Neue freie rechtswissenschaftliche und politologische Datenbanken

Neu im Datenbank-Infosystem aufgenommen wurden drei lizenzfreie rechtswissenschaftliche Datenbanken.

Common Portal of Case Law

Das Portal ist eine Metasuchmaschine des Netzwerkes der Präsidenten der obersten Gerichte der Europäischen Union.
Es ermöglicht gleichzeitige Abfragen in den verschiedenen Datenbanken zum Präzedenzrecht der Gerichte.


Database 2012-2017 on Anti-Muslim Hatred

Die Datenbank bietet Zugang und Informationen zu internationaler, europäischer und nationaler Rechtsprechung und Gerichtsentscheidungen sowie zu Berichten und Urteilen von Menschrechtsorganisationen, die sich auf Diskriminierung, Hass, Gewalt und Ausgrenzung von Muslimen beziehen. Auch findet man Untersuchungen, Studien, Statistiken und weitere Informationen zu dieser Thematik.
Die Datenbank ist thematisch durchsuchbar. Suchen und Ergebnisse lassen sich durch weitere Filter und Facetten verfeinern.


OffeneGesetze.de

OffeneGesetze.de ist eine zivilgesellschaftliche, ehrenamtliche Plattform für amtliche Gesetzesblätter, die als Reaktion auf die Privatisierung des Bundesanzeiger Verlag entstand. Sie bietet Zugang zum Bundesgesetzblatt (BGB) I und II, zurückreichend bis 1949.

 

 

Die EU im Vergleich zum Rest der Welt

Cover "The EU in the world"
Foto: Melanie Kleist

Wie schneidet die EU im Vergleich zu anderen Mächten in der Welt statistisch ab? Wie sind die Zahlen zu den Lebensbedingungen, der Agrarwirtschaft  oder dem internationalen Handel? Als ein guter Einstieg in die Statistiken der EU kann die Neuerscheinung „The EU in the world“ hier Wissenslücken füllen und Aufschluss geben. Aktuell ist die Ausgabe für 2016 erschienen und bei uns als Printexemplar im Präsenzbereich des Dokumentationszentrums UN-EU einsehbar (Signatur edz 1400 E89 S7-2016) . Optional gibt es die Ausgabe auch in digitaler Form.

Diese Publikation vereint Informationen aus den Publikationen Europe in figures — the Eurostat yearbook und Eurostat regional yearbook.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

 

Die Lage der Union

Gestern hielt der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker die jährlich Rede zur Lage der Union vor dem Europäischen Parlament. Diese Rede würde im Jahre 2010 das erste Mal vom damaligen Präsidenten der Kommission, Manuel Barroso, vor der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments gehalten. Im Jahr 2009 wurde sie im Rahmen der neuen Kommunikationsstrategie eingeführt und soll die Arbeit der Kommission transparenter machen. Die Rede wird im Netz frei übertragen und kann auch noch im Nachhinein abgerufen werden.

Dieses Jahr wurden Themen wie der Brexit, die Flüchtlingskrise und der Anstieg von Populismus und Fremdenfeindlichkeit angesprochen.

 

Der Research Blog des Europäischen Parlaments hat dazu noch eine Linkliste zusammengestellt. Diese ist hier zu finden.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

R EU READY?

 Dieser Beitrag kommt von unserer Auszubildenden Diana Merten.

Wie funktioniert die Europäische Union? Können wir bestimmte Entscheidungen beeinflussen? Wie wird die Politik gemacht?

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat nun ein Spiel entwickelt in dem man Antworten auf diese und weitere Fragen spielend herausfinden kann.unnamed

Bei R EU READY? schlüpft man in die Rolle eines EWSA-Mitglieds und führt seine eigene Politik Kampagne. Ziel ist es die Unterstützung von mindestens 75% der Mitglieder des Ausschusses für sich zu gewinnen. Während man Fragen in fünf verschiedenen Leveln beantworten muss, erfährt man so Wissenswertes über die EU und die Arbeit der EWSA heraus.

Das Spiel unterstützt 23 verschiedene Sprachen und ist auch im Google Play Store und Apple App Store vorhanden.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Reminder und Update: Berliner Europa-Dialog am 17.11.2015: Wege der Flucht – Formen der Solidarität

Wir möchten an die Veranstaltung des Dokumentationszentrum UN-EU am kommenden Dienstag erinnern: Berliner Europa-Dialog: Wege der Flucht – Formen der Solidarität.

Die Veranstaltung findet am 17.11.2015 von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Freien Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Hörsaal A, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Thielplatz) statt.

Die aktuelle Gästeliste für das Podium:

  • S.E. Ranko Vilović , außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der
    Republik Kroatien
  • Dr. Ulrich Brückner, Mitglied im Rednerdienst TEAM EUROPE der Europäischen
    Kommission
  • Jochen Schwarz, borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
  • Marta Orosz, Journalistin u. a. für den ungarischen Rundfunk

 

Im Netz haben wir zwei Visualisierungen zum Thema gefunden. Die erste Visualisierung bezieht sich auf den Beschluss der EU-Innenminister im September, einen Teil der Flüchtling mithilfe einer Quotenregelung auf die Mitgliedsstaaten umzuverteilen. Damit sollen die stark vom Flüchlingsstrom betroffenen Länder Italien, Ungarn und Griechenland entlastet werden. Die Darstellung der Data Design Company macht sichtbar, wie hoch die Qoute ist, die dem jeweilligen Mitgliedsstaat zugeordnet wurde und ob er diese schon erfüllt hat.

Die zweite Visualisierung vom gleichen Anbieter vergleicht die Anzahl der Asylanträge vier Mitgliedsstaaten der EU mit den meisten Asylanträgen seit Beginn des Jahren und die USA miteinander.

Mehr Literatur zur Flüchtlingspolitik findet sich auch in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

Karte der Zensur

Mapping_media_freedomAus einer Zusammenarbeit der Organisationen Reporter ohne Grenzen, Index on Censorship und der Europäischen Journalisten Förderation (EJF), einem Zweig der Internationalen Journalisten Förderation (IJF) ist mithilfe der Finanzierung durch die Europäische Kommission ein Projekt entstanden, welches die Verletzung der Pressefreiheit, die Zensur und die Bedrohung von Journalisten in den Staaten der Europäischen Union sowie den Nachbarstaaten visualisiert.

Die Angaben über die Pressezensur bei Mapping Media Freedom werden per Crowdsourcing gesammelt, das heißt, jeder kann einen Vorfall melden. Durch die Angabe zum Ort des Geschehens werden die Vorfälle einer Karte zugeordnet, über die man eine gute Übersicht erhält. Zusätzlich sind alle Vorfälle auch filter- und herunterladbar.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Europa Quiz mit attraktiven Preisen

Das Centre Virtuel de la Connaissance sur l’Europe (CVCE) CVCE Quiz Logobietet derzeit die Möglichkeit, an einem Quiz rund um das Thema Europa und EU teilzunehmen. Das CVCE ist eine luxemburgische öffentliche Einrichtung, die sich der Erforschung und Dokumentation der Geschichte der europäischen Integration widmet. Anlass ist die EU-Ratspräsidentschaft Luxemburgs im Jahr 2015.

Bei diesem Quiz wird jeden Tag eine Frage gestellt. Kann man an einem Tag eine Frage nicht abrufen, ist das nicht dramatisch. Die Fragen der vergangenen zehn Tage können nachträglich beantwortet werden. Zu jeder Frage werden mehrere Antwortmöglichkeiten angeboten. Wenn die Zeit für die Antwort abgelaufen ist, wird nicht nur einfach die Antwort präsentiert, sondern auch dazu einige weiterführende Informationen geliefert.

Das Quiz geht noch bis zum 31.12.2015 und es gibt zahlreiche Preise zu gewinnen, auch wenn man nicht von Anfang an dabei ist.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Testzugriff auf die „Manual of European Environmental Policy“

Und  noch ein weiterer Testzugriff für FU-Angehörige: bis zum 29. September 2010 kann man kostenfrei die Manual of European Environmental Policy nutzen. Analysiert werden über 500 Richtlinien, Beschlüsse und Verordnungen zur europäischen Umweltpolitik ab 1992 ff.

Die Datenbank-Oberfläche selbst präsentiert sich ergonomisch und intuitiv gestaltet. Bereits von der Startseite aus gelangt man mit einem Klick über die entsprechenden Icons schnell zu Informationen über „Air Quality“, „Climate Change“ oder „Industrial Pollution“. Jedem Themenfeld geht ein Einführungstext voraus, ebenso wird auf verwandte Rechtsakte und Bereiche sowie auf internationale und veraltete Regelungen hingewiesen. Mit einem Klick auf die entsprechenden Richtlinien, Beschlüsse oder Verordnungen werden neben dem Gesetzestext (im PDF-Format) Hintergründe, Entwicklung oder Anwendung deutlich.

Alle Seiten können von den Benutzern ausgedruckt, gespeichert, Links per E-Mail verschickt oder auch über soziale Netzwerke wie Facebook geteilt werden. Außerdem steht ein Bereich „Forthcoming Policy“ zur Verfügung, der über aktuelle Entwicklungen in der EU-Umweltpolitik informiert.

Danke für die Grafik an WikiCommons!