Erweiterter Zugang zu E-Books auf der Plattform manchesterhive

Zusätzlich zu der schon lizenzierten Collection Manchester Studies in Imperialism kann bis zum 31. Juli 2022 über das FU-Campusnetz auf fast das komplette E-Book-Angebot von manchesterhive zugegriffen werden. Ausgenommen sind die Digital Textbooks (90 Titel) und 6 Zeitschriften.

Die Online-Plattform enthält über 2000 Titel der Manchester University Press aus den Geistes- und Sozialwissenschaften ab Erscheinungsjahr 1999ff.

Das Titelangebot umfasst Veröffentlichungen aus den folgenden Bereichen: Anthropologie, Archäologie, Kunst und Architektur, Wirtschaft, Film, Medien und Musik, Geschichte, Humangeographie, Internationale Beziehungen, Recht, Literatur und Theater, Philosophie und Kritische Theorie, Politik, Religion und Soziologie.

Die Sammlungen im Überblick:

  • Manchester Film & Media Studies
  • Manchester Gothic
  • Manchester History of Medicine
  • Manchester Literature Studies
  • Manchester Medieval Sources Online
  • Manchester Political Studies
  • Manchester Religious Studies
  • Manchester Shakespeare
  • Manchester Studies in Imperialism

Die einzelnen E-Books liegen im PDF-Format vor und können kapitelweise für den Eigengebrauch ausgedruckt oder heruntergeladen werden.

Datenbank „Scopus“ im Test

elsevier logo

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 24. Juli 2020 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Scopus getestet werden.

Scopus ist eine multidisziplinäre Abstract- und Zitationsdatenbank für Forschungsliteratur und hochwertige Internet-Quellen (peer-reviewed). Zur Verfügung stehen verschiedene Tools zur Verfolgung, Analyse und Visualisierung von Forschungsinformationen aus allen Fachgebieten wie z.B. :

  • Naturwissenschaften, Technik, Medizin und Gesundheitswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Kunst- und Geisteswissenschaften

Scopus liefert zudem die Zitierungen der wissenschaftlichen Artikel (References und Citations), die die Zitationsanalyse ermöglichen (Wer zitiert wen? Wer wird durch wen zitiert?). 

Die Auswertung erfolgt ab dem Publikationsjahr 1996. 

Weitere Daten zu Scopus:

  • 75 Millionen Literaturnachweise und Abstracts aus mehr als 23.500 peer-reviewed Zeitschriften, herausgegeben von mehr als 5.000 internationalen Verlagen (Stand: Juni 2020)
  • tägliche Aktualisierung
  • Abstracts durchsuchbar rückwirkend bis 1970 (teilweise bis 1788)
  • für alle seit 1996 publizierten Artikel zusätzlich zum Abstract auch Literaturverweise, viele davon erstmals in verlinkter Form
  • Verlinkung zu Volltext-Artikeln und anderen bibliografischen Quellen
  • laufend erweitertes Angebot an Open-Access- sowie Electronic-Only-Zeitschriften
  • laufend erweitertes Angebot an Book Titles (Stand Juni 2020: über 194.000)

Neben umfangreichen Rechercheoptionen besteht die Möglichkeit, sich eigene Suchprofile zusammenzustellen und von einem Alert-Dienst Gebrauch zu machen (auch als RSS-Feeds möglich).

Einen Überblick über die Inhalte finden Sie hier.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

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Dauerhaft lizenziert ist an der FU Berlin eine weitere multidisziplinäre Abstract- und Zitationsdatenbank: Web of Science Core Collection.

Video-Streaming-Service „Docuseek“ im Test

Bis 2. Juni 2020 kann über das FU-Campusnetz die Filmdatenbank Docuseek getestet werden.

Der Video-Streaming-Service aus Chicago, hinter dem 11 mehrheitlich US-amerikanische Produktionsgesellschaften stehen, bietet seinen Service vor allem Bildungseinrichtungen an. Gegenwärtig ermöglicht Docuseek den Zugriff auf mehr als 600 Dokumentarfilme, überwiegend in englischer Sprache, in einer großen thematischen Bandbreite.

Bild: Nur einer von zahlreichen Dokumentarfilmen – Catching Sight of Thelma and Louise (Bullfrog Fillms, 2019). Die 86-minütige Doku begibt sich auf die Spuren des gleichnamigen, legendären Road Movies von Ridley Scott aus dem Jahr 1991 mit Susan Sarandon und Geena Davis als Titelheldinnen.

Im Vordergrund stehen unabhängige, soziale und umweltbezogene Filmproduktionen, die exklusiv auf der Online-Plattform bereitgestellt werden. Unter den teilnehmenden Gesellschaften finden sich u. a. First Run Features, Kartemquin Films und MediaStorm aus den USA, das staatliche National Film Board of Canada sowie dGenerate Films, die direkt unszensierte Filme aus China vertreiben.

Gegen eine kostenfreie Registrierung auf der Online-Plattform lassen sich Playlists anlegen und eine  „Clips“-Funktion nutzen. Mit letztgenanntem attraktiven Feature haben Zuschauer die Möglichkeit, für sie interessante Teile der einzelnen Filme komfortabel auf die Sekunde genau herauszuschneiden. Man kann diese Clips neu betiteln, kommentieren sowie innerhalb der Hochschule oder mit Freunden und Bekannten teilen.

Erst kürzlich wurde bis Ende September 2020 von der FU Berlin der Video-Streaming-Service Artfilms Digital lizenziert. In einer Zeit, in der es für das Kino schwierig ist zu überleben, hat gestern das ebenfalls auf Dokumentarfilm spezialisierte Filmfestival Dok.fest München begonnen. Seine Auswahl aus über 100 Filmen wird ausschließlich online präsentiert. Ende Mai soll außerdem auf YouTube das virtuelle Filmfestival We Are One starten. Initiator dieser Veranstaltung, an dem sich 20 Festivals weltweit beteiligen wollen, ist das ausgefallene New Yorker Tribeca Film Festival, das von Schauspieler Robert De Niro mitbegründet wurde.

Volltextdatenbank „Arab World Research Source“ testen

Bis zum 15. Mai 2019 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Arab World Research Source (Al Masdar) des Anbieters EBSCO kostenfrei getestet werden.

Arab World Research Source ist eine interdisziplinär angelegte Datenbank für die Arabistik, die Islamwissenschaften sowie die Orientalistik allgemein und bedient alle Fächer von den Geistes- über die Gesellschafts- und Rechtswissenschaften hin zu den MINT-Fächern. Aufgenommen sind relevante Volltextzeitschriften, aber auch Konferenzbeiträge, Wirtschaftspublikationen usw.

Laut Anbieter sind mehr als 440 Volltext-Ressourcen in der Datenbank enthalten, überwiegend aus den 2000er- und 2010er-Jahren, darunter 300 wissenschaftliche Zeitschriften und ca. 160 Titel in arabischer Sprache. Die meisten Titel stammen aus dem Irak und Ägypten, aber auch Veröffentlichungen aus Jordanien, dem Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Palästina sowie den USA und Großbritannien sind enthalten. Vollständige Titellisten lassen sich auf der EBSCO-Website einsehen.

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E-Book-Plattform „manchesterhive“ lizenziert

Ab sofort kann im FU-Campusnetz kostenfrei über manchesterhive auf E-Books von Manchester University Press zugegriffen werden.

Das E-Book-Portal bietet Zugriff auf E-Books aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Das Titelangebot gliedert sich in folgende Sammlungen:
Manchester Gothic
Manchester Studies in Imperialism
Manchester Medieval Sources Online
Manchester Shakespeare
Manchester Security, Conflict & Peace
(Stand: August 2018)

Die FU Berlin hat 152 Titel der Sammlung Manchester Studies in Imperialism lizenziert. Mit der Browse-Funktion kann ein Filter für die von der FU lizenzierten Titel gesetzt werden („User-accessible content“). Zu den einzelnen Titeln können „Metrics“ oder „Related Content“ angezeigt werden.

Ein Teil der E-Books/E-Book-Kapitel ist über den Bereich manchesteropenhive kostenlos zugänglich.

Die Volltexte können im PDF-Format aufgerufen und für den Eigengebrauch ausgedruckt oder heruntergeladen werden.

Frankophones E-Zeitschriften- und E-Book-Portal im Test

Bis voraussichtlich Ende Juni 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die Inhalte von Cairn.info zugegriffen werden.

Die Online-Plattform bietet Zugang zu gegenwärtig 483 frankophonen Fachzeitschriften aus den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachbereichen teilweise ab dem Jahr 2000 ff. Die Artikel liegen im Volltext (HTML- und PDF-Format) vor. Enthalten sind namhafte Zeitschriften aus über 50 französischen und belgischen Verlagen, darunter De Boeck, Belin, Les Presses de Sciences Po, Les Presses universitaires de France, Lavoisier, La Documentation française, Les Belles Lettres, Éditions Vrin und Le Seuil.

Darüber hinaus bietet das Portal u. a. Zugang auf:

  • über 7500 Monographien und Sammelwerke von frankophonen Universitätsverlagen, u. a. von De Boeck, La Découverte, Erès, Editions Belin, Presses de Sciences Po und Quae, aus den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachbereichen
  • mehr als 900 in der renommierten Reihe „Que sais-je?“ erschienene Bände ab Erscheinungsjahr 1992
  • über 500 in der Reihe „Repères“ erschienene Bände ab Erscheinungsjahr 1996

Nicht im Test inbegriffen ist der Bereich Magazines mit neun Titeln!

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Online-Portal SOWIPORT wird eingestellt

Das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften hat bekanntgegeben, das sozialwissenschaftliche Fachportal SOWIPORT Ende 2017 einzustellen. Wie auf der Startseite von SOWIPORT nachzulesen ist, will sich GESIS künftig auf den Bereich Open Science und damit auf den Nachweis von Open-Access-Publikationen und Forschungsdaten (Open Data) konzentrieren. Nutzer sollen die Recherche-Möglichkeiten über die GESIS-Webseite in Anspruch nehmen. Der von GESIS in Zusammenarbeit mit der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln geplante Fachinformationsdienst (FID) wird noch aufgebaut (Hintergrundinfos vom Stand 08/2016 zum geplanten FID Soziologie gibt es auf den Seiten der USB Köln).

Im März 2007 online gegangen, handelt es sich bei SOWIPORT um eine Metasuche für unterschiedlichste sozialwissenschaftliche Datenbestände und Datenbanken (teilweise kostenpflichtig, vgl. Übersicht in SOWIPORT), die gegenwärtig 9,77 Mio. Nachweise enthält. Ein alternatives Portal, das auch alle in SOWIPORT enthaltenen Datenbanken mit einer Abfrage durchsucht, existiert nicht.

Der Großteil der Datenbanken (u. a. ProQuest-Datenbanken wie ASSIA, PAIS, Periodicals Archive Online sowie FIS Bildung, SOFIS, SOLIS, Springer Online Journals) wird auch über eine Suche im FU-eigenen Bibliotheksportal Primo abgefragt (Sucheinstieg: Primo + FU-Katalog). Über die im Campusnetz lizenzierte Datenbank wiso Sozialwissenschaften lässt sich neben SOFIS und SOLIS auch in der Datenbank DZI SoLIT (Literatur für Sozialarbeit und Sozialpädagogik) recherchieren.

Der überwiegende Teil der in SOWIPORT enthaltenen Datenbanken sind auch einzeln im FU-eigenen Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen (u. a. GeroLit, SSOAR). Das Blog schneeschmelze verweist als Download-Tipp auch noch auf die von 2008 bis 2014 herausgegebene Reihe Recherche Spezial – Literatur- und Forschungsnachweise zu verschiedenen Themen aus ausgewählten SOWIPORT-Datenbanken, angeboten als PDF-Download.

E-Books des Franz Steiner Verlags abrufbar

GemüseheiligeNeu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen und über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Franz Steiner Verlag eLibrary.

Dieser Online-Service bietet Zugang zu wissenschaftlichen Fach- und Sachbüchern des Verlags. Angeboten werden deutschsprachige Monographien aus dem Bereich Altertumswissenschaften (Altphilologie, Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte), Geschichte, Sozialwissenschaften (Wirtschafts- und Berufspädagogik, Ethik, Geographie, Politische Theorie, Recht) und Geisteswissenschaften (Germanistik, Linguistik, Romanistik, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Orientalistik, Philosophie). Gegenwärtig hat die FU Berlin 17 Titel lizenziert, weitere E-Book-Käufe sollen folgen.

Bild: Nur einer vor mehr als einem Dutzend E-Books – Gemüseheilige: Eine Geschichte des veganen Lebens von Florentine Fritzen (2016)

Für die lizenzierten E-Books herrscht unbegrenzter simultaner Zugriff. Textteile können für den privaten Eigengebrauch kopiert oder ausgedruckt werden.

Französische Aufsatzdatenbanken kostenfrei verfügbar

Pascal und FrancisPascal und Francis sind zwei vom französischen CNRS betriebene bibliographische Aufsatzdatenbanken mit 14 Mio. Literaturnachweisen aus Fachzeitschriften und Tagungsbänden der Jahre 1972 bis 2015. Seit Sommer 2016 stehen beide zuvor lizenzpflichtige Produkte kostenfrei zur Verfügung.

Pascal enthält bibliographische Literaturnachweise aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Medizin (12 Mio. Nachweise).

Francis enthält Nachweise aus ca. 2300 Zeitschriften der Geistes- und Sozialwissenschaften (zwei Mio. Nachweise). Die Geschichtswissenschaften werden nicht ausgewertet, aber verwandte Fachgebiete wie Kunstgeschichte, Literaturgeschichte, Religionsgeschichte, Technik- und Wissenschaftsgeschichte, Archäologie und Vorgeschichte, ferner Geographie, Ethnographie, Linguistik etc.

Die Anwendung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Bei der Recherche werden beide Datenbanken gleichzeitig abgefragt. Dies führt zu hohen Treffermengen, vor allem aus dem Gebiet der Naturwissenschaften. Das nachträgliche Filtern nach Datenbank bzw. weiteren Kriterien (z. B. Disziplin, Sprache, Publikationsland) ist nicht immer zuverlässig. Bei den Verfassern werden verschiedene Namensvarianten nicht zusammengeführt bzw. gleichnamige Autoren nicht unterschieden.

Kostenfreier Zugriff auf lateinamerikanische E-Zeitschriften

scieloNeu in der Digitalen Bibliothek der FU Berlin vertreten ist SciELO – Scientific Electronic Library Online.

Über SciELO sind die Inhalte von mehr als 1100 im Open-Access-Verfahren veröffentlichten wissenschaftlichen Fachzeitschriften recherchierbar. Die fast 500.000 gelisteten Artikel stammen aus allen Wissensgebieten (hervorzuheben sind die Bereiche des öffentlichen Gesundheitswesens und die Sozialwissenschaften) und wurden in E-Zeitschriften aus Südamerika, Spanien, Portugal, Afrika und der Karibik publiziert.

Das Projekt, eine Initiative des Latin American and Caribbean Center on Health Sciences Information (BIREME) wurde ursprünglich 1997 in Brasilien initiiert und mittlerweile von der Stiftung für die Forschungsförderung des Bundesstaates São Paulo (FAPESP) und seit 2002 vom Nationalen Rat für wissenschaftliche und technologische Entwicklung in Brasilien finanziell unterstützt.

Gegenwärtig nehmen folgende Länder an SciELO teil:

  • Argentinien
  • Brasilien
  • Chile
  • Costa Rica
  • Kolumbien
  • Kuba
  • Spanien
  • Mexiko
  • Peru
  • Portugal
  • Südafrika
  • Venezuela

Darüber hinaus sind Inhalte aus Bolivien, Paraguay und Uruguay in Vorbereitung. Ebenfalls über SciELO gibt es Zugriff auf eine E-Book-Collections mit über 300 Open-Access-Titel aus Brasilien.