UN2020: Welche Zukunft wollen wir, welche Vereinten Nationen brauchen wir?

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Im nächsten Jahr werden die Vereinten Nationen 75 Jahre alt. Für 2020 hat sich die Weltorganisation folgendes Motto gegeben: „UN2020, The Future we want, the UN we need“.

Die DGVN nimmt dies zum Anlass im Rahmen einer Podiumsdiskussion über „wie wir die Vereinten Nationen stärken können“, zu diskutieren.

Wann: 25. Oktober 2019, 18:30 Uhr (Einlass 18:10 Uhr)

Programm:

– 18:30 Uhr Begrüßung Detlef Dzembritzki, DGVN-Vorsitzender

– 18:35 Uhr Gesprächsrunde mit Niels Annen (Staatsminister im Auswärtigen Amt,angefragt), Dr. Marianne Beisheim (Stiftung Wissenschaft und Politik, DGVN-Forschungsrat), Andreas Bummel (Director, Democracy Without Borders) und Dr. Manuela Scheuermann (Universität Würzburg), Moderation: Hannah Birkenkötter (DGVN-Vorstand)

– 20:00 Uhr Empfang.

Ort: DBB Forum, Friedrichstraße 169, 10117 Berlin

Bitte melden Sie sich an: DGVN-Onlineformular.

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Zwischen Zweifeln und Fortschritten: Der SDG-Gipfel der Vereinten Nationen

Vom 24.-25. September 2019 kommen in New York die Staats- und Regierungschefs/-chefinnen zum ersten SDG-Gipfel zusammen. Vier Jahre nach Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung werden Sie beraten, wie die Umsetzung der Ziele gelingen kann.

Welche Fortschritte konnten bereits erzielt werden und wo gibt es die größten Missstände? Auf welche grundlegenden Veränderungen kommt es in den nächsten Jahren an, um die SDGs erreichen zu können? Und welche Impulse für stärkeres Handeln und notwendige Reformen können vom SDG-Gipfel der Vereinten Nationen ausgehen?

Programm

18:30: Begrüßung durch Detlef Dzembritzki, DGVN-Vorsitzender

18:35: SDG-Gipfel in New York (Dr. Marianne Beisheim, Stiftung Wissenschaft und Politik, SWP)

18:50: Live-Schaltung zum SDG-Gipfel nach New York mit Einschätzungen von Rebecca Freitag und Felix Kaminski (Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung)

19:00: Podiumsdiskussion zur Umsetzung der SDGs mit

  • Ernst Ulrich von Weizsäcker, Umweltwissenschaftler, Mitglied des Deutschen Bundestags a.D.
  • Ulli Nissen, Mitglied des Deutschen Bundestags
  • Marcel Dorsch, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WGBU)
  • Christina Arkenberg, Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DSPG)

Moderation: Katie Gallus (angefragt)

20:00: Empfang

Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an.

Veranstaltungsadresse:  Urania
An der Urania 17
10787 Berlin

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Bewirb Dich: 64. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission in New York

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Im März 2020 findet in New York die 64. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (Commission on Status of Women, CSW) statt, in deren Mittelpunkt die Umsetzung der Aktionsplattform von Peking stehen wird.

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) fördert die Teilnahme von zwei Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft mit ausgewiesener fachlicher Expertise auf dem Gebiet der Gendergerechtigkeit. Die beiden ausgewählten „UNA Germany Youth Observer“ lernen in 5 bis 7 Tagen die Themen, Akteure und Prozesse auf internationaler Ebene intensiv kennen, bringen ihre Expertise ein und knüpfen wichtige Kontakte auf nationaler und internationaler Ebene.

Das Programm „Youth for CSW“ umfasst die Vorbereitung und Begleitung durch das DGVN-Generalsekretariat und Ehrenamtliche mit UN-Expertise, sowie die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gendergerechtigkeit in der DGVN. Erwartet wird, dass während und nach der Reise über relevante Kanäle und Netzwerke von der 64. FRK-Sitzung in New York berichtet wird und die Erkenntnisse und Erfahrungen aktiv an junge Menschen weitergegeben werden.

Die DGVN übernimmt die Kosten für Flug und Unterkunft und zahlt einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in New York. Ein erstes Vorbereitungstreffen findet bereits im Oktober 2019 in Berlin statt.

Auswahlkriterien für die Aufnahme ins Programm „Youth for CSW“:

  • Belegtes Engagement für eine gendergerechte Welt mit nachgewiesenen eigenen Beiträgen
  • Jugendpolitische Erfahrung
  • Ideen für die Berichterstattung aus New York und für die Auswertung gemeinsam mit jungen Menschen nach Rückkehr
  • Interesse, das Thema Gendergerechtigkeit, auch auf internationaler Ebene zu gestalten
  • Mindestens 18 Jahre und höchstens 25 Jahre alt (im März 2020)

Inhalt der Bewerbung um die Aufnahme ins Programm „Youth for CSW“:

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Angabe einer Referenzperson aus einer einschlägigen zivilgesellschaftlichen Organisation

Bewerbung an: Frau Dr. Lisa Heemann – bewerbung@dgvn.de.

Bewerbungsfrist: 15. September 2019

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Diskussionsabend: Zwischenbilanz der deutschen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat

Die DGVN und die Fraktion der Freien Demokraten im Bundestag, mit dem Unterausschuss-Vorsitzenden für Vereinte Nationen Ulrich Lechte, laden am 12.09.2019 von 18 – 21 Uhr zum Diskussionsabend „Zwischenbilanz der deutschen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat“ in den Bundestag ein.

Deutschland ist seit Januar 2019 für zwei Jahre Mitglied im UN-Sicherheitsrat und hatte im April den Vorsitz inne. Der Sicherheitsrat trägt, nach Artikel 24 der UN-Charta, die „Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“. Als eines von 15 Mitgliedern des Sicherheitsrats hat Deutschland die Mitverantwortung für diese wichtige Aufgabe übernommen.

Die Podiumsdiskussion dient einer ersten Zwischenbilanz und geht der Frage nach, ob die Bundesregierung dieser Verantwortung gerecht wird.

Begrüßung:

  • Alexander Graf Lambsdorff MdB, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
  • Detlef Dzembritzki, Vorsitzender der Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V

Impulsvortrag – Germany and the Security Council: Can the UN System Be Saved?

  • Richard Gowan, UN-Direktor der International Crisis Group, New York

Podiumsdiskussion:

  • Ulrich Lechte MdB, Vorsitzender Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung
  • Dr. Andreas Nick MdB, Obman der CDU/CSU-Fraktion im Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung
  • Hannah Birkenkötter, Mitglied des Vorstands der DGVN
  • Richard Gowan, UN-Direktor der International Crisis Group, New York

Moderation: Jens Henning Fischer

Schlusswort: Ulrich Lechte MdB, Vorsitzender Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung

Im Anschluss wird zum Empfang gebeten.

Es wird um Anmeldung über das Onlineformular gebeten.

Veranstaltungsadresse:

Deutscher Bundestag
Abgeordnetenlobby, Eingang Reichstagsgebäude Süd
Scheidemannstraße
10117 Berlin

Einlass: 18 Uhr

Berufsperspektiven rund um die UN

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) Landesverband Berlin-Brandenburg lädt am 16. Mai 2019 um 18:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit anschließendem get-together: Berufsperspektiven rund um die UN.

Programm:

18:00 Einlass

18:15 Begrüßung

18:30 Beginn der Podiumsdiskussion

Gäste:

  • Dr. Ekkehard Griep – Stellv. Vorsitzender der DGVN und Herausgeber des Buches „Wir sind UNO”, Tätigkeit u.a. im UN-Sekretariat in New York
  • Brigitta von Messling – Stellv. Leiterin des Teams Training am Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) sowie ehem. Leiterin des subregionalen Büros in Arauca der UN Verification Mission in Colombia
  • Hans-Christian Mangelsdorf – Leiter der Arbeitseinheit für Management, Haushalt und Personalfragen der Vereinten Nationen im Auswärtigen Amt
  • Lisa Hilleke – Beraterin und Referentin für Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit u.a. beim Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV)
  • Oliver Hasenkamp – Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Generalsekretariat der DGVN, ehem. Koordinator der UNi-Gruppe

Moderation: Lena Cornelis, UNi-Gruppe

20:00: Get-together

Es wird um Anmeldung bis zum bis 13. Mai gebeten.

Ort: Deutsches Institut für Menschenrechte, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin

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Ohne Risiken und Nebenwirkungen? Globale Gesundheit und die Vereinten Nationen

Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und deren Sustainable Development Goals (SDGs), ist als Ziel Nr.  3 „Ensure healthy lives and promote well-being for all at all ages“ festgehalten. Hier geht es u. a. um die Bekämpfung von Krankheiten mit geringen Überlebenschancen für die Betroffenen (AIDS, Ebola, etc.), die Bekämpfung von Mütter- und Kindersterblichkeit aber auch, um die Verbesserung der Gesundheitsvorsorge für alle.

Neben nationalen Maßnahmen bedarf es vor allem der internationalen Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen. Denn: Gesundheit trägt nicht nur zu nachhaltiger Entwicklung bei, sondern besitzt auch eine menschenrechtliche und sicherheitspolitische Dimension.

Die DGVN lädt am 10.04.2019 von 18:30 – 21:00 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung über folgende Fragen ein: Welche Schwerpunkte setzt Deutschland im Bereich der globalen Gesundheit? Was verbirgt sich hinter dem Globalen Aktionsplan für ein gesundes Leben und Wohlergehen aller Menschen? Und wie kann das Menschenrecht auf Gesundheit verwirklicht werden?

Programm:

Begrüßung: Detlef Dzembritzki, DGVN-Vorsitzender

Deutschlands Politik im Bereich der globalen Gesundheit

  • Prof. Dr. Andrew Ullmann, MdB, stellv. Vorsitzender Unterausschuss Globale Gesundheit
  • Karolin Seitz, Global Policy Forum

Kommentar: Das Menschenrecht auf Gesundheit
Dr. Kerstin Leitner
, DGVN-Präsidium

Kommentar: Gesundheit und Sicherheit
Daniela Braun
, Konrad-Adenauer-Stiftung

Diskussion | Moderation: Maike Voss, Stiftung Wissenschaft und Politik

anschließend Empfang

Veranstaltungsort: Hotel Aquino / Katholische Akademie Berlin, Hannoversche Str. 5b, 10115 Berlin

Es wird um Anmeldung gebeten.

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Ausschreibung der DGVN: Dissertationspreises 2019

Quelle: DGVN

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) schreibt zum sechsten Mal einen Dissertationspreis aus.

Mit dem Preis werden herausragende Forschungsarbeiten zu den Vereinten Nationen, insbesondere zu deutscher UN-Politik, zu Grundlagen, Institutionen und Handlungsfeldern des UN-Systems ausgezeichnet. Fragestellung und Forschungsansatz sollten einen deutlichen UN-Bezug aufweisen und dabei von breiterer Relevanz sein. Über die Vergabe des Preises entscheidet der DGVN-Forschungsrat. Mit dem Preis verbunden ist die Möglichkeit der Veröffentlichung in der Reihe »The United Nations and Global Change« des Nomos-Verlags bei gleichzeitiger Unterstützung für anfallende Druckkosten in Höhe von 1000 Euro oder ein Preisgeld von 1000 Euro.

Voraussetzungen:

  • Die Dissertation soll 2017, 2018 oder 2019 erfolgreich an einer deutschen oder ausländischen Universität abgeschlossen worden sein.
  • Sie kann, muss aber noch nicht publiziert sein.
  • Sie soll in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.
  • Der Kreis der Bewerberinnen und Bewerber umfasst Personen, die in Deutschland promoviert wurden, oder Deutsche, die im Ausland promoviert wurden.
  • Selbstbewerbungen sind möglich; auch Vorschläge von Dritten sind willkommen.

vollständige Bewerbung mit:

  • wissenschaftlichen Lebenslauf mit Schriftenverzeichnis,
  • Nachweis der Doktorprüfung,
  • ein Exemplar der Dissertation sowie
  • die Gutachten zur Dissertation.

Bewerbungen per E-Mail an:

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen
–Forschungsrat–

z. Hd. Juliane Pfordte

Betreff: Dissertationspreis 2019

E-Mail: pfordte@dgvn.de

Die Bewerbungsfrist für den Dissertationspreis 2019 ist der 31. Mai 2019.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Anfang des Jahres 2020 statt.

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UNbezahlbar! Veranstaltung aus Anlass des 80. Geburtstags von Professor Dr. Klaus Hüfner

UN Flag (https://www.unmultimedia.org/s/photo/detail/792/0792832.html)

Wie kaum ein anderer hat sich Professor Dr. Klaus Hüfner wissenschaftlich mit den Finanzbeiträgen der Mitgliedstaaten an die Vereinten Nationen beschäftigt. Aus Anlass seines 80. Geburtstages lädt die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen am 22. Januar 2019 von 18.30 bis 20.00 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung zu den Themen Reform und Finanzierung der Vereinten Nationen.

PROGRAMM

Begrüßung:

Detlef Dzembritzki, DGVN-Vorsitzender

Laudatio:

Prof. Dr. Norman Weiß, Koordinator des DGVN-Forschungsrats, Universität Potsdam

Podiumsgäste:

Prof. Dr. Klaus Hüfner, DGVN-Präsidium

Christian Mangelsdorf, Leiter der Arbeitseinheit für Management, Haushalt und Personalfragen der Vereinten Nationen im Auswärtigen Amt (AA)

Jens Martens, Geschäftsführer des Global Policy Forums (GPF)

Dr. Sebastian Paust, Leiter des Referats 504 „Vereinte Nationen“, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Dr. Silke Weinlich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Entwicklungshilfe (DIE)

Moderation:

Prof. Dr. Andrea Liese, Universität Potsdam und Mitglied des DGVN-Forschungsrats

Veranstaltungsadresse:

Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie, Forum B, Hannoversche Str. 5B, 10115 Berlin

Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr. Nach der Veranstaltung wir zu einem Empfang gebeten.

Bitte melden Sie sich über das Onlineformular der DGVN an.

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Im Kreis der Mächtigen: Erwartungen an Deutschlands Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

Die deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) lädt gemeinsam mit Inforadio-rbb am 11.01.2019, von 19:00-21:00 Uhr zu einer Veranstaltung ein.

2019 zieht Deutschland ein weiteres Mal für zwei Jahre in den UN-Sicherheitsrat ein. Der Rat trägt die Hauptverantwortung für die internationale Sicherheit und die Wahrung des Weltfriedens.

Deutschland will sich vor allem für die Verhütung von Krisen und Konflikten, den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz der Menschenrechte einsetzen. Doch wie viel Einfluss hat Deutschland tatsächlich? Und ist der Sicherheitsrat in seiner jetzigen Form überhaupt noch auf der Höhe der Zeit?

Darüber können Sie diskutieren mit:

  • Dietmar Ringel (Inforadio-rbb)
  • Annalena Baerbock (Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen)
  • Detlef Dzembritzki (DGVN-Vorsitzender)
  • Prof. Dr. Beate Rudolf (Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte)
  • Prof. Dr. Johannes Varwick (Universität Halle)
  • Dietmar Ringel (Inforadio-rbb) – Moderation

Veranstaltungort:

  • Hotel Aquino, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr.

Um Anmeldung wird gebeten.

Die Podiumsdiskussion wird aufgezeichnet und am 13. Januar 2019 in der Sendereihe „Das Forum“ im RBB ausgestrahlt. Nach der Veranstaltung laden wir zu einem Empfang.

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DGVN Mittagsgespräch „Ruanda nach dem Wahlzyklus – Rechtsstaatlichkeit, Fortschritt und Perspektiven“

Quelle: Pixabay (David Peterson)

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) und das Ökumenische Netz Zentralafrika laden am Dienstag, den 18.12.2018, zu einem Mittagsgespräch ein. Im Gespräch sollen die Wahlergebnisse (Präsidentschaftswahlen 2017, Parlamentswahlen 2018) und die damit verbundenen politischen Perspektiven für Ruanda diskutiert werden. Positive Entwicklungen im Bildungs,- Gesundheits- und Wirtschaftsbereich stehen im Gegensatz zu demokratischen und rechtsstaatlichen Defiziten. Die Meinungsfreiheit ist in Ruanda stark eingeschränkt, gleichzeitig wächst mit zunehmender Bildung eine Generation heran, die wahrscheinlich mehr Mitspracherechte einfordern wird.

Ruandas Entwicklungsziele sind in der „Vision 2020“ festgehalten: von einem landwirtschaftsbasierten Niedrigeinkommensland zu einer wissensbasierten Dienstleistungsökonomie. Die Vereinten Nationen vor Ort unterstützen die Entwicklungsstrategie der Regierung und bescheinigen ihr große Ambitionen bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Dennoch leben über 50 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.

Es diskutieren:

  • Dr. Gerd Hankel, Hamburger Institut für Sozialwissenschaften
  • Dr. Fabien Hagenimana, Rektor des „Institut d’Enseignement Supérieure“ (INES) in Ruhengeri

Moderation: Dr. Lisa Heemann, Generalsekretärin der DGVN

Uhrzeit: 12.00 bis 13.30 Uhr mit anschließendem Imbiss

Veranstaltungsort: Albrechtshof, Albrechtstraße 8, 10117 Berlin

Das Mittagsgespräch findet in englischer Sprache statt.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 17. Dezember 2018 unter: office@oenz.de

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