MODEL EUROPEAN UNION in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum UN-EU

Am 22. und 23. Januar 2019 findet in Berlin, unter dem Titel „The EU at 27 – Quo vadis, EU?“, das Model European Union statt. Das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen und Europäische Union der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin ist Kooperationspartner.

Als sich Großbritannien am 23. Juni 2016 für den Austritt aus der Europäischen Union entschied, warf dies eine Unmenge von Fragen zur Zukunft der europäischen Idee auf. Nie zuvor stand die Europäische Union vor dieser Situation und musste so intensiv über ihr eigenes Selbstverständnis nachdenken.

Studierende aller Fakultäten sind eingeladen, in einem simulierten Europäischen Ratstreffen, über die Zukunft Europas zu diskutieren.

Am 9. November (12-14 Uhr), am 23. November (tba), am 14. Dezember (12-14 Uhr) und am 21. Januar 2019 (16-18 Uhr) finden die obligatorischen Vorbereitungstreffen statt. Konferenzsprache ist Englisch. Es ist möglich fünf ECTS-Credits zu erhalten.

Richten Sie ihre Bewerbung bis zum 31. Oktober 2018 an:

Dr. Peggy Wittke
Model United Nations/Model European Union
Chair Prof. Dr. Aust
Fachbereich Rechtswissenschaft
Van’t-Hoff-Str. 8, 14195 Berlin
Tel.: 030 – 838 547 05
E-Mail: peg@zedat.fu-berlin.de

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

HeinOnline im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis voraussichtlich 30. August 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die Inhalte von HeinOnline zugegriffen werden.

Die Datenbank beinhaltet eine umfangreiche Sammlung juristischer Materialien der Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritanniens und des Commonwealth:

• Mehr als 2500 anglo-amerikanische Rechtszeitschriften ab Erscheinungsbeginn
• Alle US-amerikanischen Verträge und Abkommen
• Alle veröffentlichten U.S. Supreme Court Entscheidungen
• Federal Register 1936 bis heute
• Rechtswissenschaftliche Monographien – „Klassiker“ – von der Antike bis zur Gegenwart
• Dokumente zum Staatsrecht von über 190 Nationen

Alle Texte sind suchbar und im zitierfähigen Format dargestellt (image-based).

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Online-Hochschulschriften-Projekt von EBSCO

Anfang letzten Monats ging mit Open Dissertations ein ambitioniertes Datenbank-Projekt online, das mittlerweile auch im FU-eigenen Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist.

Die kostenlose Open-Access-Datenbank verzeichnet weltweit Dissertationen und Diplomarbeiten vom frühen 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Suchbar sind Autor, Dissertationstitel, Fachgebiet und der Universitätsort. Gegenwärtig sind über 800.000 neue Electronic Theses and Dissertations (ETD) nachgewiesen, ergänzt um einem kostenlos abrufbaren Volltext-Link der Diplomarbeit oder Dissertation (sofern elektronisch vorhanden). Open Dissertations kann als Konkurrenzprojekt zur von der FU Berlin lizenzierten Datenbank ProQuest Dissertations & Theses Global (PQDTGlobal) begriffen werden, die mehr als 2,1 Mio. Nachweise/Volltexte ab dem 17. Jh. ff. bereithält.

In Zusammenarbeit mit BiblioLabs wurden die American Doctoral Dissertations von EBSCO in OpenDissertations.org integriert und um Metadaten weiterer Hochschulen ergänzt. Der Bestand wird regelmäßig aktualisiert und soll durch neue Partnerschaften mit Colleges und Universitäten aus der ganzen Welt erweitert werden. Nachgewiesen sind US-amerikanische Dissertation ab 1902 ff. (inkl. dem digitalisierten Druckindex US-amerikanischer Dissertationen von 1933 – 1955) sowie Hochschulschriften auf dem Vereinigten Königreich.

Der Text ist weitgehend der Information in DBIS entnommen.

Widerufsvereinbarung zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland

Die Europäische Kommission hat am 28.02.2018 den Entwurf einer Widerrufsvereinbarung  zwischen Europäischer Union und Europäischer Atomgemeinschaft und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland veröffentlicht. Mit dem Abkommensentwurf wird der gemeinsame Bericht über die in der ersten Phase der Verhandlungen (zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union) erzielten Fortschritte rechtlich umgesetzt. Er enthält auch einen Gesetzestext zur Übergangszeit.

Der Entwurf der Widerufsvereinbarung besteht aus sechs Teilen und enthält auch ein Protokoll zu Irland/Nordirland:

  • einleitende Bestimmungen
  • Bürgerrechte
  • andere Trennungsfragen wie Waren, die vor dem Auszahlungsdatum in Verkehr gebracht wurden
  • finanzielle Abwicklung
  • Übergangsregelungen
  • institutionelle Bestimmungen
Der Entwurf dient der Europäischen Kommission als Grundlage für die Konsultationsgespräche mit den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament und anschließend für die Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich.
Die Widerrufsvereinbarung muss vom Europäischen Rat, vom Europäischen Parlament und vom Vereinigten Königreich ratifiziert werden und würde, unterzeichnet, die Trennung Großbritanniens von der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft besiegeln.
Mehr zu Questions & Answers finden sich im factsheet der Europäischen Kommission.
Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

„British History Online“ lizenziert

britishislescroppedAb sofort kann über das FU-Campusnetz auf die Datenbank British History Online zugegriffen werden.

British History Online enthält digitalisierte Quellen- und Sekundärtexte vom 11. – 19. Jahrhundert. Sie umfassen die Bereiche

Verwaltungs- und Rechtsgeschichte,
Kirchengeschichte,
Wirtschaftsgeschichte,
Wissenschafts- und Kulturgeschichte,
Regionalgeschichte,
Stadtgeschichte sowie
Regierungsdokumente.

Auch Kartenwerke vom 16. – 18. Jahrhundert sind enthalten.

Initiiert und hergestellt wurde die Datenbank vom Institute of Historical Research und dem History of Parliament Trust.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

„Oxford Dictionary of National Biography“ lizenziert

Oxford Dictionary of National Biography
Mit Lizenz der Online-Ausgabe muss nicht mehr zur Druckausgabe gegriffen werden.

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz auf die Datenbank Oxford Dictionary of National Biography (Oxford DNB) zugegriffen werden.

Das Oxford Dictionary of National Biography umfasst über 60.000 Biografien von Personen, die alle Aspekte der Geschichte Großbritanniens entscheidend geprägt haben, etwa ein Fünftel der Artikel sind illustriert. Lebende Persönlichkeiten sind dabei ausgeschlossen. Die Datenbank war schon einmal im FU-Bereich bis 2015 lizenziert. Der neue Vertrag sieht einen dauerhaften Zugriff bis einschließlich 2019 vor.

Die einzelnen Einträge von Oxford DNB sind sehr ausführlich gehalten, mit Verweisen auf weitere Biografien und Hinweisen auf weiterführende Literatur versehen. Die abgedeckte Zeitspanne der beschriebenen Personen reicht zurück bis ins 4. Jahrhundert v. Chr.

Die Datenbank enthält auch den vollständigen Text des ab 1885 erschienenen Dictionary of National Biography incl. sämtlicher Supplemente (soweit vorhanden aufrufbar über den Link DNB archive, beim jeweiligen Eintrag zu einer Person im linken unteren Menübereich zu finden).

Die „Themes section“ ergänzt die biographischen Einträge um die Rubriken:

  • Reference lists: tabellarische Übersichten über Regenten, Amtsinhaber, Preisträger etc.
  • Reference groups: Überblicksartige Artikel zu bestimmten Personengruppen (z. B. Metaphysical Poets, Gunpowder plotters)
  • Feature essays: Artikel zu speziellen Themen der britischen Geschichte (z. B. Roman Britain, The great fire of London)

Die Datenbank wird alle vier Monate aktualisiert.

Der Text ist weitgehend der Information in DBIS entnommen.

Online-Archivdokumente zur britischen East India Company testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Flagge von British East IndiaBis 6. März 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die noch im Aufbau befindliche Datenbank East India Company getestet werden.

Die Sammlung soll bei ihrer Fertigstellung 2019 über 1,2 Mio. Seiten von Originaldokumenten der in der British Library gelagerten „India Office Records“ beinhalten. Diese gelten als wichtigstes Archiv zur Erforschung der britischen East India Company (EIC).

Die East India Company, auch unter den Namen English East India Company, sowie offiziell von 1600-1708 „Governor and Company of Merchants of London Trading into the East Indies“ bzw. von 1708–1873 „United Company of Merchants of England Trading to the East Indies“ bekannt, war eine englische Gesellschaft, die im Jahr 1600 durch einen Freibrief von Königin Elisabeth I. entstand. Sie verfolgte das Ziel, den Handel mit Ost- und Südostasien zu intensivieren. Die Geschäfte der Gesellschaft blühten in nie gekanntem Ausmaß und man erhielt als Vertreter des Britischen Imperialismus von Beginn des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts bedeutenden Einfluss auf die politischen Verhältnisse in Indien. Ergänzend wirkte die East India Company im 19. Jahrhundert als Katalysator für die britische Expansion in China. Nach Niederschlagung des Indischen Aufstands von 1857 übertrug man die Rechte der Kompanie an die britische Krone, ehe Indien 1947 unabhängig wurde.

Die Datenbank von Adam Matthew Publications gibt mit digitalisierten Original-Dokumenten wie königlichen Freibriefen, Briefwechseln, Handelsbüchern, Ratsprotokollen und Expeditionsberichten Einblick in die Geschichte der ersten großen multinationalen Gesellschaft, des britischen Imperialismus, Seehandels und globalen Handelsverkehrs. East India Company gliedert sich in folgende drei Module:

  • I: Trade, Governance and Empire, 1600-1947
  • Veröffentlichung 2018/19: II and III: Factory Records for South Asia, South East Asia, China, Japan and the Middle East (1595-1870)

Die Möglichkeit, Seiten als PDF oder Image-Dateien abzuspeichern, sind während des Testzeitraums vom Anbieter unterbunden.

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Bild: Flagge der Britischen Ostindien-Kompanie (1801–1858; Quelle: Wikimedia Commons)

Testzugriff auf britische Geheimdokumente aus Weltkrieg und Kaltem Krieg

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Top SecretBis zum 18. November 2016 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Secret Files from World Wars to Cold War getestet werden.

Die Datenbank vom Anbieter Routledge/Taylor & Francis bietet Zugriff auf 144.000 Seiten geheimdienstlicher und außenpolitischer Dokumente der britischen Regierung aus der Zeit von 1873 bis 1953. Der Großteil der Dateien stammt aus den 1930er und 1940er-Jahren.

Die Basis der Datenbank bilden die Dokumente des Permanent Undersecretary’s Departement (PUSD), das das Bindeglied zwischen dem Außenministerium und dem Britischen Geheimdienst darstellte. Einer der besonders interessanten Inhalte der Datenbank umfasst Originalberichte des Geheimdienstes („HW 1“-Serie) über deutsche, japanische, italienische und sonstige internationale Signale, die aufgefangen und von den Mitgliedern der British Government Code and Cypher School in Bletchley Park entschlüsselt und übersetzt wurden.

Secret Files from World Wars to Cold War umfasst neun Segmente, die zusammen eine beinahe vollständige Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der frühen Zeit des Kalten Krieges aus der Perspektive der Britischen Regierung und des Geheimdienstes darstellen. Die Bildqualität der vom Inhalt her umfangreich erschlossenen Dokumente, die aus dem britischen Nationalarchiv stammen, ist sehr gut. Sie können einzeln als PDF-Datei für den Eigengebrauch abgespeichert werden. Der direkte Export der bibliographischen Angaben in Literaturverwaltungsprogramme wie EndNote oder RefWorks bzw. via RIS-Format wird unterstützt.

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„British History Online“ im Test

Die Datenbank wurde ab Frühjahr 2017 weiterlizenziert.

Bis zum 6. Oktober 2016 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank British History Online (BHO) getestet werden.

Dabei handelt es sich um einen Online-Service mit Zugang zu digitalisierte Quellen- und Sekundärtexten zur britischen Geschichte (inkl. Irland) vom 11. bis zum 19. Jahrhundert. Die inhaltliche Abdeckung umfasst die Bereiche Verwaltungs- und Rechtsgeschichte, Kirchengeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Wissenschafts- und Kulturgeschichte, Regionalgeschichte, Stadtgeschichte sowie Regierungsdokumente. Ferner enthalten sind Kartenwerke vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.

Im Rahmen des Online-Tests sind die Premium-Inhalte von British History Online freigeschaltet. Sollte der Volltextzugriff nicht automatisch funktionieren, muss man sich noch einmal über die Schaltfläche „Log in“ manuell anmelden (gelb markiert):

BHO

Beispiel für Premium-Content: Calendar of Close Rolls, January 1238

British History Online wurde im Jahr 2003 vom Institute of Historical Research der University of London und dem History of Parliament Trust gegründet. Der Bestand umfasst laut Anbieter über 1270 digitalisierte Bände. Einige Inhalte werden kostenfrei angeboten.

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(Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.)

Kunst- und Satirezeitschriften des 19. und 20. Jh. online

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek wurde die kostenfreie Online-Datenbank art journals – Kunst- und Satirezeitschriften.

Mit dieser Datenbank bietet die UB Heidelberg den freien Zugang zu den von ihr digitalisierten Kunst- und Satirezeitschriften an. Schwerpunktmäßig handelt es sich um deutschsprachige und im europäischen Ausland erschienene Zeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In Zusammenarbeit mit dem polnischen Partner Collegium Artium sind zusätzlich wichtige polnische Kunstzeitschriften mit ihrem Gesamtbestand bis in die Gegenwart zugänglich.

Die Datenbank umfasst derzeit bereits über 100 Zeitschriftentitel mit dem Inhalt von ca. 50.000 Bänden im Volltext. Der Zugriff auf die Zeitschriftentitel kann sowohl über das Erscheinungsland, eine alphabetische Titelliste als auch nach Erscheinungsjahren erfolgen. Für die übergreifende Recherche innerhalb der bibliographischen Daten und Inhaltsverzeichnisse der digitalisierten Zeitschriftenbände steht eine Recherchemaske zur Verfügung (u.a. Autor-/Titelstichwortsuche). Die Volltextsuche ist für in Antiqua gedruckte Texte möglich. Die Karikaturen und Illustrationen der Satirezeitschriften werden zusätzlich in der von der UB Heidelberg betriebenen Bild- und Multimediadatenbank HeidICON erfasst und erschlossen.

Der Text ist weitgehend der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.