Datenbank „ARTstor – Images for Education & Scholarship“ lizenziert

(See below for the English translation)

Bis Ende 2020 30. Juni 2021 kann im FU-Campusnetz die Datenbank ARTstor – Images for Education & Scholarship genutzt werden. Dabei handelt es sich um ein Schwesterprojekt von JSTOR.

Die Datenbank enthält zurzeit über 2,5 Millionen Aufnahmen aus fast 300 Sammlungen aus den Bereichen Kunst, Architektur, Geistes- und Sozialwissenschaften. Geografisch deckt ARTstor Europa, Asien und Amerika ab und bietet Zugang zu den digitalen Beständen bedeutender Sammlungen wie Metropolitan Museum of Art, Museum of Modern Art, American Council for Southern Asian Art Collection, Ethnology Collection der Harvard University oder The Illustrated Bartsch.

ARTstor wird laufend durch neue Sammlungen ergänzt, wie zuletzt vom California College of the Arts, von der New-York Historical Society oder dem dänischen Statens Museum for Kunst. Ebenfalls angeboten werden verschiedene Werkzeuge zur Präsentation und Verwaltung der Bilder für Forschung und Lehre.

Um die Datenbank vollumfänglich nutzen zu können, muss man sich einmalig kostenfrei beim Anbieter registrieren (alt. Anmeldung via vorhandenem JSTOR-Account).

(Bildquelle: ARTstore)

Until the end of 2020 30 June 2021 the database ARTstore – Images for Education & Scholarship is now available via the FU campus network. It’s a sister project of the well-known database JSTOR.

With approximately 300 collections composed of over 2.5 million images (and growing), scholars can examine wide-ranging material such as Native American art from the Smithsonian, treasures from the Louvre, and panoramic, 360-degree views of the Hagia Sophia in a single, easy-to-use resource.
Artstor also supports study across disciplines, including anthropology from Harvard’s Peabody Museum, archaeology from Erich Lessing Culture and Fine Art Archives, and modern history from Magnum Photos, making it a resource for your whole institution.

ARTstor is continously updated with new collections, like last time with items of the California College of the Arts, the New-York Historical Society or the Danish Statens Museum for Kunst. Various tools for presenting and managing the images for research and teaching are also offered.

In order to be able to fully use the database, you have to register once at ARTstor website free of charge (alt: registration via your existing JSTOR account).

JSTOR-Sonderzugriffe auf Zeitschriftenarchive bis Ende 2020 verlängert

Auch JSTOR gehörte zu den Anbietern, die ihre Zeitschriftenarchive in Zeiten der COVID-19-Pandemie für Hochschulen und ihre Angehörigen bereitwillig öffneten. War der Sonderzugriff ursprünglich „nur“ bis zum 30. Juni vorgesehen, gibt es nun eine Verlängerung bis Ende 2020.

Der Anbieter erfasst die Zeitschrifteninhalte von ihrem ersten Jahrgang an bis zu einer so genannten „moving wall“ (je nach Titel bis mehr als 10 Jahre vor dem aktuellen Jahrgang). Zusätzlich zu den bisher schon zugänglichen multidisziplinären Zeitschriftenarchiv-Beständen sind  folgende „Collections“ mit hunderttausenden Artikeln aus 16 Wissensgebieten nutzbar:

Collection Zeitschriftentitel (Auswahl)
1) Biological Sciences

(135 Zeitschriftentitel – Excel-Liste)

American Journal of Botany, American Naturalist, BioScience, Ecology, Evolution
2) Business

(ca. 218 Titel – Excel-Listen für Collections I, II, III, IV)

Academy of Management Journal,  Economic & Political Weekly, The American Economist,   Oxford Review of Economic Policy, Cambridge Journal of Economics
3) Business & Economics

(241 Titel – Excel-Liste)

American Economic Review, Economic Development and Cultural Change, Journal of Marketing, Journal of Consumer Research
4) Ecology and Botany

(ca. 116 Titel – Excel-Listen für Collections I, II)

Ecological Applications, Journal of Ecology, Seed Technology, Weed Science, Harvard Papers in Botany
5) Health & General Sciences

(25 Titel – Excel-Liste)

The British Medical Journal, Journal of Infectious Diseases, Epidemiology and Infection, Journal of Hygiene, American Journal of Nursing
6) Hebrew Journals

(52 Titel – Excel-Liste)

Leshonenu, ‘Atiqot, Cathedra, Jerusalem Studies in Hebrew Literature
7) Iberoamérica

(106 Titel – Excel-Liste)

Trimestre Económico, Anuario de Estudios Centroamericanos, Desarrollo Económico, Reis, Hispanic Review
8) Ireland

(74 Titel – Excel-Liste)

Irish Journal of Earth Sciences,  Irish Studies of International Affairs, History Ireland, Fortnight
9) Jewish Studies

(56 Titel – Excel-Liste)

Jewish Quarterly Review, Jewish Historical Studies, Studia Rosenthaliana, Mitteilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden
10) Language & Literature

(57 Titel – Excel-Liste)

American Speech, Language, Modern Philology, Nineteenth Century Literature, PMLA, Twentieth Century Literature
11) Lives of Literature + Extension

(ca. 100 Titel)

Angelicum, Carmina Philosophiae, Thomas Mann Jahrbuch, Woolf Studies Annual
12) Mathematics and Statistics

(83 Titel – Excel-Liste)

Annals of Mathematics (US), Bulletin mathématique de la Société des Sciences, Journal of Computational Mathematics (China), Brazilian Journal of Probability and Statistics
13) Music

(72 Titel – Excel-Liste)

Musical Times, Archiv für Musikwissenschaft, Musical Quarterly, World of Music, Popular Music
14) Religion & Theology

(88 Titel – Excel-Liste)

Journal of Religion, Religious Studies, Modern Judaism, Islamic Studies, Harvard Theological Review
15) Security Studies + Extension

(ca. 75 Titel)

Cyber Defense Review, Foreign Policy Analysis, Journal of Conflict and Security Law, Jahrbuch Terrorismus
16) Sustainability

(115 Titel)

Economics of Energy & Environmental Policy, Human Ecology Review, Renewable Agriculture and Food Systems, Urban Studies

Damit kann auf das gesamte JSTOR-Archiv mit über 12 Mio. wissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln aller Fachgebiete zugegriffen werden. Detaillierte Titellisten für die Collections sind auf der Website von JSTOR verfügbar.

Ob über den 30. Juni 2020 hinaus auch auf die zusätzlich freigeschalteten 35.000 E-Books (s. Anbieter-Info) zugegriffen werden kann ist noch nicht bekannt. JSTOR steht noch in Verhandlungen mit den Anbietern, darunter die renommierten Universitätsverlage der Universitäten Columbia, Edinburgh, Harvard, NYU, Princeton und Yale. Wir bleiben dran und werden berichten 😉 …

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Nationallizenz für Datenbank „Gregory of Nyssa Online“

Im Rahmen einer Nationallizenz kann ab sofort kostenfrei auf die Datenbanken von Gregory of Nyssa Online zugegriffen werden.

Das Angebot des Verlags Brill teilt sich in folgende zwei Unterdatenbanken:

  • Das Lexicon Gregorianum Online ist das umfassendste griechisch-deutsche Wörterbuch der von Gregor von Nyssa (* um 335/340; † nach 394; auch Gregorius oder Gregorio) verwendeten Sprache. Es ist das einzige verfügbare Wörterbuch, das sich speziell mit dem Wortschatz des spätklassischen Griechisch befasst. Es dokumentiert Gregors vollständiges Vokabular unter Berücksichtigung der Syntax, Bedeutung und Konnotation jedes vorkommenden Schlüsselworts in seinen Schriften. Das vollständige Lexikon Online umfasst 10 Bände mit insgesamt mehr als 13.000 Einträgen.
  • Gregorii Nysseni Opera Online ist eine kritische Textausgabe von Gregor von Nyssas Werken, die auf allen verfügbaren bekannten Manuskripten basiert. Sie wird mit einer vollständigen Diskussion der Textübertragung eingeleitet und von umfangreichen Anmerkungen zu biblischen, klassischen und patristischen Quellen sowie Indizes begleitet.
Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Test für Oxford Handbooks Online

Nach dem Testzeitraum wurden neben den schon vorhandenen Oxford Handbooks keine weiteren lizenziert.

Bis zum 31. Dezember 2019 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf Oxford Handbooks Online zugegriffen werden.

Die Plattform von Oxford University Press bietet Zugriff auf die ungekürzten Texte von über 900 renommierten Handbüchern (Stand: Juni 2019). Jede Ausgabe wurde von anerkannten Wissenschaftlern geschrieben, die jeweils in eine Teildisziplin eines Fachgebietes einführen.
Das Angebot ist in folgende Rubriken gegliedert: Archaeology, Business and Management, Classical Studies, Criminology and Criminal Justice, Earth Science, Economics and Finance, History, Law, Linguistics, Literature, Music, Neuroscience, Philosophy, Physics, Political Science, Psychology, Religion, Sociology
Umfangreiche Links ermöglichen eine komfortable Suche in der Online-Version.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

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Lizenz für Textual history of the Bible

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz dauerhaft auf Textual history of the Bible zugegriffen werden.

Die THB ist das erste umfassende Nachschlagewerk zur Textgeschichte der Hebräischen Bibel. Zu jedem biblischen Buch wird in den aktuellen Forschungsstand zur Textüberlieferung, zu den Textzeugen und Übersetzungen eingeführt.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Handbuch der Religionen im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 9. Juni 2019 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf das Handbuch der Religionen zugegriffen werden.

Das Handbuch der Religionen ist ein in Anspruch und Umfang einzigartiges, wissenschaftlich fundiertes Nachschlagewerk über das gesamte Spektrum der Religionen in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. Auf bisher ca. 7.000 Seiten in 9 Bänden und vier Ergänzungslieferungen pro Jahr mit je ca. 160 Seiten bietet das Handbuch der Religionen:
• wissenschaftlich fundiertes Orientierungswissen
• von einem Team kompetenter Experten aus derzeit 2 Herausgebern, 22 Fachgebietsleitern und über 200 Autoren
• über Geschichte, religiöse Kernaussagen und Autoritäten, Organisationen und Verbreitung, Glaubenspraxis sowie das Verhältnis zum Staat und anderen Religionen
• zur gezielten Recherche nach Themenbereichen
• mit kontinuierlichen Informationen zu neuen Entwicklungen, ständig aktualisierten Neuerscheinungen und Kontaktadressen

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

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Datenbanken für Osteuropastudien via Nationallizenz

Im Rahmen von Nationallizenzen kann ab sofort kostenfrei auf vier Datenbanken für Osteuropastudien zugegriffen werden.

Ukrainian Publications (UDB-UKR)

Die weltweit erste Datenbank mit Zeitungen und Zeitschriften der Ukraine (UDB-UKR) umfasst Veröffentlichungen in russischer, ukrainischer und englischer Sprache. Sie deckt ein breites Spektrum politischer, wirtschaftlicher und kultureller Angelegenheiten der Ukraine ab. Zu den Themen gehören die Reformfortschritte der Ukraine, die Sichtweise und Positionen verschiedener politischer Kräfte, Änderungen in der Gesetzgebung, die ethnischen Beziehungen und organisatorische Trends in der Entwicklung der Streitkräfte. Die Datenbank enthält auch Nachrichten, Berichte und andere Veröffentlichungen ukrainischer Nachrichtenagenturen. Ein wesentlicher und einzigartiger Teil dieser Datenbank sind die Ausgaben der Ukrainian Book Chamber, die alle in der Ukraine veröffentlichten Bücher mit einer detaillierten bibliographischen Beschreibung auflisten.

 

Krokodil Digital Archive

Die Zeitschrift „Krokodil“ wurde von 1922 bis 2008 kontinuierlich veröffentlicht und war mit einer Auflage von 6,5 Millionen Exemplaren die beliebteste Satirezeitschrift der UdSSR. Sie machte sich lustig über Religion, Alkoholismus, politische Persönlichkeiten und Ereignisse wie auch Bürokratie und exzessive zentrale Kontrolle. Die im „Krokodil“ enthaltenen Karikaturen können als Maßstab der „korrekten Parteilinie“ der Zeit herangezogen werden. In der Datenbank kann nach Personen und Organisationen gesucht werden, diese werden nicht nur in den Artikeln, sondern auch in Karikaturen und Zeichnungen gefunden.

 

Slavonic Bibles Online

Die Datenbank „Slavonic Bibles Online“ enthält Früh- und Altdrucke von Büchern in slawischen Sprachen. Bei den Digitalisaten handelt es sich um Reproduktionen von Bibeln und weiteren religiösen Büchern aus der Sammlung der Lomonosov-Staatsuniversität in Moskau.
Die Datenbank bietet Zugriff auf insgesamt 100 Drucke, die bequem im Browser betrachtet werden können. Die Kollektion richtet sich an Forschende zur Religions- und Sprachgeschichte, aber auch an Historikerinnen und Historiker, die mit der Vielzahl an Notizen, Markierungen und Inskriptionen in den Drucken wertvolle Informationen zur Buch-, Druck- und allgemeinen Geschichte erhalten.

 

Soviet Cinema Online: Archival Documents from RGALI, 1923 – 1935

Die Datenbank enthält digitalisierte Archivmaterialien des Russischen Staatsarchivs für Literatur und Kunst (RGALI) zu den Aktivitäten des sowjetischen Filmproduktionsunternehmens Sovkino zwischen 1923 und 1935. Die knapp 60 Dokumente in der Sammlung umfassen Finanzpläne, Briefkorrespondenzen, Sitzungsprotokolle, Mitarbeiterlisten bei Gosvoenkino, Listen zensierter sowjetischer und ausländischer Filme sowie vieles mehr. Sie geben somit einen spannenden Einblick in die Produktions-, Distributions- und Aufführungspraktiken der sowjetischen Filmindustrie und zeigen gleichzeitig die Zentralisierungs- und Bürokratisierungstendenzen in der Sowjetunion, wie sie am Aufbau des Staatsmonopols im Filmbereich deutlich werden.

Zugriff auf „Encyclopedia of Women & Islamic Cultures“

Neu lizenziert und in DBIS nachgewiesen ist die Encyclopedia of Women & Islamic Cultures.

Dieses Nachschlagewerk ist ein interdisziplinäres, transhistorisches und globales Projekt das Frauen und der islamischen Kultur in jeder Region, wo es bedeutende muslimische Bevölkerung gab einbezieht. Die Enzyklopädie durchkreuzt Geschichte, geografische Grenzen und Disziplinen, um ein bahnbrechendes Nachschlagewerk zu schaffen, das die neueste Forschung über Geschlechterforschung und die islamische Welt.

Außerdem für die Islamwissenschaft in DBIS nachgewiesen ist der Historical Atlas of Islam.
Die Datenbank enthält Karten zur gesamten islamischen Welt, zur Arabischen Halbinsel, Ägypten, Iran, dem Kaukasus, Anatolien und dem Balkan, dem Maghreb, zu Indien und zum Fernen Osten. Darüber hinaus findet man zahlreiche Stadtpläne wichtiger islamischer Städte im Atlas.

Testzugriff auf die Datenbank „ARTstor – Images for Education & Scholarship“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 24. Oktober 2018 kann im FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank ARTstore – Images for Education & Scholarship getestet werden.

Die Datenbank enthält zurzeit über 1,1 Million Aufnahmen aus über 150 Sammlungen aus den Bereichen Kunst, Architektur, Geistes- und Sozialwissenschaften. Geografisch deckt ARTstor Europa, Asien und Amerika ab und bietet Zugang zu den digitalen Beständen bedeutender Sammlungen wie Metropolitan Museum of Art, Museum of Modern Art, American Council for Southern Asian Art Collection, Ethnology Collection der Harvard University oder The Illustrated Bartsch.

Sie wird laufend durch neue Sammlungen ergänzt, wie zuletzt der des Georgia O’Keeffe Museums oder Magnum Photos. Ebenfalls angeboten werden verschiedene Werkzeuge zur Präsentation und Verwaltung der Bilder für Forschung und Lehre.

Einige Bildsammlungen (u. a. prominent auf der Einstiegsseite beworben) sind für den Testzugriff gesperrt.

Neue Datenbanken via „Brill Primary Sources“

Im Rahmen von Nationallizenzen kann ab sofort kostenfrei über die Plattform BrillOnline Primary Sources auf sechs Datenbanken zugegriffen werden:

logo_brill.png;jsessionid=D9C8A3197E1D72A434D38F6935CE9835Anti-Calvin Online
Die Sammlung Anti-Calvin Online: The Catholic Response to Calvin’s Writings in Sixteenth-Century France enthält 94 Titel (ca. 34.000 Seiten) mit Schwerpunkt katholischer Schriften gegen Calvin in Frankreich. Die im Wesentlichen in Frankreich überlieferten Texte wurden von Malcolm Walsby von der Unversity of St. Andrews ausgewählt.

Conrad Gessner’s Private Library Online
Conrad Gessner’s Private Library Online stellt keine reformationsgeschichtliche Sammlung im engeren Sinne dar, sondern bildet die 78 Titel (ca. 26.000 Seiten) der rekonstruierten Privatbibliothek des Schweizer Universalgelehrten und Zeitgenossen der Reformation Conrad Gessner (1515-1565) ab, die von ihm mit handschriftlichen Annotationen intensiv bearbeitet wurden. Die Sammlung ist damit von unikalem Wert und von großer wissenschaftshistorischer Bedeutung.

Huguenots
In der Kollektion Huguenots sind 121 Originalschriften (ca. 22.000 Seiten) der französischen Hugenotten von den Anfängen in den 1530er Jahren bis zum Ende des 16. Jahrhunderts enthalten, die sich vornehmlich an Leser in Frankreich selbst richteten. Enthalten sind auch anonyme Werke, denen für die Entwicklung der Bewegung in den 1560er Jahren eine besondere Bedeutung zukommt. Die Kollektion wurde von Andrew Pettegree von der University of St. Andrews zusammengestellt.

Hungarian Reformation Online
Die Sammlung Hungarian Reformation enthält 98 in Deutschland kaum verbreitete Titel zur Reformation in Ungarn mit insgesamt ca. 35.000 Seiten. Die Zusammenstellung erfolgte durch Graeme Murdock von Trinity College Dublin. Die Kollektion dokumentiert die vielfältigen reformatorischen Strömungen im frühneuzeitlichen Ungarn in der Zeit der 1540er Jahre bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Diese Originalschriften beleuchten eine noch wenig erforschte Facette des Reformationszeitalters.

The Italian Reformation Online
Die Kollektion The Italian Reformation Online enthält 145 in Deutschland wenig verbreitete Titel mit ca. 34.000 Seiten zur Reformation in Italien. Ein zweiter Teil ist nicht erschienen. Die Werke, deren Zusammenstellung von Emidio Campi von der Universität Zürich betreut wurde, entstammen dem Fondo Guicciardini der Biblioteca Nazionale Centrale di Firenze. Die Sammlung bietet insbesondere Quellenmaterial für die wenig erforschte theologische Diversität der Reformation in Italien an.

Cold War Intelligence
Die Sammlung Cold War Intelligence von 2.360 ehemals geheimen US-Regierungsdokumenten (die meisten davon als “Top Secret” oder höher klassifiziert) ermöglicht erstmalig einen Einblick in die freigegebene Dokumentation zu den Erfolgen und Fehlschlägen des amerikanischen Geheimdiensts beim Ausspionieren der Sowjetunion in der Zeit des „Kalten Krieges“.

Die Beschreibungstexte sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.