ProQuest LibGuide: Zugriff auf 130 Datenbanken

Zum Semesterbeginn möchten wir auf die breite Palette von Inhalten des Anbieters ProQuest aufmerksam machen, die über das FU-Campusnetz zugänglich sind.

Gegenüber dem Vorjahr sind in 2022 zum einen neue Module bzw. Inhalte von Datenbanken hinzugekommen, für die bereits Lizenzen bestanden:

  • History Vault:
    • American Politics and Society from Kennedy to Watergate, 1960-1975
    • American Politics in the Early Cold War: Truman and Eisenhower Administrations, 1945-1961
    • Confidential U.S. State Department Central Files, Europe and Latin America, 1960-1969
    • World War II: U.S. Documents on Planning, Operations, Intelligence, Axis War Crimes, and Refugees
  • Entertainment Industry Magazine Archive:
    • EIMA 4: Rock, Folk and Hip-Hop
  • Ethnographic Video Online:
    • Royal Anthropological Institute Teaching Edition

Zum anderen ist eine komplette Datenbank hinzugekommen, die Primär- und Sekundärquellen zur US-amerikanischen Frauengeschichte sowie zur US-Geschichte im weiteren Sinn enthält:

Damit sind für FU-Angehörige aktuell ca. 130 Datenbanken mit Primärquellen und Archivmaterial des Anbieters ProQuest verfügbar.

Eine vollständige Übersicht bietet der ProQuest LibGuide Primary Sources für die FU Berlin.

Die Datenbanken werden dort sowohl in einer thematischen als auch einer alphabetischen Übersicht dargestellt und können so gezielt aufgerufen werden.
Mit einem Klick auf das Info-Icon kann man sich jeweils einen kurzen, englischen Informationstext zu den Inhalten der jeweiligen Datenbank anzeigen lassen.

Die Titel sind außerdem im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen.

Testzugriff für „San Francisco Chronicle“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 15. April 2022 kann über das FU-Campusnetz die Online-Ausgabe der Zeitung San Francisco Chronicle getestet werden.

Der Zugriff erfolgt über die Plattform „America’s Historical Newspaper“ des Anbieters Readex.

Dort werden fast 29.000 digitalisierte Ausgaben des Titels aus den Jahren 1923 bis 2000 verfügbar gemacht.

Die Ausgaben können zu einem gezielt anhand ihres Erscheinungsdatums ausgewählt werden. Zum anderen können sie durchsucht werden (einfache und erweitere Suche).

Nach dem Öffnen eines Dokumentes werden u.a. die Funktionen Druck, Download und Zitieren angeboten.  

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Test für „Political Extremism and Radicalism“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 26. Februar 2022 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Political Extremism and Radicalism des Anbieters Gale getestet werden.

Die Zusammenstellung seltener Archivsammlungen bietet einen Einblick in Randgruppen sowohl aus dem rechten also auch dem linken politischen Spektrum.

Die Primärquellen decken einen Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert ab und umfassen eine Vielzahl von Materialien.
Enthalten sind u.a. Zeitschriften, Wahlkampfpropaganda, Regierungsakten und mündliche Überlieferungen.

Insgesamt 17 verschiedene Sammlungen verteilen sich auf zwei Module:

  • Far-Right and Left Political Groups in the U.S., Europe, and Australia in the Twentieth Century
    • The American Radicalism Collection
    • British Home Office Defence Regulation 18B Advisory Committee Papers Regarding the Detainment of Oswald Mosley, Leader of the British Union of Fascists
    • British Home Office Registered Papers Regarding British Fascists and Suspected Nazi Sympathisers
    • British Security Service Personal Files. Subseries on Right Wing-Extremists, Communists and Suspected Communists, and Soviet and Other Communist Front Organisations
    • Fascist and Anti-Fascist Booklets
    • The Hall-Hoag Collection of Dissenting and Extremist Printed Propaganda
    • Leaflets, Stickers, Posters, Electoral Ephemera from Fascist and Anti-Fascist Groups
    • Searchlight Magazine
    • Searchlight Oral Histories Collection
  • Far-Right Groups in America
    • Christian Identity and Far-Right Wing Politics (1923-2010)
    • FBI File on Charles Lindbergh (1939-1956)
    • FBI File on Ezra Pound (1941-1971)
    • FBI File on Joseph McCarthy (1942-1974)
    • FBI File on the Posse Comitatus (1973-1996)
    • James Aho Collection (1960-2010)
    • Social Documents Collection (1918-2000)
    • Walter Goldwater Radical Pamphlet Collection (1800-1999)

Der Beschreibungstext wurde den Informationsseiten des Anbieters entnommen.

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Nationallizenz für Gender: Identity and Social Change

Im Rahmen einer Nationallizenz kann die Datenbank Gender: Identity and Social Change genutzt werden.

Die Datenbank enthält Quellen aus dem 19. und 20. Jahrhundert zur Geschichte der Suffragetten und des Kampfes für das Frauenwahlrecht, zur Geschichte des Feminismus und darüber hinaus zu verschiedenen Themen der Geschlechtergeschichte. Der Schwerpunkt liegt auf Quellen aus dem angloamerikanischen Kulturraum und basiert auf Sammlungen von neun Bibliotheken, unter anderem aus dem Bestand der Schlesinger Library on the History of Women in America.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Neu: 60 Datenbanken mit Primärquellen von ProQuest

Bis zum 31. Dezember 2021 können über das Campusnetz 60 Datenbanken von ProQuest genutzt werden.

Eine vollständige Übersicht über die Datenbanken, sowohl thematisch als auch von A-Z, bietet der ProQuest LibGuide Primary Sources, von wo aus leicht auf die jeweiligen Datenbanken zugegriffen werden kann.

Bei den Datenbanken handelt es sich um Sammlungen von Texten und Videos aus Primärquellen, u.a. aus Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, Regierungsdokumenten oder Archivmaterial.

Die enthaltenen Quellen mit Millionen von Seiten decken große Themenbereiche aus der Geschichte der USA, afroamerikanischen Geschichte, Geschichte Großbritanniens, Soziologie (inklusive Ethnologie und Gender Studies), Psychologie (inkl. Erziehung und Sozialarbeit), Kunst und Literatur ab.

Eine Auswahl der verfügbaren Datenbanken:

Sie können den LibGuide auch im Datenbank-Infosystem (DBIS) finden. Ein Teil der getesteten Titel ist auch in einer eigenen DBIS-Sammlung auffindbar.

Zugriff auf „African American Newspapers“-Datenbanken

Seit diesem Monat sind über das FU-Campusnetz die Datenbanken African American Newspapers, „Serie 1“ und „Serie 2“ des Anbieters Readex nutzbar.

Enthalten sind über 350 retrodigitalisierte US-Zeitungen aus 35 Bundesstaaten, die von 1827 bis 1998  afroamerikanische Erfahrungen aus erster Hand widerspiegeln, inkl. Nachrufe, Werbeanzeigen, Editorials und Illustrationen. Thematisch bedient werden u. a. das Leben in den Südstaaten, der Abolitionismus, das Wachstum der Schwarzen Kirche, die Emanzipationsproklamation Abraham Lincolns, die Jim-Crow-Ära, die Great Migration, die künstlerische Bewegung Harlem Renaissance oder der Anfang der Bürgerrechtsbewegung.

Der deutschlandweite Zugriff via Nationallizenz wird mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Fachinformationsdienstes (FID) Anglo-American Culture durch das John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien Berlin (JFKI) ermöglicht und durch die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen organisiert.

Die beiden Datenbanken im Überblick:

African American Newspapers, Serie 1
Die „Serie 1“ bietet Zugang zu 280 retrodigitalisierten US-Zeitungen der Erscheinungsjahre 1827 bis 1998. Sie stammen aus den größten afroamerikanischen Zeitungsarchiven in den USA – der Wisconsin Historical Society, Kansas State Historical Society und Library of Congress. Für die Auswahl der Titel war James Danky, Herausgeber der Bibliografie African-American Newspapers and Periodicals verantwortlich.

Enthaltene Zeitungen sind neben dem New Yorker Freedom’s Journal – der ersten afroamerikanischen Zeitung in den USA – auch The Colored Citizen (Kansas), Arkansas State Press, Rights of All (New York), Wisconsin Afro-American (New York), Age, L’Union (Louisiana), Northern Star and Freeman’s Advocate (New York), Richmond Planet, Cleveland Gazette oder The Appeal (Minnesota).

African American Newspapers, Serie 2
Die „Serie 2“ ergänzt und erweitert den ersten Teil um mehr als 75 neue Zeitungen der Jahre 1835 bis 1956 aus 22 US-Staaten (inkl. District of Columbia). Die enthaltenen Zeitungen wurden alle für oder von Afroamerikanern geschrieben. Das ermöglicht es, neue Entdeckungen über das Leben von Afroamerikanern als Individuen, als ethnische Gruppe und als Amerikaner zu machen. Die Auswahl übernahm erneut James Danky. Für die Digitalisierung wurde mit folgenden Institutionen zusammen gearbeitet: American Antiquarian Society, Center for Research Libraries, Library of Congress und New York Public Library.

Enthaltene Zeitungstitel sind Frederick Douglass’ New National Era (Washington, DC), Washington Tribune (Washington, DC), ChicagoBee, The Louisianian (New Orleans), The Pine and Palm (Boston), National Anti-Slavery Standard (New York), New York Age, Harlem Liberator (New York), North Carolina Republican and Civil Rights Advocate (Weldon, NC) oder Southern News (Richmond, Virginia).

(Bildquelle: Readex)

Testzugriff für „Newspapers.com“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 18. März 2020 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei Newspapers.com getestet werden.

Die Datenbank, lizensiert vom Anbieter ProQuest über den Genealogie-Dienstleister Ancestry.com, bietet Zugriff auf mehr als 15.000 retrodigitalisierte Zeitungen aus dem 18.-20. Jh.

Schwerpunktmäßig abgedeckt wird der US-amerikanische Raum mit Voll- und Teilzugriffe auf Zeitungsarchive (über 149 Mio. Seiten). Enthalten sind aber auch Titel aus Australien, England, Irland, Kanada, Nordirland sowie Panama (über 7 Mio. Seiten).

Die Spanne reicht von überregional und regional erscheinenden Tageszeitungen bis hin zu Titeln, die nur innerhalb eines Bundesstaates erschienen sind bzw. kleinen Lokalzeitungen. Neben der Recherche zu historischen Ereignissen kann die Datenbank auch für die Ahnenforschung genutzt werden.

Einzelne Zeitungsseiten lassen sich zum Eigengebrauch als JPG- oder PDF-Datei abspeichern oder ausdrucken. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Artikel auf einer Zeitungsseite (Clip) bzw. mehrere Artikel (Clippings) auszuwählen, zu speichern und online zu teilen. Für diese Funktion ist eine vorherige, kostenfreie Registrierung über das World Collection Archive erforderlich (alternativ mit eigenem Ancestry- oder Facebook-Account).

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Online-Datenbanken zur US-amerikanischen Konsumgeschichte lizenziert

Im Rahmen von Nationallizenzen kann ab sofort kostenfrei auf die beiden Datenbanken J. Walter Thompson: Advertising America und Market Research & American Business zugegriffen werden.
Die beiden Angebote des Verlags Adam Matthew Digital legen Schwerpunkte jeweils auf die US-amerikanische Konsumgeschichte sowie die Geschichte des transnationalen Marketings nach 1945. Zugriff gibt es u. a. auf Memoranden, Reports, Sitzungsprotokolle, Briefe, Kontounterlagen, Werbematerialien.

Die Beiden Datenbanken im Überblick:

Die Beschreibungstexte sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Datenbank-Test für eine potenzielle Nationallizenz: Foreign Broadcast Information Service (FBIS)

Die Datenbank wurde ab November 2020 lizenziert.

ReadexBis zum 31. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz die Foreign Broadcast Information Service (FBIS) kostenfrei getestet werden. Um zu prüfen, ob die Nutzung dieser Datenbank sich für eine Nationallizenz eignet, wodurch die Ressource für einen größeren Nutzerkreis verfügbar wäre, wird hier zum ausgiebigen Testen eingeladen.

Die Tagesberichte des Foreign Broadcast Information Service (FBIS) stellen als Zusammenstellung frei zugänglicher Informationen für mehr als ein halbes Jahrhundert eine für die USA wichtige Geschichtsdokumentation dar. Sie gelten als erstrangige Sammlung von Quellen zu Jahrzehnten wechselvoller Weltgeschichte. Der 1941 gegründete FBIS hatte die Aufgabe, abgefangene Rundfunksendungen ausländischer Regierungen, offizielle Nachrichtenmedien, und geheime Sendungen in besetzten Gebieten aller Kontinente zu überwachen, aufzunehmen, zu transkribieren und aus bis zu über 70 Sprachen zu übersetzen. Später wurde der Nachrichtendienst dem War Department untergliedert, ab 1947 dem Auslandsgeheimdienst CIA.

Der vom Anbieter Readex im Volltext aufbereitete Datenbestand teilt sich in zwei chronologische Abschnitte – Berichte der Jahre 1941-1974 und von 1974-1996. Die FBIS-Tagesberichte der Jahre 1941 bis 1974 bestehen aus einem einzigen kumulativen oder gesammelten Report, der bis auf wenige Ausnahmen fünfmal in der Woche erschien. Später nach Regionen unterteilt, war dieser als „the White Book“ bekannt. Die Tagesberichte der Jahre 1974 bis 1996 sind dagegen in acht verschiedene regionale Reports unterteilt:

  • Part 1: Middle East, Africa, Near East and South Asia (MEA, NES)
  • Part 2: Sub-Saharan Africa & South Asia (SSA, SAF, AFR, SAS)
  • Part 3: China (CHI)
  • Part 4: Asia, Pacific and East Asia (APA, EAS)
  • Part 5: Latin America (LAT, LAM)
  • Part 6: Eastern Europe (EEU)
  • Part 7: Soviet Union and Central Eurasia (SOV)
  • Part 8: Western Europe (WEU).

Einfache Suchen können daher eine ziemlich hohe Trefferanzahl auslösen – es empfiehlt sich weitere Suchfelder (u. a. Recherche nach Titel, Quelle oder Sprache möglich) einzublenden oder seine Ergebnisliste nach Zeitraum einzugrenzen.

Die Berichte selbst liegen als Image-Dateien vor und können im Format PDF abgespeichert bzw. ausgedruckt werden. Literaturnachweise können als RIS-Datei heruntergeladen und in Literaturverwaltungsprogramme übertragen werden.

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HeinOnline im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis voraussichtlich 30. August 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die Inhalte von HeinOnline zugegriffen werden.

Die Datenbank beinhaltet eine umfangreiche Sammlung juristischer Materialien der Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritanniens und des Commonwealth:

• Mehr als 2500 anglo-amerikanische Rechtszeitschriften ab Erscheinungsbeginn
• Alle US-amerikanischen Verträge und Abkommen
• Alle veröffentlichten U.S. Supreme Court Entscheidungen
• Federal Register 1936 bis heute
• Rechtswissenschaftliche Monographien – „Klassiker“ – von der Antike bis zur Gegenwart
• Dokumente zum Staatsrecht von über 190 Nationen

Alle Texte sind suchbar und im zitierfähigen Format dargestellt (image-based).

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

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