Deutscher Buchpreis 2018 – „Archipel” ist der Roman des Jahres 2018

Seit dem 8. Oktober steht nun fest, welches Prosawerk der „Roman des Jahres” 2018 ist. Pünktlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse kürte der Börsenverein des deutschen Buchhandels Inger-Maria Mahlke mit ihrem Roman „Archipel” zur Gewinnerin.

In dem von der Gegenwart bis ins Jahr 1919 rückwärts erzählten Text beleuchtet die Autorin die zerklüftete Historie Spaniens anhand der Geschichte dreier Familien, die aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. In der Begründung der Jury heißt es:

Der Archipel liegt am äußersten Rand Europas, Schauplatz ist die Insel Teneriffa. Gerade hier verdichten sich die Kolonialgeschichte und die Geschichte der europäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert. […] Das Alltagsleben, eine beschädigte Landschaft, aber auch das Licht werden in der Sprache sinnlich erfahrbar.

Nachdem bereits letztes Jahr der sogenannte EU-Roman „Die Hauptstadt” von Robert Menasse mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, steht insgeheim auch in diesem Jahr Europa und seine Geschichte im Fokus. Inger-Maria Mahlke darf sich nun über das Preisgeld von 25.000 Euro freuen. In der FU Berlin ist die Schriftstellerin keine Unbekannte. Sie studierte an der Freien Universität Rechtswissenschaft.

Wenn Sie mehr Interesse an der EU und ihrer Geschichte haben, dann besuchen Sie doch unser Dokumentationszentrum UN-EU.

„Colonial America“ im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 8. Oktober 2015 kann man über das Campusnetz der FU Berlin kostenfrei auf die Datenbank Colonial America zugreifen.

Colonial America, vom britischen Verlag Adam Matthew Digital bereitgestellt, gewährt Zugriff auf 1450 Bände der sogenannten „CO 5“-Reihe des englischen Nationalarchivs (The National Archives). Enthalten sind die Original-Korrespondenz zwischen der britischen Regierung und den Regierungen in den amerikanischen Kolonien der Jahre 1606 bis 1822. Dazu gehören Briefe, Gesetzesdokumente, Aufträge, gedruckte Pamphlete, Karten und weitere Materialarten zum damaligen Kolonialleben in Amerika.

Citation-Export wird für Endnote und RefWorks unterstützt. Nach einer kostenfreien Registrierung beim Anbieter lassen sich u. a. Suchen und Titel speichern.

Während des Tests ist es nicht möglich, die Dokumente als PDF-Dateien abzuspeichern!

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Ausstellung in der UB: Ein Platz im Schatten? Erinnerungen an die deutsche Kolonialgeschichte

In der Ausstellung „Ein Platz im Schatten?“ im Foyer der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, erstmals gezeigt während der langen Nacht der Wissenschaften 2012, möchten Ihnen die Studierenden des Masterstudiengangs Public History an der Freien Universität Berlin (www.public-history.fu-berlin.de) zeigen, wo sich heute noch Spuren des Kolonialismus finden lassen.

Zur Eröffnung am Freitag, 03.05.2013, 16.00 Uhr, sind alle Interessierte herzlich in das Foyer der Universitätsbibliothek eingeladen.

Ort: FU Berlin, Foyer der Universitätsbibliothek, Garystr. 39, 14195 Berlin
Öffnungszeiten: 03.05.2013 – 21.06.2013, Montag bis Freitag, 9 – 20 Uhr