Ergebnisse zu Knochenfunden auf FU-Gelände präsentiert

In einer öffentlichen Online-Informationsveranstaltung sind am 23. Februar 2021 die Ergebnisse zu Funden menschlicher Skelettteile und Knochenfragmenten auf dem Gelände der Freien Universität präsentiert worden. Im Juli 2014 wurden diese bei Bauarbeiten auf dem Außengelände der Universitätsbibliothek gefunden. Dort befand sich von 1927 bis 1945 das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A). Es lieferte u. a. eine „wissenschaftliche“ Legitimation für die nationalsozialistische Rassenpolitik.

Die mehrstündige Online-Veranstaltung wurde von der Journalistin Shelly Kupferberg moderiert. Fragen konnten von Interessierten im Chat oder per Video gestellt werden. Universitätspräsident Prof. Dr. Günter M. Ziegler begrüßte die über 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, gefolgt von einem Vortrag von Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (Universität Bielefeld) über den geschichtlichen Hintergrund. Er hat u. a. 2005 die wissenschaftliche Publikation Grenzüberschreitungen über das KWI-A verfasst. Es folgte der Vortrag der Archäologin Prof. Dr. Susan Pollock, vom Institut für Vorderasiatische Archäologie der FU Berlin. Sie hatte nach weiteren Funden im November 2015 und Februar 2016 die archäologischen Grabungen geleitet und präsentierte ihre Ergebnisse.

16.000 menschliche Knochenfragmente

Prof. Dr. Pollock und ihr Team konnten bei Grabungen an fünf verschiedenen Stellen auf dem Gelände insgesamt 16.000 Fragmente menschlicher Knochen bergen. Der Zustand der häufig Fingernagel-großen Objekte schloss einen möglichen Fund von Gräbern aus. Daneben fanden sich Tierknochen, Marken und Stücke von Gipsabformungen.

In weiteren nichtinvasiven osteologischen Untersuchungen konnten die menschlichen Knochenfragmente schätzungsweise 54 bis zu möglicherweise 107 Individuen zugeordnet werden. Es handelte sich um Frauen und Männer aller Altersklassen, darunter auch Jugendliche, Kinder, Säuglinge und Föten. An den Knochen ließen sich Klebstoffreste feststellen, ein kleiner Teil war auch mit rötlicher Schrift versehen. Die Tierknochen stammten hauptsächlich von Ratten und Kaninchen, die auch als Versuchstiere am KWI-A gehalten wurden. Die Marken dienten vermutlich zur Identifikation von Sammlungsstücken, so Prof. Dr. Pollock. Auch fand sich eine Ampulle mit Resten des im 20. Jahrhundert gebräuchlichen Lokalanästhetikums Procain.

Sowohl Prof. Dr. Pollock als auch Prof. Dr. Schmuhl vermuten, dass die menschlichen Knochen aus älteren Sammlungen des KWI-A stammen und nichts mit Verbrechen aus der Nazi-Zeit zu tun haben. Dennoch geben die Funde Rätsel auf, die absichtlich versteckt, eventuell später wieder ausgegraben werden sollten. Die menschlichen Knochen sind größtenteils älterer Herkunft und stammen aus allen Körperregionen. Eine solche Zusammensetzung ist für anatomische Theater bzw. Sammlungen aus dem frühen 20. Jahrhundert eher ungewöhnlich, so Prof. Dr. Pollock. Möglicherweise handelte es sich um Sammlungsreste. Die früher im KWI-A aufbewahrten anatomischen Sammlungen wurden 1943 aus Dahlem fortgeschafft und überstanden den Zweiten Weltkrieg. Entsprechende Akten aus dieser Zeit gelten als verschollen oder wurden absichtlich vernichtet, so Prof. Dr. Schmuhl. Unbekannter Herkunft sind aufgefundene Fragmente von abgeformten Gips, die auf eine seltene Ganzkörperabformung hindeuten. Anhand eines Papierstücks, dass die Russische Revolution erwähnt, kann die Form nicht vor 1917 hergestellt worden sein. Neben der Form gefundene menschliche Knochenfragmente sind deutlich jünger, als die übrigen Funde. Prof. Dr. Pollock schlug weitere Untersuchungen der Gipsfragmente vor. Bauarbeiten auf dem Gelände sollen auch zukünftig archäologisch begleitet werden.

Orte der Erinnerung gegen gewissenlosen Forschungsrassismus

Zwei Tierknochen wurden einer Radio-Karbon-Methode unterzogen und konnten auf die Zeit 1193-946 v. Chr. bzw. 1737-1530 v. Chr. zugeordnet werden. Ähnliche Analysen der menschlichen Knochen blieben aus, da man an diesen keine invasiven Methoden anwenden wollte. Prof. Dr. Pollock verwies auf die menschenverachtende Respektlosigkeit, mit denen die Überreste Jahrzehnte zuvor behandelt worden waren. Unter anderem hatten sich der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma dagegen ausgesprochen. Sie hatten sich nach den Funden an einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe Gedenkstein beteiligt. In Bezug auf den gewissenlosen Forschungsrassismus erinnerten sowohl Prof. Dr. Pollock als auch Prof. Dr. Ziegler an den kürzlich begangenen Gedenktag zum Anschlag von Hanau (2021).

Prof. Dr. Ziegler erinnerte daran, dass weitere Fragen bleiben, die offen diskutiert werden sollen. So spricht man sich dafür aus, dass die Knochenfragmente würdevoll aber nicht religiös auf einem Friedhof bestattet werden sollen. Auf dem ehemaligen Gelände des KWI-A mit der früheren Direktorenvilla (heute CeDiS-Standort) und dem Gebäude Ihnestr. 22, wo heute das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) beheimatet ist, soll das Geschehene sichtbar gemacht werden. Grobe Ansätze dafür präsentierte als letzte Vortragende Dr. Manuela Bauche (OSI). Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Geschichte der Ihnestr. 22“ schlug Ausstellungselemente im Innen- und Außenbereich des ehemaligen KWI-A sowie Punkte mit Hinweisen auf eine realisierbare Online-Ausstellung vor. Auch könnte im Gebäude Garystr. 22 sichtbar gemacht werden, wofür die Räumlichkeiten in der Zeit des Nationalsozialismus ursprünglich genutzt wurden. An die unheilvolle Geschichte erinnert bislang nur eine unscheinbare Gedenktafel, die 1988 neben dem Eingang der Ihnestr. 22 angebracht wurde.

Bild: Bernd Wannenmacher (2016)

Weiter Artikel zu den Knochenfunden (2014-2016) hält das FU-eigene Online-Magazin campus.leben bereit.

Webinar „Offene Sprechstunden Forschungsdaten“ am 15. Januar, 13 Uhr

Am Freitag, den 15. Januar 2021, lädt das Team Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek zwischen 13:00-14:30 Uhr zu einer weiteren offenen, digitalen Sprechstunde via Cisco Webex ein.

Fragen gestellt und beraten werden kann (auch in Englisch) zu Themen wie:

  • Drittmittelanträge und Forschungsdaten
  • Datenmanagementpläne
  • Organisationsstrategie für Daten in Ihrem Projekt
  • Daten speichern und teilen
  • Dokumentation von Daten
  • Archivierung von Daten
  • Veröffentlichung von Daten

Alle Angehörigen der Freien Universität Berlin sind herzlich willkommen.

Außerhalb der offenen Sprechstunde können Termine für Einzelberatungen vereinbart werden. Sie erreichen das Team unter: forschungsdaten@fu-berlin.de.

Weitere Informationen

Die Sprechstunde steht allen Interessierten gleichzeitig offen:

Offene Sprechstunde Forschungsdatenmanagement

Freitag, 15 Jan., 2020 13:00 | 1 Stunde 30 Minuten | (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien

https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m4caef1009273601dc5cfd6c03d0974eb

Meeting-Kennnummer: 121 278 7433
Passwort: ZrXKYJd3J84

Wir freuen und auf Ihre Fragen!

Webinar „Offene Sprechstunden Forschungsdaten“ am 10. Dezember

Am Donnerstag, den 10. Dezember 2020, lädt das Team Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek zwischen 13:00-14:30 Uhr zu einer weiteren offenen, digitalen Sprechstunde via Cisco Webex ein.

Fragen gestellt und beraten werden kann (auch in Englisch) zu Themen wie:

  • Drittmittelanträge und Forschungsdaten
  • Datenmanagementpläne
  • Organisationsstrategie für Daten in Ihrem Projekt
  • Daten speichern und teilen
  • Dokumentation von Daten
  • Archivierung von Daten
  • Veröffentlichung von Daten

Alle Angehörigen der Freien Universität Berlin sind herzlich willkommen.

Außerhalb der offenen Sprechstunde können Termine für Einzelberatungen vereinbart werden. Sie erreichen das Team unter: forschungsdaten@fu-berlin.de

Weitere Informationen

Die Sprechstunde steht allen Interessierten gleichzeitig offen:

Offene Sprechstunde Forschungsdatenmanagement

Donnerstag, 10 Dez., 2020 13:00 | 1 Stunde 30 Minuten | (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien

https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=mb321a7a5202b8140cd024a5bab6474b8

Meeting-Kennnummer: 121 760 5980
Passwort: cdJ8tf4W2dQ

Wir freuen und auf Ihre Fragen!

Webinar „Offene Sprechstunde Forschungsdaten“ am 13. November

Wer sich mit Forschungsdaten auskennt, ist nicht abergläubisch 😉 ! Am Freitag, den 13. November 2020, lädt deshalb das Team Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek zwischen 13:00-14:30 Uhr zu einer offenen, digitalen Sprechstunde via Cisco Webex ein.

Fragen gestellt und beraten werden kann (auch in Englisch) zu Themen wie:

  • Drittmittelanträge und Forschungsdaten
  • Datenmanagementpläne
  • Organisationsstrategie für Daten in Ihrem Projekt
  • Daten speichern und teilen
  • Dokumentation von Daten
  • Archivierung von Daten
  • Veröffentlichung von Daten

Alle Angehörigen der Freien Universität Berlin sind herzlich willkommen.

Außerhalb der offenen Sprechstunde können Termine für Einzelberatungen vereinbart werden. Sie erreichen das Team unter: forschungsdaten@fu-berlin.de

Weitere Informationen

Die Sprechstunde steht allen Interessierten gleichzeitig offen:

Offene Sprechstunde Forschungsdatenmanagement

Freitag, 13 Nov., 2020 13:00 | 1 Stunde 30 Minuten |
https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m8111399b6283e1fdf311d27ff2906b17

Meeting-Kennnummer: 121 655 4654
Passwort: UxSaCbTm248

Wir freuen und auf Ihre Fragen!

The Peace We Want – Abschlussveranstaltung

Im Rahmen der Serie “The Peace We Want“ der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) werden Aleksandra Dier und Staffan de Mistura mit den Rapporteurinnen und Rapporteure der vier thematischen Workshops (neue Akteure, Digitalisierung, Klimawandel, Gerechtigkeit) zu den Themen: Wie trägt Digitalisierung zu einer friedlichen Welt bei, wie hängen Frieden und Klimawandel zusammen, welche Rolle spielt Gerechtigkeit für Frieden und was können neue Akteure in den Vereinten Nationen beitragen?, diskutieren.

Der Online-Workshop findet am 30. Oktober 2020 von 15:15 bis 16:30 Uhr statt – diskutieren Sie mit.

Programm

15:15 Uhr Offenes Forum

  • Begrüßung durch die DGVN
  • Interviews mit den Rapporteurinnen und Rapporteuren

15:50 Uhr Diskussion und Würdigung der Ergebnisse

  • Aleksandra Dier, Counter-terrorism and Gender expert at the UN Security Council Counter-Terrorism Executive Directorate (CTED), New York, und
  • Staffan de Mistura, former Under Secretary-General and UN Special Envoy to Iraq, Afghanistan, Syria

16:30 Uhr Abschluss und Ausblick

Moderation: Jens Fischer

Anmeldungen sind über das Onlineformular möglich. 

Alle registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten nach der Anmeldung die Einwahldaten für ZOOM per E-Mail. Bitte werfen Sie auch einen Blick in Ihren Spam-Ordner.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Universitätsbibliothek startet mit Webinaren ins Wintersemester 2020/21

Morgen startet die Universitätsbibliothek (UB) auch offiziell ins Wintersemester – am Mittwoch um 10 Uhr findet unser erstes Webinar Recherchieren im Bibliotheksportal Primo statt. Anmelden können Sie sich bequem über ein Online-Formular. Als Software verwenden wir Cisco Webex (weitere Infos). Die Informationen zum Login erhalten Sie in einer separaten E-Mail.

Bis Ende Februar 2021 hat die UB insgesamt 35 Kurse terminiert. Neben der Einführung in Primo werden folgende weitere Formate mit festen Terminen angeboten:

Daneben bieten wir auch Coachings bzw. Kurse zu weiteren Themen auf Anfrage an. Das gesamte Programm lässt sich in Auswahl auch für Lehrveranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder Einführungsseminare integrieren. Dozentinnen und Dozenten können Inhalte und einen oder mehrere Termine direkt mit uns absprechen (E-Mail: auskunft@ub.fu-berlin.de, Tel.: (030) 838-52978). Auch bieten wir ein wachsendes Angebot an Online-Tutorials auf unserem YouTube-Channel an (siehe Selbstlernangebote).

Daneben bieten weitere FU-Bibliotheken und -Einrichungen Fortbildungsveranstaltungen als Webinare an:

Parallel findet vom 27. Oktober bis 5. November 2020 für Doktorandinnen und Doktoranden die Online-Workshopreihe Lost in Dissertation? statt.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen einen guten Starts ins Wintersemester 2020/21!

The Peace We Want – Workshop on Peace and Justice

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläum der Vereinten Nationen lädt die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) am 22.10.2020, von 16:30 bis 17:45 Uhr, zu einem interaktiven Online-Workshop der sich dem Themen Frieden und Gerechtigkeit und den Möglichkeiten der Vereinten Nationen, auf Ungerechtigkeiten zu reagieren und Frieden zu sichern, widmet.

Wie können die Vereinten Nationen und andere Akteure das Wissen um Menschenrechtsverletzungen besser nutzen, um Konflikte zu lösen, bevor sie eskalieren? Wie lässt sich Gerechtigkeit nach einem Konflikt (wieder-) herstellen, um den Weg für einen nachhaltigen Frieden zu ebnen?

Programm

16:30 Offenes Forum

  • Begrüßung durch Winfried Nachtwei, Vorstandsmitglied der DGVN
  • Einführung in das Thema und interaktiver Austausch mit Beiträgen aus dem Publikum und verschiedenen Mitmach-Aktionen (Moderation Lisa Heemann)

17:00 Fokusdiskussion

  • Wolfgang Heinrich, Berater Friedensarbeit, Konflikttransformation und politische Analyse
  • Lisa Reefke, UN-Mitarbeiterin mit Erfahrung in UN-Missionen von Südsudan bis Afghanistan (tbc)
  • Winfried Nachtwei, MdB a.D. und DGVN-Vorstandsmitglied
  • Rapporteurin: Lize Myburgh, UNA of South Africa

17:30 Abschluss und Ausblick mit Lize Myburgh, UNA of South Africa


Anmeldungen sind über das Onlineformular möglich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich außerdem beim Offenen Forum mit Wortbeiträgen zum Thema „Frieden und Gerechtigkeit” (Wo stehen wir? Was muss passieren? Worauf müssen wir bei der Prävention achten? Welche Möglichkeiten haben die Vereinten Nationen Gerechtigkeit zu fördern?) einbringen. Dafür bitte im Anmeldeformular die Rubrik “Mein Statement/Meine Idee” auszufüllen und Ihre Ideen stichwortartig skizzieren.

Nach der Registrierung werden allen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ZOOM-Einwahldaten per E-Mail übermittelt. Bitte sehen Sie gegebenenfalls auch im Spam-Ordner nach. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und wird gedolmetscht.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Bewerbungsfrist bis 25.10.2020 verlängert: Model EU Online: The EU27 – The Future of Europe (WS 2020/21)

In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Vereinte Nationen und Europäische Union der FU Berlin:

Das Model European Union lädt Studierende dazu ein, im Wintersemester 2020/2021, einen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, den Präsidenten des Europäischen Rates oder den Präsidenten der Kommission zu vertreten und an Online-Sitzungen des Europäischen Rates teilzunehmen, um sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Zukunft der Europäischen Union zu befassen.

Studierende aller Fakultäten können sich um eine Teilnahme bewerben. Das Seminar besteht aus zwei Teilen mit wöchentlichen Sitzungen, die freitags von 14 bis 16 Uhr stattfinden. Der erste Teil enthält eine Einführung in die Europäische Union sowie spezifische Themen, die für die von den Teilnehmern vorbereitete Debatte relevant sind. Ab Januar wird der Europäische Rat in Online-Sitzungen zu den verschiedenen Themen zusammentreten.

Die Teilnehmer vertreten die Position des jeweiligen Landes und präsentieren eines der unter „Topics of the Conference on the future of Europe“ aufgeführten Themen. Die Delegationen bestehen aus 1-2 Personen. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Für das Seminar (Schlüsselqualifikationsschein, Rechtswissenschaftliche Fakultät) können Credits (5 ECTS-Credits) vergeben werden.

Topics of the Conference on the future of Europe

Schedule of the Conference on the Future of Europe

Die Bewerbung sollte enthalten:

  • Persönliche Angaben (Name, Telefonnummer, Mail-Adresse, Studienfach, Studierenden ID)
  • Letter of motivation
  • 3 Präferenzen (EU-Members, European Council President or EC-President)
  • 2 mögliche Themen (siehe unter Topics of the Conference on the future of Europe)

Ihre Bewerbung senden Sie ausschließlich per Mail bis zum 25. Oktober 2020 an Dr. Peggy Wittke: peg@zedat.fu-berlin.de

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Livestream #Mein Europa: die DSGVO

Die Europäische Kommission in Deutschland lädt zum Livestream im Rahmen der Dialogreihe „#Mein Europa – junge Menschen und ihre Vorstellungen zur Zukunft Europas“ zu einer Diskussion mit snoopy vom Chaos Computer Club und Jörg Wojahn von der Europäische Kommission in Deutschland

Das Thema: Ist die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ausreichend, um unsere Daten zu schützen? Was bringt uns eine europäische Cloud? Wie können Corona-Maßnahmen mit gutem Datenschutz vereinbart werden? Ist das Netz überhaupt noch neutral?

Wann: Mittwoch, den 14. Oktober 2020, 16.00 – 17.00 Uhr, im Livestream.

Wie: Fragen stellen auf Facebook oder über sli.do, event code: #Mein Europa. Die Diskussion wird auch aufgezeichnet.

Wo finde ich den Link zum Live-Stream: auf den Kanälen der Europäischen Kommission – FacebookTwitter und YouTube.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

„Lost in Dissertation?“ – Online-Veranstaltungsreihe für Promovierende

Das Netzwerk Informationskompetenz Berlin/Brandenburg bietet vom 27. Oktober bis zum 5. November 2020 wieder eine Veranstaltungsreihe für Doktorandinnen und Doktoranden an. Pandemie-bedingt findet diese im Workshop-Format über die Online-Plattform Webex Meetings statt. Unter dem Titel „Lost in Dissertation?“ werden an elf Terminen Aspekte rund um die Erstellung und Veröffentlichung einer Doktorarbeit beleuchtet, u. a. :

  • Wie definiere ich effektiv meine Ziele und verwalte Literatur?
  • Wie misst man die Qualität wissenschaftlicher Publikationen?
  • Was sind Forschungsdaten, wie recherchiert und publiziert man sie?
  • Wie kann ich Open-Access-Publizieren? Wie finanziere ich das und wie sieht der rechtliche Hintergrund aus?

Durch die Themen führen Expertinnen und Experten der Freien Universität, Humboldt Universität, Technischen Universität und der Staatsbibliothek. Details entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Veranstaltungsreihe (PDF-Datei, 376 KiB).

Die Zugangslinks werden einige Tage vor Beginn der Veranstaltungen online gestellt.