Zweisprachige „Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur“ online lizenziert

Neu über das FU-Campusnetz abrufbar ist die Online-Datenbank Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur / Encyclopedia of Jewish History and Culture Online.

Von Europa über Amerika bis zum Vorderen Orient, Nordafrika und anderen außereuropäischen jüdischen Siedlungsräumen erschließt die zweisprachige Enzyklopädie die neuere Geschichte der Juden von 1750 bis 1950.

Rund 800 Stichwörter – von A wie „Adversus-Judaeos-Traktate“ bis Z wie „Zeugenschaft“ – präsentieren den Stand der internationalen Forschung und entwerfen ein vielschichtiges Porträt jüdischer Lebenswelten. Die einzelnen Beiträge sind laut Anbieter durch viele Karten und Abbildungen illustriert. Übergreifende Informationen zu zentralen Themen vermitteln ca. 40 Schlüsselartikel zu Begriffen wie Autonomie, Exil, Emanzipation, Literatur, Liturgie, Musik oder Wissenschaft des Judentums. Die Enzyklopädie stellt Wissen in einen Gesamtkontext und bietet Wissenschaftlern und Interessierten neue Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur. Ein herausragender Beitrag zum Verständnis des Judentums und der Moderne.

Die Enzyklopädie Jüdischer Geschichte und Kultur Online basiert auf der gedruckten Ausgabe Enzyklopädie Jüdischer Geschichte und Kultur von J.B. Metzler Verlag (2011–2015), herausgegeben von Dan Diner. Die gedruckte Ausgabe war bisher in der Philologischen Bibliothek, Sozialwissenschaftlichen Bibliothek und Universitätsbibliothek zu finden.

(Der Beschreibungstext ist weitgehend den Informationen des Anbieters entnommen.)

Online-Enzyklopädien zur Geschichte, Kommunikation, Politik und Religion im Test

Die Datenbanken wurden nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 30. November 2017 können über das FU-Campusnetz kostenfrei fünf Online-Enzyklopädien zur amerikanischen Geschichte, Kommunikationswissenschaft, lateinamerikanischen Geschichte, Politik und Religion getestet werden.

Mit dem Programm der Oxford Research Encyclopedias (ORE) baut der Wissenschaftsverlag Oxford University Press (OUP) dynamische Online-Enzyklopädien für mehr als 20 Disziplinen auf. Im Gegensatz zu den bereits von der FU lizenzierten Oxford Bibliographies (OBO) zeichnen sich die Einträge dieser Datenbanken entsprechend durch mehr erklärenden Text, Illustrationen und weniger Literaturhinweise aus.

Die Oxford Research Encyclopedias, als wissenschaftliche Alternative zu Wikipedia betitelt, enthalten von Experten verfasste und geprüfte („peer-reviewed“) Überblicksartikel zu verschiedensten Themengebieten. Die Autoren der jeweiligen Einträge  sind benannt, die Artikel entsprechend referenziert und als Literaturliste am Ende der Einträge wiedergegeben. Laut Anbieter werden die Online-Enzyklopädien regelmäßig zum Ende eines Monats durch neue oder überarbeitete Einträge sowie neu erstellte Überblicksartikel ergänzt.

Die für den Test freigegebenen Online-Enzyklopädien im Überblick:

Die einzelnen Artikel können für den Eigengebrauch in Auswahl ausgedruckt und abgespeichert (PDF-Format) werden. Oxford University Press unterstützt den Titel-Export in Literaturverwaltungsprogramme wie u. a. BibTeX, EndNote, RefWorks oder Zotero.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Online-Test für „Encyclopedia of Law and Religion“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

ELROBis zum 15. November 2016 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Encyclopedia of Law and Religion Online (ELRO) getestet werden.

Das Referenzwerk behandelt Fragen der Religions- und Glaubensfreiheit sowie der Beziehung zwischen Staat und Religion in allen 197 unabhängigen Nationen, zehn internationalen Organisationen und 50 besonderen Territorien weltweit. Die Beiträge informieren über sozio-religiöse Fakten, geschichtliche Hintergründe, religiöse Gemeinschaften, Glaubensfreiheit und die Gesetzeslage in unterschiedlichsten Aspekten wie zum Beispiel Arbeits-, Familien- und Strafrecht im jeweiligen Land. Jeder Artikel zu einer Nation, Organisation oder Territorium ist am Ende mit einer Bibliographie ausgestattet. Die Einträge lassen sich für den Eigengebrauch ausdrucken und kopieren. Ein direkter Export in bekannte Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi, EndNote, RefWorks oder Zotero wird nicht angeboten.

Der Online-Ausgabe liegt die 2015 veröffentlichte 5-bändige Printausgabe zugrunde. Herausgeber sind Gerhard Robbers, Professor für Öffentliches Recht, Kirchenrecht, Staatsphilosophie und Verfassungsgeschichte an der Universität Trier und von 2014 bis 2016 Justizminister von Rheinland-Pfalz, sowie Cole Durham, Jr., Universitätsprofessor und Founding Director des International Center for Law and Religion Studies an der Brigham Young University Law School im US-Bundesstaat Utah.

Fast 400 E-Books von C.H.Beck im Test

Die E-Book-Plattform wurde nach dem Testzeitraum für FU-Angehörige weiterlizenziert.

Katyn 1940Bis zum 7. Dezember 2015 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei in 384 E-Büchern des Verlags C.H.Beck gestöbert werden. Der Großteil der freigeschalteten Titel in der C.H.Beck eLibrary ist deutschsprachig, und in den letzten fünf Jahren erschienen.

Die C.H.Beck eLibrary bietet Titel aus folgenden Fachgebieten an:

  • Altertumswissenschaft (129 Titel)
  • Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit (72)
  • Geschichte des 20.-21. Jahrhunderts (127)
  • Philosophie (39)
  • Religion und Theologie (38)
  • Literatur und Sprache (14)
  • Musikgeschichte und musikalische Werkführer (17)
  • Naturkunde, Psychologie und Medizin (29)
  • Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (69)

Bild: Nur einer von mehreren hundert Titeln – Katyn 1940: Geschichte eines Verbrechens von Thomas Urban (2015)

Bei der Recherche hilft eine Volltextsuche in allen Titeln. Auch lässt sich die Trefferliste nach Publikationsart, Erscheinungsjahr, Sprache oder Sachgebiet eingrenzen. Die E-Books selbst liegen kapitelweise als PDF-Dateien vor und können für den Eigengebrauch heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden. Literaturzitate lassen sich über die Schaltfläche „Zitation Download“ im RIS-Format abspeichern.

Zwar kann man sich auf der Plattform kostenfrei registrieren, doch sind die Personalisierungsmöglichkeiten noch sehr eingeschränkt – es lässt sich „nur“ über Neuerscheinungen nach Interessensgebieten bzw. Sprache informieren.

Sie möchten eines oder mehrere E-Bücher über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Online-Test für „Religion in Geschichte und Gegenwart“

Die Datenbank wurde ab September 2015 dauerhaft für das Campusnetz lizenziert.

RGGO4Bis voraussichtlich 6. Juli 2015 kann man über das Campusnetz der FU Berlin kostenfrei auf die Datenbank Religion in Geschichte und Gegenwart Online (RGG4O) zugreifen.

Es handelt sich um ein umfassendes, interdisziplinäres Nachschlagewerk mit über 15.000, von rund 3.900 internationalen Fachautoren verfassten Beiträgen und Teilbeiträgen über Geschichte und Gegenwart des evangelischen Christentums wie auch aller anderen Religionen. Neben den klassischen Disziplinen der Theologie gehören auch Kirchenrecht, Musik, Philosophie, Ethik, Geschichte, Archäologie, Pädagogik, Literatur-, Wirtschafts-, Sozial- und selbst die Naturwissenschaft zu den Gegenständen der Fachenzyklopädie. Die Artikel erläutern auf der Grundlage des neuesten Forschungsstandes Personen, Begriffe, Länder, Orte, Ereignisse, Institutionen, Gruppierungen und vieles mehr aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei eine Theologie liberaler Prägung überwiegt.

Der zweisprachigen Online-Ausgabe liegt die 4., völlig neu bearbeitete Auflage der Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG4), die von 1998 bis 2007 beim Verlag Mohr Siebeck in acht Text- und einem Registerband veröffentlicht wurde, und die im Verlag Brill von 2006 bis 2014 in 14 Bänden erschienene englische Übersetzung zugrunde. Bislang war online für FU-Angehörige „nur“ die dritte, von Kurt Galling herausgegebene Auflage des Werkes („RGG3“), die von 1957 bis 1965 erschien, als CD-ROM-Datenbank abrufbar.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
Die Beschreibungen sind weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.

Online-Zugriff auf Alberti Magni Opera Omnia

alb_klAb sofort können FU-Angehörige über die Digitale Bibliothek kostenfrei auf die Datenbank Alberti Magni Opera Omnia zugreifen.

Die digitale Edition der Opera Omnia des mittelalterlichen Universalgelehrten Albertus Magnus erscheint auf der Grundlage der kritischen Werkedition, die das Albertus-Magnus-Institut (Bonn), das sich in der Trägerschaft des Erzbistums Köln befindet, im Aschendorff Verlag herausgibt. Die Editio Coloniensis, wie die Ausgabe unter Bezugnahme auf den Gründungsort und den institutionellen Sitz des Instituts genannt wird, ist die erste vollständige Ausgabe der Werke Alberts des Großen, die moderne Anforderungen an eine wissenschaftlich gesicherte Edition erfüllt. Die Texte werden auf der Basis einer kritischen Sichtung aller verfügbaren Handschriften erstellt. Die auf 41 Bände angelegte Ausgabe wird rund 70 Werke Alberts enthalten. Die Editio Digitalis umfasst bisher sämtliche bis 2008 erschienenen 28 Bände der Editio Coloniensis.

(Quelle: Datenbank-Infosystem (DBIS))

Kirchenbuchportal neu in der Digitalen Bibliothek

Das kostenfreie Kirchenbuchportal soll als Online-Plattform der deutschen Kirchenarchive zum zentralen Informationsportal für die deutschen Kirchenbuchbestände ausgebaut werden. Die beteiligten Institutionen wollen damit das Angebot für Genealogen und die wissenschaftliche Forschung verbessern.

In einem ersten Schritt werden Informationen zum Bestand an Kirchenbüchern in deutschen kirchlichen und staatlichen Archiven gesammelt, danach sollen detaillierte Nachweise folgen. Ebenfalls ist in der Zukunft geplant, digitalisierte Kirchenbücher kostenpflichtig anzubieten.

Die Benutzeroberfläche wird sowohl in deutscher als auch englischer, französischer, italienischer und niederländischer Sprache angeboten.

Statistikdatenbanken zu Religionen lizenziert

Nach einem Test in diesem Sommer bietet die FU Berlin Studenten und Mitarbeitern nun dauerhaft Zugriff auf die beiden Datenbanken World Christian Database (WCD) und World Religion Database (WRD) an.

World Christian Database
Die Datenbank beinhaltet umfangreiches statistisches Material zu den Weltreligionen, christlichen Bekenntnissen und anderen Glaubensgruppierungen. Sie basiert auf der „World Christian Encyclopedia and World Christian Trends“, die überarbeitet wurde und nun vierteljährlich aktualisiert wird. Die WCD basiert auf einer Initiative des Center for the Study of Global Christianity am Gordon-Conwell Theological Seminary.

World Religion Database

Diese Datenbank beinhaltet internationale demographische Statistiken über die Religionszugehörigkeit von jedem Land der Welt. In welchen US-Bundesstaat leben die meisten Muslime? Was wird 2050 die verbreiteste Religion in Nigeria sein? Mit WRD alles kein Problem mehr. Es wird Quellenmaterial zur Verfügung gestellt, einschließlich Daten von Erhebungen und Umfragen. Die Datenbank stellt eine Ergänzung zur ‚World Christian Database‘ (WCD) dar. Entwickelt wurde sie am Institute on Culture, Religion and World Affairs (CURA) der Boston University.

Test für Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Für FU-Angehörige besteht ein kostenfreier Testzugriff auf die Datenbank Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon in der erweiterten Fassung.

Das Biographisch-Bibliographische Kirchenlexikon umfasst Beiträge zu verstorbenen Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, aber auch der Philosophiegeschichte, weltweit. Neben der frei im Netz verfügbaren ausführlichen Darstellung der Lebenswege von Personen aus den Bereichen der Theologie, Geschichte, Literatur, Musik, Malerei, Pädagogik und Philosophie mit einer Darstellung der Entwicklung ihrer Arbeit, erhält man über den lizenzierten Zugang des BBKL zusätzlich eine vollständige Bibliographie aller Hauptwerke der verzeichneten Personen sowie eine (teils sehr umfangreiche) Auswahl relevanter Sekundärliteratur zur weiterführenden Forschung.

Das erweiterte Angebot der Test-Version ist erreichbar über den Button „Zugang für Bibliotheken“.

Quelle: Datenbank-Infosystem – DBIS