zeitungen findet sich hier.
Die Webseite existiert bisher auf Hebräisch, Englisch und Französisch.

Danke für die Mithilfe bei diesem Posting an Josephine Ziem, Azubine zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der FU Berlin.

Schweizer Zeitungen digital: Gazette de Berne, Scriptorium

Folgende freie Ressourcen sind neu in der Digitalen Bibliothek nachgewiesen:

Gazette de Berne
Die Gazette de Berne, die wichtigste Berner Nachrichtenzeitung des 18. Jahrhunderts, ist digital zugänglich. Von 1689 bis 1787 erschien die „Gazette de Berne“ unter dem offiziellen Namen «Nouvelles de divers endroits» sowie von 1788 bis 1798 unter dem Namen «Nouvelles politiques» zweimal pro Woche. Den Hauptbestandteil der Berichterstattung bildeten Korrespondenzen aus vielen Gegenden der Welt mit einem Schwergewicht auf der Berichterstattung aus Paris und London. Nach der französischen Revolution berichtete die Gazette ausführlich über die Ereignisse in Paris. Auch über die Aufklärer Rousseau und Voltaire berichtete das Blatt wiederholt. Leider sind nur noch etwa zwei Drittel der publizierten Ausgaben in verschiedenen Bibliotheken verstreut vorhanden. Insgesamt existieren heute noch gut 40.000 Seiten, die nun von der Universitätsbibliothek Bern digitalisiert wurden und im Volltext durchsuchbar sind.

Scriptorium
Scriptorium ist ein Angebot der Kantons- und Universitätsbibliothek Lausanne. Auf der noch im Aufbau befindlichen Plattform sollen zukünftig ausgewählte Dokumente des kulturellen Erbes des Kantons Waadt (frz.: Vaud) digital zur Verfügung gestellt werden. Derzeit werden von der KUB Lausanne die folgenden Tageszeitungen sukzessive aufgenommen: 24 Heures (ehemals Feuille d’avis de Lausanne, 1762-2001), Le Matin (ehemals Tribune de Lausanne, 1892-2001), L’Estafette (1862-1895), Lausanne-Plaisirs (später L’Artistique, 1911-1928), das Journal helvétique (1738-1782) sowie der Messager boiteux de Berne et Vevey (1741-1798). Die digitalisieren Zeitungen sind im Volltext durchsuchbar.

Danke für dieses Posting an Isabelle Hüfner, Bibliotheksreferendarin.

Newspaper Source im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Nach dem angekündigten Test mehrerer amerikanischer Online-Zeitungsarchive ist nun noch ein weiterer dazu gekommen – bis 21. Mai 2013 können FU-Angehörige kostenfrei auf Newspaper Source zugreifen.

Die EBSCO-Datenbank bietet Zugriff auf den Volltext von 40 US-amerikanischen und internationalen Zeitungen (s. HTML-Titelliste). Zu den bekannten US-amerikanischen Titeln zählen u. a. Christian Science Monitor, USA Today, The Washington Post, The Washington Times, The Times (London) und Toronto Star. Der Großteil der nicht-amerikanischen Zeitschriften stammt u. a. aus Australien, Großbritannien und Japan. Darüber hinaus enthält die Datenbank ausgewählte Volltexte von über 330 US-amerikanischen Regionalzeitungen sowie Fernseh- und Hörfunktranskripte (u. a. CBS News, CNN, CNN International, Fox News, NPR).

Die Artikel liegen als HTML-Text vor und können ausgedruckt bzw. abgespeichert werden.

„DDR-Presse“-Datenbank wächst

Letztes Jahr stellte die Staatsbibliothek zu Berlin ihren Online-Zugriff zur digitalisierten DDR-Presse wieder her (Biblioblog berichtete). Mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist das Online-Zeitungsarchiv stetig gewachsen. Mittlerweile bietet es wieder kostenfreien Zugriff auf alle Ausgaben des Neuen Deutschlands (ND; 1946-1990), dem Zentralorgan der DDR-Staatspartei SED.

Neu hinzugekommen ist nun auch der angekündigte zweite Titel – die Jahrgänge 1945-1964 der Berliner Zeitung (1965 ff. in Vorbereitung), die zu den ältesten Zeitungen der Nachkriegsgeschichte zählt. Ursprünglich von der Frontpolitverwaltung der Roten Armee für die Berliner Bevölkerung herausgegeben, ging die Herausgeberschaft des Blattes nur wenige Wochen nach seiner Gründung auf den Magistrat der Stadt Berlin über. 1953 wurde die Berliner Zeitung dem Zentralkomitee der SED unterstellt. Im Gegensatz zu anderen Zeitungen wie dem Neuen Deutschland fehlte aber ein entsprechender Hinweis auf der Titelseite und der Status der Zeitung soll niemals schriftlich festgehalten worden sein. Dies löste Spekulationen über das Profil der Berliner Zeitung aus, die eigenen Angaben zufolge mitunter – mit Genehmigung – Untertöne zu den offiziellen ND-Verlautbarungen veröffentlicht habe.

Die Archivtexte wurden automatisch digitalisiert und können daher Fehler enthalten. Ergänzend zur Textversion, die mitunter Weiterverlinkungen zur biographischen Datenbank Wer war wer in der DDR enthält, wird jeweils eine Faksimile-Version der Zeitungsseite als PDF-Download angeboten. Neben einer Volltextsuche steht zum Stöbern eine Kalenderfunktion zur Verfügung.

Für den Zugriff auf die Datenbank DDR-Presse benötigt man keinen Benutzungsausweis der Staatsbibliothek. Es lässt sich auch mit Hilfe eines kostenfreien OpenID-Kontos bei xlogon.net benutzten (s. Zugangshinweise auf den Seiten der Stabi). OpenID ermöglicht das sogenannte Single-Sign-On-Verfahren (SSO), nach dem sich ein Anwender nur einmal an einem System anmeldet und dann – ohne weitere Anmeldungen – Zugriff auf alle Anwendungen und Dienste hat, die ihm zur Verfügung stehen. Via xlogon.net ist Anonymität quasi möglich, da der Benutzer nur ein Namensfeld und eine E-Mail-Adresse angeben muss bzw. über Pseudonyme agieren kann.

Wer lieber nicht online zugreifen möchte, für den besteht die Möglichkeit über die Sozialwissenschaftliche Bibliothek und Bibliothek des Osteuropa-Instituts an die Mikrofilmausgaben der drei Pressetitel mit überwiegend gleichem Berichtszeitraum zu gelangen.

Vossische Zeitung Online

Ab sofort haben FU-Angehörige via de Gruyter auch Zugang zur Online-Version der Vossischen Zeitung (Berichtszeit: 1918-1934).

Die Vossische Zeitung war die älteste Berliner Tageszeitung und ging aus einer 1617 begründeten titellosen Wochenzeitung hervor. 1934 wurde sie eingestellt, da ein Großteil der Redakteure im Zuge der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten mit Berufsverboten belegt worden waren.
Das Blatt zählt heute zu den herausragendsten Quellen zum Studium der politischen Berichterstattung und öffentlichen Meinung in Deutschland. Tagesaktuell werden die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Ereignisse der Epoche zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Beginn des „Dritten Reichs“ geschildert. Zu den Mitarbeitern der „Voss“ gehörte ab 1924 Kurt Tucholsky, während zur selben Zeit so bekannte Autoren wie Georg Hermann, Hermann Sudermann, Arthur Schnitzler, Jakob Wassermann, Walther von Hollander oder Erich Maria Remarque Erstveröffentlichungen im Romanteil der Zeitung verbuchten. Einer der letzten Chefredakteure war Georg Bernhard, der nach seiner Emigration nach Paris das linksdemokratische Pariser Tageblatt mit gründete und herausgab.

Die Datenbank enthält ca. 10.500 Ausgaben mit über 127.000 Seiten der Jahrgänge 1918 bis 1934. Einzelne Seiten können als Image-Datei abgespeichert werden.