Online-Datenbanken zur US-amerikanischen Konsumgeschichte lizenziert

Im Rahmen von Nationallizenzen kann ab sofort kostenfrei auf die beiden Datenbanken J. Walter Thompson: Advertising America und Market Research & American Business zugegriffen werden.
Die beiden Angebote des Verlags Adam Matthew Digital legen Schwerpunkte jeweils auf die US-amerikanische Konsumgeschichte sowie die Geschichte des transnationalen Marketings nach 1945. Zugriff gibt es u. a. auf Memoranden, Reports, Sitzungsprotokolle, Briefe, Kontounterlagen, Werbematerialien.

Die Beiden Datenbanken im Überblick:

Die Beschreibungstexte sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Datenbank „Shakespeare in Performance“ online testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 30. November 2016 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Shakespeare in Performance getestet werden.

Shakespeare in Performance bietet Zugriff auf über 1100 digitalisierte Theatermanuskripte (engl. „prompt books“) der Folger Shakerspeare Library in Washington, D.C. zu Shakespeare-Aufführungen, die in Theatern in Großbritannien, den Vereinigten Staaten und international zwischen dem 17. Und 20. Jahrhundert aufgeführt wurden. Sie geben Eindruck, wie Shakespeares Stücke – von A wie A Midsummer Night’s Dream bis hin zu Two Gentlemen of Verona – in der jeweiligen Zeit interpretiert und gespielt wurden. Die Manuskripte enthalten i. d. R. alle wichtigen Details zur Inszenierung, sind mit persönlichen Notizen, Skizzen und Hinweisen zum Einsatz von Beleuchtung und Musik, Szenen- und Kostümbild und zur schauspielerischen Darbietung versehen.

Szenenbildentwurf für eine Aufführung von „Macbeth“ von Charles Kean (Royal Princess’s Theatre, London, 1850-1859).
Beispiel für eines der vielen beigefügten Werke: Szenenbildentwurf für eine Aufführung von „Macbeth“ von Charles Kean (Royal Princess’s Theatre, London, 1850-1859).

Darüber hinaus wurden 17 als kulturell wichtig empfundene Shakespeare-Inszenierungen als Fallstudien (in der Datenbank mit dem Hinweis „CS“ markiert) mit ergänzendem Archivmaterial wie Fotografien, Kostümentwürfen und Musiknoten versehen. Dazu zählen David Garricks überarbeitete Produktion von Hamlet (1772), Henry Irvings Inszenierung von The Merchant of Venice (1879) sowie Laurence Oliviers preisgekrönte Filmversion von Hamlet (1948).

Viele Manuskripte von Inszenierungen desselben Shakespeare-Stücks lassen sich im Split-Screen-Verfahren miteinander vergleichen um so schneller auf Unterschiede bei der Textbearbeitung aufmerksam zu werden. Die Möglichkeit, Seiten als PDF oder Image-Dateien abzuspeichern, sind während des Testzeitraums vom Anbieter Adam Matthew Digital (AM) unterbunden. Bibliographische Informationen lassen sich in Literaturverwaltungsprogramme wie EndNote, RefWLorks oder Zotero exportieren.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!