E-Zeitschrift „Datenschutz-Berater“ im Test

Bis zum 31. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz die E-Zeitschrift Datenschutz-Berater kostenfrei getestet werden.

Die seit 2010 monatlich erscheinende Zeitschrift richtet sich an alle, die sich professionell mit Themen rund um Datenschutz und -sicherheit beschäftigen. Neben praxisnahen Tipps, Hilfestellungen und Empfehlungen bietet die Zeitschrift aktuelle Informationen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Politik sowie Neuigkeiten von den Aufsichtsbehörden.

Folgende Themen werden in der Zeitschrift behandelt:

• IT-Sicherheit
• Auftragsdatenverarbeitung
• Arbeitnehmerdatenschutz
• Videoüberwachung
• Verfahrensverzeichnisse
• Schutz vor Hackerangriffen
• Aufgaben des Datenschutzbeauftragten
• Cloud-Computing

(Der Beschreibungstext ist weitgehend den Informationen des Anbieters entnommen.)

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„Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht Online“ im Test

Bis zum 15. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht Online (LKRR) kostenfrei getestet werden.

Das noch im Aufbau befindliche Referenzwerk von Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege und Heinrich de Wall (Schöningh Verlag) soll bei Fertigstellung vier Bände mit über 2600 Stichwörtern zum Kirchen- und Religionsrecht umfassen. Als Mitarbeiter fungieren namhaften Wissenschaftler des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts. Gegenwärtig ist der erste Band (A-E) erschienen. Die Veröffentlichungen für Band 2 (F-K) und Band 3 (L-R) sind für Ende September 2019 bzw. Juni 2020 angekündigt.

Das Werk soll fundierte Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat liefern.
Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche sollen auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt werden.

Die Online-Ausgabe des Anbieters Brill enthält die Einträge des ersten Bands – von A wie „Abbé“ bis E wie „Extravagantensammlung„. Die Autoren sind namentlich genannt und die einzelnen Einträge verfügen über Quellen und weitere Literaturnachweise.

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Volltextdatenbank „Arab World Research Source“ testen

Bis zum 15. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Arab World Research Source (Al Masdar) des Anbieters EBSCO kostenfrei getestet werden.

Arab World Research Source ist eine interdisziplinär angelegte Datenbank für die Arabistik, die Islamwissenschaften sowie die Orientalistik allgemein und bedient alle Fächer von den Geistes- über die Gesellschafts- und Rechtswissenschaften hin zu den MINT-Fächern. Aufgenommen sind relevante Volltextzeitschriften, aber auch Konferenzbeiträge, Wirtschaftspublikationen usw.

Laut Anbieter sind mehr als 440 Volltext-Ressourcen in der Datenbank enthalten, überwiegend aus den 2000er- und 2010er-Jahren, darunter 300 wissenschaftliche Zeitschriften und ca. 160 Titel in arabischer Sprache. Die meisten Titel stammen aus dem Irak und Ägypten, aber auch Veröffentlichungen aus Jordanien, dem Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Palästina sowie den USA und Großbritannien sind enthalten. Vollständige Titellisten lassen sich auf der EBSCO-Website einsehen.

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10 wissenschaftliche Journals der Royal Society zum Testen

Bis zum 01. Juli 2019 kann via Datenbank-Infosystem (DBIS) auf 10 wissenschaftliche Journals der britischen Royal Society zugegriffen werden.

Folgende Zeitschriften gehören zum Test-Package:

  • Philosophical Transactions of the Royal Society series A
  • Philosophical Transactions of the Royal Society series B
  • Proceedings of the Royal Society series B
  • Proceedings of the Royal Society series A
  • Biology Letters
  • Journal of the Royal Society Interface
  • Interface Focus
  • Notes & Records
  • Open Biology
  • Royal Society Open Science

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Datenbank-Test für eine potenzielle Nationallizenz: Foreign Broadcast Information Service (FBIS)

ReadexBis zum 31. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz die Foreign Broadcast Information Service (FBIS) kostenfrei getestet werden. Um zu prüfen, ob die Nutzung dieser Datenbank sich für eine Nationallizenz eignet, wodurch die Ressource für einen größeren Nutzerkreis verfügbar wäre, wird hier zum ausgiebigen Testen eingeladen.

Die Tagesberichte des Foreign Broadcast Information Service (FBIS) stellen als Zusammenstellung frei zugänglicher Informationen für mehr als ein halbes Jahrhundert eine für die USA wichtige Geschichtsdokumentation dar. Sie gelten als erstrangige Sammlung von Quellen zu Jahrzehnten wechselvoller Weltgeschichte. Der 1941 gegründete FBIS hatte die Aufgabe, abgefangene Rundfunksendungen ausländischer Regierungen, offizielle Nachrichtenmedien, und geheime Sendungen in besetzten Gebieten aller Kontinente zu überwachen, aufzunehmen, zu transkribieren und aus bis zu über 70 Sprachen zu übersetzen. Später wurde der Nachrichtendienst dem War Department untergliedert, ab 1947 dem Auslandsgeheimdienst CIA.

Der vom Anbieter Readex im Volltext aufbereitete Datenbestand teilt sich in zwei chronologische Abschnitte – Berichte der Jahre 1941-1974 und von 1974-1996. Die FBIS-Tagesberichte der Jahre 1941 bis 1974 bestehen aus einem einzigen kumulativen oder gesammelten Report, der bis auf wenige Ausnahmen fünfmal in der Woche erschien. Später nach Regionen unterteilt, war dieser als „the White Book“ bekannt. Die Tagesberichte der Jahre 1974 bis 1996 sind dagegen in acht verschiedene regionale Reports unterteilt:

  • Part 1: Middle East, Africa, Near East and South Asia (MEA, NES)
  • Part 2: Sub-Saharan Africa & South Asia (SSA, SAF, AFR, SAS)
  • Part 3: China (CHI)
  • Part 4: Asia, Pacific and East Asia (APA, EAS)
  • Part 5: Latin America (LAT, LAM)
  • Part 6: Eastern Europe (EEU)
  • Part 7: Soviet Union and Central Eurasia (SOV)
  • Part 8: Western Europe (WEU).

Einfache Suchen können daher eine ziemlich hohe Trefferanzahl auslösen – es empfiehlt sich weitere Suchfelder (u. a. Recherche nach Titel, Quelle oder Sprache möglich) einzublenden oder seine Ergebnisliste nach Zeitraum einzugrenzen.

Die Berichte selbst liegen als Image-Dateien vor und können im Format PDF abgespeichert bzw. ausgedruckt werden. Literaturnachweise können als RIS-Datei heruntergeladen und in Literaturverwaltungsprogramme übertragen werden.

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Wikipedia aus Protest offline

Wer heute in der deutschsprachigen Wikipedia nachschlagen möchte, wird durch eine Protestnote daran gehindert. Seit Mitternacht ist das beliebte Mitmach-Lexikon komplett abgeschaltet, allerdings „nur“ für einen Tag, wie bereits letzte Woche im Blog des Vereins Wikimedia Deutschland zu lesen war. Protestiert wird gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform, über die nächste Woche im Europäischen Parlament abgestimmt werden soll.

Anfang März 2019 hatten sich in einem Meinungsbild (Link ist erst ab Freitag wieder abrufbar) zwei Drittel von 222 registrierten Mitgliedern für einen Protest ausgesprochen. Kritisiert werden vor allem die Artikel 11 und 13 des geplanten Gesetzes. Paragraf 11 sieht ein strenges Leistungsschutzrecht für Presseverleger vor. Zukünftig würde für die Nutzung kleinster Ausschnitte journalistischer Inhalte im Netz zwingend die Lizenz des Verlegers benötigt. Davon wären beispielsweise die über soziale Medien gern geteilten automatischen Previews bzw. Snippets zu Nachrichten-Artikeln mit Bild und Textausschnitt betroffen. Mit Artikel 13 sollen zukünftig kommerzielle Apps und Online-Plattformen in die Pflicht genommen werden, hochgeladene Beiträge ihrer Mitglieder vorab auf urheberrechtlich geschütztes Material zu prüfen. Dies wäre technisch nur mit sogenannten Upload-Filtern möglich. Diese Computerprogramme gelten aber als fehleranfällig und könnten auch reguläre Beiträge blockieren. Die Wikipedia-Community fürchtet also, dass die geplante EU-Reform dazu führen könnte, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wirkt. Die Kritik wird u. a. auch vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) geteilt, der die Urheberrechtsreform im Widerspruch zu bibliothekarischen Werten sieht.

Doch was tun, falls man heute in die Verlegenheit kommt, einen Begriff nachzuschlagen? Biblioblog präsentiert vier Alternativen, um den Tag zu überstehen:

    1.  Wikipedia-App: Aufgrund des technischen Aufwands war es  nicht möglich, den Protest auch auf die App-Versionen zu übertragen. Man kann sie nach wie vor in den bekannten App Stores (z. B. iOS-Version via App Store oder Android-Version via Google) herunterladen und regulär benutzen. Wer vorab die App bereits installiert hatte und diese auch als Standard beim Nachschlagen ausgewählt hat, wird kaum etwas von dem heutigen Protest mitbekommen, es sei denn, man versucht die Wikipedia-Startseite zu besuchen.
    2. Andere Wikipedia-Sprachversion nutzen: Wikipedia existiert in fast 300 Sprachen. Von der Abschaltung sind „nur“ die deutsche Version bzw. Versionen in deutschsprachigen Dialekten (vgl. Alemannische Wikipedia) betroffen. Via www.wikipedia.org lässt sich beispielsweise die englischsprachige Version ohne Einschränkung nutzen, die aufgrund der zahlenmäßig größeren Sprachgemeinschaft mit 5,8 Mio. Artikeln mehr als doppelt so viele Inhalte bietet.
    3. Mirror nutzen: Die Wikipedia-Inhalte unterliegen einer Creative-Commons-Lizenz, die u. a. die Weitergabe unter gleichen Bedingungen, auch für kommerzielle Projekte, erlaubt. Viele Dienste haben sich das zu Nutze gemacht und präsentieren Original-Wikipedia-Artikel einfach unter einem anderen Layout. So hat beispielsweise das Zentrum für Bildungsinformatik der Pädagogischen Hochschule Bern mit Wikibu.ch einen Mirror geschaffen, der Hilfestellung bei der Qualitätseinschätzung von Artikeln gibt (für Details siehe Artikel im Biblioblog 07/2009).
    4. Alternativen nutzen: Vom Umfang und der Beliebtheit  her kann es wohl kein anderer Anbieter mit der deutschsprachigen Wikipedia aufnehmen. Aktuell umfasst sie etwa 2,3. Mio. Artikel und wird ca. 30 Mio. Mal am Tag aufgerufen. Man muss nicht gleich zur analogen Alternative greifen, wie sueddeutsche.de in einem gestrigen Artikel skandierte. Die FU Berlin verzeichnet in ihrem Datenbank-Infosystem (DBIS) mehr als 2100 lizenzpflichtige und freie Online-Ressourcen, darunter zahlreiche Fachenzyklopädien. Munzinger Online wartet beispielsweise mit redaktionell aufbereiteten Länderprofilen, einem Gedenktage-Kalender oder Biografien auf. Wer im Bereich Literatur recherchiert, kommt kaum am Killy, Kindlers Literatur-Lexikon oder an der Verfasser-Datenbank vorbei. Das ebenfalls von der FU lizenzierte World Biographical Information System umfasst rund 8,5 Millionen biografische Artikel zu mehr als sechs Millionen Personen aus etwa 8.600 Nachschlagewerken, die vom 16. bis zum Beginn des 21. Jahrhundert reichen. Wer des Englischen mächtig ist, kann auf das kostenfreie Online-Angebot der altehrwürdigen Encyclopædia Britannica ausweichen.
Bild: Lane Hartwell (abgeleitetes Werk; CC-BY-SA-3.0)

Neue freie historische Datenbanken

Neu im Datenbank-Infosystem aufgenommen wurden fünf lizenzfreie historische Datenbanken.

Gandhi Heritage Portal

(Quelle: Gandhi Heritage Portal; CC BY-SA 3.0)

Das Gandhi Heritage Portal macht eine Vielfalt an Material von und über Mohandas Karamchand Gandhi kostenfrei online verfügbar. Darunter die „Collected Works“ und weitere wichtige Schlüsseltexte von Gandhiji. Darüber hinaus enthält das Portal über 1.000 Fotografien, 21 Filme und ca. 78 Tonaufnahmen aus der Zeit der indischen Unabhängigkeitsbewegung.

 

Archivführer Deutsche Kolonialgeschichte
Deutschlands koloniale Vergangenheit hat vielfältige Spuren in den Archiven hinterlassen. Ziel des Projekts Archivführer Deutsche Kolonialgeschichte ist es, diese Spuren zusammenzufassen und mit Informationen zu den Orten, Akteuren, Objekten und Ereignissen zu verknüpfen.
Der Archivführer bietet unter anderem einen Thesaurus über Personen, Organisationen, Objekte und Ereignisse zum Thema sowie historisches Kartenmaterial und eine Kurrent-Schreibmaschine. Die Datenbank befindet sich derzeit noch im Aufbau (02/19).

RomArchive: Digitales Archiv der Sinti und Roma
Das internationale RomArchive dokumentiert das kulturelle Erbe der Sinti und Roma. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf den verschiedenen Kunstgattungen und wird erweitert um historische Dokumente und wissenschaftliche Texte. Die Objekte konzentrieren sich auf die Selbstdarstellung und stammen aus Privatsammlungen, Museen, Archiven und Bibliotheken weltweit.

 

Monumenta Germaniae Historica

Bei dieser Volltext- und Faktendatenbank handelt es sich um eine digitale Vorabedition von bisher knapp 500 Urkunden Kaiser Karls IV. aus allen mittel- und norddeutschen Archiven sowie aus Dänemark, die dem editorischen Anspruch der Monumenta Germaniae Historica entsprechen und bis zum Erscheinen der jeweiligen Bände der Monumenta-Reihe ‚Constitutiones et acta publica imperatorum et regum’ den maßgeblichen und zitierfähigen Editionsstand bieten.

Die Goldene Bulle
Es handelt sich um eine durchsuchbare Online-Version der von Wolfgang D. Fritz besorgten neuhochdeutschen Übersetzung der Goldenen Bulle Kaiser Karls IV. von 1356.

Datenbanken für Osteuropastudien via Nationallizenz

Im Rahmen von Nationallizenzen kann ab sofort kostenfrei auf vier Datenbanken für Osteuropastudien zugegriffen werden.

Ukrainian Publications (UDB-UKR)

Die weltweit erste Datenbank mit Zeitungen und Zeitschriften der Ukraine (UDB-UKR) umfasst Veröffentlichungen in russischer, ukrainischer und englischer Sprache. Sie deckt ein breites Spektrum politischer, wirtschaftlicher und kultureller Angelegenheiten der Ukraine ab. Zu den Themen gehören die Reformfortschritte der Ukraine, die Sichtweise und Positionen verschiedener politischer Kräfte, Änderungen in der Gesetzgebung, die ethnischen Beziehungen und organisatorische Trends in der Entwicklung der Streitkräfte. Die Datenbank enthält auch Nachrichten, Berichte und andere Veröffentlichungen ukrainischer Nachrichtenagenturen. Ein wesentlicher und einzigartiger Teil dieser Datenbank sind die Ausgaben der Ukrainian Book Chamber, die alle in der Ukraine veröffentlichten Bücher mit einer detaillierten bibliographischen Beschreibung auflisten.

 

Krokodil Digital Archive

Die Zeitschrift „Krokodil“ wurde von 1922 bis 2008 kontinuierlich veröffentlicht und war mit einer Auflage von 6,5 Millionen Exemplaren die beliebteste Satirezeitschrift der UdSSR. Sie machte sich lustig über Religion, Alkoholismus, politische Persönlichkeiten und Ereignisse wie auch Bürokratie und exzessive zentrale Kontrolle. Die im „Krokodil“ enthaltenen Karikaturen können als Maßstab der „korrekten Parteilinie“ der Zeit herangezogen werden. In der Datenbank kann nach Personen und Organisationen gesucht werden, diese werden nicht nur in den Artikeln, sondern auch in Karikaturen und Zeichnungen gefunden.

 

Slavonic Bibles Online

Die Datenbank „Slavonic Bibles Online“ enthält Früh- und Altdrucke von Büchern in slawischen Sprachen. Bei den Digitalisaten handelt es sich um Reproduktionen von Bibeln und weiteren religiösen Büchern aus der Sammlung der Lomonosov-Staatsuniversität in Moskau.
Die Datenbank bietet Zugriff auf insgesamt 100 Drucke, die bequem im Browser betrachtet werden können. Die Kollektion richtet sich an Forschende zur Religions- und Sprachgeschichte, aber auch an Historikerinnen und Historiker, die mit der Vielzahl an Notizen, Markierungen und Inskriptionen in den Drucken wertvolle Informationen zur Buch-, Druck- und allgemeinen Geschichte erhalten.

 

Soviet Cinema Online: Archival Documents from RGALI, 1923 – 1935

Die Datenbank enthält digitalisierte Archivmaterialien des Russischen Staatsarchivs für Literatur und Kunst (RGALI) zu den Aktivitäten des sowjetischen Filmproduktionsunternehmens Sovkino zwischen 1923 und 1935. Die knapp 60 Dokumente in der Sammlung umfassen Finanzpläne, Briefkorrespondenzen, Sitzungsprotokolle, Mitarbeiterlisten bei Gosvoenkino, Listen zensierter sowjetischer und ausländischer Filme sowie vieles mehr. Sie geben somit einen spannenden Einblick in die Produktions-, Distributions- und Aufführungspraktiken der sowjetischen Filmindustrie und zeigen gleichzeitig die Zentralisierungs- und Bürokratisierungstendenzen in der Sowjetunion, wie sie am Aufbau des Staatsmonopols im Filmbereich deutlich werden.

Neue Datenbank im Test: Encyclopaedia Britannica Online / Academic Edition

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 28. Februar 2019 kann im FU-Campusnetz kostenfrei die Academic Edition der Encyclopedia Britannica getestet werden.

Die Online-Ausgabe der umfangreichsten englischsprachigen Allgemeinenzyklopädie bietet Zugang zu insgesamt über 90.000 redaktionell geprüften Artikeln von 4.500 Autoren sowie 12.500 Beiträgen aus der Reihe „Britannica Books of the Year“. Der Textbestand wird ergänzt durch:

  • einen Weltatlas
  • zahlreiche interaktive Zeitleisten
  • 44.000 Abbildungen und Karten
  • 2.500 Audio- und Videoclips sowie Animationen
  • tägliche Meldungen aus „The New York Times“ und „BBC News“
  • redaktionell geprüfte Links zu themenverwandten Websites
  • Volltext-Links zu über 800.000 Artikeln aus 700 Zeitschriften und Magazinen des Verlags EBSCO

Ausgewählte Informationen können in einem eigenen „Workspace“ gespeichert und bearbeitet werden. Hierfür ist eine vorherige persönliche Registrierung erforderlich.*

(*Diese Beschreibung stammt aus dem Datenbank-Infosystem DBIS)

Neue freie rechtswissenschaftliche und politologische Datenbanken

Neu im Datenbank-Infosystem aufgenommen wurden drei lizenzfreie rechtswissenschaftliche Datenbanken.

Common Portal of Case Law

Das Portal ist eine Metasuchmaschine des Netzwerkes der Präsidenten der obersten Gerichte der Europäischen Union.
Es ermöglicht gleichzeitige Abfragen in den verschiedenen Datenbanken zum Präzedenzrecht der Gerichte.


Database 2012-2017 on Anti-Muslim Hatred

Die Datenbank bietet Zugang und Informationen zu internationaler, europäischer und nationaler Rechtsprechung und Gerichtsentscheidungen sowie zu Berichten und Urteilen von Menschrechtsorganisationen, die sich auf Diskriminierung, Hass, Gewalt und Ausgrenzung von Muslimen beziehen. Auch findet man Untersuchungen, Studien, Statistiken und weitere Informationen zu dieser Thematik.
Die Datenbank ist thematisch durchsuchbar. Suchen und Ergebnisse lassen sich durch weitere Filter und Facetten verfeinern.


OffeneGesetze.de

OffeneGesetze.de ist eine zivilgesellschaftliche, ehrenamtliche Plattform für amtliche Gesetzesblätter, die als Reaktion auf die Privatisierung des Bundesanzeiger Verlag entstand. Sie bietet Zugang zum Bundesgesetzblatt (BGB) I und II, zurückreichend bis 1949.