Test für Oxford Handbooks Online

Bis zum 31. Dezember 2019 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf Oxford Handbooks Online zugegriffen werden.

Die Plattform von Oxford University Press bietet Zugriff auf die ungekürzten Texte von über 900 renommierten Handbüchern (Stand: Juni 2019). Jede Ausgabe wurde von anerkannten Wissenschaftlern geschrieben, die jeweils in eine Teildisziplin eines Fachgebietes einführen.
Das Angebot ist in folgende Rubriken gegliedert: Archaeology, Business and Management, Classical Studies, Criminology and Criminal Justice, Earth Science, Economics and Finance, History, Law, Linguistics, Literature, Music, Neuroscience, Philosophy, Physics, Political Science, Psychology, Religion, Sociology
Umfangreiche Links ermöglichen eine komfortable Suche in der Online-Version.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Kostenfreie biographische Nachschlagewerke aus aller Welt

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek der FU wurden folgende kostenfreie Online-Ressourcen, die teilweise auf gedruckte biographische Nachschlagewerke zurückgehen:

Biographical Directory of the United States: Enthält die offiziellen Kurzbiographien aller Kongressmitglieder seit 1774, zum Teil mit Bild und Bibliografie. Neben einzelnen Namen kann auch nach Position, Bundesstaat, Parteizugehörigkeit und Jahreszahlen gesucht werden.

BRAHMS – Base de Documentation sur la Musique Contemporaine: Internationales Verzeichnis mit französischsprachigen Kurzbiographien zeitgenössischer Komponisten (ab 1900 ff.). Die Redaktion obliegt dem am Pariser Centre Pompidou beheimateten Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique (IRCAM).

Dansk Kvindebiografisk Leksikon (DKL): Elektronische Version der gleichnamigen Printausgabe in dänischer Sprache, die Biographien von etwa 1900 bedeutenden dänischen, färöischen und grönländischen Frauen bereithält, die vom Mittelalter bis zur Gegenwart gewirkt haben.

Dictionary of Art Historians: Enthält Kunsthistoriker, die in den wichtigsten Beschreibungen zur Geschichte der Kunstgeschichte erwähnt werden. Herausgeber ist Lee Sorensen, Kunsthistoriker und Bibliothekar an der Duke University.

Dizionario Biografico degli Italiani (DBI): Vom Istituto Treccani herausgegebenes Nachschlagewerk in italienischer Sprache, das Infos über verstorbene Persönlichkeiten beinhalten soll, die nach dem Ende des Weströmischen Reiches in Italien geboren sind oder dort einen wesentlichen Teil ihres Lebens und Wirkens verbracht haben. Geplant sind 110 Bände mit 35.000 Biographien und einem Umfang von rund 80.000 Seiten.

Magyar Életrajzi Lexikon: Verbesserte und überarbeitete Onlineversion der Printausgabe des Akadémiai Kiadó mit Kurzbiographien von Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte, Kultur etc. im Zeitraum 1000-1990.

Slovenski Biografski Leksikon: Die Datenbank enthält Kurzbiographien zu mehr als 5.000 bedeutende Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart Sloweniens. Sie basiert auf der Erstauflage des gedruckten Slovenski Biografski Leksikon, das zwischen 1925 und 1991 in 16 Bänden erschien.

Svenskt biografiskt lexikon (SBL): Seit 1917 herausgegebenes schwedischsprachiges, sehr detailliertes Lexikon über verstorbene Persönlichkeiten. Bis 2011 wurden 33 Bände veröffentlicht. Jeder Band umfasst 800 Seiten und bisher wurden auf rund 25.000 Seiten mehr als 9.000 Einträge zu Familien und Personen veröffentlicht, womit das SLB eines der umfangreichsten Nachschlagewerke Nordeuropas ist.

Kostenfreie Bibliographie für die Musikwissenschaft

Die Bibliographie des Musikschrifttums online ist die internationale, interaktive und frei nutzbare Bibliographie für die Musikwissenschaft. Sie wird herausgegeben vom Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, in Fortsetzung des bis zum Berichtsjahr 1988 gedruckten Werkes.

Gegenwärtig weist die BMS online 300.000 Schriften mit Bezug zur Musik ab 1950 nach. Berücksichtigt werden Berücksichtigt werden Bücher, Aufsätze und Rezensionen aus Zeitschriften, Festschriften, Kongreßberichten, Jahrbüchern, Sammelbänden und kritischen Berichten musikalischer Editionen. Als Quellen werden von der BMS-Redaktion Nationalbibliographien, Fachzeitschriften und Spezialbibliographien ausgewertet. Ferner werden auch fachfremde Zeitschriften untersucht, die musikalisch relevante Themen im weiteren Sinne behandeln. Pro Jahrgang werden ca. 600 Quellen ausgewertet und ca. 10.000 Titel erfaßt. Zahlreiche Titel sind mit einer kurzen Zusammenfassung versehen. Die Konversion und Überarbeitung der vorhandenen Altdaten (1936 bis 1941; 1976 bis 1985) sowie die Schließung der Berichtslücke 1942 bis 1949 ist in Planung.

Über ein E-Mail-Formular können Benutzer selbst bibliographische Einträge zur Aufnahme vorschlagen.

Die Beschreibung ist überwiegend den Informationsseiten des Anbieters entnommen.

Fachbibliographie zu Richard Strauss

Neu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen wurde das Richard-Strauss-Quellenverzeichnis (RSQV).

Der Plan dahinter ist, sämtliche weltweit erreichbaren Quellen zum Werk des Komponisten Richard Strauss nach neuesten technischen und wissenschaftlichen Standards zu verzeichnen. Dazu zählen zu allererst eigenhändig geschriebenes („autographes“) Notenmaterial, angefangen von den ersten Skizzen und Entwürfen bis zur fertigen Partitur; ferner Druckvorlagen, Korrekturbögen, Erstdrucke, aber auch Briefe von und an Richard Strauss, sofern diese wichtige Informationen über ein Werk enthielten. Als Einstieg stehen die beiden Datengruppen „Werke“ und „Quellen“ zur Verfügung. Das Material wird anhand verschiedener Kriterien erschlossen: enthaltene Werke, Schreiber, Widmungsträger, Besitzer, Standort, Signatur, Umfang, Format, Datierung u. a.

Das Projekt ist am Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen angesiedelt und wird über drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Bild: Richard Strauss (Ausschnitt aus einem Gemälde von Max Liebermann, 1918; gemeinfrei via WikiCommons)

Musikwissenschaftliche Datenbank RILM im Test

„Die auf dem Répertoire international de littérature musicale (RILM) basierende Datenbank verzeichnet internationale Literatur zu allen Bereichen der Musikwissenschaft sowie verwandter Gebiete. Nachgewiesen werden Aufsätze aus 950 permanent ausgewerteten Zeitschriften, Monographien, Dissertationen, Festschriften, Filme und Videos, Kataloge, Kongressbeiträge, Konzertrezensionen etc. Die Datenbank umfasst über 620.000 bibliographische Nachweise von 1967 bis heute, die zum größten Teil durch Abstracts erweitert werden.“

Detaillierte Informationen finden Sie direkt bei Proquest.

Die Datenbank steht bis zum 15. März als Testangebot zur Verfügung.

Nationallizenz für Music Online

Im Rahmen der von der DFG finanzierten Nationallizenzen bekommen FU-Angehörige ab sofort kostenfreien Zugang auf Music Online.

Die Datenbank von Alexander Street Press umfasst vier Teile:

• Classical Scores Library
Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Musikdrucken, Musikhandschriften und bisher unveröffentlichtem Material zu verschiedenen Musikgattungen vom 15. bis zum 20. Jahrhundert.

• Classical Music Reference Library
Die Zusammenstellung mit einem Umfang von ca. 55.000 Seiten enthält renommierte Nachschlagewerke zur Geschichte der westlichen klassischen Musik vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert.

• African American Reference Library
Mit einer Sammlung von seltenen oder bisher unveröffentlichten Materialien und einem Gesamtumfang von über 45.000 Seiten stellt dieser Bereich ein umfassendes Nachschlagewerk zur Geschichte der afro-amerikanischen Musik von den Anfängen bis in die 1970er Jahre dar.

• The Garland Encyclopedia of World Music Online
Die digitale Ausgabe des Standardnachschlagewerks beinhaltet über 1200 ausführliche Sach- und Personenartikel zur traditionellen Ethnomusik weltweit.

Eines der Referenzwerke: Baker’s Student Encyclopedia of Music (3 Bände, 1999).