Zentralbibliothek: Neue Öffnungs- und Servicezeiten für den Lesesaal

Ab dem 1. Juni 2026 gelten in der Zentralbibliothek (Garystr. 39) von Montag bis Freitag einheitliche Öffnungszeiten für alle Servicebereiche. Der Lesesaal im 2. Stock passt sich damit der bisherigen Öffnungszeit der Leihstelle im 1. Stock an. Ab sofort können Sie die Arbeitsplätze im Hauptlesesaal, Coworking-Space, in den Gruppenarbeitsräumen mit Webex-Boards („Labs“) und Studienkabinen durchgehend Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr nutzen.


Die Lesesaal-Auskunft konzentriert ihr Serviceangebot künftig auf den Zeitraum von 12 bis 16 Uhr. Vormittags von 9 bis 12 Uhr steht Ihnen das Auskunftsteam als mobiler Beratungsservice zur Verfügung.

Die im Lesesaal bereitgestellten Medien können durchgehend von 9 bis 20 Uhr ausgeliehen werden.

Gleichzeitig arbeiten wir am Ausbau unseres Schulungs- und Beratungsangebots.

Alle Änderungen auf einen Blick:

  • Alle Servicebereiche der Zentralbibliothek inklusive des Lesesaals sind Mo–Fr durchgehend von 9 bis 20 Uhr geöffnet.
  • Veränderte Servicezeiten im Lesesaal:
    • 9–12 Uhr: Mobiler Beratungsservice – das Team der Auskunft & Teaching Library hilft Ihnen gerne weiter und steht auf Abruf für Sie bereit.
    • 12–16 Uhr: Vollumfänglicher Service vor Ort wie bisher
    • 16–20 Uhr:
      • Die Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes übernehmen die Erstinformation, die Ausgabe und Rückgabe der Schlüssel für Studienkabinen und Dauerschließfächer sowie von Workshop-Equipment.
  • Die Ausleihe von bereitgestellten Bestellungen ist im gesamten Zeitraum von 9 bis 20 Uhr möglich.

Sie haben Fragen? Unser Team ist jederzeit per E-Mail oder über das Kontaktformular für Sie da.


Central Library: New Opening Hours and Service Times for the Reading Room

Starting June 1, 2026, the Central Library (Garystr. 39) will have uniform opening hours for all service areas from Monday through Friday. The reading room on the 2nd floor will thus align with the current opening hours of the circulation desk on the 1st floor. Effective immediately, you can use the workstations in the main reading room, the coworking space, the group study rooms with Webex boards (“Labs”), and the study booths Monday through Friday from 9 AM to 8 PM.

Effective immediately, the Reading Room Information Desk will limit its services to the hours of 12 PM to 4 PM. In the mornings, from 9 AM to 12 PM, the information team will be available as a mobile reference service.

Media available in the reading room may be borrowed at any time between 9 AM and 8 PM.

At the same time, we are working to expand our training and consulting services.

All changes at a glance:

  • All areas of the Central Library, including the reading room, are open Monday through Friday from 9 AM to 8 PM.
  • Changed service hours in the reading room:
    • 9 AM – 12 PM: Mobile Help Desk – the Information & Teaching Library team is happy to assist you and is available on call.
    • 12 PM – 4 PM: Full on-site service as usual
    • 4 PM – 8 PM:
      • Security staff are responsible for providing initial information and for issuing and collecting keys for study booths and long-term lockers, as well as for workshop equipment.
  • Items that have been reserved can be picked up anytime between 9 AM and 8 PM.

Do you have any questions? Our team is always available to assist you via email or through the contact form.

KI-gestützte Recherche im Bibliotheksportal Primo

Im Bibliotheksportal Primo steht mit Primo AI seit Anfang des Jahres eine zusätzliche Suchfunktion im Pilotbetrieb zur Verfügung, die den Einstieg in die Literatur- und Informationsrecherche unterstützen kann. Die Erweiterung wird auf der Primo-Startseite als gesonderte Option angeboten und ergänzt die bestehenden Recherchemöglichkeiten um eine Suche auf Basis natürlicher Sprache. Dabei werden ausschließlich elektronische Ressourcen ausgewertet.

Mit Primo AI können Suchanfragen nicht nur über einzelne Schlagwörter, Titelbegriffe oder standardisierte Suchoperatoren formuliert werden, sondern auch in Form natürlichsprachiger Fragen oder thematischer Beschreibungen. Nutzende haben damit die Möglichkeit, ihr Informationsanliegen in Alltagssprache einzugeben, beispielsweise als konkrete Forschungsfrage oder thematische Problemstellung. Auf Grundlage dieser Eingabe ermittelt das System bis zu fünf Quellen und generiert aus den Metadaten und Abstracts eine Zusammenfassung als Antwort auf die eingegebene Frage.

Die Funktion kann insbesondere in frühen Phasen einer Recherche hilfreich sein, etwa bei der ersten Orientierung in einem Themengebiet, bei der Präzisierung eines Suchinteresses oder wenn noch keine geeigneten Fachbegriffe bekannt sind. Sie kann außerdem dabei unterstützen, erste zur Anfrage passende Literatur zu identifizieren.

Gleichzeitig ersetzt Primo AI keine systematische wissenschaftliche Recherche. Die Ergebnisse sollten stets kritisch geprüft, eingeordnet und durch etablierte Recherchemethoden ergänzt werden. Primo AI versteht sich daher als ergänzendes Werkzeug für einen niedrigschwelligen Rechercheeinstieg, nicht als alleinige Grundlage wissenschaftlicher Informationssuche.

Ihr Feedback zu Primo AI nehmen wir gern unter folgender Adresse entgegen: primohilfe@ub.fu-berlin.de

Eine ausführliche Beschreibung des Dienstes finden Sie auf unserer Website: https://www.fu-berlin.de/sites/ub/finden/literaturrecherche/primo/primo-ai/index.html

Die Zentralbibliothek bietet Kurse zur Nutzung von Primo AI an: https://www.fu-berlin.de/sites/ub/lernen/lern-beratungsangebote/literaturrecherche/index.html#faq_primo-ai

Die Philologische Bibliothek bietet Kurse zur fachspezifischen Nutzung von Primo AI an: https://www.fu-berlin.de/sites/philbib/03chulungen-Veranstaltungsbeschreibungen/PrimoAI.html

L[AI]brary – Beratung zum Einsatz KI-basierter Tools: https://www.fu-berlin.de/sites/ub/lernen/lern-beratungsangebote/ki-workshops/index.html

Informationen zum Einsatz von KI an der FU Berlin: KI@FU: https://www.ki.fu-berlin.de/

Wissen bewahren: Workshops zu Interviews in universitären Sammlungen

Interview mit Prof. Klaus Kisker am 5.11.2018.

Vieles, was wir über universitäre Sammlungen wissen, steht in keinem Katalog und in keiner Datenbank. Es steckt in Erinnerungen, Arbeitspraktiken und Erfahrungswissen der Menschen, die Sammlungen über Jahre aufgebaut, betreut, erforscht und erschlossen haben.

Interviews können dazu beitragen, dieses Wissen als Forschungsressource zu sichern – vorausgesetzt, sie werden methodisch fundiert vorbereitet, technisch sauber umgesetzt und langfristig nutzbar archiviert.

Am 29. und 30. Juni 2026 laden die Koordinatorin der Universitätssammlungen, das Team Digitale Interview-Sammlungen der Universitätsbibliothek und das BUA-Projekt Digitales Netzwerk Sammlungen zu einem praxisorientierten Workshop rund um Interviews in universitären Sammlungen ein.

Tag 1: Methodik
Montag, 29. Juni 2026 | 10:00–14:00 Uhr
Der erste Workshop vermittelt Grundlagen der Interviewführung und behandelt unter anderem:

  • Vorbereitung und Strukturierung von Interviews
  • Fragetechniken und Gesprächsführung
  • Reflexion der Rolle von Interviewenden

Tag 2: Technik, Rechtliches & Nachnutzung
Dienstag, 30. Juni 2026 | 10:00–16:00 Uhr
Der zweite Workshop richtet den Blick auf die praktische Umsetzung und nachhaltige Nutzung von Interviews:

  • Aufnahmetechnik (inkl. Hands-on-Übung)
  • Rechteklärung und Nutzungsvereinbarungen
  • Archivierung und Nachnutzung von Interviews
  • Spracherkennung und Transkription in der Interviewauswertung

Ort: CoWorking Space der Zentralbibliothek der Freien Universität Berlin, Garystr. 39, 14195 Berlin.

Anmeldung bis 18. Juni 2026 per E-Mail an: collections@berlin-university-alliance.de

Wir freuen uns auf den Austausch mit allen Interessierten aus Sammlungen, Forschung und Infrastrukturarbeit.

Von KI bis Klimakommunikation: Die UB auf der BiblioCon 2026

Vom 19. bis 22. Mai 2026 findet die BiblioCon in Berlin statt: die wichtigste Fachkonferenz für Bibliotheken im deutschsprachigen Raum.

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr mit zahlreichen Beiträgen vertreten zu sein. Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen unserer UB gestalten Vorträge, Hands-on-Labs, Panels und Arbeitssitzungen zu Themen wie UX-Forschung, Informationskompetenz, Open Access, Forschungsdatenmanagement, generativer KI, Nachhaltigkeit und Liaison Librarianship.

Eine chronologische Übersicht unserer Programmpunkte:

Dienstag, 19. Mai

  • Zwischen Auskunft und Schreibberatung: Niederschwellige Wege für Hochschulbibliotheken
  • Schätzen, wiegen, handeln – die Klimowaage unterstützt Bibliotheken in einer wirksamen Klimakommunikation!
  • AG „Vereinbarungen zu Nutzungsrechten an Forschungsdaten“
  • Quo vadis DH-Zentren/Labs: Kompetenzen der Digital Humanities kollaborativ vermitteln (Öffentliche Arbeitssitzung)
  • Gute wissenschaftliche Praxis und generative KI in wissenschaftlichen Bibliotheken“

Mittwoch, 20. Mai

  • Bedarf und Angebot – ist es ein Match? Vermittlung von Publikationsdienstleistungen für Diamond Open Access durch SeDOA
  • Arbeitskreistreffen „Liaison Librarianship D-A-CH
  • Qualitative Daten auswerten – UX-Roundtable für Informationsspezialist*innen
  • Smørrebrød, Salsa und Sushi: Das vielseitige Menü der regionalen Fachinformationsdienste
  • Luft raus beim Thema Nachhaltigkeit? Praxistipps konkret und wirksam: Wie Sie sich und ihr Team wieder boostern!

Donnerstag, 21. Mai

  • oa.atlas zum Mitmachen: Chancen, Herausforderungen und neue Features diskutieren
  • BOOM! PAF! ¡BUM! – Comicsammlungen in den Fachinformationsdiensten (FID)
  • Kommunikation als Kernaufgabe oder warum wir als Bibliotheksbeschäftigte alle kommunizieren sollten
  • Algorithmic Literacy im Spannungsfeld von KI-Effizienz und Informationskompetenz

Freitag, 22. Mai

  • Willkommen?! Untersuchung der emotionalen und sozialen Dimensionen der Bibliotheksnutzung für First Generation Studierende

Wir freuen uns auf spannende Gespräche, neue Impulse und den Austausch mit Kolleg*innen aus Bibliotheken und Wissenschaftseinrichtungen.

Zum vollständigen Programm

Neuer Themenfilm in der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“

Foto: Tieftemperaturlabor in den 90er Jahren, Privatarchiv Prof. Willliam Brewer

Was versteht man unter den vier Naturkräften? Wie hängen Magnetismus und Elektrizität zusammen? Was hat der Roman „Finnegans Wake“ mit den kleinen Elementarteilchen in Atomkernen zu tun? Und wofür haben T.D. Lee und C.N. Ya den Nobelpreis in einem Alter erhalten, in dem andere noch studieren?

Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. William Brewer mit anschaulicher Leichtigkeit im neuen Themenfilm Naturkräfte und Wechselwirkungen der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“.

Testzugriff für „Trends in Classics – Greek and Roman Humanities Encyclopedia“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 30. Juni 2026 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Trends in Classics – Greek and Roman Humanities Encyclopedia getestet werden.

Der Online-Service bietet Zugang zu einer vernetzten Sammlung thematischer Enzyklopädien, die die Geisteswissenschaften des klassischen griechischen und römischen Altertums systematisch abbilden.

Das Werk gliedert sich in sieben Kernbereiche (Wissenschaftsgeschichte, Geschichtsschreibung, Epos, Drama, Rhetorik, Lyrik, Medizin) mit umfangreichen Querverweisen innerhalb und zwischen den einzelnen Einträgen.

Jedes Thema wird von einem eigenen Redaktionsteam betreut und enthält peer-reviewte Beiträge zu Autoren, Werken und Konzepten. Die Enzyklopädie verbindet dabei klassische lexikalische Einträge mit kommentierten Fallstudien und analytischen Beiträgen, um unterschiedliche Zugänge zu einem Fachgebiet zu ermöglichen.

Der Beschreibungstext wurde dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!

(Bildquelle: Anbieter)

Universitätsbibliothek unterzeichnet das Open Heritage Statement

Wir haben das Open Heritage Statement unterzeichnet und unterstützen damit diese internationale Initiative für einen gerechteren und offenen Zugang zum kulturellen Erbe im digitalen Raum.

Das Statement wurde im Rahmen der Open Heritage Coalition von mehr als 60 Organisationen aus 25 Ländern entwickelt und von Creative Commons koordiniert. Es formuliert eine gemeinsame Vision für den Abbau von Barrieren beim Zugang zu kulturellem Erbe und setzt sich für dessen freie Nutzbarkeit in Forschung, Bildung und kreativen Kontexten ein.

Mit der Unterzeichnung schließen wir uns einer wachsenden internationalen Gemeinschaft von Institutionen an, die sich für offene, nachhaltige und zukunftsorientierte Zugänge zu kulturellen Ressourcen einsetzen. Das Open Heritage Statement versteht sich dabei als Grundlage für einen globalen Dialog über den Umgang mit digitalem Kulturerbe und als Beitrag zur Weiterentwicklung entsprechender politischer und institutioneller Rahmenbedingungen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie unter: https://openheritagestatement.org/


University Library signs the Open Heritage Statement

We have signed the Open Heritage Statement, and are thereby supporting an international initiative promoting more equitable and open access to cultural heritage in the digital environment.

The Statement was developed within the Open Heritage Coalition by more than 60 organizations across 25 countries and coordinated by Creative Commons. It articulates a shared vision to remove barriers to cultural heritage and to enable its use in research, education, and creative contexts.

By signing the Statement, we join a growing international community of institutions committed to open, sustainable, and future-oriented access to cultural resources. The Open Heritage Statement aims to foster global dialogue on digital cultural heritage and to contribute to the development of supportive policy and institutional frameworks.

More information and the possibility to sign: https://openheritagestatement.org/

Wiederaufnahme der Open-Access-Buchförderung zum 15.04.2026

Bildquelle: Canva

Ab dem 15. April 2026 wird die Förderung für Buchpublikationen wieder aufgenommen.

Aufgrund bestehender Verpflichtungen gegenüber der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Förderlinie „Open-Access-Publikationskosten“ sowie der aktuellen Haushaltslage erfolgt die Mittelvergabe ab sofort gestaffelt.

Was bedeutet das konkret?

  • Publikationen aus DFG-geförderten Projekten werden vorrangig berücksichtigt.
  • Weitere Anträge können – je nach verfügbarem Restbudget – ebenfalls gefördert werden.
  • Die Bearbeitung erfolgt weiterhin in der Reihenfolge des Antragseingangs.

Wir bitten um Verständnis, dass infolge begrenzter Mittel dieses Jahr voraussichtlich nicht alle Anträge berücksichtigt werden können. Der Publikationsfonds für Bücher wird geschlossen, sobald die verfügbaren Mittel verbraucht sind.

Weitere Details und aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Seite im Bereich „Für Bücher“.


Restart of Open Access Book Funding from 15 April 2026

Funding for book publications will resume from 15 April 2026.

Due to commitments to the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) under the “Open Access Publication Funding” programme and the tight budgetary situation, a phased allocation of funds is now necessary.

What does this mean in concrete terms?

  1. Publications arising from DFG-funded projects will be given priority.
  2. Additional applications may also be funded, depending on the remaining available budget.
  3. Applications will continue to be processed in the order in which they are received.

We kindly ask for your understanding that, due to limited funds, it may not be possible to consider all applications this year. The publication fund for books will be closed as soon as the available funds have been exhausted.

Further details and up-to-date information can be found on this page.

Freie Universität Berlin veröffentlicht BPCs aus 2025 für Open Access-Monografien und -Sammelbände

Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin hat auch in 2025 die Ko-Finanzierung von Publikationskosten (Book Processing Charges, BPCs) für bislang unveröffentlichte Open-Access-Monografien und -Sammelbände von FU affilierten Wissenschaftler*innen übernommen.

Die aktuelle Visualisierung der Gesamtkosten pro Publikation über das Projekt Open BPC der Universität Bielefeld findet sich unter

https://treemaps.openapc.net/apcdata/bpc/institution#/FU%20Berlin/period=2025

Weitere Informationen s.a.

https://www.fu-berlin.de/sites/ub/publizieren/openaccess/index.html

Fragen zu den Möglichkeiten der Finanzierung von Open-Access-Publikationen für Angehörige der Freien Universität Berlin beantwortet Ihnen jederzeit gern das Open-Access-Team | Abt. Forschungs- und Publikationsservices der Universitätsbiliothek unter open-access@ub.fu-berlin.de

Neuer Porträtfilm in der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“

Quelle: Erlebte Geschichte – Freie Universität Berlin – Fotograf Daniel Goede

Dr. Michael Pohly – Als Forscher und Praktiker im Krisengebiet Afghanistan. Die Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin präsentiert einen neuen Porträtfilm.

Feldforschung kann Wissenschaftler auch in Regionen führen, in denen die Arbeit gefährlich wird – etwa in einem umkämpften Land wie Afghanistan.
Dr. Michael Pohly war dort nicht nur als Ethnologe unterwegs, sondern fand durch seine zweite Qualifikation als Mediziner Zugang zu Menschen und Orten, die für andere unzugänglich geblieben wären. Dass er diesen Weg eingeschlagen hat, verdankt er einem frühen Interesse an Ethnologie und dem Wunsch, konkrete Hilfe zu leisten.