Newsletter „UBtoDate“ – Ausgabe 2 erschienen!

UBtoDate – der Newsletter der Universitätsbibliothek – ist soeben versandt worden. Er erscheint drei Mal im Jahr, informiert über unsere Services und Aktivitäten und gibt Einblicke in die Bibliotheken, das Universitätsarchiv und die CeDiS-Services. So spiegelt er unser Zusammenwachsen im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprojekts wider.

Dieses Mal sind spannende Themen dabei wie z.B. der Instagram-Start, Nachhaltigkeit und internationale Kooperationen mit Una-Europa-Partneruniversitäten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, Stöbern und Schauen!

Zur Anmeldung

National Model United Nations 2022 & Seminar: „The United Nations and the Sustainable Development Goals“

Nachdem das Programm im letzten Jahr pandemiebedingt aussetzen musste, wird es in diesem Jahr wieder angeboten: das National Model United Nations 2022 findet im April 2022 im Hilton Hotel, New York City, statt, die Voting Procedures und die Closing Ceremony sogar im Hauptquartier der Vereinten Nationen.

Bewerbungen für das Programm können ab sofort bis einschließlich 18. Oktober 2021 in englischer Sprache und per E-Mail vorgenommen werden. Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.fu-berlin.de/sites/mun/news/2021_08_04.html

Außerdem bietet die Freie Universität Berlin ein fakultätsübergreifendes Seminar mit dem Titel: „The United Nations and the Sustainable Development Goals“ an.

im Jahr 2015 haben die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die Agenda 2030 enthält 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) mit konkreten Vorgaben, die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen. Die SDGs zielen darauf ab, Armut und Hunger zu verringern und gleichzeitig Gesundheit, Bildung und beschleunigtes Wirtschaftswachstum sowie die Bekämpfung des Klimawandels und die Erhaltung der Natur zu berücksichtigen.

Bewerbungsschluss für dieses Seminar ist der 12. Oktober 2021. Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.fu-berlin.de/sites/mun/news/2021_07_30-SDGs.html

Lieber leihen statt kaufen

Den Zugang zu Wissen und Information zu ermöglichen und die informationelle Grundversorgung sicherzustellen, das ist Hauptaufgabe von Bibliotheken. Wissen erlangen Menschen jedoch auch über das Ausprobieren und Experimentieren mit Dingen. So sind Maker-Spaces, Living Labs oder die Bibliothek der Dinge weitere Angebote, um Bibliotheken zu Orten des Wissensaustauschs werden zu lassen.

Nicht mehr ganz neu und zunehmend verbreitet ist die Bibliothek der Dinge. Nicht täglich benötigen wir z. B. eine Eismaschine, eine Slackline oder ein Astro-Planetarium. In Bibliotheken können diese Dinge mit einem gültigen Bibliotheksausweis ausgeliehen und ausprobiert werden.

In neueren Berichten über das Leihen von Dingen liest man schnell von der Sharing Economy. Berühmt ist dazu die Aussage aus einem Blog-Beitrag von Anna Awimbo: „Have you heard of the Sharing Economy?“ my colleage asked the woman. „Of course!“ said the woman. „I’m a librarian!“.

Der begriffliche Bedeutung von Sharing Economy wird umfassend und anschaulich von Christiane Müller in ihrem Buch „Bücher leihen, Ideen teilen – Bibliotheken in der Sharing Economy“ dargestellt. „Ganz unterschiedliche Konzepte werden der Sharing Economy zugeordnet; eine einheitliche wissenschaftliche Definition existiert bislang nicht und so fällt es schwer, die Bedeutung des Begriffs klar zu fassen.“ (Müller, S. 12)

Statt Dinge dauerhaft besitzen zu müssen, können Menschen mit vorübergehendem Leihen einen beachtlichen, persönlichen Beitrag leisten, Ressourcen zu schonen, um die physische Herstellung von Produkten zu verringern. Christiane Müller gibt dies anschaulich wieder: „[…] ein Auto, das sich etwa fünf Nachbarn teilen, wird nur einmal angeschafft und produziert. So werden auch nur die Ressourcen für ein statt für fünf Fahrzeuge verbraucht. Dieses eine geteilte Auto wird dann intensiver genutzt, als dies bei einem Fahrzeug pro Person der Fall wäre.“ (Müller, S. 17)


An der Freien Universität Berlin sind das Möbellager und die FUndgrube Anlaufstellen, vor einer notwendigen Anschaffung zu prüfen, ob es den Tisch, den Stuhl oder das Regal bereits gibt.

Weltweit finden sich vielfach Bibliotheken, die das Angebot zur Bibliothek der Dinge aufnehmen und ausbauen und somit die gesellschaftliche Bereitschaft zum Teilen unterstützen.

Viel Literatur zum Thema „Sharing“ findet sich unter anderem in der Bibliografie des Netzwerks Grüne Bibliothek: https://www.netzwerk-gruene-bibliothek.de/bibliografie/.

Foto: © Boris Németh, Goethe-Institut Slowakai

Weltfahrradtag – #bookbike

Am 03. Juni ist der „Tag des Fahrrads“ – in urbanen Räumen ist das Fahrrad zunehmend DAS umweltverträgliche Fortbewegungsmittel für den täglichen Weg zur Arbeit und für private Touren. Der heutige Tag ist von der UN seit 2018 als Weltfahrrad-Tag benannt. Fahrrad fahren bedeutet Bewegung, klimaneutrale Mobilität, einfache Fortbewegung und auch Bildung.

In der vielfältigen Bibliothekslandschaft auf nationaler und internationaler Ebene gibt es zahlreiche Beispiele der Literaturversorgung „auf Rädern“. Bibliotheksmitarbeiterinnen und Bibliotheksmitarbeiter schätzen diese Art der Informationsversorgung sehr. Frische Luft, Bewegung, begeisterte Leserinnen und Leser in Parks und Schulen – so geht umweltbewusste und engagierte Bibliotheksarbeit!

Neben den Lösungen der Lastenfahrräder gibt es in der Berliner Bibliothekslandschaft unter anderem das „Bibo-Bike“ der Bezirksbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg. Die mobile Bibliothek ist in Berliner Parks nicht zu übersehen. Die Leseinsel mit Medienregal und Hängematten ist ein Anziehungspunkt für Lesebegeisterte.

Transportwege auch zwischen Bibliotheksstandorten mit dem Lastenrad zu ermöglichen, Buchanlieferungen lokaler Buchhändler auf Rädern, als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, vermehrt auf das Fahrrad umzusteigen, sind weitere Beispiele zum heutigen Weltfahrradtag.

In puncto sozialer Nachhaltigkeit gibt es Länder, deren weit abgelegene Orte eine Literaturversorgung sehr schwierig machen. In Ghana gibt es seit 2007 die Bücherei auf Rädern. Der Gründer Frank Akowuge Dugasseh fuhr anfangs mit einer Handvoll Bilderbüchern auf dem Fahrrad zu Kindern in Dorfgemeinden. Schulbücher müssen oft mit mehreren Kindern geteilt werden, eine Bibliothek ist nicht erreichbar. So ist das Fahrrad dort ein Weg zu besserer Bildung. (Vgl. https://www.globalcitizen.org/de/content/africa-series-ghana-bibliothek-fahrrad-e-learning/)


Mit vorsichtigen Öffnungsschritten der Bibliotheken rückt vielleicht auch die Möglichkeit für Studierende der Freien Universität näher, das stromerzeugende Fahrrad auszuprobieren. Obgleich es hier nicht die Fortbewegung, sondern vielmehr die leichte Bewegung für mehr Konzentration ist: das gleichzeitige Aufladen von Tablet oder Handy ist ein kleines Erlebnis am Ort Bibliothek.

Foto: Janet Wagner

Nicht zuletzt zeigen diese Beispiele auch, dass ein nachhaltiges Verkehrssystem gleichzeitig den Kampf gegen den Klimawandel unterstützt. Das Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Klimaschutz an Land, nachhaltige Städte und Gemeinden und Bildungschancen für Alle wird damit gleichzeitig unterstützt.

Unter dem oben genannten Hashtag #bookbike finden sich in den sozialen Medien anschauliche und wunderbare Beispiele der Verbindung von Fahrrad und Büchern.

Ein Garten für Biodiversität und zum Verweilen

Rosenpflanze im Garten der Bibliothek, Foto: Jonas Schramm

In der Strategie des Bibliothekssystems wurden neben Vision und Mission auch verbindliche Werte für die Zusammenarbeit formuliert. Wert 6 thematisiert Nachhaltigkeit und Verantwortung in unserem alltäglichen Arbeitsleben und den bewussten Umgang mit Ressourcen. Umweltbewusstsein und Artenschutz beginnt vor der eigenen Tür! Das zeigt der mit viel Engagement von Mitarbeiter*innen geführte Bibliotheksgarten der Bibliothek für Sozialwissenschaft und Osteuropastudien deutlich. Der Schutz der Ökosysteme ist ein zentrales Ziel der Agenda 2030, zu dessen Umsetzung sich Bibliotheken weltweit bekennen. Das Ziel 15 „Landökosysteme schützen“ steht unter anderem für den Erhalt der Biodiversität.

Der Bibliotheksgarten in der Bibliothek für Sozialwissenschaft und Osteuropastudien ist sicher ein Unikum: in wissenschaftlichen Bibliotheken findet man eine solche grüne Oase selten, schon gar nicht, wenn sie Arbeit macht. Damit der Garten allerdings einladender wirkt als ein vertrocknendes immer zu kurz gemähtes Stück Wiese, ist persönlicher Einsatz nötig. Außerdem besteht der Anspruch, im Rahmen des Möglichen nachhaltig zu wirtschaften, also ohne Einsatz von Giften, mit Respekt vor Vielfalt und Gleichgewicht ökologischer Systeme. Wir legen Wert auf Nachhaltigkeit und Biodiversität im Garten und auch außerhalb davon, daher bitten wir die Nutzenden um Rücksicht auf Insekten und Pflanzen.

Ein Garten mithilfe von Partnerschaften

Vorletztes Jahr wurde in kollegialer Zusammenarbeit ein Hochbeet aus gebrauchten Holzpaletten (danke auch an den Hausservice des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften) und mit Komposterde aus dem Botanischen Garten gebaut. Um nicht jedes Jahr wieder Erde kaufen zu müssen, spendierte die Initiative Sustain It! einen Thermokomposter, der im kleinen Garten perfekt in die schattige hintere Ecke passt. Der Kompost verarbeitet unsere Grünabfälle (auch aus den Büros) und Kaffeesatz (teils auch aus der Cafeteria), damit der Apfelbaum, die Beete und das Hochbeet gedüngt werden können. Der früher regelmäßig gemähte „Rasen“ wird nur noch bei Bedarf mit einem Handrasenmäher an den Stellen gemäht, wo Stühle stehen. Highlights des Gartens sind der Apfelbaum, mehrere Lavendelsträucher, Hibiskus, Flieder, Brombeere, Rose, Frühlingsblumen und verschiedene Minzsorten. Im Hochbeet wuchsen zuletzt Mangold, Schnittlauch, Möhren, Erbsen, Petersilie, Basilikum und Bohnenkraut. Die Ernte aus dem Hochbeet ist für alle. Weitere Partizipation von Studierenden und Bibliotheksmitarbeiter*innen ist sehr gewünscht.

Toleranz für Unkraut, kleine Laubhaufen sowie ein Insektenhotel sollen eine nützliche Vielfalt wiederherstellen, die sich sonst im Umfeld kaum finden lässt. Die Probleme mit Schädlingen (Läuse etc.) wurzeln oft im fehlenden Lebensraum für Nützlinge (z.B. Marienkäfer, Bienen), doch zum Glück gibt es mit Projekten wie dem „Blühenden Campus“ ein Umdenken.

Arbeiten im Grünen (hoffentlich bald wieder Realität)

Bleibt noch zu erwähnen, dass der Bibliotheksgarten tatsächlich genutzt wird. Studierende und Mitarbeitende lesen und verweilen im Sommer gern dort auf den bequemen Gartenmöbeln. Selbstverständlich gibt es auch Zugang zum WLAN, so dass man es sich im Grünen gemütlich machen und auf die elektronischen Ressourcen der Bibliothek zugreifen kann.


Dieser Beitrag wurde von Jonas Schramm (Bibliothek für Sozialwissenschaft und Osteuropastudien) verfasst.

Ressourcen sparen bei Buchlieferungen – ein Erfahrungsbericht aus der Philologischen Bibliothek

Bildquelle: Photo by Sigmund on Unsplash

In der Strategie des Bibliothekssystems wurden neben Vision und Mission verbindliche Werte für die gemeinsame Zusammenarbeit formuliert. Wert 6 thematisiert Nachhaltigkeit und Verantwortung in unserem alltäglichen Arbeitsleben und den bewussten Umgang mit Ressourcen wie Wasser, Büromaterialien und Energie. Wie sieht ressourcenschonendes Arbeiten eigentlich in den Bibliotheken derzeit konkret aus?

In der Philologischen Bibliothek werden auf Grund des Bestandsprofils von Literatur- und Sprachwissenschaften viele Printtitel außerhalb des deutschsprachigen Raumes bestellt. Die Lieferanten sind in ganz Europa ansässig. Zoll-und Einfuhrbestimmungen führen oft zu vielfachen Ausdrucken von Lieferscheinen und Mehrfachrechnungen, teilweise auf hochwertigem Papier. Hier gibt es einen wirksamen Hebel, der seitens der Bibliotheken an die Lieferanten herangetragen werden sollte. Die Philologische Bibliothek hat im letzten Jahr alle Lieferanten angeschrieben, bei denen mehr als nur ein einfacher Rechnungsausdruck den Buchbestellungen beigelegt wurde: Farbausdrucke von Lieferscheinen, extra Ausdrucke der Bestellposten, Duplikate der Rechnungen, interne Bestellquittungen. Eine große Menge Papier, die sich vermeiden lässt. Auf unsere Anschreiben hin kam es zu sehr positiven Rückmeldungen und sofortigem Handeln. Unser Buchlieferant für französischsprachige Literatur reagierte umgehend: Umstellung der Ausdrucke auf Recyclingpapier, ausschließlich schwarz/weiß Ausdrucke und Reduzierung der Lieferscheine auf das absolut Notwendige. Zudem erhielten wir von dem Buchlieferanten „Amalivre“ aus Paris Fotos zur Anschaffung einer Papiermaschine, um Buchlieferungen ohne Plastik und mit bereits vorhandenem Verpackungsmaterial zu versenden. Dieser Entscheidung ging unsere Anfrage zur mehr Plastik- und Papiervermeidung voraus.

Das Schaffen von Bewusstsein ist stets ein erfolgsversprechender Ansatz, denn die Buchlieferanten sparen primär die Ressourcen an Papier, Strom in den Firmen ein und kommen vermehrt den Kundenwünschen in Sachen Nachhaltigkeit nach.

Gern stellt die AG Nachhaltigkeit den Entwurf des Anschreibens allen anderen Bibliotheken zur Verfügung. Sprechen Sie uns an: Janet.Wagner@fu-berlin.de

Auch kleine Taten wirken nach und schaffen Schritte in die richtige Richtung für mehr klima- und umweltbewussteres Arbeiten in der Bibliothekswelt.

Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Am 11. Februar ist der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Er wurde ins Leben gerufen, um den vollständigen gleichberechtigten Zugang und die Beteiligung von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft zu erreichen.

Die Gleichstellung der Geschlechter und der Zugang zur Wissenschaft sind Menschenrechte und entscheidend um die Rolle der Frauen in der Gesellschaft zu stärken und zu fördern.

Gegenwertig sind weniger als 30% der Forscher*innen weltweit weiblich. Ebenfalls nur 30% der Studentinnen wählen MINT-Fächer. Bisher gab es nur 22 Frauen, die bisher einen Nobelpreis in einer wissenschaftlichen Disziplin erhalten haben.

Insbesondere im Letzten und auch in diesem Jahr zeigt sich das Frauen in der Wissenschaft eine entscheidende Rolle in der Bekämpfung von COVID-19 haben. Dabei waren Frauen bei der Erweiterung des Wissens über das Virus sowie die Entwicklung von Testverfahren und Impfstoffen beteiligt. Anlässlich dessen wird sich der diesjährige Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft um Wissenschaftlerinnen drehen, die an der Spitze des Kampfes gegen COVID-19 stehen.

Die Gleichstellung der Geschlechter in der Wissenschaft nimmt nicht nur in der COVID-19-Pandemie eine große Rolle ein, sondern ist auch für die Erfüllung der Agenda 2030 von Nöten. Die Umsetzung der Agenda 2030 ist von der Nutzung aller zur Verfügung stehenden Talent abhängig. Die Wissenschaft ist ein Spiegelbild der Menschen, welche sie machen. Ein Ungleichgewicht der Geschlechter in Wissenschaft, Innovation und Forschung sowie in Führungskräften kann dazu führen, dass die entdeckten und entwickelten Infrastrukturen und Dienstleistungen, Bedürfnisse anderer Teile der Bevölkerung nicht berücksichtigen. Frauen haben andere Prioritäten, Perspektiven und Ansätze zu Forschung und Entwicklung. Eine Vielfalt in der Forschung vergrößert den Pool an talentierten Forscherinnen und Forschern. Es werden somit neue Perspektiven, Talente und Kreativität eingebracht. Durch den Ausschluss von Frauen und Mädchen aus der Wissenschaft können Länder ihr maximales Entwicklungspotenzial nicht erreichen, da sie die Talente der Hälfte ihrer Bevölkerung nicht berücksichtigen.

In den letzten 15 Jahren wurden große Anstrengungen betrieben, um Frauen und Mädchen für die Wissenschaft zu begeistern. Jedoch ist erst ein kleiner Teil des Weges, zur Gleichstellung der Geschlechter in der Wissenschaft gegangen.

Dieser Blog-Beitrag wurde von Frau Jessica Herber (Auszubildende im 3. Lehrjahr) geschrieben.

Agenda 2030 – 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

2015 wurde von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Sie sind der gemeinsame Entwurf für Frieden und Wohlstand für die Menschen und den Planeten. 

Im Mittelpunkt stehen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Sie erkennen an, dass die Beendigung von Armut und anderen Entbehrungen mit Strategien einhergehen muss, die Gesundheit und Bildung verbessern, Ungleichheit verringern, das Wirtschaftswachstum ankurbeln und gleichzeitig den Klimawandel bekämpfen und damit den Erhalt unserer Ozeane und Wälder.

Kennen Sie alle 17 Ziel? – Eine Zusammenfassung im Kurzfilm.

Und hier noch ein paar Ressourcen zur Vertiefung:

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

25 Jahre UN-Weltfrauenkonferenz von Peking

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

25 Jahre nach ihrer Verabschiedung sind die Erklärung von Peking nach wie vor die umfassendste und transformativste globale Agenda für die Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Rolle von Frauen und Mädchen. Ihre Fortschrittsbilanz für 2020 findet zum ersten Mal im Zusammenhang mit der Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 und ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) statt. Die Agenda 2030, zu der auch die SDG 5 über die Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter und die Ermächtigung aller Frauen und Mädchen gehört, betont die zentrale Bedeutung der Gleichstellung der Geschlechter für Fortschritte bei allen Zielen und Vorgaben.

Die Abschlusserklärung der Weltfrauenkonferenz in Peking sowie die Erklärung der Konferenz in Nairobi zehn Jahre zuvor werden als Vorläufer der für die Frauenrechte wichtigen UN-Resolution 1325 aus dem Jahr 2000 gesehen, die als Meilenstein zur Ächtung sexueller Kriegsgewalt gegen Frauen und Mädchen gilt.

Literatur zum Thema:

Ten Years of Women, Peace and Security : Gaps and Challenges in Implementing Resolution 1325 – 84/2011/35053  Universitätsbibliothek (Magazinbestellung)

Women, Peace and Security : Study Submitted by the Secretary-General Pursuant to Security Council Resolution 1325 (2000) – Signatur: 88/2003/20561  Universitätsbibliothek (Magazinbestellung)

„Frauen Und Kinder Zuerst!“ : Eine Qualitative Ist-Standsanalyse Zur Implementierung Der SR-Resolution 1325 Im Österreichischen Bundesheer Im Einsatzraum an Den Beispielen Kosovo, Bosnien Und Herzegowina Und Golan ; Teilforschungsprojekt Zum Forschungsprojekt Der Landesverteidigungsakademie,BMLVS 112: Gender Mainstreaming Im ÖBH / Aga Kwiecinski. – 18/2012/2337 Universitätsbibliothek (offenes Magazin)

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Ziele für nachhaltige Entwicklung – Bericht für das Jahr 2020 veröffentlicht

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Vor kurzem wurde der 2020 Sustainable Development Goals Report (Ziele für nachhaltige Entwicklung – Bericht für das Jahr 2020) in englischer Sprache veröffentlicht. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gibt die deutsche Fassung heraus – auf die wir uns allerdings noch ein paar Wochen gedulden müssen.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres sagt zum neuen Report: „Everything we do during and after this crisis [COVID-19] must be with a strong focus on building more equal, inclusive and sustainable economies and societies that are more resilient in the face of pandemics, climate change, and the many other global challenges we face.“

Die Ziele der nachhaltigen Entwicklung sind der Leitfaden für eine bessere und nachhaltigere Zukunft für alle Menschen. Sie befassen sich mit den globalen Herausforderungen, einschließlich derjenigen, die mit Armut, Ungleichheit, Klima, Umweltzerstörung, Wohlstand sowie Frieden und Gerechtigkeit zusammenhängen.

Übrigens: Wenn Sie den Bericht (2019) in gedruckter Form lesen möchten, können Sie ihn im Lesesaal des Dokumentationszentrum UN-EU in der Universitätsbibliothek unter „uno 5220 V489“ finden.

Noch mehr Informationen zur UN & EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.