Lange Nacht der Wissenschaften 2019 – wir sind dabei!

Bildquelle: EP / Jan van de Vel

Am 15.06. findet die diesjährige Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin statt. Die Freie Universität Berlin wird als eine von 69 Lehr- und Forschungseinrichtungen in Berlin und Potsdam ein vielfältiges Programm für Sie bereitstellen.

Auch die Universitätsbibliothek – vertreten durch das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union – wird an der Langen Nacht der Wissenschaften teilnehmen. Sie finden uns an einem Stand (L24 im Flur), an dem Sie ein neues, interaktives Spiel testen können. Dort können Sie ihr „eigenes Europa“ bauen. Sie benötigen nur ein Smartphone oder Tablet und ein wenig Zeit, um die Gelegenheit zu bekommen, etwas zu gewinnen. Um 18 Uhr und um 20 Uhr sind jeweils Spielrunden angesetzt, aber auch spontane Spielteilnehmerinnen und -teilnehmer sind am Tisch des Dokumentationszentrums UN-EU herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie!

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Invisible City: eine kulturelle App

Die App „Invisible City“ (Android / iOS) hilft Nutzern, versteckte kulturelle Juwelen nebenan und auf der ganzen Welt zu entdecken. Invisible City wurde mit Unterstützung des Programms Creative Europe der Europäischen Kommission und der Nationalen Kulturinstitute der Europäischen Union (EUNIC) gegründet und ist eine gemeinnützige, kostenlose App, für die kein Login erforderlich ist. Alle Veranstaltungsorte und Veranstaltungen werden unabhängig voneinander, auf der Grundlage ihres kulturellen Wertes, ausgewählt.

Kulturliebhaber auf der ganzen Welt können Invisible City nutzen:

  • wissen, was heute in wenigen Sekunden passiert
  • Wegbeschreibung mit einem Klick finden
  • Ereignisse speichern und später offline sehen

Die App akzeptiert auch Einreichungen zu Veranstaltungen.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Deutsch-jüdische Quellen aus Palästina/Israel online

107820c0101Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen und über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Datenbank Deutsch-jüdische Quellen aus Palästina / Israel.

Palästina bzw. nach 1948 Israel nimmt eine singuläre Rolle unter den Zielorten der deutsch-jüdischen Immigration ein. In Ansätzen seit den Anfängen der zionistischen Siedlung um 1900, vor allem aber nach 1933 erschienen hier zahlreiche deutschsprachige Texte von bedeutenden Schriftstellern. Die Datenbank von De Gruyter erfasst über Genregrenzen hinweg Schriften deutsch-jüdischer Immigranten, die zwischen 1890 und 2000 in Palästina bzw. Israel veröffentlicht wurden. Sie enthält ca. 1500 Einträge, von denen über 250 zu ihren Volltexten verlinkt werden. Zu den Volltexten zählen Werke von u. a. Schalom Ben-Chorin (Jerusalem Blackout), David Ben-Gurion, Max Brod, Constantin Brunner, Sammy Gronemann (Autor von Der Weise und der Narr, dem ersten hebräischen Musical in Israel), Theodor Herzl, Georg Landauer oder Else Lasker-Schüler (Mein blaues Klavier). Die Volltexte liegen als PDF-Dateien vor und können für den eigenen Gebrauch ausgedruckt bzw. abgespeichert werden.

Daneben weist die Datenbank

  • Schriften zu Palästina und Israel im politischen Kontext (z.B. britische Mandatspolitik, Einwanderung, ökonomische Fragen)
  • Vereinszeitschriften und Schriften politischer und kultureller Organisationen, wie z.B. Broschüren der Arbeiterpartei (MAPAI), der Organisation für Einwanderer aus Deutschland oder des Jüdischen Nationalfonds
  • Texte des literarischen Kanons, etwa aus dem Umfeld des „Literarischen Salons“ in Tel Aviv (Ernst F. und Nadja Taussig)
  • Wiederzuentdeckende Schriften aus dem Umfeld des „Verbands deutschsprachiger Schriftsteller Israels“
  • Hektographien und Privatdrucke, die nur in Kleinstauflagen erschienen sind (etwa die Gedichtbände des Jerusalemer Peter Freund Verlags, darunter von Manfred Sturmann oder Paul Mühsam)
  • Seltene und vom Zerfall bedrohte Schriften

nach. Mit Hilfe der Suchkategorie „Sachgebiete“ können gezielt Texte aus den Bereichen der Politik, Religion oder Literatur u. a. gefunden werden. Dazu kommen chronologische Recherchemöglichkeiten, die es dem Nutzer erlauben, einen Überblick etwa über die politischen und kulturhistorischen Debatten spezieller Zeitabschnitte zu erarbeiten, Werke bestimmter Autoren zu recherchieren und Themen der Zeit anhand der Quellen zu studieren (z. B. zum Thema Einwanderung oder Verhältnis zur arabischen Bevölkerung).

Der Infotext ist überwiegend der Anbieterseite entnommen.

Über 50 E-Books des Peter-Lang-Verlags abrufbar

9783035395136Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen und über das FU-Campusnetz abrufbar ist das E-Book-Angebot von Peter Lang.

Auf der Plattform kann mittels Lizenz auf 41 elektronische Bücher zugegriffen werden. Zwölf weitere bietet der Schweizer Verlag im Open-Access-Verfahren an. Die Bücher sind in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfasst. Der Großteil der Titel stammt aus dem Bereich Geschichte und Politikwissenschaften (21 Titel), gefolgt von Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur 10) und Linguistik (7).
(Hinweis: Aufgrund einer irreführenden Ergebnisdarstellung auf der Peter-Lang-Plattform war ursprünglich von über „1000 E-Books“ die Rede)

Die Inhalten können kapitelweise als PDF-Datei für den Eigengebrauch ausgedruckt bzw. heruntergeladen werden. Die Einzeltitel sind auch über das Bibliotheksportal Primo auffindbar.

Bild: Nur eines von über 50 E-Books – Destination Italy: Representing Migration in Contemporary Media and Narrative von Emma Bond, Guido Bonsaver und Federico Faloppa (2015)

Deutsche im östlichen Europa

Neue aufgenommen in die Digitale Bibliothek der FU Berlin wurde das Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Dabei handelt es sich um ein wissenschaftliches Online-Lexikon zur u. a.  Geschichte, Sprache, Kultur, Konfession. Es befasst sich hauptsächlich mit historischen Regionen wie Schlesien, Pommern, West- und Ostpreußen, Siebenbürgen, Banat, den Böhmischen Ländern, den deutschen Siedlungsgebieten im Baltikum und in Russland. Das Lexikon ist in vier Sektionen gegliedert: Orte und Städte, Regionen, Länder (sowohl heutige Staaten als auch historische Länder), Begriffe, Konzepte und Institutionen (Gruppenbezeichnungen, territoriale Lemmata, wissenschaftliche Begriffe und ideologische Konzepte, Institutionen und religiöse Gemeinschaften).

Das Projekt wurde im Frühjahr 2011 begonnen und ist am Institut für Germanistik der Carl von Ossietzky Universität angesiedelt. Es wird in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Oldenburg, realisiert. Zahlreiche Partnereinrichtungen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland sind laut Anbieter am Aufbau des Online-Lexikons beteiligt, das in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (Bonn) präsentiert werden soll.

Der Text ist weitgehend den Seiten des Anbieters entnommen.

Germanische Altertumskunde Online

Hinter Germanische Altertumskunde Online (GAO) verbirgt sich ein Online-Zugang zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA).

Die 1968 bis 2008 in 37 Bänden und bisher 70 monographischen Ergänzungs- und Sonderbänden erschienene Fachenzyklopädie behandelt die frühe Geschichte und Kultur der germanischen Völker und Stämme, sowie der mit ihnen in Kontakt stehenden Kulturen (Kelten, Hunnen, Römisches Reich) in Mittel- und Nordeuropa. Es erfasst im Wesentlichen den Zeitraum von den frühesten Zeugnissen im 1. Jahrtausend v. Chr., über die spätantike Völkerwanderungszeit bis in das Frühmittelalter.

Darüber hinaus werden in die Online-Ausgabe regelmäßig Lexikonartikel und Neubearbeitungen oder Ergänzungen bestehender Lemmata des RGA sowie neue Buchveröffentlichungen des Verlages de Gruyters aus den Disziplinen Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Geschichte und Philologie integriert.

Die Datenbank wird jährlich aktualisiert. Für den weiteren enzyklopädischen Ausbau sollen u. a., die Verbindungen zu einer indogermanischen Altertumskunde vertieft und die Nachbarschaftsverhältnisse zu Kelten, Römern, Slawen, Fenno-Ugriern und anderen Völkerschaften beachtet werden.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento bzw. der Anbieter-Information von De Gruyter entnommen.

CD-ROM-Archiv „Punto de Vista“ freigeschaltet

Ab sofort besteht über die Digitale Bibliothek auch Zugriff auf die CD-ROM-Datenbank Punto de Vista.

Enthalten sind alle Ausgaben der argentinischen Zeitschrift Punto de Vista (dt.: „Gesichtspunkt“), die von 1978 bis 2008 erschien. Zur Zeit der Militärdiktatur Jorge Rafael Videlas wurde das Blatt heimlich von den links gerichteten Journalisten Carlos Altamirano, Ricardo Piglia und Beatriz Sarlo gegründet. Die Artikel, die z. Zt. der Junta weitestgehend unter Pseudonym veröffentlicht wurden, stammten aus den Bereichen Kunst und Kultur, Soziologie und Politik.

Bis zu ihrer Einstellung zählte die Zeitschrift zu den führenden Literatur- und Kulturzeitschriften der spanischsprachigen Welt. Die einzelnen Hefte liegen als PDF-Dokumente vor, jedoch sind „nur“ die Ausgaben ab 1999 ungeschützt und durchsuchbar. Ein separates Indexheft hilft bei der Orientierung.

Bildnachweis: Titelblatt der ersten Ausgabe von Punto de Vista (März 1978)

Testzugriff auf „America: History and Life with Full Text“

Bis zum 9. April 2010 besteht für FU-Angehörige ein Testzugriff auf America: History and Life with Full Text. Bei dem Titel handelt es sich um eine Fachdatenbank zur US-amerikanischen und kanadischen Geschichte.

Der Titel der neuen „Volltext“-Version ist vor dem ersten Gebrauch leicht irreführend. Wie auch beim derzeitigen Test zu den Historical Abstracts with Full Text ist nicht hinter jedem bibliographischen Nachweis automatisch ein Volltext hinterlegt. Der Inhalt der Datenbank wurde im Gegensatz zum bisherigen Zugang jedoch um mehr als 200 Zeitschriften und über 90 Bücher ergänzt.

Nachgewiesen werden bibliographische Nachweise und Abstracts aus 1700 Zeischriften sowie ausgewählten Monographien, Aufsätze, Rezensionen und Dissertationen. Themen sind die Geschichte und Kultur Nordamerikas von der Vor- und Frühgeschichte bis in die Gegenwart. Die Datenbank enthält internationale Nachweise aus annähernd 40 Sprachen (überwiegend engl.).