Die erste Woche des neuen Jahres hält für Euch ein halbes Dutzend kostenfreier Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von klassischer Literaturrecherche und Tricks bei deren Auswahl über das Dissertationsexposé für Geisteswissenschaftler*innen bis hin zu Tipps bei der Verwendung von Creative-Commons-Lizenzen – direkt vor Ort, online oder hybrid.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
Die letzte Woche vor den Ferien hält für Euch ein halbes Dutzend Lernangebote auf Deutsch bereit. Von klassischer Literaturrecherche und Datenbankschulungen über Publikationsstrategien für Geisteswissenschaftler*innen, XML und KI bis hin zur vorweihnachtlichen Coffee Lecture mit Geschenken und Plätzchen – direkt vor Ort, online oder hybrid.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
open-access.network wird bis 2028 verlängert – mit Ausbau von Services, Community-Netzwerk und Werkzeugen zur nachhaltigen Verankerung von Open Access in Deutschland. Die Projektleitung liegt beim Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz. Die weiteren Projektpartner sind:
Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin mit dem Open Research Office
Am 3. Dezember 2025 gab open-access.network bekannt, dass das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) weitere drei Jahre gefördert wird – bis 2028. Damit wird die bereits aufgebaute Infrastruktur rund um Open Access, Vernetzung und Qualifizierung langfristig gesichert und ausgebaut.
Was bisher erreicht wurde
In den ersten beiden Förderphasen hat open-access.network eine zentrale Rolle für die Open-Access-Community eingenommen:
Das Portal zählt täglich im Schnitt rund 500 Besuchende und gilt als wichtige Informations- und Austauschplattform.
Mit Formaten wie Online-Fortbildungen, Workshops und Netzwerkangeboten haben Wissenschaftler*innen, Bibliotheken und Hochschulen konkrete Unterstützungsangebote rund um Open Access gefunden.
Mit Services wie dem oa.atlas und dem oa.finder sowie dem gemeinschaftlich getragenen oa.hub wurde durch Werkzeuge eine Infrastruktur geschaffen, die offen zugängliche wissenschaftliche Inhalte und Informationen systematisch erfasst und verfügbar macht.
Die Bildung einer Community-basierten Beratungsstruktur über den oa.helpdesk gibt Nutzenden Praxis-Support bei offenen Lizenzmodellen, Finanzierung und Umsetzung von OA-Initiativen.
Fokus der kommenden Jahre: Konsolidierung, Ausbau und Nachhaltigkeit
In der dritten Projektphase liegt der Schwerpunkt auf:
der Vertiefung der Community-Arbeit und des Wissensaustauschs innerhalb der Open-Access-Landschaft,
der Weiterentwicklung bestehender Tools, Informationsangebote und Fortbildungsformate,
der strategischen Begleitung aktueller Herausforderungen der Open-Access-Transformation und
der nachhaltigen Integration der Angebote in bestehende Strukturen der Wissenschaftslandschaft.
Ziel ist es, die Transformation des Publikationswesens langfristig und stabil zu verankern – jenseits temporärer Projektphasen.
Bedeutung für Hochschulen, Bibliotheken und Forschende
Für alle Akteur*innen in Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation bietet open-access.network eine langfristig gesicherte Plattform:
Lehrende und Forschende finden weiterhin qualifizierte Fortbildungsmöglichkeiten, wenn es um Open Access, FAIR Prinzipien oder neue Publikationsformen geht.
Bibliotheken und Institutionen erhalten Werkzeuge und Informationen, um Open-Access-Strategien zu entwickeln und umzusetzen – von Beratung über Infrastruktur bis zur Vernetzung mit anderen Einrichtungen.
Die wissenschaftliche Community insgesamt profitiert von einem stabilen, bundesweit vernetzten Ökosystem für offene Wissenschaft – mit Services, Standards und Austauschformaten.
Die Verlängerung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Open-Access-Transformation nicht mehr als optionales Projekt wirkt, sondern als struktureller Bestandteil wissenschaftlicher Infrastruktur verstanden werden muss. Angesichts wachsender Anforderungen an Transparenz, Nachnutzung und FAIR-Datenmanagement gewinnt ein verlässliches, gut vernetztes Open-Access-Ökosystem zunehmend an Bedeutung – national wie international.
open-access.network leistet dafür mit seiner dritten Förderphase einen wichtigen Beitrag: Es legt das Fundament für eine nachhaltige, institutionell verankerte Open-Access-Kultur, die Wissenschaft und Gesellschaft gleichzeitig zugänglich, transparent und kooperativ macht.
Dr. Andreas Timmermann – Brücken bauen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Foto: Dr. Andreas Timmermann (links) und Reinhard Furrer (deutscher Wissenschaftsastronaut), 1989; Fotografin: Inge Kundel-Saro / Universitätsarchiv der FU
Innovationen aus der Wissenschaft an die Wirtschaft zu vermitteln und so den Standort Berlin zu stärken, war ein Konzept, das sich in den 1980er Jahren auch an der Freien Universität Berlin durchsetzte. Dr. Andreas Timmermann ging diese Aufgabe mit einer kleinen Stabsstelle an, die nach und nach zu einer eigenen Abteilung ausgebaut wurde. Der Physiker mit einer Leidenschaft für Luft- und Raumfahrt sorgte auch dafür, dass sich die Freie Universität auf diesen Gebieten engagierte – bis hin zur Gründung eines eigenen „Weltrauminstituts“.
Die neue Woche hält für Euch über 20 kostenfreie Lernangebote auf Deutsch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, die Antiplagiatssoftware Identific, KI meets Coffee Lecture sowie Einführungen in die Literaturverwaltungsprogramme Citavi, Zotero und EndNote – direkt vor Ort, online oder hybrid.
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
Seit heute, 3. Dezember 2025, ist der Zugriff auf die wissenschaftliche Datenbank SciFinder weltweit nicht mehr möglich.
Der Anbieter arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Serviceverfügbarkeit.
Aktuell liegen uns keine weiteren Details oder zeitlichen Prognosen vor. Wir werden Sie umgehend informieren, sobald der Zugriff wiederhergestellt ist.
Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und danken für Ihr Verständnis.
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, KI mit und ohne Coffee Lecture sowie das geisteswissenschaftliche Dissertationsexposé – online, vor Ort oder hybrid.
Das Angebot der 49. Kalenderwoche im Überblick:
Montag, 01.12.2025 | 10:00–12:00 🔓 Open Access an der Freien Universität (Online-Seminar – Anmeldung erforderlich) Veranstalterin: Zentralbibliothek
Eine große Stärke von Bibliotheken ist die Vernetzung und die Weitergabe von Praxiswissen. Die Universitätsbibliothek der Freien Universität bietet in der dualen FaMI-Ausbildung (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste) Ideenumsetzungen zum Thema Nachhaltigkeit und „grüne Bibliothek“ in Projekttagen an. Die Sächsische Landesfachstelle für Bibliotheken lud nun Ausbilderin Janet Wagner in die Berufsschule in Leipzig ein. Ein Bericht.
Machen! Wollen! Wirken!
Eine gelungene Ausbildung hängt stark davon ab, wie Theorie und Praxis ineinandergreifen. Was in der Berufsschule für den Job in der Bibliothek vermittelt wird, soll im besten Fall praktisch im Bibliotheksalltag angewandt und vertieft werden. „Umweltschutz & Nachhaltigkeit“ sind als verbindliche Inhalte seit 2021 in der Standardberufsbildposition verankert. Doch auch im Jahr 2025 fehlt Lehrkräften, Ausbilder*innen und Bibliotheken meist die genaue Vorstellung davon, wie nachhaltige Entwicklung und die Merkmale einer grünen Bibliothek gut vermittelt werden können.
Auszubildende und Ausbilder*innen einiger sächsischen Bibliotheken folgten der Einladung der Landesfachstelle, sich an der Gutenbergschule in Leipzig einem Tag lang dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“/“Grüne Bibliothek“ zu widmen. Inputvortrag, Graffiti-Methode, Gallery-Walk und intensive Ideenfindung in Gruppen machten den Tag abwechslungsreich und sicherten viel Gelegenheit zur Inspiration.
17 Ziele im Kontext von Bibliotheken
Janet Wagner stellte die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung als „Weltvertrag der Welt für ein gutes Leben für alle“ vor. Einige Hände gingen hoch, bei der Frage, wer die 17 Ziele kennt. Doch welchen Beitrag Bibliotheken zur deren Umsetzung leisten können, zeigte sich auf den erarbeiteten Plakaten. In der Graffiti-Methode entstanden vielzählige Antworten der Auszubildenden.
Das Denken in die Zukunft, die eigene Selbstwirksamkeit entdecken und das Verstehen von Diskursen: „Was ist denn eigentlich nachhaltig in meiner Bibliothek?“ gehört dazu, wenn es um das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung geht. Aha-Momente („Das kenne ich, das machen wir schon!“) oder auch die Erkenntnis: „Auch das gehört zu Nachhaltigkeit?!“ befördern Auszubildende Ausbilder*innen gleichermaßen in der Ausbildungszeit dem Thema mehr Raum und Ressourcen zu geben.
Ein Tag reicht nicht, um ein konkretes Projekt zu formulieren. Dennoch brachte die Gruppenarbeit viel Output: „Therapiri – gesundes und soziales Miteinander im Bibliotheksteam“, die „Radelberger – Lastenfahrrad für die Bibliothek auf Rädern“ und weitere Ideen wurden im Gallery-Walk bewertet. Die Landesfachfachstelle bietet zusammen mit dem Netzwerk Grüne Bibliothek nun eine Prämierung der Projekte, die bis Ende März 2026 auch erste Umsetzungen zeigen.
Der Tag endete mit unterschiedlichen Eindrücken und Rückmeldungen: Viele der Auszubildenden waren inspiriert und konnten die 17 Ziele gut mit den Aufgaben Ihrer Bibliothek verbinden. Mehr Vorbereitung auf das Thema an sich wünschten sich zudem die Teilnehmenden. Es war dennoch ein gelungener Tag und 2026 wird es spannend, welche Projekte in die konkrete Umsetzung kommen.
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben & KI, Literaturverwaltung, Coffee Lectures und ein Open-Door-Talk für Promovierende – online, vor Ort oder hybrid.
Mittwoch, 26.11.2025 | 14:00–16:00 🎓 Die Publikation der Disseration im Fachverlag (Open-Door-Talk für Promovierende – Anmeldung erforderlich) Veranstalterin: Philologische Bibliothek
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, Literaturverwaltung, Open Access sowie Video-Content-Erstellung für Lehrende – online, vor Ort oder hybrid.
Das Angebot der 47. Kalenderwoche im Überblick:
Montag, 17.11.2025 | 10:00–12:00 🎬 4You: Individuelle Beratung zu Videos (Online-Beratung für Lehrende und Mitarbeitende – Anmeldung erforderlich) Veranstalterin: FUB-IT
Donnerstag, 20.11.2025 | Selbstlernkurs ⌨️ Word für Seminar- und Bachelorarbeiten (online – Anmeldung erforderlich) Veranstalterin: Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaft
Freitag, 21.11.2025 | 9:00–10:30 🔍 Kurzeinführung in die Webrecherche (Vor-Ort-Termin – Anmeldung erforderlich) Veranstalterin: Fachbibliothek Rechtswissenschaft
Freitag, 21.11.2025 | 10:00–14:00 🎬 Videos in der Lehre (Vor-Ort-Termin für Lehrende und Mitarbeitende – Anmeldung erforderlich) Veranstalterin: FUB-IT