Universitätsbibliothek und Campusbibliothek am 14. Mai erst um 12 Uhr geöffnet!

Aufgrund einer internen Veranstaltung öffnen die Universitätsbibliothek und die Campusbibliothek am Dienstag, den 14. Mai 2019, erst um 12 Uhr.

Wir bitten, etwaige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Ihre Universitätsbibliothek

Digitalisierungsprojekt „Altsinica“ startet an der Campusbibliothek

An der Campusbibliothek wurde im Februar das Projekt „Altsinica“ eingerichtet, das die Digitalisierung und Kuratierung älterer chinesischer Drucke vorbereiten und Anwendungsmöglichkeiten der Digital Humanities erproben wird. Während des Pilotprojekts sollen Methoden und Werkzeuge identifiziert und getestet werden, die geeignet sind, die wissenschaftliche Auswertung digitaler Texte speziell in komplexen Sprachen zu verbessern.

Das FU-Projekt „Altsinica“ ist auf eine Laufzeit von einem Jahr angelegt und wird aus den Mitteln für Digitalisierungsmaßnahmen aus dem Hochschulvertrag der FU Berlin mit dem Berliner Senat finanziert.

Ausgangslage

Materialgrundlage des Projekts ist eine Auswahl chinesischer Drucke des 17. bis 19. Jahrhunderts im Bestand der Campusbibliothek. Diese „Altsinica“ gelten, ebenso wie Texte in anderen nicht-lateinischen Schriften oder Handschriften, als besonders komplexe Herausforderung für die maschinelle Texterkennung. Die Lückenhaftigkeit und geringe Zuverlässigkeit der mit den gängigen OCR-Methoden erreichbaren Ergebnisse erweisen sich wiederum als gravierendes Hindernis für die wissenschaftliche Auswertung und Textanalyse.

Projektziel

Übergeordnetes Ziel des Projekts „Altsinica“ ist es, digitale Werkzeuge und
Plattformen zu erproben, die die wissenschaftliche Textanalyse von digitalisierten chinesischen Textkorpora ermöglichen. Dabei geht das Projekt von den Altsinica als Anwendungsbeispiel aus. Es nimmt aber auch andere nicht-lateinische Schriften in den Blick, um generische Lösungen für die Tiefenerschließung von Text- und Bilddigitalisaten ohne verfügbares OCR zu finden.

In einem ersten Schritt werden hierzu verschiedene methodische Ansätze der Digitalisierung, Texterkennung, Annotation und Kuratierung miteinander verglichen. Aus dem Altsinica-Bestand werden in einem zweiten Schritt Textbeispiele digitalisiert und Testsets gebildet, um Methoden der Texterkennung und -analyse zu erproben. Abschließend werden die dem Material und den wissenschaftlichen Anforderungen adäquaten Visualisierungsumgebungen untersucht.

Lecture Performance in Deutsch und Koreanisch in der Campusbibliothek

Plakat BACH YU RAM GI
Plakat BACH YU RAM GI

Am 7. Juli findet in der Campusbibliothek die Lecture Performance „BACH YU RAM GI (Eine Reise nach BACH)“ auf Deutsch und Koreanisch statt.

Donnerstag, 07.07.2016 um 18 Uhr
Campusbibliothek Neubau, 2. O.G.
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin
Der Eintritt ist frei

Das Musiktheaterstück ‚BACH YU RAM GI‘ wurde am 26. März 2015 in Leipzig uraufgeführt. Die Regisseurin Soo-eun LEE untersuchte die Ikone der Stadt Leipzig  ‚Johann Sebastian Bach‘ in Korea und Deutschland und berichtet von ihrer Recherchereise.

Soo-eun LEE zweifelt die geradezu mythische und sagenumwobene Figur und die historische Einzigartigkeit Bachs an. Dank ihres eigenen kulturellen Hintergrunds glaubt sie noch einen anderen bzw. andere Bachs zu erkennen. Wo? In Korea! Wer? Der Familienklan Bahg. Der Familienname 박 (ausgesprochen Bahg) ist ein sehr bekannter und der dritthäufigste koreanische Nachname, der von Nutzern westlicher Sprachen aufgrund seiner Romanisierung, also P-A-R-K, nie richtig ausgesprochen wird.

Wer oder was ist Bach also eigentlich? War Bach gar Koreaner? Oder sind die Bahgs Nachkommen des großen Komponisten?  Soo-eun LEE und ihr kollektives Theaterteam begeben sich durch ihre Recherche in Südkorea und Deutschland auf Spurensuche nach Bach.


Mitwirkende

Soo-eun Lee: Regisseurin, Bühnenbildnerin, Leiterin der Projektgruppe für Gegenwartskunst „Melting Dots“
Peter Ehwald, Jazzmusiker
Janek Kaftan, Doktorand am Institut für Koreastudien der Freien Universität Berlin
Lisa Schulze, Studentische Hilfskraft, Institut für Koreastudien der Freien Universität Berlin

 

SciFinder-Training für ChemikerInnen durch Spezialistin der Firma CAS

cas_logoAm kommenden Dienstag, dem 3. November 2015 bietet Frau Dr. Karin Färber, Trainerin von CAS/SciFinder, auf Einladung der Campusbibliothek zwei interaktive SciFinder-Recherche-Trainings für Fortgeschrittene zu den Themen SciFinder-Recherche in der Anorganischen Chemie für Fortgeschrittene (10 Uhr s.t. – 11:30 Uhr) und SciFinder-Recherche – Spezialthema Metallkomplexe (11:45 Uhr s.t.-12:45 Uhr) an.

Ort ist der Seminarraum 25.20 im 1. Stock des OC-Gebäudes, Takustr. 3.

Ergänzend steht Frau Dr. Färber von 14:00 -15:30 Uhr im Foyer des OC-Gebäudes,Takustr. 3 im Rahmen des SciFinder-Helpdesks für die Beantwortung von Recherche-Fragen zur Verfügung.

Beim SciFinder handelt es sich um eine sehr komplexe und umfangreiche Fachdatenbank für die Chemie und verwandte Fachgebiete.

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Auszeichnung für die Campusbibliothek

Architektur: Florian Nagler Architekten
Architektur: Florian Nagler Architekten

Nur fünf Wochen nach der Eröffnung ist der Neubau der Kleinen Fächer der Freien Universität durch den Berliner Landesverband des Bundes Deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnet worden.

Die etwa 52 Millionen Euro teure Erweiterung der sogenannten Rost- und Silberlaube, in der 14 Kleine Fächer des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften unter einem Dach zusammengeführt werden, erhielt die Ehrung im Rahmen des Festaktes zum 100jährigen Gründungsjubiläum des BDA Berlin. Entworfen wurde der Bau im Zentrum des Dahlemer Campus an der Fabeckstraße von dem renommierten Münchner Architekten Florian Nagler.

Weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung der Freien Universität Berlin vom 08.07.2015.

Bild: Stefan Müller-Naumann

Campusbibliothek öffnet am 20. April zum ersten Mal die Pforten

Am kommenden Montag, den 20.04.2015 wird die Campusbibliothek um 9 Uhr zum ersten Mal ihre Türen für die Nutzerinnen und Nutzer öffnen. Der Eingang befindet sich wegen Bauarbeiten temporär an der Gebäudeseite zum Rudi-Dutschke-Weg. Seit Juni 2015 muss der Haupteingang an der L-Straße der Silberlaube genutzt werden

Die Campusbibliothek mit dem ausführlichen Namen „Campusbibliothek Natur-, Kultur- und Bildungswissenschaften, Mathematik, Informatik und Psychologie“ beherbergt die Bestände von ehemals 24 Instituts-, Bereichs- und Fachbereichsbibliotheken der Freien Universität Berlin.

campusbib_2Auf rund 10.000 m2 werden insgesamt 1,1 Mio. Bände und 950 attraktive Arbeitsplätze für Bibliotheksbesucherinnen und -besucher angeboten – das sind etwa doppelt so viele Arbeitsplätze wie vorab in den Einzelbibliotheken. Die Campusbibliothek ist eine Präsenzbibliothek mit beschränkter Ausleihe. Die Bedingungen für jedes Exemplar kann man der Art und Farbe des Signaturenetiketts und der Angabe der Modalität in Primo entnehmen.

Das neue Bibliotheksgebäude besteht aus dem sanierten Gebäude der ehemaligen Bereichsbibliothek Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und Psychologie sowie einem Neubau (durch das Florian Nagler Architekturbüro) im Anschluss an das neu errichtete Institutsgebäude für einen Teil der Geschichts- und Kulturwissenschaften. Die thematischen Schwerpunkte liegen im Bereich Altertum, Ostasien, Orient, Naturwissenschaften und Mathematik (im neuen dreistöckigen Gebäudeteil) und Erziehungswissenschaft und Psychologie sowie Religionen (im sechsstöckigen EWI-Gebäudeteil). Beide Gebäudeteile bilden zusammen eine Bibliothek, die gleichermaßen von allen Nutzern auf allen Ebenen genutzt werden kann, ohne dass ein Sicherungsgate beim Übergang zwischen den Gebäudeteilen durchschritten werden muss.

Die Campusbibliothek ist von Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Informationen gibt es auf der Webseite (im Aufbau): https://www.fu-berlin.de/sites/campusbib/. Die Bibliothek hat bereits eine recht aktive Facebookseite, die unter Anderem Einblicke in die Zeit des Umzugs gibt.

Hintergrundinformationen über Vorarbeiten, Überlegungen und Schwierigkeiten bietet die campus.leben Serie mit vier Beiträgen aus den Monaten Februar/März 2015.

Ein weiterer Artikel berichtet von den ersten beiden NutzerInnen der Campusbibliothek … und ein Video mit Ein- und Ausblicken gibt es auch.


Biblioblog beglückwünscht die Kolleginnen und Kollegen zu ihrer neuen Bibliothek und wünscht der Campusbibliothek viele zufriedene Nutzerinnen und Nutzer!

Viele FU-Bibliotheken ziehen um und schließen vorübergehend

Ende Februar/Anfang März bis Mitte April ziehen 24 Bibliotheken in den Neubau der Campusbibliothek.

Die Bibliotheken sind während der Umzugszeit geschlossen. Zu den Modalitäten des Umzugs, Buchausleihen oder Buchrückgaben informieren Sie sich bitte auf der Homepage des Projektes 24in1.

Telefonische Auskunft Mo-Fr. 9-18 Uhr: (030) 838-563 84
Facebook: https://www.facebook.com/Campusbib.FUBerlin
Website: www.fu-berlin.de/sites/campusbib

Die Eröffung des Neubaus ist für Mitte April (Beginn der Vorlesungszeit) geplant:

Campusbibliothek Natur-, Kultur- und Bildungswissenschaften, Mathematik, Informatik und Psychologie
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-22 Uhr, Sa, So 10-20 Uhr

Hintergrundinformationen liefert ein Interview von Annika Middeldorf mit Jiri Kende, dem leitenden Direktor der Universitätsbibliothek und Martin Lee, dem Bibliotheksleiter der Campusbibliothek in campus.leben vom 05.02.2015.