The Peace We Want – Workshop on Climate Change and Peace

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläum der Vereinten Nationen lädt die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen am 13.10.2020, 14:00 Uhr zu einem interaktiven Online-Workshop „ Auswirkungen des Klimawandels auf den Frieden und die Zukunft der UN als globaler Friedensorganisation“ ein.

Der Workshop setzt sich aus einer Diskussion mit Expertinnen und Experten sowie einem vorgeschalteten offenen und partizipativen Forum zusammen. Hier möchten wir auch Ihre Fragen, Erfahrungen, Einschätzungen, Vorschläge und Wünsche hören und möchten Sie bitten, uns diese bereits bei der Anmeldung mitzuteilen. Einige der eingereichten Fragen und Kommentare werden dann während des Workshops aufgegriffen und die einreichenden Personen erhalten die Chance, diese vorzutragen.

Die Leitfragen umfassen:

  • Vision: Welche Welt möchten wir erschaffen?
  • Realität: In was für einer Welt werden wir in 25 Jahren leben, wenn die derzeitigen globalen Trends unverändert weiterlaufen?
  • Veränderung: Was muss sich ändern, um den Kurs zu ändern und die Welt und den Frieden zu erschaffen, den wir uns wünschen?

Programm

14:00 Offenes Forum

  • Begrüßung durch Carolin Maluck, Vorstandsmitglied der DGVN
  • Einführung in das Thema und inaktiver Austausch mit Beiträgen aus dem Publikum und verschiedenen Mitmach-Aktionen

ca. 15:00 Kaffeepause

ca. 15:05 Fokusdiskussion mit Fragen aus dem Publikum mit

  • Nisreen Elsaim, Mitglied der UN Youth Advisory Group on Climate Change, sudanesische Klimaaktivistin
  • Prof. Franz Baumann, langjähriger Bediensteter der Vereinten Nationen, zuletzt als UN-Sonderbeauftragter für Friedenssicherung und Umwelt, Research Professor NYU
  • Michael BlossMdEP, Bündnis 90/Die Grünen
  • Sabine Minniger, Referentin für Klimapolitik bei Brot für die Welt mit dem Schwerpunkt Klimawandel und Entwicklungsfragen
  • Anna von Gall, Referentin für Frieden und Abrüstung bei Greenpeace

ca. 16:10 Abschließende Erklärung der Berichterstatterin und Schlusswort

Rapporteurin: Eva Croon (Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung 2020)

Moderation: Felix Deist (DGVN), Oliver Hasenkamp (DGVN)

Bitte melden Sie sich bis zum 6. Oktober 2020 über hier an. Alle registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten nach der Anmeldung die Einwahldaten für ZOOM per E-Mail. 

Die Veranstaltung wird in deutscher und englischer Sprache abgehalten, wobei während der gesamten Dauer der Veranstaltung eine Simultanübersetzung zur Verfügung steht.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Testzugriff für Brockhaus

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 21. September 2020 kann über das Uninetz die Online-Datenbank Brockhaus getestet werden.

Die vor mehr als 200 Jahren begründete Enzyklopädie bildet mit aktuell rund 300.000 Stichwörtern und erklärten Begriffen den umfassendsten fachlich betreuten lexikalischen Bestand im deutschen Sprachraum. Rund 33.000 Bilder, Audio- und Videodateien, teilweise interaktive Grafiken, Karten sowie Tabellen vertiefen und veranschaulichen die Informationen.

Das Angebot enthält umfangreiche Länderinformationen, ca. 25.000 ausgewählte Internetlinks und Hinweise auf Sekundärliteratur. Alle Artikel sind zitierfähig und können in Literaturverwaltungsprogramme exportiert werden (unterstützte Formate: BibTeX, EndNote, RIS, TXT, aber auch Zotero). Die meisten Artikel sind parallel im Jugendlexikon aufrufbar (wird jeweils in den Suchergebnissen angezeigt).

Neben den Wörterbüchern (Deutsche Rechtschreibung, Synonyme) beinhaltet der Online-Zugriff auch einen Test zu einem Klimaportal. Klima der Welt präsentiert ebenso interaktiv mit u. a. Videodateien, interaktiven Grafiken, Karten sowie Tabellen Informationen zur Geschichte, zum Klimasystem im Allgemeinen, zur Zukunft des Klimas sowie zur gesellschaftlichen und politischen Debatte rund um den Klimawandel. Abgerundet wird dies durch aktuelles statistisches Material zur Temperatur, zu den Treibhausgasen, Ozeanen, Niederschlag und Eis, externen Faktoren sowie zu Energie und Umwelt.

Sie möchten das Angebot über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Europäisches Parlament ruft Klimanotstand aus

Quelle: pixabay.com – CC0 License

Am vergangenen Donnerstag (28.11.) hat das Europäische Parlament eine Resolution verabschiedet, die den Klima- und Umweltnotstand ausruft. Ziel der Resolution ist es, dass die Europäische Kommission dafür sorgt, dass alle relevanten Gesetzes- und Haushaltsvorschläge vollständig mit dem Ziel übereinstimmen, die Erderwärmung auf unter 1,5°C zu begrenzen.

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid vom 2. bis 13. Dezember verabschiedete das Parlament am Donnerstag eine Resolution zur Erklärung einer Klima- und Umweltkrise in Europa und weltweit. Die Abgeordneten fordern die neue Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen auf, ein Reduktionsziel von 55 % der Treibhausgasemissionen bis 2030 in den Europäischen Green Deal aufzunehmen.

Die Resolution zur Erklärung einer Klima- und Umweltkrise wurde mit 429 Ja-Stimmen, 225 Nein-Stimmen und 19 Enthaltungen angenommen.

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Greta Thunbergs Rede vom UN-Klimagipfel in New York

Am 23. September hielt Greta Thunberg als Gast bei dem UN-Klimagipfel 2019 in New York folgende Rede.

„This is all wrong. I shouldn’t be up here. I should be back in school on the other side of the ocean. Yet you all come to us young people for hope. How dare you!

„You have stolen my dreams and my childhood with your empty words. And yet I’m one of the lucky ones. People are suffering. People are dying. Entire ecosystems are collapsing. We are in the beginning of a mass extinction, and all you can talk about is money and fairy tales of eternal economic growth. How dare you!

„For more than 30 years, the science has been crystal clear. How dare you continue to look away and come here saying that you’re doing enough, when the politics and solutions needed are still nowhere in sight.

„You say you hear us and that you understand the urgency. But no matter how sad and angry I am, I do not want to believe that. Because if you really understood the situation and still kept on failing to act, then you would be evil. And that I refuse to believe.

„The popular idea of cutting our emissions in half in 10 years only gives us a 50% chance of staying below 1.5 degrees [Celsius], and the risk of setting off irreversible chain reactions beyond human control.

„Fifty percent may be acceptable to you. But those numbers do not include tipping points, most feedback loops, additional warming hidden by toxic air pollution or the aspects of equity and climate justice. They also rely on my generation sucking hundreds of billions of tons of your CO2 out of the air with technologies that barely exist.

„So a 50% risk is simply not acceptable to us — we who have to live with the consequences.

„To have a 67% chance of staying below a 1.5 degrees global temperature rise – the best odds given by the [Intergovernmental Panel on Climate Change] – the world had 420 gigatons of CO2 left to emit back on Jan. 1st, 2018. Today that figure is already down to less than 350 gigatons.

„How dare you pretend that this can be solved with just ‚business as usual‘ and some technical solutions? With today’s emissions levels, that remaining CO2 budget will be entirely gone within less than 8 1/2 years.

„There will not be any solutions or plans presented in line with these figures here today, because these numbers are too uncomfortable. And you are still not mature enough to tell it like it is.

„You are failing us. But the young people are starting to understand your betrayal. The eyes of all future generations are upon you. And if you choose to fail us, I say: We will never forgive you.

„We will not let you get away with this. Right here, right now is where we draw the line. The world is waking up. And change is coming, whether you like it or not.

„Thank you.“

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Weltklimarat veröffentlicht Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme

Quelle: pixabay.com – CC0 License

Der Sonderbericht Klimawandel und Landsysteme (SRCCL) ist bereits am 08. August vom Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) in Genf auf einer Pressekonferenz vorgestellt worden. Zuvor wurden die Hauptaussagen auf der 50. IPCC-Plenarsitzung vom 2. bis 6. August verabschiedet.

Der Weltklimarat wurde im November 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gegründet. Er beauftragt Experten die Ergebnisse der Forschungen aus verschiedenen Disziplinen zusammen zu stellen, dabei verzichtet der IPCC aber darauf, Handlungsratschläge oder politische Empfehlungen auszusprechen.

Die deutsche Übersetzung der Hauptaussagen des Berichtes finden Sie hier. Eine Schlussfolgerung des Berichts lautet: „Mit zunehmender Verzögerung von ambitioniertem Klimaschutz in allen Sektoren steigt die Menge an CO2, die der Atmosphäre vor allem durch land-basierte Methoden wieder entzogen werden müsste, um die Klimaziele von Paris einzuhalten.“

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11. Berliner Europa-Dialog: Der Klimawandel – Neues Thema der Populisten?

11. Berliner Europa – Dialog – Veranstaltungsposter

Das Dokumentationszentrum UN-EU der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin lädt zum 11. Berliner Europa-Dialog ein. Am 28.05. um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Titel: Der Klimawandel – Neues Thema der Populisten? im Henry-Ford-Bau (Hörsaal A) in der Garystr. 35 in 14195 Berlin.

Der Klimawandel bringt junge Menschen auf die Straßen: Die „Fridays-for-Future“-Bewegung mobilisiert die Jugend nicht nur in Deutschland und Europa und hat bereits medial prominente Gesichter geschaffen. Im Rahmen der der Initiative „Scientists for Future“ haben sich Klimaforscherinnen und Klimaforscher mit den Jugendlichen solidarisch erklärt.

Gleichzeitig beginnt der Europawahlkampf. Nach Umfragen könnten populistische Parteien nach den Wahlen in bisher ungekannter Stärke ins Europäische Parlament einziehen. Haben sich diese – wenngleich sehr unterschiedlichen – Parteien bislang auf Themen wie Flüchtlingspolitik und Elitenressentiment konzentriert, könnte sich nun ein neues Thema abzeichnen: die populistische Kritik am Diskurs des Klimawandels.

Eine Studie der Beratungsgesellschaft adelphi kommt zu dem Ergebnis, dass die Hälfte aller Gegenstimmen im Europäischen Parlament bei Resolutionen zu Klima- und Energie aus dem rechtspopulistischen Parteienspektrum kommt. Deren Einfluss dürfte weiterwachsen.

Ist Klimapolitik die neue Flüchtlingspolitik? Wie sollte nach den Europawahlen mit Parteien umgegangen werden, die den Klimawandel leugnen? Welche konkreten Folgen für politische Entscheidungen im neuen Parlament sind zu erwarten? Was können Bürgerinnen und Bürger tun, um Druck auf Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auszuüben?

Diese und weitere Fragen diskutieren:

  • Dr. Klaus Jacob, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Arbeitsbereiche Politische Systeme und Politikfeldvergleich, Forschungsleiter des Forschungszentrums für Umweltpolitik
  • Carla Reemtsma, Mitglied der „Fridays-for-Future“-Bewegung
  • Prof. Dr. Marc Ringel, Mitglied im Rednerdienst TEAM EUROPE der Europäischen Kommission
  • Stella Schaller, adelphi, Co-Autorin der Studie “Convenient Truths – Mapping climate agendas of right-wing populist parties in Europe”

Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Prof. Dr. Tanja A. Börzel, Inhaberin des Jean Monnet Lehrstuhls und Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration, Freie Universität Berlin.

Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe Berliner Europa-Dialog wird kooperativ organisiert vom Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin, dem Europäischen Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e. V.) sowie der Europa-Union Berlin e. V.

Wir würden uns freuen, Sie zu der Podiumsdiskussion begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 27.05.2019 an info@eu-infozentrum-berlin.de.

Links zum Thema finden Sie hier.

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Drei freie Datenbanken zum Klimawandel

Neu im Datenbank-Infosystem aufgenommen wurden drei lizenzfreie Datenbanken, die Volltexte, Aufsätze, Fakten und Informationen zum Klimawandel beinhalten.

Der Impact2C Web-Atlas zeigt Kartenmaterial von Europa, das Veränderungen zeigt, die sich durch die Klimaänderung ergeben, wenn das 2°C-Ziel eingehalten wird. Die Faktendatenbank ist untergliedert in die vom Klimawandel betroffenen Bereiche der Gesellschaft und der terrestrischen Ökosysteme.

Mit KLIMAPS stellt das Julius Kühn-Institut (JKI) Informationen zum Klimawandel für Forscher, Politikberatung, landwirtschaftliche Produzenten und Berater sowie die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Datenbank enthält aktuelle Forschungsergebnisse und Informationen aus der Fachliteratur zu den Klimafolgen für Kulturpflanzen, Schaderreger, Nützlinge, Pflanzenschutzverfahren, Boden, Landwirtschaft und deren Interaktionen. Der Online-Wissenstransfer soll einen Informationsaustausch und eine angemessene Reaktion auf den Klimawandel erleichtern. Allen Texte sind Klimaänderungsfaktoren wie erhöhter CO2-Gehalt, erhöhte Ozon-Konzentration oder abnehmende Niederschläge sowie weitere Schlagworte zugeordnet.

Das Deutsche Klimavorsorgeportal KLiVO der Bundesregierung bündelt Daten und Informationen zum Klimawandel sowie Klimaanpassungsdienste. KLiVO ist hervorgegangen aus der 2008 beschlossenen Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) und soll dabei helfen, einen Rahmen zur Anpassung an die Folgen zu schaffen.

Wo stehen die EU-Länder zur Bekämpfung des Klimawandels?

Das Climate Action Network Europe (CAN) hat kürzlich eine Studie zum Pariser Klimaabkommen veröffentlich (in Kooperation mit der Europäischen Kommission). In der Veröffentlichung werden die einzelnen Mitgliedsstaaten auf Einhaltung ihrer Ziele überprüft und eine Rangliste erstellt. Laut CAN tut allerdings kein europäisches Land genug, um den Klimawandel wirkungsvoll zu bekämpfen oder die CO2-Emissionen zu senken.

Während Schweden beispielsweise laut Prognosen ihre Klimaziele für 2030 bereits Ende diesen Jahres erreichen wird und in der Rangliste ganz oben steht, hinken andere Länder hinterher. Deutschland wird seine Ziele für 2020 voraussichtlich verfehlen, insbesondere die Ziele für Emissionsminderung und Energieeffizienz, besagt die Veröffentlichung.

Der Europäische Rat und das Parlament haben im Juni sowohl die neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie (EER) mit einem Ziel-Anteil von 32 Prozent bis 2030 als rechtlich bindend für die Mitgliedsstaaten verabschiedet, als auch die Energieeffizienzrichtlinie mit einem EU-weiten Ziel von 32,5 Prozent bis 2030 beschlossen. Des weiteren will die EU-Kommission bis Ende des Jahres ihre Null-Emissionsstrategie für 2050 vorstellen.

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Link des Monats Dezember 2010: „Den KLIMAWANDEL bekämpfen“

Noch bis zum 10. Dezember findet der 16. Weltklimagipfel im mexikanischen Cancún statt. Auf der Konferenz werden rund 15.000 Teilnehmer und Besucher aus aller Welt erwartet, darunter Delegierte aus 190 Staaten.

Passend zu diesem Ereignis – das hoffentlich erfolgreicher verläuft als im Vorjahr – hat sich unser Link des Monats Dezember dem Klimawandel verschrieben und blickt auf Den KLIMAWANDEL bekämpfen. Die Themenseite der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) informiert mit interaktiven Grafiken, Hintergrundberichten und aktuellen Meldungen.

Danke für das Bild an WikiCommons!