Bibliotheken für Theaterwissenschaft und Veterinärmedizin mit kontaktarmer Ausleihe gestartet

Seit Beginn der 27. Kalenderwoche haben die Bibliothek des Instituts für Theaterwissenschaft und die Veterinärmedizinische Bibliothek mit der kontaktarmen Ausleihe für FU-Angehörige (FU-Studierende, -Dozentinnen, -Mitarbeiterinnen) begonnen. Beide Häuser gehen dabei etwas unterschiedlich vor.

Seit dem 30. Juni 2020 stellt die Bibliothek des Instituts für Theaterwissenschaft wieder Medien zur Verfügung. Bücher können unter Angabe der Signatur per E-Mail an thewibib@zedat.fu-berlin.de vorbestellt werden. Die dann folgende Bestätigungsmail durch die Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter gibt den Zeitraum an, in dem Sie die Bücher abholen können. Die Bücher werden für Sie „nur“ ausgegeben, die Bibliothek selbst bleibt weiterhin geschlossen.

Die Veterinärmedizinische Bibliothek hat bereits am 29. Juni 2020 mit der kontaktarmen Ausleihe begonnen. Vormerkungen sind über das Bibliotheksportal Primo (https://primo.fu-berlin.de) möglich, idealerweise einen Tag vor Abholung (Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr., jeweils 10:00 – 16:00 Uhr). Spontane Anfragen oder Bestellungen an der Leihstelle können gegenwärtig leider nicht erfüllt werden (s. weiterführende Informationen).

Für Zeitschriftenartikel und Teile von Monografien wird weiterhin der Scandienst der FU-Bibliotheken unter Berücksichtigung des Urheberechts angeboten. Bitte beachten Sie, dass beide Bibliotheken gegenwärtig ausschließlich für die kontaktarme Ausleihe geöffnet sind – Mund- und Nasenschutz sind mitzuführen und die bekannten Abstandsregeln einzuhalten. Die Nutzung der Lesesäle, Arbeitsplätze, Freihandbereiche, Kopier- und Scangeräte sowie PC-Arbeitsplätze ist bis auf Weiteres leider nicht möglich.

Eine Übersicht über alle bisher geöffneten FU-Bibliotheken finden Sie hier.

Mit Kind und Lehrbuch in der Bibliothek

Das Studium der Veterinärmedizin erfordert ein enormes Lernpensum. Es scheint kaum möglich zu sein, Studium und Erziehung von Kleinkindern miteinander zu vereinbaren. Dabei hat die Tiermedizin mit über 90% weiblichen Studierenden den höchsten Frauenanteil, was zur Folge hat, dass der Anteil an Studierenden mit Kleinkindern stetig wächst.

Der Fachbereich Veterinärmedizin unterstützt und begleitet im Rahmen des Förderprogrammes „vetmed4family“ studierende Eltern beim Spagat zwischen Hörsaal und Kinderzimmer, zwischen Lernen und Kinderbetreuung, zwischen Studium und Familie.

Eines der ersten verwirklichten Projekte ist in der Veterinärmedizinischen Bibliothek am Fachbereich Veterinärmedizin auf dem Campus Düppel zu begutachten: In der Bibliothek wurde Anfang des Jahres ein Kinderzimmer eingerichtet, das Kindern einen Ort zum Spielen und Eltern einen Platz zum Lernen und Arbeiten oder einfach nur zum Ausruhen bietet. Studierende Mütter und Väter haben so die Möglichkeit, sich etwas zurückzuziehen und ihrem Nachwuchs eine Beschäftigung zu bieten, während sie selbst zum Beispiel in Lehrbüchern lesen oder sich auf Lehrveranstaltungen vorbereiten.

Dank der großzügigen Spenden von Fachbereichsmitgliedern und MitarbeiterInnen des Bibliothekssystems ist das Zimmer mit einer bequemen Couch, einem Sessel, einem Arbeitsplatz und natürlich mit jeder Menge Spielzeug, Kinderbüchern und Plüschtieren eingerichtet worden. Ein weiteres Zimmer ist säuglingsgerecht mit Wickeltisch und bequemer Liege ausgestattet.

Dank für dieses Posting an Luisa Kegel von der Fachbibliothek Veterinärmedizin.

„Rieke“ goes Wikipedia

Den Veterinärmedizin-Studenten auf dem FU-Campus dürfte „Rieke“ ein Begriff sein – das imposante Giraffenskelett steht in der Veterinärmedizinischen Bibliothek und blickt dem eintretenden Besucher aus dem Zeitschriftenmagazin im Kellergeschoss entgegen. Auch Studenten in Eile, die nur schnell ein Lehrbuch ausleihen wollen, dürfte der scheinbar schwebende Tierschädel auf Hüfthöhe aufgefallen sein ;). Da uns immer wieder Besucher zu der Giraffendame befragt haben, die Informationen aber recht spärlich gesät waren, haben wir uns selbst ein bisschen auf Literaturrecherche begeben. Das Rieke zu ihren Lebzeiten in Berlin weit mehr war, als „nur“ eine Giraffe kann man jetzt auf unserer Homepage nachlesen.

Der Text ist keinesfalls vollständig. Hinter dem Verbleib des Giraffenskeletts von 1957 bis zur Eröffnung der Veterinärmedizinischen Bibliothek klafft noch ein weißer Fleck. U. a. auch deswegen haben wir uns dazu entschieden, den Text der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia zur Verfügung zu stellen. Damit hat Rieke ihren Platz neben so bekannten Zootieren wie Knut oder Krake Paul eingenommen. Der Artikel darf – wie nicht anders beim Mitmach-Lexikon gewohnt – frei editiert werden und wird noch bis Samstag prominent auf der Wikipedia-Startseite in der Rubrik „Schon gewußt?“ beworben. Wir hoffen, die Lektüre beschert dem ein oder anderen auch einen schönen Ausklang ins Wochenende.

Studentische Hilfskraft für Veterinärmedizinische Bibliothek gesucht

Die Veterinärmedizinische Fachbibliothek am Standort Düppel sucht ab sofort eine studentische Hilfskraft (40 MoStd.). Das Aufgabengebiet ist vielfältig und umfasst neben der Unterstützung bei anfallenden Arbeiten in der Bibliothek folgende Schwerpunkte:

  • Mithilfe bei der Bearbeitung und Betreuung des Webauftritts des FB Veterinärmedizin
  • Unterstützung bei der Datenpflege
  • Anfertigen von Texten und Fotos für das Web (z. B. News, Termine)
  • Korrespondenz (Feedback zur Internetseite)
  • Unterstützung beim (neuen) Layouten der Webseite und der fachbereichseigenen Zeitschrift

Was Du mitbringen solltest: zwei abgeschlossene Hochschulsemester, zeitliche Flexibilität, selbstständiges Engagement und Teamfähigkeit, sehr gute PC-Kenntnisse und Erfahrungen mit CMS.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung, die du bis zum 27. Juni 2011 unter Angabe der Kennziffer Sd 08-004 an folgende Adresse leiten kannst:

Freie Universität Berlin
Fachbereich Veterinärmedizin
Veterinärmedizinische Bibliothek
Frau Dr. Anna Kosmol
Oertzenweg 19b
14163 Berlin (Düppel)

Danke für die Grafik an WikiCommons!