Kunst- und Satirezeitschriften des 19. und 20. Jh. online

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek wurde die kostenfreie Online-Datenbank art journals – Kunst- und Satirezeitschriften.

Mit dieser Datenbank bietet die UB Heidelberg den freien Zugang zu den von ihr digitalisierten Kunst- und Satirezeitschriften an. Schwerpunktmäßig handelt es sich um deutschsprachige und im europäischen Ausland erschienene Zeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In Zusammenarbeit mit dem polnischen Partner Collegium Artium sind zusätzlich wichtige polnische Kunstzeitschriften mit ihrem Gesamtbestand bis in die Gegenwart zugänglich.

Die Datenbank umfasst derzeit bereits über 100 Zeitschriftentitel mit dem Inhalt von ca. 50.000 Bänden im Volltext. Der Zugriff auf die Zeitschriftentitel kann sowohl über das Erscheinungsland, eine alphabetische Titelliste als auch nach Erscheinungsjahren erfolgen. Für die übergreifende Recherche innerhalb der bibliographischen Daten und Inhaltsverzeichnisse der digitalisierten Zeitschriftenbände steht eine Recherchemaske zur Verfügung (u.a. Autor-/Titelstichwortsuche). Die Volltextsuche ist für in Antiqua gedruckte Texte möglich. Die Karikaturen und Illustrationen der Satirezeitschriften werden zusätzlich in der von der UB Heidelberg betriebenen Bild- und Multimediadatenbank HeidICON erfasst und erschlossen.

Der Text ist weitgehend der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Neue Virtuelle Fachbibliothek Benelux gestartet

Die vor wenigen Tagen online gegangene ViFa Benelux ersetzt künftig die Virtuelle Fachbibliothek Niederländischer Kulturkreis / NedGuide der ULB Münster sowie die Fachinformationsseiten Belgien/Luxemburg der USB Köln. Angeboten wird für Wissenschaftler, Studierende und sonstige Interessierte ein „One-Stop-Shop“ für die Online-Recherche zur Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung sowie für die Frisistik und Afrikaanse Philologie.

Das Angebot gliedert sich u. a. in eine Metasuche über zahlreiche Fachkataloge und -datenbanken, eine fachliche E-Zeitschriften- sowie Datenbankliste in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) bzw. im Datenbankinfosystem (DBIS). Im Aufbau begriffen ist ein Dokumentenserver („Benelux-Dok“), während ein Forschungsführer („ViFa Benelux Forscher- und Forschungswiki“) sowie Neuerwerbungslisten ebenfalls bereitgestellt werden. Ergänzt wird das Angebot um einen Blog zu aktuellen Fachnachrichten sowie einen Newsletter zum Sondersammelgebiet.

Das Fachportal ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts des Sondersammelgebietes Benelux. Gemeinsame Projektnehmer sind die Universitäts- und Landesbibliothek Münster mit dem Sammelschwerpunkt Niederländischer Kulturkreis und die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, die den Sammelschwerpunkt Belgien/ Luxemburg betreut.

Early Modern Pamphlets Online (TEMPO) – Dutch Pamphlets

Bei der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als Nationallizenz finanzierten Datenbank TEMPO handelt es sich um eine digitalisierte Flugschriftensammlung, die modular aufgebaut ist. Angeboten werden die beiden niederländischen Kollektionen:
1) Dutch Pamphlets (1486-1853): The Knuttel Collection
Hierbei handelt es sich mit 34.000 Flugschriften um die umfangreichste Sammlung der Niederlande, die an der Koninklijken Bibliotheek in Den Haag aufbewahrt wird.
2) Dutch Pamphlets (1542-1853): The Van Alphen Collection
Die umfasst 2.800 Flugschriften und liegt in der Universitätsbibliothek von Groningen.
3) Recherchierbar – jedoch als Volltexte nicht in der Lizenz enhalten sind 10.000 deutsch und lateinischsprachige Flugschriften des 16. Jahrhunderts [im deutschsprachigen Raum] aus den Beständen deutscher Bibliotheken.
Die Sammlung befindet sich als Mikrofiche-Ausgabe im Lesesaal unter der Signatur IV 1333 im Mikromaterialienregal.

Tipp zur Recherche: wählt man in der Suchmaske als Suchkriterium „place“, „language“, „subject“ oder „series“ aus erscheint die Option einer „browselist“.

Von Bibliotheksrechnern lassen sich die Dokumente nur im pdf-Format öffenen, Quicktime ist nicht installiert.

Dank für dieses Posting an Marc Spieseke aus der UB.