Virtueller, interaktiver 360° Rundgang durch das „Berlin Brain“

Ein neues Angebot als virtueller Bibliotheksbesuch: Spektakuläre Rundum-Panoramablicke, sphärische Elektrobeats und viele nützliche Informationen: Eine virtuelle, interaktive 360°-Tour durch die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin lädt jetzt dazu ein, den berühmten Norman-Foster-Bau neu zu entdecken.

Die Fotografin Carolin Windloff erzählt von dem Projekt:

Die Idee eines virtuellen Rundgangs, der die Bibliothek auf neue Art vorstellt, entstand bereits im Frühjahr 2019 – ursprünglich als Bachelor-Thema meines Fotografie-Studiums gedacht. Ich habe mich bewusst an die Philologische Bibliothek gewandt, da ich vorher selbst an der FU Berlin studiert hatte und diese Bibliothek mit ihrer außergewöhnlichen Architektur schon immer spannend fand. Durch verschiedene Umstände konnte das Projekt dann erst im Jahr 2021 realisiert werden. Ich bin sehr froh, dass es nun abgeschlossen ist und präsentiert werden kann.

Carolin Windloff im Juni 2022

Der interaktive Rundgang führt die virtuellen Besucher*innen zu den interessantesten Sichtachsen und wichtigsten Aussichtspunkten innerhalb der Philologischen Bibliothek – und lässt sie den vom Architekten Lord Norman Foster entworfenen Bau im digitalen Raum aus ganz neuen Blickwinkeln erleben. Die spektakulären visuellen Eindrücke werden dabei stimmungsvoll untermalt durch die eigens für die Tour geschaffene Musik von Stratosphäre Berlin. In den virtuellen Raum integrierte Infopunkte bieten außerdem vertiefende Informationen, etwa zur Architektur, zur Kunst in der Bibliothek oder zum Klimakonzept des Gebäudes.

> Zum Virtuellen Rundgang

Extra-Tipp: Wer die Philologische Bibliothek in der Habelschwerdter Allee 45 „analog“ besucht, hat außerdem Gelegenheit, die in dem virtuellen Rundgang verwendeten 360° x 180°-Panorama-Fotografien von Carolin Windloff in einer kleinen Ausstellung aus der Nähe zu betrachten und dabei mehr über die verschiedenen angewandten Projektionstechniken – Kugelpanorama, stereographische Projektion, Flächenprojektion – zu erfahren.

Fotografie und Produktion: Carolin Windloff

Musik: ©Stratosphäre Berlin

Konzept: Carla Freise, Philologische Bibliothek der FU Berlin

Bildquellen: Carolin Windloff

Workshop zu Open Access und wissenschaftlichem Publizieren (Train-the-Trainer) vom 25.-26. August 2022

In diesem zweitägigen, methodisch abwechslungsreichen Workshop lernen die Teilnehmenden vielfältige Aspekte rund um Open Access und das wissenschaftliche Publizieren kennen: Open Access in der Praxis, Förderung und Finanzierung, Publikationsprozesse, Publikationstypen, Qualitätssicherung, Urheberrecht und Lizenzen, Sichtbarkeit und Renommee. Zudem werden didaktische Grundlagen und Methoden vermittelt.

Der Workshop wird im Format Train-the-Trainer durchgeführt: Er richtet sich an alle, die an einer wissenschaftlichen Einrichtung selbst Kontaktperson für Fragen rund um das wissenschaftliche Publizieren sind, oder die in ihrem Arbeitsbereich Grundlagen zu Open Access und dem wissenschaftlichen Publizieren vermitteln und dazu entsprechende Schulungsangebote erstellen möchten.

Angesprochen sind insbesondere Personen aus den Bereichen Wissenschaftsmanagement, Forschungsorganisation und forschungsnahe Dienste (z. B. an Fakultäten, Instituten, Forschungszentren und -verbünden, Graduiertenkollegs) sowie Wissenschaftler*innen, die Forschungsprojekte oder Forschungsgruppen leiten.

Der Workshop ist offen für alle Angehörigen der vier Einrichtungen der Berlin University Alliance: Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Der Workshop wird durchgeführt von Dr. Christine Mieck und Marc Lange. Dr. Christine Mieck ist Referentin für Open Science & Publishing Services an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Marc Lange ist Referent für Open Access an der Humboldt-Universität zu Berlin. Beide sind bei Berlin Universities Publishing, dem nichtkommerziellen Open-Access-Verlag der Berlin University Alliance, im Bereich Beratung tätig.

Veranstaltungsort: Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin (Unter den Linden 6, 10099 Berlin)

Datum: 25. und 26. August, jeweils von 9 bis 16 Uhr

Zur Registrierung für den Workshop

Philologische Bibliothek verlängert ab 18. Juli Öffnungszeit

Ab Montag, dem 18.07.2022, erweitert die Philologischen Bibliothek ihre Öffnungszeit. Der Standort an der Habelschwerdter Allee 45 hat ab heute von Montag bis Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Zuvor konnte die Bibliothek jeweils bis 18:00 Uhr besucht werden.

Wir freuen uns, Ihnen täglich unter der Woche zwei Stunden länger unsere Services anbieten zu können.

Bewusstsein für offene Lehre und offenes Lernen an Hochschulen

Während die Offenheit von Forschung aktuell vielfältig diskutiert und
vorangetrieben wird, ist die Idee einer offenen Lehrpraxis bisher wenig
populär. Dabei stellen beispielsweise die in den letzten Jahren vermehrt in
den Blick geratenen „Open Educational Resources“ (OER), also offen
lizensierte Bildungsmaterialien, einen guten Ansatzpunkt für zeitgemäße,
partizipative Lehre dar.

Diese Diskussion gehört zur dreiteiligen Reihe „Open Educational Practices – Offenheit und zeitgemäße Hochschulbildung„.

Im letzten Teil der Reihe wird am 12.07.2022 von 13.00 – 14.00 Uhr online eine offene Diskussionsrunde angeboten. Mit dabei sind  Gabriele Fahrenkrog (Technische Informationsbibliothek, Hannover) und Sascha Eckhold (Universitätsbibliothek, Freie Universität Berlin).

In der Veranstaltung „Open Educational Practices in
der Diskussion
“ soll darüber gesprochen werden, welche
Voraussetzungen für offene Lehrpraxis nötig sind, wie die Verbreitung von
OER gefördert werden kann und welche Auswirkungen auf Schulen, Hochschulen und die Gesellschaft durch die Öffnung von Lehre denkbar sind.

Anmeldungen sind noch möglich unter: f.harnisch [at] fu-berlin.de

Weitere Möglichkeiten, sich über „Open Educational Resources“ zu informieren gibt es in den Podcast-Folgen von zugehOERt!

Bildquelle: Photo by Zulian Firmansyah on Unsplash

Ausstellung von Forschungspostern im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Mit Beginn der Präsenzlehre im Sommersemester 2022 hat die Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek auch den Service der Ausstellung von Forschungspostern im Hörsaaltrakt des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft wieder aufgenommen.

Die Forschungsposter bieten Wissenschaftler*innen eine gute Möglichkeit, aktuelle Forschungsfragen anschaulich zu dokumentieren und frühzeitig zu veröffentlichen. Das Format erfreut sich großen Interesses bei den Forschenden, Studierenden und Besucher*innen des Fachbereichs gleichermaßen.

Bereits vor der Pandemie hatte die Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek diesen Service übernommen: In regelmäßigen Abständen (üblicherweise zu jedem Semester) laden wir die Wissenschaftler*innen des Fachbereichs dazu ein, sich um eine der sieben Plakatflächen zu „bewerben“. Vergeben werden die Flächen nach dem Prinzip „first come – first served“. 

Die Bibliothek stellt eine Auswahl Corporate-Design-konformer Templates / Formatvorlagen für die Poster (Format Din A0) zur Verfügung; Redaktion und Layout übernehmen die Wissenschaftler*innen selbst. Sobald alle Poster vorliegen, sorgt die Bibliothek für den Ausdruck, die Rahmung und Aufhängung der Plakate. Im Anschluss werden alle Angehörigen des Fachbereichs über die „Eröffnung“ der neuen Poster-Session informiert.

Die Poster-Session des Sommersemesters 2022 wurde kürzlich veröffentlicht. Die aktuellen Themen sind:

  • „Overconfidence and the Political and Financial Behavior of a Representative Sample“ – Ciril Bosch-Rosa, Bernhard Kassner, Steffen Ahrens
  • „The Long Shadow of Immigration Enforcement: Evidence from Mexico“ – Christian Ambrosius
  • „Definitions and Measures of Corporate Reputation“ – Jochen Bigus, Mai K. P. Hua, Sascha Raithel
  • „Team Resilience“ – Silja Hartmann, Mona Weiss, Martin Hoegl, Abraham Carmeli
  • „Revolution from above?“ – Anja Kirsch
  • „A Media-based Innovation Indicator: Examining declining Technological Innovation Systems“ – Daniel Weiss, Fabian Nemeczek

Darüber hinaus werden die Forschungsposter auf „Refubium“, dem Repositorium der FU Berlin, als Schriftenreihe „Poster-Sessions des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. 2014 ff.“ veröffentlicht, um sie nach dem Open-Access-Prinzip auch der Fachwelt zugänglich zu machen.

Text von Karin Reese, Leitung Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek

Pop-(F)Up-Gardening: Himbeeren, Erdbeeren und frische Kräuter zum Mitnehmen!

Vor einigen Gebäuden der Bibliotheken stehen seit Kurzem unübersehbare Mini-Beete zusammen mit Zinkeimern, kleinen Insektenhotels und Vogeltränken. Auf dem Weg von oder zur Arbeit, zur Vorlesung oder zum Bibliotheksbesuch fällt es sofort ins Auge.

Diese Art, öffentlichen Raum mit kleinen Biotopen möglichst niederschwellig zu besiedeln, nennt sich „Pop-Up“. Die Idee stammt von der FUturist-Preisträgerin Christiane Ochs. Sie ist Studierende an der Freien Universität Berlin und leidenschaftlich verbunden mit dem Gärtnern. Ganzjährige Ernährung mit Hilfe von Mini-Beeten als auch die damit geschaffenen Lebensräume für Insekten und Vögel kann ein Beitrag zum bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und mit der Natur sein. Die Pop-Up-Beete sollen dauerhaft an den Standorten bleiben. Himbeersträucher sind ganzjährige Pflanzen, die winterhart sind und im kommenden Jahr wieder austreiben.

Unsere Städte sollen grüner werden, Naturraum soll und muss mehr zurückkehren. Gärtnern und Ernährung stehen eng zusammen. Christiane Ochs weist in ihrer Präsentation während der FUturist-Auszeichnung am 08.06.2022 darauf hin (Bild unten), dass es ihr wichtig ist, einheimisches Essen zu schmecken, saisonal zu essen und nach den Jahreszeiten zu gärtnern. Auf den Webseiten von mundraub.org findet man Sträucher in seiner jeweiligen Umgebung, an denen man ernten kann.

Diese Mini-Beete sensibilisieren und motivieren: Auch in den Städten, auf kleinem (Wohn-) Raum ist es möglich, gesundes und gutes Essen anzubauen. Frische Minze im Leitungswasser schmeckt wunderbar. Frische Kräuter im Essen oder Beeren zum Naschen ergänzen eine gesunde Ernährung.

Zusätzlich zu diesen Mini-Beeten bot Christine Ochs die „Teeküchenaktion“ an. Thymian, Minze oder Zitronenmelisse für Tee oder Wasser werden angeboten und es gibt Pflegehinweise dazu. Der Honig von den Dächern der Freien Universität Berlin versüßt Getränke und Speisen.

Nehmen Sie diese Pop-Up Angebote gern an, naschen Sie im Vorbeigehen und geben den Pflanzen und Kräutern im Sommer dafür frisches Wasser zurück.


Meine „Morgen-Routine“ ist es bereits: Auf dem Weg zur Arbeit halte ich am Mini-Beet an der Holzlaube an, ernte etwas frische Minze für mein Leitungswasser und gieße zugleich die Beete.

Zitat Christiane Ochs: „Wenn ihr euch gut um uns kümmert, habt ihr lange Freude an uns!“ Hier erfahren Sie die gesamte FUturist-Idee von Frau Ochs.

Bildquellen: Marc Spieseke & Susanne Wehr

Verschleppt: ehemalige NS-Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter aus der West-Ukraine berichten

Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945 Erinnerungen und Geschichte“ wird erweitert

Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) präsentieren am Mittwoch, den 29.06.2022 um 16:00 Uhr im Rahmen einer Online-Veranstaltung eine neue Teilsammlung des Online-Archivs „Zwangsarbeit 1939-1945 – Erinnerungen und Geschichte“. Die Teilsammlung umfasst 40 Audio- und Video-Interviews ehemaliger Zwangsarbeiter*innen aus der West-Ukraine.


„Man ließ uns in Lwiw in solche Wagen einsteigen und nach zwei Tagen sind wir schon in Magdeburg angekommen. Niemand hat uns was zu essen gegeben. Ich glaube, erst in Halle oder in einer anderen Stadt irgendwo in Deutschland, hat man uns Kaffee zu trinken gegeben. Und dann hat man uns im Arbeitsamt verteilt.“

Wasyl S., Interview za534, 20.06.2006, Interview-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“ https://archiv.zwangsarbeit-archiv.de/de/interviews/za534

Rund 600 Lebenserinnerungen von ehemaligen Zwangsarbeiter*innen des NS-Regimes aus 26 Ländern wurden in den Jahren 2005 bis 2006 in einem durch die FernUniversität Hagen koordinierten Interviewprojekt aufgezeichnet. Die Freie Universität Berlin hat diese Audio- und Video-Interviews inhaltlich erschlossen und stellt sie im Online-Archiv www.zwangsarbeit-archiv.de Schulen und Gedenkstätten, Forschenden und Interessierten zur Nutzung bereit. Transkripte, Übersetzungen, Fotos und Kurzbiografien sowie Expertengespräche ergänzen die Interviewsammlung.

Nun wird das Archiv um eine neu aufbereitete Teilsammlung von 40 Interviews erweitert, die sich dem besonderen Schicksal von Zwangsarbeiter*innen aus der West-Ukraine widmet.

Zwischen 1941 und 1945 leisteten etwa 2,4 Millionen Menschen aus der Ukraine Zwangsarbeit für das nationalsozialistische Deutschland. Etwa 350.000 von ihnen kamen aus den westukrainischen Distrikten. In den Interviews berichten 17 Frauen und 23 Männer über ihr Aufwachsen in der West-Ukraine, ihre Verschleppung zur Zwangsarbeit nach Deutschland oder über ihre Deportation in Konzentrationslager. Die zumeist in der Landwirtschaft und der Industrie eingesetzten Zwangsarbeitenden erinnern sich an die Bedingungen, unter denen sie zur Arbeit gezwungen wurden, an das Verhältnis zur deutschen Bevölkerung und an die schwierige Rückkehr nach Hause, wo sie häufig eine zweite Verfolgung erfuhren.

Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen russischen Angriffskrieges sind diese Lebensgeschichten eindrückliches Zeugnis der von Angriffen und Besatzung geprägten Geschichte der Ukraine.

Zur Präsentation der neuen Teil-Sammlung laden die Universitätsbibliothek der FU und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) alle Interessierten herzlich zu einer Online-Veranstaltung (via Webex) ein. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Teilnahme ist unter nachfolgendem Link möglich (verwendete Software: Cisco Webex):
https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin-en/j.php?MTID=md1a1c3397e0601844dd0c0bc73adb44c


PROGRAMM | Mittwoch, 29. Juni 2022

16:00 – 16:10 Uhr | Grussworte
Dr. Andreas Brandtner (Direktor der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin)
Dr. Sonja Begalke (Fachreferentin, Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft)

16:10 – 16:30 Uhr | Projektrahmen und Online-Archiv
Dr. Doris Tausendfreund (Freie Universität Berlin)

16:30 – 16:50 Uhr | Historischer Kontext und drei biographische Beispiele
Dr. Kateryna Kobchenko (ehem. Freie Universität Berlin)

16:50 – 17:10 Uhr | Moderiertes Gespräch mit anschließender Diskussion
Verena Nägel (Freie Universität Berlin)
im Gespräch mit Lina Navrotska (Übersetzerin) und Dr. Nazarii Gutsul (Historiker)


Die Veranstaltung ist in deutscher Sprache. Sie wird aufgezeichnet.

Einladung zum Download (PDF)

Test für „The Making of Modern Law: American Civil Liberties Union Papers“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 16. Juli 2022 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank The Making of Modern Law: American Civil Liberties Union Papers des Anbieters Gale getestet werden.

Die Ressource ermöglicht den Zugriff auf Dokumente der American Civil Liberties Union (ACLU) aus den Jahren 1912 bis 1990, einschließlich Materialien des 1964 gegründeten Southern Regional Office.

Die Dokumente behandeln Themen wie Zensur, Bürgerrechte, bürgerliche Freiheiten, Kriegsdienstverweigerer, Arbeit, Rasse, Geschlecht sowie Fragen im Zusammenhang mit dem Obersten Gerichtshof der USA und mehr.

Enthalten sind u.a. Gesetzesvorlagen, Schriftwechsel, Gerichtsdokumente, Protokolle, Zeitungsausschnitte, Berichte und Telegramme.

Die Datenbank untergliedert sich in zwei Module und drei Sammlungen:

  • Part I: 1912-1990
    • The Roger Baldwin Years, 1912-1950
    • Years of Expansion, 1950-1990
  • Part II: Southern Regional Office
    • Southern Regional Office Files

Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

(Quellen: Johnson County Library & Informationsseiten des Anbieters, Bildquelle: Anbieter)

Bundesweiter Digitaltag am 24. Juni – wir sind dabei!

Am Freitag, den 24. Juni 2022 findet der 3. bundesweite Digitaltag statt. Der Aktionstag bietet eine Plattform, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen. Es steht allen offen, Dialoge, Online-Beratungen, virtuelle Führungen, Tutorials und Seminare oder Hackathons zu besuchen. Die einzelnen Aktivitäten werden auf www.digitaltag.eu auf einer interaktiven Aktionslandkarte dargestellt.

Die Universitätsbibliothek ist zum zweiten Mal mit drei Online-Veranstaltungen dabei (verwendete Software: Cisco Webex) um Ihnen das wissenschaftliche Arbeiten näher zu bringen:

Los geht’s um 10:00 Uhr mit dem Vortrag Bad Science. Schlechte Wissenschaft in der Praxis – und was wir dagegen tun können. Unser Kollege Armin Glatzmeier begibt sich anhand ausgewählter Beispiele auf eine Spurensuche nach den Gründen wissenschaftlichen Fehlverhaltens, die nicht nur in den Beteiligten, sondern zum Teil auch im Wissenschaftssystem verortet werden können. Beginnend mit der Frage nach den Regeln guter Wissenschaft, steht am Ende der Versuch einer Antwort darauf, wie wir ein im Großen und Ganzen gut funktionierendes Wissenschaftssystem noch besser machen können.

Ab 12:00 Uhr bringen wir Ihnen im Webinar Literaturverwaltung mit Zotero ein kostenfreies Literaturverwaltungsprogramm näher. Es kann als Alternative zu lizenzpflichtigen Konkurrenzprodukten wie Citavi oder EndNote genutzt werden. Wir führen in das Sammeln und Verwalten von verschiedenen Informationsquellen ein, behandeln das Einfügen von Literaturnachweisen in eigene Texte und die automatisierte Erstellung von Bibliografien.

Den Abschluss bildet um 14:00 Uhr Qualitätspresse finden, Fake News vermeiden. Die Veranstaltung bietet Ihnen einen Einstieg in die Recherche nach Zeitungsartikeln der Qualitätspresse, klärt allgemein über die Presselandschaft sowie anhand von Beispielen über das Thema Fake News auf. Auch werden einschlägige Faktencheckportale präsentiert.

Wollen Sie mit uns am 24. Juni digitalisieren?

Ziel des Digitaltags ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Trägerin ist die Initiative „Digital für alle“. Dahinter steht ein breites Bündnis von über 25 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.

Im Rahmen des Digitaltags wird zudem der „Preis für digitales Miteinander“ in den Kategorien „Digitale Teilhabe“ und „Digitales Engagement“ verliehen. Der Preis ist je Kategorie mit 10.000 Euro dotiert. Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten, und zum Preis für digitales Miteinander gibt es unter www.digitaltag.eu.

(Bildquellen: digitaltag.eu)

Die GreenFUBib bei den Sustainability Days an der Freien Universität Berlin

„Zukunft selber machen!“ lautete das diesjährige Motto der Sustainability Days, organisiert von „SUSTAIN IT!“- der Initiative für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Bei sonnigem Wetter konnten Studierende, Interessierte, Anwohner*innen, Berliner*innen vom 07. – 10.06.2022 im Bereich vor der Mensa FU II am Campus Dahlem der Freien Universität zum Thema „Zukunft nachhaltig gestalten“ viel erfahren & entdecken. Die Initiative „SUSTAIN IT!“ lud ein: Kunstperformances, Mitmach-Workshops, Info-Talks mit Politiker*innen & Lehrenden, Info-Stände von Vereinen, Kleidertauschbörse und erstmalig ein Stand der Arbeitsgruppe „GreenFuBib“ zum Thema: „Was ist eine grüne Bibliothek“ und „Was tun die Bibliotheken der FU für Ressourceneinsparungen und Klimaschutz“?

Am Stand der Bibliotheken wurde nicht nur über die Merkmale einer Grünen Bibliothek informiert. Mit dem „Book Blind Date“ und dem Bau eines Bücherthrons in der Blätterlaube gab es Beispiele, wie man mit Büchern, die es bereits digital und physisch im Bestand der Bibliotheken gibt, sinnvolles Upcycling machen kann. Das stromerzeugende Fahrradergometer konnte für die Bewegung und das Handy aufladen genutzt werden, nebenbei erfuhren Besucher*innen, dass es im Rahmen eines FUturist-Projektes die Idee gibt, im Outdoor-Bereich auf dem Campus Dahlem ein weiteres Fahrrad zur Stromerzeugung aufstellen zu lassen. Eine Anleitung zum Bau einer Wurmkiste für Bioabfall und Wurmhumus sowie Wissen über alte Gemüsesorten waren am Stand einzusehen.

Mit der Kampagne „Let´s Scan“ möchten die Bibliotheken die kostenlosen Scan-Angebote an den Standorten ausweiten und zugleich das Drucken & Kopieren für mehr Ressourceneinsparungen reduzieren. Das Scanzelt und eine kleine Umfrage zum Druckverhalten der Studierenden brachte Gesprächsstoff am Stand.

Durch verstärkte Vernetzung an der Universität mit potenziellen Partner*innen und Netzwerken die sich bspw. für Biodiversität, Klimaschutz, der Bekämpfung von Ungleichheiten oder gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen, können auch die Bibliotheken ihren Beitrag leisten, ein gutes Leben für alle zu gestalten. Welche Initiativen es dazu konkret an der Universität gibt, kann man nun in einem webbasierten Audiorundgang erkunden.

Die neue Sustainable Campus Tour hat insgesamt 16 Stationen auf dem Hauptcampus in Dahlem. Die Länge des Rundgangs beträgt etwa 10.000 Schritte oder 90 Minuten.


Die Sustainability Days haben in vielfältiger Weise eindrücklich gezeigt, dass sich vor Ort, an der Universität, am eignen Arbeitsplatz, im Kiez bereits viel tun lässt, um gegen die Umwelt- und Klimakrise aktiv zu handeln.

Dabei ist auch das lebenslange Leihen von Büchern durchaus ein kleiner Beitrag!

Bildquellen: © Matheo Mareski-Iffländer und Janet Wagner